GÄSTEbuch

127 Reaktionen zu “GÄSTEbuch”

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  1. Lars sagt am 4. Februar 2012 um 17:29:

    Mehr!!!!! Best Book in Germany!!! Hallo Torsten, ich bin gerade erst 25 geworden, meine Eltern wollten mir mal was über “ihre” Zeiten zu lesen geben. Hatte eigentlich keinen Bock, aber was für eine geile Story. Und geil erzählt. Jetzt ist mir klar warum meine Alten so sind wie sie sind. Ihr wart wirklich arme Schweine. Aber meine Eltern haben trotzdem was aus sich gemacht. So wie du. Aber das die ganzen Kommunisten von damals heute so davon gekommen sind, darüber schimpfen auch meine Eltern immer öfters und nach deinem Buch kann ich das verstehen. Wie ungerecht. Die gehören doch alle eingesperrt. Naja, meiner Generation könnte das ja egal sein, aber wie gesagt, nach so einem Buch leidet man mit. Deshalb Thanks for the Book, und ich will mehr!!!! Australien war doch bestimmt geil. Also schreib es auf, Grüße Lars

  2. Friedrich Salm sagt am 12. Januar 2012 um 17:04:

    Guten Tag Herr Preuß,
    ich habe Ihr Buch vom “Weihnachtsmann” bekommen, der in dem Fall eine Frau war. Meine. Ganz so lange wie Sie haben wir noch nicht, aber immerhin sind wir jetzt verheiratet. Wenn es bei Ihnen so weit ist, würden wir am liebsten eingeladen werden, so gefesselt sind wir von Ihrem Buch und Ihrer Geschichte. Manchmal tat es zwar weh, aber man hat ja auch wirklich viel erleben müssen. Meine Frau musste jedenfalls öfters heulen. Für sie war das ja alles Neuland, denn sie kommt von “drüben”, also “Wessiland”, und da muss ich meinem Vorgänger hier Recht geben, im Westen ist das Wissen vom Leben hinter dem Eisernen Vorhang bis heute beschähmend. Deshalb ist ihr Buch SOOOOO wichtig, weil es die “geteilten Zeiten” so beschreibt, wie sie wirklich waren, im Osten wie im Westen. Heute ist das eigentlich gar nicht mehr zu begreifen, dass diese Zeit überhaupt so lange gehen konnte. Aber auch das stimmt in Ihrem Buch, am Ende haben alle mitgemacht. Im Osten wie im Westen. Das will dort nur bis heute niemand hören. Mit Ihrem Buch kann sich das ändern, etwas Besseres über diese Zeiten haben wir noch nicht in den Händen gehalten. Vieles von dem, was sie erlebt haben, kenne ich aus eigener Erfahrung, auch wenn ich nicht “rüber” bin. Obwohl ich damals jeden Tag darüber nachgedacht habe. Aber das hat damals wohl jeder gemacht. Was mir dabei passiert wäre, das konnte ich bei Ihnen nachlesen, so fühle ich mich jetzt doch noch etwas “ausgereist”. Es ging ja manchmal wirklich bis unter die Haut. Mir und meiner Frau. So werden auch wir es unbedingt jedem weiterempfehlen. Danke also für dieses einzigartige Stück Erinnerung, Grüße auch an die tapfere Ballkönigin und viel Glück, Gesundheit und Erfolg im Jahr 2012. Friedrich und Ute Salm

    Antworten….sooo, hier die erste Antwort auf das erste Feedback des neuen Jahres. Klingt ja so, wie die aus dem letzten Jahr. Immer wieder schön zu lesen, dass “VVV?” so ankommt. Bei Männern wie Frauen. Ausgereist oder nicht. Schön auch wieder, dass es ein Ost-Westpaar so verschlungen hat. Für die von “drüben” ist es wirklich, wie schon so oft hier festgestellt, meistens “Neuland”. Das zu betreten, auch dafür habe ich “VVV?” geschrieben und wenn es dann auch so “rüber” kommt, hat es doch geklappt mit dem großen Zurückerinnern. Es könnte der Starschuß sein, für einen ganz neuen Blick zurück in die geteilten Zeiten und Reaktionen und Meinungen wie Ihre, zeigen, dass der wohl mehr als nötig ist, damit diese Zeiten nie mehr vergessen oder verklärt werden. In diesem Sinne, Danke noch mal für die unterstützenden Worte, auch im Namen der Ballkönigin, top

  3. Lieber Torsten,

    mein Freund Ulf hat mir Dein Buch kurz vor Weihnachten geschenkt. Über Deine Widmung habe ich mich richtig gefreut. Ja, ich kann die rote Brut auch nicht leiden. Da hat Ulf nicht übertrieben.
    Torsten, ich habe das Buch in etwas mehr als zwei Tagen durchgelesen. Da ich ja auch im Tal der Ahnungslosen aufgewachsen bin, habe ich darin die Bilder meiner Jugend sehen können. Alles war wieder lebendig. Das Volkshaus, mein erstes Moped (S51 in saharabeige…ich fand, es war einfach gelb), das Szeged, Vormilitärische Ausbildung, Appell, Staatsbürgerkunde…alles. Ich habe die Wohnung meines besten Freundes gesehen, der mit seiner Mutter und seinem Bruder mehr als 3 Jahre auf gepackten Holzkisten gewohnt hat, weil die Stasi die drei nicht hat ausreisen lassen. Sein Vater war bei einer Dienstreise im Westen geblieben.  Als es dann soweit war, und er ausreisen durfte, haben wir alle geheult wie die Schlosshunde. Wir haben uns erst Jahre später wiedergesehen. Ich hab mit Dir und Katrin richtig mitgelitten und habe die Seite förmlich herbeigesehnt, als sie mit Eurem Sohn endlich bei Dir war. 
    Hoffentlich lesen es viele Menschen. Denn viel zu schnell ist vergessen, wie alles gewesen ist. Gerade im Westen, und das schreibe ich ganz bewusst, hat so gut wie niemand eine Ahnung, wie es hier wirklich war. Von daher wünsche ich mir, dass es ein Bestseller wird.
    Ich danke Dir sehr, dass Du dieses Buch geschrieben hast. Zeigt es doch, dass alles möglich ist, wenn man daran glaubt und das die Liebe die stärkste Kraft auf Erden ist.
    Ganz liebe Grüße Falk

    Antworten…..sooo, hier meine erste Antwort auf das erste „Weihnachtsfeedback“. So wie für dich das Buch ist für mich deine Kritik wie Weihnachten…..sogar mit neuem Weltrekord. Der lag bisher bei 3 Tagen. Und wie immer freut mich das als „Poet“ am meisten. Dass es so schön lesbar ist. So wie es mich als „Journalist“ immer wieder freut, das „VVV?“ die ganz eigenen Erinnerungen weckt, an die Zeiten, als „die rote Brut“, smile, darüber bestimmt hat, wie wir leben sollen. Zum Glück haben wir uns nie daran gehalten…..so gab es Trotz alledem genug zu erzählen über das Aufwachsen in einer Diktatur. Im Osten erinnert es die Leser, so wie dich, an das, was sie in den geteilten Zeiten alles erlebt haben, im Westen an das, was sie darin alles verdrängt haben. Deshalb wissen sie dort bis heute auch nicht viel über das Leben hinter dem Eisernen Vorhang. Weil sie es nie wissen wollten. Das steht ja auch mit drin. Deshalb fordere ich unterwegs immer „die Wende Teil 2“, diesmal als gesamtdeutsche Veranstaltung, damit diese Zeiten so in Erinnerungen bleiben, wie sie wirklich waren. Der Zeitpunkt wäre ja jetzt passend. 23 Jahre nach ‘45 kam ‘68 und 23 Jahre nach ‘89 kommt jetzt 2012. Ein Jahr des Umbruchs? „VVV?“ könnte zumindest dazu beitragen. Ist ja eine wahre Geschichte, die im Osten wie im Westen spielt. SO war es gewesen, „hüben“ wie „drüben“. Das kann jeder bestätigen, der dabei war. Und wer die „Gnade der späten Geburt“ hatte, und ohne Mauer, Stacheldraht und Todesstreifen groß wird, der kann es sich mit „VVV?“ zumindest erlesen und dabei auch noch lernen, „….dass alles möglich ist, wenn man daran glaubt und dass die Liebe die stärkste Kraft auf Erden ist“. Wie schön. ich sag ja, wie Weihnachten….also wirklich Danke Falk, besser geht es ja fast nicht, und ein gesundes neues Jahr, Dir, wie Allen, die das lesen…….top

  4. Manfred Kalter sagt am 11. Dezember 2011 um 12:44:

    Hallo Herr Preuß, ich muss Ihnen schon jetzt mein Meinung sagen bzw. schreiben. Ich hatte mir VVV? vor drei Wochen in Ihrer Galerie gekauft, Ihre Frau (die Ballkönigin) hat es mir persönlich ausgepackt, und gesagt, ich soll noch Mal wieder kommen, wegen der Widmung. Ich sagte aus Spaß: „Aber nur wenn es mir und meiner Frau gefällt”. Sollte ja ein Weihnachtsgeschenk für sie sein. Und nun habe ich es schon gelesen bevor ich es verschenke und nun will ich erst Recht eine Widmung. Wie geil! Muss ich einfach mal so sagen. Endlich redet mal einer Klartext über die “roten Zeiten”. Das hat diesem Land bis heute gefehlt. Wenn man bedenkt, wie viel von dem ganzen Irrsinn, den wir mitmachen mussten, schon wieder vergessen ist, da kommt ihr Buch genau richtig. Ja, auch ich meine, das sollte in allen Schulen verteilt werden. Nicht nur im Osten, auch im Westen. Damit jeder erfährt wie es wirklich war. Es stimmt, die “Roten” haben uns unser halbes Leben geklaut und bis heute haben sie deshalb nicht mal ein schlechtes Gewissen. Im Gegenteil, sie können ungeniert so auftreten, als wäre nichts gewesen. Manchmal kommt mir da alles hoch. Und vielen in meinem Bekanntenkreis geht es ähnlich wenn es um die alten Zeiten geht und darum, wie sie ausgegangen sind. Aber mit Ihrem Buch gibt es jetzt wenigstens etwas, was man den ganzen Lügnern und Geschichtsverdrehern entgegenhalten kann. Ja, so war es gewesen. Im Guten wie im Schlechten. Und das sage ich, weil es mir/uns ähnlich ging. Wir waren durch den ganzen Ausreisescheiß immerhin auch fast 1 Jahr getrennt und haben dabei so gelitten wie Sie und Ihre Ballkönigin. Die Zeit ihrer Trennung habe ich wohl komplett auf dem Klo verbracht, ich wollte nicht wieder aufstehen bevor ich wusste wie es ausgeht….ist ja auch wirklich so „leicht” geschrieben, dass man es eigentlich überall lesen kann. Also wirklich geil! Wenn ich das noch Mal sagen darf. Ich hoffe, Sie haben mal irgendwo hier in der Nähe (also Raum Dresden) einen Auftritt, da könnte man das ganze Thema in größerer Runde diskutieren. Sagen Sie mir deshalb unbedingt Bescheid, wenn Sie mal wieder irgendwo zu hören sind. Bis es soweit ist also Danke! und ein frohes Fest. Sie sind ja “Weihnachtsfan”. Ich auch, also viel Freude und alles Liebe, natürlich auch an die Ballkönigin von mir und meiner Frau, der ich damit das ideale Geschenk machen werde. Da bin ich mir jetzt ganz sicher. Ich melde mich, wenn Sie es durch hat. Bis dahin, Manfred Kalter

    Antworten……sorry, hat wieder etwas gedauert, aber das Weihnachtsgeschäft ist in vollem Gange. Also erst jetzt mein Danke! für die schönen Worte. Ich weiß immer gar nicht mehr so richtig, was ich noch zu Meinungen wie Ihrer sagen soll. Wie Ihnen geht es ja den meisten Lesern von VVV? die sich hier melden. Und dass wir mit solchen Gedanken nicht alleine stehen, habe ich erst kürzlich in “größerer Runde” erlebt. Auf einer Veranstaltung im neu eröffneten Dresdner “Militärhistorischen Museum”, den etwas “Älteren” unter uns Dresdnern noch als das “Armeemuseum” bekannt. Es ging um die “Chronik der Wende” und als einer der Autoren war ich eingeladen. Dabei und danach gab es natürlich Diskussionen rund um das Thema und die meisten Besucher dachten so wie Sie und ich über die “roten Zeiten”. Die wollte ich eines Tages mit unserer Geschichte beschreiben und so freut es mich natürlich wieder, dass auch Ihnen das Ergebnis gefallen hat. Sogar so, dass es Sie ans Klo gefesselt hat. Wie schön. Wenn Sie Ihre Frau demnächst suchen, wissen Sie ja jetzt wo sie zuerst nachschauen sollten…….Falls es ihr so gefällt wie Ihnen. Vielleicht meldet sie sich danach ja auch noch hier, bis dahin noch Mal Danke und ein Frohes Fest. top

  5. Andreas sagt am 26. November 2011 um 16:49:

    Hallo Herr Preuß, ich habe “VVV?” gestern Nacht ausgelesen. Weil ich wissen wollte, ob das Buch etwas für unsere Kinder ist. Sie sind etwas jünger als ihr Paul und ich hatte immer schon etwas gesucht, um ihnen diese Zeit so anschaulich wie möglich zu vermitteln. Jemand aus unserem Bekanntenkreis hat mir deshalb Ihr Buch gegeben und jetzt bin ich so begeistert, es hat mich echt umgehauen. Hätte nicht gedacht, nochmal so an diese Zeiten erinnert zu werden. Mir und meiner Frau kamen dabei soooo viele Erinnerungen und Gefühle wieder nach oben, vieles hatte man wirklich schon vergessen oder verdrängt. Schön das es jetzt auch eine ebookauflage gibt. Ich bin zwar eher der Buchtyp, aber so können Sie damit auch die nächste Generation “fangen”. So wie unsere Kinder. Ist ja wirklich fesselnd geschrieben. Das haben hier ja schon viele festgestellt. So wünsche auch ich Ihnen und dem Buch viel Erfolg damit, wir glauben, dass es den verdient hat. Deshalb werden auch wir es allen weiterempfehlen, vielleicht sieht man sich ja mal im “Tal der Ahnungslosen”…..viele Grüße Andreas und meine Frau Gabi (wir sind immerhin auch schon seit 20 Jahren zusammen)

    Antworten….mal wieder ein Feedback eines Traumpaars. Hoffe ich zumindest. Zwanzig Jahre sind ja auch eine Menge und jeder, der solange zusammen ist, darf stolz sein. So freue ich mich doppelt über die schönen Worte und hoffe, euren Kindern wird es beim lesen ähnlich gehen. Geschrieben habe ich es ja so, dass alle Generationen noch mal in diese Zeiten zurückreisen können. Jetzt auch mit einem ebook. Naja, ich bin ja eher der klassische Buchfan, aber die Zukunft ist auch in dem Bereich digital, ob uns das gefällt oder nicht. Immerhin sind die ersten Erfahrungsberichte schon bei mir eingetroffen und die sind eigentlich alle postiv. “VVV?” lässt sich auch auf einem “Lesegerät” verschlingen….egal wie alt oder jung man ist. Euer Alter weiß ich nicht, aber ich vermute, wir sind ungefähr ein Jahrgang und haben deshalb wohl auch die gleichen Erinnerungen und Gefühle an und aus dieser Zeit. Die sollen beim lesen alle noch mal hochkommen, das hat auch bei euch funktioniert, also Danke! und immer schön weiterempfehlen….grüße top

  6. Simone sagt am 9. November 2011 um 15:59:

    Hallo Herr Preuß, ich bin gestern Nacht fertig geworden. Pünktlich also zum Jubiläum. 22 Jahre ist es heute her, dass das wichtigste, wie Sie richtig schreiben, gewonnen hat: Die Freiheit. Deshalb sind wir damals auf die Straße gegangen. Nicht wegen Bananen oder einem Videorecorder. Das wurde uns immer vom Westen unterstellt und auch deshalb ist ihr Buch so wichtig. Weil es genau das zum Thema hat: Die Sehnsucht nach Freiheit. Und natürlich nach Liebe. Manche Passagen gehen deshalb wirklich unter die Haut, auch ich habe öfters geheult dabei. Aber natürlich auch viel gelacht. Ist wirklich absolut lesbar, auch ich habe selten eine Geschichte so “verschlungen”. Vieles kam natürlich auch mir bekannt vor, einiges habe ich sogar selbst so erlebt. Obwohl ich damals nicht “ausgereist” bin. Meine Eltern hätte ich nicht so einfach alleine lassen können. Aber das ist eine andere Geschichte, die, wie gesagt, trotzdem vieles hat, was auch Sie erlebt haben. Und Millionen mehr. Meine Freunde, von denen ich ihr Buch habe, sehen das genau so. Deshalb denke ich, sie werden damit ganz vielen Menschen eine Freude machen. Ein besseres Buch zum “noch – mal – zurück – reisen” kenne auch ich nicht. Zumal es um die ganze Welt geht. Heute früh habe ich mich gleich geärgert, dass ich jetzt nichts mehr zu lesen habe…..also, es war sehr beeindruckend. Ein Danke auch von mir dafür und viele Grüße natürlich auch an die Ballkönigin (wir sind ein Jahrgang, so konnte ich mich richtig in sie reinfühlen). Simone

    Antworten……Hallo Simone, ein “Feedback” zum Tag der Freiheit. Freut mich natürlich immer wieder als “Freiheitsfanatiker”. Und auch den Rest lese ich natürlich gern. Wie immer freut mich dabei am meisten, dass es “lesbar” ist. Und das es daran erinnert, wie es wirklich war, im Guten wie im Schlechten. Davon hast auch du, wie wir und Alle von “hier”, genug erlebt und daran erinnerst auch du dich beim lesen wieder. Das geht ja den meisten Lesern so und dafür ist “VVV?” ja da. “Großes Kino” als großen Blick zurück, damit die “Bananenlegende” und ähnliche Verzerrungen aus dieser Zeit nicht unwiedersprochen bleiben. Gerade die nächste Generation ist da gefährdet, denn anders als über die “braunen” lernt sie nicht viel über die “roten” Zeiten in Deutschland Ost wie West. Das haben wir hier ja auch schon öfters festgehalten. Deshalb ist es im Nachhinein gar nicht so schlecht, dass wir als geborene “Ostler” beide Seiten kennengelernt haben. Die Freiheit und die Unfreiheit. Die ging am 09. November zu Ende und seitdem kann jeder wieder machen was er will aus seinem Leben. Und darum geht es ja. Du denkst offensichtlich ähnlich, also Danke Simone, für deine zustimmenden Worte und wie immer: immer schön weiterempfehlen…top

  7. Karsten sagt am 22. Oktober 2011 um 16:25:

    Hallo Torsten. Ich habe dein Buch vor einer Woche ausgelesen. Einen Monat habe ich gebraucht. Ich hätte es aber auch in einer Woche geschafft. Wenn der Wecker neben dem Bett mich nicht immer daran erinnert hätte, dass ich am nächsten Morgen arbeiten muss….ich will dir damit sagen, dass auch ich finde, das es sehr “lesbar” ist. Anders als viele Bücher zu dem Thema. Die Stärke von “VVV?” ist meiner Meinung nach, das du jede ideologische Erklärung und Verklärung aussparst und einfach nur erzählst was du/ihr/wir in diesen Zeiten alles erleben mussten und durften. Natürlich fand auch ich mich in víelen Dingen wieder, erinnerte mich an diese “roten Idiotenzeiten” aber auf eine Art, wie ich es bisher noch nicht getan hatte. Vielleicht weil du beim Schreiben so gnadenlos ehrlich bist. Du hast bei der Lesung ja erzählt, dass sich viele danach wie “befreit” fühlten, mir ging es schon fast von Anfang an so. Geiler Einstieg, danach weiß jeder wo diese Geschichte spielt und was das für jeden “DDR-Bürger” bedeutet hat. Deshalb kann ich mich den Worten von Herrn Flath nur anschließen. Auch, dass dieses Buch eigentlich jeder lesen sollte. Als Politiker hat er doch bestimmt seine eigenen Möglichkeiten es noch bekannter zu machen. Auch wenn “VVV?” manchem Mitstreiter von damals bestimmt weh tut, aber du hast auch in dem Punkt Recht, es war so gewesen. Und deshalb bin auch ich froh, dass am Ende die Freiheit über alles gesiegt hat. Ich würde heute lieber mit einer Matratze auf der Straße wohnen, als die wieder aufzugeben. Einmal hinter einem Todesstreifen aufwachsen und sehnsüchtig darauf zu warten, dass ich Renter werde um die Welt sehen zu können, hat mir für immer gereicht. Und wer das heute immer noch oder schon wieder anders sieht, der sollte meiner Meinung nach mindestens in die Wüste geschickt werden. Oder dein Buch lesen. Das ist, ich glaube, die beste Medizin gehen “Erinnerungsalzheimer”, die derzeit auf dem Markt ist. Das wollte ich dir nur sagen. Tschüß und auch von mir einen lieben Gruß an die Ballkönigin. Ich hoffe, dass ihr auch die nächsten 30 Jahre zusammenbleibt. Damit auch Teil 2 so schön wird wie die erste Hälfte eurer Liebe. Ist ja echt ungewöhnlich, viele Beziehungen und sogar Ehen in den geteilten Zeiten sind ja daran kaputt gegangen. Ich kann das wirklich sagen, denn mir/uns ging es auch so. Unsere Trennung wegen der “Ausreise” dauerte sogar fast 3 Jahre und die hat unsere Liebe damals nicht überstanden. Darüber sollte ich mal ein Buch schreiben. Aber bis es soweit sein wird, empfehle ich einfach deines weiter. Also Danke für den großen Trip noch Mal zurück, Karsten

    Antworten……sorry Karsten, war wieder unterwegs. Aber hier jetzt mein Feedback auf deines: Prima! Wieder ein „Freiheitsfanatiker“ in unserer Runde. “Lieber auf der Straße wohnen” als noch Mal eingemauert. Da denke ich ganz ähnlich, denn die Mauer war ja ihr größtes Verbrechen an uns. In Australien konnte sich das niemand vorstellen, dass man erschossen wird, wenn man sein Land verlassen will. Dabei gab es ja Millionen Gründe einfach abzuhauen. Du weißt, an manchen Tagen gab es nicht Mal Klopapier……….aber wie du beinah jeden Tag siehst und hörst, ausgerechnet die, die 40 Jahre Bankrottwirtschaft zu verantworten haben, sitzen heute schon wieder in aller Öffentlichkeit und erklären uns trotz alledem munter weiter wie die Welt zu retten ist. Wahnsinn. Auch das wäre in Australien unvorstellbar. Aber naja, das haben wir hier ja schon oft im Gästebuch diskutiert und auch deshalb habe ich das Buch ja so „gnadenlos ehrlich“ geschrieben. Damit diese Zeiten nicht nur nie mehr vergessen, sondern von den Tätern, ihren Freunden und Sympathisanten von damals bis heute auch nicht mehr so schamlos verharmlost und verklärt werden können. Weder im Osten noch im Westen. So gefällt mir natürlich deine Meinung, „VVV?“ ist die beste Medizin gegen Erinnerungsalzheimer….das sollte ich gleich als einen neuen Werbespruch nehmen. Dabei ist es doch vor allem eine Liebesgeschichte. Auf die ich, ehrlich gesagt, wirklich stolz bin. Nicht nur, weil sie so schön “lesbar” ist, sondern vor allem, weil uns die Genossen, wie so viele andere, leider wohl auch euch, eben nicht kaputt bekommen haben. Auch wenn es manchmal schon so aussah, aber wie geschrieben: „Never give up!“. Dann klappt es auch mit der Liebe…..in diesem Sinne, Danke nach? Ich vermute nach eurer „Ausreise“ irgendwo nach „drüben“. Oder bist du auch wieder zurück, in deine/meine/unsere alte Heimat? Dann sehen wir uns vielleicht mal hier in Dresden auf einer Lesung, melde dich dann einfach, bis dahin, tschüß top

  8. Steffen Flath sagt am 13. Oktober 2011 um 22:50:

    Lieber Torsten Preuß,
    Dein Buch gefällt mir. Es läßt sich gut lesen und erinnert an manch eigene Erlebnisse im Leben. Beeindruckt hat mich Deine Freiheitsliebe, die Dich angetrieben hat. Die Sehnsucht nach Freiheit brachte ja schließlich die Mauern zum Einstürtzen. Möge Deine Lebens- und Liebesgeschichte beitragen, die Sehnsucht nach Freiheit in der Freiheit zu erhalten, weil wir sonst schnell wieder in der Diktatur landen. Über einen zweiten Besuch im Sächsischen Landtag würde ich mich freuen, weil ich Dich jetzt kenne. Herzliche Grüße Dein Steffen Flath

    Antworten….na Prima, ein Feedback aus der „hohen Politik“, schön, denn dort wird es ja auch schon längst gelesen. Das ist gut, denn „VVV?“ soll ja eine ganz neue Diskussion über das Deutschland von damals bis heute starten. Damit am Ende wieder das am meisten zählt, was 1989 als wichtigstes erkämpft wurde: Freiheit. So machen mich deine Worte natürlich besonders zufrieden und erinnern mich daran, dass „Freiheit!“ ja auch ein passender Titel gewesen wäre, denn darum geht es ja vom Anfang bis zum Ende. Um die geistig wie körperliche Befreiung aus einem Aufwachsen in einer Diktatur, also dem genauen Gegenteil von Freiheit. Die schätzen immer die am meisten, die sie schon mal vermisst hatten, so wie wir als geborene Ostler und wenn wir alle nicht wollen, das wir noch mal in diese Situation kommen, dann müssen wir unsere Freiheit jeden Tag verteidigen. Das braucht Mut und auch eine gewisse Lebensfreude, und beides scheint im Deutschland des Jahres 2011 nicht mehr sehr verbreitet zu sein. Lieber jammern, meckern und alles Scheiße finden. Dabei ist heute jeder frei, kann aus seinem Leben machen was er will oder nicht, anders als damals, als die “roten Idioten” über unser Leben bestimmten. Trotzdem haben wir uns selbst unter ihnen die Freiheit genommen, ein eigenes Leben zu führen, du wohl auch, so hat dich manches in “VVV?” an dein eigenes erinnert und auch damit geht es dir wie vielen, die beim Lesen plötzlich noch Mal auf den großen Trip zurück in die eigene Vergangenheit kommen. Auch das freut mich immer wieder, so soll es ja sein, also Danke für das Feedback und in den Landtag komme ich noch Mal. Am besten mit meinem Buch unterm Arm und einer Rede zur Lage der Nation ..…smile. Wäre, wie gesagt, ja mal ganz angebracht. Danke, ich melde mich noch mal in deinem Büro, top

  9. Ferdi+Sabine sagt am 9. Oktober 2011 um 17:13:

    Hallo Herr Preuß,
    ich kann mich nur Allem anschließen, was hier schon geschrieben wurde. Obwohl ich eigentlich immer was zum meckern suche und finde. Und mit Titel und Cover ja auch gleich am Anfang was gefunden hatte. Ich habe Ihnen ja neulich schon in Ihrer Galerie gesagt, dass ich auf den ersten Blick entsetzt war, smile….aber meine Frau konnte mich erweichen und nun nehme ich alles zurück. Bei uns war es ja ähnlich. Auch wenn wir nicht ganz so zeitig damit angefangen haben. Aber im Ungarnurlaub waren wir auch schon zusammen, ein Jahr später als Sie, aber erlebt haben wir natürlich ähnliches als arme Ostdeutsche unterwegs im „kommunistischen Lager“. Und auch vieles andere war bei uns ähnlich. Was waren das nur für unglaubliche Zeiten, wirklich wahr, man muss soooo froh sein, dass der „rote Irrsinn“ vorbei ist. Aber vergessen sollte er nie werden und deshalb auch von uns ein Danke! für dieses Buch. Auch wir meinen, dass „VVV?“ an jeder Schule verteilt werden sollte. Ein besseres Geschichtsbuch gibt es nicht über diese Zeiten, das kann ich einfach so sagen, denn ich habe alle gelesen. Meine Frau meint immer, ich leide an „Erinnerungssucht“, also gab sie mir das Buch in die Hände und nun muss auch ich sagen, dass ich mich etwas „kaputterinnert“ fühle. Was für ein emotionaler Trip. Manchmal kam mir die große Wut wieder so hoch, dass ich mich in die finstersten Zeiten meines Lebens versetzt fühlte. Alleine die ständige Angst seine Meinung zu sagen, immer gegen seine Gefühle zu leben, gegen seine Überzeugungen – man hat sich viel zu viel gefallen lassen und auch das steht ja mit in „VVV?“. Genauso wie die vielen “lustigen” Dinge mit denen man ja auch groß geworden ist. Also wünschen auch wir Ihnen den baldigen großen Durchbruch. Natürlich in ganz Deutschland, denn wie gesagt, ein besseres Zeitdokument über diesen Abschnitt unserer Geschichte gibt es meiner Meinung nach bis heute nicht auf dem Markt. Trotz dem Cover……smile, aber nehmen Sie es als Spaß. Meine Frau sagt sowieso: „Verliebt, verlobt, verheiratet – davon träumt doch jeder. Von einer großen Liebe die ewig hält.“ Sogar unter solchen Bedingungen. Auch das ist das Schöne an „VVV?“ Also wünschen auch wir unbedingt eine Fortsetzung. Sagen Sie Bescheid, wenn es soweit ist und noch ein Danke!

    Viele Grüße Ferdi und Sabine

    Antworten…..mal wieder Post von einem Paar. Bekomme ich hier ja öfters, und wie immer freut mich das natürlich. Ist ja eine Geschichte für Männer wie für Frauen, für Väter wie für Mütter und natürlich auch für die Kids. Und wenn „VVV?“ wirklich an allen Schulen verteilt werden würde, hätten wir einen ganz neuen, diesmal ehrlichen und vor allem gerechten Blick zurück in diese Zeiten. Diejenigen Lehrer, die dafür eigentlich zuständig sind, sind ja meistens selbst noch „von früher“ und bis heute noch nicht damit fertig. Weshalb sie auch keine „Aufklärung“ sondern höchstens „Verklärung“ leisten. Nicht nur im Osten, auch im Westen. Aber heute Alles anders zu sehen als damals erfordert ja auch einen gewissen Mut, vor allem gegen sich selbst und auch dabei soll „VVV?“ helfen. Am Ende hat man den ganzen roten Mist „kaputterinnert“ und unter sich begraben. Man fühlt sich wie neugeboren und das ist ja das eigentliche Ziel von „VVV?“ Geistig gesehen, kann danach jeder für sich einen Neuanfang starten. Selbst wenn Cover und Titel auf den ersten Blick nicht dazu verleiten. Aber wie schon öfters hier gesagt: Dieses Buch ist eben kein normales Buch, innen wie außen. Und wer es durch hat, gibt mir danach Recht. Also: NUR MUT! Ich weiß, dass es in Deutschland immer schwierig ist, mit Gefühlen zu werben, aber mal ehrlich? Sind wir wirklich so? Oder wurde uns das im Laufe unserer deutschen Jahre nur anerzogen? Das glaube ich eher, denn unterwegs treffe ich viel mehr, die damit eigentlich keine Probleme haben und herzhaft zugriffen. Selbst die Ganztätowierten…….um danach fast heulend anzukommen und zu sagen: „Mann , was war das denn für ein Buch. Hat mich echt gefesselt.“ So wie euch beide, sehr schön, also Ferdi und Sabine, im Namen der Liebe: Danke für die schönen Worte, bis später, top

  10. Hallo Torsten…wir bleiben beim „du“, denn wir sind fast eine Generation. Aber unterschiedlich groß geworden. Meine Frau im Osten, ich im Westen. Im tiefsten Westen, Ruhrgebiet. Meine Frau habe ich 1992, bei meinem ersten Besuch in der „Zone“, kennen – und lieben gelernt. Ostfrauen sind irgendwie besser drauf. Vielleicht weil sie so viel in ihrem Leben mitmachen mussten und so heute etwas entspannter mit dem Leben umgehen. Meine Gabi heult jedenfalls nicht rum, wenn es mal etwas schwierig wird. Schwierigkeiten ist sie gewohnt. Sie sagt immer: Im Osten musstest du jeden Tag tausend Probleme lösen. Über die Nahrungsbeschaffung, die Ersatzteilbeschaffung, oder schlicht einen Friseurtermin, es gab immer etwas, was Zeit und Nerven kostete aber irgendwie gelöst werden musste. Darüber haben wir schon öfters gesprochen aber durch „VVV?“, ist uns das alles noch mal so nah hochgekommen, dass wir nun zwei Dinge loswerden wollen: Erstens: Gott sei Dank!!! sind diese Zeiten vorbei. Und Zweitens: DANKE!!! das du an diese Zeiten so erinnert hast. Echt geil geschrieben, und dabei so authentisch, dass wir jede Seite nachvollziehen konnten. Und mit Allem hast du Recht. Wie es war und wie es ausging. Ungerecht, auch das stimmt. Aber das war in Deutschland doch schon immer so. Und wegen der Presse. Ja, es ist wirklich Schade, dass „VVV?“ weiter „so tapfer“ verschwiegen wird. Ich habe ja nicht den Einblick den du hast, aber wundert dich das? In deinem Buch stehen so viele unbequeme Wahrheiten, da musst du erst mal einen finden, der die in die Öffentlichkeit bringt. Dabei ist das doch alles eigentlich längst bekannt. Außerdem ist es eine wahre Geschichte, die berührend zeigt, was in Deutschland Ost wie West damals los war. Am besten hat mir gefallen, dass du immer einen „neutralen“ Standpunkt einnimmst, also nie einen auf „Ossi“ oder „Wessi“ machst, sondern eher der „Staatenlose“ bleibst. Oder bist du jetzt Australier? Das würde dann wohl in Teil 2 stehen, und auch wir warten darauf schon gespannt. Sag uns Bescheid, und noch mal Danke! für dieses Buch, der große Durchbruch wird kommen, das geht nicht anders. Grüße von Thomas und seiner Gabi, die noch einen eigenen “Solidaritätsgruß” an die Ballkönigin ausrichten lässt. Tapferes Mädchen.

    Antworten……hallo Thomas und Gabi, sorry, hatte wieder langes Wochenende, diesmal zum Erholen. Der goldene Herbst lockt ins Blaue und dafür sind deine/eure Worte doch genau passend. Viel mehr Sonne geht nicht….so bin ich als Schriftsteller wie als Journalist mal wieder zufrieden, denn genau so soll es ja wirken. Freut mich immer wieder, wenn es das auslöst, was auch euch passiert zu sein scheint: Man blickt zurück, mit Abstand und dem Buch, und dabei wird einem noch mal bewusst, was das überhaupt für Zeiten waren und wenn man die ganzen ideologischen Verklärung vergisst und einfach nur erzählt, was damals eigentlich los war, dann kommen natürlich auch die ganzen „unbequemen Wahrheiten“ zur Sprache und, auch das stimmt, da muss man erst einmal jemanden finden, der auch die „Eier“ hat, sie in die Öffentlichkeit zu bringen. Nun ist das ja eigentlich der Job eines Journalisten, gerade das Neue, das Unbequeme, das zum diskutieren Anregende seinen Lesern oder Zuschauern zu präsentieren, aber wie schon öfters auf dieser Seite gesagt und beklagt, dazu braucht man in Deutschland einen gewissen Mut und der ist unter den deutschen Journalisten noch nie sehr ausgeprägt gewesen. Lieber mit dem Strom schwimmen, das ist sicherer, bequemer und macht nicht so viel Arbeit. Das hat man zuletzt so schön bei Sarrazin gesehen. Er hat ja nicht nur die deutsche Politik, noch viel mehr die deutschen Medien in ihrem seit Jahrzehnten festgefahrenem Weltbild gestört und schon deshalb musste er niedergemacht werden. Egal ob er Recht hat oder nicht. Mit „VVV?“ ist das nicht viel anders, erstmal “tapfer verschweigen” und so bin ich mal gespannt, wer zuerst den Mut hat, darüber zu berichten. Bis dahin freue ich mich natürlich immer wieder, dass sich “VVV?” auch ohne die Hilfe meiner vielen Ex-Kollegen herumspricht und so vielleicht doch irgendwann eine ganz neue Diskussion über die geteilten Zeiten los geht. Dass dies funktionieren kann, zeigen ja auch eure „Familiendiskussionen“ und damit seid ihr ja nicht die einzigen. In vielen Familien ist „VVV?“ der Start für einen Rückblick der so ehrlich ist, wie das Buch. Also eine optimistisches Danke! an euch, ganz besonders natürlich auch von der Ballkönigin. Ja, sie war (und ist) wirklich ein tapferes Mädchen…….top

  11. Hallo Torsten,

    ich hab im Juni Dein Buch gekauft und wie es so ist, komme ich erst heute dazu Dir zu schreiben. Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen gelesen, so spannend fand ich es. Ich bin zwar erst Jahrgang 1976, aber dennoch sind mir viele Dinge vertraut. Falls mir doch was unklar war, konnte ich meine Schwester, die Jahrgang 1968 ist, fragen.
    Ich kann Dir nur zu diesem Buch gratulieren und hoffe die Fortsetzung erscheint bald. Kannst Du schon sagen wann ungefähr?

    Lass es Dir gut gehen und viele Grüße von mir

    Alexander Speth

    Antworten…..danke Alexander, dass du dich dann doch noch entschieden hast, mir deine Meinung über “VVV” zu schreiben. Mit 3 Tagen liegst du ja im Rekordtempo. Einer hat es wohl schon mal in weniger geschafft, allerdings kann ich das nicht so richtig glauben. Obwohl es mich ja freut, dass es “lesbar” ist. Denn wie gesagt, ich will damit ja auch eine ganz neue Diskussion über das Deutschland von damals bis heute beginnen und dafür ist es natürlich von Vorteil, wenn alle Generationen an “VVV?” ihren Spaß haben. Man wird unterhalten und informiert, so wie du, und jetzt weißt auch du noch etwas besser was in den geteilten Zeiten in Deutschland und der Welt eigentlich los war. Unzensiert und damit so authentisch wie noch kein Buch davor über diese Zeiten. Auch wenn es immer noch tapfer von allen meinen Ex-Kollegen verschwiegen wird. Dabei gab es doch genug Gründe, es im Rahmen von “20 Jahre Wende” oder “50 Jahre Mauerbau” hochzuhalten, als den etwas anderen Geschichtsunterricht. Aber die deutsche Journaille war in ihrer Mehrheit schon immer eine Bande von Feiglingen und Arschkriechern. Deshalb gibt es bis heute auch keine wirkliche Meinungsvielfalt mehr in Deutschland. Und wer sich doch ein eigene leistet, der wird sofort niedergemacht, weil er nur stört. Das war zu meiner Journalistenzeit schon so und ist heute fast noch schlimmer geworden. Aber auch das steht alles mal mit in Teil 2, ich freue mich schon……smile. Du ja auch, und damit bist du nicht alleine, die Frage “Wann kommt denn die Fortsetzung?” höre ich unterwegs am meisten. Alle wollen wissen wie es weiterging und geht. Freut mich natürlich auch immer wieder, sobald Teil 2 kommt, sage ich Bescheid, das kann aber noch etwas dauern. Immerhin habe ich schon den ersten und den letzten Satz, das ist wichtig beim Schreiben, so steht die Geschichte schon, ich muss sie nur noch erzählen. So unzensiert und authentisch wie Teil 1, das ist versprochen. In diesem Sinne also Danke! für das Feedback, und immer schön weiterempfehlen…..grüße top

  12. Maja sagt am 23. August 2011 um 14:44:

    Hallo Torsten,

    ich habe Dein Buch von meinem Arbeitskollegen bekommen. Ich war so begeistert, dass ich ihm daraufhin eine Postkarte geschrieben habe.
    Auf jeden Fall wollte ich hier persönlich noch mal schreiben, dass ich dieses Buch so schön fand, ich habe mitgelitten, mit gefiebert und gehofft. Als die Mauer fiel war ich erst 9 Jahre alt, deswegen ist dieser Erfahrungsbericht, dieses wie das Leben wirklich war, so phantastisch.
    Jedenfalls, danke für das Buch.

    Liebe Grüße aus Coswig;)
    Maja

    Antworten…..so Maja, wieder eine Leserin aus der “nächsten Generation”. Das freut mich natürlich wieder, so bleibt es weiterhin ein Buch für Jeden, egal welches Alter. Danke das du mitgelitten, mitgefiebert und mitgehofft hast. War also spannend und bewegend? Als “Poet” höre ich das natürlich am liebsten. Und als Journalist freue ich mich wie immer, dass ich dir diese Zeiten so nah gebracht habe, das du jetzt eine Vorstellung davon hast, wie das Leben damals wirklich war. Also, was will ich mehr? Nur noch Danke! sagen und viele Grüße an den Rand der Stadt…

  13. Robert und Jenny sagt am 15. August 2011 um 13:13:

    Guten Tag Herr Preuß,
    ich bin pünktlich zum „großen Jubiläum“ fertig geworden. So musste ich bei den vielen Gedenkreden zum Mauerbau öfters an Sie denken. Unser Präsident hat wahrscheinlich ihr Buch gelesen. Dass die Ignoranz und die Verdrängung von Mauer und Todesstreifen im Westen noch viel größer als im Osten war, steht ja auch mit drin, neben anderen vielen, meist unbequemen, Wahrheiten, und schon deshalb ist „VVV?“ auch für uns das beste Buch das wir über die „geteilten Zeiten“ gelesen haben. Auch noch gesamtdeutsch, denn ich bin vor der Mauer und meine Frau hinter der Mauer geboren. Fast im gleichen Jahr wie Sie. Wir haben seit dem Mauerfall immer wieder über unsere unterschiedlichen Leben und Erlebnisse geredet, aber erst durch „VVV?“ sind wir uns in vielen Dingen doch einig geworden. Weil es genau so war, wie Sie es beschreiben. Im Osten wie im Westen Deutschlands. So hätten wir gedacht, dass „VVV?“ zum großen Jubiläum in der breiten Öffentlichkeit bekannt und diskutiert wird. Dann würden auch die Täter nicht mehr in aller Öffentlichkeit ihre Untaten schön reden können. Das tut meiner Frau immer noch am meisten weh. Sie bekommt dann immer Gänsehaut. Wie bei Ihrem Buch, allerdings vor Freude, denn endlich spricht jemand aus, was bestimmt Millionen denken. Schon deshalb wird der große Durchbruch kommen, da sind wir uns ziemlich sicher. Also DANKE!!! für dieses Buch, auch wir werden es fleißig weiterempfehlen und warten wie alle gespannt auf Teil 2. Viele Grüße, Robert und Jenny

    Antworten…wieder etwas spät, aber in Dresden war großes Stadtfest und weil sich “VVV?” nicht nur hier schon rumgesprochen hat, freuen sich auch die Touristen immer, ein Exemplar persönlich zu bekommen. Viele Bücher gingen wieder nach “drüben”, so wie Ihres und wie immer freut mich dass natürlich, denn es soll ja weiterhin ein “gesamtdeutsches” Erinnern auslösen. Am liebsten so wie bei Ihnen. Klingt doch wieder mal richtig schön, wenn ich lese, wie es Ihnen gefallen hat. Und auch sonst sind wir über diese Zeiten wohl einer Meinung. “Gänsehaut” bekam auch ich gerade wieder. Der Wahnsinn geht ja munter weiter in Deutschland. Ein “Danke für die Mauer”, “Kampesgrüße nach Kuba” und Gysi darf Abends im Zweiten Deutschen Fernsehen den karibischen Diktator und seine Gefängnisinsel sogar öffentlich schönreden. Wenn uns das früher mal jemand gewahrsagt hätte….naja, wie hier schon öfters festgestellt, nach 1989 ist in Deutschland in Sachen Aufarbeitung so ziemlich alles schiefgelaufen, das steht ja auch mit drin in “VVV?”, also Danke für die schönen Worte und immer schön weiterempfehlen…….top

  14. Herman und Anna sagt am 1. August 2011 um 17:43:

    Guten Tag Herr Preuß, ich schreibe Ihnen aus dem tiefsten Süd-Westen, dem Saarland. Auch wenn wir nicht so gut in dem Buch weggekommen sind…….aber auch damit haben Sie Recht. Ich war und bin ja auch kein Lafontaine-Fan. Und als Honecker damals bei uns war, haben ihn nicht alle „mit Kaffee und Kuchen“ begrüßt. Aber peinlich war das schon. Das wurde mir beim Lesen wieder bewusst. Dabei hatte ich so etwas gar nicht erwartet. Ich lese ja viel, auch viel „Geschichtsbücher“, aber so eines habe ich noch nicht über diese Zeiten gelesen. Ich hatte eigentlich nur eine „Sommergrippe“ (kein Wunder bei dem Scheißwetter!). Also lag ich flach und zur Ablenkung gab mir der Freund eines Freundes ihr Buch. Titel und Cover liesen mich erst mal mit dem Kopf schütteln, aber jetzt muss ich sagen, beides passt. Auch wenn es erst mal „abschreckend“ wirkte, bin ich heute froh, dass ich mich darauf eingelassen habe. Man hatte sich hier „drüben“ ja nie wirklich mit dem Osten beschäftigt. Der war weit weg und hinfahren wollte man auch nicht. Frankreich war schöner. So habe ich durch den Ostteil Ihres Buches zum ersten Mal eine Vorstellung davon bekommen, was es eigentlich bedeutet, in einer Diktatur groß zu werden. Die haben im Osten mit ihnen wirklich gemacht, was sie wollten. Ohne dass sich darüber im Westen noch jemand groß aufgeregt hat. Das wurde mir beim Lesen des Westteils wieder bewusst. Auch dass es so ungerecht geendet hat. Das ist in Deutschland aber schon immer so. Die Täter kommen am Ende immer irgendwie davon. Deshalb sind Bücher wie Ihres auch so wichtig. Sie erinnern daran, wie es wirklich war. Manchmal musste man wirklich zum Taschentuch greifen. Gelacht habe ich aber auch viel, und natürlich mit dem Kopf geschüttelt, Sie sind ja wirklich ein „Freiheitsfanatiker“. Immer wieder alles hinschmeißen. „Hut ab“, sagt auch meine Frau. Die immer mit Ihrer mit gefiebert hat. Wir sind ja sogar noch länger zusammen als Sie. Kein Wunder, wir sind beide schon 69. Und haben bald unseren 40. Hochzeitstag. Deshalb möchte ich hiermit unser eigenes Exemplar von „VVV?“ bestellen. Eine solche Liebesgeschichte ist doch das perfekte Geschenk zu so einem Tag. Wenn möglich mit einer Widmung. Danke im Voraus und weiterhin viel Erfolg, wir empfehlen das Buch auf alle Fälle weiter, Herman und Anna

    Antworten….sooo, die “Jubiläumsausgabe” ist hoffentlich schon angekommen. Das freut mich natürlich besonders, wenn zu so einem Anlass mein Buch geschenkt wird. Ist am Ende, bei allem “politischen”, ja eigentlich eine Liebesgeschichte, sogar fast von Anfang an….und Sie beide sind sogar noch länger als wir zusammen, das ist ja heutzutage selten, also auch von uns ein “Hut ab”. Und das ins Saarland…smile. Aber SO war es in den geteilten Zeiten nun Mal gewesen. Es musste nur mal einer aufschreiben. So freut mich natürlich auch, dass mit Ihnen wieder jemand aus der “etwas älteren Generation” “VVV?” so gut findet. Was mal wieder zeigt: Unabhängig vom Alter, JEDER kann es lesen. So wie Sie, also “Danke” und “Herzlichen Glückwunsch!” in Erichs alte Heimat….top

  15. jens sagt am 30. Juni 2011 um 15:15:

    Hallo Torsten, auch ich bleibe beim „du“, denn ich komme nämlich gerade aus? Australien. Dort hatte ich das Buch mit, was natürlich genial war, so war ich auf dem Weg schon etwas eingestimmt. Ich habe damit im Flugzeug angefangen und fast das Aussteigen verpasst….ist aber auch eine geile Geschichte. Eure und die ganze. Ich bin ja gerade 25 und für mich war und bleibt das alles fremd. Erst dein Buch hat mir das alles etwas klarer gemacht. Wenn ich mir überlege wie einfach ich heute so nach Australien kann. Deshalb bin auch ich soooo froh, dass wir heute keine Mauer mehr haben und ich hin kann wo ich will. Am liebsten einmal um die Welt, so wie du. Jetzt musst du nur noch einen Film draus machen. Das wolltest du ja immer schon, also mach mal. Der Stoff ist doch wirklich wie geschaffen dafür. Alleine die Reisen und dann eure Liebe, ich würde jedenfalls sofort ins Kino rennen. Zwei Freunde, die es auch schon gelesen haben, meinten das auch. Dann wird es noch mit eurem Haus am Meer…..das wünschen wir euch hiermit, ihr habt es euch verdient. Tschüss und Danke noch mal für diese etwas andere Geschichtsstunde……Jens

    Antworten… hallo Jens, sorry, war mal wieder unterwegs, aber jetzt kommt mein Danke! für die Worte eines (fast) Australiers. War bestimmt schön, unterwegs am anderen Ende der Welt. Ich hatte in den Jahren viele junge Leute kennengelernt, die mal für ein Jahr im “Lucky Country” unterwegs waren, mit dem “Work and Travel-Visum”, ideal zum aussteigen. Denn schön ist es ja auch noch in “Down Under”, also eine geniale Kulisse, wenn “VVV?” erst mal verfilmt wird! Das wäre ja der nächste Schritt. Gefordert wird das ja von vielen, weil der Stoff wie geschaffen für “großes Kino” ist. Also, auf nach Hollywood….sollte es mal dazukommen, sag ich dir und deinen Freunden Bescheid, dann gibt es die “etwas andere Geschichtsstunde” auch auf Breitwand. Wird bestimmt ein “Blockbuster”, so wie das Buch langsam ein “Bestseller”. Auch wenn es weiterhin so tapfer verschwiegen wird, aber du hast es ja auch in die Hände bekommen, und gefallen hat es dir auch, sogar gelernt hast du etwas dabei. Dass es besser ist, in Freiheit zu leben und aufzuwachsen, als sein Leben in einer Diktatur verbringen zu müssen. So kannst du heute das machen wovon wir früher immer geträumt haben, also nutze diese Chance, das Leben ist zu kurz um es Anderen zu überlassen. In diesem Sinne, Danke noch Mal für die schönen Worte, Grüße auch an alle die es in deiner Umgebung schon gelesen und für gut gefunden haben, top

  16. ralf sagt am 20. Juni 2011 um 18:04:

    Guten Tag Herr Preuß, oder ne, ich sag gleich mal Torsten. Wir sind der selbe Jahrgang und haben das Gleiche erlebt. Nur in „Karl-Marx-Stadt“. Ausreise, Trennung, wieder zusammen sein, den ganzen „Wahnsinn“ wie du so schön schreibst. Deshalb kann ich mich den meisten Lesern hier nicht anschließen. Verschlungen haben wir das Buch auch, aber nicht hintereinander weg. Ich und meine Frau, die auch noch Katrin (!) heißt, haben es öfters wieder weglegen müssen, so nah kamen uns unsere eigenen Erinnerungen. Die hatten wir eigentlich erfolgreich verdrängt. Wir wollten nie mehr daran denken. Und dann kommt meine Mutter eines Abends an und sagt: „Das müsst ihr mal lesen. Fast wie bei euch.“ Wir haben Wochen gebraucht, aber seit einer Woche sind wir durch und jetzt muss ich dir schreiben, dass wir immer noch ergriffen sind. Weil es uns so authentisch zurück versetzt hat. Was für Zeiten! Und nach deinem Buch sind wir erst Recht froh, dass die vorbei sind. Auch wenn die Täter alle davon gekommen sind, auch das stimmt. Aber zu ändern ist das wohl nicht mehr. Immerhin gibt es dein Buch, und dort steht ja alles über die „guten Menschen“ drin, was man wissen muss. Deshalb liest es gerade unsere Tochter, die ist etwas jünger als euer Paul, gerade 25. Wir sind gespannt wie sie es finden wird. Vielleicht schreibt sie dir ja mal. Wirklich vorstellen, wie wir damals gelebt haben, konnte sie sich das ja nie. Auch wenn wir ihr immer viel erzählt haben. Dein Buch wird ihr mit Sicherheit dabei helfen, auch weil es wirklich eine Geschichte ist, die bis zum Schluss spannend bleibt. Man will immer wissen, wie es weiter geht. Also schreib die Fortsetzung, Australien war doch bestimmt geil, oder? Bis dahin, viele Grüße aus „Kalle Malle“ von Ralf und meiner Katrin, die deiner noch sagen lässt, dass sie in der Zeit eurer Trennung immer mit ihr mitgeheult hat…..

    Antworten:……heul, heul…..naja, das ist ja einigen beim lesen passiert. Und ehrlich gesagt, freut mich das immer wieder auch ein bisschen. Zeigt ja, das es manchmal wirklich unter die Haut geht. Also Danke! an deine von meiner Katrin. Ihr habt also das gleiche wie wir erlebt und damit sind wir nicht alleine. Zehntausende gibt es, die damals getrennt wurden ohne zu wissen, wann der “Wahnsinn” zu Ende geht. Das war ja das schlimmste, dass man nie wusste, wann und ob man wieder zusammenkommt. Daran sind die meisten Beziehungen damals gescheitert. Das höre ich immer wieder unterwegs auf Lesungen. Da stehen die Leute dann vor mir und erzählen ihre Geschichten. Nicht ganz so ausführlich wie ich, aber Stoff für Bücher ist das jedesmal wieder. Zumal die meisten ihre Erlebnisse ähnlich wie ihr erstmal weit genug weg verdrängt haben. Und “VVV?” soll ja auch dabei helfen, das damals Erlebte endlich so aufzuarbeiten, dass man heute damit leben kann. Auch wenn die Täter “alle davon gekommen sind”. Zu ändern ist das nicht mehr, auch das stimmt, aber wenigstens sollten wir weiter dafür kämpfen, dass die “guten Menschen” wenigstens als “Täter” gelten. Und eines ihrer größten Verbrechen hat ja bald großes Jubiläum. 50 Jahre ist es im August her, dass uns die Genossen eine Mauer vor den Kopf gebaut haben. Einmalig in der Geschichte der Menschheit, dass eine Regierung ihr eigenes Volk einfach einmauert und jeden, der raus will, “auf der Flucht” erschießt. Uns ist das zum Glück erspart geblieben,so können wir heute aus dieser Zeit erzählen und damit dafür sorgen, dass sie nie wieder kommen. Also Danke für deine Worte, und Grüße an eure Tochter. Im Gegensatz zum dem weit verbreitetem Urteil, die “Jugend hat keinen Bock mehr zu lesen” werden es ja immer mehr aus der nächsten Generation die “Deutschlands schönsten Geheimtip” nicht nur lesen sondern auch weitergeben. So geht er immerhin weiter rum und wird auch ohne offizielle Reklame immer bekannter. Also wünsche ich auch ihr viel Spaß beim großen Trip noch Mal zurück, sie soll sich danach mal melden, bis dahin, danke top

  17. claudia sagt am 7. Juni 2011 um 17:46:

    Guten Tag Herr Preuß, ich bin gerade fertig geworden. Schade, denn ich wollte nicht mehr aufhören, so gefesselt hat mich Ihre Geschichte. Ich habe das Buch von meiner Mutter bekommen, die es von einer Freundin hat die es mal auf einer Ihrer Lesungen gekauft hatte. Jetzt geht es hier bei uns rum. Wir sind eine Familie, die zum Teil aus dem Osten, zum Teil aus dem Westen kommt, also genau die richtige für ein “Ost-West-Buch”. Meine Mutter ist aus dem Osten und sie hat schon immer versucht, mir diese Zeit zu beschreiben. Ich bin jetzt 17, also habe nicht wirklich etwas mit diesen Zeiten zu tun. Aber wenn ich mir überlege, was ich darüber in der Schule gelernt habe und dann Ihr Buch damit vergleiche, dann kann ich nur sagen: Entweder die Lehrer haben gelogen oder Sie. Aber weil meine Mutti sagt: “Genau so war es gewesen” bin ich froh, dass ich Ihnen alles glauben kann und sooooo froh, das ich heute in Freiheit groß werde und machen kann was ich will aus meinem Leben. Das haben Sie auch gemacht, trotz den ganzen Schwierigkeiten, und schon deshalb werde ich das Buch weiterempfehlen. In meiner Generation gibt es ja immer mehr, die nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen können und für die ist Ihre Geschichte vielleicht eine Hilfe. So wie für mich, weil ich ja auch von der großen Liebe träume und schon deshalb liebe ich “VVV?”. Das wollte ich Ihnen hiermit sagen, einen schönen Gruß von meinen Eltern und auch wir warten auf die Fortsetzung……..claudia

    Antworten…sorry Claudia, war über Pfingsten unterwegs, habe dein Feedback aber schon am ersten Tag gelesen. Freut mich natürlich wieder, wenn eine Leserin der nächsten Generation “VVV?” so begeistert. Weil meine Erfahrungen unterwegs mit deinen übereinstimmen. Eigentlich wisst “Ihr” nichts über die geteilten Zeiten. Aber wer soll euch das auch vermitteln? Die alten Lehrer müssten euch ja heute genau das Gegenteil von dem erzählen, was sie uns früher erzählt haben und die jungen Lehrer wissen auch nicht viel mehr, als nicht wirklich Betroffene. Deshalb sind Bücher wie “VVV?” ja so wichtig, weil jede wahre Geschichte aus diesen Zeiten die Wahrheit über diese Zeiten am leben hält. Damit die nie wieder kommen können. Darauf müsst gerade “Ihr”, als die nächste Generation, aufpassen und wenn “VVV?” dazu beigetragen hat, das wichtigste im Leben wieder zu schätzen ist das allein schon ein voller Erfolg für mich. Also schmeiß deine Freiheit nie im Leben weg, sondern nutze sie um etwas aus dir und deinem Leben zu machen. Die Chanche hatten wir nie, erst heute können wir uns so verwirklichen wie wir es uns immer erträumt haben. So wie “Ihr” schon seit 1989 und dabei wünsche ich dir weiter viel Spaß und Danke für die schönen Worte…top

  18. Robert sagt am 16. Mai 2011 um 13:05:

    Guten Tag Herr Preuß, ich weiß nicht, ob ich “Du” oder “Sie” sagen soll? Oder “Ihr”, wenn ich die Ballkönigin in dieses Feedback mit einbeziehe. Ich und meine Frau haben es jedenfalls ziemlich schnell gelesen, mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Ja, was kamen da für Erinnerungen hoch. Eigentlich unser ganzes Leben ist an uns vorbeigezogen. Dabei fiel uns mal wieder auf, was wir alles verpassen mussten wegen diesem ganzen roten Wahnsinn. Unser halbes Leben haben uns die Genossen geklaut und niemand wurde dafür bestraft. Im Gegenteil, so wie du es auch schreibst, ohne jedes schlechte Gewissen sitzen sie heute schon wieder in der Öffentlichkeit und niemand in Deutschland ist mehr bereit, aufzustehen um Ihnen endlich ihr verkommenes Maul zu stopfen. Das klingt jetzt vielleicht hart, aber ich selbst habe 1,5 Jahre im „Gelben Elend“ gesessen wegen einer kleinen Protestaktion in meinem Betrieb und diese Zeit werde ich nie vergessen. Ich leide heute noch darunter. Ihnen ist das zum Glück erspart geblieben, obwohl es ja wirklich knapp war. Die Genossen standen schon vor eurer Tür, um dich abzuholen. Nur weil du die Welt sehen wolltest. Es waren und bleiben wirklich die größten Verbrecher aller Zeiten aber leider, die Täter kommen in Deutschland immer davon. Und wenn wir heute sehen, wie sie auch noch von den Medien hofiert werden, unglaublich. Sie waren doch mal Journalist, warum ist das so? Warum werden Verräter wie Gysi, die rote Wagenknecht oder all die anderen Kommunisten und ihre Freunde nicht nieder- sondern hochgeschrieben? Mit Faschisten werden doch auch keine Interviews geführt. Es gibt ja dieses Buch von einem ihrer Kollegen, Titel: “Unter Linken”, in dem steht, dass die deutsche Medienwelt voller “Linker” ist und deshalb auch niemand mehr da ist, der den Linken Paroli bietet. Ist das wirklich so? In ihrem Buch steht ja auch geschrieben, dass es schon damals so war, im “roten Hamburg”, als sie beim “Stern” waren und feststellten, dass sie dort keine Ahnung haben von anderen Teil Deutschlands. Hut ab übrigens, dass sie da gekündigt haben. Auch weil Sie danach die „Chronik der Wende“ angefangen haben, ein wirkliches Meisterwerk, je älter umso besser. Weil es die Erinnerungen an die geteilten Zeiten bilderhaft am Leben hält. Wie Ihr Buch, über das nicht nur ich und meine Frau, sondern auch schon eine Menge Freunde glücklich sind, weil sie ähnlich wie wir denken und froh sind, dass es endlich mal etwas zu lesen gibt über UNSERE Vergangenheit was stimmt, persönlich wie politisch. Zumal es sich SUPER lesen lässt. Also Danke und Beeilung mit der Fortsetzung, alle warten schon drauf. Und noch einen speziellen Gruß an die Ballkönigin von meiner Frau, die ihr sagen will, dass sie sooooo sehr mitgelitten hat in der Zeit der Trennung. Grüße Robert und Gabi

    Antworten…..sorry, ich war gerade wieder für ein paar Tage unterwegs. Natürlich bleiben wir beim „du“, denn ein Feedback von einem „Knacki“, da ist mir immer wieder etwas komisch, weil ich natürlich mit jedem Mitleid habe, der für NICHTS eingesperrt wurde. Das wurden wir ja alle, 17 Millionen, auch wenn nicht alle noch mal eine „Zuschlag“ bekamen. 18 Monate „Gelbes Elend“, oje, ich bin wirklich heute noch mehr als froh, dass uns diese Erfahrung erspart geblieben ist. Aber so kann ich deinen Frust natürlich nachvollziehen, auch darüber, wie es ausging. Dass wird auf dieser Seite ja auch immer wieder beklagt, aber warum es so ungerecht ausging, warum in Deutschland die Täter immer wieder so davon kommen, darüber müsste man mal länger diskutieren, erst mal nur so viel: Als Journalist war ich ja jahrelang mittendrinn und so kann ich sagen, ja das stimmt, die meisten deutschen Journalisten würden sich selbst im „Zweifel“ als „links“ bezeichnen. Obwohl „Linke“ allein hier in Deutschland 4 Jahrzehnte die größten Verbrechen begangen haben, aber auf dem Auge sind und bleiben sie lieber blind. Schon weil sie Angst haben, “im Zweifel” als “rechts” zu gelten. Das ist in Deutschland das schlimmst was dir passieren kann. Danach bist du kaltgestellt, in den Medien wie auf der Straße. Dabei sollte doch jeder Journalist so unabhängig sein, dass er weder “links” noch “rechts” ist. Aber wie gesagt, in Deutschland gibt es nur noch ganz wenige, die ihren eigenen Kopf benutzen und so kommt es, dass die roten Verbrecher mit dem Fingerzeig auf die braunen Verbrecher ihre eigenen Verbrechen weiter verdecken können. Traurig aber leider wahr und auch deshalb wird „VVV?“ immer noch so tapfer verschwiegen. Darin steht ja wer auf welcher Seite im geteilten Deutschland stand. Die wenigstens auf der Seite der Opfer. Für Spiegel, Stern, Taz bis zur Zeit, war und bleibt Kohl immer schlimmer als Honecker und wenn es nach ihnen gegangen wäre, hätte es den Mauerfall und die Wiedervereinigung nie gegeben. Daran wollen sie heute natürlich nicht mehr erinnert werden. Aber das kann man auch auf dieser Seite so schön in meinem „Kennzeichen D“ – Beitrag, „das Tonband“ sehen. Oder besser hören. Joachim Jauer, damals Chefredakteur von „KD“ , sagt in der Anmoderation:……Stasigebrülle, das nur selten aus den grauen Kellern drang, vielleicht auch, weil viele von uns es damals nicht hören wollten“. Daran hat sich, wie gesagt, nicht viel geändert, und so hat auch die Frau in dem Film Recht, wenn sie zum Schluss sagt: „Was wollen Sie machen? Es wird ja niemand bestraft hier. Nur wir sind bestraft wurden….“ Und das war 1994. Schon damals habe ich Beiträge über IM Gysis gemacht, ohne dass das seine politische Karriere hier geschadet hätte. Wo könnte heute ein früherer IM der Gestapo politisch aktiv sein? Oder ein Ex-Genosse der NSDAP? Aber wie gesagt, auf dem linken Auge ist die deutsche Öffentlichkeit, also die Medienwelt, spätestens seit 1968 völlig verblindet, auch deshalb musste ich diese Erinnerungen an die „geteilten Zeiten“ ganz alleine herausbringen. Jetzt muss sich „VVV?“ nur immer weiter und weiter und weiter und………herumsprechen, damit es endlich doch noch eine ganz neue, diesmal gerechte, Diskussion über die gibt, die uns „unser halbes Leben geklaut haben.“ Das wir trotzdem was daraus gemacht haben, auch das steht mit drin, sogar so, dass es sich „SUPER“ lesen lässt, was mich ja immer wieder am meisten freut. Also Danke nach? Ich vermute irgendwo in den nahen Osten…..Grüße und Danke auch an die Frau von meiner…..top

  19. Sharon Neulen sagt am 26. April 2011 um 13:10:

    Wann haben Sie dein Buch geschrieben?
    Ich kann das nirgendwo finden.
    Ich brauche es für einen Auftrag der Schule.

    Freundliche Grüße!

    Antworten….geschrieben habe ich es nach 2001 und herausgekommen ist die Erstauflage 2007, 2009 die Messeausgabe und bald folgt die dritte Auflage. Viele Grüße Torsten

  20. Torsten sagt am 26. April 2011 um 09:51:

    Vielen Dank für Deine/Eure Erinnerungen.
    Auch als Spätgeborener(1970) sehe ich Euch Hirschbeutler in Trampern im Volli oder bei Schuldiskos zu Udo über die Tanzfläche steigen.
    Habe letzte Woche mal wieder im ehemaligen Szeged gesessen und an damals gedacht, als es z.B. mal vorübergehend kein Bier mehr im Ausschank gab: Nur im Herrengedeck! Wat für Zeiten.
    Dinge, die näher sind, bewegen stärker. Eure Geschichte ist exemplarisch für viele Menschen, denen die Kommunisten böse mitgespielt haben. Wieviel Leid das rote Pack verursacht hat!
    Das Lesen war bei mir ein Wechselbad der Gefühle: die blanke Wut angesichts der Schikane und tiefe Traurigkeit wegen der Trennung eurer Familie.
    Hut ab vor der Silvesteraktion über die grüne Grenze. Das Glück ist manchmal auf der Seite der Mutigen.
    Grüße aus Berlin, Torsten

    Antworten….ein Feedback eines Namensvetters, was soll da schon schief gehen? Freut mich, dass dich die Geschichte so lebensnah erinnert hat, an diese “Wat für Zeiten”. In einem “Wechselbad der Gefühle”, zwischen der “blanken Wut” und “tiefer Traurigkeit”……..ja, ja, das hatte ich beim Schreiben auch. Habe ich sogar heute noch beim lesen. Aber am Ende ging es glücklich aus, wir haben alles überstanden, mit Glück und Mut, und so hatte ich was zu erzählen. Schön also, dass es auch dir gefallen hat, Danke in die Hauptstadt mit einem Prost! aufs Herrengedeck von Torsten an Torsten

  21. Elke sagt am 28. März 2011 um 22:11:

    Also wollte nur sagen das Buch verliebt, verlobt , verheiratet ? Ist wirklich total super ich kann es nur empfehlen es ist spannend, aufregend und noch dazu eine wahre Begebeinheit. Ein Renner der wirklich verleitet zu lesen wann immer es einem möglich ist . Echt super sollte man gelesen haben sonst entgeht einem was. Ich hoffe es kommen noch Bücher von ihnen , denn da macht lesen Spaß. Wirklich erste Sahne !!!
    Leute lesen macht vielen Menschen nicht Spaß ich kann garantieren wenn ihr dieses Buch lest werdet ihr zum Lesewurm.
    Also nichts wie in den Laden dieses Buch muss man einfach haben.
    Viel Spaß beim Lesen.
    Elke aus Österreich

    Antworten….na was soll ich darauf noch antworten? Außer: Wie schön! Ich schließe mich jedem einzelnen Wort an, smile…..also Danke nach Österreich. Immer wieder erfreulich, dass auch außerhalb Deustchlands eine deutsche Geschichte so ankommt. Vielleicht weil sie ja auf der ganzen Welt spielt, so kann sie wirklich jeder lesen. Er braucht nur wollen…in diesem Sinne, Danke noch Mal und viele Grüße top

  22. Ullrich sagt am 25. März 2011 um 12:58:

    Guten Tag Herr Preuß, ich habe Ihr Buch so verschlungen wie viele Leser vor mir. Vielleicht weil Sie es geschafft haben die „geteilten Zeiten“ so zu beschreiben, dass jeder das Gefühl haben kann, noch Mal dabei zu sein. Vieles hatte man schon verdrängt, deshalb möchte man manche Dinge gar nicht mehr glauben, ich sage nur die Visaarschkriecherei für die Bruderländer……das man sich solche Dinge damals überhaupt gefallen lassen hat, macht mir heute noch manchmal Kopfschmerzen. Immer wenn mein Sohn mich/uns (meine Frau, die es natürlich auch verschlungen hat) fragt, warum wir eigentlich so „blöde“ waren, den ganzen roten Scheiß so viele Jahre mitzumachen. Er ist gerade 20 und hat „VVV?“ gerade durch, deshalb schreibe ich Ihnen eigentlich, denn jetzt weiß er warum: Angst. Jedes Wort, jeder Schritt konnte damals der falsche sein und alles zu verlieren wollten wir nicht riskieren. Deshalb hatten wir auch keinen Ausreiseantrag gestellt. Nachdem was ich nun bei Ihnen gelesen habe, muss ich fast froh sein. Solange von meiner Familie getrennt zu sein, ohne zu wissen, wann und ob überhaupt ich sie jemals wieder sehen werde, ne Danke. Aber das zeigt natürlich wieder Mal nur, was für Menschen die Kommunisten waren und so schließe ich mich auch in dem Punkt allen meinen Vorgängern im Gästebuch an: Es ist eine Schande, dass niemand von den „roten Socken“ bestraft wurde, im Gegenteil, sie sitzen heute in der Öffentlichkeit und tun so, als wäre nichts gewesen. Und alle machen wieder mit. Auch deshalb bin ich froh, Ihr Buch bekommen zu haben. Ich dachte manchmal schon, ich bin ganz alleine mit meinen Erinnerungen und meiner Meinung über „früher“. Auch wenn ich und meine Frau völlig anders groß geworden sind, aber die Situation war ja für jeden gleich: „Wer raus wollte wurde erschossen“. Traurig dass es mal so war in unserem Land, schön, dass es jemand auch mal so aufgeschrieben hat. Schon deshalb wird „VVV?“ den großen Durchbruch erleben. Und soweit wir hier können (im Erzgebirge) werden wir Ihnen dabei helfen, in dem wir es immer schön weiterempfehlen. Allerdings gibt es da immer wieder einen Haken: Ihr Werbespruch „die Blechtrommel des Ostens“ verwirrt die Leute eher oder noch schlimmer, er schreckt sie eher ab, da die meisten dabei sofort an „Hochliteratur“ denken und so lieber abwinken. Erst wenn ich Ihnen erzähle um was es in „VVV?“ geht, werden sie neugierig. Also denken Sie vielleicht mal drüber nach. Aber ansonsten alles Prima! Auch wenn Titel und Cover selbst beim hundertsten Mal drauf gucken immer wieder aus dem Rahmen fallen. Aber egal, auch damit haben Sie Recht, am Ende passt beides schon von Anfang an zu der Geschichte, also bleiben Sie dabei. Viele Grüße und Danke noch Mal. So haben wir hier jetzt ein Stück Zeitgeschichte, dass noch unsere Enkel lesen werden, wenn sie fragen, wie es damals war…viel Erfolg weiterhin und kommen Sie mal ins Erzgebirge lesen, sie haben hier schon eine kleine Fangruppe. Kein Wunder, als „Grenzgänger“ (Sie sind wirklich ein Verrückter) viele Grüße Ullrich und Marlies

    Antworten….na das liest sich doch ganz gut. Wie immer freut es mich wenn “VVV?” Eltern und Kinder so in diese Zeit zurückversetzt, dass beide Generationen etwas davon haben. Das macht das “innerfamiläre Erinnern” etwas einfacher. “Angst” muss man heute ja nicht mehr haben, wenn es um die roten Zeiten in unserem Leben geht. Auch wenn die Täter alle davongekommen sind, aber das hatten wir hier ja schon öfter beklagt. Alleine für die “Visaarschkriecherei” gehören sie bestraft, vom “erschießen” ganz zu schweigen. Und wegen der “Blechtrommel”. Wahrscheinlich haben Sie Recht. Sie sind ja jetzt schon der zweite, der so denkt. Aber wie schon mal gesagt, dieser “Werbespruch” ist nicht wirklich von mir, sondern von manchen Lesern, die meinten, so wie die “Blechtrommel” das Buch über die braunen, so könnte “VVV?” mal das Buch über die roten Zeiten in Deutschland werden. Aber vielleicht führt das wirklich in die Irre. Immerhin hat es sich so herumgesprochen, aber am Ende ist es vielleicht wirklich “verwirrend” und muss ja auch nicht unbedingt sein. Mir ist das eh nicht so wichtig, aber die Leute reagierten so immer gleich noch neugieriger. Also Danke auch für diesen Kritikpunkt. Ich werde demnächst darauf reagieren. Und wegen dem Cover und Titel. Auch dazu ist hier ja schon viel gesagt, aber immer wieder schön zu hören, dass nach der Lektüre die Zweifel von davor ausgeräumt sind. Ist am Ende eben eine “deutsche” Liebesgeschichte, schon ganz von Anfang an. Ihrer Frau hat sie auch gefallen, also, was will ich mehr? Außer natürlich: Immer schön weiterempfehlen…..in diesem Sinne, grüße top

  23. Jürgen Vogt sagt am 11. März 2011 um 18:24:

    Hallo Herr Preuß. Erst stand Ihr Buch ein halbes Jahr in meinem Regal und dann habe ich nicht mal einen halben Monat gebraucht um es zu verschlingen. Es wäre auch schneller gegangen, aber ich muss nebenbei arbeiten und so komme ich immer nur Nachts zum Lesen. Echt gefährlicher Stoff, den Sie da anbieten. Macht süchtig bis zur letzten Seite. Vielleicht weil es so “lesbar” geschrieben ist. Ohne jeden Schnörkel, die Geschichte immer vorantreibend, ohne das “Drumherum”, also die große Geschichte, zu vergessen. So ist dieses Buch auch ein Spiegelbild für ganz Deutschland. Deshalb wundert es mich auch nicht, dass es immer noch so “tapfer verschwiegen” wird. Danach müssen sich ja alle fragen, wie sie in den geteilten Seiten drauf waren, auf welcher Seite sie standen und wie sie heute zu ihrer Rolle von damals stehen. Nicht nur im Osten (wir haben das ja schon längst hinter uns), ich glaube im Westen steht das noch aus. Ihre Rolle wollen die Westdeutschen bis heute nicht reflektieren, deshalb würde ich auch Ihre Forderung nach einer “Wende – Teil 2″ unterstützen. Die ist mehr als überfällig, damit in ganz Deutschland endlich mal begriffen wird, was in den geteilten Zeiten eigentlich los war. Wir haben als Volk 40 Jahre lang mit einem Todesstreifen in unserer Mitte gelebt, heute eigentlich unglaublich. Ähnlich wie viele andere Dinge an die Ihr Buch erinnert. Im Guten wie im Schlechten. Schön ist auch, dass Sie diese Zeit mit allem aufstehen lassen, was damals dazu gehörte. Von der Musik, über die Zigaretten und die Mode, es ist wirklich ein großer Trip noch Mal zurück, der einen irgendwie “verändert” zurück läßt. Meiner Frau ging es ähnlich, deshalb hatte sie es mir gegeben um zu wissen, ob es mir damit auch so geht. Und wie gesagt: JA! Wir sind ja auch fast der gleiche Jahrgang und wenn ich mir überlege, dass wir unser halbes Leben durch diesen roten Wahnsinn verschenken mussten, könnte auch ich manchmal zum Terroristen werden. Immer dann, wenn ich mal wieder einen der Genossen im Fernsehen sehe….ja, auch damit haben Sie Recht: Wenn uns das damals jemand wahrgesagt hätte, wir hätten niemals geglaubt, dass die Täter 20 Jahre später so auftreten können/dürfen, als hätte es ihre vielen Verbrechen nie gegeben. Aber auch deshalb ist es wichtig, dass es Ihr Buch gibt und je mehr es sich rumspricht umso weniger können diese Zeiten verklärt werden. Also: Danke! und natürlich auch einen lieben Gruß von meiner Frau an die Ballkönigin. Was für eine schöne Liebesgeschichte. Hoffen, die hält noch ewig. Grüße Jürgen und Gabi

    Antworten….“echt gefährlicher Stoff“? Damals vielleicht. Aber heute? Im freisten Deutschland das es jemals gab? Ist das doch alles längst bekannt. Auch wenn es SO noch nie erzählt wurde. Vielleicht macht es deshalb „süchtig“. Angefixt von Anfang an, sag ich mal. Das freut mich als Autor ja immer am meisten. So wie als Journalist, wenn es auch den Verstand mit anfixt. Wie bei Ihnen, und was dabei herauskam freut mich natürlich auch. Ich denke da ja wie Sie. Aber ob wir das noch erleben werden? Die „Wende-Teil 2“? Das Buch könnte zumindest ein Auslöser sein. Unser „halbes Leben“ bekommen wir dadurch zwar auch nicht zurück, aber immerhin könnten die, die es uns geklaut haben, dann nicht mehr so ungeniert weitermachen, als wäre nichts geschehen. Danach fragt ja keiner mehr ob der „rote Wahnsinn“ nun „Recht oder Unrecht?“ war. Also empfehlen auch Sie „VVV?“ immer schön weiter. Und natürlich einen schönen Gruß an ihre Frau von mir/uns. Wir hoffen das ja auch….top

  24. Hallo Herr Preuß,

    ich war letztes Jahr im Publikum, als Sie in der blauen Fabrik aus Ihrem Buch “Verliebt, Verlobt, Verheiratet” lasen, ich war auch
    einer der ersten, die klatschten, als Sie erwähnten, dass sie mit Ihrer
    Frau bereits 30 Jahre verheiratet sind :-) . Jedenfalls lies ich mir
    nach der Lesung eine Visitenkarte geben, bestellte das Buch und schenkte
    es meinen Eltern zum 48. Geburtstag meines Vaters, der auf der
    Wittenberger Straße groß wurde.

    Gerade habe ich mit meinem Vater telefoniert. Wie das so ist bei Büchern
    als Geschenk lässt man sie erstmal liegen, doch irgendwann ergreift es
    einen und beginnt zu lesen. Meine Eltern waren die Woche im Urlaub –
    Papa verschlang den Wälzer. Er kann viele ihrer DDR- und
    Laubegast-Errinnerungen bestätigen, und genoss das Hineintiefen in die
    Vergangenheit, den Rückblick. Es freut mich, dass ich durch Sie meinen
    Eltern ein solch schönes Geschenk machen konnte – und ich denke es ist
    auch für Sie schön, von einem Zeitzeugen für die Akkuratheit und den
    Wortwitz des Buches gelobt zu werden.

    Dankeschön.

    Viele Grüße

    Eric

    Antworten……na aber! Natürlich freut mich das. Und noch mehr: Die eine Generation gibt es der anderen. SO soll es sein, ein Buch für die ganze Familie. Damit jeder weiß, wie es in UNSEREN deutschen Zeiten zuging. Geschrieben ohne jede Verklärung aber viel “Wortwitz”. Obwohl es ja manchmal wirklich traurig wird…aber so war es nun mal gewesen, ist ja eine wahre Geschichte. Auch wenn sie weiterhin so tapfer verschwiegen wird, aber die Wahrheit hatte und hat es in Deutschland schon immer schwer und jeder, der sie ausspricht, bekommt ein Problem. Gerade wieder “Gutti”, der die etablierten Kreise so in Alarmbereitschaft gesetzt hat, dass sie jetzt wohl alle froh sind, ihn los zu sein. Er erinnerte sie daran, das man nicht nur “quatschen”, sondern handeln, also arbeiten, muss, wenn man den Job ernst nimmt. Mal sehen wie es jetzt in Deutschland weitergeht, erst Mal vielen Dank für die schönen Worte und Grüße an den papa…..top

  25. Horst sagt am 19. Februar 2011 um 12:46:

    Guten Tag Herr Preuß,

    ich bin ihr Jahrgang, aber auf „der anderen Seite“ geboren, also im Westen, in der Nähe von Düsseldorf. Trotzdem haben wir einige Gemeinsamkeiten. Ich sage nur „Nutella“, den „VW Bus“ als erstes Traumauto und auch der Musikgeschmack ist ähnlich. Wusste gar nicht, dass sie „drüben“ auch Westmusik gehört haben. Ich dachte, dafür hätten sie die Roten gleich eingesperrt, so wie die damals drauf waren. Viel wussten wir ja nicht über das Leben in der „Ostzone“ und ehrlich gesagt, hat sich das nie geändert. Und nun? Kam mir Ihr Buch in die Hand. Wir hatten hier an unserem Stammtisch gerade eine Diskussion über diese Zeiten, weil am Abend vorher die Dokumentation über Gysis Stasileben lief und wir uns danach fragten, wie ein Mensch mit so einer Vergangenheit heute in aller Öffentlichkeit stehen und agieren kann, ohne dass sich darüber jemand aufregt. Dann aber trat ein Freund und ehemaliger „Ostler“ in die Runde und sagte: „Einer macht es doch.“ Und hielt Ihr Buch hoch. Wir hatten erst abgewunken, sorry, aber der Titel erschien uns nicht gerade passend zum Thema. Doch als wir erfuhren, um was es darin geht, bin ich neugierig geworden. Ich reise ja auch gerne und in Australien war ich auch schon, also nahm ich es als erster in unserer Runde mit. Ohne wirklich zu wissen, was mich da erwartet. Und nun bin ich schon fertig und der nächste liest es. Ich weiß, davon haben Sie nichts, aber so wird es wenigstens weiter bekannt. Und geliebt. Denke ich mal, denn ich habe selten ein Buch so schnell gelesen ohne mich zu langweilen. Im Gegenteil, auch ich wollte immer wissen wie es weiter – und ausgeht. Mit einem Happy End für Sie und Ihre Familie, aber für uns? Also Deutschland? Im Prinzip kann es uns hier „drüben“ ja egal sein, UNS haben die Kommunisten nichts getan, aber wenn man Ihr Buch gelesen hat und dann die Typen wie Gysi im Fernsehen sieht, so wie Sie es auch schon im Buch schreiben, ohne jedes schlechte Gewissen, nicht mal mit irgendeinem Schuldbewusstsein, dann macht das auch uns hier wütend. Deshalb ist Ihr Buch so wichtig, weil danach niemand mehr diese Zeiten schöner reden kann, als sie waren. Danke also, dass Sie das alles aufgeschrieben haben, auch ich meine, dieses Buch sollte jeder lesen, im Osten und erst Recht im Westen. Viele Grüße, auch von meiner Frau, die gerade an der Stelle ist, als Sie ihre Familie verlassen müssen und seitdem ganz feuchte Augen hat. Sie sehen, Sie haben es wirklich geschafft, Menschen zu berühren, die eigentlich nichts mit diesen „Arschlöchern“ zu tun hatten und haben. So wie mich und unseren Stammtisch. Wir werden heute Abend ein Bier auf Sie und Ihre Ballkönigin trinken….viele Grüße Horst und seine Silke

    Antworten….ein Feedback vom Stammtisch, das hatte ich ja auch noch nicht. Klingt aber alles so, als wären Sie nicht “babsch” beim verfassen gewesen. Hoffe ich zumindest. Freut mich ja wieder ganz besonders, wenn “VVV?” auch im “Westen” weiterhin auf so große Begeisterung stößt. Obwohl IHNEN die Kommunisten ja nichts getan haben. Das stimmt. Fast. Ohne die Genossen hätten ja auch Sie in einem, statt in zwei Ländern, gelebt. So wie heute. Wenn Sie sich mal Dresden ansehen wollen, brauchen Sie nur los zu fahren. Kostet nicht Mal mehr Eintritt. Und wegen Gysi. Wenn uns damals jemand gesagt hätte, das er und seine ganze Bande 20 Jahre später immer noch “Politik” machen dürfen, wir hätten? Naja, also geglaubt hätten wir das niemals. Und ehrlich gesagt, fällt es heute noch schwer, das zu akzeptieren. Aber der Fall Gysi zeigt ja mal wieder, das eigentlich alles nach 1989 schiefgegangen ist. Das steht ja auch so im Buch, also freut es mich, dass es auch so “rüber” gekommen ist. Bevor mich “der weiße Riese aller roten Socken” verklagt. Bis jetzt hat er ja immer Recht bekommen. Obwohl alle Akten das Gegenteil zeigen. Aber bestraft werden er und alle seine Mittäter wohl nie mehr für den ganzen Irrsinn, den sie 40 Jahre lang im Osten Deutschlands veranstaltet haben. So bleibt uns nur, immer wieder daran zu erinnern, dass sie uns unser halbes Leben geklaut haben. Das wir trotzdem noch etwas daraus gemacht haben, auch das steht mit in “VVV?” und so wissen jetzt auch Sie und Ihre Freunde vom Stammtisch in der Nähe Düsseldorfs, wie es ist, in einer Diktatur groß werden zu müssen. Also Danke und Prost….top

  26. genio ruesen sagt am 12. Februar 2011 um 13:40:

    Eine Vorlesung des Autors hat mich das Buch ‘verliebt, verlobt, verheiratet, in den Schoss geworfen. Ich habe es in nur wenigen Tagen gelesen. Das Buch gibt ein Blick auf das Leben Hinterm eisernen Vorhang. Es zeigt einen Hollaendischen Aussenseiter wie Menschen leben, versuchen etwas davon zu machen oder zu entfliehen. Man spuert die Beklemmung und ist froh damals im Westen zur Welt gekommen zu sein.
    Ich denke das Buch wird mich helfen meine Schueler einfuehlen zu lassen wie es sein muss in so einem land zu leben.
    Ein grossartiges Zeugnis wie junge Leute damals in de ‘Roten Baracke’ in das Joch gespannt wurden. Un wie froh man sein kann daraus zu entfliehen.

    Antworten: …na das freut mich natürlich mal wieder. Ein Feedback aus Holland. Dort ist “VVV?” gelandet, weil ich vom holländisch-deutschen “Rotary-Club” zu einer Lesung nach Enschede geladen wurde. Anfangs hatte ich noch etwas bedenken, dass eine so “deutsche” Geschichte in Holland “zünden” würde, aber danach war ich in 5 Sekunden ausverkauft und einer derjenigen Besucher, die sich ein Exemplar sicherten, waren Sie. Das Ergebnis: Sie haben ein “großartiges Zeugnis” aus der Zeit der “roten Baracken” gelesen. So ging und geht es ja vielen aus dem damaligen “Westen” und so haben Sie jetzt etwas in der Hand, dass Ihnen hilft, auch der nächsten Generation in Holland klar zu machen, was es bedeutet, von Anfang an in einer Diktatur zu leben und groß zu werden und “wie froh man sein konnte, daraus zu entfliehen”. Das auch ich diesen Schritt damals getan habe, darüber bin ich heute noch froh, also auch ein Danke! für diese Bestätigung und vielleicht sehen wir uns mal wieder am Rande einer Lesung in Holland. In diesem Sinne, viele Grüße top

  27. André Peter sagt am 29. Januar 2011 um 03:06:

    Aalso unbekannterweise (du kennst mich ja nich) schreib ich hier erstmal Danke für das tolle Buch das du geschrieben hast. Les es grad zum zweiten mal. Der Schlagzeuger Spitz hats mir geliehen. Ich muss mir wohl auf jeden Fall noch ein eigenes Besorgen. Und vlt. für Freunde und Bekannte.
    Für mich als Dresdner Bj. 82 ist das irgendwie auch besonders interessant, so viel mitbekommen von dem ganzen DDR Mist hab ich ja nicht. Nur das Kindergartenessen hab ich gehasst und irgenwie komisch wars das ich nur einen Monat Pionier war xD. Ach ja die Ikarusbusse auf der 85, da war ich auch Stammgast. Meine erste Schule war übrigens auch die 33.
    Den kleinen orangen VW Bus kenn ich auch gut. Kleiner Tip, den gibts grad wieder neu aufgelegt von Matchbox. Orange mit weißem Dach ;) .

    Vielleicht sieht man sich mal. Wenn du ab und zu das Taxi nutzt ist die Chance schon größer.
    Gruß André Peter

    Antworten: ….hi Andre‘, danke, ein schönes Feedback von einem Vertreter der etwas jüngeren Generation freut mich ja auch immer wieder ganz besonders. Als du geboren wurdest, bin ich selbst bald Vater geworden, so ist Paul heute ungefähr so jung wie du, wie du ja auch gelesen hast. Und trotzdem haben auch wir einige Gemeinsamkeiten. Der „Ikarus-Bus der Linie 85“, die „33.“ als erste Schule, und „Pionier“ warst du auch mal. Zwar nur einen Monat, aber wie sich ein rotes Tuch um den Hals anfühlt, weißt du so immerhin. Der Rest ist dir Dank des Mauerfalls erspart geblieben und wie es gewesen wäre, hast du jetzt gelesen. Sogar schon zum „zweiten Mal“. Also vermute ich Mal, es war auch dir nie langweilig und wie immer freut mich das am meisten. Eigentlich ist das ganze Thema ja längst ausgeschrieben, so war es gar nicht so einfach, die Spannung zu halten. Am meisten freut mich aber dein Tipp. Ich suche mein erstes „Traumauto“ ja schon ewig auf Trödelmärkten, bis heute umsonst. Aber wenn du Recht hast, brauche ich ja jetzt nur in einen „Intersho…“, sorry, Spielzeugladen zu gehen. Also Danke auch dafür und wenn ich mal ein Taxi brauche, welche Nummer wähle ich dann??? Gruß top

  28. Anke sagt am 19. Januar 2011 um 16:21:

    Hallo Torsten!

    Da ich nicht richtig weiß wie ich anfangen soll stell ich mich erst einmal vor.
    Mein Name ist Anke, bin noch 37 Jahre jung und wohne in Poing bei München.
    Mein Werdegang:
    • 1973 in Dresden geboren
    • Krippe, Kindergarten
    • 14.POS und 117.POS
    • 10. Klasse mehr schlecht als recht abgeschlossen
    • zwangsläufige Ausbildung bei der Post
    • nach der Wende München angestellt bei der Post
    • mein Traummann geheiratet
    • zwei Kinder (jetzt 11 und 9 Jahre)
    • bei der Post gekündigt
    • bis heute Traumverwirklichung mit Kindern arbeiten (Tagesmutter, div. Krabbelgruppen, Momentan Arbeit im Miniclub wo ich Kinder auf den Kiga vorbereite)

    Bisher habe ich nicht mehr allzu oft über mein Leben in der DDR nach gedacht obwohl mein Mann und auch ich viel lesen, diskutieren und nachdenken über unser jetziges Deutschland.
    Auch werden viele Sachen gelesen die eher unerwünscht sind in unserem Staat. Und da kommt man doch immer wieder ins staunen und es wird immer mehr alles hinterfragt.
    Nun hat mein Vater mir vor einiger Zeit Dein Buch zum lesen gegeben.
    Endlich hatte ich nun auch die Möglichkeit es zu verschlingen, denn mir ging es da nicht viel anders als den anderen Lesern.
    Jedoch bringt es mich bis jetzt immer wieder zum krübeln. Ich weiß immer noch nicht ob ich total begeistert bin oder es bei mir so viele Fragen aufwirft das ich es vielleicht nicht richtig verstanden habe. Denn hier und da sehe ich die Sachen anders als Du. Du kämpfst immer noch gegen die alten Zeiten an. Und ich frage mich soll das Buch vielleicht auch ein wach rütteln an die Menschheit sein was wir schon länger und gerade in Deutschland erleben? Oder, verzeih, willst Du nur Geld damit verdienen?
    Wenn ich das ganze System so in den Jahren verfolgt habe bin ich der Meinung das wir uns immer mehr Richtung DDR zurück bewegen. Es fehlt eigentlich bald nur noch die Mauer.
    Nun ja, wenn man so sieht wer unsere Kanzlerin ist und natürlich sonst so in den Parteien sitzt ist das auch gar nicht so abwegig. Ja und ich gebe Dir Recht das die ganzen Roten davon gekommen sind. Auch ich habe mich damals wie heute darüber aufgeregt.
    Ich muss dazu aber mal erzählen das ich mit einem Vater groß geworden bin der SED-Mitglied war. Jedoch bin ich nicht unbedingt rot erzogen worden. Mein Vater wollte nur seinen Weg gehen und das einigermaßen verwirklichen was er arbeiten wollte bzw. studieren.
    Auch ich wurde stundenlang, erst in der POS und dann bei der Ausbildung, von den “lieben Genossen” bearbeitet in die Deutsch sowjetische Freundschaft einzutreten oder eben mit 16 Jahren zu unterschreiben das ich mit 18 Jahren der SED bei trete. Aber da bin ich standhaft geblieben und hab’s nicht unterschrieben.
    Erleben durfte ich auch wie es ist wenn man keine Westfreunde haben darf, denn sonst hätten sie meinen Vater abgeholt und weggesperrt. Meine beste Freundin ist damals mit ihren Eltern ausgereist und ich durfte keinen Kontakt zu ihr haben. Meine Eltern und ich haben aber einen Weg gefunden das wir uns schreiben konnten. Heute noch bin ich ihnen Dankbar denn diese Freundschaft besteht immer noch.
    Also nicht alle SED-Mitglieder waren gleich extrem rot bis zum umfallen. Und für meine Eltern war das auch nicht immer leicht. Jeder Mensch denkt nun mal anders. Was auch gut ist denn sonst wäre das Leben langweilig und wir hätten nichts zum reden.

    Die Örtlichkeiten in Deinem Buch sind prima beschrieben. Allein die Neustadt. Da kamen auch bei mir viele Erinnerungen hoch auch wenn ich 10 Jahre jünger bin als Du. Die Neustadt war kurze Zeit auch mein zu Hause. (Kamenzer Str.)
    Erst war ich auf der Prager Str. in der Depeche Mode-Szene und dann später am Hauptbahnhof und in der Neustadt in der Punkszene. Und ja das aussehen war auch bei mir hier und da mal etwas provozierend so das ich irgendwann bei meiner Oma Hausverbot sogar erteilt bekam.
    Aber ich möchte diese Zeit nicht missen zumal es mich in München gleich weiter in diese Szene zog. Dort habe ich dann in der Gothic-Szene meine große Liebe gefunden und mit der bin ich immer noch glücklich zusammen verheiratet. ;-)
    Nun gut, ich denke es ist genug geschrieben. Wie schon am Anfang des Briefes ich weiß einfach nicht wo ich anfangen soll so viel geht mir durch den Kopf seit ich das VVV? gelesen habe.
    Nun bin ich mal gespannt was mein Mann zu dem Buch sagt wenn er es gelesen hat.
    Und vielleicht wird’s nun auch hier und da bei Freunden ein Geburtstagsgeschenk.

    Über eine Antwort würde ich mich freuen!!!

    Vielen Dank
    und liebe Grüße auch an Deine Lebensgefährtin Katrin (Hut ab!!!)

    Anke

    Antworten…….Danke Anke, dass du deine email auch ins Gästebuch gestellt hast. Ging und geht ja vielen Lesern mit „VVV?“ so ähnlich wie dir, wenn dabei das „nachdenken“ über diese Zeiten einsetzt. Oder wie mir mal ein Leser nach einer Lesung sagte: „Da hat man das alles so schön verdrängt und nun? Kommt es alles wieder hoch.“ Immerhin so, dass den meisten dabei nicht gleich ganz schlecht wird. Im Gegenteil, auch du hast es „verschlungen“, was, wie gesagt, noch immer das größte Kompliment für mich als „Poet“ ist. So wie es mich als Journalist immer wieder freut, wenn es nicht nur das Herz angesprochen hat, sondern auch den Verstand. In dem „krübelt“ es dann und manches siehst du dabei anders als ich aber du stellst es dabei auch in Frage. So soll es sein, denn erst dann „rüttelt“ es einen auf und plötzlich bekommt man vielleicht eine ganz andere Sicht auf das, was wir da alles so erleben durften, mussten und haben. Aber, wie schon gesagt und auch geschrieben, es war ja nicht alles schlecht….und das damals „nicht alle SED-Mitglieder gleich extrem rot bis zum umfallen“ waren stimmt auch. Aber ohne sie alle hätte es das alles eben nie gegeben und du hast dich ja auch „standhaft“ verweigert, statt mitzumachen. Aber das erforderte Mut und den hat nun mal nicht jeder. Nur deshalb funktionieren Diktaturen. Hauptsache ist aber, dass man heute kapiert hat, was damals eigentlich mit einem los war und dabei soll „VVV?“ ja helfen. Damit es in unserem Leben nicht noch mal so wird. Deshalb „kämpfe“ ich damit auch weniger gegen die alten, sondern für neue Zeiten in Deutschland. Dass ich damit nicht alleine stehe, zeigen mir Reaktionen wie von dir und vielen, die sich bei mir melden. Hier oder unterwegs. Ob ich damit aber je Geld verdiene? Naja, ich sag mal: Wenn man so etwas wirklich ganz alleine durchziehen muss, also von der Idee, über das Schreiben, das Drucken lassen bis zum Herausbringen und der Vermarktung, dann muss man ziemlich viele Bücher verkaufen um damit jemals Geld zu verdienen. Und, wie auch schon gesagt, zurzeit ist das Verhältnis noch: Einer kauft es, zehn lesen es. Alleine schon deshalb, weil es oft quer durch die Familie gereicht wird. So wie bei dir und das freut mich ja auch immer wieder. Obwohl es die Kosten nicht deckt, aber das es so durch alle Generationen gelesen wie geliebt wird, ist ja auch ein schönes Kompliment für einen Poeten. Hoffe also, deinem Liebsten geht es mit „VVV?“ ähnlich wie dir: „Nun bin ich mal gespannt was mein Mann zu dem Buch sagt wenn er es gelesen hat.“ Ich auch, bis dahin Danke für dein Feedback, zumal ich am Ende ja auch als Verleger damit zufrieden sein kann: „Vielleicht wird’s nun auch hier und da bei Freunden ein Geburtstagsgeschenk.“ In diesem Sinne, viele Grüße aus der alten in die neue Heimat…..und Danke für das „Hut ab!!!“ top

  29. Jürgen und Kerstin sagt am 4. Januar 2011 um 16:15:

    Hallo Herr Preuß, ich würde am Liebsten auch “Du” sagen, obwohl ich kein Aussi bin, aber “Ihr” seit mir/uns so ans Herz gewachsen. Ich und meine Frau (auch eine Tänzerin) haben es zu Weihnachten geschenkt bekommen, als eine echte Überraschung, denn wir hatten bis dahin noch nix über “VVV?” gehört oder gelesen. Dabei gab es doch ein großes Jubiläum mit 20 Jahre Wende, da wäre dieses Buch doch der ideale Beitrag gewesen. Aber wie gesagt, hier (in Karlsruhe, also ganz weit “drüben” ) hatten wir höchstens Mal etwas über “der Turm” gelesen, aber Bekannte von uns, die Bekannte im “Osten” haben und sich deshalb für dieses Thema sehr interessieren, hatten da mal rein gelesen und es schnell wieder weggelegt. Sie konnten einfach nichts damit anfangen. Und dann bekamen sie ein “Ostpaket” von ihren Bekannten aus Leipzig, die drei Exemplare von “VVV?“ am Rande einer ihrer Lesungen gekauft hatten. Eines für sich selbst und zwei für uns hier “drüben”. So landete es unter unserem Weihnachtsbaum und ja es stimmte, was Sie in die Widmung geschrieben haben. Es war das ideale Weihnachtsgeschenk. Zum Fest der Liebe die Geschichte einer Liebe. Meine Frau hatte es als erstes durch, sie liest ja eh gerne, aber so schnell war sie lange nicht mehr. Weil sie ab und zu Tränen in den Augen hatte dann aber plötzlich wieder lachte, wunderte ich mich und so gab sie es mir, obwohl ich eigentlich nicht gerade ein “Liebesgeschichtentyp” bin, aber sie meinte, die Liebe ist nur der rote Faden, ansonsten bietet die Geschichte noch viel mehr. Und wirklich wahr. Was für eine Story! Da kann man selbst als “Wessi” neidisch werden. Ich/wir haben ja nicht mal die Hälfte von dem erlebt oder gesehen, wie Sie. Sehr interessant war der Ostteil, eine völlig neue Sicht der Dinge und Zeiten bekamen wir dadurch. Und auch der Westteil hat uns einen ganz neuen Blick auf diese Zeiten gegeben und auch damit haben sie Recht. Die meisten hier waren gegenüber den Roten zu blauäugig, sag ich mal. Wir hatten uns die “Ostzone” schöner geredet, als sie jemals war, vielleicht auch, damit wir nichts dagegen tun müssen. Das haben die Ostdeutschen dann selbst gemacht, auch daran erinnert ihr Buch auf eine Art, dass es zukünftigen Geschichtsschreibern schwer fallen wird, diese Zeit zu verklären. Schon deshalb danke für dieses Buch, denn auch damit hatten Sie Recht: Es ist etwas für HERZ und VERSTAND und somit ein Buch, was jeder lesen sollte, der über dies Zeiten mitreden will. So wünschen wir Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2011 und warten gespannt, wie alle anderen Leser, auf die Fortsetzung. Viele Grüße aus Karlsruhe nach Dresden, Jürgen und Kerstin

    Antworten……mal wieder ein Feedback von ganz weit “drüben”. Sehr gut, so kommt “Deutschlands schönster Geheimtipp” bis in die Provinz. Ne, ne, Karlsruhe ist ja auch eine Weltstadt, wie Dresden….auch wenn sie 40 lange Jahre von der Welt abgeschnitten war. So wurden wir im “Tal der Ahnungslosen” groß und haben trotzdem viel erlebt. Oder gerade deshalb. Den halben Tag/Abend vor “DDR1” oder “DDR2” zu hängen war für uns keine Alternative. Dann schon lieber raus und was erleben. Was zugegebenermaßen nicht ganz einfach ist in einer Diktatur. Da passiert ja jeden Tag das gleiche. Oder wie es schon im Buch steht: “Für Abwechslung gibt es in der Zone nicht mal eine Warteliste…”. Trotzdem haben wir im Osten versucht, das Beste daraus zu machen. Was dabei raus kam habe ich aufgeschrieben und wenn das auch im Westen so langsam verstanden und anerkannt wird, hat das Buch mal wieder seinen Auftrag erfüllt. Was mich als Journalist ja immer wieder am meisten freut, so wie als Poet, dass es Ihnen/Euch als Buch gefällt. Man kann Weinen, man kann Lachen und hat am Ende Herz UND Verstand bestens unterhalten. Denn, auch das stimmt, die große Liebe ist ja nur der “rote Faden” durch die roten Zeiten. Die sind ja gerade wieder in aller Munde, weil diejenigen, die sie zu verantworten haben, nie zur Verantwortung gezogen wurden und so, noch immer oder schon wieder, in aller Öffentlichkeit völlig ungestraft “Kommunismus” als Ziel ihres politischen Handelns artikulieren. Statt endlich und für immer zu schweigen und sich jeden Tag beim lieben Gott zu bedanken, dass sie so ungestraft davon gekommen sind. Aber das Thema hatten wir hier ja schon öfters, verbunden mit der Hoffnung, dass es doch noch einen gerechten und vor allem ehrlichen Blick zurück gibt. Damit in diesem Land nie mehr jemand eine Diktatur errichten will oder kann. In diesem Sinne immer schön weiterempfehlen, in Karlsruhe wie in jede anderen Stadt. Danke für das Feedback, Gruß auch an die “Tänzerin” von meiner …..top

  30. Sehr geehrter Herr Preuß,

    ich bin auch ein Sachse, aber schon lange vor Ihnen “rüber”, da stand die Mauer noch nicht. Aber nach dem Aufstand am 17. Juni, als die roten Panzer rollten, habe ich lieber meine Sachen geschnappt und bin erst in den Westen Berlins, dann in den Westen Deutschlands und dann in den Westen von???? Ja, Sie werden es erraten haben, Australiens, genauer gesagt, nach Perth. Dort waren Sie ja auch in Ihrem Buch und so hat mich auch das an “VVV?” gefreut. Ich habe Ihr Buch über allerlei Umwege bekommen, einer hat es dem anderen empfohlen, bis einer meiner Bekannten es mir dann aus Deutschland mitgebracht hat. Er selbst hat es wohl auf der Leipziger Buchmesse bei Ihnen persönlich gekauft, mit einer schönen Widmung. Er hat ihn wohl auch gesagt, dass er einen guten Freund in Australien hat, den er es auch irgendwann geben wird. Davon haben Sie nichts, sorry, aber anders hätte ich es nie bekommen. Was wirklich Schade gewesen wäre, denn alle Achtung! Was für ein “bloody fucking good Book!, sag ich “unter uns Aussies”. Das müssen Sie unbedingt hier verlegen, Sie wissen, Aussies lieben “Never give up!” Geschichten, und Ihre ist eine, die man manchmal gar nicht glauben will. Aber so wie Sie es erzählen, so authentisch und berührend, so fesselnd und unterhaltsam, viel besser kann man Geschichte nicht erzählen. Sehr deutlich und ehrlich und nicht nur mir damit aus dem Herzen geschrieben. Ich habe die “Reds” ja selbst erlebt, und spätestens als die Panzer am 17. Juni rollten, wusste jeder, was für Menschen die Kommunisten sind. Das sie sich nie geändert haben, beweist ihr Buch und hat mir noch einmal drastisch vor Augen geführt, was für eine gute Entscheidung es damals war, aus Deutschland abzuhauen, denn spätestens am 13. August 1961 hätte das Leben aufgehört. Von Anfang an eingemauert, immer mit dem Gedanken im Kopf wenn du raus willst, wirst du erschossen, ich kann mir eigentlich keine schlimmere Strafe vorstellen. Schon gar nicht nach über 50 Jahren Australien. Wie Sie wissen, ist die Freiheit hier das höchste Gut und jeder, der es antasten will, wird geächtet. Anders als in Deutschland. Was ich in Ihren Antworten lese, ist eigentlich unglaublich. Die Verbrecher dürfen schon wieder darüber entscheiden wer was über sie sagt und Nobody der sich darüber aufregt, wirklich “fucking Country”…also hoffe ich einfach, dass Sie irgendwann wieder zurück kommen, ins “lucky Country”, wie gesagt, hier würden sie weder verboten noch verschwiegen, sondern geliebt. Weil es eine Geschichte zum verlieben ist…meine Aussiefreunde wollen es jedenfalls alle lesen, also verlegen sie es hier, viele Grüße vom anderen Ende der Welt , und “Never give up!“ bis jeder Deutsche dieses Buch kennt!
    your Tommi

    Antworten……so, sorry nach Downunder, gab wieder viel zu tun, aber jetzt kommt meine Antwort auf deine E-Mail. Und ich bleibe gleich mal beim „you“ also „Du“, ist ja eigentlich üblich im englischsprachigen Raum. Wie du schon gesehen hast, habe ich deine E-Mail gleich ins Gästebuch gestellt, denn ein Feedback aus meiner „zweiten Heimat“ freut mich natürlich ganz Besonders. Auch noch von einem Sachsen, der es aus dem Osten Deutschlands sogar bis in den Westen Australiens geschafft hat. Wir haben ja die ganze Zeit an der Ostküste gelebt, aber Perth war ich auch schon und so spielt das Buch auch dort, in deiner neuen Heimat. Ich kann dir nur dazu gratulieren, dass du damals den Mut hattest, alles hinzuschmeißen um einen Platz zum leben zu finden, an dem es nicht so zu geht wie in Deutschland. Als wir versucht haben, den Aussies ein bisschen „Geschichtsunterricht“ zu geben, ging es ihnen dabei meistens ähnlich wie dir, sie konnten es sich nicht wirklich vorstellen, dass es Menschen geben könnte, die ihnen eine Mauer vor den Kopf setzen und sie zwingen , dahinter so zu leben, wie sie wollen. 50 Jahre ist der 13. August 1961 nächstes Jahr her, so gibt es wieder ein deutsches „Jubiläum“ zu „feiern“. Damit alles, was wir wegen diesem Tag erleben mussten, durften und haben, nicht wieder schöner geredet wird, als es für jeden einzelnen „DDR-Bürger“ war, wäre es ja nun endlich an der Zeit, „VVV?“ die Öffentlichkeit zu geben, die jede verlogene Verklärung dieses Tages und seiner Folgen verhindern würde. Der Vorschlag, es in Australien zu verlegen, klingt deshalb nicht nur verlockend, sondern ist auch schon in Arbeit. Wir haben ja auch noch viele Freunde bei euch, die schon lange auf eine Übersetzung warten. „Never give up!“-Geschichten sind dort ja wirklich beliebt, weil sie die Menschen daran erinnern, dass man aus seinem Leben auch unter schwierigsten Bedingungen etwas machen kann. Anders als in Deutschland. Hier möchte das die Mehrheit gar nicht mehr hören, so aufgegeben haben sie sich und ihr Leben schon. So bleibt lieber alles beim alten. Im eigenen Leben, wie im ganzen Land. Schade, aber wie schon öfters gesagt, zu spät ist es nie für einen Neuanfang und manche haben damit angefangen, nach dem sie „VVV?“ gelesen haben. Du hast den Schritt in die Freiheit schon lange vorher gemacht, so konntest du dich aber gut hineinversetzen in meinen Drang nach dem Gang in die Freiheit. Auch der hatte und hat bis heute seine Schwierigkeiten, aber ohne ihn wäre ich, ähnlich wie du, längst untergegangen. Aber so? Geht es immer weiter, solange, bis wir wieder mal Australischen Boden betreten. Am liebsten natürlich mit einer englischen Ausgabe unterm Arm, und wie gesagt, in Arbeit ist sie schon und du wirst einer der Ersten sein, der eine bekommt. Sogar mehrere, damit auch alle deine Freunde einen Einblick davon bekommen, wie wir auf der anderen Seite der Welt groß wurden. In diesem Sinne, noch mal „Thank‘s!“ nach Downunder, Torsten

  31. Axel Schade sagt am 3. Dezember 2010 um 20:58:

    Thanks Falko.

  32. Falko sagt am 3. Dezember 2010 um 16:52:

    Hallo Axel,
    da ist sicher “So weit die Füße tragen ” gemeint!
    Grüße
    Falko

  33. Axel Schade sagt am 3. Dezember 2010 um 16:45:

    Frage an Bernd die Fuge

    ” bisher gab es nur ein buch, dass mich annähernd so emotional berührte wie deine zeilen. auch dort wollte ein vater ,,nach hause” zu seiner familie – musste dafür aber 15000 km zu fuß durch ein land…”..

    Wer ist der Author & was ist der Titel des von Dir erwaenten Romans ?

    Danke im voraus & Gruesse aus New York .

    Axel

  34. Guten Tag Herr Preuß, was soll ich Ihnen noch dazu sagen, schreiben, feedbacken? Es ist doch alles schon gesagt. Trotzdem muss ich mein Lob los werden. Ich hatte ja beim kaufen etwas skeptisch reagiert, wegen dem Titel. Das hatte ich ja schon alles hinter mir. Erst war ich verliebt, dann verlobt, dann verheiratet und heute? Naja, darüber sollte ich mal ein Buch schreiben. Es wäre allerdings nicht halb so spannend und lesenswert wie Ihres. Sie haben wirklich ziemlich viel erlebt als geborener “Ostler”. Ich bin “Westler” und habe nicht halb soviel mitgemacht wie Sie. Erst beim Lesen wurde mir aber klar, das ich darüber froh sein sollte. Bis jetzt hatten wir hier (im Schwarzwald) eigentlich nie wirklich darüber nachgedacht, was es heißt in einer Diktatur groß zu werden. Aber ihr Buch hat uns das so drastisch klar gemacht, dass wir heute noch mehr froh sind, “drüben” geboren wurden zu sein. So würden ich und meine jetzige Frau (die es schon zweimal gelesen hat) den Lesern vor uns zustimmen. Dieses Buch sollte an allen Schulen verteilt statt “verboten” werden. Besser haben wir unsere jüngste Geschichte noch nicht erzählt bekommen. Auch wenn es manchmal weht tut, aber Sie haben auch damit Recht: der Westen hat den Osten all die Jahre ziemlich im Stich gelassen. Aber was sollten wir auch tun? Das alles war weit weg, eine andere Welt, die mir erst jetzt klar geworden ist. So kann ich Sie verstehen, dass Sie nur noch raus wollten. Sie dabei zu begleiten,einmal um die Welt, war wirklich großes Kino, also Danke für das Buch und nicht verzagen, der öffentliche Durchbruch wird kommen, so ein Buch kann man auf Dauer nicht verschweigen. Liebe Grüße Hannes und Karin

    Antworten…..na das freut mich natürlich wieder. Nach dem Motto einer meiner Lieblinge, Karl Valentin, der immer gerne meinte: „Es ist alles schon gesagt, nur noch nicht von jedem.“ So wie jetzt von Ihnen, einem von „drüben“ wie wir damals immer sagten. Das freut mich ja immer wieder, wenn das Buch auch dort gelesen wird, wo noch heute nicht viel über die geteilten Zeiten in den Köpfen ist. Nicht nur für Sie war es eine „andere Welt“, die „weit weg war“. Obwohl sie ja quasi vor der eigenen Tür begann, im eigenen Land. Aber wie immer in Deutschland hat die Mehrheit lieber mitgemacht oder weggeschaut, statt für ihre Rechte zu kämpfen. Nicht nur im Osten, vor allem im Westen hat 40 Jahre niemand gerufen „die Mauer muss weg!!“. Weder in der Politik, noch in den Medien. Obwohl sie im freien Teil des Landes niemand daran gehindert hätte. Daran wollen die Beteiligten bis heute nicht erinnert werden und so ist es eigentlich kein Wunder, das es von denen auch weiterhin so tapfer verschwiegen wird. Dabei ist es doch eine wahre Geschichte. Persönlich wie politisch, extra so geschrieben, damit diese Zeit weder im Guten noch im Bösen verklärt werden kann. Auch bei Ihnen mit Erfolg: „Besser haben wir unsere jüngste Geschichte noch nicht erzählt bekommen“. Als Journalist wie als „Poet“ freut mich das so natürlich wieder am meisten, also Danke in den Schwarzwald, und immer schön weiterempfehlen, gerade „drüben“ ist Aufklärung über den Alltag in einer Diktatur besonders wichtig. So etwas kennen sie ja dort nur aus dem Fernsehen. Oder jetzt durch „VVV?“. Wie Sie und Ihre Frau, die es schon zweimal gelesen hat. Auch ein schönes Lob für mich, also auch an sie ein Dankeschön und viele Grüße, top

  35. bernd die fuge sagt am 28. Oktober 2010 um 15:06:

    hallo torsten,

    habe dein buch beim diesjährigen ,,inselfest” gekauf und soeben ausgelesen.
    bisher gab es nur ein buch, dass mich annähernd so emotional berührte wie deine zeilen. auch dort wollte ein vater ,,nach hause” zu seiner familie – musste dafür aber 15000 km zu fuß durch ein land, wo er jederzeit denunziert – in straflager zurückgeschickt – oder gleich erschossen werden konnte. ebenfals eine wahre geschichte von vor fast 70 jahren.
    diese 2 bücher und auch selbst erlebtes erinnern mich wieder einmal, dass das höchste gut die familie und gesundheit sind.

    schon während ich dein buch las keimte in mir die frage auf, ob eure liebe diese zeit der prüfungen bis heute überlebt hat?
    als ich dich zufällig vorgestern auf der straße traf und nach der episode mit dem illegalen grenzübertritt ,,befragte” hast du mir zu meiner überraschung ganz kurz deine ,,ballkönigin” vorgestellt! damit hat sich erfreulicherweise meine frage selbstredend beantwortet.

    nun las ich von dem verbot, an sächsischen schulen lesungen zu halten….was soll ich sagen…..da fällt mir passenderweise eine textpassage einer guten rockband aus erfurt ein…..,,dummheit wird eurer henker sein”!
    trotz widrigkeiten in all den jahren hast du immer getreu dem motto ,,never give up” gelebt und gehandelt …welches sinngemäß auch meine lebensmaxime ist! auch ich habe erfahren müssen, dass das recht nur auf der seite derer ist, die die ,,dicke kohle” haben…ein vom amtsgericht besteller rechtsanwalt hat mir die meinige mit staatlicher genehmigung genommen!
    auch ich gab never auf und hab es durch eigene kraft – und auch den willen, neue wege zu gehen , geschafft heut viele dinge anders zu sehen…. andere werte in den vordergrund zu stellen und am meisten freue ich mich über solche momente im leben, menschen wie dich treffen zu dürfen….egal ob in laubegast, in afrika ,amerika oder asien.

    freundlichste grüße an deine famile vom bernd aus tollkewitz

    Antworten……na das sind doch wieder mal Worte die mich gleich als Poet, Journalist und Mensch freuen. Genau so soll es ja sein. Ein Buch, welches Herz UND Verstand anspricht. Auch noch so, dass man sich fast nicht wehren kann oder will. Außer man hört wieder auf. Das hast auch du nicht, im Gegenteil, am Ende ging es ziemlich schnell. Zwei Tage nach unserem Treffen, schon fertig. Dabei warst du gerade erst bei meinem „illegalen Grenzübertritt“. Immer wieder ein Höhepunkt…..schön ist auch, dass dir beim Lesen der Wert der Familie wieder klar geworden ist. Der ist in Deutschland ja mittlerweile auf „Hartz 4 Niveau“ gesunken, sag ich mal. Auch das ganz im Gegenteil zu Australien. Dort war, ist und bleibt die Familie das wichtigste, denn nur wenn die funktionieren funktioniert auch das Land. Auch deshalb ist es mehr als Schade, dass das Buch noch immer so tapfer verschwiegen wird. Aber wie immer: „Never give up!“. Zumal sich „VVV?“ ja auch ganz ohne öffentliche Werbung immer weiter verbreitet, im Osten, wie im Westen, ganz nach dem heimlichen Motto des Buches: „Go your own Way“. Den bist auch du immer gegangen, sehr gut, auch wenn er meistens der schwierigere ist. Aber besser als anderen hinter hehr zu rennen ist es allemal. Für sich selbst, wie für dieses Land. Das bräuchte viel mehr, die so denken, in diesem Sinne, doppelt Danke für dein Feedback, wir sehen uns ja bestimmt mal wieder „im Dorf“ oder beim Bier im „Gerücht“, Gruß nach Tolkewitz, top und die Familie

  36. Heike Krenz sagt am 4. Oktober 2010 um 10:39:

    Ich muss mich noch mal zu Wort melden, habe eben die ganzen Eintragungen gelesen selbst das fesselt einem wie ein Buch. Möchte vor allem noch Deine Ballkönigin grüssen. Vor Ihr habe ich die vollste Hochachtung. Es stimmt wie es ein Leser Deines Buches geschrieben hat..Sie ist auf dieser eingeschlossenen Insel zurückgeblieben, Sie hat Dich gehen lassen…welch ein Grossmuth welch eine menschliche Grösse von Ihr. Sie wusste nicht ob Sie Dich je wiedersehen wird. Ein verrücktes Leben und eine tolle Liebe…lasst Sie niemals gehen. Alles Liebe für Euch!!

    Gruss Heike die mit Egon( Harald) verheiratet ist!

  37. Heike Krenz sagt am 4. Oktober 2010 um 09:33:

    Hallo Torsten,

    alles begann an einem ganz normalen Bürotag. Ich öffne meinen Poskasten und lese die Einladung zu Deiner Lesung im Kaffee an der Wallstrasse und denke das klingt sooo interressant das muss ich mir anhören. Verpasste sozusagen auch noch den Termin…war einen Tag zu früh da und bin am nächsten Tag noch mal da hin…und ich muss sagen es hat sich gelohnt!!

    Es war wirklich ein Trip noch mal zurück. Ein wunderbarer ehrlicher Trip der einem zum lachen und weinen gebracht hat. Auch unsere Tochter wurde 83 geboren und auch wir wohnten in der Neustadt auf der Friedensstrasse in einer Wohnung wo mein Mann vier Monate gebaut hat damit man da auch wohnen kann. Wir sind damals auch auf die Strasse gegangen und haben demonstriert aber manches hat sich bezüglich der alten Garde nicht verändert. Mein Ärger darüber lodert bei mir noch genauso wie damals. Beim lesen weis man warum dieses Buch nicht offiziell verlegt wird..es sind zu viele Wahrheiten enthalten, aber endlich hat es mal jemand beim Namen genannt. Tolles Buch und ich hoffe auf die Fortsetzung!!

    Alles Gute für Dich weiterhin!

    Antworten….na das freut mich ja. Kaum gekauft schon gelesen und sogar schon kritisiert. Auch noch so, dass das Herz des Poeten wie Journalisten gleich wieder etwas höher schlägt. Das auch bei dir/euch das eigene Leben beim Lesen vorbeizieht ist ja eine Erfahrung, die die meisten Leser machen. Und dass Alles so ungerecht ausgegangen ist, die Täter alle davon gekommen sind, auch das haben alle erlebt. Und die meisten finden das einfach “Scheiße”. Nicht nur im Inland, wenn ich unterwegs bin, auch im Ausland. Ich war letztes Wochenende vom Rotary-Club in Holland zu einer Veranstaltung zum Thema “Wende” nach Enschede geladen und auch dort wurde nicht verstanden, warum es so ausging. Ich habe es ihnen an Hand meines Buches erklärt, und danach waren sie so beeindruckt, dass ich in 5 Sekunden ausverkauft war. Ich sage das nur, um zu zeigen, dass wir nicht alleine sind mit unserer Meinung. Auch wenn das weiterhin den Eindruck macht. Nicht mal zum großen Jubiläum hat es die deutsche Journaille geschafft, das Buch der Öffentlichkeit vorzustellen. Damit es endlich eine gerechte Diskussion in GANZ Deutschland über die geteilten Zeiten gibt. Deshalb forder ich ja weiterhin die Wende-Teil 2, diesmal in den Köpfen der Westdeutschen. Wie wichtig die wäre, zeigt ja gerade wieder die Rede unseres Bundespräsidenten. Gauck wäre das nicht passiert, aber Herrn Wulff sind die Probleme der Moslems wichtiger als die Probleme die WIR in und mit unserem Land hatten und bis heute haben. Aber auch er ist eben ein gebürtiger Westdeutscher und damit schon immer ignorant gegen alles was in den geteilten Zeiten im Osten abging. Wie die meistent “Wessis” damals und viele bis heute noch. Auch wenn sich das mit meinem Buch langsam ändert, denn es wird ja inzwischen im ganzen Deutschland gelesen und auch von den “Wessis” geliebt. Obwohl auch über sie einige Wahrheiten stehen, die sie nicht so gerne hören wollen, aber ich muss sagen, die Reaktionen sind am Ende dann doch immer positiv, da sie so zum ersten Mal ein Bild von dem bekommen, was wirklich los war. Schon deshalb ist es mehr als peinlich, dass meine Ex-Kollegen, mache darunter sogar Freunde, das Buch weiterhin so tapfer verschweigen. Aber auch die sind in der Mehrzahl “Wessis”, die meistens zu der berühmten “68iger-Generation” und ihren Geistesverwanten gehören und heute nicht mehr daran erinnert werden wollen, dass sie ihr Leben lang den Osten Deutschlands verklärt haben. Für die war Kohl immer schlimmer gewesen als Honecker. Dies zuzugeben, dazu haben sie bis heute nicht die Eier. Auch deshalb musste ich es am Ende ganz alleine schreiben und herausbringen und auch deshalb wird es wohl so geliebt, weil es dadurch, wie du ja auch sagst, “authentisch” ist. So, wie noch kein anderes Buch über diese Zeiten. Die hätte ich ohne meine Ballkönigin nicht so überstanden und auch damit hast du Recht. Katrin ist eh der heimliche Star des Buches, wie ich immer sage. Ist machmal wirklich nicht so einfach mit einem Typen, der immer versucht, seinen eigenen Weg zu gehen. Aber immerhin, das macht das Leben wie die Liebe nicht langweilig und auch deshalb sind wir heute noch immer zusammen. Also Danke noch Mal für die zwei Beiträge, die wieder Mal beweisen, dass man nie vom Namen auf die Person schließen sollte (smile – aber das stand ja auch schon so ähnlich in der Widmung). Also auch viele Grüße an “Egon”, Danke und immer schön weiterempfehlen, top

  38. Josefine sagt am 4. September 2010 um 10:23:

    Hallo Torsten, du hast mir beim kaufen gesagt, das ist mal etwas ganz anderes, und wirklich wahr! Ich habe selten etwas gelesen, das mir so bekannt vorkam. Obwohl ich dich erst beim Buchverkauf auf dem Inselfest kennenlernte, aber jetzt bin ich froh, dass ich mich auf deinen “Geheimtipp” eingelassen habe. Eine der schönsten und bewegensten Liebesgeschichten aller Zeiten. Auch noch so erzählt, dass man von vorne bis hinten mitgehen kann. Im Guten wie im Bösen. Ich habe machmal wirklich mitgeheult. Und mitgelacht, denn auch ich habe mich schon ziemlich zeitig verknallt, aber naja…darüber können wir ja mal bei deiner nächsten Lesung im Cafe am Postplatz quatschen. Ich freue mich schon, bis dahinne, Josefine

    Antwort…so, jetzt bekommst du doch noch eine Antwort. Das meiste habe ich Dir ja schon nach der Lesung gesagt. Schade, dass es mit deiner großen Liebe nichts wurde. Aber ein Paar wie uns gibt es wohl auch nur aller Jubeljahre….auf alle Fälle freut es mich, dass ausgerechnet eine “Josefine” die Liebe in der Geschichte so schön findet. Denn wie du weißt, wenn Paul ein Mädchen geworden wäre….danke also noch Mal für die schönen Worte und das viele Lob. Es freut mich ja immer wieder, wenn gerade deine Generation das Buch verschlingt und danach etwas besser weiß, was eigentlich los war in der Zeit, als die Eltern groß wurden. Ganz anders als heute, aber auch mit einer Menge Spaß. Auch wenn es manchmal traurig wird, ich meine war. Auch das stimmt, also, Danke noch Mal, top

  39. Hallo Torsten, nachdem ich durch bin, hier noch ein paar Zeilen zu Deinem Buch. Es war tatsächlich in kürzester Zeit aufgelesen da nie langweilig. Besonders gefreut habe ich mich über einige Namen und Plätze, zu denen ich Gesichter und Bilder hatte. Ich denke da zuerst an die Band, die immer nur ein Lied spielt…. Mittlerweile ist Spitz recht virtuos geworden und kann mehrere Lieder. In einigen Passagen läßt Du durchblicken, dass Dein Hass auf die damaligen Häuptlinge wohl noch recht stark lodert. Meinerseits bin ich da etwas milde geworden. Wir werden sehen wer recht hat – das bringt die Zeit auf. Zumindest hätte sich im Westen damals niemand erlaubt, ein “Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz” zu erlassen – ein Aufschrei wäre wohl durch’s Land gegangen: “das is’ doch wie im Osten!”. Überhaupt scheint mir die damalige Polarisierung auch Ihr Gutes gehabt zu haben: es gab ein gewisse gegenseitige Kontrolle…..

    Antworten…..sorry, aber ich habe mir etwas Zeit gelassen um meine Antwort dazu genau Heute zu postieren. Ist ja DER Tag, der unser aller Leben wohl am meisten geprägt hat. Egal ob man vor dem 13. August 1961 oder danach geboren wurde, ihn live oder nur im Fernsehen erlebt hat, der „schwärzeste Tag in der Geschichte Deutschlands“ hatte für jeden ostwärts der Mauer die gleichen fatalen Folgen: Klick Klack, Fick Fack – der Rest spielt hinter Gittern, im „Paradies der Arbeiterklasse“. Und wer raus wollte, wurde erschossen. Schon deshalb ist deine Frage nach dem Hass? eigentlich überflüssig. Ich meine, Menschen die Menschen wie keine Menschen behandeln sollte jeder “hassen”. Auch das habe ich in Australien dazugelernt. Das ist dort ja eine Selbstverständlichkeit. Es sei denn, man steht auf ihrer Seite. Und so wie ich dich beim Leseabend in der „Blauen Fabrik“ erlebt habe, glaube ich das nicht. Und wegen dem „Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz“? Erinnert dich das etwa an die Planwirtschaft? Dann hätte es eigentlich „Wirtschaftsverlangsamungsgesetz“ heißen müssen. Manchmal gab es ja nicht mal Klopapier…….naja, auch das steht drin, genauso wie vieles andere aus den geteilten Zeiten, auch noch so, dass auch dir „nie langweilig“ wurde. Wie immer freut mich das als Poet am meisten, also Danke für dein Feedback, vielleicht lesen wir mal wieder zusammen, top

  40. Uwe und Manu sagt am 21. Juli 2010 um 13:21:

    Guten Tag Herr Preuß, auch ich habe Ihr hier und anderswo so hochgelobtes Buch während der WM gelesen. Und auch ich muss feststellen: Genial! Sagt auch meine Frau. Von der habe ich es, und sie hat es von ihrer Freundin, die es am Rande einer Lesung bei Ihnen gekauft und nun verborgt hat. Ich weiß, davon haben sie nichts, aber dieses Buch ist geradezu prädestiniert für solche Umwege, ein echtes „Untergrundbuch“, das ja sogar „verboten“ ist, wie Sie schreiben. Jetzt wo ich es durch habe, weiß ich auch warum. So viele Wahrheiten über diese Zeit habe ich noch in keinem Buch gelesen, auch noch so, dass man es wirklich nicht mehr weglegen will. Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass es eines Tages mal jemand schaffen würde, diese Zeit so realistisch darzustellen, wie sie wirklich war, hautnah eben, und das ist die größte Stärke Ihres Buches. Man ist wieder wie mittendrin, im Schimpfen, Jammern, Träumen, Saufen und Feiern, Heulen und Lachen, es ist Alles dabei und schon deshalb ist es ein Trip zurück, der wohl jeden bewegt. Egal aus welcher Gegend, egal welches Alter, dieses Buch kann und sollte jeder lesen. Damit diese Zeit nicht denjenigen gehört, die sie heute wieder reinwaschen wollen, auch um ihre eigenes Versagen und Mitlaufen zu vertuschen. Denn auch das stimmt: Es ist ungerecht ausgegangen, bestraft wurde niemand von den „Roten Socken“. Nur wir wurden bestraft. Ich hatte selbst das „Vergnügen“, ein halbes Jahr in der „Frohen Zukunft“ in Halle – das war Jugendknast unter verschärften Bedingungen. Darüber könnte ich mal ein Buch schreiben, aber eigentlich wollte ich dass dort Erlebte für immer vergessen. Nun hat mich Ihr Buch aber so direkt und schonungslos wieder in diese verrückten Zeiten versetzt, dass ich mir das noch mal überlegen sollte. Vielleicht können Sie mir ja einige Tipps geben damit es so lesenswert wird wie Ihres. Es bringt die große und die kleine Geschichte so schön zusammen, dass man danach wirklich das Gefühl hat, alles über diese Zeit zu wissen. Das ist gerade für die nächste Generation gut. Deshalb liest es gerade unsere Tochter, sie ist 22 und hat schon die Hälfte hinter sich ohne sich zu langweilen. Ihr gefiel das Cover übrigens von Anfang an. Kein Wunder, denn diese Generation ist ja die erste, für die „Schwarz-Rot-Gold“ wieder „Geil“ ist. Schön, so ein Heimatgefühl hatten wir ja nie. Wir waren immer nur „die Zonis“ oder eben die „Ostler“, und so fällt es mir bis heute schwer, mich als „Deutschlandfan“ zu bekennen. Eher, wie Sie ja auch geschrieben haben, als „Staatenloser“ der seinen Platz noch sucht. Ihr Buch hat mir dabei geholfen, nicht nur weil es einmal um die Welt geht, sonder auch, weil Sie dabei Ihren eigenen Weg behalten und so war es für mich auch ein bisschen Lebenshilfe. Also, was will man mehr von einem Buch? Danke dafür und viel Erfolg, der wird kommen, das geht nicht anders. Grüße von Uwe, seiner Frau Manu und Tochter Anne aus Sachsen-Anhalt

    Antworten…..ein „Staatenloser“ aus Sachsen Anhalt. Auch noch einer, dem “VVV?” “genial” gefallen hat. Tut immer wieder gut, sowas zu lesen. Zumal dahinter gleich wieder eine ganze Familie steckt. Das ist ja oft so. Entweder lesen es erst die Eltern und dann die Kinder, oder andersherum, je nachdem, wer es zuerst in die Finger bekommt. Meistens „geborgt“….was mich natürlich weniger freut, aber das Thema hatten wir hier ja schon öfters. Und ja, vielleicht gehört das zu einem Buch wie diesem dazu. Hauptsache ist, es gefällt weiterhin Menschen aus allen Generationen, egal wo sie leben und ein bisschen „Lebenshilfe“ kann ja auch jeder gebrauchen. Obwohl sie mit ihrer Knasterfahrung ja schon gut gestählt sein müssten. Das mir/uns das erspart geblieben ist, darüber bin ich heute noch froh. Anders als über den Ausgang dieser verrückten Zeiten. Da geht es mir wie Ihnen. Dass die Täter nie bestraft wurden, ist vor allem für all die Großmäuler peinlich, die Jahrzehnte darüber klagten und schimpften, wie ungerecht es nach 1945 in Deutschland zuging. Die hatten alle die Chance, es nach 1989 besser zu machen. Das Ergebnis sehen wir heute. Statt im Gefängnis sitzen die Täter im Bundestag, oder im Fernsehen und erzählen uns…..naja, aber auch das steht ja mit drin, festgehalten für die Nachwelt, also die nächsten Generationen. Daran kann auch ein „Verbot“ nichts ändern. Im Gegenteil, das macht es nur noch interessanter, also finde ich mich damit ab. Obwohl es ja eigentlich beschämend ist, dass so etwas 20 Jahre danach noch immer passieren kann. Ohne das dagegen irgendjemand protestiert. Weder in den Medien, noch in der Politik. Aber wie hier schon öfters festgestellt, nach 1989 ist in Deutschland eben so ziemlich alles schief gegangen. Dass zeigen auch jedes Mal wieder die Reaktionen bei meinen Auftritten. „Ungerecht“ ist das am meisten gebrauchte Wort wenn es um die Bestrafung der Täter geht. Ich nicke dann immer nur mit dem Kopf. Aber ändern kann ich es auch nicht mehr. Höchstens mit dem Buch, als Anstoß für einen neuen, diesmal gerechteren, Blick zurück. Das könnte was werden, wenn Sie und alle, die ähnlich begeistert sind, es weiterhin fleißig weitersagen, solange, bis es nicht mehr verschwiegen und verboten werden kann. Danke also für die schönen Worte, Grüße nach Halle…top

  41. Matthias D. sagt am 14. Juli 2010 um 20:45:

    Nun habe ich mir den ganzen Nachmittag die Zeit genommen um auf Deiner Seite zu blättern, schmökern, staunen und manchmal auch zu schmunzeln bis hin zum herzhaften lachen. Was für ein Werdegang, wer hätte das gedacht als Du Dich, Anfang September 1980, einfach neben mich gesetzt hast und wir unsere Lehre begannen, sicher nicht einmal Du selbst. Da bin ich mir sicher!
    Nun haben sich unsere Wege wohl nicht prägend und oft gekreuzt aber doch so, das ich diese Zeit, sowie auch Dich, nicht vergessen habe. Bis zu dem Tag an dem ich dich das letzte mal kurz traf (Großröhrsdorf/84?) und sich unsere Wege trennten. Inzwischen hab ich Deinen weiteren Weg nachgelesen (Auszugsweise) und irgendwie ist er doch so verlaufen wie ich das von Dir nicht anders erwartet habe. Zielstrebig (!?) an seinem eigenen Leben stricken, es so zu gestalten wie man es selbst haben möchte. Wie ich finde sollte dies ein Grundrecht eines jeden Menschen sein und doch wird es den meisten immer verwehrt sein. Daran hat sich nichts geändert!
    Vieles ist mir, beim durchlesen deiner Seiten, wieder eingefallen; unvergessen Dein Brief an eine Zeitschrift (? FF Dabei??) zu den Berichterstattungen über die Ostermärsche, oder auch dein S 50 der aber auch keine einzige Bremse mehr hatte, außer den Fußsohlen.

    Schön Dich wieder gefunden zu haben….
    Matthias

    Antworten……das geht mir genauso. Musste beim Schreiben öfters an Dich denken. Wusste aber deinen richtigen Namen nicht mehr. Nur noch „Hering“ aus dem „VEBOBSAD“ fiel mir ein. Und der Protestbrief an die „FF“ ist nicht mit im Buch, weil ich den damals lieber vernichtet hatte. Und die Fahrten ohne Bremse? Die wird auch Katrin nie mehr vergessen, quer durch die ganze Stadt und an jeder Kreuzung die Füße runter. Ich glaube, es gab gerade mal wieder keine Bremsbeläge…..so war das damals, als man noch nicht so einfach sein eigenes Leben stricken konnte. Heute kann das Jeder und deshalb glaube ich, dass sich daran Alles geändert hat. Du bist frei und kannst aus deinem Leben machen was du willst. Obdachloser oder Raketentechniker,“ it’s up to you“, wie es in Australien immer hieß. In diesem Sinne, wir bleiben in Kontakt, Danke, top

  42. Wolfgang sagt am 12. Juli 2010 um 15:16:

    Guten Tag Herr Preuß, vier Wochen lang bin ich mit Ihnen aus dem „Tal der Ahnungslosen“ (auch meine Geburtsadresse) einmal um die Welt bis nach Australien gereist. Es war die perfekte Lektüre für die Zeit zwischen den Spielen. Zumal Sie ja auch Fußballfan sind und beinah sogar „der nächste Sammer“ geworden wären. Schade, dass Sie sich anders entschieden haben, vielleicht wären wir mit Ihnen Weltmeister geworden? Aber heute Sie sind ja schon 47, smile……ich übrigens auch, also sind wir die gleiche Generation, die „Generation der Verlorenen“, wie Sie schreiben. Ich habe das eigentlich nie so gesehen, aber seit Ihr Buch mir diese Zeit nochmal so hautnah vermittelt hat, muss ich sagen, auch damit haben Sie Recht. Wir waren wirklich ziemlich am Arsch, als Kinder einer Diktatur. Vieles aus der Zeit hat man bis heute verdrängt, mit mehr oder weniger Erfolg. Auch ich habe mich beim Lesen dabei erwischt, dass ich mir Vieles im Nachhinein schöner geredet habe, als es war. Das ist jetzt anders, denn Ihr Buch hat mich so direkt in diese Zeit zurückversetzt, dass ich mit meinem Erinnern nochmal ganz neu angefangen habe. Weil Ihre Geschichte dazu verführt, sich und sein Leben nochmal Revue passieren zu lassen, nach dem Motto: Was habe ich damals gemacht, als ich 10, 14, 18 oder älter war? Manches habe ich so wie Sie, manches ganz anders gesehen oder gemacht, aber in vielen Dingen und Empfindungen stimme ich mit Ihnen überein. Es war wirklich eine verrückte Zeit. Gut, dass es endlich auch mal jemand so aufgeschrieben hat, auch noch so, dass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Heute lebe ich in „Wessiland“ und ja, auch das stimmt, hier wissen Sie bis heute wenig über diese Zeit und so werde auch ich es fleißig weiterempfehlen. Viele Grüße aus Bremen und Danke auch für die schöne Widmung, Wolfgang Bermann

    Antworten….eine “Fußballkritik“. Wie schön, nach der WM. Da ist “VVV?” ja millionenfach geschwenkt wurden. Auch wenn das Herz in der Mitte fehlt, aber eine bessere Werbung gibt es doch gar nicht. Einfach “Schwarz-Rot-Geil!”. Und wenn ich wirklich mitgespielt hätte…….aber wie schon festgestellt, in meinem/unserem Alter? Wenn schon Ballack überlegen soll……danke auch für die anderen lieben Worte zu „VVV?“ Immer wieder schön zu hören, dass beim Lesen das eigene Leben noch Mal vorbeizieht. Ging mir beim Schreiben ja genauso. Was dabei herauskam, gleicht sich, wie schon oft gesagt, schon deshalb, weil wir ja alle das gleiche Leben hatten, als „Kinder einer Diktatur“. Der sind wir heute entwachsen, aber abschütteln kann man sie nie mehr. Immerhin haben wir damit den Vorteil, beide Seiten zu kennen. Die Unfreiheit und die Freiheit. Jetzt muss man sich nur noch entscheiden, auf welcher Seite man steht. Wie ich damals, als das Buch beginnt. Und so weitergeht, dass man „es nicht mehr aus der Hand legen will“. Wunderbar. Davon träumt ja jeder Poet, also Danke aus der alten Heimat nach Bremen, top

  43. Anne sagt am 8. Juni 2010 um 16:53:

    Hallo Torsten ,
    gestern bin ich fertig geworden mit deinem Buch , was mir mein Bruder letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Er hat es sogar persönlich bei dir abgeholt. Danke übrigens für die Widmung. Eine Geschichte über die Liebe zum Fest der Liebe geschenkt. Mich hat das Buch berührt , zum Lachen gebracht und auch zum Weinen Ich war damals 10 Jahre alt , als die Mauer fiel. Gespürt hat man es auch als Kind , das sich etwas verändert hat. Doch begriffen habe ich es erst als ich älter war und nun hast du mir geholfen , weiteres zu begreifen und mein Puzzle zu einem Bild zusammenzufügen. Danke dafür. Ich werde heut noch viel mit diesem Ost -West Ding nenn ich es mal (grins) konfrontiert , da ich als gebürtiges Sachsenmädchen in Bayern wohne. Immer wieder interessant , was da alles für Meinungen zum Vorschein kommen. Zwanzig Jahre noch danach. Manchmal ist es echt traurig , das sie immernoch so wenig von dieser Zeit wissen. Dein Buch müßte Pflichtlektüre in jedem Bundesland werden-auch für die Eltern und Großeltern. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung. Liebe Grüße in die Heimat aus dem Passauer Land Anne

    Antworten……mal wieder eine Kritik aus Bayern. Schön. So verbreitet sich auch unter Schwarzen weiter, was es aus den roten Zeiten noch so alles zu erzählen gibt. Auch noch so, dass es dich berührt hat. Noch schöner, denn so soll es ja auch sein (hat es mich beim Schreiben schließlich auch und ehrlich gesagt, muss ich heute noch an manchen Stellen heulen, selbst 2o Jahre danach…..) Aber gelacht hast du ja auch, also bin ich wirklich zufrieden. Zumal es mich noch besonders freut, dass du der Generation angehörst, für die ich es eigentlich geschrieben habe. Dachte ich zumindest. Aber dann waren auch immer mehr aus der etwas “älteren” Generation davon begeistert. So wie du, sogar so sehr, dass du es gleich als Pflichtlektüre in jedem Bundesland forderst. Als Verleger stimme ich dir da natürlich sofort zu, aber als “Poet”? Wäre es mir lieber, jeder würde es freiwillig lesen. Quer durch alle Bundesländer und Generationen. Am liebsten natürlich mit der gleichen Meinung danach wie du darüber, also Danke nach Bayern an Anne aus Sachsen, wo die schönen Mädchen wie an Bäumen wachsen…….

  44. Jens Rossa sagt am 11. Mai 2010 um 14:53:

    Hallo Torsten,

    ich sage einfach mal “du”. Wenn man dein Buch gelesen hat, dann kennt man dich ja eigentlich dein ganzes Leben lang. Vor zwei Wochen bin ich kurzentschlossen mit meiner Frau nach Dresden gefahren. Schuld war die Aschewolke über Mitteleuropa und ein gecancelter Flug nach Kopenhagen. Stattdessen wollten wir schon seit Jahren mal in die Stadt, in der ich 5 jährig mit meinen Eltern und Geschwistern 1977 meinen ersten Urlaub verbracht habe und in der ich dann 1987 auf meiner Jugendweihefahrt das letzte Mal war.

    Dresden hat mich zwar von Ferne immer fasziniert, aber irgendwie waren dann andere Reiseziele doch immer wichtiger/attraktiver. Wenn man sich die Stadt jetzt so anschaut, komme ich übrigens zu dem Eindruck, dass die Kapitalisten auch nicht mehr vom Städtebau verstehen als die Kommunisten. Da baut man ein NH-Hotel genau gegenüber der Kreuzkirche – irgendwie hat da niemand was gelernt.

    Naja wie es sich so begab, war ich natürlich im Dresdner Fußballmuseum und habe dort dein Buch stehen sehen und es einfach mal mitgenommen. Ich habe es dann so schnell wie es ging in meiner Freizeit durchgelesen und ich muss dir ehrlich sagen, dass es mich sehr, sehr tief berührt hat! Erstens ist es wirklich wunderbar leicht geschrieben, zweitens ist es packend, drittens ist es ein hervorragendes Stück Zeitgeschichte und viertens sollte es ein Mahnmal für alle sein, die sich ihr eigenes Leben filtern.

    Meine Story ist eine ganz andere. Ich bin aufgewachsen im tiefsten Mecklenburg, dort waren die Roten vielleicht nicht so rot wie in Sachsen und die Jugend nicht so rebellisch wie in Berlin oder im Süden. Man hat sehr viel ruhiger gelebt glaube ich. Punker, Skinheads etc was sich alles an Subkulturen raus bildete in Berlin beispielweise, gab es hier oben nicht. Dadurch hat man uns vielleicht auch mehr in Ruhe gelassen? Schwer zu sagen. Ich bin eigentlich sehr behütet aufgewachsen, kann mich über meine Jugendzeit (zur Wende war ich 17) nicht groß beklagen. Natürlich werd ich nie vergessen, als ich mir in Prag 1988 einen Integralhelm im Intershop kaufen wollte und erst beim Bezahlen gemerkt habe, dass es ein Intershop ist. Natürlich hab ich traurig im Westfernsehen die Zusammenfassungen aus der italienischen Liga gesehen, oder als Lok Leipzig gegen Neapel gespielt hat, davon geträumt einmal im Leben nach Neapel zu fahren. Ich war mit 17 aber lange nicht so weit und konsequent in meinem Denken wie du es warst und es ist schwer vorherzusagen, was passiert wäre ohne Mauerfall.

    Schlimm finde ich immer die Runden mit Vertretern aller Generationen in Bekanntschaft und Verwandtschaft, wo man auf seiner Ledercouch sitzt, in den LCD-TV schaut, auf dem Laptop die Bilder der grad neugekauften Harley/des letzten Spanienurlaubs/../… etc präsentiert und da drüber rumjammert, wie gut doch damals alles war, als das Brötchen noch 5Pfennig gekostet hat und sich niemand Sorgen um einen Job machen musste… All diese Leute und jeden einzelnen Wähler der Linkspartei würde ich zwangsverpflichten, dein Buch zu lesen und seine selektive Wahrnehmung der Vergangenheit mal wieder etwas aufzufrischen.

    Ich muss zugeben, dass mir zum Teil beim Lesen des Buches Tränen kamen (“Geld. Pappi fahren”), zum Teil weil es so anrührend war wie die Stelle, aber auch zum Teil aus Wut und Ärger. Ich bewundere euch dafür, dass ihr euern Weg genommen habt. Mein Lebensentwurf ist sicher ein anderer, ich bin kein Künstler. Aber ebenso wie ihr anscheinend auch, hänge ich an meiner Heimat. Mit meiner Frau habe ich ein Haus in Mecklenburg (nicht weit weg von einem See, aber ohne Palmen), um Geld zu verdienen reise ich aber durch ganz Europa.

    Wie auch immer: ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute und Grüße aus euch dem schönen Zürich,

    Jens Rossa

    Antworten……vom hohen Norden in die schöne Schweiz, also vom „Fischkopp“ zum „Eidgenossen“………hoffe, ich darf das so sagen. Wäre ja bestimmt auch eine schöne Geschichte. Die sich in vielem mit meiner gleichen würde. Das haben wir hier ja schon öfters festgestellt. Auch, dass ich mich darüber immer wieder freue, wenn beim Lesen die eigenen Erinnerungen kommen. Meine beginnen 1973, da warst du gerade 1 Jahr, als die Mauer fiel 17 und damit gerade jung genug um doch noch in Freiheit alt zu werden. Statt bis zur Rente von Italien zu träumen. So wie einst 17 Millionen „DDR-Bürger“, die das heute öfters mal vergessen, beim Videoabend vom Urlaub irgendwo im Süden. Auch damit hast du Recht. Aber es ist heute eben nur noch schwer vorstellbar, dass man wirklich mal erschossen wurde, wenn man nach Italien wollte. Daran für ewig zu erinnern, auch dafür ist das Buch da, und so freut es mich natürlich, dass es dich im Nachhinein noch Mal berührt hat. Mitten im schönen Zürich. Oder hast du es „zu Hause“ am See gelesen? Wo auch immer, es hat dir gefallen und das freut mich, also Danke noch Mal für die schönen Worte und viele Grüße aus dem eigentlich schönen Dresden……top

  45. Was können wir anderes erzählen als das was gewesen ist, was wir erlebt haben? Immer die leise Angst, daß man irgendwann allein übrig bleibt, und suchend durch die leeren Hallen der Erinnerung schleicht. Keine Sau mehr da, die das interessiert.
    // Gut vorbereitet in die Blaue Fabrik gelatscht, um Lieder und “Schnurren” vorzutragen, Vergangenheitsbeschwörung. Plötzlich, wie eine zweite Stimme, taucht Torsten Preuß mit seinem häßlich eingebundenen Buch, mit diesem wirklich kitschigen Titel auf. Er hat wirklich das Seine beigetragen, um billige Zustimmung aufgrund eines gelungenen Einbandes oder Titels zu vermeiden. Er liest. Ja: Das ist es was ich hören will, er hat sie aufgeschrieben, die Worte und Slogans mit der geheimen Bedeutung. “KWV”, “Ecke Alaunstraße/Sebnitzer”, “Gelbkreuz”, “Handgranatenwerfen”. Ja klar, ein Schießstand auf dem Kinderfest, diese Ironie haben “Die” damals nicht verstanden und verstehen sie wohl heute auch nicht. Und da isser’ wohl, der wirkliche Mauerverlauf, und da steht sie noch, die gute alte Mauer im Kopf, aber wir leben ganz gut in unserem Teil. Zumal wir rüber können – aber die nicht’ zu uns.// Mit dem Buch werde ich vorsichtig sein müssen: einmal angelesen geht sicherlich für einige Tage jede freie Minute dafür drauf.// Jedenfalls streife ich nicht allein durch die Erinnerungen, schön Dich getroffen zu haben und danke für die lange Arzt-Widmung! Paul Rähnitz

    Antworten……das freut mich aber. Mir geht es ja auch so. Ich bin immer wieder froh, Menschen zu treffen, denen Erinnern so wichtig ist wie mir. Obwohl ich eigentlich Niemand bin, der in der Vergangenheit lebt. Aber solange die noch Gegenwart ist? Kann sie schnell wieder Zukunft werden. Um das zu verhindern, bin ich an dem Abend mit meinen „Vergangenheitsbeschwörungen“ in die Blaue Fabrik gelatscht. Allerdings nicht so „gut vorbereitet“ wie du. Bis kurz vor dem Auftritt grüble ich ja immer hin und her was ich auf der Bühne bloß sage? Und lese? An dem Abend mal wieder ein paar Seiten aus der Zeit, als wir im „Kreuzberg von Dresden“, unserer geliebten Neustadt, unsere erste Wohnung beziehen. Das kommt immer gut an und so habe ich also auch dich neugierig gemacht auf dieses „hässlich eingebundene Buch, mit diesem wirklich kitschigen Titel“. Naja, dazu steht ja schon alles rechts unter „Antworten“. Aber immer wieder schön zu hören…..Außerdem: So hat es bisher noch keiner gesehen: „Er hat wirklich das Seine beigetragen, um billige Zustimmung aufgrund eines gelungenen Einbandes oder Titels zu vermeiden.“ Das könnte ich sogar als Kompliment nehmen, aber wie schon öfters hier geschrieben, ICH stehe dazu. Am Ende ist es eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Auch wenn sie auf der ganzen Welt spielt. In einer Zeit, die für die Meisten unter uns ihr Leben war, ist und bleibt. Daran zu erinnern, dazu ist das Buch da, also hoffe und wünsche ich, das Lesen wird dich in deiner Vorfreude bestätigen. Schreib es wieder ins Gästebuch wenn du durch bist, Danke und schön dich getroffen zu haben. der “Arzt”, top

  46. Rainer sagt am 22. April 2010 um 13:16:

    Guten Tag Herr Preuß,

    hier mal wieder ein “Wessi” (aus Stuttgart) der was zu Ihrem Buch zu sagen hat. Was? Naja, ich muss ehrlich zugeben, dass es mich doch ganz schön bewegt hat. Einmal, weil ich auch Australienfan bin, schon ewig darüber nachdenke ins “Lucky-Country” auszuwandern und nun gelesen habe, wie man das schafft. Sogar als “Ossi”, auch noch aus dem “Tal der Ahnungslosen”. Respekt. Wenn ich mir überlege, dass ich, geboren im “freien Teil der Welt”, eigentlich viel mehr Möglichkeiten hatte diesen Traum zu realisieren und es bis heute nicht geschafft habe, irgendwas habe ich da wohl falsch gemacht. Immerhin bin ich jetzt mit Ihnen in mein Traumland. Bis es am Ende soweit ist, muss man als Leser allerdings einiges durchmachen. Was mich zusätzlich bewegte. Manchmal war mir, als würde ich selbst um mich und meine Familie kämpfen. Dass dieses System so viel Einfluss auf das ganz persönliche Leben jedes Einzelnen hatte, wurde mir erst beim Lesen richtig bewusst, denn ja, auch das stimmt, eigentlich hatten und haben wir hier “drüben” nie so richtig begriffen, was im Osten eigentlich los war. Wie die meisten „Wessis“ kannte auch ich die „Ostzone“ nur vom „Transit“. Was ich da gesehen habe, hatte mir schon gereicht. Sah meistens sehr trostlos aus. Und Geschichten über die “Vopos”, die unterwegs überall lauerten, kann wohl auch jeder “Wessi” erzählen. Man war jedes Mal wieder froh, wenn man heil durch war. Wenn ich solche und andere Erinnerungen aus dieser Zeit meiner Tochter erzählte, sie ist 1990 geboren, konnte sie sich das nie wirklich vorstellen. Bis sie von einer Freundin ihr Buch bekam. Eigentlich wollte sie nur eine schöne Liebesgeschichte lesen, aber danach kam sie an und sagte, dass sie jetzt zum ersten Mal eine Vorstellung von dieser Zeit hat und mir geht es jetzt ähnlich. So hatte ich diese Zeiten noch nie gesehen. Nach Ihrem Buch ist mir aber klar geworden, wie froh ich sein kann, in Freiheit geboren und aufgewachsen zu sein. Und auch meine Tochter weiß das jetzt mehr zu schätzen. Sie fand es streckenweise ja auch sehr bewegend, es flossen manchmal sogar Tränen. Soweit ging es bei mir nicht, aber nur, weil ich lieber lache und auch das kann man ja beim Lesen ihrer Geschichte. Die werde ich jetzt weiterempfehlen, auch wenn die meisten „Wessis“ hier bis heute nicht sehr interessiert sind am Osten, aber das ging mir ja vorher auch so. Bleibt mir nur noch die Frage, ob die große Liebe immer noch hält, also Sie und Ihre Ballkönigin noch ein Paar sind? Das interessiert auch meine Tochter brennend, weil das heute ja sehr selten ist, dass man solange zusammenbleibt. Verraten Sie es uns, oder wollen Sie sich das für Teil 2 aufheben? Wenn der erscheint, dann bitte unbedingt melden. Danke, Rainer aus Stuttgart

    Antworten: …sorry, ich hatte wieder viel zu tun. Also erst mal wieder Danke für Ihre Meinung zum und über das Buch. Schön das es Ihnen und Ihrer Tochter so gefallen hat. Dass mich die frohe Kunde auch noch von “drüben” erreicht, macht sie noch schöner. Genauso soll es ja sein. Ein Buch für das ganze Deutschland. Geschrieben in Australien. Dor wo es endet. VERLIEBT, VERLOBT, aber auch VEIRHEIRATET? Das steht wirklich erst in Teil 2. Aber immerhin schon mal so viel: Ja, VERLIEBT und VERLOBT sind wir immer noch, nach 32 bis heute eigentlich unglaublichen Jahren. Die 1978 begannen, auf dem Abschlussball der Tanzschule…….den Rest kennen Sie und Jeder der es schon gelesen hat. Hoffentlich so begeistert wie Rainer und seine Tochter. Danke noch Mal nach Stuttgart, top

  47. Christian und Heike sagt am 15. April 2010 um 14:53:

    Guten Tag Herr Preuß,

    ich habe Ihr Buch nach Ihrem vorletzten Auftritt in der Dresdner „Scheune“ gekauft. Bei Ihrem letzten war ich auch dabei, wollte mich aber noch nicht melden, da ich noch nicht ausgelesen hatte. Aber ihr Auftritt war wieder so unterhaltsam wie das ganze Buch. Ich bin ja auch kein großer Leser, aber ich habe letztes Jahr „Der Turm“ gekauft, weil ich eigentlich meine Frau mit einem Buch aus „UNSEREN“ Zeiten, wie Sie ja immer sagen, überraschen wollte. Sie hat es bis heute nicht ausgelesen. Anders als Ihres. Das hatte Sie noch vor mir angefangen und war danach so begeistert, dass sie jetzt ihr eigenes Exemplar haben will. Das bestelle ich noch separat. Ihr ging es wie mir, oft hat man sich in sein eigenes Dasein zurückversetzt gefühlt. Unglaublich, dass das alles Mal Teil unseres Lebens war. Auch wenn wir nicht zu den „Ausreisern“ gehörten, haben wir ähnliches erlebt wie Sie. Ich sage nur „Polenmarkt“, der Balaton, Tanzschule und eine Lehre in der „sozialistischen Produktion“. Aber kein Wunder, der Alltag in einer Diktatur ist ja für Jeden immer der gleiche. Auch damit haben Sie Recht. Es hat ihn bisher nur noch niemand so erzählt wie Sie, also die große und die kleine Geschichte so zusammengebracht, dass sie wirklich noch Mal unter die Haut geht. Sehr authentisch, was man nicht über viele Bücher die diese Zeit beschreiben, sagen kann. Schon deshalb ist es eigentlich völlig unverständlich, dass dieses Buch noch keine Schlagzeilen gemacht hat. Und wenn ich lese, dass Sie damit in Sachsens Schulen nicht auftreten dürfen, weil die „Linken“ dass nicht wollen, frage ich Sie: Wo leben wird denn eigentlich? Können die Genossen schon wieder bestimmen, was unsere Kinder lernen und was nicht? Ein Skandal, wie ich finde. Zumal Sie ja nur die Wahrheit erzählen. Über den Osten, wie über den Westen. Dort sollten sie das Buch erst Recht lesen. Wir werden es jedenfalls fleißig weiterempfehlen, da werden bestimmt noch viele Bestellungen kommen. Jeder ist irgendwie auf der Suche nach einem Stück Erinnerung und mit Ihrem Buch ist er bestens bedient. Weil alles drin ist, was man dazu braucht. Im Guten wie im Bösen. Also weiterhin viel Erfolg. Christian und Heike aus Dresden-Pirna

    ANTWORT …sorry, hat diesmal etwas länger gedauert, aber es gibt viel zu tun, denn “VVV?” spricht sich immer weiter rum, auch ohne die offizielle Reklame. Schön, so wird es bald so bekannt, wie das immer wieder erwähnte Wendewerk „Der Turm“. Obwohl „VVV?“ inhaltlich wie literarisch ja völlig anders ist. Nicht eine ausgedachte, sondern eine wahre Geschichte, mitten aus dem Leben vor, während und nach der Wende und wohl auch deshalb eine gute Erinnerung für jeden, der die geteilten Zeiten miterlebt hat. Und wer nicht? Der kann sich mit „VVV?“ erst recht ein Bild machen wie es ist, in einer Diktatur geboren zu werden und aufzuwachsen, ohne je die Möglichkeit zu haben, sich auszuprobieren, sich auszutesten, seinen eigenen Weg zu gehen um so zu leben wie man selbst möchte und nicht wie irgendein beknackter Genosse es will. Und ja, es ist heute nur noch schwer vorstellbar, dass wir wirklich mal so gelebt haben. Und trotzdem noch Spaß dabei hatten. Auch daran erinnert das Buch ja seitenweise und auch deshalb hatte ich bei meinen Auftritten in den Schulen Sachsens immer Erfolg. Weil ich diese Zeit dabei so lebendig wie möglich vermittelt habe, ohne aufgezwungene Schönfärberei. Das stört die Genossen Täter wohl am meisten, dass danach niemand mehr ihre vielen Untaten schönreden kann. Auch nicht die, die diese Zeiten wieder haben wollen und die Menschen wieder wählen, die für den ganzen Wahnsinn von damals bis heute verantwortlich sind. Zumindest wissen sie nach der Lektüre, was sie tun. Im Osten, wie im Westen. „Dort sollten sie das Buch erst recht lesen.“ Ja, das stimmt, und viele, die es dort schon hinter sich haben, sagten danach ja auch „Danke“, weil sie zum ersten Mal mitbekommen haben, dass wir eigentlich schon immer in EINEM Land gelebt haben. Auch wenn sie den Osten die meiste Zeit über ausgeblendet hatten und bis heute haben. Das zu ändern, auch deshalb habe ich das Buch so geschrieben und wenn es erst die Schlagzeilen bekommt, die es längst verdient, wird das große Diskutieren über die geteilten Zeiten ganz neu losgehen. Das merke ich unterwegs schon länger. Der Redebedarf wird immer größer. Zumal in der Öffentlichkeit ja meistens die Vertreter der 25 Prozent auftreten, die den roten Zeiten nachtrauern. Statt Vertreter der 75 Prozent, die froh sind, das sie vorbei sind. Denen eine Stimme zu geben ist und bleibt mein Ziel und am einfachsten geht das mit dem Buch. Jeder der so ähnlich denkt und fühlt beim Blick zurück, der braucht es nur bestellen, lesen und weiterempfehlen. Bis die wahre Mehrheit die Mehrheit im Aufarbeiten der jüngsten deutschen Vergangenheit hat. In diesem Sinne, Danke nach Dresden-Pirna, top

  48. Hallo Torsten!

    Viele grüss, aus Ungarn!

    Antwort……Danke für das Lebenszeichen. Von Georg, der ja auch im Buch steht. Immer wenn wir in Budapest sind, im “Paris des Ostens”, wie wir immer gesagt haben. Dort tranken wir unsere erste richtige Cola, kauften zum ersten Mal eine Platte von den Doors oder Police in einem Geschäft und konnten sogar Levis erstehen. Allerdings nur, wenn man genügend “Flinten” einstecken hatte….wer will, kann auch das noch Mal miterleben, einfach bestellen, lesen und erinnern……Grüße nach Ungarn, top

  49. Thomas aus Radebeul sagt am 2. April 2010 um 16:54:

    Ein Buch spannend von der ersten bis zur letzten Seite, dass neugierig macht auf die Fortsetzung.
    Für alle die in den 1960er Jahren geboren sind ein absolutes Muß, auch für die die den Schritt in den “goldenen Westen” zu DDR – Zeiten nicht gewagt und/oder nicht für nötig gehalten haben, weil es ihnen bis auf paar wenige Dinge im Leben an nichts gefehlt hat, so wie mir.
    Nur die NVA hätte einen Strich durch die Rechnung machen können. Aber die hat sich zum Glück bis heute nicht bei mir gemeldet. :-) )
    Das Buch liest sich sehr gut und wenn man es erstmal in der Hand hat, will man es gar nicht mehr weglegen. Ich habe förmlich den Geruch vom Intershop in der Nase gehabt, beim lesen.
    Wie gesagt, dass Buch macht neugierig auf die Fortsetzung, wie es dem Autor, der ja aus meiner Sicht tolle Jobs hatte von 1998 bis Heute so ergangen ist. Beim Schreiben wünsche ich dem Autor wieder ein glückliches Händchen und vielleicht schafft es ja das Buch auf die Mattscheibe, obwohl es schon eine ganze Reihe von guten und schlechten “Wendefilmen” gegeben hat und die Finanzierung hier bei uns mehr als schlecht ist.

    Antwort:……Spannend ist immer wieder ein Kompliment für mich. Über die geteilten Zeiten gibt es ja schon viele Bücher, es ist also gar nicht so einfach gewesen, etwas längst Bekanntes so zu erzählen, dass es nicht langweilt, sondern fesselt. Das klappt wahrscheinlich auch, weil das Alles ja jeder kennt. Egal, in welchem Jahrzehnt man geboren wurde, aber nach dem 13. August 1961 haben wir im Prinzip alle das gleiche erlebt. Viele Möglichkeiten hatten wir ja nie, vom Ausgehen, über das Anziehen, dem Einkaufen bis zum Verreisen, es war für jeden immer derselbe Alltag. Und der Eine träumte davon, ihm irgendwann zu entfliehen, der Andere sich irgendwann damit abzufinden. Vor dieser Frage stand, ich glaube, jeder irgendwann mal in seinem Leben als “”DDR-Bürger”. Wie ich mich damals entschieden hatte, steht schon ganz am Anfang des Buches, wie es ausging ganz am Ende. Bis dahin ist es immer spannend, und, wie gesagt, dass freut mich am meisten. Auch, weil das bisher Leser aus allen Generationen gesagt haben, ein “Muß” also nicht nur für die “Sechziger”….bleibt nur noch eine Antwort auf den Vorschlag, die Geschichte zu verfilmen. Naja, wie immer sage ich dazu: “Am liebsten sofort!” Allerdings nicht auf der “Mattscheibe”, sondern der Leinwand, denn diese Geschichte ist großes Kino, eine Lovestory die auf der ganzen Welt spielt, im Osten wie im Weste, also auch überall geschaut werden kann. Gelesen wird sie ja schon weltweit, und ich bin sicher, sobald “VVV?” auch medial den großen Durchbruch erlebt, stehen die Produzenten Schlange. Ich freue mich schon. Wem es ähnlich geht, und diese Geschichte eines Tages im Kino sehen will, der braucht sie nur immer weiter immer bekannter zu machen, solange, bis sie in Deutschland nicht mehr so tapfer verschwiegen werden kann. In diesem Sinne, Danke nach Radebeul, top

  50. Axel aus New York sagt am 29. März 2010 um 14:44:

    Hi Torsten !
    Ich lese, wenn es meine knappe Freizeit erlaubt, eine ganze Menge. Meistens Romane und wenn ein Buch bei mir nicht während des Lesens der ersten 30 Seiten zündet, klappe ich es zu und finde was besseres. Vielleicht weil wir im gleichen Quadratkilometer, mit nur 4 Jahren Altersunterschied aufgewachsen und “Rot” gemacht werden sollten, oder weil man diese Geschichte eigentlich nur als Ossi 100% versteht und nachempfinden kann, aber die 598 Seiten deines Zeitzeugen-Romans “VVV?” lesen sich jedenfalls sehr flott, auch wenn sie manchmal schwer zu verdauen sind. Immer dann, wenn die Erinnerungen an diese miese, verlogene Diktatur mich in der Seele kitzelte. Und dass es diesem Verbrecherpack heute immer noch gut, wenn nicht sogar noch besser geht, war ja wohl nicht anders zu erwarten. 60% der Bevölkerung der ehemaligen DDR hat den Fall der Mauer nicht verdient und müsste meiner Meinung nach heute noch Schlange stehen, kriechen, sich untereinander bespitzeln und die rote Suppe weiter 7 Tage die Woche, 24 Stunden lang auslöffeln. Bin ich darum im October 1989 gleich bis in die USA ausgewandert? Ja, auch deshalb. Aber Schluss jetzt mit dem Gejammer. Dein Buch ist Jedem nur zu empfehlen, also weitermachen……..
    I wish you and your family, health, happiness and success
    Axel Schade aus New York

    Antwort:……..wauh! Sag ich mal. Ist ja starker Tobak der uns da aus Übersee erreicht. Deshalb lasse ich mir noch eine Weile Zeit um richtig darauf zu antworten. Immerhin zeigt diese Meinung aber wieder Mal, wie das Buch wirkt. Jeder hat ja im Blick zurück in diese Zeiten seine ganz persönlichen Empfindungen. Den einen erinnert es eher an die “guten” den anderen eher an die “schlechten” Ereignisse, Erlebnisse und Gefühle als geborener “DDR-Bürger”. Und je weiter man von diesem Leben weg ist, sei es Amerika oder, wie wir, ganz weit weg, in Australien, um so mehr reflektiert man seine und die Rolle aller Menschen in einer Diktatur. Obwohl ich nicht glaube, dass wir gleich “60 Prozent” Mitläufer waren. Aber wenn man dann aus der fernen Heimat auch noch hört, dass sich jeder 4. in ein Leben wie damals zurücksehnt, dann versteht man eben die Welt nicht mehr. In Australien wäre das unvortsellbar. Aber hier? Ist etwas gewaltig schief gelaufen nach 1989. Was? Dazu antworte ich, wie gesagt, etwas später und auch etwas anders als hier. Aber jeder, der schon Lust verspührt seine Meinung dazu, im Guten, wie im Bösen, reinzuschreiben, ist wie immer, herzlich dazu eingeladen. Dazu ist das Gästebuch ja auch da, um sich endlich mal auszusprechen, nicht nur als Ossi, auch als Wessi. Ein paar von “drüben” haben es ja schon gemacht, also weiter so! Wir feiern ja das Jahr 20 der Einheit. Auch wenn die heute noch weiter weg scheint, als zu der Zeit, als zum ersten Mal nach 40 Jahren wieder daran erinnert wurde: WIR SIND EIN VOLK! In diesem Sinne, top

  51. Rainer und Katja sagt am 19. März 2010 um 14:50:

    Guten Tag Herr Preuß. Ich habe lange nicht mehr ein Buch so verschlungen wie Ihres. Einfach vorne anfangen und hinten aufhören. Man will wirklich immer wissen wie es nun weitergeht. Obwohl man ja weiß, dass es am Ende gut ausgeht, aber wie sie das hinbekommen, alle Achtung. In einer Internetkritik steht, „Preuß hat nie einen Plan B“. Das stimmt. Sie haben so oft alles hingeschmissen ohne wirklich zu wissen was danach aus Ihnen wird. Und das als Familienvater. So ist Ihr Buch nicht nur eine gute Geschichtsstunde, sondern auch eine Art Lebenshilfe die einem Mut macht. Selbst als Kind einer Diktatur kann man aus einem Leben etwas machen. Ich habe das immer ähnlich gesehen und auch wenn ich nicht so ein Abenteuerleben wie sie hinbekommen habe, aber die Chancen, die mir/uns die Freiheit doch noch gegeben hat, habe ich und meine Frau doch so genutzt, dass wir heute auf alles stolz sein können. Auch auf unsere Leben vor dem Mauerfall, als „Ostler“. Auch auf die Dinge, die man heute lieber vergessen hat. Zum Beispiel das viele trinken, oder wie es bei ihnen in Sachsen wohl genannt wurde „babsch“ sein. Aber auch da haben Sie Recht, denn wie Sie schreiben: „Wie in jeder gut funktionierenden Diktatur ist Alkohol billig und immer zu haben.“ Das war so, und jeder, der das abstreitet ist unehrlich. Zu sich selbst wie zu seinen Kindern. Unsere Tochter ist heute 21, sie hat es ähnlich verschlungen wie ich und meine Frau, und seitdem hat sie sogar ein bisschen Mitleid für uns: „Ihr wart ja wirklich arm dran“. Aber wir hatten ja auch Spaß dabei…..so mussten wir natürlich auch oft lachen. Heulen aber auch. Also, was will man mehr von einem Buch erwarten. Auch wenn wir damals wohl eher zu den „Stinos“ gehörten, egal, es war wie es war und zum Glück ist das alles heute vorbei. Nur noch in Ihrem Buch lebt diese Zeit wieder auf, dort soll sie auch bleiben. Also Danke noch Mal und natürlich werden auch wir es weitersagen. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben wenn man über diese Zeiten mitreden will. So war es gewesen. Und auch wie es ausgegangen ist, stimmt. Ungerecht bis heute. Bestraft wurde niemand. Schön dass auch das so drin steht. Danke also und viel, viel Erfolg, der wird kommen, da sind wir uns hier alle sicher. Rainer und Katja Emrich

    ANTWORT:……das freut mich mal wieder. Hat die Widmung also doch gestimmt: Einfach vorne anfangen und hinten aufhören. Schön, dass es auch bei Ihnen so funktioniert hat. Sogar bei Ihrer Tochter. Ist eben ein Buch für die ganze Familie. Nicht nur mit Herz geschrieben, sondern auch der Leber, weshalb es oft ziemlich “babsch” (smile) zugeht. Aber ja, jeder der im Osten groß geworden ist, weiß, dass Alk nie “Mangelware” war. Kein Wunder, ohne Betäubung war es im “langweiligsten Land der Welt” eben kaum auszuhalten. Zu Hause, auf Arbeit oder auf der Straße und auch dafür habe ich ja schon einiges an Zustimmung bekommen. Auch von den “Stinos”, also “Stinknormalen” Bürgern der DDR. Das waren ja fast alle, denn jeder der aus der Reihe tanzte hatte sofort ein Problem. Wie immer in einer Diktatur. Schön dass Ihre Tochter danach Mitleid mit Ihnen bekam. Auch das habe ich unterwegs schon öfters mal gehört. Die Eltern sind froh, dass sie mit mir endlich “einen Dummen” (smile) gefunden haben, der das alles zugibt, vom Trinken, über das Traurig sein bis hin zur grenzenlosen Wut und Ohnmacht. Die haben viele von damals heute wieder. Unterwegs treffe ich immer mehr, die sich ähnlich wie Sie darüber empören, wie ungerecht es ausging. So haben die vielen Täter heute schon wieder die öffentliche Mehrheit ohne das sie jemand am Schönreden ihrer vielen Untaten hindert. Ich hoffe, dass ich mit meinem Buch auch dazu beitragen kann, dass die Millionen, die in den geteilten Zeiten nicht als “Rote Socken” unterwegs waren mehr öffentlichen Raum beim Blick zurück bekommen. Sonst wird die Vergangenheit so verklärt, dass sie schnell wieder Zukunft wird. Wenn sich jeder Vierte wirklich die Mauer wieder zurückwünscht, dann stimmt etwas nicht mehr. Die beste Medizin dagegen sind Erinnerungen, Geschichten, die so oder so ähnlich ja jeder erlebt hat, der dabei war. Als “Stino” oder nicht. Man muss sie nur erzählen und verbreiten, nicht nur im Osten, sondern auch im Westen. So wie “VVV?”, das ja inzwischen überall gelesen wird, denn es ist das erste “gesamtdeutsche Buch” über die geteilten Zeiten, vielleicht auch das erste, das wirklich Jeder lesen kann, vom Anfang bis zum Ende und das freut mich immer wieder am meisten. 25 Jahre deutsche Geschichte so zu Papier zu bringen, dass sie weder langweilt noch nervt, sondern im Gegenteil, den meisten Lesern sogar unter die Haut geht, war ja nicht so einfach wie es sich heute liest. Also Danke für die schönen Worte nach? Ich weiß gar nicht wo Sie herkommen, egal, Gruß auch an die Tochter, sie soll sooooo froh sein, dass sie und ihre ganze Generation heute nicht mehr so arm dran ist wie es unsere war……in diesem Sinne, viele Grüße top

  52. Grit sagt am 15. März 2010 um 13:23:

    Hallo Torsten,
    während eines Spazierganges mit unserem Hund Manny standen wir letzte Woche mit einem Mal ganz verdutzt vorm “Hexenhaus”. Wir hoffen, wir indentifizierten das Richtige. Tausend mal standen wir schon davor oder gingen daran vorbei. Jetzt sehen wir es mit ganz anderen Augen, es lebt immer noch und hat seinen ganz eigenen Charme!

    Liebe Grüße
    Grit

    ANTWORT:….ja, ja, das legendäre Hexenhaus, die erste Komune Dresdens, wie im Buch so schön zu lesen ist, in den Ostzeiten der Treffpunkt der Dresdener Szene, steht noch heute. Ich sage immer: Das wird noch weltbekannt, dann stehen die Japaner davor und knipsen es weg…….smile….das wird aber noch dauern, denn in Japan wird es, glaube ich, noch nicht gelesen. Auch wenn es vor kurzem jemand dorthin mitgenommen hat, auf einen Urlaubstrip. Also, mann weiß nie….grüße top

  53. Tom- Leser und Kritiker der ersten Stunde ;o) sagt am 15. März 2010 um 00:58:

    Heyyyy- hier hat sich ja schwer was getan! ’staun
    Sieht sogar via Handy ‘recht ordentlich’ aus- RESPEKT!

    Fehlt nur noch die illustrierte und bebilderte Neuauflage…

    Weitermachen!

    Gruß
    Tom

    ANTWORT:…….danke, freut mich, dass es so gut ankommt. Wie gesagt, ist noch kein Kino aber immerhin. Die Filme, Fotos und Dokumente sind ja alle echt, atmen sozusagen den damaligen Zeitgeist ein und aus. Und erst die Musik! Also werde ich natürlich weitermachen, bis zum Happy End. Grüße top

  54. Horst und Inka sagt am 2. März 2010 um 22:59:

    Guten Tag Herr Preuß, heute Morgen bin ich fertig geworden. Als mir meine Frau das Buch vor drei Wochen auf den Nachttisch legte, dachte ich ehrlich gesagt nicht, dass ich es jemals lesen werde. Das Cover und der Titel sind nicht gemacht, um mich zu begeistern. Aber jetzt? Ist beides genau treffend für die Geschichte und ich muss allen meinen Vorgängern im Gästebuch Recht geben. Und das auch noch obwohl ich aus dem “Wessiland” bin. Aber ich war zu ihrer Zeit auch Westberliner (weil man dort ja nicht zum Bund eingezogen werden konnte), sogar Kreuzberger war ich. Vielleicht haben wir uns manchmal im “Cafe am Ufer” (war auch mein Stammcafe) gesehen. Und ich muss sagen, alles was Sie über diese Zeit in Ihrem Buch geschrieben haben stimmt. Allein wie sie den “legendären” 01. Mai 1987 beschreiben. Ja, so war es gewesen. Damals eine Heldentat, heute eher eine Peinlichkeit. Und dass sich damals nicht nur im Westen Berlins, sondern im ganzen Westteil Deutschlands eigentlich niemand mehr um den Osten gekümmert hat stimmt auch. Ist vielleicht bis heute so. Was im Osten eigentlich passierte haben wir schlicht verdrängt. Das hat mir ihr Buch nun schonungslos offengelegt. Auch noch so, dass es wirklich unter die Haut geht. Klasse! Es ist zum Lachen, zum Heulen und zum Nachdenken. Im Westen wie im Osten sollte dieses Buch deshalb Pflichtlektüre werden. Auch wenn es manchmal weh tut aber das muss sein. Nur so kann man begreifen was in diesen Jahrzehnten eigentlich los war. Also wünschen ich und meine Frau Ihnen und Ihrer Ballkönigin dass der große Durchbruch auch in den Medien bald kommen wird. Damit davon so viele wie möglich erfahren. Viele Grüße aus Schwaben, Horst und Inka Grüber

    ANTWORT:…danke für die Wünsche, das wäre ja endlich mal an der Zeit. Auch wenn es sich weiterhin ganz ohne offizielle Reklame herumspricht. Im Osten wie im Westen. So freut mich Ihr Kommentar natürlich. Auch weil er mir wieder zeigt, dass es auf beiden Seiten ein Interesse gibt, ganz neu über die geteilten Zeiten nachzudenken und darüber zu reden. Obwohl ich ehrlich gesagt nicht dachte, dass ich nach 8 Jahren Australien in ein Land zurückkomme, das immer noch so geteilt ist. Zumindest im Kopf. Statt endlich und für immer eine Einheit zu bilden. Im Jahr 20 der Einheit wäre es ja langsam an der Zeit. Dafür müsste aber erst mal ausdiskutiert werden, was einen die 40 Jahre getrennt hatte und auch deshalb habe ich dieses Buch so und nicht anders geschrieben. Freut mich also, dass es auch so wirkt, man macht sich beim oder nach dem Lesen Gedanken (siehe 01. Mai). Nur gegen das Wort “Pflichtlektüre” habe ich was. Als Kind einer Diktatur ist mir das Wort “Pflicht” im Zusammenhang mit Lesen zuwider. Lieber freiwillig. Dann wirkt es auch besser. Wünsche ich zumindest weiterhin jedem der damit beginnt. Und wegen dem Cover und dem Titel. Dazu steht ja alles unter Antworten. Immerhin haben auch Sie am Ende gemerkt, dass es schon von Anfang an passt….schön. In diesem Sinne, Danke top

  55. Hi Herr Preuß, ihr Buch ist wirklich Klasse. Haben schon alle aus der Familie gelesen und Sie können sich sicher sein, wir werden es weiter empfehlen. Es ist so lebendig geschrieben, man fühlt sich sofort in die Jugendzeit zurück versetzt. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung.

    Beste Grüße von ihren Nachbarn aus Laubegast

    ANTWORT…..danke, das freut mich natürlich immer wieder, wenn es die ganze Familie liest. Auch noch mit Begeisterung. Dass sich die ältere Generation dabei in ihre Jugend zurückversetzt fühlt, auch das haben ja schon viele gesagt und auch das freut mich natürlich sehr. Und wegen der Fortsetzung: Sie ist in Arbeit und ich freue mich schon ähnlich wie Sie. Ich werde Bescheid geben. Danke noch Mal, top

  56. Georg und Veronica Weisske sagt am 25. Februar 2010 um 09:23:

    Lieber Torsten und Familie,
    Endlich habe ich einige Einzelheiten von Deinem Buch erhalten. Vieles hat mich an meine eigene Kindheit in der DDR erinnert und ich hoffe nun sehr das ich bald mal Dein Buch so richtig geniessen kann. Leider ist es nie hier angekommen.Wir hatten ja einige schwere Momente zusammen in ganz grosser Naehe hier in Australien ueberwinden muessen, aber wir leben noch und koennen uns noch immer unseres Lebens erfreuen. Es ist schon wunderbar was man heutzutage in der Medizin erreicht. Meine Anschrift werde ich Dir noch separate mitteilen. Noch eine Frage, Du warst fuer den
    E.E Kisch Preis nominiert. Ist mit ‘ Kisch ‘ da eine Verbindung zu Deinem “Drang” nach Australien. Er hatte ja eine Buch “Landung in Australien” geschrieben. Beste Gruesse Georg &Veronica

    Neu!!! NEU!!! Neu!!!……sooo, hier ist jetzt meine erste direkte Antwort auf ein Feedback. Habe gerade gelernt, wie das geht. So nutze ich gleich die Gelegenheit, einen schönen Gruß an meine alte Heimat zu senden. Nach Australien. Danke Georg für die Nachricht. Ja, es stimmt, wir haben einiges zusammen erlebt, auf der Herzstation des Royal North Shore Hospital in Sydney. War ja wirklich knapp….aber das steht alles in Teil 2. Erstmal schicke ich dir jetzt Teil 1. Hoffe diesmal kommt es an, viel Spaß damit. Und wegen deiner Frage: Naja, den Kischpreis wollte ich immer gerne haben, damit ich beide ‘höchsten’ Journalistenpreise habe. Einmal den fürs Fernsehen, einmal den für Zeitungen. Immerhin bin ich nominiert wurden, das war kurz bevor ich nach Australien ging um das alles aufzuschreiben. Ein bisschen habe ich dir ja schon damals im Krankenzimmer davon erzählt, nun kannst du das Ergebnis bald selbst lesen. Du und Veronica natürlich, die ich hiermit lieb grüße und auch ihr natürlich viel Spass beim lesen! Meldet euch danach wieder, ein God Day nach Down Under! top

  57. Dieter sagt am 25. Februar 2010 um 02:40:

    Guten Tag Herr Preuß, hier ist noch mal Dieter. Es hat ein bisschen gedauert, aber ich wollte das Buch erst noch eine Weile verdauen. Erfroren bin ich nicht, auch wenn es manchmal eine Gänsehaut gab. Nicht nur bei Ihrem „Unternehmen Einreise“. Sie sind wirklich verrückt. Schön das am Ende Alles gut ausgeht. So konnten Sie es aufschreiben und ich/wir es lesen. Meine Frau ist ähnlich mitgereist wie ich und unser Sohn, der 25 ist. Wir haben danach eine Weile überlegt, ob es damals besser war zu bleiben statt, wie Sie, zu gehen. Dann hätten wir die Freiheit auch schon eher gehabt. Aber die Gefahren die damit verbunden waren haben uns letztlich davon abgehalten. Zum Glück fiel die Mauer noch zeitig genug, um sich die Welt doch noch vor dem Rentenalter anzusehen. Auf alle 5 Kontinente habe ich es zwar noch nicht geschafft, aber mehr als man früher zu träumen wagte, ist es geworden. Ihr Buch hat mich wieder daran erinnert, wie sehr auch ich damals unter der Vorstellung litt, für immer hinter einer Mauer leben zu müssen. Damit waren Sie also nicht allein. Ähnlich wie mit vielen anderen Empfindungen und Erlebnissen die Sie beschreiben. Mir/uns ging es deshalb ähnlich wie vielen anderen beim lesen: Man fühlt sich immer wieder in sein eigenes Leben versetzt. Manches war schon wieder fast vergessen, aber mit ihrem Buch ist diese Zeit verewigt. Deshalb bestelle ich gleich noch zwei weitere Exemplare, die ich “zur Erinnerung“ an Freunde verschenken will. So spricht es sich weiter herum. Viel Erfolg dabei wünschen Dieter und Renate

  58. Dieter sagt am 27. Januar 2010 um 22:58:

    Guten Tag Herr Preuß, ich wollte Ihnen eigentlich erst nach der Lektüre Ihres „LiebesReisePolitRomans“ schreiben. Aber gestern, in der kältesten Nacht des Jahres, ging ich mit Ihnen noch mal illegal zurück in die Zone. Das war die kälteste Nacht des Jahrzehnts, wie sie schreiben. Auch um die Minus 30 Grad, so wie hier, im Osterzgebirge. So kam das Gestern und das Heute schön zusammen. Wie dieser Trip ausging, weiß ich jetzt. Und ich kann nur sagen: Wahnsinn. Da waren sie gerade so schön raus aus der Zone und dann durch den Hintereingang wieder rein. Wenn es dafür keine Zeugen geben würde, ich würde es als Schriftstellerlatin sehen. Aber wie schon am Anfang steht, dies ist eine wahre Geschichte…..in der steht wirklich vieles drin, was damals so war. Auch in meinem Leben. So freue ich mich doppelt über das Buch. Einmal weil ich es als eine Erinnerung daran verschlungen habe, zweitens weil es so endlich ein Buch gibt, dass man auch seinen Kindern geben kann. Die wissen heute, nur 20 Jahre später, wirklich fast nichts über UNSERE Vergangenheit. Obwohl sie gerne würden, aber in den Schulen wird bis heute noch lieber über Hitler statt Honecker gelehrt. Jetzt lese ich aber erst mal weiter, im Westen sind Sie ja gerade, allerdings alleine, ohne Ihre Familie. Das wird wohl die traurigste Zeit in dem Buch. Sagte zumindest meine Frau, die es längst durch hat und ähnlich begeistert war und ist. Wie eigentlich alle in unserem Bekanntenkreis, die es mittlerweile gelesen haben. Also, ich melde mich wieder wenn ich durch bin. Falls ich nicht erfriere. Der Wetterbericht sagt mehr als 2o Grad unter null voraus. Ist ja eigentlich passend, spielt ja im Kalten Krieg….tschüß Dieter

  59. Matthias Geißler sagt am 5. Januar 2010 um 21:39:

    Hallo Torsten ,
    Vielen Dank für das Buch ich habe eins mit ein paar persönlichen Zeilen von dir drin.Freut mich sehr!Ich bin begeistert,also eigentlich entsetzt über die Geschichte was du alles erleben mußtet,wolltest und solltest.Beim lesen fühlte ich mich stellenweise wie “mit dabei” und mußte lachen über die voll zutreffenden typischen sächsischichen Formulierungen.Mir ist das Buch fast aus der Hand gefallen,als ich vom Ecki lesen mußte und dessen Oma,die wohnte früher bei uns im Haus.Ich weiß noch genau wie er früher zu Besuch kam.Auf der anderen Seite bekomme ich natürlich auch wieder den grenzenlosen Hass und die Wut auf die “Zone” und die ungeheuerliche Willkür und Unmenschlichleit unter der wir viele kostbare Jahre unseres damals jungen Lebens opfern mußten!Naja Spass hatten wir trotzdem.Ich mußte ja mal “nachsitzen”auf der “Bautzner”danach weis man genau bescheid wie es läuft!Auch die Geschichten über das ” Knödelland und die miesen Tschechen Grenzer so wahr es wirklich, das glaubt dir heute fast keiner mehr von den Jüngeren.Ich war auch an so vielen Orten wie du auch das läßt Erinnerungen wach werden.Ich wünsche dir und deiner Katrin noch eine schöne Zeit und bleibt gesund!Hoffentlich lesen das Buch noch viele vor allem die aus dem “Westen” und können so vielleicht mal besser verstehen wie es in der DDR wahr.Leider herrscht ja in den “alten Bundesländen”noch immer ein absoluter Irrglaube über das Leben damals “drüben”
    In diesem Sinne liebe Grüße nach Dresden ( schade mit Dynamo ) kann ja nur besser werden , vielleicht solltest du die mal beraten . . .
    ( kleiner Scherz )
    Gruß Matthias

  60. Hannes sagt am 5. Januar 2010 um 14:55:

    Guten Tag Herr Preuß,
    ich bin hier wohl der erste Fan des neuen Jahres und möchte Ihnen, auch im Namen meiner Frau, ein gesundes und vor allem erfolgreiches Jahr 2010 wünschen. Mit voller Überzeugung, denn wenn dieses Buch kein Bestseller wird in Deutschland dann gebe ich die Hoffnung, dass es doch noch zu Gerechtigkeit kommt in diesem Land, endgültig auf. Ich habe ja, anders als Sie, nicht das Glück gehabt, ohne Verhaftung rauszukommen. Ich weiß also, wie es im ‚Stasi-Knast‘ Bautzen zuging und glauben Sie mir, es war alles noch schlimmer als bis heute erzählt wird. Das die Kommunisten alles ‚Arschlöcher‘ waren, stimmt, aber am schlimmsten war und bleibt ihre Unmenschlichkeit. Wer mit seinen Mitmenschen so umgeht wie es die Kommunisten getan haben, der hat sich von selbst disqualifiziert für jede öffentliche politische Funktion. Aber was müssen wir beobachten? Auch damit haben Sie Recht: Statt im Gefängnis sitzen die Täter heute im Fernsehen, im Bundestag oder regieren sogar schon wieder wie in Brandenburg. Es ist zum kotzen, und manchmal glaubte ich in den letzten Jahren, ich bin mit meiner Wut und meinem Zorn ganz alleine. Aber dann legt mir mein Sohn ihr Buch unter den Weihnachtsbaum und nun geht es mir schon etwas besser. DANKE dass sie das alles so aufgeschrieben haben, denn SO war es gewesen, da haben Sie völlig Recht. Auch wie es ausging. Ungerecht und beschämend für ein ganzes Land. Oder wie Sie in Ihren Antworten schreiben, eine ‚geistige wie moralische Bankrotterklärung‘. Das stimmt, aber nun gibt es Ihr Buch und so kann niemand mehr diese Zeit schöner reden als sie wirklich wahr. Weder im Osten noch im Westen. Über den stehen ja auch einige Wahrheiten drin, die dort niemand gefallen werden. Schon deshalb wundert es mich nicht, dass sie von den Medien weiterhin so tapfer verschwiegen werden. Die werden doch bis heute alle von Wessis geführt. Was wir aber brauchen ist eine eigene, ehrliche und unabhängige Sicht auf UNSERE Vergangenheit und damit hat ihr Buch Maßstäbe gesetzt. Zumal es wirklich gut geschrieben ist. Man fühlt sich so oft so nah dran, dass es manchmal wie im Kino ist. Was ist mit den Plänen geworden? Sie wollten doch daraus einen Blockbuster machen. Wegen dem Haus am Meer und natürlich der Oskarparty…..haben Sie Ihrer Ballkönigin doch versprochen. Einen schönen Gruß an sie von mir und meiner Frau, die noch immer ganz verheult ist, wenn sie an ihre Geschichte denkt, vor allem an die schwierige Zeit der Trennung. Und erst ihr illegaler Trip zurück, Wahnsinn. Aber das ist eben Liebe…..sagt meine Frau und ich schließe mich dem an. DANKE noch Mal für dieses Buch, dass bald die Nummer 1 in Deutschland werden wird. Da sind wir uns hier sicher….Hannes Baumwart

  61. So, nun ist es soweit, ich habe mich fast ohne Unterbrechung durch 600 Seiten Vergangenheit gelesen. Es ist wirklich bis auf die letzte Konsequenz unser Leben: Moped fahren, Diskos besuchen, billig Alkohol trinken, mit ein paar dürftigen Platten Feten feiern, wüste Konzerte besuchen, mit ganz wenig Materiellem richtig glücklich sein, im Urlaub nach Buli trampen und in Budapest auf dem Keleti schlafen – ja, das alles habe ich mit großer Wehmut gelesen. In der Erinnerung kommt natürlich auch die Wut immer wieder hoch.
    Nicht der Hauptperson zolle ich höchsten Respekt, sondern Katrin. Ihre Leidensfähigkeit hat mich am meisten ergriffen. Sie ist zurückgeblieben auf der Gefangeneninsel, ihr wurde das Leben noch mehr zur Hölle gemacht, sie hat die ganze Verantwortung für ein Kind getragen – das ist etwas, was ich mit 50 Jahren Lebenserfahrung als das allerwertvollste einschätze, die Erziehung unserer Kinder zu bewussten, denkenden und liebenden Menschen.
    Sollte es diese Katrin wirklich so geben, dann ist sie meine Kandidatin für den Lebensnobelpreis. Vielleicht kann ich ihr das eines Tages selber sagen.
    Ich werde das Buch jetzt unbedingt meiner Frau geben, denn sie wird sich wohl auch sehr gut wiedererkennen. Anschließend möchte ich, dass unsere Tochter es liest. Auf ihre Reaktionen bin ich gespannt, sie wird wohl mit vielem gar nichts anfangen können – ich hoffe aber, dass sie Fragen stellt.
    Sollte es Band 2 geben, würde ich mich freuen, denn eine Fortsetzung entspräche meiner Devise: Vergiss nicht, in die Zukunft zu schauen, wenn du an Vergangenes denkst, wirst du alt.

  62. Anton und Christa sagt am 2. Dezember 2009 um 15:23:

    Guten Tag Herr Preuß, ich schreibe Ihnen aus dem Westen, aus Franken, nicht weit weg von dort, wo damals der Eiserne Vorhang stand. Sehr wahr wie Sie diesen Blick auf die Zäune und den Todesstreifen am Anfang Ihres Buches beschreiben. Von dem habe ich vor ein paar Monaten hier in der „Frankenpost“ erfahren. Ich weiß nicht, ob Sie das auch gelesen haben, aber in einem Artikel über den ‚Zug der Freiheit‘ stand: „Unterwegs hielt der Schriftsteller Torsten Preuß auf dem Freiberger Bahnhof eine Lesung aus seinem Buch “VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET?”. Was sich auf den ersten Blick wie ein Kitschroman anhört, ist nach den Worten des Projektleiters Sennewald ein Wenderoman, den er als die “Blechtrommel des Ostens” bezeichnete. Während Günter Grass in seiner “Blechtrommel” die braune Diktatur aufgearbeitet habe, rechne Preuß mit der roten Diktatur ab.“ Das hat mich dann doch neugierig gemacht. Und nun muss ich Ihnen unbedingt schreiben, denn ich bin immer noch tief beeindruckt. Nicht nur persönlich, auch politisch. Ihr Buch sollte man an allen Schulen verteilen. Das haben ja schon viele vor mir gefordert, aber auch ich will das unterstützen. Danach gibt es eigentlich keine Fragen mehr über diese Zeit. Die habe ich im Westen erlebt und ich muss wirklich sagen, dass ich heute noch froher darüber bin als ich es immer schon war. Weil mir Ihr Buch klar gemacht hat, was es für ein Glück war nicht in einer Diktatur aufwachsen zu müssen. Die vielen Einschränkungen, Verbote und Gemeinheiten die Sie und Ihre ganze Generation ertragen mussten, gehen in Ihrem Buch manchmal richtig unter die Haut. Man möchte dann immer schreien: Diese gottverdammten Unmenschen! Bis heute eigentlich unfassbar, was die sich alles rausgenommen haben. Und trotzdem haben Sie das Beste daraus gemacht. Manchmal war es Atemberaubend, manchmal zum Lachen und oft genug auch zum Heulen. Auch wenn ich als Westler eigentlich den direkten Bezug zum Zonenleben nicht habe, aber spätestens wenn Sie im Buch in den Westen gehen, wird es auch meine, also unsere (westdeutsche) Geschichte. Und ja es stimmt: Die Ostzone war uns Scheißegal. Das wird sich in meiner Generation (ich bin Jahrgang 49) nicht mehr ändern. Auch deshalb möchte ich Ihnen für das Buch danken, weil es mir und meiner Frau (schöne Grüße und Respekt von ihr an die Ballkönigin, weil sie so viel aushielt) diese Zeit aus einem Blickwinkel geschildert hat, die uns völlig fremd ist. Auch noch so, dass es sich einfach so durchlesen lässt. Sogar unsere Enkel (19 und 21) haben es gelesen. Der eine zwar nur, weil er gerade mit einem Mädchen aus dem Osten zusammen ist und nun wissen wollte, wo sie eigentlich herkommt, aber immerhin. Jetzt wissen sie über diese Zeit mehr, als sie jemals darüber in der Schule gehört haben. Auch sie haben deshalb gesagt, dass Ihr Buch an allen Schulen verteilt werden müsste. Vielleicht klappt das ja irgendwann, ich/wir drücken Ihnen jedenfalls die Daumen, Sie und Ihre Ballkönigin haben es verdient. Viele Grüße aus Franken, Anton und Christa Bichel

  63. Frank Meinhold sagt am 10. November 2009 um 21:26:

    Guten Tag Herr Preuß, ich bin ein Fan der ersten Stunde, denn ich bin einer der Leser der Erstausgabe von „VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET?“ Die habe ich verschlungen, auch wegen oder trotz der ‚Fehler‘, je nachdem wie man es sieht. Mich (und eigentlich alle die sie gelesen hatten) haben die nie gestört. Im Gegenteil, die machten das ganze Buch noch authentischer, als ein wahres ‚Ein-Mann-Werk‘, und schon deshalb wird die Erstausgabe später auf eBay wohl wirklich mal viel mehr wert sein. Ähnlich wie die Messeausgabe, die ja auch wieder etwas Besonderes ist. Obwohl sie jetzt so fehlerfrei wie jedes andere Buch ist, aber trotzdem. Allein das es nur 1000 davon gibt ist schon etwas Besonderes und das sie auch noch im großen Wendejahr erschienen ist kommt noch dazu. Ich schreibe Ihnen das alles, obwohl ich eigentlich nicht wollte. Erstens steht im Gästebuch schon alles, was man dazu schreiben kann und zweitens halte ich mich eigentlich mit öffentlichem Lob zurück. Aber im Rahmen der Wendefeierlichkeiten habe ich mich vor zwei Wochen zu einem erneuten Lesen hinreißen lassen, diesmal der ‘überarbeiteten und ergänzten’ Messeausgabe und gestern Nacht, also pünktlich zum 09. November, bin ich fertig geworden. Zeitgleich liefen im Fernsehen die Berichte von der Veranstaltung vor dem Brandenburger Tor und jeder der Redner dort erinnerte an das, was Ihnen schon in Ihrem Buch so wichtig ist: Freiheit! Und so möchte auch ich hier noch einmal betonen, dass Ihr Buch das bis heute wichtigste über diese Zeit ist. Weil es politisch diese Zeit so beschreibt, wie es heute höchstens in den Festtagsreden geschieht. Die sind für einen Tag aber Ihr Buch ist für ewig. Zumal es sich so gut lesen lässt. Aber auch das steht schon öfters im Gästebuch. Also schließe ich mich all den guten Worten und Wünschen an und hoffe für Sie aber auch für uns alle, dass das ‚große Verschweigen‘ wie Sie bei Ihrer letzten Lesung gesagt haben, endlich ein Ende hat. Auch ich werde jedenfalls weiter kräftig die Werbetrommel rühren. Viel Grüße und noch Mal Danke! Frank Meinhold

    PS.: mit ihrem Vorwort in der Messeausgabe haben Sie voll ins Schwarze getroffen. So einfach wie wahr. Vielleich kann ihr Buch das ja wirklich ändern.

  64. Thomas Müller sagt am 3. November 2009 um 21:31:

    Hallo Torsten,
    Petzi, mein Schulfreund und jetzige Chef vom „Paddy Foley’s“ legte mir Dein Buch ans Herz und borgte mir seine Messeausgabe. Ich hatte überhaupt keine Vorstellung was mich da erwarten würde. Zum Glück habe ich dann aber bald mit dem Lesen angefangen und konnte nicht mehr loslassen.
    Ich bin total begeistert!
    Das schönste, ehrlichste und mich am meisten bewegende Buch, was ich bisher gelesen habe!!! Schnörkellos erzählte, spannende Zeitgeschichte über den alltäglichen Irrsinn in der Zone – gut und unverzichtbar gegen die Ostalgie- Wellen und das Verharmlosen dieses Systems. Aber längst nicht nur Geschichte, denn schließlich ist das ja auch Eure ganz private Story.
    Da kamen viele Erinnerungen an die damalige Zeit in mir hoch, einiges war schon fast gelöscht, anderes wohl auch verdrängt.
    Bei manchen Szenen schnürte sich meine Kehle zu und einige mal musste ich tatsächlich auch heulen. Aber ordentlich gelacht habe ich auch.
    Respekt, mit welchem Mumm Ihr Euer Ziel verfolgt und an Euch geglaubt habt.
    Unbegreiflich, dass zum 20. Mauerfall- Jubiläum die Schaufenster, selbst der Dresdner Buchläden, mit Literatur zum Thema dekoriert sind, das wichtigste und beste Buch aber fehlt. Stattdessen schaut uns Schabowski in die Augen und will uns die Welt erklären. Welch Ignoranz der „Fachleute“.
    Längst habe ich mir natürlich inzwischen ein eigenes Buchexemplar besorgt und weitere zum Verschenken werden folgen.
    Ich bin sicher, dass dieser Roman ein Erfolg wird und rühre dafür gern die Trommel.
    Mach genau weiter so – never give up – aber wem sage ich das!
    PS: Vielleicht laufen wir uns ja mal im „Paddy Foley’s“ über den Weg und können ein Bier zusammen trinken – ni ganz bis babsch – das würde mich freuen.
    DANKE, natürlich auch an die Ballkönigin von Thomas

  65. Steffen und Kerstin sagt am 30. Oktober 2009 um 01:32:

    Guten Tag Herr Preuß, ich höre gerade im Radio die aktuelle Version von „Ich war noch niemals in New York“. Bis vor kurzem konnte ich den Refrain mitsingen, weil es mir genau so ging. Jetzt war ich zwar immer noch nicht wirklich dort, aber immerhin, für ein paar Seiten schon. Sogar das World Trade Center konnte ich so erleben. Muss ja wirklich ein geiler Blick gewesen sein von ganz oben. Schön beschrieben. Ähnlich wie die anderen Reisen, man war immer mit dabei, konnte mitreisen, als wäre man selbst vor Ort. Den Osten kannte ich ja schon aus eigener Erfahrung. Ungarn, Rumänien, Bulgarien, mir wurde gleich wieder ganz anders, als ‚armer Ossi‘ unterwegs in den ‘Bruderländern’. Wenn ich das meinen Kindern erzähle, können die sich das nicht vorstellen. Ähnlich wie den Rest ihrer Geschichte, die auch meine ist. Zumindest was das Aufwachsen angeht. Ich hatte ähnliche Träume, manche sind in Erfüllung gegangen, manche nicht. Aber jetzt, wo wir frei sind, haben wir zumindest alle Möglichkeiten und diese zu nutzen, darauf kommt es an. Deshalb kann ich niemanden verstehen, der sich in ‚Ostalgie‘ begibt und empfehle jedem, der vergessen hat, wie es war, hinter einer Mauer groß zu werden, ihr Buch. Danke dafür und sagen Sie Bescheid, wenn die Fortsetzung kommt. Ich freue mich schon darauf. Ähnlich wie meine Frau, von der ich es habe und die meint, dass es eine der schönsten Liebesgeschichte ist, die sie bisher gelesen hat. Weil sie zeigt, was man alles zusammen durchstehen kann. Und am Ende belohnt wird. Auch deshalb wünschen wir eine Fortsetzung. Wir wollen doch wissen, wie es in Australien mit Ihnen und Ihrer Ballkönigin weiterging. Bis dahin werden auch wir Ihr Buch fleißig weiterempfehlen. Viele Grüße, Steffen und Kerstin Maikner

  66. Werner Bruch sagt am 23. Oktober 2009 um 14:03:

    Guten Tag Herr Preuß, ich bleibe beim Sie, obwohl wir uns ja schon ganz gut kennengelernt haben. Ich fand das Gespräch am Abend des Jahrestages der Dresdner Aufstände vor dem Hauptbahnhof mit Ihnen ja sehr interessant. Sie hatten mir ein paar Überlegungen mitgegeben, die sich mir erst jetzt, nach dem ich Ihr Buch gelesen habe, richtig erschließen. Ich habe selten, oder noch gar nicht, so intensiv über UNSERE (wie Sie ja immer hervorheben) Vergangenheit nachgedacht. Das Ergebnis: Sie haben Recht. So war es damals gewesen, auch wenn jeder Einzelne seine ganz eigenen Erlebnisse und Erinnerungen aus dieser Zeit hat, nicht jeder mit Ihnen übereinstimmen wird, aber abstreiten kann das Alles niemand. Weder wie es war, noch wie es ausging. Ich hatte mir damals auch nicht vorstellen können, dass 20 Jahre nach dem Ende der „Diktatur des Proletariats“ ihre Vertreter, Helfershelfer und Sympathisanten schon wieder zur Macht greifen. Statt sich zu verstecken und dem lieben Gott zu danken, dass sie alle so ungestraft davon gekommen sind. Warum das so kommen konnte, steht ja auch mit in Ihrem Buch drin. Auch das ist ein großer Vorteil und ein großer Unterschied zu den meisten anderen Büchern zu dem Thema. Danach kann niemand mehr das Gegenteil behaupten. Deshalb sind solche Erinnerungen so wichtig. Nicht nur für die, die diese Zeit erlebt haben, auch für die, die sie nur vom Hörensagen kennen. Und auch deshalb kann ich mich dem anschließen, was meine Vorgängerin in das Gästebuch geschrieben hat: Es ist eine Unverschämtheit, die ‚Chronik der Wende‘ im Nachtprogramm zu verstecken. Was haben sich die Verantwortlichen dabei gedacht? Gerade durch Ihr Buch wurden ich, und ein paar mehr aus unserem Bekanntenkreis, wieder richtig neugierig auf die Bilder und Stimmen von damals. Das hatte ich Ihnen ja schon vor dem Hauptbahnhof gesagt, als die Bilder von den Polizeieinsätzen auf der Bahnhofswand liefen. Was für ein Gefühl! Sie sagten darauf, dass bald die ‚Chronik der Wende‘ wieder beginnt, im großen Jubiläumsjahr ‚läuft die bestimmt auf allen Kanälen…‘ Und nun? Naja, ich vermute mal, an Ihnen liegt das nicht, Sie werden sich darüber wohl genauso ärgern. Anders als über Ihr Buch. Dazu ist eigentlich im Gästebuch längst alles gesagt und so schließe ich mich eigentlich allem an, auch und vor allem, dass man daraus einen großen Film machen kann, sogar muss. Eine bessere Geschichte zum verfilmen aus dieser ganzen Zeit gibt es doch gar nicht. Zumindest kenne ich keine, die auf eine solche Art alles verbindet: Erwachsenwerden, Reisen, Politik und natürlich die große Liebe. Wer kann das schon von sich sagen? 30 Jahre durch Dick und Dünn zu gehen und immer noch zusammen zu sein. Also wünsche ich Ihnen auch dabei viel Glück und dass Sie und Ihr Buch endlich den großen Durchbruch erleben. Auch wen Sie weiterhin von ihren ehemaligen Kollegen so ‚tapfer verschwiegen‘ werden, wie Sie schreiben. Egal, dieses Buch wird seine Leser finden, weil es eines ist, dass mitten aus UNSEREM Leben geschrieben ist. Auch noch so, dass es von vorne bis hinten zu lesen ist. Danke noch Mal für die Arbeit und nicht aufgeben! Ich freue mich schon auf Teil 2…

    viele Grüße, Werner Bruch (der mit dem Plan damals über Bulgarien abzuhauen..)

  67. Dein größter Fan sagt am 8. Oktober 2009 um 17:48:

    Hab ja noch was vergessen …

    Ich will jetzt niemanden hier angreifen, aber BITTE liebe Leute, empfehlt das Buch weiter und gebt es maximal nur mal zur “Leseprobe”. Und gebt es nicht von Freund zu Freund zu Freund (…) weiter. Ich meine, die 22,-Euro sind für diesen Roman nicht viel verlangt und es ist jeden Cent wert. Und Torsten helft ihr damit auch viel mehr, dass es ein Bestseller werden kann. Denn je mehr es verkauft wird, umso besser – und so höher die Chance, dass es auch verfilmt werden kann. Logisch, ne? Also BITTE BITTE BITTE lasst die Anderen das Buch selber kaufen, auch wenns die besten Freunde sind. In der Familie kanns ja bleiben. Wobei ich sagen muss, dass jetzt bereits glaub 6 (wenn nicht noch mehr) Exemplare in unserem Familienbesitz sind. Weil jeder dieses Buch für sein Eigen nennen will. Und hey, es ist bald Weihnachten und ihr findet es ja richtig gut. Also verschenkt doch einfach ein paar Exemplare. Es lohnt sich ja – für eure Liebsten wie auch für den Autor.

    In diesem Sinne
    Liebe Grüße

    P.S. … Deine Webseite gefällt mir wirklich besser jetzt .. Nicht mehr so kahl ;-)

  68. Dein größter Fan sagt am 8. Oktober 2009 um 03:24:

    Hey ho, mein Guter …

    wollte hiermit (wenn ich es dennoch persönlich könnte) auf diesem Weg nochmal DANKE sagen. Zwecks der 2. Auflage. :-) Aber da wir uns ja lange ni mehr gesehen haben (wird mal wieder Zeit – logischerweise im Stadion) schreib ich es halt hier rein. Aber nuja beim nächsten gemeinsamen Bier (o.Ä.) wirste nochmal richtig gedrückt. Widmung war wieder voll lieb. Und da du ja meintest, dass da noch winzig kleine Ergänzungen in der 2. Auflage hast, hab ich mir natürlich sofort wieder dein Buch geschnappt. Bin doch so wahnsinnig neugierig *g* Naja nun lese ich es halt zum 2. Mal. Nuja auch wenn ich ja ni der Lesefreund bin. Meine Meinung kennste zu deinem Buch. “OSCAR-reif” ! Ich sagte gestern erst wieder zur Mutsch, dass es echt schade ist, dass dich bis heute noch nicht wirklich jemand entdeckt hat. Ich meine, soll man denn die DDR immer so schön reden? 20 Jahre Mauerfall – Alles schön und gut, aber wenn ich mir so einige Geschichten und Dokus anschau, dann wird mir richtig übel.
    Was auch schade ist, dass “Chronik der Wende” so verspätet kommt. “rbb” muss ja wohl nen Klatsch haben. Das können nur Leute schauen, die auch Hartz4-Fernsehen gucken. Gut ich hab morgen mal frei, da konnt ich mir das auch anschauen. Aber hab ja ni alle Tage frei. Können die das ni zu humanen Zeiten bringen? So 19.15 Uhr oder so. Ich denk mal eher aus dem Grund, dass viele nicht das Elend der DDR sehen dollen. Immer schön verhübschen. Is ja wie damals, als der Kommunismus noch Einzug hielt. Nee schrecklich. Aber das nenn ich ne gute Dokureihe. Hab zwar erst 2 gesehen (logisch, mehr kam ja auch noch ni), aber wirklich gut gemacht. Wie de Bullen friedliche Demonstranten niederknüppelten. Ist ja fast wie bei DY NA MO. Zumindest kommt mir dieses Bild immer und immer wieder sehr bekannt vor. Nuja ich muss erst ma wieder runter kommen und les deine 2. Auflage weiter. :-)
    Grüß mir ganz lieb deine Ballkönigin und deinen Sohnemann (den ich noch ni kennengelernt hab – wird och irgendwann mal zeit).

    AUF DEN ERFOLG VON DEINEM BUCH !!! BESTSELLER ALLEZ !!!
    Und vor allem – FORZA DYNAMO (leider ohne Ruud :-( )

    Grüße Steffi

  69. rainer sagt am 13. September 2009 um 14:15:

    Hi Torsten, wir kennen uns noch nicht persönlich. Aber ich habe dich bei deiner Lesung auf dem Dresdner ‚Kunstival‘ gesehen. War echt gut. Sehr unterhaltsamer Auftritt, der mich richtig neugierig auf dein Buch gemacht hat. Allerdings hatte ich kein Geld dabei. Aber zwei Tage später kam ich bei einem Freund vorbei, der es schon hatte (hier in der Neustadt ist es ja schon richtig gut bekannt). Also habe ich mal rein gelesen und gestern war ich fertig. Ich hatte gerade ein paar freie Tage, die wollte ich eigentlich dazu nutzen, verschiedene Dinge zu klären, aber jetzt sind sie vorbei, ohne dass ich etwas anderes in dieser Zeit getan habe, als lesen. Deine Neustadt-Zeit hattest du ja schon bei deinem Auftritt so herrlich vorgetragen, und auch der Rest hat mich nicht enttäuscht. Manchmal dachte ich, du hast meines statt dein Leben aufgeschrieben. Vieles kommt einem so bekannt vor, dass ist manchmal richtig unheimlich gewesen. Und auch der ‚Westteil‘ hat mich sehr berührt. Ich bin ja nicht ausgereist, weil ich den Schritt damals nicht machen wollte. Meine Elter, meine Freunde, mein ganzes Umfeld hätte ich nie für immer verlassen können. Auch wenn ich in dieser Zeit (1984, als die große Ausreisewelle losging) immer wieder darüber nachgedacht habe und bis heute bin ich mir nicht sicher, ob ich damals die richtige Entscheidung getroffen habe. Aber erst dein Buch hat mich wieder in diese Zeit versetzt und jetzt grübele ich erst recht noch Mal darüber nach. Immerhin ist mir dadurch einiges entgangen, wenn ich deine Geschichte lese dann sogar eine Menge. Aber egal, damals war damals und heute ist heute und ich kann nur jedem empfehlen, sich deine Geschichte reinzuziehen. Ich glaube sie hat in mir etwas ausgelöst, was ich noch gar nicht so richtig beschrieben kann. Du sagtest ja nach deiner Lesung in kleinerem Kreis, dass einige der Leser ein solches Gefühl hatten und es mit dem Wort ‚Befreiung‘ beschrieben. Ich glaube dass passt, vielleicht auch, weil es so ehrlich und so schnörkellos geschrieben ist. Ich kenne jedenfalls kein Buch, das diese/unsere Zeit treffender darstellt. Nicht nur was die Ostzeit angeht sondern auch die Westzeit. Das kann man ja schon in den Beiträgen deiner Westleser sehen. Die hatten wirklich nie eine Ahnung, nicht mal ein Interesse für uns. Schön dass sie es mit deinem Buch jetzt langsam auch einsehen und sogar zugeben. Auch deshalb ist es so wichtig. Abgesehen davon ist es auch noch wirklich gut erzählt, ich habe fast nichts zu meckern, nicht Mal am Cover und dem Titel. Obwohl auch ich erst Mal zustimmend nickte, als du bei der Lesung sagtest, dass ist das Buch mit dem kitschigsten Titel auf dem deutschen Markt. Aber der stand wohl schon von Anfang an fest und du wolltest ihn nicht mehr ändern, weil er so treffend für die ganze Geschichte ist. Jetzt wo ich es durch habe, muss ich dir auch darin Recht geben. Auch wenn ein etwas ‚politischerer‘ Titel vielleicht dem Verkaufserfolg dienen würde, aber wie du schon gesagt hast, es ist eben eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Deutschland Ost wie Deutschland West. Deshalb wird es auch in beiden Teilen gelesen. Das hat es auch verdient, deshalb bestelle ich hiermit eine eigene ‚Messeausgabe‘, aber bitte mit einer schönen Widmung. Danke, die Adresse schicke ich dir per e-mail. Tschüss und viel, viel Erfolg wünscht Rainer

  70. Guten Tag Herr Preuß,

    ich melde mich aus dem tiefsten Westen, aus dem Ruhrgebiet. Im Osten war ich noch nie gewesen, er ging mir schon damals nicht sehr nah. Warum sollte ich hinter einer Mauer Urlaub machen? Mit dieser Einstellung war ich hier nicht alleine und noch heute geht uns die ‚Ostzone‘, wie wir immer gesagt haben, sorry, aber so ziemlich am Arsch vorbei. Verstärkt wird dieses Gefühl noch mit den derzeitigen Wahlergebnissen. Erst kämpfen sie gegen die Kommunisten und jetzt? Wählen sie die wieder. Dafür haben wir hier nur noch Kopfschütteln übrig. Und Wut, denn dann hätten wir unseren Solibeitrag lieber in unsere Zechen gesteckt, als sie diesen Undankbaren Geistern zu überweisen. Das klingt vielleicht hart, aber so ist hier die Stimmung. Und mittenrein platzt jetzt ihr Buch. Ich wäre nie drauf gestoßen, aber eine Freundin hatte es von einer Freundin, die es von der Leipziger Buchmesse mitgebracht hatte. Seitdem geht es hier von Hand zu Hand und weil auch meine Frau gerne liest, hatte sie es eines Abends auf ihrem Nachttisch und weil sie es nicht mehr loslassen wollte, habe ich es ihr quasi wegnehmen müssen. Damit ich weiß, was sie so begeistert hat, habe ich damit angefangen und nun muss auch ich sagen, was schon meine Wessi-Vorgänger in Ihr Gästebuch geschrieben haben: Ja, gerade für uns ist es eine Lektüre, die diese Zeit in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Ich glaube, das steht ja auch bei Ihnen so drin, dass wir hier im Westen die ganze Zeit die Realität nicht nur verdrängt hatten, sondern auf eine Art und Weise schöngeredet hatten, dass wir uns heute eigentlich dafür schämen müssten. Wenn ich mir überlege, dass wir zur gleichen Zeit in dem gleichen Land gelebt haben, aber völlig unterschiedlich aufwuchsen, ist das schon komisch. Was Sie und ihre Generation alles erleben mussten, wurde mir erst beim Lesen klar. Also möchte auch ich mich bei Ihnen bedanken, auch wenn ich es nicht bezahlt habe. Aber ich werde es weiter empfehlen, an jeden, der ähnliche Vorurteile gegen ‚die Ossis‘ hatte wie ich bisher. Jetzt sehe ich einiges anders, zumal Sie ihre Geschichte so aufgeschrieben haben, dass sie teilweise so unter die Haut geht, dass man heulen muss. Als Vater konnte ich mich permanent in ihre Lage versetzen und ehrlich, ich wäre wohl schon viel eher zum ‚Rambo‘ geworden. Dass sie es trotz aller Schwierigkeiten geschafft haben und die Geschichte am Ende ein Happy End hat, Respekt. Auch für die ganze Arbeit. Es ist gut geschrieben, gut erzählt und immer spannend. Das beste ‚Geschichtsbuch‘ was ich aus dieser Zeit gelesen habe. Ich hoffe für unser Land, dass es endlich so bekannt wird, dass diese Zeit nicht mehr so verklärt werden kann. Im Osten aber auch hier, bei uns im Westen. Also, viel Erfolg und nicht aufgeben! Wenn sogar Männer wie ich, die eigentlich nicht lesen und vom Osten eigentlich nichts Gutes erwarten , beeindruckt sind, steht dem großen Durchbruch nichts mehr im Wege. Viele Grüße aus dem Ruhrpott, ihr Ulli aus Dortmund und seine Frau Manu, die sie gerne mal treffen will. Vielleicht kommen Sie ja mal zu einer Lesung in den Ruhrpott? Wir würden uns freuen. Bis dahin….

  71. R. Menge (Braunschweiger Land) sagt am 15. August 2009 um 13:47:

    Lieber Torsten Preuß, Anfang Juni 2009 waren wir für eine Woche Gäste im Ferienhaus (www.ferienhaus-dresden.com) von Steffen Baersch, Fährstraße 11 / 01279 Dresden (OT Laubegast), direkt gegenüber vom Hexenhaus. Im Ferienhaus lag ihr Buch aus und ich habe es ein wenig quer gelesen. Das Buch hat mir so gefallen und mich derart gefesselt, dass ich es mir zum Geburtstag gewünscht habe. Nun habe ich es heute zu Ende gelesen. Danke für dieses Buch!!! Dieses Buch gehört eigentlich in jede (West-)Familie. Es beschreibt sehr deutlich, was es hieß, als junger (unbequemer) Mensch in der DDR aufgewachsen zu sein. Als Wessi habe ich mir nicht vorstellen können, was damals in der DDR so abgelaufen ist, wenn man als junger Mensch nicht mitmachen wollte oder konnte. Ich kann jetzt sehr gut nachvollziehen, warum die jetzigen Bewohner des Hexenhauses so leben, wie sie leben!
    Obwohl ich seit Anfang der 70er Jahre Kontakte zur Verwandtschaft im Osten gepflegt habe, ist mir bis zum Lesen dieses Buches nicht klar gewesen, dass es Menschen in der DDR nicht nur um mehr Reise- und Konsumfreiheit ging, sondern um die geistige Freiheit, um die Freiheit der Selbstbestimmung. Sicherlich habe ich manchmal schmunzeln müssen beim Lesen, wenn es um die Vorstellung von Lebensglück einiger beteiligter Personen ging. Leben und Lebensglück besteht nicht nur darin FUN zu haben und möglichst zu Lasten der Allgemeinheit zu leben – es bedeutet auch, wie ebenfalls deutlich zu lesen ist, Verantwortung zu übernehmen zunächst in der Familie, aber auch als Autor und Publizist. Die Chronik der Wende habe ich am Fernseher verschlungen – sehr eindrucksvolle Dokumentation – eigentlich müsste jetzt die Dokumentation “20 Jahre nach der Wende” folgen. Es müsste eine Bestandsaufnahme folgen nach 20 Jahren Leben in Einheit und Freiheit. Menschen aus Ost und West müssten berichten können von ihren persönlichen Hoffnungen und Enttäuschungen.
    Auch ich hatte damals Hoffnungen: Für ganz Deutschland wünschte ich mir mehr direkte Bürgerbeteiligung, wie das Beispiel “Runder Tisch” es aufgezeigt hat. Leider hat sich aus meiner Sicht bei den politisch Verantwortlichen niemand die Mühe gemacht, zu schauen, was kann erhalten werden – was sollte man ändern. Aus meiner Sicht war es fatal das Westsystem dem Osten über zu stülpen und damit diesen Teil Deutschlands zu entmündigen. Für mich immer noch unerklärlich ist, warum so wenige Verantwortliche der damaligen Zeit zur Rechenschaft gezogen wurden, die meisten sind doch bekannt. Noch immer gibt es gegenseitig viel zu erzählen und zu erklären auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze. Machen Sie weiter!

  72. Thomas Boden ( Loto ) sagt am 12. August 2009 um 16:17:

    Hallo Torsten,

    habe mit dem Lesen des Buches bereits begonnen. Werde mit Sicherheit
    länger brauchen als manch Anderer deiner Leser, da ich durch meinen Job
    wenig Zeit habe. War echt angenehm überrascht Euch auf dem Inselfest in
    Laubegast nach fast 25 Jahren wiedergetroffen zu haben. Da wir uns noch aus dem Volkshaus und anderen Locations von damals kennen und ich ge-
    nauso wie Ihr gegen das System war, ich dann das große Glück hatte bereits
    1984 das System wechseln zu dürfen, ist dies quasi auch meine Geschichte.

    Auf bald und liebe Grüße an Katrin von

    Thomas

  73. Mirko sagt am 14. Juli 2009 um 12:36:

    lieber torsten preuß,
    wir sprachen neulich bei fiedel im landhaus zu evas 50 geburtstag kurz miteinander über jürgen hempel, sylvester groth und theater. bis die ‚engerlinge‘ anfingen zu spielen. ich bin der im schwarzen adidas-sporthemd. ich hätte gern die unterhaltung später fortgesetzt, aber es ergab sich leider nicht und ihr ward plötzlich weg. um mehr über dich zu erfahren “musste” ich dann dein buch lesen. es liegt ja schon eine ganze zeit bei fiedel, aber bisher konnte ich mich nicht aufraffen. die dicke des buches schreckte mich lange ab.
    aber jetzt bin ich sehr froh, dass ich “notgedrungen” doch noch dazu kam.
    ich kann mich nicht erinnern, jemals ein buch so verschlungen zu haben.
    jetzt ist aber der wunsch dich zu sprechen noch größer geworden.
    wir haben viele gemeinsamkeiten: in dresden aufgewachsen, dynamo-fan(fanatischer als ich konnte gar keiner sein), nutella,gezuckerte milch und jung vater geworden eines sohnes.ich sogar schon mit 17. meine freundin war erst 16.(vielleicht kennst du sie sogar. elli. ellen eichler. oder ihre brüder jan und frank.auch sie verkehrten im szeged und sind vorm mauerfall rüber).
    ich selbst hab nur in den entscheidenden momenten anders entschieden als du. da ich unbedingt schauspieler werden wollte wie mein vater.
    und so liest sich dein buch wie meine “was wäre wenn”-geschichte.
    Ich hatte zwar die gleichen gedanken wie du und meine freunde, aber ich ging wegen des studiums zum grundwehrdienst und danach an die (natürlich auch dunkel-rote)hochschule für schauspielkunst “e.busch” in ostberlin. nicht ohne anzuecken zwar, aber aus angst kompromissbereit. als ich im zweiten studienjahr war, warst du schon drüben.
    ab 86 typisches ddr-engagement in magdeburg. das theater stasi-durchsetzt.
    ich kann nicht erklären, warum ich das alles mitgemacht habe. wahrscheinlich hatte ich angst vor repressalien und davor, dass es im westen mit dem studium nichts wird.
    darum bewundere ich um so mehr deinen/euren mut, dass so durchgezogen zu haben und freue mich, dass ihr euch dabei nicht verloren habt. deshalb ist dein buch für mich eine ganz anrührende, aber optimistisch stimmende geschichte. auch wenn ich manchmal bischen weinen musste. so hautnah war ich beim lesen dabei. katrin saß ja bei fiedel auch kurz mit am tisch. ich wußte also beim lesen, was den zauber der ballkönigin ausmacht. grüß sie bitte halb-unbekannterweise.
    leider ging unsere beziehung damals schon kurz nach der Geburt unseres sohnes in die brüche. sandro wohnt aber jetzt (nachdem er auch lange in Australien war) wie ich in berlin und es gibt enkelkinder, die sich freuen, den opa öfter zu sehen.
    lieber torsten, ich danke dir, dass ich dich und deine geschichte auf diesem wege kennenlernen konnte. sie kam gerade genau richtig. mir ging es gesundheitlich nicht so gut und mit deinem buch in der hand, vergaß ich sogar meine schmerzen.
    ich kann nur hoffen, dass ihr noch ne weile in deutschland seid und wir uns vielleicht mal wieder begegnen.
    übrigens bin ich auch der meinung, dass deine geschichte unbedingt verfilmt werden muss. es ist alles drin, was eine gute story ausmacht und du schreibst so plastisch, dass es bestimmt nicht schwer ist, daraus ein
    drehbuch zu machen.
    von Haußmann und Buck würde ich aber abraten. die gehen vorrangig auf die komik. die steckt zwar drin, aber es ist natürlich viel mehr!
    am liebsten würde ich selbst sofort mit dem projekt anfangen. ich wollte schon immer mal einen film machen. eigentlich mit meiner eigenen biographie. aber deine ist tausendmal spannender. und eigentlich könnte es ja auch meine sein, wenn…
    hast du schon ernsthaft drüber nachgedacht und versucht geldgeber zu finden? wenn du interessiert bist, lass es mich wissen. ich würde mich dann auch mal in die spur machen.
    ganz egal, wer dann regie führt. du selbst zum beispiel,ich,wir beide zusammen oder andreas dresen. bei dem wär der stoff, glaube ich, sehr gut aufgehoben. ich könnte kontakt herstellen.
    es sei denn, du willst wirklich in den usa produzieren lassen!
    ich denke, das müssen ostler selbst machen.
    was ja den gewinn des oscars heute nicht mehr ganz ausschliesst!

    ganz liebe grüße von mirko zschocke

  74. Simone sagt am 11. Juli 2009 um 13:35:

    Hallo Torsten,

    darf ich “du” sagen – bin ebenfalls im Jahr 1963 in Dresden geboren?! Die Begeisterung ist groß, ein Buch zu lesen, das in Teilen die eigene Kindheit und Jugend wieder lebendig werden lässt. Empfohlen von meiner Freundin Annett (das ist diejenige, die sich das Buch zum 40. Geburtstag selbst geschenkt hat- und ‘ne süße Widmung dafür bekam) lese ich im Moment in ihrem Exemplar. Nun habe ich schon weitere Freunde im Auge, denen ich das Buch schenken werde. Meine beste Freundin Susanne lebt seit 1985 im Allgäu. Sie hatte in Ungarn ihren späteren schwäbischen Ehemann kennengelernt. Nun würde ich gern 4 Exemplare gleichzeitig bestellen, aber bei paypal kann man nur eins bezahlen. Wie mach ich’s?….

    …..Ok, ich habe die jeweils 22 Taler für die vier Exemplare jetzt einfach auf dein Konto überwiesen und freu mich nun auf mein eigenes und die drei “Verschenkbücher”. Mit einer persönlichen Widmung könntest du mir eine Freude machen. Da wir der gleiche Jahrgang sind, kommt es wie von einem (Schul-)Freund. Vielleicht sind wir uns auch mal begegnet… Volkshaus, Kügelgenhaus, Studentenclub, Szeged, Garde… man weiß ja nie…!
    Ich freu mich schon auf die Gespräche, die nach dem Lesen des Buches sicher sehr anregend sein werden. Ein dickes Dankeschön jedenfalls schon jetzt für das Schreiben eines Buches, das für mich die Wirkung hat, als wäre ich dabei gewesen oder es mir ein guter Freund mit viel Nähe und ohne Schnörkel erzählt.

    Alles Gute für dich und deine Familie

  75. Moni sagt am 9. Juli 2009 um 14:00:

    Hallo Torsten, hier ist die “Bayerin”, aus dem Münchner Biergarten am Chinesischen Turm. Du hast mich dort angelacht, weil ich ‘unter dem Turm den Turm lese’, wie du gesagt hast. Dann hast du mir dein Buch mitgegeben und gesagt, wenn es besser war als der Turm soll ich es bezahlen. Das habe ich heute gemacht, ich habe dir die 20 Euro überwiesen. Mit einem guten Gefühl, denn dieses Geld ist nicht sinnlos ausgegeben. Der Turm ist vielleicht mehr Literatur, deshalb wird er von Kritikern wohl auch so hochgepuscht, aber ist eigentlich nicht mit voller Begeisterung zu lesen. Anders als dein “Wenderoman”. Ich bin ja gerade mal 25 und habe auch den Turm nur gekauft, weil ich bei meinen Besuchen im Osten festgestellt habe, dass ich eigentlich nichts über ihn wusste. Das ist jetzt vorbei. Weil du nicht nur deine/eure Geschichte aufgeschrieben hast, sondern auch die große Geschichte. So ist es wirklich ein Geschichtsbuch, das sich aber lesen lässt wie ein Abenteuerroman. Einmal um die Welt. Am meisten hat mich beeindruckt, wie ihr als Familie diese Zeiten überstanden habt und am Ende wirklich dafür belohnt werdet. Never give up! Das könnte auch ein Titel für das Buch sein. Falls du immer noch suchst. Obwohl ich VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET? ja gar nicht so schlimm finde. Im Gegenteil, jetzt wo ich es gelesen habe, finde ich, dass er genau passt. Das einzige was mir nicht gefallen hat war, dass plötzlich Schluss war. Also fordere auch ich eine Fortsetzung, angekündigt hast du sie ja schon öfters, also los! Bis dahin werde ich hier in ‘Wessiland’ kräftig die Werbetrommel rühren, zumal du ja auch München sehr lesenswert geschildert hast. Naja, kein Wunder als alter ‘Kreuzberger’…..war echt lustig. Also Danke noch Mal, dass du mich einfach angequatscht hast. So bin ich um ein schönes Buch reicher und habe dabei sogar eine Menge gelernt. Viel Erfolg also, Moni

  76. Jörg sagt am 25. Juni 2009 um 11:43:

    Hallo Torsten,

    vielen Dank für das Buch. Auch für die Widmung, an den Jörg, den ersten Pay Pal-Käufer…im Wessiland.
    Weißt du, ich bin eigentlich gerade am Schreiben meines Buches, meiner Erlebnisse, Ausreise usw. Stehe noch am Anfang. Nun habe ich mal kurz in das Buch gesehen, geblättert, zwischendurch gelesen (ich weiß das macht man nicht)- und es schnell wieder aus der Hand gelegt. Spätestens als ich ganz zufällig die Seite mit Dr. Löwe aus dem Europacenter aufschlug, konnte ich nicht mehr. Warum? Ich kam mir vor, als ob ich in den Spiegel der Vergangenheit blicke…Friedrichstrasse, Marienfelde, Inneres, Stän. Vertretung, CSSR, Transit…..Ja, kurz gesagt, bei mir war vieles so ähnlich- wie auf den wenigen Seiten- die ich gelesen hatte.
    Auch ich habe bis 2000 in Westberlin gelebt- bin 1 Jahr nach dir raus-aus Halle/S.
    Allerdings mit Frau, die ich nach meinem Besuch in der Hannoverschen Strasse noch kennenlernte und nach einem weiteren halben Jahr heiratete….wir wussten warum wir es mussten. Probleme über Probleme.
    Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich das Buch noch schreibe, ok, vieles ist auch anders als bei dir, aber lohnt sich das?
    Ich weiß es nicht. Bald ist Urlaub, dein Buch werde ich mitnehmen und lesen. Irgendwo lese ich dann auch meine Geschichte, teilweise und mich dann melden. Bis dahin, Jörg

  77. Tom sagt am 17. Juni 2009 um 12:03:

    Mahlzeit!
    Nach unserem Treffen bei Simak gleich mal hier nachgesehen- chic geworden!
    Das Buch heisst Adam und Evelyn von Ingo Schulze.
    Wie gesagt- ähnliche Geschichte aus der Wendezeit- nur nicht so autobiografisch.

    Na denn- bis zum nächsten Kaffee an der Elbe.

    Gruss

    Tom

  78. Christoph sagt am 7. Juni 2009 um 14:19:

    Hi Torsten,vielen Dank für den tollen Diskusionsabend gestern.Dein Buch hat mir meine Schwester sofort aus den Händen gerissen.Ich weiß, sie wird es auch so gut finden wie ich und alle die die es gelesen haben. Vielen Dank und Viele Grüße an Dein tolles Mädel , Christoph.

  79. Holger sagt am 31. Mai 2009 um 12:57:

    Hallo Herr Preuß, bin gerade in der Wüste, Ägypten, und lese gerade in ihrem Buch, als Sie in Ägypten sind. Kairo ist immer noch so voll und laut, aber die Pension Oxford gibt es wohl nicht mehr. Schade, denn Sie haben die wirklich gut beschrieben. Wie überhaupt bis jetzt die ganze Geschichte sehr gut lesbar ist. Freue mich schon auf die nächsten Seiten und Reisen! Melde mich danach noch Mal. Viel Erfolg weiterhin, Holger

  80. Bärbel sagt am 26. Mai 2009 um 13:12:

    Hallo Herr Preuß, hier ist die “Leseratte” ” aus Freital. Wir haben uns vor kurzem in der Neustadt getroffen, als mir mein Freund Sie und ihr Buch vorstellte. Ich hatte gerade den “Turm” gelesen und war neugierig auf ihren ‘Wenderoman’. Sie gaben mir eines ihrer Exemplare und Ich sollte Ihnen sagen, welches besser war, was ich hiermit tun will. Kurz geantwortet würde ich sagen: Für den Turm habe ich mehr als drei Wochen gebraucht, für Ihr Buch nur etwas mehr als drei Tage. Trotzdem war der Tripp zurück mit ihrer Geschichte viel, viel intensiver. Ich glaube, dass liegt daran, dass ihre Geschichte eine wahre ist. Was im “Turm” gekünselt daher kommt, liesst sich bei Ihnen wie damals, also, als wäre man wieder mitten drinn. Also wirklich, ich kann es nicht anders sagen: Sie haben mir und meinem Mann (wir beide gehören ja auch zur ‘Generation der Verlorenen’, ich Jahrgang 1966, mein Mann 1964) damit tief aus dem Herzem gesprochen. Und dass ist ja eine der Stärken des ganzen Buches, dass es nicht nur eine wahre Geschichte ist, sondern dass sie auch wahr erzählt wird. Danach kann diese Zeit niemand mehr verklären. Obwohl es ja wirklich auch Gutes gab damals, auch dass steht ja drin, aber wer heute meint, damals war es besser, der leidet unter böswilligem Gedächtnissschwund. Die beste Medizin dagegen ist ihr Buch und so wünsche ich ihnen damit schon deshalb endlich die Öffentlichkeit die es verdient hat. Ein besseren Beitrag zum Jubiläum der ‘Wende’ gibt es doch gar nicht. Das ist meine Meinung. Und die von denen, die es bisher gelesen haben. Ich weiss, daran verdienen Sie nichts, aber immerhin werden sie so weiterhin gelesen und immer bekannter. Bis zum großen Durchbruch, der wird kommen, dass geht nicht anders. Danke also noch Mal für das Lesevergnügen (obwohl ich öftters geheult habe). Ihre Bärbel

  81. Anja sagt am 15. Mai 2009 um 01:07:

    Hallo Torsten,
    hab Dank für die liebe Widmung für die Mutti bzw. Schwiegermutti! Sie wird sich riesig freuen, da bin ich mir schon jetzt sicher.
    Auch ich hab das Buch ja verschlungen und mir eine Nacht damit um die Ohren geschlagen, mitgelacht und mitgelitten! Ich glaube ich hätte das wohl nicht ausgehalten, deshalb meine Hochachtung an alle Beteiligten!
    Für mich war das Lesen wirklich schon aufreibend genug…und dabei weiß man ja heute zumindest welchen Lauf die Geschichte genommen hat…
    Toll geschrieben, mit heute (fast) unverständlichen Anekdoten aus dem DDR-Alltag… Der totale Irrsinn einer Diktatur! Deshalb solte dieses Buch zur Pflichtlektüre für jeden deutschen Schüler werden, anschaulicher kann man diesen Teil der deutschen Geschichte wohl kaum vermitteln!
    Ich wünsche Dir aus 3 Gründen das das Buch der Renner schlechthin wird:
    1. als Lohn für die viele Arbeit
    2. damit 20 Jahre nach der Wende auch der Letzte endlich begreift, das man sich diese Zeit besser nicht zurückwünscht!!!
    3. als Dank für das geschenkte Lesevergnügen – es gab n`en Trip zurück, einen um den Globus, `ne Liebesgeschichte mit Gänsehaut und Luft anhalten müssen … mehr passt beim besten Willen nicht zwischen zwei Buchdeckel…
    deshalb, viel Erfolg…weiter so…liebe Grüße an Deine Ballkönigin!
    Danke das Ihr Eure Geschichte mit uns teilt

  82. Renate Felber sagt am 13. Mai 2009 um 12:22:

    Das schönste daran ist, dass es sich einfach so lesen lässt Herr Preuß. Vorne anfangen und hinten aufhören. Danach fühlte ich mich etwas wie “kaputterinnert”, weil sie so schnörkellos und frei Schnauze über diese Zeiten reden und schreiben, dass man öfters das Gefühl hat, man wäre wieder mittendrinn. Sie haben aber auch eine Menge erlebt. Und überlebt. Im Gegensatz zu vielen Anderen aus dieser Zeit. Die war Wahnsinn, und ich glaube, erst jetzt, 20 Jahre danach, geht einem das erst richtig auf. Ausgelöst durch ihr Buch. So glaube ich, dass dieses Buch eines Tages als Schulbuch verteilt wird. Auch wenn das viele Trinken und Umherziehen die Lehrer dieser Welt vielleicht etwas abschreckt, aber den Schülern wird es gefallen. Mein Sohn ist gerade 19 geworden und er hat es in ein paar Tagen durch und hat es zwischendurch seiner Freundin gegeben, die auch schon ganz begeistert ist. So danke auch ich Ihnen für diese etwas andere Buch über UNSERE Zeiten, wie Sie immer sagen. Und wegen dem Cover und Titel: Vielleicht weil ich eine Frau bin, aber ich kann nur sagen, dass es mir gefällt. Weil es wirklich so ist, wie Sie sagen: Es ist eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Die nicht nur gut, sondern auch wahr erzählt wird. So wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg damit. Der wird kommen, das geht gar nicht anders. Viele Grüße, Renate Felber (auch eine aus der Messeschlange)

  83. Eva Helms sagt am 17. April 2009 um 18:20:

    Hallo, Herr Torsten Preuß, ich habe Ihr Buch bereits fertig gelesen und kann nur sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Ich bin erstaunt und begeistert, dass Sie nach all den Jahren noch so detailgetreu die guten und weniger guten Erlebnisse und Situationen wiedergeben können. Man mag kaum glauben, dass das alles so passiert ist. Das Buch hat mich sehr bewegt, da ich Sie ja auch persönlich aus dieser Zeit kenne. Ich möchte aber auch einmal Ihrer Katrin ein ganz großes Kompliment machen, dass sie das alles mit Ihnen durchgestanden hat und nicht kapituliert hat. Ich würde gern die Fortsetzung Ihrer Liebesgeschichte lesen und freue mich schon auf ein weiteres Buch von Ihnen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg weiterhin, auch ich werde das Buch weiterempfehlen. Ihre alte Bekannte Eva.

  84. Messe
    Eingetragen von: Melanie
    Guten Tag Herr Preuß, ich hoffe Sie können sich noch an mich erinnern, ich bin eine der vielen Fans, die nach Ihrer Lesung auf der Buchmesse an Ihrem Stand Schlange standen um eine Messeausgabe ihres Buches mit persönlicher Widmung zu bekommen. Ich hatte Ihnen erzählt, dass ich damit eigentlich meinen Mann Heiko mal wieder zum Lesen bringen will. Aber bevor ich es ihm geben konnte, war ich ihrer Geschichte selbst verfangen. Konnte sie einfach nicht mehr weglegen und hatte mit jedem Tag mehr den Wunsch, dass sie nicht enden sollte. Jetzt wo es doch soweit ist, möchte ich Ihnen wenigstens danken, dies alles so zu Papier gebracht zu haben. Tausend Erinnerungen, Empfindungen, gute, wie schlechte kamen mir dabei hoch. Allein, wenn man noch Mal mit auf „Nahrungssuche“ geht. Oder der Alkohol. Das meiste davon hatte ich längst verdrängt oder vergessen. Viele Feedbacker haben das ja ähnlich gesagt danach. Ich kann mich dem also nur anschließen. Es ist eine Geschichte, die einen nicht mehr los lässt, sehr gut erzählt, ohne Abschweifungen oder Längen. Ich habe jedenfalls jede Seite verschlungen weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Am verrücktesten war natürlich ihr illegaler Grenzübertritt wieder zurück nach Dresden und am emotionalsten die Zeit, in der sie getrennt waren, aber nie aufgegeben haben. Und, weil sie auf der Lesung sagten, wenn es zwei Meinungen über das Buch gibt, dann wegen dem Cover und dem Titel. Ich hatte ja auch erst Mal etwas „gestaunt“, aber jetzt, nachdem ich es gelesen habe, muss ich Ihnen Recht geben: Es ist nun Mal eine Liebesgeschichte, die in Deutschland spielt. Nicht nur, aber meistens. Und das schönste daran ist, dass sie wirklich wahr ist. Schön, dass es so etwas gab und ja noch immer gibt. Wie ich auf der Messe gesehen habe, sind Sie ja noch immer zusammen mit Ihrer Ballkönigin. Jetzt freue ich mich schon auf die Fortsetzung in Australien. Ich hoffe, die ist bald fertig. Sagen Sie mir rechtzeitig Bescheid. Vielen Dank noch Mal (auch für die schöne Widmung), Ihre Melanie und mein Mann Heiko, der gerade mittendrinn ist und Ihnen sagen lässt, dass sie ihm gerade auch „politisch“ aus dem Herzen sprechen. Das ist schön, wenn man bedenkt, wie diese Zeit heute schon wieder reingewaschen wird. Da ist die Wahrheit doppelt wichtig. So werden auch wir es fleißig weiterempfehlen.

  85. Zufall?
    Eingetragen von: Ines
    Guten Tag Herr Preuß, ich habe Ihnen ja schon alles zu Ihrem Buch an der Elbe erzählt, und vieles von dem steht ja auch schon hier, im Feedback. Aber wie lustig. Da frage ich Sie, warum darüber eigentlich noch nicht in einer Zeitung berichtet wurde, wo es doch so zu „20 Jahre Wende“ passt, und dann schlage ich am Sonntag die „Dresdner Morgenpost“ auf und was sehe ich? Eine ganze Seite über Sie und Ihr Buch. Die hat bestimmt neugierig gemacht. Dass Sie mit Ihrem Buch zur Leipziger Buchmesse gehen, hatten Sie mir ja schon erzählt. Vielleicht kommt dort der große Durchbruch. Ich glaube ja weiterhin fest, Sie werden noch viel Leser finden, die so denken wie ich über Ihre Geschichte. Die geht mir nicht mehr aus dem Kopf, auch weil sie so viele eigene Erinnerungen wieder hoch gebracht hat. Aber das habe ich Ihnen ja schon erzählt. So wünsche ich Ihnen viel Erfolg auf der Messe, Ihre Ines Krumm

  86. Eingetragen von: Klaus Wehner
    Guten Tag Herr Preuß, mein Sohn hat mich vor einiger Zeit zum Geburtstag mit Ihrem Buch überrascht. Weil ich, wie Sie, 1963 geboren bin, meinte er, dass könnte mich interessieren. Weil ich ihm ähnliche Erinnerungen an das Aufwachsen hinter dem „Eisernen Vorhang“ erzählt habe. Allerdings aus der Provinz der Zone. (Ich bin auf einem Dorf geboren.) Deshalb war er etwas erstaunt, dass jemand aus der „Großstadt“ ganz ähnliches erlebt hat als Teenager. Aber erst jetzt, wo er das alles in Ihrer Geschichte gelesen hat, kann er sich diese verrückte Zeit richtig vorstellen. Schon deshalb habe ich Ihr Buch in meinem Bekannten – und Kollegenkreis fleißig weiterempfohlen. Als „Hilfsmittel“, um der nächsten Generation unsere Vergangenheit zu erklären, die der „Generation der Verlorenen“, wie Sie sagen. So hatte ich uns noch gar nicht gesehen, aber es stimmt schon, wir waren ziemlich am Arsch. Deshalb auch das viele Trinken. Das hatten ich und meine Frau beim „Erinnern“ mit den Kindern ja meistens weggelassen. Anders als Sie in Ihrem Buch. In dem ist für mich der stärkste Teil Ihr Kampf um Ihre Familie nach Ihrer Ausreise. Als Vater konnte ich mich gut in Ihre Lage versetzen. Und ehrlich gesagt, ich wäre schon viel eher zum „Rambo“ geworden. Meine Frau dagegen konnte sich gut in die Rolle der Mutter versetzen und hat bei den Briefen Ihrer Frau am meisten gelitten und selbst mir kamen manchmal die Tränen. Zum Glück ist es aber kein trauriges, sondern ein unterhaltsames Buch, das einem immer wieder zum Nachdenken bringt und sich sehr gut lesen lässt. Sagt sogar unser Sohn. Der ist 23 und liest eigentlich kaum noch Bücher. Vielen Dank also auch dafür und viel Erfolg damit auf der Buchmesse in Leipzig. Passt doch ideal zum Jubiläum 20 Jahre Wende. Ihr Klaus Wehner und meine Frau Renate

  87. Danke
    Eingetragen von: Susanne
    Guten Tag Herr Preuß, ich bin die erste Kritikerin des neuen Jahres, und ich muss gleich das wichtigste loswerden: Danke. Einmal an meinen Mann, einmal an Sie. Meinem Mann, weil er mich zu Weihnachten mit Ihrem Buch überraschte (obwohl ich schon von einer Freundin davon gehört hatte), aber weil mein Mann eigentlich kein Buchnarr ist, war ich von dem Geschenk freudig überrascht. Jetzt, wo ich es gelesen habe, muss ich sagen: Ja, es stimmt, was ich bis jetzt darüber gehört habe. Man kann es einfach nicht mehr aus der Hand legen, will immer wissen, wie es weiter geht. Und je mehr man sich rein liest, umso mehr Erinnerungen kommen einem selbst hoch. Vieles davon war schön verschüttet oder verdrängt, durch ihre Geschichte kam vieles wieder hoch, zum Beispiel diese Ohnmacht und die Angst die man damals hatte. Die kommt auch in ihrer Geschichte immer wieder durch und schon deshalb ist dieses Buch ein echtes Meisterwerk, noch nie habe ich ein Buch über unsere Zeiten gelesen, dass so ehrlich ist. Nicht nur weil es eine wahre Geschichte ist, sonder weil sie auch wahr erzählt wird. Ohne die heute üblichen Verharmlosungen dieser Zeit. Wir waren wirklich alle Gefangene, wir wurden so gehalten, so erzogen und so behandelt. Alles andere ist Schönfärberei, die bei Ihnen nicht vorkommt. Obwohl die Zeiten auch ihren Spaß hatten, wir haben auch viel Schönes erlebt, und auch das steht ja in Ihrem Buch. Aber das Sie damals noch mal zurück in den Osten sind, das ist das Verrückteste darin. Mein Gott, was hätte Ihnen dabei alles passieren können! Zum Glück ist ihre Geschichte aber gut ausgegangen, so konnten Sie sie aufschreiben und ich lesen. Es ist ein rührendes, aufrüttelndes und zum nachdenken einladendes Stück Zeitgeschichte, das an allen Schulen verteilt werden sollte. Das haben ja schon viele vor mir geschrieben. Auch das man daraus einen großen (Liebes)-Film machen kann steht ja schon hier und das Sie davon schon lange träumen steht ja auch schon in ihrer Geschichte und so wünsche ich Ihnen dass auch dieser Traum in Erfüllung geht. Damit Sie doch noch mit ihrer Ballkönigin zur Oscarparty gehen können. Danke also noch Mal für ihre großartige Leistung dieses Buch ganz alleine raus zu bringen und viel Erfolg mit der Buchmesse! Ich werde auf jeden Fall an ihrem Stand vorbeikommen, schreiben Sie bitte zeitig genug, wo man Sie dort findet. Bis dahin, Ihre Susanne Winter und mein Mann Gerd, der sich allem was ich hier reingeschrieben habe anschließt und noch dazu sagen lässt, dass auch das mit dem ‚Alkkonsum‘ stimmt. Getrunken wurde damals wirklich viel und überall, auch etwas, das man heute lieber verdrängt. Aber jetzt gibt es ja ihr Buch, als ewige Erinnerung an alles. Im Guten, wie im Bösen. Also Danke noch Mal und viel Erfolg im neuen Jahr.

  88. Eingetragen von: Kathrin Fichtner
    Ein wenig überrascht als mir vorhin die Karte zugesteckt wurde und jetzt total neugierig. Ich stöber mal grad noch auf dieser Seite hier rum und dann : ICH MUSS DAS BUCH HABEN !!! Also danke für die Karte, hat sich echt gelohnt Sonntags zur Arbeit zu fahren.

  89. Eingetragen von: Stefan Rohte
    Hallo Torsten, hier schreibt Dir Stefan aus Austin, Texas. Ich habe Dein Buch letztes Jahr gelesen, bin aber nie dazu gekommen Dir mal ne Email zu schreiben. Du hast das Buch meiner amerikanischen Frau, Sheri, beim Hafenfest (?) in DD-Laubegast vor dem „Volkshaus“ mit persönlicher Widmung geschenkt. Vielen Dank noch einmal dafür. Das Buch war echt super. Ich bin ‘81 in der Dresdner Neustadt geboren und das Buch hat mir einiges klargemacht – politisch sowie kulturell. Meiner Mutter, die leider letzten Oktober den Kampf gegen Krebs verloren hat, hat es auch gefallen als sie mal ein paar Kapitel im Krankenhaus gelesen hat. Das brachte sie zum Lachen. Sheri und ich hatten am 18.8.08 geheiratet und dein Buch steht jetzt bei mir in Texas im Regal. Ich hoffe, dass die Werbung für das Buch gut läuft, denn es ist echt ein Meisterstück – nicht nur für den Osten aber auch “Wessis” sollten es unbedingt lesen. Naja, jedenfalls viele Grüße in die Heimat und Danke noch Mal für das beeindruckende Leseerlebnis. Ciao, Stefan Rothe (www.stefanrothe.com)

  90. Eingetragen von: Heiner Berger
    Geil. Einfach Geil! Nach zwanzig Jahren noch mal so einen Trip zurück, hätte nicht gedacht, dass ich so drauf abfahren würde. Es gibt ja soviel Parallelen zwischen Ihrer, meiner und vielen Geschichten aus dieser Zeit. Deshalb kommen bei allen, die es bis jetzt gelesen haben, soviel Erinnerungen hoch. Manchmal mehr, als einem lieb ist. Aber so war es nun mal gewesen. Nicht wirklich geil aber immerhin geil geschrieben. So schön einfach. Für jeden zu verstehen. Also Danke und natürlich werde auch ich es weitersagen. Obwohl es immer mehr gibt, die schon davon gehört haben. Es spricht sich also auch ohne große Reklame weiter rum. Zum Glück, wenn man bedenkt, wie diese Zeit heute schon wieder reingewaschen wird. Danke also noch mal, Ihr Heiner Berger

  91. Eingetragen von: Angelika
    Guten Tag Herr Preuß, mein Name ist Angelika, ich bin Ihr Jahrgang, bleibe aber aus Respekt beim ‚Sie‘. Obwohl Sie mir natürlich ähnlich wie so vielen anderen Lesern mit ihrer Geschichte ziemlich ans Herz gewachsen sind. Die hatte ich mir vor zwei Wochen mit in den Urlaub genommen. Mein Mann hat das Buch von einem Freund empfohlen bekommen. Obwohl er sein letztes Buch vor Jahren gelesen hat, dieses hatte er so schnell durch und war danach so begeistert, dass er es mir gab. Ich weiß, daran verdienen Sie nichts, aber ich verspreche, dass ich mir noch mein eigenes Exemplar bestellen werde. Ich möchte ja gerne eine der 500 Erstausgaben von ‚Deutschlands heimlichen Wenderoman‘ mit persönlicher Widmung für später. Meine Kinder fragen ja immer wieder wie es ‚damals‘, also in unseren Zeiten, nun wirklich war und jetzt, wo es Ihr Buch gibt, hat man endlich etwas, was man noch in 100 Jahren seinem Nachwuchs geben kann. Das fanden ja schon einige Kritiker vor mir, denn: Ja, so war es gewesen. Obwohl auch ich nicht zur Opposition gehörte, eher zu den Mitmachern, aber genau deshalb haben Sie auch mir mit allem aus dem Herzen geschrieben, auch mit dem, was eigentlich niemand hören will, aber auch das stimmt: Ohne die vielen Mitläufer hätte es den ‚Eisernen Vorhang‘ niemals solange gegeben. Das zum politischen in Ihrem Buch. Wer da mitreden will und sich für diese Zeit aus diesem Blickwinkel interessiert, auch der ist mit Ihrem Buch bestens bedient. Mich hat aber ehrlich gesagt am meisten ihre, also die Geschichte ihrer Liebe, beeindruckt. Sie sind jetzt fast 30 Jahre zusammen und das trotz oder wegen (?) dem, was sie alles erlebt haben. Von der großen Liebe träumen ja heute noch Millionen und ihre Geschichte könnte jedem helfen, diesen Traum nicht aufzugeben. Ähnlich wie dem, vom Auswanderen aus diesem ‚schönen‘ Land. Auch das haben Sie geschafft und wie Sie das erzählen, einfach wunderbar, ganz schnörkellos, ohne große Längen, immer spannend, aufwühlend, zum heulen wie zum Lachen. ‚Großes Kino‘, wie einer der Kritiker geschrieben hat. So hatte auch ich es innerhalb von 3 Tagen durch. Am Strand von Rhodos, dort spielt das Buch ja auch und so war es eine unterhaltsame Lektüre, die ihre Geschichte mit der großen Geschichte zusammenbringt und ein Gefühl der Befreiung bei mir hinterließ. Mein eigener Blick zurück war bis heute etwas zwiespältig und je länger die geteilten Zeiten her sind, je eher erwischte ich mich dabei, dem ganzen mehr positives als negatives abzugewinnen. Ihr Buch kam auch deshalb gerade richtig. Es hat mich und meinen Mann davor bewahrt, unseren Kindern nur die halbe Wahrheit zu vermitteln. Auch weil es oft schwer fällt, über den täglichen Irrsinn in diesem Land im Nachhinein zu berichten, weil man ja dann immer wieder von seinen Kindern gefragt wird: Warum habt ihr das alles überhaupt mitgemacht? Um das zu verstehen, ist Ihr Buch eine Hilfe, die ich jedem empfehlen kann, jedem, der wissen will, wie es wirklich war. So danke ich Ihnen herzlichst dafür und wünsche Ihnen den Erfolg, den Sie verdient haben. Und vielleicht geht dann ja wirklich eine ganz neue Diskussion über UNSERE Vergangenheit los. Das würde ich mir zumindest wünschen. Damit sie nie vergessen wird. Viele liebe Grüße also nach Dresden, Ihre Angelika, plus mein Mann Manfred, der sich diesen Wünschen anschließen will. Schließlich war es sein erstes Buch seit 20 Jahren….

  92. Name: Hörenz, Paul

    Kommentar:
    Sehr geehrter Herr Preuß, zu erst einmal möchte ich ihnen danken, dass sie uns die beiden Bücher geschenkt haben (am 29.4.2008 – in Dresden). Dieses Buch ist wirklich leicht zu lesen. Ich selbst war nach drei Abenden fertig und der nächste von den Jungs dürfte auch bald so weit sein. Nachdem ich das Buch gelesen habe war mir noch nicht gleich klar was ich ihnen als Feedback schreiben sollte. (ich wusste auch nicht ob über diesen Weg oder gleich auf ihrer Seite) Vor allem fragte ich mich, ob sie zu beneiden sind eine so spannende Geschichte durchlebt zu haben, denn wenn es stimmt, dass sie unverändert aufgeschrieben ist, ist es eine Geschichte die sich viele Autoren nicht einmal halb so gut ausgedacht hätten, oder ob man einfach nur einmal mehr sich über die Taten der SED- Diktatur, und die jetzige Sicht einiger, empören soll. Nun aber bin ich vor allem zu dem Schluss gekommen, dass in diesem Werk ihr Motto: „Go your own Way“, das Sie auch in Dresden genannt haben, und das Leben mit diesem, welches in einem Staat wie der ehemaligen „DDR“ zu Problemen führte, vordergründlich zum Ausdruck kommt. Ich bin der Meinung, dass, wenn mehr Menschen mit dieser Einstellung lebten, und gelebt hätten, es niemals zu Unterdrückung kommen könnte. Ich hoffe dieses Buch wird noch viel gelesen, und vor allem darüber nachgedacht, damit man nicht zu denen gehört, welche über Sie nur gesagt haben; z.B.: dass es Früher das nicht gegeben hätte, denn damit redet man sich sein „Mitschwimmen“ schön und wird so leicht zum „unbewussten Mittäter“ einer Diktatur. Gottes Segen mit ihrer Arbeit und Familie Hörenz, Paul

  93. Name: Fernando Elmar
    Kommentar:
    Wirklich ganz großes Kino Herr Preuß. Von Dresden einmal um die Welt. Und das als Familienvater. In einer Internetkritik habe ich gelesen, dass Ihr Leben ein bisschen an den alten amerikanischen Traum erinnert: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Bei Ihnen vom Friedhofsgärtner zum Grimmepreisträger. Respekt. Aber den größten bekommen Sie von mir dafür, dass Sie bis heute mit ihrer ‚Verlobten‘ zusammen sind. Das habe ich auch versucht, aber wie bei den meisten hat es nicht geklappt. Vielleicht weil ich, im Gegensatz zu Ihnen, sogar im Knast war. 18 Monate haben mir die Kommunisten damals wegen ‚versuchter Republikflucht‘ gegeben und ehrlich, seien Sie bis heute froh, dass Ihnen das erspart geblieben ist. Seitdem bin ich ein anderer Mensch und so konnte auch meine ‚Verlobte‘ nichts mehr mit mir anfangen. Heute lebe ich in ‚Wessiland‘ und auch damit haben Sie in Ihrem Buch Recht: Viel wussten und wissen die hier nicht über das Leben hinter dem Eisernen Vorhang. Erst mit Ihrem Buch ändert sich das. Vor allem die Jungen lesen es hier. Zumindest die, denen ich, oder besser mein Sohn (ist so alt wie Paul, also 25) das Buch gegeben habe (sorry, ich weiß, das bringt Ihnen nichts ein, aber so wird es wenigstens immer bekannter und beliebter). Die Reaktionen waren bis jetzt ja alle positiv. Auch wenn viele aus der nächsten Generation gar nicht glauben wollen, dass es wirklich so war. Heute, wo Freiheit so selbstverständlich geworden ist, können sich die wenigstens noch vorstellen wie es war, als dieses ‚schöne Land‘ noch geteilt war, Menschen erschossen, verhaftet oder verkauft wurden. Aber dafür ist Ihr Buch jetzt da und schon deshalb wird es sich weiter herumsprechen. Es ist das erste Buch, das mir in seinem Blick zurück direkt aus dem Herzen spricht. So möchte auch Ich mich der Meinung anschließen, dass dieses Buch als unverzichtbarer Geschichtsstoff am besten gleich an allen Schulen verteilt werden soll. Wer wissen will, wie es war und wie es alles kam, der braucht bloß Ihre Geschichte zu lesen. Auch wenn Sie nicht im Knast sitzen mussten und so die eigentlich finstersten Seiten des Zonenlebens fehlen, aber darüber schreibe ich vielleicht mal ein Buch. Ihres hat mir zumindest den Mut gemacht, eines Tages damit anzufangen. Also Danke noch Mal und natürlich werde ich es jedem empfehlen. Jedem, der noch ein bisschen Interesse hat an UNSERER Vergangenheit. Die ist ja heute schon wieder Gegenwart, wenn man sieht, wie die ‚Roten Socken‘ schon wieder marschieren. Armes Deutschland. Aber egal, solange es Bücher gibt wie dieses ist Vergessen nicht möglich. Auch wenn Sie von Ihren Ex-Kollegen bis heute verschwiegen werden, im Internetzeitalter spricht sich alles was etwas anders ist, auch so herum. Also viel Erfolg und noch mal Danke, in meinem und im Namen meines Sohnes.

  94. Name: Peter Gärtner

    Kommentar:
    Hallo Poet, ich bleibe beim ‚du‘, bin ja auch einer aus der ‚Generation der Verlorenen‘, sogar zwei Jahre älter als du, also im Jahr des Mauerbaus geboren. Allerdings nicht im Süden, sondern im Norden der Zone, an der Ostsee. Ich liebe das Meer also wie du und bin deshalb auch schon ne Menge rumgereist. Auch wenn ich noch nicht sagen kann, dass ich auf allen 5 Kontinenten war. Das du das geschafft hast, noch bevor die Mauer fiel, alle Achtung! Und wie du es erzählt hast, immer spannend, nie langweilig und vor allem ehrlich. Ja wirklich, es ist das ehrlichste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe, persönlich wie politisch. Klar das du damit in bestimmten Kreisen, in der Politik wie in den Medien, als ‚politisch unkorrekt‘ giltst. Aber mach dir nichts draus, das macht dein Buch doppelt lesenswert. Endlich schreibt mal jemand was die ‚guten Menschen‘ wirklich waren. So hast du meiner Meinung nach den ultimativen ‚Wenderoman‘ geschrieben. Obwohl der Titel ja schon öfters vergeben wurde, aber du hast ihn dir mit deinem Blick zurück in unsere jüngste deutsch/deutsche Vergangenheit am ehesten verdient. Und wegen den Einwänden zum Cover+Titel. Ich finde es weiterhin einfach ‚Schwarz-Rot-Geil‘, denn du hast Recht. Es ist eine Liebesgeschichte die in Deutschland spielt. Also an alle ‚Meckerer‘: Steht zu euren Gefühlen Leute, die konnten wir früher nie rauslassen, aber heute! So wünsche ich dir mit meinem neuen Lieblingsbuch den vollen Erfolg, du hast ihn verdient. Auch wenn du ‚oben‘ noch verschwiegen wirst, ‚unten‘ hast du schon viele Fans. Ein paar Freunde von mir haben es auch schon gelesen und fanden es so treffend wie ich. Also, mach weiter, soll heißen, schreib Teil 2, ich, wir, sind dabei! Bis dahin, Danke noch mal, Peter

  95. Name: Renate und Sylvia Schuffner

    Kommentar:
    Hallo Herr Autor, mein Name ist Sylvia und vom Alter her könnten Sie mein Vater sein. Ich bin 21, also noch jünger als Ihr Sohn Paul. Trotzdem bleibe auch ich einfach beim ‚du’. Nach der Geschichte muss das einfach sein. Ich habe das Buch von einer guten Freundin bekommen. Sie hat es sich zu Weihnachten selbst geschenkt, und weil sie es so schnell ausgelesen hatte, kam es zu mir. Also sorry, das ich es nicht bezahlt habe. Aber das wird meine Mutti noch erledigen (siehe unten). Vorher will ich aber unbedingt sagen, dass ich eigentlich kaum Bücher lese, aber das habe ich angefangen und nicht wieder weg gelegt. Es ist irgendwie ganz anders geschrieben, so offen und ehrlich. Und fesselnd, weil man immer wissen will, wie es weitergeht. In der Schule hatten wir fast gar nichts über den Alltag im geteilten Deutschland gelernt. Das fand ich immer Schade, es ist ja auch ‚unsere’ Vergangenheit. Interessant wie damals der Alltag eigentlich war. Ich und meine Freunde (die auch schon drin rumschmöckern) haben festgestellt, dass ihr damals ganz schön viel getrunken habt. Das ist fast wie heute, unsere Generation ist auch ziemlich oft ‚babsch’, wie ihr immer gesagt habt. Trotzdem hast du es um die ganze Welt geschafft, so wie du es dir am Anfang schwörst. Wie geil, ich denke ja auch darüber nach, unser ‚schönes’ Land zu verlassen. Nicht als einziger meiner Generation. Den Traum haben auch heute viele. Wenn ich mir überlege, das man früher dafür erschossen werden konnte, auf dem Weg in die weite Welt, das haben die meisten wohl schon vergessen. Aber dafür ist ja jetzt dein Buch da. Danke noch Mal für das Lesevergnügen (obwohl es manchmal wirklich zum heulen war). Jetzt übergebe ich an meine Mutti: Guten Tag Herr Preuß, auch ich will mich bei Ihnen bedanken. Mit Ihrem Buch hat man es als Eltern viel einfacher, seinen Kindern diese Zeit näher zu bringen. Schön das Sie kein Blatt vor den Mund nehmen. So ehrlich habe ich noch niemanden über ‚unsere’ Zeiten schreiben erlebt. Obwohl ich kein Oppositioneller in der DDR war, haben Sie mir damit oft aus dem Herzen gesprochen. So möchte ich hiermit mein eigenes Exemplar von ‚VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET?’ bestellen. (Adresse schicke ich per e-mail). Damit sie erstens etwas für ihre großartige Arbeit bekommen und ich zweitens etwas habe, das in unserer Familie von Generation zu Generation weitergereicht wird. Damit diese Zeit nie vergessen wird. Danke noch Mal, Renate und Sylvia Schuffner

  96. Name: Klaus Hahne

    Kommentar:
    Hallo Torsten, auch ich bleibe beim ‚du’ oder ‚you’, wie in Australien. Dort war ich auch schon und auch deshalb bin ich begeistert von deinem Buch. Zumal uns noch mehr verbindet. Vielleicht haben wir uns damals sogar gesehen, vielleicht sogar zusammen gequatscht. Ist zwar lange her, aber ich war damals bei dem ‚Gaseinsatz’ in Budapest dabei! So freue ich mich auch deshalb über dein Buch. Hätte nicht gedacht, dass ich dieses Abenteuer noch mal irgendwo lese. Auch deshalb bekommt es einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. Dort stehen schon viele über ‘unsere’ Zeiten, aber so eines noch nicht. Da hast du Recht. Du hast wirklich ein ganz besonderes Buch geschrieben. Verrückt, wenn man überlegt, dass das alles wirklich wahr gewesen ist. Man hat es sogar selbst miterlebt. Und wenn man das alles noch mal liest, wird einem das wieder klar. Auch deshalb ist dein Buch wichtig. Als ewige Erinnerung an das was war. So werde auch ich es natürlich weiterempfehlen. Und warte schon gespannt auf die Fortsetzung in Australien! Also beeile dich…..bis dahin, viele Grüße nach Dresden, Klaus

  97. Name: Maria Weinreich

    Kommentar:
    Hallo Torsten, ich sage einfach mal ‘du’, obwohl ich nicht viel älter bin, als euer Sohn Paul. Ich bin Jahrgang 1982. So kann ich auch nicht wirklich mitreden, wenn es um das ‘politische’ in deinem Buch geht. Aber eines kann und will ich dir sagen: das ist eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Wer soviel durchmacht und immer noch zusammen ist, der darf zufrieden sein mit sich und seinem Leben. Auch wenn es schwierig war, aber alle Achtung! Was für eine Geschichte. Ich habe dabei geheult, gelacht und manchmal auch nur stumm den Kopf geschüttelt. Aber es ist ein Beweiß, das ‘nur die Liebe zählt’. Das lässt mich wieder hoffen in dieser Welt, die so voller Hass zu sein scheint. So sollte jeder, der sich nach Liebe sehnt aber den Glauben daran schon aufgegeben hat, dieses Buch lesen. Ich habe es zu Weihnachten bekommen und gestern Abend ausgelesen. Ich hätte es auch eher geschafft, aber ich wollte nicht, dass es so schnell zu Ende ist. Kannst du nicht noch eins schreiben? Das haben ja schon viele gefragt. Bitte, bitte, ich will doch wissen, wie es mit euch in Australien weiterging. O.K.?

  98. Name: Sabrina Hecht

    Kommentar:
    Sehr geehrter Herr Preuß, auch ich bin eine etwas ältere Generation, so bleibe auch ich beim ‚Sie’. Als erster Kritiker des neuen Jahres möchte ich Ihnen 2008 den erhofften Durchbruch wünschen. Nicht nur weil Sie ihn verdient haben mit diesem Buch, sondern auch, weil in Deutschland der Wahlkampf langsam auf Touren kommt. Ich bin mir sicher, dass unsere jüngste Vergangenheit darin eine nicht unerhebliche Rolle spielen wird. Die wurde bis jetzt ja hauptsächlich mit Komödien aufgearbeitet. Obwohl es ehrlich betrachtet, nicht zum lachen war, was Millionen, ähnlich wie Sie, in den geteilten Zeiten erleben mussten. Und wer heute schon wieder anfängt, diese Verbrechen am liebsten zu vergessen, der braucht nur dieses Buch zu lesen. Manchmal standen mir die Tränen vor Wut im Weg, aber ich habe es verschlungen. Obwohl auch ich im ‚glücklicheren’ Teil geboren und aufgewachsen bin. Aber so kann ich sagen, das Sie auch damit Recht haben, viel wussten oder wollten wir im Westen nicht wissen über das Leben der ‚Zonis’. Umso empfehlenswerter ist es gerade für uns ‚Wessis’. So werde ich kräftig die Werbetrommel rühren. Versprochen. Und noch mal: Vielen Dank! Ein besseres Weihnachtsgeschenk hätte mir mein Mann nicht machen können. Ihre Sabrina Hecht

  99. Name: Tom

    Kommentar:
    Heyyy Poet – auch hier noch mal ein FROHES FEST und noch mehr Erfolg für’s neue Jahr wünsche! ps: Vergesst Weihnachten- Josef hat alles zugegeben… ,o)

  100. Name: Falk

    Kommentar:
    Hi Torsten,viele Grüsse aus Bangkok. Hab dein Buch ratzfatz ausgelesen gehabt, war nach 4 Tagen bzw. Nächten damit durch.Hatte zwischendurch allerdings Besuch aus Deutschland hier und danach die typische Air-Condition-Erkältung, so dass ich noch nicht dazu gekommen bin, dir zu schreiben. Dein Buch hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, spannende Geschichte und mir als Dresdner sind ja auch einige Ecken und Leute in deinem Buch bekannt, das macht es ja noch mal so interessant. Auf alle Fälle Hochachtung, dass du das alles auf Papier gebracht hast. Gefreut hat mich auch die kleine Erwähnung von ‚Endless Summer’, ist ja auch einer meiner Lieblingsfilme ever, ich lass den zur Seelenberieselung ab und zu mal nebenbei laufen, weil er immer so eine angenehme Atmosphäre im Raum entstehen lässt. Dass du damals allerdings noch mal illegal zurück in den Osten bist, fand ich fast- nimm mir das nicht übel- klappsmühlenreif (obwohl natürlich ganz andere Leute dahin gehört hätten, Freaks wie dein Kaderleiter z.b.). Also wünsche ich dir jetzt den verdienten Erfolg damit. Besuche mich mal, wenn du wieder in Bangkok bist.

  101. Name: Jürgen Hentsch

    Kommentar:
    Hallo Torsten, bin nun (leider) mit deinem Buch fertig – GENIAL!!! Da ich auch Dresdner, Baujahr 64 bin und auch wie du seit Kinderzeiten zu DYNAMO gegangen bin, sind bei mir die alten – längst verschollen geglaubten – Erinnerungen wieder hoch gekommen. Allerdings habe ich nicht wie du zwischen verschiedenen Musikrichtungen „gewechselt“, sondern es war und blieb der Heavy Metal. Ist zwar mit den Jahren etwas ruhiger geworden, aber die langen Loden sind geblieben. Dein Buch würde ich in 3 Abschnitte aufteilen: 1) der überwiegend amüsante Teil (Kindheit, Jugend bis zu dem Zeitpunkt, wo du den Ausreiseantrag gestellt hast und der Streß mit dem Stasipack so richtig anfing), 2) der dramatische Teil (ab Ausreiseantrag bis zur Familienzusammenführung) und 3) der Nachwendeteil. Resümierend möchte ich mich machem Vorschreiber anschliessen und wünschen, dass dein Buch nicht nur als Geschichte betrachtet wird sondern als unverzichtbarer Geschichtsstoff. In diesem Sinne hoffe ich, dass du deine Chronik in einem zweiten Buch weiterführst (falls du dan ´ne Rundmail schickst – mich bitte nicht vergessen!). Also dann mit den besten DYNAMISCHEN Grüßen Jürgen p. s. Vielleicht klappt´s ja mal und wir sehen uns im RHS (stehe jetzt bzw. wenn mein Lendenwirbel wieder heile ist mit meiner Tochter im L-Block) …

  102. Name: Achim

    Kommentar:
    Hallo Thorsten, was macht die Verängerung? Ich würde gerner etwas über DEine Abenteuer in Australien lesen!! Ich hatte gerade eine kleine auseinandersetzung über Schüler und SED-Staat, ich weiß nicht, ob du das gelesen hast? Aber das Ost-68 wird kommen, da bin ich sicher! Liebe Grüße Achim

  103. Name: TOM
    Kommentar:

    Hey Poet- hab nun die letzten Seiten durch. Leider geht’s nach dem rückwärtigen Einband nicht weiter. “seufz Aber es MUSS weitergehen! Ich tät das Buch mal an die Macher von Sonnenallee und andere schicken- ein besseres Drehbuch für eine reale Verfilmung gibts doch gar nicht! Dann setz Dich an’s Mikro und mach ein Hörbuch draus- wär was für die Leubener Kie, den Ostsee- und andere Strände… Eure Geschichte hätte so viel mehr verdient! wir sehen uns in L.G. Gruß Tom

  104. Name: Brunni

    Kommentar:
    Hallo Torsten! Nachdem wir uns ja am 13.10. kurz gesehen haben wollte ich mich nochmal wie versprochen melden. Dein Buch hatte ich ja schon am Anfang des Jahres von Dir erhalten und wir haben es natürlich auch sofort gelesen und weiter empfohlen. Innerhalb von zwei Wochen waren wir durch. Viel errinnerte uns an die damalige gute schlechte Zeit, und manch eine ROTE SOCKE gibt es immer noch in dem Viertel. Wir warten eigentlich auf eine Fortsetzung der Geschichte, vielleicht hast Du ja irgendwann mal eine Idee und schreibst wieder. Hast Du eigentlich noch Deine Schreibmaschine von damals? Wäre ja ein Ding! So melde Dich mal über E-mail bei mir, vielleicht klappt es ja mal mit Kaffee trinken! Gruß Brunni!

  105. Name: Stefanie Rosenkranz

    Kommentar:
    Hallo Torsten! Nun also mal mein Feedback, da ich dein Buch soeben ausgelesen habe. Meine Mutsch, die du ja kennst (Die Frau vom Amt), hatte es ja binnnen einer Woche ausgelesen. Ich hab mit ihr angefangen und wir haben uns zu bestimmten Zeeiten immer drum getritten, wer jetzt weiter lesen darf. *lach* Ja so süchtig macht dein Buch. Unglaublich. Allerdings musste ich ne kurze Pause machen, da mein Job mich z.Z. bissl in Anspruch nimmt. Aber an meinen freien Tag heute, wurde ich fertig. Schade, dass es schon vorbei war. Meinetwegen hätten es noch paar mehr Seiten sein können. Ich muss dazu sagen, ich bin kein großer Lesefreund. Ich fange an, Bücher zu lesen und nach einer Weile machts keinen Spass mehr. Bei deinem war das anders. Das ist eins von 2 Büchern, was ich gerade mal bis zum Endew gelesen hab. Eure Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, dass ich es kaum weglegen konnte. Vielleicht bekommste ja auf eure Geschichte doch noch einen Oscar *g*. Verfilmen könnte man dies auf jeden Fall. Die Geschichte würde jeden packen, der sich für unsere frühere “Geschichte” interessiert. Ich bin ja gerade mal so alt wie euer “Paul”. Gut 2 Moante in etwa älter. Aber interessieren tun mich die Zonezeiten trotzdem. Und bei deinem Buch war ja wirklich alles an Gefühlen dabei. Man kann sich mit Standorten identifizieren, welche sich in Dresden befinden. Man kann mitfühlen. ja ich habe bei manchen Zeilen sogar vor Freud´ oder Leid weinen müssen. Habe viel gelacht, hab alles mitgefühlt. Und das war noch nie so. Das war das erste Buch. Somal ich dich ja schon aus dem Stadion kenne. (Mutsch hat mich vorgestellt). Wenn man eine Person kennt und noch dessen Buch liest, find ich, hat man eine bessere Bindung. Selbst über Dynamo Dresden hast du geschrieben. Über unsere große Leidenschaft. Nee, ehrlich Torsten, wenn das kein Bestseller wird, dann hat die Welt keine Ahnung von Lyrik. Die Zone wie sie einst war, kannte icih ja nur aus jüngeren Jahren. Da hatte ich noch nicht wirklich viel mit den “roten Socken” zu tun. Höchstens, dass wir im Kindergarten lieder über unser “Freies Land” sangen. Und was ich auch noch gut in Erinnerung hab… Das Einreisegeld in “Westberlin” abzuholen. Das war nen Tag, der mich immer wieder einholt. Wir kauften unser erstes Westradio, es gab lecker Schokolade, es gab sogar für uns kleine Taschencomputer. Das schrecklichste an dem Tag war der Andrang auf den Bahnhöfen. Jeder quetschte sich in den Zug rein. Der Zug war so gut wie überfüllt. Mein Vati hatte glaub ich schonn nen Platz für uns vier gesichert. Die Menschenmassen erdrückten mich,so dass ich kaum noch Luft bekam. Ich hing nur noch zurück an einem Finger von Mutsch. Sie war heile froh, mich doch noch in den Waggon zu zehren, bevor der Zug losfuhr. Dann gabs erst mal eine Leberwurstschnitte zur Stärkung im Abteil. Dann fehlt mir wieder die Erinnerung. Dein Buch hab ich auch schon fleissig weiter empfohlen. Und das wird auch nicht so schnell abreißen. Ich rühre die Werbetrommel weiterhin, denn jeder sollte erfahren, wie es einst in unserem “Stasistaat” zuging. Das glaubt nämlich kaum jemand. Kannste ni noch so nen Buch schreiben? Oder ich lese das Jetzige nochmal. *hihi* Ich werde mir auf jeden fall auch nochmal eins bestellen. Wenn ich einst Kinder haben sollte und sie nicht wirklich mehr was von kalten Krieg erfahren. In der Schule gab ers zu meinen Zeiten nur noch wenig Geschichtsstoff. Und das, wo man sich doch trotzdem so sehr dafür interessiert. Wenn meine Kinder nach mir kommen sollten und sich ebenso dafür interessieren sollten, würde ich sagen: “Lest DIESES Buch und ihr könnt euch ein Bild machen.” Das ist wirklich besser als jedes Geschichtsbuch. Da wird man nämlich nicht mehr “erschossen und erbissen”. Nee, nee. So nun höre ich aber mal auf, sonst kann ich über mein Feedback auch noch nen Buch schreiben. *g* Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder (im Stadion). Spätestens gegen “Eisern Union” :-D Vielleicht auch noch gegen die Lokis. Wie ich schon sagte, ich hoffe für euch, dass es vielleicht eines Tages doch so populär wird, dass es einen Fernsehpreis erhalten wird. Ein Bestsellter wird es bestimmt. Vielleicht springt dein geliebter Oscar doch noch raus. Grüße mir Katrin und Paul (den ich leider nicht kenne). Und ich denke ihr geht euren Weg weiterhin. Viele Liebe Grüße Steffi P.S. Weisst du wo ich wohne? Ich wohne in der Zone ! (Naundorf, in der Sächsischen Schweiz)

  106. Name: Gerlinde Berger

    Kommentar:
    Sehr geehrter Herr Preuß, ich bleibe beim ‘Sie’, anders als die Leser vor mir. Obwohl Sie mir inzwischen ans Herz gewachsen sind. Kein Wunder, ich habe Ihre Geschichte ja verschlungen. Aber ich bin Jahrgang 1949, also wohl etwas älter als die, die bisher auf Ihrer Seite ihre Meinung sagten. Eigentlich steht darin schon alles, was man dazu sagen kann. Für mich persönlich war es ein Einblick in eine Welt, die ich so nicht kannte. Mein Gott, was haben sie alles erlebt, erleben müssen! Und wie sie das gemeinsam mit Ihrer Frau und Ihrem Kind gemeistert haben, alle Achtung. Ich sage das, weil ich als geborene Münchnerin ganz anders aufgewachsen bin. Obwohl auch unsere Zeit schwierig war, aber ich war und bin immer froh gewesen, das ich nicht ‘drüben’ in der ‘Zone’ aufwachsen musste. Ihr Buch hat mir darin nur Recht gegeben. Gut daran ist auch, das Sie darin beide Seiten erleben und beschreiben. So ist es ein ‘deutsch-deutsches’ Buch, das wirklich jeder lesen sollte. Vielleicht sollten Sie damit auch in die Schulen gehen. Damit diese Zeit nie vergessen wird. Und auch wie sie zu Ende ging. Die Täter wurden nie bestraft. Ungerecht, aber leider wahr. Auch deshalb ist dieses Buch wichtig. Weil es kein Blatt vor den Mund nimmt. So wünsche ich Ihnen den verdienten Erfolg. Und ich werde es natürlich weiterempfehlen. Ihre Gerlinde Berger

  107. Name: nochmal Tom

    Kommentar:
    Ps: ich hatte grad beim lesen Deines Gästebuches hier so den Gedanken- DARAUS sollte man(n) noch ein Buch machen – man liest sich selbst hier fest. UNGLAUBLICH………………………..! Grüsse

  108. Name: Tom

    Kommentar:
    Heyy Poet – haben uns ja gerade an der Elbe beim Frühstück getroffen. Daher weisst u schon das ich mir die erste 50 Seiten ausgedruckthab, gelesen, weitergegeben, Buch besorgt und verschenkt – und mich in vielen Dingen selbst wieder erkannt hab. Angefangen von der “karre”, dem Volkshaus, der ersten Liebe und so weiter und so weiter. Ach ja – “Spanie” war ich auch mal – musste ich sein. So brauch ich also über MEIN leben kein Buch zu schreiben, sondern verschenke zu besonderen Anlässen einfach Deines. *lach nachdem es meine Freundinn nun innerhalb ein paar Tagen ausgelesen hat darf ich auch weiter… ;o) Wir werden die Werbetrommel rühren – das hat dein Buch – hast DU verdient! Wir sehen uns. Gruss TOM

  109. Name: Bernd Dreher

    Kommentar:
    Hallo Torsten, bin gestern Abend mit deinem Werk fertig geworden. Erst wollte ich ja nicht reinlesen. Als Wessi ist mir gerade zuviel Osten auf allen Kanälen. Aber meine Ost-Freundin hat gesagt, wenn ich wissen will, wie es damals wirklich war, dann sollte ich mich einfach mal in deine/eure Geschichte stürzen. Jetzt, wo ich es hinter mir habe, muss sich sagen: Schade. Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Es war ein großer Trip, bei dem alles dabei war. Und vor allem ist es geil geschrieben. Mal ganz anders, als alles , was es bisher über diese Zeit zu lesen gibt. Die habe ich durch dein Buch ganz neu kennen gelernt. Ich war ja gerade 10 als die Mauer fiel, also so alt, wie du am Anfang des Buches, als du dir schwörst, abzuhauen. Ich finde, dieses Buch sollten vor allem wir Wessis lesen um zu verstehen, was bei euch abging. So wünsche ich dir/euch viel Erfolg damit. Gibt es dich irgendwann auf Lesetour? Schreib mal. Danke noch mal, Bernd

  110. Name: Alexander Fabisch

    Kommentar:
    Lieber Torsten, ich habe die spannendsten Leseabende der letzten Jahre mit Deinem Buch zugebracht. Der Wahnsinn war Dein illegaler Grenzübertritt. Als ich mir mein Leben in der „Kirchennische“ eingerichtet habe, bist Du mit Deiner Ballkönigen schon in Yew York spazieren gegangen und wie der Regenwald in Australien in den Strand übergeht…, einfach herrlich. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen das dieses Buch den verdienten Erfolg erlebt und verbleibe in tiefer Dankbarkeit und voller Freude über unsere Wiederbegegnung, Dein Alexander

  111. Name: Marion

    Kommentar:
    Kaum hatte ich das Buch ausgelesen, wollte ich den Typen auch mal kennenlernen, oder wenigstens mal sehen. Ist heute passiert. Beim Lesen Deines Buches kam ich mir vor wie ein Mauerblümchen, wie bin ich doch “behütet” aufgewachsen und sogar ganz in Eurer Nähe. Verschlungen habe ich es und nicht nur weil mein Freund Torsten heisst. Den gibt es nicht mehr, aber das Buch und ich werde es weiter empfehlen. Alles Gute für Euch Zwei

  112. Name: Herm Elim

    Kommentar:
    es wird wohl ein paar dutzend leute geben die es so oder so ähnlich gemacht haben: volkshaus, neustadt, gin tonic im szeget, schmuck verkaufen auf der prager, dann in die freie welt, unverständniss für die westlichen weltverbesserer, abenteuer, etablishement und dann wieder zurück, gut zu wissen, dass ich das alles für mich nicht mehr aufschreiben muss weil es jemand schon fast perfekt getan hat, bleibt zu hoffen, dass sich der rest des lebens nicht auf immer weniger seiten zusammenfassen läßt wie es am ende des buches scheint, besser alles >1991 wird in einer art band II beleuchtet, das bringt dann erkenntnis für leute die heute auch wieder auf der suche nach einem job/leben wie seinerzeit bei der volkssolidarität sind, glaubhafte einblicke in den medienbetrieb des systems wären für mich u.a. interessant …. das abenteuer ist ein konzentrat des lebens, das herz schlägt schneller, der tod rückt näher heran (E.J) in diesen sinne alles gute !

  113. Name: Konrad Seidlitz

    Kommentar:
    hallo torsten bin von deinem buch schwer beeindruckt hatte eine 20 h session und 2 l medinet dazu, und es war eine schwer zu beschreibende erfahrung diese zeit wieder in einem aufsteigen zu lassen. Katrin bewundere ich. als wir damals probten wunderte ich mich immer, dass sie gedankenversunken am fenster im hh stand. jetzt verstehe ich das alles erst richtig. muß mal bei dir vorbeischauen – schreibe mittlerweile selber bücher – DU HAST EINEN VERLAG!! viele grüße an alle conny

  114. Name: Achim Meister

    Kommentar:
    Hallo Torsten, ich habe Dein Buch nach 4 Tagen schon fertig gelesen und ich bin begeistert. Ich habe mir erlaubt, in meinem Blog eine kleine Besprechung zu schreiben. Ich hoffe, daß du viele Leser hast und bald Australien wiedersiehst

  115. Name: A.Schuchter

    Kommentar:
    Hey Torsten,der DOORMANN vom”Wild at Heart”Lese Interesiert deine Zeilen und Bin Fasziniert,Kannst Dich ja ma wieder Sehen Lassen!Schuchty

  116. Name: Julia

    Kommentar:
    hallo torsten, jetzt bin ich fast durch und es ist schon berührend, meine herren, diese briefe die ihr euch geschrieben habt. und dass ihr immer noch zusammen seid finde ich das allerbeste. liebe grüße auch an katrin , und jetzt gebe ich es daniel dem habe ich es nämlich weggeschnappt…

  117. Name: Hagen Koch

    Kommentar:
    hallo Torsten, habe diese Seite erst heute entdeckt, lange nichts von einander gehört……. http://www.berlingeschichte.de/bms/bmstxt01/0107spra.htm http://www.taz.de/pt/2005/07/01/a0243.nf/textdruck melde Dich mal. Weiter viel Erfolg

  118. Name: Tilo

    Kommentar:
    Hallo zusammen, habe nur die Zeilen auf Deiner Homepage gelesen, aber bin voll begeistert. Das Buch wird das nächste sein, welches ich kaufe. Da ich ebenfalls gebürtiger Dresdner bin, allerdings Jahrgang 68 konnte ich über viele Sachen schmunzeln, eigene Erlebnisse kamen zurück. Bin 88 nach vers. R-flucht über Umweg Schießgasse Bautzen und Zeithain sowie Chemnitz 89 ausgewiesen worden. Lebe seit dem am Niederrhein. Alles Gute weiterhin und auch was unsere Dynamo’s betrifft alles erdenklich Gute. Gruß Tilo

  119. Name: Jürgen

    Kommentar:
    Hallo Torsten, ich habe Dein Buch von Henni geschenkt bekommen, was für eine wunderbare Idee von ihm. Das Buch brauchte ein paar Tage, bis es sich bei mir eingelebt hat, als ich dann aber mit lesen anfing, war es schwer es wieder weg zu legen. Dabei wollte ich es doch länger geniessen, mich auf den nächsten Leseabend freuen, es hinauszögern, ging aber nicht – es musste verschlungen werden. Ja, was soll ich schreiben was noch nicht geschrieben wurde, eine spannende, fesselnde, bewegende, emotionale Geschichte, die mich fröhlich stimmte, mein Herz schneller schlagen liess, mich wütend machte, viel zum intensiveren nachdenken anregte oder einfach nur erleichtert ins prasselnde Kaminfeuer blicken liess. Ein tolles Buch ist Dir da gelungen. Viele Bücher muss man sich ja erst erobern – dieses eroberte mich. Ich wünsche dem Poeten viel Erfolg mit dem Buch.

  120. Name: Steffen Barthel ( Lippe )

    Kommentar:
    Hallo Torsten, ich habe deine Zeilen mit viel Spass gelesen. Deine Ausführungen sind sehr emotional und spannend beschrieben, gerade das sich finden in der neuen “Freiheit”. Besonders bewegt war ich bei Deinen Grenzübertritt zurück in den Osten!! Irre was hätte alles passieren können wenn Dich einer erkannt bzw. verraten hätte. Ich mußte parallel an unsere Flucht in die Freiheit denken, als Dennis und ich im VW – Bus unter dem Ersatzrad lagen. Harti und Russe bestachen mit den letzten 100 DM den Grenzer und unser Puls raste wie verrückt. Wir wünschen Dir noch viel verkaufte Bücher und bleibe auf dem ” Boden” falls dies eintritt. Liebe Grüßen Phöbe und Lippe

  121. Name: Sabine winterfeldt

    Kommentar:
    Hey Torsten, du Knalltüte. na, da hast Du ja ein Buch geschrieben. Ich muß sagen, es hat mich berührt und gefesselt und zwischendurch natürlich auch immer wieder wütend gemscht, wegen seiner Subjektivität, aber am Ende dachte ich, ja, genau darum geht es wohl, um einen wirklich ehrlichen Standpunkt aus einer klaren Perspektive. Ich muß Dir also nicht erzählen, warum ich als (West)Berlinerin und zeitweilige Amerikanerin Probleme mit Typen wie Kohl und Bush und Reagan habe. Das , Dich zu langweilen. Nein, Du hast ein sehr besonderes, sehr geiles Buch geschrieben, es hat Längen, zuviele Briefe und einen Haufen Rechtschreibfehler, aber jeder sollte es lesen!!! Schreib weiter, Du arroganter, eitler Hurensohn. ich hab Euch lieb Familie Preuß auf die alten Zeiten in West- berlin und NY es grüßt Dich subjektv und aus Westberlin Sabine

  122. Name: Franzi

    Kommentar:
    Danke für diese schöne Literatur zur Weihnachtszeit, in der alles zu finden ist, was ein guten Buch so braucht – Liebe, Krieg, fremde Länder und das alte Thema erwachsen werden. So soll es sein und nicht anders. ;-)

  123. Name: Matze

    Kommentar:
    Wunderbar, die Haare sind beim Lesen um 20cm gewachsen und der Bierbauch war auf ein mal weg… Aber im Ernst, war `ne schöne Zeit und noch schöner, mal wieder was darüber zu lesen. Es bleibt ja immer nur das “Gute” hängen und man vergißt das…ja was eigentlich? Matze PS.: Alle 5 Jahre findet das “Hirschbeuteltreffen” ehemaliger “Hirschbeutler” statt, wer Interessse hat, bitte eine Mail an mich (siehe oben) mit “Hirschbeutel” in der Betreffzeile (wegen dem Spamfilter) und wie man Euch erreichen kann, wenn es 2008 wieder so weit ist, seid Ihr dabei.

  124. Name: Andreas Lange

    Kommentar:
    Hallo Torsten, Dein tolles Buch habe ich gelesen und hatte eine gut Zeit damit.Beim lesen kamm etwas Wehmut auf,das die Jugendzeit und die Zeit überhaupt “wie im Flug vergeht” Sehr interessant auch die Fakten und Hintergründe zur Deutschen Geschichte. Du hast in Deinem bisherigen Leben viel riskiert und probiert auch mit Erfolg.Den ich Dir auch mit dem Verkauf des Buches wünsche ( damit das Haus am Meer gekauft werden kann ).Zum Schluß des Buches drängt sich dem Leser die Frage auf, wie geht es weiter im Leben von Fam. Peuß? Es grüßt ganz herzlich “der erste und beste Öler des Volkes”

  125. Name: Annette Griesbach

    Kommentar:
    Hallo Torsten, zwei Tage, zwei Nächte und das Buch hatte ich verschlungen, konnte einfach nicht aufhören, wollte doch wissen, wie gehts weiter?, das Buch ist total gelungen und ich warte auf die Fortsetzung, vielen Dank und laßt die Flamme Eurer großen Liebe nicht erlöschen, viele liebe Grüße Annette

  126. Name: Thomas Böhme

    Kommentar:
    Hallo Torsten, ich bin gerade ungefähr in der Mitte Deines Buches. Abgesehen von ein paar kleineren Dingen welche ich anders sehe, oder gesehen habe, es ist eines der besten Bücher welches ich je gelesen habe !!!! Es liest sich wie in jungen Jahren ein Karl May Buch, man kann nicht aufhören so spannend ist es. Aber in Deinem Buch schreibst Du nicht wie olle May was Fiktives sondern die Realität. Noch spannender macht die ganze Sache daß man als Ossi jetzt auch den Westen kennt und sich so permanent in Deine Lage versetzen kann. Ich bin des Lobes übervoll !!! So ganz nebenbei – ich hab damals Musik studiert um als freischaffender Künstler nicht als arbeitsloser Assi zu gelten und hatte so meine Ruhe vor den Komunisten und ein erträglicheres Leben (nicht finanziell aber relativ freiheitlich – bis nach Bulgarien und kurz vor der Wende offiziell in den Westen zur Mugge). Ich wünsche Dir jetzt für Deine Mühe dieses wunderbaren Buches den kommerziellen Erfolg. Viele Grüße von Thomas (TSO)

  127. Name: Herda,ines
    Kommentar:

    Hallo Torsten,habe Dein Buch gelesen und bin völlig begeistert.Du hast eine wunderbare Liebesgeschichte zu Papier gebracht,das Tolle daran ist,das es uns alle den Glauben an die grosse Liebe zurück gibt……Danke dafür liebe Grüsse

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