GÄSTEbuch

101 Reaktionen zu “GÄSTEbuch”

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  1. Hallo Herr Preuß,

    ich hatte ihnen ja versprochen mich zu melden, wenn ich einmal um die Welt bin…was für ein Erlebnis. Das alles noch mal mitzumachen. Das waren schon verrückte Zeiten. Heute nicht mehr vorstellbar. Immer wieder kommen dabei die Gedanken und Gefühle hoch, die man solange unterdrückt hatte. Bis heute, denn, wie Sie schon bei unserem Treffen sagten, diese Zeit bricht erst heute aus uns allen heraus. Manche wollen das lieber nicht, sie sind froh, dass das alles vorbei ist, aber nur Erinnerungen wie ihre können dabei helfen, dass diese Zeiten nicht völlig vergessen oder, noch schlimmer, immer weiter verklärt werden. Das müsste an allen Schulen verteilt werden. Das haben ja schon viele hier vorgeschlagen. Vielleicht kann man Sie dabei unterstützen, ich werde es jedenfalls jedem weiterempfehlen. Geht wirklich manchmal unter die Haut. Auch, weil es politisch so schön unkorrekt ist. Geschrieben „ohne jede Verklärung“ wie Sie gesagt haben, und auch das stimmt. Das hat mich so beeindruckt, ich werde jetzt wohl auch anfangen, ein Buch darüber zu schreiben. Meine Erlebnisse in den „roten Jahren“ und meine Flucht in die weite Welt sind auch eine schöne Geschichte. Aber die hat wohl jeder aus unserer Generation. Viele Grüße nach Dresden, auch von meiner Liebsten, Grit, die das Buch noch schneller verschlungen hat als ich. Danke, Rene

  2. Jasmin sagt am 5. September 2017 um 11:46:

    Guten Tag Herr Preuß, ich habe Ihre Sommerausgabe im Urlaub ausgelesen. Schneller als ich wollte. Vieles habe ich ähnlich wie Sie erlebt, außer die Reisen. Ich bin eher in Deutschland unterwegs. Aber mein Freiheitsdrang war nie so groß, um die ganze Welt zu bereisen. Auch deshalb hat mich ihr Buch gefesselt. Man will immer wissen, wohin es als nächstes geht. Diese Zeiten sind heute gar nicht mehr vorstellbar. Meine Kinder können sich das jedenfalls nicht mehr vorstellen. Einen “Ausreiseantrag” stellen um die Welt zu sehen? Mancher will daran gar nicht mehr erinnert werden, aber ich und mein Mann finden, solche Bücher gehören in jede Schulklasse. Das haben hier ja schon viele gefordert. Schicken Sie mir noch ein eigenes Exemplar für meine jüngste Tochter. Die ist gerade mal 5 Jahre, aber wenn Sie später mal fragt, wie wir im Osten groß geworden sind, werden wir es ihr schenken. Danke, Grüße nach Dresden, Jasmin

  3. Gerold sagt am 15. Juli 2017 um 12:06:

    Hallo Herr Preuß. Ich habe Ihr Buch gestern fertiggelesen. Immer wieder unglaublich in welchen Zeiten wir gelebt haben. Und, noch unglaublicher, dass wir darin auch viel Spaß hatten. Partys, Trampen, mit dem Zug schwarzfahren, vieles davon habe ich und meine Frau auch erlebt. Ich gehörte sogar zu den ersten Punks. Allerdings nicht in Dresden, sondern in einem Dorf in Brandenburg. Darüber könnte ich auch mal ein Buch schreiben. Ich wünsche Ihnen weiter Erfolg, gerade jetzt, wo die Linken endlich mal als das gesehen werden, was sie immer waren: Böse Menschen, die dem Rest nicht viel Gutes getan haben. Deshalb gebe ich ihr Buch an meine Enkel weiter. Damit sie wissen, wie Oma und Opa groß geworden sind. Manchmal fragen sie, wenn wir Wörter benutzen, die sie nicht kennen. ‘Bückware’, oder ‘NSW’. Oder einfach ‘Ausreiseantrag’. Den haben wir damals nicht gestellt, aber viele aus unserer Familie. Als Strauß die Milliarden schickte. Heute erzählen sie oft von ihren ersten Erlebnissen im Westen und dass erinnert an vieles in Ihrem Buch. Wir werden es weiterempfehlen. Danke fürs Aufschreiben, Grüße nach Dresden, Gerold und Bärbel

  4. Hans-Jürgen sagt am 1. Mai 2017 um 11:25:

    Hallo Herr Preuß, ich schreibe Ihnen diese Zustimmung heute am 01. Mai, denn ich bin nicht dabei, sondern trinke gerade am Schreibtisch meinen Kaffee. Der Tag heute erscheint mir der richtige ihnen meine Eindrücke beim Lesen zu schreiben. Da kommen die roten Zeiten noch mal in die Gegenwart. Ihr Buch liegt neben mir auf dem Tisch. Es war eine einzigartige Erinnerung. Haben Sie Tagebuch geführt? Auf jeder Seite habe ich mich wieder wie „zu Hause“ gefühlt, in unserer geliebten „weißt du wo ich wohne, ich wohne in der Zone“. Auch der Spruch erinnerte mich direkt an meine/unsere Vergangenheit. In denen bin ich bis zum Schluss im Osten geblieben. Anders als Sie hatte ich mehr Angst als Mut vor dem großen Schritt. Aber wie es mir dabei gegangen wäre konnte ich mit Ihnen und ihrer Familie miterleben. Sogar zweimal. Meine Frau hatte schon die Erstausgabe gekauft, die hatte noch den Titel: Verliebt, Verlobt, Verheiratet? Weshalb ich das Buch damals nicht unbedingt lesen wollte. Aber dann hatte mir meine Frau immer wieder mal Passagen daraus vorgelesen und so habe ich es dann doch noch in die Hände genommen, allerdings die Neuauflage mit dem neuen Titel. Mit dem sprechen Sie bestimmt mehr Leute an, ist nicht ganz so kitschig, obwohl die Liebe darin ja eine so große Rolle wie das Reisen und die Politik spielt. Eine geile Mischung aus allem, was diese Zeit bestimmt hat. Schön, dass Sie in der neuesten Ausgabe noch Bruce Springsteen mit drin haben, ich war damals mit meiner Frau und unserem Sohn, der war damals 10, in Weißensee dabei, und er hat sich an diese Erinnerung an sein erstes großes Konzert natürlich besonders gefreut, unvergesslich wie wir alle „Borne in the USA“ gesungen haben. Kurz darauf fiel die Mauer und das alles war vorbei. Dass es dann so ungerecht weiterging, die „roten Socken“ alle davonkamen, auch das gehört ja zu unserer Geschichte und so freut es mich, dass Sie auch daran erinnert haben. Ich könnte jetzt noch viel mehr dazu schreiben, kaum fängt man an, sind die vielen Erinnerungen wieder zurück, wie beim Lesen und dazu ist ihr Buch ja da. Ich hoffe und wünsche, dass davon alle Deutschen erfahren, die meisten haben die „geteilten Zeiten“ ja selbst erlebt, so wäre das die perfekte Erinnerung für alle. Damit das nie wieder geschieht. Bleiben Sie wie Sie sind, Grüße auch von meiner Frau an ihre „Ballkönigin“, sie hat es mit einem „Freiheitsfanatiker“ wie sie ja nicht einfach, aber großen Respekt dafür, wie sie das alles zusammen gemeistert haben. Obwohl ich viel kenne, die mussten dabei in den Knast, da hatten Sie noch Glück, aber so ging es damals ja Millionen. Schluss jetzt, vielleicht gehe ich doch noch raus zum 01. Mai, die Roten sind ja schon wieder unterwegs, wie damals…liebe Grüße von der ganzen Familie, wenn Sie mal in der Nähe eine Lesung haben, melden Sie sich. Wir wohnen immer noch in Leipzig, das ist ja nicht weit vom Tal der Ahnungslosen….

  5. Dominik sagt am 10. April 2017 um 16:33:

    Guten Tag Herr Preuß,

    ich bin ein Leser der Erstausgabe und im Weihnachtsurlaub noch mal der überarbeiteten “Messeausgabe”. Ist das die vierte? Allerdings der Buchausgabe. Meine Frau hat sich die eBookausgabe runtergeladen. Beiden standen uns manchmal die Tränen in den Augen. Meiner Frau natürlich bei den Liebesbriefen, ich eher, wenn sie von der Trennung von ihrem Sohn schreiben. Ich habe auch einen in dem gleichen Alter. Deshalb haben wir damals auch keinen Ausreiseantrag gestellt. Die Gefahr getrennt zu werden, war zu groß. Es gab ja viele Beispiele damals. Aber in unserer “geliebten Zone” war das ja normal. Vieles davon ist heute vergessen, obwohl es immer noch in den Köpfen der Menschen präsent ist und ihr Buch holt das alles wieder hoch. Manches will man gar nicht mehr wissen wollen, über anderes ist man froh, es noch mal zurück ist. Der “Verkehrsunfall” zum Beispiel, oder die Dufterlebnisse im Intershop. Meinem Sohn haben am besten die vielen reisen gefallen. Er träumt von Australien, so bekam er schon mal eine Vorstellung davon. Dass sie es am Ende geschafft haben, Respekt. Aber so hört das Buch einfach auf. Rein ins Flugzeug und das war’s. Gibt es eine Fortsetzung? Sagen Sie Bescheid. Bis dahin weiter viel Erfolg, Grüße aus Schwerin, Dominik, Sandra und ihr Sohn Lars

  6. Rico sagt am 8. April 2017 um 12:54:

    Hallo Herr Preuß, ich brauche gleich 5 Exemplare. Für Ostern. Schön, dass die nächste Auflage auf dem Markt ist. ich habe die erste schon gelesen und bin seitdem ein Fan von Ihnen. Meine Ausreise hat etwas später stattgefunden, über Ungarn. Weil ich etwas jünger als Sie bin. Aber bis dahin haben wir alle das gleiche Verrückte erlebt. War wirklich eine Zeit, die man bis heute in den Knochen und im Kopf hat. Deshalb sind solche Erinnerungen wie Ihre so wichtig. Und wie schon viele hier gesagt haben, es ist auch geil geschrieben, einmal loslesen und dann nicht mehr davon wegkommen. Ich will mehr! Gibt es eine Fortsetzung? Sagen Sie Bescheid. Erstmal verschenke ich jetzt jedes Exemplar an meine Freunde und Bekannten, die alle ähnliches erlebt haben und sich schon darauf freuen. Danke und frohe Oster. Rico

  7. Daniel und Martina sagt am 3. April 2017 um 14:05:

    Hallo Herr Preuß,

    ich will mich bei Ihnen im Namen der ganzen Familie bedanken. Meine Frau hat es von mir geschenkt bekommen, weil sie immer wissen wollte, wie es im Osten war. Da komme ich her, ihr Jahrgang, also 1963. Der beste (smile). Damit gehöre auch ich zur ersten Generation, die in Deutschland hinter Mauer und Stacheldraht geboren und groß wurde. Die können jetzt wirklich sagen, dass es ein Buch gibt, welches ihre Zeit so beschreibt wie sie war. Ich kannte es ja schon vorher und weil ich ähnliches erlebt habe, habe ich es jetzt für die ganze Familie gekauft und verschenkt. Geile Geschichte, geil geschrieben. Dass die „roten Socken“ alle so davon gekommen sind, hätte damals nie jemand gedacht. Trotzdem hatten auch wir eine Jugend, an die man sich gerne erinnert. Auch das haben Sie perfekt, weil so „locker“ festgehalten. Obwohl meine Frau am tollsten die Briefe zwischen Ihnen und ihrer Frau fand, als sie getrennt sein mussten. Soviel Liebe…also Danke noch mal und Grüße aus Dortmund. Immerhin eine schwarz-gelbe Stadt…smile. Wenn Sie hier mal lesen, sagen Sie unbedingt Bescheid, ich kenne viele in unserem Alter die noch mal mit ‚zurück auf den großen Trip in die geteilten Zeiten‘ wollen. Ist ja lange her, bleibt aber bis zum Schluss Teil seines Lebens. Grüße
    Daniel und Martina.

  8. Gabi sagt am 15. Januar 2017 um 14:09:

    Hallo Herr Preuß, ich wünsche ihnen noch ein gesundes und glückliches Jahr 2017. Ich wurde von meiner Familie zu Weihnachten mit ihrem Buch überrascht. Eigentlich wollte ich nicht mehr zurückschauen. Ich habe heute ein ganz anderes Leben, ich bin 1986 ausgereist und meine Erfahrungen sind ähnlich wie ihre. Getrennt von Freunden und Familie waren die ersten Zeiten eher bescheiden, ich stand immer wieder zwischen “gut gemacht” und “wärst du lieber dort geblieben”. Allerdings hatte ich nicht die Reisen, die Sie gemacht haben, da war ich wohl noch zu “feige”. Die Ausreise in den Westen war der größte Schritt meines Lebens, und auch wenn der, wie gesagt, manchmal von mir in Zweifel gezogen wurde, bin ich heute froh, dass ich ihn getan habe. Ich war damals 23 und hatte keine Lust mehr auf die täglichen Gängelungen und Verbote. Obwohl es auch gute Zeiten gab, auch das stimmt in ihrem Buch. Wir haben das Beste draus gemacht, wie Sie mal in einem Interview gesagt haben, und darauf bin auch ich heute noch stolz. Alleine die “Hippizeit”, das war schön etwas Besonderes, weil es ja immer wieder Ärger gab, wegen den langen Haaren. Aber dabei fühlte man sich gleich etwas “mutiger” und das hat gutgetan. Meinen Kindern, heute 25 und 18, versuche ich immer wieder mal unsere Jugend zu vermitteln, aber so richtig vorstellen konnten sie sich das nie. Wenn man immer frei war, ist es eben schwer zu verstehen. Aber seit ihrem Buch hat sich das geändert. Sie haben es eigentlich nur gelesen, weil sie darin einmal um die ganze Welt kommen (der Jüngste träumt seit einiger Zeit von einer Reise nach Australien) aber dann sind sie in ihre Geschichte so vernarrt gewesen, dass sie immer wieder wissen wollten, wie es weitergeht, ob Sie ihr großes Ziel erreichen. Dabei haben sie nicht nur Geschichte gelernt, sondern auch, dass man nie aufgeben darf. Ich bin heute am Überlegen, ob ich wieder zurück in den Osten gehen sollte, dass kommt aber nur wegen ihrem Buch. Diese Zeit noch mal so authentisch zu erleben hat einiges an Erinnerungen wieder hochgespült, es kam sogar so etwas wie Sehnsucht dabei auf. Wenn ich mal in Dresden sein sollte, würde ich mich gerne mit ihnen treffen. Ich schicke Ihnen meine Daten auch per email, dann wissen Sie wer ich bin. Danke für dieses Buch, es bleibt für immer in meinem Regal. Grüße aus dem Pott, Gabi

  9. Henry sagt am 2. Dezember 2016 um 11:45:

    Hallo Herr Preuß, ich brauche dringend ein Exemplar für Nikolaus. Habe gerade fertig und möchte meines aber nicht verschenken. Kann ich Sie anrufen um noch rechtzeitig dabei zu sein? Danke. Für das Buch und ihre Hilfe. Auch von meiner Frau, die es auch schon durch hat. Was für eine Erinnerung an UNSERE Zeiten. War alles Wahnsinn, da haben Sie Recht. Grüße von Henry, wir trafen uns in Dresden in der Markthalle(der mit der Ungarnfluch) und seiner Grit

  10. Janette sagt am 26. November 2016 um 18:52:

    Hallo Herr Preuß, wie bei unserem netten Straßenplausch in Dresden versprochen, habe ich mir die ebook-Version heruntergeladen. Genial. Ich bin ja, wie in Dresden schon gesagt, mein erstes Mal im Osten gewesen und erst durch das Buch habe ich jetzt das komplette Bild. Jetzt will ich es meiner Tochter zu Weihnachten schenken. Hoffe, die “Weihnachtsausgaben” kommen noch rechtzeitig. Sie hat gerade Geschichte in der Schule und weiß über diese Zeit trotzdem nicht viel mehr als ich vor ihrem Buch. Und einmal um die Welt kommt sie dabei auch noch. Und erst die Liebe…danke noch mal, auch wenn ich ja sehr skeptisch war, eigentlich hat mich/uns der Osten hier nie interessiert. Im tiefsten Ruhrgebiet hatten und haben wir andere Probleme. Aber wir sind heute ein Land und da sollten wir uns auch zu unserer Geschichte bekennen. Das haben sie in Dresden ja immer wieder betont, also viel Erfolg weiterhin, ich werde für sie hier kräftig die Werbetrommel schlagen…liebe Grüße aus dem Pott, Janette

  11. Rainer sagt am 18. September 2016 um 10:48:

    Hallo Torsten, hier ist der “Wessitourist” aus Bremen. Wir hatten uns vor ein paar Wochen in Dresden getroffen, auf der “Straße der Befreiung”, wie du uns gesagt hast. Ich habe deinen Tipp befolgt. Echt geiler Stoff. Sogar bis Australien kommt man dabei. Ich bin ja die Zwischengeneration, war gerade mal 16 als die Mauer fiel. Warum sie fiel, war mir damals eigentlich egal. Die „Zone“ war im Westen weit weg. Deshalb bin ich froh, einmal erklärt und erzählt zu bekommen, was in dieser Zeit warum los war. Vieles war mir nicht so bewusst. Auch nicht aus der Schule. Deshalb schließe ich mich den Meinungen hier an und denke auch, dass ist ein ideales Buch für die nächste Generation. Also Danke für den “großen Trip zurück”, es hat sich wirklich gelohnt. Und sage deiner “Ballkönigin” viele liebe Grüße. Die Zeit der Trennung ist für sie wohl härter als für dich gewesen, zum Glück gibt es ein Happy End, wie im Kino. Auch da denke ich genauso, eure Geschichte sollte verfilmt werden. Aber nicht in Hollywood, sondern hier in Deutschland. Damit diese Zeit hier für immer in den Köpfen bleibt, als Mahnung, dass sie nie wiederkommt. Vielleicht solltest du wirklich eine Fortsetzung schreiben, ihr seid mir beim Lesen so ans Herz gewachsen, da würde mich schon interessieren, wie es in Australien weiterging. Denk mal drüber nach und sage Bescheid, sollte es dazu kommen. Danke noch Mal, war schön dich kennenzulernen, Grüße aus Bremen, Rainer “der Fischkopp”, smile

  12. Susanne sagt am 8. September 2016 um 15:51:

    Guten Tag Herr Preuß, der Urlaub ist zu Ende und wie versprochen kam ich darin um die ganze Welt. Für wenig Geld. Ich habe es ja als eBook gekauft. Das Geld ist gut angelegt, für die ganze Familie, meine Töchter 14 und 16, haben das Thema gerade in der Schule, also hatten sie das perfekte Lehrmaterial. Ein Schulbuch das überall verteilt werden sollte. Das haben ja schon viel hier gefordert. Dem schließen wir uns hier an. Ich bin ja selbst aus dem Westen, so konnte ich meinen Kindern auch nie viel über den Osten erzählen. Aber auch ihr Westteil begeistert. Alleine die Reisen, wunderschön. Also Danke für dieses Buch und wenn es eine Fortsetzung geben sollte, unbedingt Bescheid sagen. Meine Adresse schicke ich ihnen per email. Grüße aus dem schönen Stuttgart, Susanne und Familie

  13. harald sagt am 15. April 2016 um 11:46:

    Guten Tag Herr Preuß, das war ja ein echtes Erlebnis. Wie Sie versprochen haben, ein „großer Trip noch Mal zurück“. Dabei lese ich doch schon lange keine Bücher mehr. Aber als meine Frau damit ankam, hatte ich keine Chance mehr. Sie wollte unbedingt, dass ich es mir reinziehe. Damit wir zusammen etwas zum Reden haben. Denn jede Seite ist ein Stück Erinnerung. Und die, auf denen Sie die Welt bereisen, sind ein Stück Erinnerung daran, was man in seinem Leben alles noch machen kann, auch ohne viel Geld. Sie sind immer ihren eigenen Weg gegangen und dafür Respekt. Meiner/unserer war ein ganz anderer. Wir hatten lange überlegt, auch einen „Ausreiseantrag“ zu stellen (heute gar nicht mehr vorstellbar), aber wir wollten nicht unsere ganze Familie hier lassen. Niemand wusste ja damals, wie so ein Abenteuer ausgehen würde. Also sind wir hier geblieben und dass haben wir manches Mal schon bereut. So hat man vieles verpasst in seinen besten Jahren und auch dafür müssten “die Roten“ eigentlich alle bestraft werden. Leider ist das nie geschehen und auch das ist etwas Gutes an dem Buch. Sie schreiben nicht nur wie es war, sondern auch wie es ausgegangen ist. Ungerecht. Aber das ist in Deutschland nichts Neues. Hier kommen die Täter immer davon. Also schön, dass Sie mit ihrer wahren Geschichte jedem die Möglichkeit gegeben haben, sich sein eigenes Bild zu machen. Inzwischen sitzt unsere Tochter damit im Caféhaus, sie lässt es gar nicht mehr los. Bis jetzt ist sie wohl schon an dem Punkt, an dem Sie raus sind, da beginnt der „härteste“ Teil ihrer Geschichte. Musste sogar ich heulen. Wir versuchen ja immer unseren Kindern (18, 21) unser Leben von damals heute zu erklären, aber bis jetzt nicht sehr erfolgreich. Auch weil es von so vielen Seiten so verklärt wird, das am Ende völlig untergeht, dass wir nur ein halbes Leben hatten. Aber daraus haben wir etwas gemacht, auch das stimmt in ihrem Buch. Lustig war es ja trotz alledem. Also Danke im Namen meiner ganzen Familie, ich hoffe, Sie haben in Dresden noch Ihre Galerie, dann können wir mal ausführlich über alles reden. Ich melde mich, wenn ich da bin, Grüße Harald, Marie, Lene und Steve.

    Antworten….hallo Harald, ich bleibe mal beim “Du”, nach solchen Zeilen ist man sich ja gleich viel näher. Das meiste was du geschrieben hast, sagen mir unterwegs auch die meisten Leser über das Buch. Es ist das authentischste Stück Erinnerung was sie bis jetzt über diese Zeiten gelesen haben. Deshalb wird es bis heute auch so tapfer von “offizieller Seite” verschwiegen. So viel Wahrheit hat es in Deutschland immer schwer, zumal in diesen Zeiten ja die meisten Deutschen dabei waren. Jeder auf seiner Seite, geographisch wie politisch. Und ausgegangen ist es ungerecht. Auch damit hast du Recht. Es musste nur einer aufschreiben, damit das nicht vergessen wird. Am meisten freut mich immer, dass es wieder ein Buch für die ganze Familie ist. Für die nächste Generation habe ich es ja auch geschrieben, und die freut sich darüber, weil es endlich mal verständlich erzählt, wie es war, groß zu werden im “Kommunistischen Lager”. Spaß hatten wir darin auch,auch das stimmt, es war schließlich unsere Kindheit, unsere Jugend, unser Leben. Das haben sie uns geklaut, und auch dafür sollten sie bestraft werden. Leider ist es andersherum gekommen, aber jetzt gibt es wenigstens das Buch, das für immer daran erinnert, was “die Roten” mit uns und der Welt gemacht hatten. Also, Danke noch Mal für deine schönen Worte, die Kid’s sollen sich mal melden wenn sie durch sind. Grüße aus dem schönen Dresden, top

  14. Hans-Jürgen sagt am 11. März 2016 um 11:53:

    Guten Tag Herr Preuß, ich bin nicht aus Dresden, ich habe Sie aber in Dresden gesehen, oder besser gehört. In ihrer Videorede aus der Dresdner Kreuzkirche. Das war vor zwei Wochen, eine Bekannte aus Dresden hat mich auf Sie aufmerksam gemacht und mir auch von Ihrem Buch erzählt. So wollte ich wissen, ob Sie so gut schreiben wie sie reden und so habe ich mir ein eBook von ihrer Geschichte gekauft. Ich wollte es eigentlich für den Urlaub aufheben aber nun bin ich schon durch. Ich habe lange nicht mehr ein Buch in der Hand gehabt, das sich so spannend liest, man will immer wissen wie es weitergeht. Ich glaube, dass liegt auch daran, dass man sich und sein Leben immer wieder so nah an sich ranläßt, dass es mit ihrer Geschichte verschmilzt. So bin auch ich hier der Meinung, dieses Buch sollte an allen Schulen verteilt werden. Meine Frau kommt aus der Bildungsecke und beklagt immer wieder, dass es keine Literatur über diese Zeiten gibt, die alte und junge Leser gleichermaßen anspricht. Mit Ihrem Buch wäre eines gefunden. Obwohl ich mir vorstellen kann, dass es nicht von allen geliebt wird. „Politisch zu unkorrekt“ wie meine Frau sagt. Ich glaube aber, genau das macht das Buch aus, endlich mal jemand, der unser Leben hier so beschreibt, wie es war. So möchten wir ihnen hiermit herzlich danken für diesen Lesespaß einmal um die Welt. Schreiben Sie eine Fortsetzung? Sie und ihre Familie ist uns jetzt so ans Herz gewachsen, wir würden uns darüber sehr freuen. Sagen Sie Bescheid, wenn es soweit ist, bis dahin hoffe ich dieses Buch bekommt die Aufmerksamkeit, die es verdient hat. Ich werde viel Reklame hier für Sie machen. Wenn ich meinen westdeutschen Kollegen von unseren ostdeutschen Zeiten erzähle, schauen die mich immer an, als rede ich von einem anderen Kontinent. Also wünschen wir Ihnen und dem Buch überall Erfolg, Hans-Jürgen und Betina , heute Hamburg, damals Magdeburg

    Antworten…Hallo nach Hamburg, obwohl wir Dresdner Hamburg ja gerade nicht so mögen, aber da sind sie bestimmt nicht dran Schuld, als geborener Ostdeutscher stehen Sie bestimmt auf unserer Seite. Im Gegensatz zu den Wessis, gerade im “roten Hamburg” haben sie ja noch nie auf unserer Seite gestanden. Auch das habe ich im Buch mit geschrieben, ähnlich wie das meiste andere aus dieser Zeit. Und so freut es mich natürlich wieder, dass es so angekommen ist und ihnen und ihrer Familie gefällt. Die große und die kleine Geschichte zusammen bringen war ja von Anfang an das Ziel, und jedesmal, wenn das klappt, bin ich zufrieden. Und auch das mit der Schule gefällt mir natürlich immer wieder. Das ist ja eine Forderung, die bei vielen Lesern danach einsetzt. Auch, sogar gerade, weil es so schön “Politisch Unkorrekt” ist. Gerade deshalb lieben es die Leute ja. Und wegen der Fortsetzung. Auch das ist eine Forderung, die immer wieder kommt. Mal sehen, ich habe da schon was in Arbeit, wenn es soweit ist, melde ich mich bei allen wieder. Erstmal vielen Dank für die anerkennenden Worte, empfehlen Sie mich weiter, Torsten Preuß

  15. Torsten E. sagt am 6. Februar 2016 um 12:05:

    Hallo Namensvetter………Mann, Mann, Mann hat das gedauert! Ich konnte erst kurz nach Mitternacht ins Bett gehen, weil ich nicht aufhören konnte bevor Katrin bei Torsten war…
    Auch als spät geborener (1970) ist leider vieles von dem geschriebenen auch an mir nicht vorübergegangen und kommt beim Lesen wieder hoch.
    “Das Leben der Anderen” habe ich mir deshalb bis heute nicht ansehen können. Vor allem deine Trennung von Paul und eure Liebe zu Paul haben es mir oft schwer gemacht weiterzulesen. Möglicherweise besonders, weil die eigene Tochter erst 8 Monate alt ist.Tolles Buch bisher und ich freue mich auf die letzten 100 Seiten. Grüße Torsten an Torsten

    Antworten….sorry, ich war gerade wieder unterwegs, Dresden ist ja zur Zeit ein hochpolitischer Platz. Aber natürlich will ich mich auch bei dir bedanken. Kennen wir uns nicht schon? Egal, ich freue mich wie immer über jedes schöne Wort, denn so so soll es ja sein, spannend, unterhaltsam und lehrreich. Und die große Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz. So wirst du fast traurig sein, wenn es vorbei ist…egal, Hauptsache es hat seinen Zweck erfüllt, es ollte dich Unterhalten und Informieren. Empfehle es immer schön weiter, Danke Torsten an Torsten

  16. Renate sagt am 6. Februar 2016 um 11:52:

    Hallo Torsten,

    ich bin Renate und Du hast mir das Buch nach Amerika geschickt. Vielen herzlichen Dank dafür. Nun bin ich aber wieder zurück. Ich bin begeistert von Dir und deiner Familie und euren Erlebnissen. Ich habe das Buch gerade wieder mal gelesen und konnte es nicht weglegen. Nur meine Frage an Dich ist noch offen. Wie geht es euch heute? Und habt ihr nun geheiratet? Vielleicht erfahre ich es ja mal und du antwortest mir darauf. Übrigens habe ich auf der Louisenstraße gewohnt und kenne jeden Winkel in der Neustadt die Du im Buch beschrieben hast. Ich glaube auch Dich schon früher gesehen zu haben mit Katrin. Weiß nicht genau. Ich versuche mich immer an Einzelheiten zu erinnern von denen Du berichtet hast. Ich wünsche Dir und deiner Familie alles liebe und weiterhin gelingen in allem. Liebe Grüße Renate Baldauf.

    Antworten….hallo Renate, schön dass es ein Exemplar sogar nach Amerika und wieder zurück geschafft hat. Ist eben für die Ewigkeit…Jetzt, wo du wieder da bist, können wir mal einen Kaffee zusammen in Dresden trinken gehen, da kann ich dir alle deine Fragen in Ruhe beantworten. Danke noch mal, Grüße Torsten

  17. Heiner sagt am 25. Januar 2016 um 11:41:

    Guten Tag Herr Preuß, auch ich habe ihr Buch von meiner Familie zu Weihnachten bekommen, weil ich immer versuche, meinen Kindern diese Zeiten näher zu bringen. Nicht mal im Leistungskurs Geschichte konnten die Lehrer den Job übernehmen. Aber in dem Zusammenhang wurde ihr Buch empfohlen, meine Kinder (18, 17) haben es schon durch und sind seitdem etwas “schlauer”, wenn über diese Zeiten geredet wird. Schön, dass sie in ihrer Geschichte auch die Weltgeschichte mit reinbringen, mal lernt quasi nebenbei auch noch, was auf ihr los war, geil natürlich auch die vielen Reisen, ich war seit damals nicht mehr in Bulgarien, oder Rumänien. Und von Amerika und Australien träume ich heute noch. Also, Danke dafür, dass Sie diese Zeiten so authentisch aufgeschrieben haben, manchmal war es fast unheimlich, so nah waren mir diese Jahre wieder. Meine Frau und meine Kinder und auch ich meinen deshalb, dass ihr Buch an allen Schulen verteilt werden sollte. Da könnten sich viele Eltern viele Reden sparen. Einfach nur ihr Buch geben und den Rest “kann man googlen” wie Sie mal in einem Interview gesagt haben. Also noch mal Danke, auch wir werden es weiter bekannt machen, eigentlich unglaublich, dass dieses Buch immer noch so verschwiegen wird. Grüße aus Mecklenburg, Heiner

    Antworten….hallo Heiner, danke für die schönen Worte, freut mich natürlich am meisten, dass es wieder von der ganzen Familie gelesen wird. So soll es ja sein, Erinnerungen für Jeden, so authentisch wie möglich. Deshalb bin ich natürlich auch ganz ihrer Meinung, dass es an allen Schulen verteilt werden sollte. Aber das kann noch dauern, denn Manches in dem Buch entspricht ja nicht unbedingt dem, was im Geschichtsunterricht über die geteilten Zeiten gelehrt wird, auch deshalb freuen sich die Schüler immer, wenn ich vorbei komme. Also machen auch Sie es weiterhin bekannt, im Namen der Volksbildung. Und der Liebe natürlich. Danke und Grüße aus Dresden Torsten

  18. Serina sagt am 21. Januar 2016 um 12:07:

    Hallo Herr Preuß, ich bin gestern Abend fertig geworden. Ich habe vorher schon gehört, dass es schnell gehen könnte, aber so? Sie haben mir bei Ihrer Lesung gesagt: Einfach vorne anfangen und hinten aufhören. Daran habe ich mich gehalten. Einmal um die Welt für wenig Geld, ganz wie Sie versprochen haben. Wir sind die gleiche Generation, haben ungefähr das gleiche erlebt, außer dass ich es nicht um die ganze Welt geschafft habe. Aber noch heute verbindet uns diese Lebenserfahrung. Ganz anders die nächste Generation, die sich ein Leben hinter Mauern gar nicht vorstellen kann. Ich versuche meinen Kindern immer wieder den Wert von Freiheit nahe zu bringen, aber es ist schwer, in einer Welt, in der Freiheit so selbstverständlich geworden ist. Schön waren aber auch die vielen Kleinigkeiten, an die man sich nicht mehr erinnert und die dann alle wieder hoch kommen. Im “Tal der Ahnungslosen” waren Sie natürlich noch besonders abgeschnitten, aber vielleicht stimmt es, dass sie dadurch den Vorteil hatten, sich sehr schnell um sich selbst kümmern zu müssen. Meine erste Liebe habe ich auch am Rande eines Balls der Tanzschule kennen gelernt, auch damit werden Sie bei ihren Lesern bestimmt viele Erinnerungen wecken. Schön auch, dass ihre Geschichte im Osten wie im Westen spielt und die ganze politische Weltlage wiederspiegelt. So bekommt man noch mal einen Eindruck von der damaligen Zeit. Das haben ja auch schon viele vor mir hier reingeschrieben. So kann ich mich dem meisten nur anschließen, dass dieses Buch an allen Schulen verteilt werden sollte. Eigentlich ein Skandal, dass es bis heute so verschwiegen wird. Sie haben bei der Lesung erzählt, dass es in Sachsen an den Schulen sogar “verboten” ist, weil die “Linken” bis heute nicht wollen, dass die Wahrheit über diese Zeit gelehrt wird. Wir wollten das nicht glauben, aber jetzt weiß ich warum. Sie haben es so realistisch geschrieben, dass man danach nicht mehr viel Lust hat, diese Zeit so noch mal zu erleben. Deshalb schließe ich mich der Forderung an, das Buch an allen Schulen zu verteilen, „gegen das Vergessen“, wie es auf der Veranstaltung hieß. Ich möchte ihnen hiermit noch mal danken, auch im Namen meines Sohnes, der ihr Buch als Vorbereitung auf seinen Leistungskurs in Geschichte jetzt liest und darin schon in Amerika ist. Viele Grüße aus Kiel, da wohne ich heute, schreiben Sie, wenn die Fortsetzung kommt, Serina.

    Antworten…hallo Serina (schöner Name). Ich freue mich immer wieder, wenn es ein Buch für die ganze Familie ist. Denn das Problem, diese Zeiten auch der nächsten Generation nahe zu bringen, haben ja viele Eltern. Dabei wollte ich mit dem Buch immer helfen und so freue ich mich jedesmal wieder, wenn es klappt. Erst Recht, weil es offiziell ja immer noch tapfer verschwiegen wird, nicht nur in der Bildung. Aber es geht trotzdem seinen Weg, auch dank Leser wie Ihnen, die es sogar “drüben” bekannt machen. Grüße an den Sohn, er soll sich danach mal hier melden, im “Tal der Ahungslosen”. smile…Grüße Torsten

  19. Jürgen sagt am 18. Januar 2016 um 13:42:

    Hallo Herr Preuß,

    ich habe Ihr Buch zu Weihnachten bekommen, meine Frau sagte, es wäre die richtige Lektüre für jemanden, der eigentlich schon lange kein Buch gelesen hat. Und wirklich wahr: Es war mir ein Vergnügen. So viele Erinnerungen in so kurzer Zeit, alle Achtung. Haben Sie in Ihrem Leben Tagebuch geschrieben? Es kamen Dinge dabei hoch, die waren längst verdrängt. Obwohl ich es noch länger als Sie im Osten ausgehalten habe. Erst im Sommer 1989 habe ich den Mut gefasst, “rüber” zu gehen, über die grüne Grenze nach Österreich. Mit “grünen Grenzen” kennen Sie sich ja auch aus, echt Wahnsinn, was Sie da gemacht haben. Und damals war es noch viel gefährlicher. Auch meine Erfahrungen nach meiner Ankunft im “golden Westen” ähneln denen, die Sie so treffend beschreiben. Heute kann sich das Alles gar niemand mehr vorstellen, auch meine Frau nicht. Die habe ich erst hier, in Stuttgart, kennengelernt. Jetzt hat Sie gesehen, wie ich Ihr Buch verschlungen habe, und liest seit einigen Tagen nun selbst aus einer Zeit, die ich immer wieder versucht habe, zu erklären. Ohne dass sie wirklich eine Vorstellung bekam wie es in der “Ostzone” war. Auch meine Kinder nicht, obwohl sie den Stoff in der Schule hatten, aber “der Osten” ist von Baden Württemberg noch heute so weit weg wie damals, und auch deshalb ist Ihr Buch eine echte Wohltat. Für die, die dabei waren, wie für die, die wissen wollen, was sie Alles verpasst haben. Also Danke noch mal, ich werde Sie fleißig weiterempfehlen. Wenn ich mal in Dresden bin, würde ich mich gerne mal mit Ihnen treffen. Grüße Jürgen

    Antworten….hallo Jürgen, da hat der Weihnachtsmann doch wieder mal etwas Gutes getan. Zumal es ein OstWestBuch geworden ist, also zwischen den Welten gelesen wird….vieles von dem wird ihre Frau ja auch kennen, die Hälfte spielt im Westen, da war Sie ja mit dabei. Aber das Leben im Osten? Kannte sie bis heute nur aus ihren Erzählungen. Ähnlich wie ihre Kinder. So freut mich natürlich wieder, dass das Buch alle zusamenbringt beim großen Erinnern an die geteilten Zeiten. Also wünsche ich dabei weiter gute Unterhaltung, empfehlen Sie es weiter, Grüße aus Dresden, wenn Sie mal da sind, sagen Sie Bescheid, dann gehen wir einen Kaffee trinken, hier auf der “Straße der Befreiung”, die steht ja auch im Buch…Grüße Torsten Preuß
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  20. holger sagt am 7. September 2015 um 10:32:

    Hallo Herr Preuß, gestern Abend war ich fertig. Mit lesen. Und mit erinnern. Das war wirklich ein “großer Trip” zurück. Meine Frau ist aus Wessiland und für sie war vieles davon neu. Manchmal zum Lachen. Manchmal zum Weinen. Danke für dieses Buch. Es wird für immer in unserem Regal stehen. Wir haben es in Rekordzeit gelesen. Jetzt will es unbedingt unser Sohn haben, er hat in der Schule demnächst das Thema Teilung und so freute er sich, als wir ihm ihr Buch auf den Tisch legten. Wir werden es auch außerhalb der Familie weiter empfehlen. Wir haben ja eigentlich alle ähnliches erlebt. Was für verrückte Zeiten. Danke noch mal, dass sie das alles aufgeschrieben haben und viele Grüße nach Dresden. Wir drücken ihnen die Daumen damit dieses Buch bald auch die Nummer 1 wird. Holger und Steffi aus Magdeburg

    Antworten…Antworten…Hallo Holger, Danke für dein Feedback. Freut mich, dass es wieder mal “gesamtdeutsch” gewirkt hat. So soll es ja sein, “hüben” wie “drüben” erinnert es die einen Leser daran, was sie alles erlebt haben, die anderen daran, was sie alles verpasst haben in diesen “verrückten Zeiten”. Einer musste es nur mal aufschreiben. Ohne jede Zensur oder Einflussnahme. Deshalb wirkt es wohl auch immer wieder so authentisch, als die perfekte Erinnerung an diese Zeit. Also immer schön weiterempfehlen, bis es die „Nummer 1“ ist. Auch dafür Danke, wenn ich mal in Magdeburg auftrete, sage ich vorher Bescheid. Viele Grüße aus Dresden, Torsten

  21. Stephan sagt am 17. Juli 2015 um 12:26:

    Hallo Torsten, ich bin schon auf Seite 250 und gespannt wie es weitergeht. Dein Buch ist jede Zeile wert und liest sich einfach super. Vieles was Du so schön anschaulich beschreibst kenne ich nur vom hörensagen und kann es mir jetzt besser vorstellen. Schön wäre ein Foto von Euch im Buch vielleicht aus Ungarn oder der Neustadt oder dem Hexenhaus…Haben Dir eigentlich Deine Eltern viel Freiheit gelassen oder musstest Du Dir immer etwas einfallen lassen wenn Du abends länger unterwegs warst? Übrigens ist meine Frau mal vor meiner Zeit mit Klaus Boden gegangen und kennt auch Mathias Sammer gut. Hast Du schon mal daran gedacht dass Dein Buch bestimmt gut zu verfilmen wäre? Eigentlich müsste es zur Pflichtlektüre im Geschichtsunterricht werden. So, nun werde ich schnell noch den Rest lesen. Übrigens, wie übersetzt man babsch ins Englische? Danke Dir nochmals für Dein Buch. Gruss Stephan.

    Antworten…Hallo Stephan, hier auch ein paar Worte des Dankes an dich. Klingt doch gut, so soll es sein, die ganzen Erinnerungen kommen wieder hoch. Und mit den Fotos haben auch schon einige gesagt, da bin ich aber noch nicht zu einer Entscheidung gekommen. Und wegen meinen Eltern und der Freiheit. Naja, da ging es mir wohl wie den meisten damals. Mit ein paar Tricks und Bettelein war ich auch später unterwegs in den Diskos der Republik…in welchen steht ja auch mit drin. Und auch, dass 23 Uhr immer Schluß war, ganz so spät war es dann also doch nie wirklich. Und daraus einen Film zu machen, ist ja auch eine Meinung die viele vertreten. Ich zuerst. Als Filmemacher träume ich schon lange davon, aus dem Buch großes Kino zu machen, die Geschichte ist ja welches. Und da sie von vorne bis hinten auch noch wahr ist, ist das Buch der ideale Stoff für den Geschichtsunterricht. Auch das stimmt und wird von vielen gefordert. Aber ob Deutschland für soviel Wahrheit schon bereit ist? Du ja und viele andere auch, also lese weiter und wenn du am Ende immer noch genauso denkst, dann empfehle es immer weiter. Als ewige Erinnerung an die geteilten Zeiten. Achja, das Wort “babsch”. In der englischen Version habe ich es einfach so gelassen. Vielleicht geht das Wort ja in die Weltsprache ein. Darauf schon mal Prost, smile…..Grüße Torsten

  22. Sabine Glaser sagt am 5. Juni 2015 um 12:17:

    Hallo Torsten. Hab gerade dein Buch mit den letzten Zeilen zugeschlagen, und mir gehen die Bilder allesamt noch einmal durch den Kopf. Als ich Dein Buch “verschlungen” habe, ging meine Jugend an mir vorbei.Ich habe mit Euch geweint, gezittert und gelacht.Was für eine Liebe!!! Ich kenne auch fast alle, mit denen Du es zu tun hattest (lustig,hihi). Ich bin mir sicher, dass wir uns irgendwo mal über den Weg gelaufen sind…. nun zum Buch eigentlich: Eines meiner schönsten bisher, fesselnd und nur jedem zu empfehlen!!! (ich habe schon viele, die darauf warten, bis ich fertig bin) Wenn ich Euch das nächste Mal treffe, dann möchte ich Deine Ballkönigin mal kennen lernen

    LG Bine

    Antworten…Hallo Sabine, Danke für die schönen Worte. Alles Geschriebene freut mich natürlich wieder, denn SO soll es ja ankommen. Eine Zeitreise in unsere Jugend und in unser Leben. Ein Stück Erinnerung ür die Ewigkeit. Grüße Torsten

  23. Detlef sagt am 1. Juni 2015 um 22:24:

    Hi Torsten,
    ich habe dein Buch inzwischen gelesen. Und ich habe es genossen, bis zur letzten Seite! Knapp 600 Seiten beste Unterhaltung. Gratuliere! Echt gut.
    Und es hat ganz viel ausgelöst in mir, Erinnerungen geweckt.
    Überhaupt finde ich es total verrückt, dass da jemand über sein Leben schreibt, was sich in einem Zeitfenster von etwa 2 – 3 Jahre mit meinem eigenen gekreuzt hat. Plötzlich ist das alles wieder präsent und lebendig. Plätze, Personen und Aktionen – sofort gibt es die passenden Bilder.
    In Zeiten von Multimedia habe ich in letzter Zeit nicht mehr so viele Bücher gelesen. Dieses hier habe ich verschlungen! Und mit der lieben Widmung drin, mag ich es auch nicht wieder aus der Hand geben. Da möchte ich immer mal nachlesen, oder auch vorlesen.
    Da ich in eine waschechte „Westfamilie“ eingeheiratet habe, und gern mal Geschichten wie z. B. über die Schulspeisung erzähle, hast du mir da jetzt reichlich Stoff geliefert. Denn auch die Episoden vor und nach unserer gemeinsamen Zeit, habe ich ja so oder ähnlich selbst erlebt.
    Um das Buch bei Interesse auch verleihen zu können, werde ich gleich noch ein Exemplar für eben diesen Zweck bei dir bestellen (bitte auch wieder mit so einer lieben Widmung – Danke!).
    Das Buch ist einfach ein Stück Geschichte, verpackt in einer tollen Story, welche schön und spannend erzählt wird, und die auch noch wahr ist.
    Und auch wenn wir die DDR mit all ihren Genossen immer verflucht haben, weil uns diese alles vorschreiben und vieles verbieten wollten – eigentlich haben wir doch oft gemacht, was wir wollten. Und hatten jede Menge Spaß dabei. Das Buch belegt es.
    Torsten, da du ja offensichtlich gerade beschlossen hast, in die Politik zu gehen, wünsche ich dir neben dem Erfolg mit deinem Buch, auch für diesen neuen Lebensabschnitt viel Freude und Erfolg.
    Ganz lieber Gruß (auch an Katrin) aus Nürnberg
    Detlef

    Antworten…..soooo, bin wieder am Tisch und lese? Nur Gutes. Was mich wieder freut, denn SO soll es ja immer wieder sein, ein großer Trip zurück in unsere Vergangenheit, ganz ohne Angst diesmal aber einer Menge Spaß. Es war ja nicht alles schlecht….Also noch mal Danke und viele Grüße, Torsten

  24. Hallo Torsten,
    herzliches Danke für das Buch mit der originellen Widmung.
    Weiß nicht mehr, wann ich mein letztes Buch gelesen hab, aber bei diesem hab ich sofort damit angefangen.
    Saugut, was ich bis jetzt las (bin ja noch net fertig). An vielen Stellen erkenne ich sogar mich selbst irgendwie wieder, denn offensichtlich hatten und haben wir so ziemlich die gleiche Einstellung zu diesem Abschnitt unseres Lebens.
    Bei deiner Assoziation der Freiheit mit Palmen, musste ich daran denken, was ich dir vor dem Kulturhaus in Hirschberg darüber, warum ich all diese Verbrecher in Nordkorea internieren würde und nicht auf Kuba, sagte :-) .
    Viele Grüße aus dem ehemaligen Todesstreifen, wo sie mich damals erbellt, erbissen, erschossen hätten.
    Ingolf

    Antworten…..na Prima Ingolf. Dann weiterhin viel Spaß beim großen Trip zurück in die geteilten Zeiten….wenn du fertig bist, melde dich noch mal. grüße to

  25. Klaus sagt am 22. Mai 2015 um 13:30:

    Sehr geehrter Herr Preuß,

    sehr beeindruckt haben meine Frau und ich Ihr Buch gelesen.

    Nirgends haben wir die Probleme des Lebens in der DDR und der deutschen Teilung so eindrucksvoll und realistisch geschildert gefunden wie in Ihrem Buch. Wir haben direkt in der Sperrzone an der Grenze zu Bayern gelebt und denken heute noch, trotz aller Normalität, bei jeder Fahrt in den Nachbarort an diese unseligen Zeiten zurück.
    Deshalb möchte ich Ihr Buch meiner Tochter Heike zum 50. Geburtstag schenken.

    Vielen Dank Klaus Timmermann

    Antworten…Sehr geehrte Familie Timmermann, wie schön, wenn man so etwas liest. Immer wieder eine Freude. Das Buch für ihre Tochter geht heute noch raus,
    natürlich mit persönlicher Widmung. Danke und viele Grüße Torsten Preuß

  26. jeannette lindner sagt am 18. Mai 2015 um 17:46:

    Hallo Torsten,
    im Dezember habe ich schon mal ein Dankeschhön auf deine Facebookseite geschickt. Nun weiß ich aber, wenn man nichrt befreundet ist und eine Nachricht sendet, dass diese dann “unter geht”. Aus diesem Grund kommt das Dankeschön noch mal auf diesem Weg. Ich habe das Buch von meinem Partner zu Weihnachten bekommen und war sehr positiv über die persönliche Widmung überrascht, eine wirklich tolle Idee von dir.Der Buchtipp kam von einer Freundin. VVV war eine tolle Zeitreise und zu einigen Namen konnte ich Bilder malen, da wir öfter zusammen am Palaisteich Bier getrunken haben. Schön, dass du deine Träume, trotz aller Widrigkeiten, realisieren konntest.

    Also Danke für dieses wunderbare Lesevergnügen.
    Jeannette

    Soooo…liebe Jeannette, sorry für die späte Antwort, es gab mal wieder viel zu tun. Aber natürlich freue ich mich über alles was du geschrieben hast. SO soll es sein, zumal wir ja schon früher zusammen “babsch” waren, smile, so sind wir sowieso gute Freunde. So wünsche ich Dir alles Gute, Grüße an deinen Partner, der es offensichtlich nicht bereut hat, dir dieses Buch zu schenken. Empfehle es weiter, Danke und Grüße Torsten

  27. Petra sagt am 15. Mai 2015 um 17:08:

    Guten Tag !

    Vielen herzlichen Dank für dieses geniale Buch !
    Selten hat mich ein Buch in letzter Zeit so gefesselt.
    An manchen Stellen fühlte ich mich wie in einer Zeitmaschine.
    Obwohl die Zeiten schon so lange her ist, hatte ich das Gefühl, als hätte ich es erst gestern erlebt.

    Ist schon eigenartig, in was für einer Zeit wir aufgewachsen sind …
    P.S. habe das Buch nun an meine Schwester weitergereicht, sie war von 69 – 79 in der gleichen Schule,
    viele Grüße, vielen Dank und viel Erfolg im weiteren Leben sagt Petra Scheffel

    Antworten….so Petra, heute auch eine Antwort an dich. Ich war wieder etwas unterwegs, aber jetzt ein großes Dankeschön! Genau so sollte es ja rüberkommen und das es auch bei dir geklappt hat freut mich mal wieder. “Zeitmaschine” ist ja eine gute Beschreibung, denn jeder kann sich da wirklich zurückschießen. Er muss nur anfangen zu lesen. Schtimmts? In diesem Sinne, Danke noch mal und viele Grüße Torsten

  28. Eleonara sagt am 14. April 2015 um 13:37:

    Lieber Torsten,

    ich hab das Buch auf Sizilien „verschlungen“. Jetzt liest es mein Sohn (das wird wohl etwas länger dauern! ).
    Danke für den Einblick in dein Leben und diese Zeit! Ich habe gelacht – und öfters geweint. Viele Dinge kann ich mir gar nicht vorstellen….

    Ein Unterschied (neben allen anderen von dir aufgezählten unmenschlichen Verhaltensweisen) zwischen der ex „DDR“ und anderen mitteleuropäischen Ländern ist,
    dass ihr wusstet, dass ihr eingesperrt seid – und wir nicht! Ich dachte echt lange Zeit, „wir“ wären frei und ich würde in einer Demokratie leben (bis ich eine willkürliche Hausdurchsuchung erlebt habe). Was für ein Witz!

    Schau mal auf http://www.wirsindeins.org – es tut sich gerade sehr sehr viel

    Alles Liebe

    Eleonora

    Antworten…..hallo Eleonora, auch du bekommst natürlich eine Antwort auf deine schönen Worte. “Verschlungen” klingt doch gut, SO soll es ja sein. Und natürlich freut mich, dass es auch dein Sohn jetzt liest, ist ja ein Buch für die ganze Familie. Melde dich noch mal, wenn er es durch hat, auch wenn das lange dauern sollte. Ich weiß ja nicht, wie alt er ist, aber der Jüngste bis jetzt war 12 und er hatte es in einer Woche durch. Grüße und noch mal Danke top

  29. Thomas sagt am 5. April 2015 um 09:18:

    Hallo Torsten, nun ist sie zu Ende. Die Reise in eine längst vergangene aber für immer unvergessene Zeit. Dank diesem Buch habe ich viele Erinnerungen, die nie weg aber im Rausch des Lebens etwas untergegangen waren wieder hervor geholt. So haben auch wir uns immer auf dem Philipp getroffen und in die alten Juwel geraucht, die wir in einem Laden an der Bodenbacher Straße gekauft haben. Der war irgendwo zwischen Altstoff-Handel und Gemüse Laden in dem es die Cuba-Orangen gab. Die Lehrer der 69. POS kenne ich auch. Insbesondere den Stabü-Lehrer. Ich hatte eine Klassenkameradin, deren Mutter bei einer Besuchsreise in München geblieben ist. Sie hatte sich daraufhin einer unglaublichen Belastung hingeben müssen. Ihr Verhalten hat sich von Tag zu tag geändert. Ich glaube sie haben sie richtig fertig gemacht. Die Russisch-Lehrerin hat ihr übriges getan…..
    Also vielen Dank für das tolle Buch. Es war eine besondere Reise für mich. Sehr spannend und authentisch geschrieben. Ich war bis zur letzten Seite nicht nur dabei sondern mittendrin. Freue mich auf “Fortsetzung folgt”. Grüße, Thomas Röll

    Antworten….soooo, habe dein Feedback aus dem emailkasten ins Gästebuch gestellt und will mich hiermit natürlich auch bei dir für all die schönen Worte und die Zustimmung wie Begeisterung bedanken. Genau so soll es ja bei jedem wirken, ein großer Trip zurück in unsere Zeiten, in unser Leben und das hat auch bei dir funktioniert. Kein Wunder, denn du hast ja sogar “örtlich” das gleiche erlebt wie ich und viele. Also, noch Mal Danke und immer schön weiterempfehlen. Grüße top

  30. Katrin sagt am 3. April 2015 um 13:05:

    Hallo Torsten ,habe gerade die letzte Seite deines Buches gelesen. Ich bekam es von meiner Freundin zum Geburtstag mit Widmung und den Worten ,lies es , es ist fast deine Geschichte. Und ,sie war es fast , außer das ich damals 15 war ,als ich meinen Freund kennenlernte und er damals seinen Ausreiseantrag stellte. Wo ich dann 18 war ,sagte man ihm ,das sein Antrag auf Neu gestellt wird ,wenn ich ihn beantrage . In der Zeit hörte man ,das es einfacher sei ,über Ungarn rauszukommen ,als an der DDR Grenze und der Entschluß reifte ,es über Ungarn zu versuchen. Durch Zufall bekam mein Freund auch noch ein Visum und so zogen wir am 17. Mai 89 zusammen los. Mit einigen Schwierigkeiten schafften wir es ,mit der Erkenntnis das es in Berlin genauso gewesen wäre , nur mit weniger Anfahrt . Wir haben 3 Tage gebraucht um den richtigen Weg ( verirrt usw. ) zu finden ,bis wir Österreich erreicht haben , leider hatten wir uns einen Stützpunkt ausgesucht ,später sagte man uns ,das dort noch nie jemand rüber gekommen ist. Danach ging’s nach Wien ,dann Gießen und dann zu Freunden nach Berlin . Eine Erlebnissreiche Zeit , genau wie du haben wir den Mauerfall erlebt . Hätte man das gewusst , hätte man noch etwas warten können und dann über die Botschaft es versucht können ,später sind wir nach Norderstedt gezogen . Haben seit 20 Jahren eine Firma , 2 Kinder und sind immer noch glücklich verheiratet. Ich komme aus Laubegast und kenne das Hexenhaus vom vorbei gehen und bin früher immer im Volkshaus gewesen , kenne deshalb auch einige deiner genannten Personen . Meine Freunde von früher sind immer noch da und ich verbringe sooft wie ich kann meine Zeit mit Ihnen im schönen Dresden -Laubegast. Ein tolles Buch . Es hat mich erinnert und ab und zu kam eine Träne in der Erinnerung wieviel Glück wir hatten . Danke und ich werde das Buch zum lesen an meine Freunde hier in Schleswig – Holstein weiter geben um Ihnen zu zeigen ,wie die Geschichte wirklich war. Liebe Grüße Katrin ;-)

    Antworten….soooo, Hallo Katrin, habe gerade deine schönen Worte gelesen. Ja, ja, das erinnert wieder daran, das fast jeder seine Geschichte aus diesen Zeiten hat, die erzählenswert wäre. War eben eine verrückte Epoche, die uns bis heute nicht wirklich los lässt. Weil das meiste davon noch immer nicht wirklich so aufgearbeitet ist, dass man damit endlich seinen Frieden finden kann. Obwohl ich vermute, ihr seit heute glücklich so wie es bei euch gelaufen ist, ihr habt das Beste daraus gemacht und seit heute noch “glücklich verheiratet”. Das klingt gut und freut mich, denn es gibt ja auch viele Paare aus dieser Zeit die es nicht geschafft haben. Kein Wunder, vielen wurde ja übel mitgespielt und monatelange, gar jahrelange Trennung ohne zu wissen, wann sie enden wird, war ja nicht ganz so einfach zu ertragen. Viele Leben/Lieben wurden so kaputt gemacht und trotzdem haben wir versucht, das Beste daraus zu machen, hinter wie vor dem Eisernen Vorhang. Auch deshalb habe ich das Buch so geschrieben, damit sich auch die nächsten Generationen ein Bild machen können, was es bedeutet hat, in einem Land groß zu werden, dass man erst verlassen darf, wenn man 60 (als Frau) und 65 (als Mann) geworden ist, zum Arbeiten also nicht mehr taugt. Heute ja nicht mehr vorstellbar und schon deshalb erinnerungswert. Also freue ich mich auch, dass du das Buch weitergibst. Aber nur als Schriftsteller. Als Verleger wäre mir lieber, du bestellst für deine Freunde aus Schleswig Holstein ein eigenes Exemplar..smile. Danke jedenfalls für dein Feedback, melde dich mal wenn du wieder hier in Dresden bist, da gehen wir mal einen Kaffee trinken bis dahin alles Gute, Gruß an die ganze Familie, Torsten

  31. Dana sagt am 2. April 2015 um 17:12:

    Hallo Thorsten, habe gerade Dein wunderbares Buch fertig gelesen und bin noch “mitten drin”. Einfach großartig die ganzen Details, bei vielen Dingen hab ich mir gesagt-ja genau! So war das. Endlich eine Geschichte über DAS Thema-wurde ja schon oft beschrieben, aber noch niemals so ehrlich und ergreifend. Toll! Vielen Dank für die schönen Stunden. Liebe Grüße auch an Deine Familie

    Antworten:…sooo, habe gerade gelesen was dir durch den Kopf ging und immer noch geht. Und wie immer freut mich das natürlich, denn SO sollte und soll es ja bei jedem wirken. Ganz unzensiert und damit so authentisch wie möglich. Schön also, dass es auch bei dir so rübergekommen ist. In diesem Sinne noch Mal Danke und Grüße auch von der Familie, top

  32. Elke und Petra Ueckert sagt am 29. März 2015 um 21:37:

    Hallo Torsten,
    es ist der Hammer….wir haben uns wieder in Jugendzeiten versetzt gefühlt-und erst mal gegrübelt .Wir waren auch auf der 69.POS …aber zwei Klassen über Dir in der 10b bei Frau Matthes .Es gibt aber noch eine dritte (ehemals Ueckert im Bunde) -Carola ..und wir glauben -die müßtest Du kennen ?!…dein Klassenjahrgang..
    Beim lesen auf deiner Seite haben wir uns nochmal im Parkhotel tanzen sehen , Volkshaus Laubegast , UGL , Kakadu-Bar, Luisenhof etc..Es stimmt …es kommen die ganzen schönen Zeiten wieder hoch aber auch der ganze andere Kram. Mittlerweile sind wir in Bayern bzw. Österreich angesiedelt -aber die Vergangenheit holt einen mit deinem Buch wieder ein und das ist auch manchmal ganz gut so
    Damals in der Jugend war man noch blauäugig-später kam dann auch der Ausreiseantrag ( zummindestens bei mir-auch die Aberkennung der Staatsbürgerschaft etc. )
    Tja die Jahre vergehen -aber es ist schön, daß Du dieses Buch geschrieben hast-und der ein oder andere kann sich damit immer noch identifizieren.
    Es wäre schön ,von Dir was zu hören …..
    liebe Grüße aus dem 69.er Clan von Petra, Elke und Carola UECKERT

    Antworten….sooo, ich bin wieder zurück, also noch mal an euch, die 3 von der “69″, der Schule, an der ihr und ich aufs Leben vorbereitet wurden und so ist es kein Wunder, dass auch bei euch diese Zeit noch mal richtig hochkam, genauso wie der “ganze andere Kram”. Und wie immer freut mich das ja, denn SO SOLL ES SEIN, beim Blick zurück in unsere, also die geteilten, Zeiten. In diesem Sinne, liebe Grüße an Euch, wir bleiben in Kontakt, top

  33. Andrea sagt am 25. März 2015 um 12:18:

    Lieber Torsten,
    eine Woche habe ich für das Buch gebraucht. Und das, wo ich immer nur abends lesen konnte. Kompliment, es war toll.
    Ich habe gelacht und geweint und spannend war es auch. Alles, was ein gutes Buch braucht!!
    Wahnsinn, diese ganzen Details – ich wusste vieles nicht mehr, was die Überfahrt mit der Fähre kostet etc.
    Vieles hatte ich vergessen. Ich bin sehr froh, dass es Dein Buch gibt.
    Ich habe direkt mit meinen Kindern darüber gesprochen. Die Jugend hat leider überhaupt keine Vorstellung, wie das damals war…
    Schade, dass ich schon durch bin, aber ich lese es auf jeden Fall noch mindestens einmal.
    Liebe Grüße Andrea

    Antworten…..soooo, na wie schön ist das mal wieder. Denn? SO SOLL ES JA SEIN! Und das es wieder geklappt hat, das Buch also eine Reise zurück war, voller Erinnerungen, ist doch wirklich prima. Und wegen der nächsten Generation. Mit dem Buch hat die Jugend immerhin etwas in der Hand, das ihnen diese Zeiten verständlich macht. Der jüngste Leser bis jetzt ist gerade erst 12 Jahre und er fand es “geil”. In diesem Sinne, ich hoffe, auch deine Kids werden damit noch warm, Danke und viele Grüße top

  34. Gut gemacht, die Seite sieht toll aus

    Antworten…wer immer “OS” ist, aber er hat Recht…smile und Danke, wohin auch immer. top

  35. Solveig sagt am 18. März 2015 um 12:30:

    Was kann man nach dem Lesen dieses Buches schreiben?
    Ich bin, wortlos- sprachlos- in Gedanken lange nachhängend.

    Ich empfehle allen, die sich mit der geteilten deutschen Geschichte beschäftigen wollen, dieses Buch zu lesen.
    Und allen denen, die der Meinung sind, man sollte die Zeiten endlich ruhen lassen, sollten es auch lesen.
    Und besonders wichtig, ist es, dass all die damals Gleichgültigen und Angepassten, das Buch in die Hand nehmen.
    Das Buch hat nur ein Makel: Es ist irgendwann zu Ende.

    Lieber Torsten,
    Danke, dass Du Deinen Weg durch zwei deutsche Staaten beschrieben hast.
    Danke, dass Du mich daran teilnehmen lässt.
    Danke, dass Du meine verblassten Erinnerung über diese Zeit in die Realität zurückgeholt hast- ängstliche, bedrückende, aber auch Erinnerung mit einem leichten Schmunzeln im Gesicht.
    Danke, das Du mir den Anstoß gegeben hast, mein Tun oder Nichtstun von damals, für mich selbst zu hinterfragen.
    Danke, dass Du mich dazu bewegst, mit Freunden über unser 1. Leben zu reden.
    Danke, dass Du diese Buch geschrieben hast.

    Solveig

    Antworten…..na da mache ich doch gleich einen Purzelbaum vor Freude. Danke Solveig, dass du deine Meinung jetzt auch hier ins Gästebuch geschrieben hast. Auch noch so, dass mir jedes Wort wie aus dem Herzen geschrieben vorkommt, denn SO SOLL ES SEIN UND WIRKEN. Sein eigenes Leben noch mal Revue passieren lassen und dabei ins Nachdenken kommen. Nur so kann Jeder aus dieser Zeit diese Zeit für sich so aufarbeiten, dass sie nicht mehr nur eine Last, sondern auch eine Lust im Blick zurück ist. Das braucht Mut und Ehrlichkeit, weil man sich selbst dabei in Frage stellt, stellen muss, und das tut manchmal weh, aber lieber das, als nie damit fertig zu werden. Bei diesem Selbeterkennnistrip will und soll das Buch ja helfen. In diesem Sinne, Danke top

  36. Martina sagt am 11. März 2015 um 14:13:

    Guten Tag Herr Preuß. Ich schreibe ihnen aus Florida. Hier habe ich eine Bookausgabe ihres Buches gelesen und muss sagen, das ist wirklich mehr als nur eine interessante Geschichte! Dieses Buch sollte von jedem Deutschen gelesen werden ! Es ist ein fundamentales Buch ueber Zeiten die zurueckliegen und den ungebrochenen Willen den Menschen mitbringen mussten . Happy end oder nicht , ein Buch das nicht mur gute Lektuere ist sondern auch zum Nachdenken anregt , geschrieben in einem Stil der auch die juengere Generation anspricht.

    Antworten…sooo, ein Feedback aus Amerika! Danke Martina, dass du deine Amazone.Amerika Kritik auch hier ins Gästebuch gestellt hast. Es gibt ja viele Deutsche in Amerika, und für die ist das Buch natürlich ganz besonderer Geschichtsstoff. Das meiste aus dieser Zeit haben sie ja nur aus weiter Ferne mitbekommen und damit bekommen sie es jetzt hautnah erzählt. Die jungen wie die alten Auswanderer. Schön, so verbreitet es sich weiter auf der ganzen Welt. Also Danke nach Florida….top

  37. Hallo Torsten, zum letzten Klassentreffen in Dresden-Reick wurde ich auf das Buch von Dir aufmerksam gemacht und habe es auch gleich über Amazon bestellt. Habe noch etwa 150 Seiten vor mir. Es ist für mich eine Zeitreise. Ich war auch in der 69. POS die übrigens später “Erich Weinert” hieß. Ich war zwei Klassenstufen unter Dir – kann mich aber an Dich erinnern. Meine Schwester war Dir ein Jahr voraus und und hatte damals auf sich aufmerksam gemacht, indem sie wie Nina Hagen rumlief. Stiefel, hochgekrempelte Hosen und so einen komischen Hut. Sie hat später auch mit ihrem Mann die Ausreise gestellt und konnte sich nach 4 Jahren über die ungarische Botschaft abseilen. Es gab fast kaum Bekannte von mir, die keine Ausreise hatten. Ich war auch gelegentlich im Volkshaus Laubegast und kenne daher einige Leute, die Du in Deinem Buch erwähnt hast. Zu dem Zeitpunkt trainierte ich Judo bei Pentacon und war der Trainingspartner von Costa. Wir haben lange und hart für seine Meisterprüfung geübt . Es war mit die schönste Zeit in meiner Judo – Laufbahn. Ich war sogar zwei mal Vize – Bezirksmeister der Junioren in Dresden. Nebenbei, nach vielen Jahren Pause, habe ich letztes Jahr in Baden Württemberg dann auch endlich meine Prüfung für den 1.Dan bestanden. Jetzt ist erst mal wieder Pause.
    Als Kellnerlehrling im Kulturpalast kannte ich mich nach einiger Zeit in der Dresdner Kneipen – Szene, die für die Größe der Stadt recht übersichtlich war, recht gut aus. Szeged, Altmarkt, International, Ratskeller, Waldschänke, Parkhotel, Schillergarten etc. Nach dem Ende meiner Lehre und dem Ende Deiner DDR – Staatsbürgerschaft begann mein Wehrdienst. Ich hatte mich für drei Jahre zu den Fallschirmjägern gemeldet. Der Grund dafür war rein sportlicher Natur. Das wäre auch ein Buch Wert gewesen ich hatte aber kein Tagebuch geführt. Das soll es kurz zu mir gewesen sein. Dein Werdegang liest sich sehr abenteuerlich und ich habe einige Bekannte die ähnliche Schicksale erlebt haben, ein paar sind abgehauen und andere über’s “Gelbe Elend” zurück. Der Bruder von meiner damaligen Freundin, der auch viele Jahre die Ausreise hatte, ist von den Montags – Demos auf der Prager Straße, direkt nach Bautzen. Die Situation eskalierte immer mehr und mein späterer Schwiegervater, der nachts in einem Hotel auf der Prager Straße arbeitete, sprach von “kriegsähnlichen Zuständen”. Ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn Breshnew noch regiert hätte.
    Zurück zu Deinem Buch. Es liest sich sehr gut und ich bin schon auf den Ausgang gespannt. Ich ertappe mich, wie ich manchmal eine Seite weiter schaue, ob nun endlich der erlösende Brief von Deiner Katrin kommt, daß es los geht. Für mich bleibt es noch etwas spannend. Ich komme aber jetzt zum Schluß und möchte Dir und Deiner Familie alles gute wünschen.
    Es grüßt Sören

    Antworten:…..wauh, sag ich mal. Nicht zu dem, was du über mein Buch meinst, da steht dir ja noch eine Menge bevor, aber über DEIN Buch. Ich meine, alleine dein Feedback wäre schon Stoff genug und darüber freue ich mich mal wieder, denn so geht es ja den meisten Lesern dabei oder danach, man rollt sein ganzes Leben noch mal auf, und genau so soll es ja immer wieder sein. Ein Buch zur ewigen Erinnerung an diese Zeiten. In denen wollte ich nur deshalb Judoka werden, weil ich abhauen wollte. Aber dafür hätte ich so fleißig trainieren müssen wie du und Costa. Ich habe einmal gegen ihn auch offiziell gekämpft, ich glaube ich stand ca. 30 Sekunden auf der Matte….naja, am Ende hat das “abhauen” auch ohne Olympiaeinsatz geklappt und du bist gerade in der schlimmsten Zeit des “Unternehmens Ausreise”, da haben schon viele geheult. Oder vorgeblättert, weil sie es nicht mehr aushalten konnten. Also weiterhin Spannung und Unterhaltung und wie immer: immer schön weiterempfehlen…top

  38. Kerstin sagt am 4. März 2015 um 15:12:

    Lieber Torsten, DEIN BUCH hat mich ganz schoen aufgewuehlt. Erinnerungen draengen sich in meinen Kopf, mein Herz, meine Seele…. werde ueberrollt wie von einer enormen Ameisenstrasse. Ich habe in den letzten Tagen viel viel mehr Zeit mit Deinem Buch verbracht, als es meine Zeit zulaesst. Leider, bin schon so auf Seite 450…….. und dann??? Mir fällt dabei ein: Ich koennte auch ein Buch schreiben, hatte es nach meiner Ankunft in Italien vor ueber 15 Jahren auch schon mal probiert aber dann die Seiten im toskanischen Kaminfeuer verbrannt, weil ich irgendwie nicht in der Lage war, den “roten” Faden zu verfolgen… ich verlor mich staendig in Ausfuehrungen und fand das dabei ein totaler Quatsch rauskam und wurde total wuetend. Deshalb umsomehr Komplimente fuer DEIN BUCH!!! Man steckt einfach mittendrin beim lesen, und das nicht nur, weil ich annaehernd die gleiche Scheisse durchgemacht habe. Ich will Dein Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Ist die toponline-website schon die richtige Adresse um als link weiterzuempfehlen, oder gibt es noch andere web-Seiten von Dir? ……..So, jetzt bin ich fertig mit “VVV?”. Noch Mal ein Riesenkompliment! Nun freue auch ich mich schon auf Teil 2. Grüße aus Italien, Kerstin

    Antworten….soooo, hier mein Feedback auf deines: Prima! Schön! SO soll es sein! Heißt, das alles freut mich natürlich. Je mehr es unter die Haut geht, je mehr Erinnerungen dabei wach werden, je mehr Schmerz und Freude dabei aufsteigen, um so besser. So wie dir geht es ja den Meisten beim Lesen. Eine große Reise zurück, in die eigene Kindheit, Jugend, in das ganze eigene Leben in diesen Zeiten. Nicht nur im Osten, auch im Westen geht es Lesern so. Das freut mich natürlich immer noch mehr, es soll ja ein gesamtdeutsches “Geschichtsbuch” sein, von jedem Deutschen zu lesen. Als freue ich mich auch, dass du es weiterempfehlen willst. Es ist ja ganz einfach: Jedem diese Seite geben, der/die muss dann nur bestellen und 3 Tage später ist es da. ..also Danke noch Mal nach Bella Italia, liebe Grüße top

  39. Super Seite die ihr da habt, macht bitte weiter so.!

    Antworten….Wer immer sich dahinter verbirgt, aber DANKE! Werden wir…..Grüße top

  40. Michael sagt am 1. März 2015 um 15:04:

    Hallo Torsten, auch wenn wir uns nicht kennen aber dennoch per Du sind komme ich nicht umhin, Vollzug zu melden. Am 6. Oktober habe ich Dein Buch bestellt, am 10. mit netter Widmung erhalten und nun, trotz Zeitmangel, hab ich es recht schnell durchgelesen. Erstaunlich, erstaunlich! Was da an verborgenen Erinnerungen in mir hochkommt und wie genau das Gefühl beschrieben ist, in der DDR zu leben – das habe ich so noch nirgendwo gelesen. Auch hilft der Roman gegen die, mit zunehmenden zeitlichen Abstand, einsetzende Färbung der Sicht zum Besseren auf die damalige Zeit. Für mich persönlich besonders interessant ist die starke zeitliche und lokale Verbindung zu meiner eigenen Kindheit und Jugend rund um die 69. POS. Auch wenn mein Lebensweg ganz anders verlaufen ist als Deiner. Aber damals sind wir uns sicher über den Weg gelaufen.
    > Neulich bin ich, das erste Mal seit Jahrzehnten, auf der Oskar-Röder-Straße, daß ist die zwischen Rennbahn und den Stallungen, gefahren. Es sieht dort aus wie vor 40 Jahren. Nichts hat sich verändert. Nur die Graffitis abwichen, Klapptische und zwielichtige Gestalten hinstellen und Du hast die perfekte Kulisse für eine Szene Deines Films. Kurz und gut: Ein gutes Buch und Zeitdokument, für mich und hoffentlich auch für viele andere. Es hat mir Freude gemacht es zu lesen. Ich versuche es meinem Sohn (24), der sich sehr für Geschichte interessiert, schmackhaft zu machen. Im Moment hat er wohl eine gewisse “Furcht” es zu lesen, oder eben nur zu wenig Zeit. Weiterhin werde ich bei meiner nächsten Rundmail an meine ehemaligen Mitschüler (Klassentreffen-Nachlese) eine kleine Buchempfehlung mit aussprechen. Freundliche Grüße aus Lommatzsch! Michael Schramm

    Antworten….sooo, hallo Michael, klingt doch alles prima. Freut mich immer wieder, wenn es so rüber kommt. Bei uns “Alten”, wie bei den Jungen. So hoffe ich, dein Sohnemann kann sich noch überreden. Ist ja alles drin was ein Jugendlicher will und er lernt dabei sogar noch etwas über die Zeiten seiner Alten. Und wegen der Kulisse. Ja, ich war vor kurzem auch mal wieder dort. Die 69. ist ja heute eine Volkshochschule. Sah trotzdem noch alles aus wie früher…..kann ich also als Original Schauplatz nehmen. Aber bevor daraus ein Blockbuster wird, muss das Buch weiter ein Bestseller werden. Dazu muss es bei jedem so fu ktionieren wie bei dir: “Was da an verborgenen Erinnerungen in mir hochkommt und wie genau das Gefühl beschrieben ist, in der DDR zu leben – das habe ich so noch nirgendwo gelesen.” Was mich natürlich immer wieder hocherfreut. Auch, dass du es weiterempfiehlst. Danke und liebe Grüße top

  41. Hall Herr Preuß, hier meine Kritik auf Amazon. Mehr könnte ich in ihr Gästebuch auch nicht schreiben:

    Nach so vielen Jahren ohne Mauer schleicht sich die Ostalgie immer wieder einmal ein, Kindheit und Jugenderinnerungen färben schön, mancher Angriff auf die DDR wird persönlich genommen. Aber es gibt ein umwerfendes Buch von Torsten Preuß, das mich drei Urlaubstage lang drastisch in die verdrängten Details meines früheren Lebens zurückschoss.
    Eines Lebens, in dem andere darüber entschieden, welchen Beruf man erlernen könnte, wann man eine Wohnung bekäme, welche Bücher und Platten für einen geeignet sein und welche Urlaubsziele. Den Schmelz russischer Lieder im Ohr mit den Texten von jugendlichen Kämpfern, die für unsere Freiheit fielen, habe ich gelernt, meiner eigenen Großelterngeneration als Nazis zu misstrauen – natürlich nicht denen in der DDR, die echten Nazis waren ja abgehauen in den Westen! Dies bei dem Begriff Deutschland mitzudenken. Wie lange hat es gedauert, die Resignation in meiner großen Familie, den offenbaren Alkoholismus bis hin zu mehrfachen Suiziden dem zuzuordnen: Leben in der Diktatur. Wie schnell vergisst man in den fetten Jahren das Schlafen auf Bahnhöfen oder gar Friedhöfen, weil man in Prag für Ostgeld kein Dach über den Kopf bekommen konnte, das beschämende Gefühl, armer Ossi zu sein in Budapest oder an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Da hat das jemand für uns aufgeschrieben, mit aller Emotion und ganz persönlich. So echt und so unmittelbar zeigt es die Ehrlichkeit, und die Verwundbarkeit desjenigen, der nicht schon immer alles wusste, aber schon immer mehr Mut hatte als man selbst. Da ist einer, der sich nicht scheut, Kohl und Reagan für die grundsätzliche Haltung zum Grundsätzlichen überhaupt zu preisen und dabei so kreativ und unabhängig lebt, wie man es selber vesucht. Jemand, der zugibt, als gefühlt einziger Kreuzberger (mit seiner Freundin) CDU gewählt zu haben. Mit Mitte Zwanzig! Da war ich noch in der Hoffnung, Bündnis 90/Die Grünen hätten tatsächlich die Nachfolge des Neuen Forums angetreten. Torsten Preuß ist radikal in seiner Beurteilung und er hat recht. Aufgewachsen in Dresden hat er wohl schon mit 10 Jahren beim Ferienausflug zu seiner Oma ins Grenzgebiet erkannt, was die Mauer wirklich ist und soll. Er hat kompromisslos trotz Kind und großer Liebe immer wieder riskante Entscheidungen gefällt, ohne Plan B in der Tasche. Er hat Glück gehabt, und oft war er auch einfach gut. Aber er musste auch verzichten, auf anderthalb wichtige Jahre der Kindheit seines Sohnes, er musste ohne seine große Liebe in den Westen. Wer dort gelebt hat, glaubt sofort, wie viel Energie im DDR-System auf einen einzelnen Exbürger verwandt wurde, um ihn in der CSSR zu verfolgen oder seiner Freundin zu schikanieren und sie trotz gültiger Papiere aus dem Zug zu weisen oder die Vaterschaft anzuzweifeln. Und auf einmal erinnert man sich wieder, zweifelt keine Minute, das kalte Gefühl staatlicher Omnipotenz ist wieder da. Dass sie solche Sachen einfach machen konnten. Schießen, wegsperren, sprengen, abreißen, verbieten… Am Anfang hat es mich gewundert, dass Preuß das Buch selbst verlegt hat, so erfolgreich, wie er als Journalist gleich am Anfang war. Aber empfehlen Sie es weiter, es ist im Internet bestellbar.

    Antworten….sooo, jetzt zu dir, Steffen. Mehr brauchst du auch nicht zu schreiben. Denn das alles freut mich natürlich wieder. Weil es wieder zeigt, das es immer wieder funktioniert. Jeder erlebt noch mal auf seine Art sein Leben in den geteilten Zeiten. Also danke auch für das weiterempfehlen. Torsten Preuß

  42. Katharina sagt am 21. Februar 2015 um 20:11:

    Lieber Torsten. Dein Buch habe ich in kurzer Zeit “verschlungen”. Ich hatte das Gefühl, in einem großen alten Fotoalbum zu blättern. Die Fotos waren fast alle schwarz/weiß. Oder soll ich besser sagen grau in grau? Na jedenfalls finde ich es schön, dass sich sehr vieles jetzt zum Guten gewendet hat. Bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung und ob Du Deine Ballkönigin doch noch irgendwann heiratest…
    Ansonsten will ich nicht mehr viele Worte machen, sonst würde ich nur die anderen Gästebucheinträge kopieren. Das soll ja hier keine Doktorarbeit werden.
    Also noch mal Danke für Buch und persönliche Widmung und ganz liebe Grüße von Katharina (vom Nottekanal an die Elbe)

    Antworten…..Hallo Katharina, na Prima, klingt doch genau richtig. Vor allem das “verschlungen” gefällt mir immer wieder, heisst es doch, das Buch ist lesbar und das ist für einen Poeten natürlich immer wieder das wichtigste Kompliment. Und auch der Rest ist so wie es sein soll. All die Erinnerungen, meistens in schwarz-weiß, oder grau in grau, ja so war es gewesen, die Kommunisten hatten den Farbfilm vergessen….auch daran wollte ich erinnern und zwar so, dass es nie mehr zu vergessen ist. Schön also, das es auch bei dir so funktioniert hat. Danke und Grüße von der Elbe, Torsten

  43. Gerrit sagt am 19. Februar 2015 um 17:14:

    Hallo Torsten, danke, dass du meiner Liebsten Ende Januar in Dresden (“Cafe´Markthalle” Dresden, Neustadt), dein Buch übergeben hast, mit einer Widmung auch für ihren Kölner! Sie hatte noch keine Zeit und ich habe es verschlungen. Noch nie habe ich so viel gelacht und geweint beim lesen. Bin auch illegal wieder eingereist, allerdings erst 3 Jahre nach meiner Haftentlassung, mit manipulierten Papieren. Bevor es eng wurde, war ich wieder draußen, aber meine Tochter hatte ich wiedergesehen.
    Heute wohnen alle in Köln. Danke, dass du Kuddel erwähnt hast, mit glaube ich 2004 cm, führte er uns Halberstädter zu einem Dorf, wo Diestelmann&co auftraten. Beste Empfehlung der Dresdner Bluesgesellschaft, wir konnten ihn nicht aus den Augen verlieren. Ich hoffe, du promotest auch in Köln dein Meisterstück. Das ist eine Einladung!
    Wenn wir wieder in Dresden sind, würden wir dich gern sehen. Bis dahin spiele ich noch ein wenig Bluesharp und quäl meinen Marshall!!! gruß gerrit&evy

    Antworten…..Hallo Gerrit, wie du siehst, habe ich dein Feedback gleich ins Gästebuch befördert. Sollte ja jeder lesen, was du denkst über das Buch, dass ich deiner Freundin spontan mit gegegeben habe. Damit es auch “drüben” immer bekannter wird. Dass es dir so gefallen hat, ist natürlich mal wieder ein großes Kompliment für mich, und dass du auch noch Kuddel kennst! Naja, ist ja eigentlich kein Wunder, die ganze “Blues-und Kundenszene” der Zone kannte unseren sächsischen Leuchtturm. Heute ist er schon tot, wie so viele aus dieser Zeit, in der auch du illegal wieder rein bist. Darüber müssen wir uns noch mal persönlich unterhalten. Am besten hier in Dresden oder bei euch, in Köln. Mal sehen, wer wo zuerst auftaucht. Dann bringst du aber deine Liebste mit. Sag ihr einen schönen Gruß, und sie soll sich schon mal ein paar Tempos fürs Lesen zurücklegen….Danke, top

  44. Lieber Torsten,

    mein Freund Ulf hat mir Dein Buch geschenkt. Über Deine Widmung habe ich mich richtig gefreut. Ja, ich kann die rote Brut auch nicht leiden. Da hat Ulf nicht übertrieben.
    Torsten, ich habe das Buch in etwas mehr als zwei Tagen durchgelesen. Da ich ja auch im Tal der Ahnungslosen aufgewachsen bin, habe ich darin die Bilder meiner Jugend sehen können. Alles war wieder lebendig. Das Volkshaus, mein erstes Moped (S51 in saharabeige…ich fand, es war einfach gelb), das Szeged, Vormilitärische Ausbildung, Appell, Staatsbürgerkunde…alles. Ich habe die Wohnung meines besten Freundes gesehen, der mit seiner Mutter und seinem Bruder mehr als 3 Jahre auf gepackten Holzkisten gewohnt hat, weil die Stasi die drei nicht hat ausreisen lassen. Sein Vater war bei einer Dienstreise im Westen geblieben.  Als es dann soweit war, und er ausreisen durfte, haben wir alle geheult wie die Schlosshunde. Wir haben uns erst Jahre später wiedergesehen. Ich hab mit Dir und Katrin richtig mitgelitten und habe die Seite förmlich herbeigesehnt, als sie mit Eurem Sohn endlich bei Dir war. 
    Hoffentlich lesen es viele Menschen. Denn viel zu schnell ist vergessen, wie alles gewesen ist. Gerade im Westen, und das schreibe ich ganz bewusst, hat so gut wie niemand eine Ahnung, wie es hier wirklich war. Von daher wünsche ich mir, dass es ein Bestseller wird.
    Ich danke Dir sehr, dass Du dieses Buch geschrieben hast. Zeigt es doch, dass alles möglich ist, wenn man daran glaubt und das die Liebe die stärkste Kraft auf Erden ist.
    Ganz liebe Grüße Falk

    Antworten…..sooo, hier meine erste Antwort auf das erste „Weihnachtsfeedback“. So wie für dich das Buch ist für mich deine Kritik wie Weihnachten…..sogar mit neuem Weltrekord. Der lag bisher bei 3 Tagen. Und wie immer freut mich das als Schriftsteller am meisten. Dass es so schön lesbar ist. So wie es mich als Journalist immer wieder freut, das es die ganz eigenen Erinnerungen weckt, an die Zeiten, als „die rote Brut“, smile, darüber bestimmt hat, wie wir leben sollen. Zum Glück haben wir uns nie daran gehalten…..so gab es trotzdem genug zu erzählen über das Aufwachsen in einer Diktatur. Im Osten erinnert es die Leser, so wie dich, an das, was sie in den geteilten Zeiten alles erlebt haben, im Westen an das, was sie darin alles verdrängt haben. Deshalb wissen sie dort bis heute auch nicht viel über das Leben hinter dem Eisernen Vorhang. Weil sie es nie wissen wollten. Das steht auch mit drin. Und natürlich, dass alles möglich ist, wenn man daran glaubt und dass “die Liebe die stärkste Kraft auf Erden ist“ ist ja auch wahr. Also wirklich Danke Falk, besser geht es ja fast nicht….top

  45. Steffen Flath sagt am 2. Februar 2015 um 22:50:

    Lieber Torsten Preuß,
    Dein Buch gefällt mir. Es läßt sich gut lesen und erinnert an manch eigene Erlebnisse im Leben. Beeindruckt hat mich Deine Freiheitsliebe, die Dich angetrieben hat. Die Sehnsucht nach Freiheit brachte ja schließlich die Mauern zum Einstürtzen. Möge Deine Lebens- und Liebesgeschichte beitragen, die Sehnsucht nach Freiheit in der Freiheit zu erhalten, weil wir sonst schnell wieder in der Diktatur landen. Über einen zweiten Besuch im Sächsischen Landtag würde ich mich freuen, weil ich Dich jetzt kenne. Herzliche Grüße Dein Steffen Flath

    Antworten….na Prima, ein Feedback aus der „hohen Politik“, schön, denn dort wird es ja auch schon längst gelesen. Das ist gut, denn das Buch soll ja eine ganz neue Diskussion über das Deutschland von damals bis heute starten. Damit am Ende wieder das am meisten zählt, was 1989 als wichtigstes erkämpft wurde: Freiheit. So machen mich deine Worte natürlich besonders zufrieden und erinnern mich daran, dass „Freiheit!“ ja auch ein passender Titel gewesen wäre, denn darum geht es ja vom Anfang bis zum Ende. Um die geistig wie körperliche Befreiung aus einem Aufwachsen in einer Diktatur, also dem genauen Gegenteil von Freiheit. Die schätzen immer die am meisten, die sie schon mal vermisst hatten, so wie wir als geborene Ostler und wenn wir alle nicht wollen, das wir noch mal in diese Situation kommen, dann müssen wir unsere Freiheit jeden Tag verteidigen. Das braucht Mut und auch eine gewisse Lebensfreude, und beides scheint in Deutschland gerade nicht mehr sehr verbreitet zu sein. Lieber jammern, meckern und alles Scheiße finden. Dabei ist heute jeder frei, kann aus seinem Leben machen was er will oder nicht, anders als damals. Trotzdem haben wir uns selbst damals die Freiheit genommen, ein eigenes Leben zu führen, du wohl auch, so hat dich manches beim lesen an dein eigenes erinnert und auch damit geht es dir wie vielen, die beim Lesen plötzlich noch Mal auf den großen Trip zurück in die eigene Vergangenheit kommen. Und das freut mich immer wieder, so soll es ja sein, also Danke für das Feedback und in den Landtag komme ich noch Mal. Am besten mit meinem Buch unterm Arm und einer Rede zur Lage der Nation ..…smile. Wäre, wie gesagt, ja mal ganz angebracht. Danke, top

  46. Maja sagt am 1. Februar 2015 um 14:44:

    Hallo Torsten,

    ich habe Dein Buch von meinem Arbeitskollegen bekommen. Ich war so begeistert, dass ich ihm daraufhin eine Postkarte geschrieben habe.
    Auf jeden Fall wollte ich hier persönlich noch mal schreiben, dass ich dieses Buch so schön fand, ich habe mitgelitten, mit gefiebert und gehofft. Als die Mauer fiel war ich erst 9 Jahre alt, deswegen ist dieser Erfahrungsbericht, dieses wie das Leben wirklich war, so phantastisch.
    Jedenfalls, danke für das Buch.

    Liebe Grüße aus Coswig;)
    Maja

    Antworten…..so Maja, wieder eine Leserin aus der “nächsten Generation”. Das freut mich natürlich wieder, so bleibt es weiterhin ein Buch für Jeden, egal welches Alter. Danke das du mitgelitten, mitgefiebert und mitgehofft hast. War also spannend und bewegend? Als Schriftsteller höre ich das natürlich am liebsten. Und als Journalist freue ich mich wie immer, dass ich dir diese Zeiten so nah gebracht habe, das du jetzt eine Vorstellung davon hast, wie das Leben damals wirklich war. Also, was will ich mehr? Nur noch Danke! sagen und viele Grüße an den Rand der Stadt…

  47. Hallo Torsten,

    ich hab im Juni Dein Buch gekauft und wie es so ist, komme ich erst heute dazu Dir zu schreiben. Ich habe das Buch innerhalb von 3 Tagen gelesen, so spannend fand ich es. Ich bin zwar erst Jahrgang 1976, aber dennoch sind mir viele Dinge vertraut. Falls mir doch was unklar war, konnte ich meine Schwester, die Jahrgang 1968 ist, fragen.
    Ich kann Dir nur zu diesem Buch gratulieren und hoffe die Fortsetzung erscheint bald. Kannst Du schon sagen wann ungefähr?

    Lass es Dir gut gehen und viele Grüße von mir

    Alexander Speth

    Antworten…..danke Alexander, dass du dich dann doch noch entschieden hast, mir deine Meinung zu schreiben. Mit 3 Tagen liegst du ja im Rekordtempo. lmmer wieder Wahnsinn. Obwohl es mich ja freut, dass es “lesbar” ist. Denn damit bist du nicht alleine und auch die Frage “Wann kommt denn die Fortsetzung?” höre ich unterwegs immer wieder. Alle wollen wissen wie es weiterging und geht. Entschieden ist noch nichts. Sobald Teil 2 kommt, sage ich Bescheid, das kann aber noch etwas dauern. Immerhin habe ich schon den ersten und den letzten Satz, das ist wichtig beim Schreiben, so steht die Geschichte schon, ich muss sie nur noch erzählen. So unzensiert und authentisch wie Teil 1, das ist schon mal versprochen. In diesem Sinne also Danke! für das Feedback, und immer schön weiterempfehlen…..grüße top

  48. claudia sagt am 31. Januar 2015 um 17:46:

    Guten Tag Herr Preuß, ich bin gerade fertig geworden. Schade, denn ich wollte nicht mehr aufhören, so gefesselt hat mich Ihre Geschichte. Ich habe das Buch von meiner Mutter bekommen, die es von einer Freundin hat die es mal auf einer Ihrer Lesungen gekauft hatte. Jetzt geht es hier bei uns rum. Wir sind eine Familie, die zum Teil aus dem Osten, zum Teil aus dem Westen kommt, also genau die richtige für ein “Ost-West-Buch”. Meine Mutter ist aus dem Osten und sie hat schon immer versucht, mir diese Zeit zu beschreiben. Ich bin jetzt 17, also habe nicht wirklich etwas mit diesen Zeiten zu tun und sooooo froh, das ich heute in Freiheit groß werde und machen kann was ich will aus meinem Leben. Das haben Sie auch gemacht, trotz den ganzen Schwierigkeiten, und schon deshalb werde ich das Buch weiterempfehlen. In meiner Generation gibt es immer mehr, die nicht wissen, was sie mit ihrem Leben anfangen können und für die ist Ihre Geschichte vielleicht eine Hilfe. So wie für mich, weil ich ja auch von der großen Liebe träume und schon deshalb liebe ich ihr Buch. Das wollte ich Ihnen hiermit sagen, einen schönen Gruß von meinen Eltern…..claudia

    Antworten…Danke Claudia. Freut mich natürlich wieder, wenn eine Leserin der nächsten Generation so begeistert von dem Buch ist und wenn es dazu beigetragen hat, das wichtigste im Leben wieder zu schätzen ist das allein schon ein voller Erfolg für mich. Also schmeiß deine Freiheit nie im Leben weg, sondern nutze sie um etwas aus dir und deinem Leben zu machen. Dabei wünsche ich dir weiter viel Spaß und Danke für die schönen Worte…top

  49. Torsten sagt am 26. Januar 2015 um 09:51:

    Vielen Dank für Deine/Eure Erinnerungen.
    Auch als Spätgeborener(1970) sehe ich Euch Hirschbeutler in Trampern im Volli oder bei Schuldiskos zu Udo über die Tanzfläche steigen.
    Habe letzte Woche mal wieder im ehemaligen Szeged gesessen und an damals gedacht, als es z.B. mal vorübergehend kein Bier mehr im Ausschank gab: Nur im Herrengedeck! Wat für Zeiten.
    Dinge, die näher sind, bewegen stärker. Eure Geschichte ist exemplarisch für viele Menschen, denen die Kommunisten böse mitgespielt haben. Wieviel Leid das rote Pack verursacht hat!
    Das Lesen war bei mir ein Wechselbad der Gefühle: die blanke Wut angesichts der Schikane und tiefe Traurigkeit wegen der Trennung eurer Familie.
    Hut ab vor der Silvesteraktion über die grüne Grenze. Das Glück ist manchmal auf der Seite der Mutigen.
    Grüße aus Berlin, Torsten

    Antworten….ein Feedback eines Namensvetters, was soll da schon schief gehen? Freut mich, dass dich die Geschichte so lebensnah erinnert hat, an diese “Wat für Zeiten”. In einem “Wechselbad der Gefühle”, zwischen der “blanken Wut” und “tiefer Traurigkeit”……..ja, ja, das hatte ich beim Schreiben auch. Habe ich sogar heute noch beim lesen. Aber am Ende ging es glücklich aus, wir haben alles überstanden, mit Glück und Mut, und so hatte ich was zu erzählen. Schön also, dass es auch dir gefallen hat, Danke in die Hauptstadt mit einem Prost! aufs Herrengedeck von Torsten an Torsten

  50. Elke sagt am 24. Januar 2015 um 22:11:

    Also wollte nur sagen das Buch Ist wirklich total super ich kann es nur empfehlen es ist spannend, aufregend und noch dazu eine wahre Begebeinheit. Ein Renner der wirklich verleitet zu lesen wann immer es einem möglich ist . Echt super sollte man gelesen haben sonst entgeht einem was. Ich hoffe es kommen noch Bücher von ihnen , denn da macht lesen Spaß. Wirklich erste Sahne !!!
    Leute lesen macht vielen Menschen nicht Spaß ich kann garantieren wenn ihr dieses Buch lest werdet ihr zum Lesewurm.
    Also nichts wie in den Laden dieses Buch muss man einfach haben.
    Viel Spaß beim Lesen.
    Elke aus Österreich

    Antworten….na was soll ich darauf noch antworten? Außer: Wie schön! Ich schließe mich jedem einzelnen Wort an, smile…..also Danke nach Österreich. Immer wieder erfreulich, dass auch außerhalb Deustchlands eine deutsche Geschichte so ankommt. Danke und viele Grüße top

  51. Eric sagt am 12. Januar 2015 um 15:30:

    Hallo Herr Preuß,

    ich war letztes Jahr im Publikum, als Sie in der blauen Fabrik aus Ihrem Buch lasen, ich war auch
    einer der ersten, die klatschten, als Sie erwähnten, dass sie mit Ihrer
    Frau bereits 30 Jahre verheiratet sind :-) . Jedenfalls lies ich mir
    nach der Lesung eine Visitenkarte geben, bestellte das Buch und schenkte
    es meinen Eltern zum 48. Geburtstag meines Vaters, der auf der
    Wittenberger Straße groß wurde.

    Gerade habe ich mit meinem Vater telefoniert. Wie das so ist bei Büchern
    als Geschenk lässt man sie erstmal liegen, doch irgendwann ergreift es
    einen und beginnt zu lesen. Meine Eltern waren die Woche im Urlaub –
    Papa verschlang den Wälzer. Er kann viele ihrer DDR- und
    Laubegast-Errinnerungen bestätigen, und genoss das Hineintiefen in die
    Vergangenheit, den Rückblick. Es freut mich, dass ich durch Sie meinen
    Eltern ein solch schönes Geschenk machen konnte – und ich denke es ist
    auch für Sie schön, von einem Zeitzeugen für die Akkuratheit und den
    Wortwitz des Buches gelobt zu werden.

    Dankeschön.

    Viele Grüße

    Eric

    Antworten……na aber! Natürlich freut mich das. Und noch mehr: Die eine Generation gibt es der anderen. SO soll es sein, ein Buch für die ganze Familie. Damit jeder weiß, wie es in unseren deutschen Zeiten zuging. Geschrieben ohne jede Verklärung aber viel “Wortwitz”. Obwohl es ja manchmal wirklich traurig wird…aber so war es nun mal gewesen, ist ja eine wahre Geschichte, also vielen Dank für die schönen Worte und Grüße an den papa…..top

  52. genio ruesen sagt am 28. Dezember 2014 um 13:40:

    Eine Vorlesung des Autors hat mich dieses Buch in den Schoss geworfen. Ich habe es in nur wenigen Tagen gelesen. Das Buch gibt ein Blick auf das Leben Hinterm eisernen Vorhang. Es zeigt einen Hollaendischen Aussenseiter wie Menschen leben, versuchen etwas davon zu machen oder zu entfliehen. Man spuert die Beklemmung und ist froh damals im Westen zur Welt gekommen zu sein.
    Ich denke das Buch wird mich helfen meine Schueler einfuehlen zu lassen wie es sein muss in so einem land zu leben.
    Ein grossartiges Zeugnis wie junge Leute damals in de ‘Roten Baracke’ in das Joch gespannt wurden. Un wie froh man sein kann daraus zu entfliehen.

    Antworten: …na das freut mich natürlich mal wieder. Ein Feedback aus Holland. Dort ist das Buch gelandet, weil ich vom holländisch-deutschen “Rotary-Club” zu einer Lesung nach Enschede geladen wurde. Anfangs hatte ich noch etwas bedenken, dass eine so “deutsche” Geschichte in Holland “zünden” würde, aber danach war ich in 5 Sekunden ausverkauft und einer derjenigen Besucher, die sich ein Exemplar sicherten, waren Sie. Das Ergebnis: Sie haben ein “großartiges Zeugnis” aus der Zeit der “roten Baracken” gelesen. So ging und geht es ja vielen aus dem damaligen “Westen” und so haben Sie jetzt etwas in der Hand, dass Ihnen hilft, auch der nächsten Generation in Holland klar zu machen, was es bedeutet, von Anfang an in einer Diktatur zu leben und groß zu werden. Viele Grüße an ihre Schüler. Vielleicht sehen wir uns mal wieder am Rande einer Lesung in Holland. top

  53. André Peter sagt am 27. Dezember 2014 um 03:06:

    Also unbekannterweise (du kennst mich ja nich) schreib ich hier erstmal Danke für das tolle Buch das du geschrieben hast. Les es grad zum zweiten mal. Der Schlagzeuger Spitz hats mir geliehen. Ich muss mir wohl auf jeden Fall noch ein eigenes Besorgen. Und vlt. für Freunde und Bekannte.
    Für mich als Dresdner Bj. 82 ist das irgendwie auch besonders interessant, so viel mitbekommen von dem ganzen DDR Mist hab ich ja nicht. Nur das Kindergartenessen hab ich gehasst und irgenwie komisch wars das ich nur einen Monat Pionier war xD. Ach ja die Ikarusbusse auf der 85, da war ich auch Stammgast. Meine erste Schule war übrigens auch die 33.
    Den kleinen orangen VW Bus kenn ich auch gut. Kleiner Tip, den gibts grad wieder neu aufgelegt von Matchbox. Orange mit weißem Dach ;) .

    Vielleicht sieht man sich mal. Wenn du ab und zu das Taxi nutzt ist die Chance schon größer.
    Gruß André Peter

    Antworten: ….hi Andre‘, danke, ein schönes Feedback von einem Vertreter der etwas jüngeren Generation freut mich ja auch immer wieder ganz besonders. Als du geboren wurdest, bin ich selbst bald Vater geworden, so ist Paul heute ungefähr so jung wie du, wie du ja auch gelesen hast. Und trotzdem haben auch wir einige Gemeinsamkeiten. Der „Ikarus-Bus der Linie 85“, die „33.“ als erste Schule, und „Pionier“ warst du auch mal. Zwar nur einen Monat, aber wie sich ein rotes Tuch um den Hals anfühlt, weißt du so immerhin. Der Rest ist dir Dank des Mauerfalls erspart geblieben und wie es gewesen wäre, hast du jetzt gelesen. Sogar schon zum „zweiten Mal“. Also vermute ich Mal, es war auch dir nie langweilig und wie immer freut mich das am meisten. Eigentlich ist das ganze Thema ja längst ausgeschrieben, so war es gar nicht so einfach, die Spannung zu halten. Am meisten freut mich aber dein Tipp. Ich suche mein erstes „Traumauto“ ja schon ewig auf Trödelmärkten, bis heute umsonst. Aber wenn du Recht hast, brauche ich ja jetzt nur in einen „Intersho…“, sorry, Spielzeugladen zu gehen. Also Danke auch dafür und wenn ich mal ein Taxi brauche, welche Nummer wähle ich dann??? Gruß top

  54. Hallo Torsten!

    Da ich nicht richtig weiß wie ich anfangen soll stell ich mich erst einmal vor.
    Mein Name ist Anke, bin noch 37 Jahre jung und wohne in Poing bei München.
    Mein Werdegang:
    • 1973 in Dresden geboren
    • Krippe, Kindergarten
    • 14.POS und 117.POS
    • 10. Klasse mehr schlecht als recht abgeschlossen
    • zwangsläufige Ausbildung bei der Post
    • nach der Wende München angestellt bei der Post
    • mein Traummann geheiratet
    • zwei Kinder (jetzt 11 und 9 Jahre)
    • bei der Post gekündigt
    • bis heute Traumverwirklichung mit Kindern arbeiten (Tagesmutter, div. Krabbelgruppen, Momentan Arbeit im Miniclub wo ich Kinder auf den Kiga vorbereite)

    Bisher habe ich nicht mehr allzu oft über mein Leben in der DDR nach gedacht obwohl mein Mann und auch ich viel lesen, diskutieren und nachdenken über unser jetziges Deutschland.
    Auch werden viele Sachen gelesen die eher unerwünscht sind in unserem Staat. Und da kommt man doch immer wieder ins staunen und es wird immer mehr alles hinterfragt.
    Nun hat mein Vater mir vor einiger Zeit Dein Buch zum lesen gegeben.
    Endlich hatte ich nun auch die Möglichkeit es zu verschlingen, denn mir ging es da nicht viel anders als den anderen Lesern.
    Jedoch bringt es mich bis jetzt immer wieder zum krübeln. Ich weiß immer noch nicht ob ich total begeistert bin oder es bei mir so viele Fragen aufwirft das ich es vielleicht nicht richtig verstanden habe. Denn hier und da sehe ich die Sachen anders als Du. Du kämpfst immer noch gegen die alten Zeiten an. Und ich frage mich soll das Buch vielleicht auch ein wach rütteln an die Menschheit sein was wir schon länger und gerade in Deutschland erleben? Oder, verzeih, willst Du nur Geld damit verdienen?
    Wenn ich das ganze System so in den Jahren verfolgt habe bin ich der Meinung das wir uns immer mehr Richtung DDR zurück bewegen. Es fehlt eigentlich bald nur noch die Mauer.
    Nun ja, wenn man so sieht wer unsere Kanzlerin ist und natürlich sonst so in den Parteien sitzt ist das auch gar nicht so abwegig. Ja und ich gebe Dir Recht das die ganzen Roten davon gekommen sind. Auch ich habe mich damals wie heute darüber aufgeregt.
    Ich muss dazu aber mal erzählen das ich mit einem Vater groß geworden bin der SED-Mitglied war. Jedoch bin ich nicht unbedingt rot erzogen worden. Mein Vater wollte nur seinen Weg gehen und das einigermaßen verwirklichen was er arbeiten wollte bzw. studieren.
    Auch ich wurde stundenlang, erst in der POS und dann bei der Ausbildung, von den “lieben Genossen” bearbeitet in die Deutsch sowjetische Freundschaft einzutreten oder eben mit 16 Jahren zu unterschreiben das ich mit 18 Jahren der SED bei trete. Aber da bin ich standhaft geblieben und hab’s nicht unterschrieben.
    Erleben durfte ich auch wie es ist wenn man keine Westfreunde haben darf, denn sonst hätten sie meinen Vater abgeholt und weggesperrt. Meine beste Freundin ist damals mit ihren Eltern ausgereist und ich durfte keinen Kontakt zu ihr haben. Meine Eltern und ich haben aber einen Weg gefunden das wir uns schreiben konnten. Heute noch bin ich ihnen Dankbar denn diese Freundschaft besteht immer noch.
    Also nicht alle SED-Mitglieder waren gleich extrem rot bis zum umfallen. Und für meine Eltern war das auch nicht immer leicht. Jeder Mensch denkt nun mal anders. Was auch gut ist denn sonst wäre das Leben langweilig und wir hätten nichts zum reden.

    Die Örtlichkeiten in Deinem Buch sind prima beschrieben. Allein die Neustadt. Da kamen auch bei mir viele Erinnerungen hoch auch wenn ich 10 Jahre jünger bin als Du. Die Neustadt war kurze Zeit auch mein zu Hause. (Kamenzer Str.)
    Erst war ich auf der Prager Str. in der Depeche Mode-Szene und dann später am Hauptbahnhof und in der Neustadt in der Punkszene. Und ja das aussehen war auch bei mir hier und da mal etwas provozierend so das ich irgendwann bei meiner Oma Hausverbot sogar erteilt bekam.
    Aber ich möchte diese Zeit nicht missen zumal es mich in München gleich weiter in diese Szene zog. Dort habe ich dann in der Gothic-Szene meine große Liebe gefunden und mit der bin ich immer noch glücklich zusammen verheiratet. ;-)
    Nun gut, ich denke es ist genug geschrieben. Wie schon am Anfang des Briefes ich weiß einfach nicht wo ich anfangen soll so viel geht mir durch den Kopf seit ich das VVV? gelesen habe.
    Nun bin ich mal gespannt was mein Mann zu dem Buch sagt wenn er es gelesen hat.
    Und vielleicht wird’s nun auch hier und da bei Freunden ein Geburtstagsgeschenk.

    Über eine Antwort würde ich mich freuen!!!

    Vielen Dank
    und liebe Grüße auch an Deine Lebensgefährtin Katrin (Hut ab!!!)

    Anke

    Antworten…….Danke Anke, dass du deine email auch ins Gästebuch gestellt hast. Ging und geht ja vielen Lesern so ähnlich wie dir, wenn dabei das „nachdenken“ über diese Zeiten einsetzt. Oder wie mir mal ein Leser nach einer Lesung sagte: „Da hat man das alles so schön verdrängt und nun? Kommt es alles wieder hoch.“ Immerhin so, dass den meisten dabei nicht gleich ganz schlecht wird. Im Gegenteil, auch du hast es „verschlungen“, was, wie gesagt, noch immer das größte Kompliment für mich als Schriftsteller ist. So wie es mich als Journalist immer wieder freut, wenn es nicht nur das Herz angesprochen hat, sondern auch den Verstand. In dem „krübelt“ es dann und manches siehst du dabei anders als ich aber du stellst es dabei auch in Frage. So soll es sein, denn erst dann „rüttelt“ es einen auf und plötzlich bekommt man vielleicht eine ganz andere Sicht auf das, was wir da alles so erleben durften, mussten und haben. Aber, wie schon gesagt und auch geschrieben, es war ja nicht alles schlecht….und das damals „nicht alle SED-Mitglieder gleich extrem rot bis zum umfallen“ waren stimmt auch. Aber ohne sie alle hätte es das alles eben nie gegeben und du hast dich ja auch „standhaft“ verweigert, statt mitzumachen. Aber das erforderte Mut und den hat nun mal nicht jeder. Nur deshalb funktionieren Diktaturen. Hauptsache ist aber, dass man heute kapiert hat, was damals eigentlich mit einem los war und dabei soll das Buch ja helfen. In diesem Sinne, viele Grüße aus der alten in die neue Heimat…..und Danke für das „Hut ab!!!“ top

  55. Axel Schade sagt am 12. Dezember 2014 um 16:45:

    Frage an Bernd die Fuge

    ” bisher gab es nur ein buch, dass mich annähernd so emotional berührte wie deine zeilen. auch dort wollte ein vater ,,nach hause” zu seiner familie – musste dafür aber 15000 km zu fuß durch ein land…”..

    Wer ist der Author & was ist der Titel des von Dir erwaenten Romans ?

    Danke im voraus & Gruesse aus New York .

    Axel

  56. bernd die fuge sagt am 11. Dezember 2014 um 15:06:

    hallo torsten,

    habe dein buch soeben ausgelesen.
    bisher gab es nur ein buch, dass mich annähernd so emotional berührte wie deine zeilen. auch dort wollte ein vater ,,nach hause” zu seiner familie – musste dafür aber 15000 km zu fuß durch ein land, wo er jederzeit denunziert – in straflager zurückgeschickt – oder gleich erschossen werden konnte. ebenfals eine wahre geschichte von vor fast 70 jahren.
    diese 2 bücher und auch selbst erlebtes erinnern mich wieder einmal, dass das höchste gut die familie und gesundheit sind.

    schon während ich dein buch las keimte in mir die frage auf, ob eure liebe diese zeit der prüfungen bis heute überlebt hat?
    als ich dich zufällig vorgestern auf der straße traf und nach der episode mit dem illegalen grenzübertritt ,,befragte” hast du mir zu meiner überraschung ganz kurz deine ,,ballkönigin” vorgestellt! damit hat sich erfreulicherweise meine frage selbstredend beantwortet.

    nun las ich von dem verbot, an sächsischen schulen lesungen zu halten….was soll ich sagen…..da fällt mir passenderweise eine textpassage einer guten rockband aus erfurt ein…..,,dummheit wird eurer henker sein”!
    trotz widrigkeiten in all den jahren hast du immer getreu dem motto ,,never give up” gelebt und gehandelt …welches sinngemäß auch meine lebensmaxime ist! auch ich habe erfahren müssen, dass das recht nur auf der seite derer ist, die die ,,dicke kohle” haben…ein vom amtsgericht besteller rechtsanwalt hat mir die meinige mit staatlicher genehmigung genommen!
    auch ich gab never auf und hab es durch eigene kraft – und auch den willen, neue wege zu gehen , geschafft heut viele dinge anders zu sehen…. andere werte in den vordergrund zu stellen und am meisten freue ich mich über solche momente im leben, menschen wie dich treffen zu dürfen….egal ob in laubegast, in afrika ,amerika oder asien.

    freundlichste grüße an deine famile vom bernd aus tollkewitz

    Antworten……na das sind doch wieder mal Worte die mich gleich als Schriftsteller, Journalist und Mensch freuen. Genau so soll es ja sein. Ein Buch, welches Herz UND Verstand anspricht. Auch noch so, dass man sich fast nicht wehren kann oder will. Außer man hört wieder auf. Das hast auch du nicht, im Gegenteil, am Ende ging es ziemlich schnell. Zwei Tage nach unserem Treffen, schon fertig. Dabei warst du gerade erst bei meinem „illegalen Grenzübertritt“. Immer wieder ein Höhepunkt…..schön ist auch, dass dir beim Lesen der Wert der Familie wieder klar geworden ist. Also doppelt Danke für dein Feedback, wir sehen uns ja bestimmt mal wieder „im Dorf“ oder beim Bier im „Gerücht“, Gruß nach Tolkewitz, top und die Familie

  57. Heike Krenz sagt am 10. Dezember 2014 um 09:33:

    Hallo Torsten,

    alles begann an einem ganz normalen Bürotag. Ich öffne meinen Poskasten und lese die Einladung zu Deiner Lesung im Kaffee an der Wallstrasse und denke das klingt sooo interressant das muss ich mir anhören. Verpasste sozusagen auch noch den Termin…war einen Tag zu früh da und bin am nächsten Tag noch mal da hin…und ich muss sagen es hat sich gelohnt!!

    Es war wirklich ein Trip noch mal zurück. Ein wunderbarer ehrlicher Trip der einem zum lachen und weinen gebracht hat. Auch unsere Tochter wurde 83 geboren und auch wir wohnten in der Neustadt auf der Friedensstrasse in einer Wohnung wo mein Mann vier Monate gebaut hat damit man da auch wohnen kann. Wir sind damals auch auf die Strasse gegangen und haben demonstriert aber manches hat sich bezüglich der alten Garde nicht verändert. Mein Ärger darüber lodert bei mir noch genauso wie damals. Beim lesen weis man warum dieses Buch nicht offiziell verlegt wird..es sind zu viele Wahrheiten enthalten, aber endlich hat es mal jemand beim Namen genannt. Tolles Buch und ich hoffe auf die Fortsetzung!!

    Alles Gute für Dich weiterhin!

    Antworten….na das freut mich ja. Kaum gekauft schon gelesen und sogar schon kritisiert. Auch noch so, dass das Herz des Schriftstellers wie Journalisten gleich wieder etwas höher schlägt. Das auch bei dir/euch das eigene Leben beim Lesen vorbeizieht ist ja eine Erfahrung, die die meisten Leser machen. Weil es, wie du ja auch sagst, “authentisch” diese Zeit beschreibt. Die hätte ich ohne meine Ballkönigin nicht so überstanden und auch damit hast du Recht. Katrin ist eh der heimliche Star des Buches, wie ich immer sage. Ist machmal wirklich nicht so einfach mit einem Typen, der immer versucht, seinen eigenen Weg zu gehen. Aber immerhin, das macht das Leben wie die Liebe nicht langweilig und auch deshalb sind wir heute noch immer zusammen. Also Danke noch Mal auch von ihr, und immer schön weiterempfehlen, top

  58. Josefine sagt am 8. Dezember 2014 um 10:23:

    Hallo Torsten, du hast mir beim kaufen gesagt, das ist mal etwas ganz anderes, und wirklich wahr! Ich habe selten etwas gelesen, das mir so bekannt vorkam. Obwohl ich dich erst beim Buchverkauf auf dem Inselfest kennenlernte, aber jetzt bin ich froh, dass ich mich auf deinen “Geheimtipp” eingelassen habe. Eine der schönsten und bewegensten Liebesgeschichten aller Zeiten. Auch noch so erzählt, dass man von vorne bis hinten mitgehen kann. Im Guten wie im Bösen. Ich habe machmal wirklich mitgeheult. Und mitgelacht, denn auch ich habe mich schon ziemlich zeitig verknallt, aber naja…darüber können wir ja mal bei deiner nächsten Lesung im Cafe am Postplatz quatschen. Ich freue mich schon, bis dahinne, Josefine

    Antwort…so, jetzt bekommst du doch noch eine Antwort. Das meiste habe ich Dir ja schon nach der Lesung gesagt. Schade, dass es mit deiner großen Liebe nichts wurde. Aber ein Paar wie uns gibt es wohl auch nur aller Jubeljahre….auf alle Fälle freut es mich, dass ausgerechnet eine “Josefine” die Liebe in der Geschichte so schön findet. Denn wie du weißt, wenn Paul ein Mädchen geworden wäre….danke also noch Mal für die schönen Worte und das viele Lob. Es freut mich ja immer wieder, wenn gerade deine Generation das Buch verschlingt und danach etwas besser weiß, was eigentlich los war in der Zeit, als die Eltern groß wurden. Ganz anders als heute, aber auch mit einer Menge Spaß. Auch wenn es manchmal traurig wird, ich meine war. Auch das stimmt, also, Danke noch Mal, top

  59. Hallo Torsten, nachdem ich durch bin, hier noch ein paar Zeilen zu Deinem Buch. Es war tatsächlich in kürzester Zeit aufgelesen da nie langweilig. Besonders gefreut habe ich mich über einige Namen und Plätze, zu denen ich Gesichter und Bilder hatte. Ich denke da zuerst an die Band, die immer nur ein Lied spielt…. Mittlerweile ist Spitz recht virtuos geworden und kann mehrere Lieder. In einigen Passagen läßt Du durchblicken, dass du dir einen gerechteren Ausgang gewünscht hättest. Meinerseits bin ich da etwas milde geworden. Wir werden sehen wer recht hat – das bringt die Zeit auf. Zumindest hätte sich im Westen damals niemand erlaubt, ein “Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz” zu erlassen – ein Aufschrei wäre wohl durch’s Land gegangen: “das is’ doch wie im Osten!”. Überhaupt scheint mir die damalige Polarisierung auch Ihr Gutes gehabt zu haben: es gab ein gewisse gegenseitige Kontrolle…..

    Antworten…..Hallo Paul, ja in den “geteilten Zeiten” hatte eben alles noch seine Ordnung. Aber nur, solange alles seinen “sozialistischen Gang” ging. Nicht nur im Osten, auch im Westen taten die meisten nicht mehr viel um ihn zu stoppen. Und wegen dem „Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz“? Erinnert dich das etwa an die Planwirtschaft? Dann hätte es eigentlich „Wirtschaftsverlangsamungsgesetz“ heißen müssen. Manchmal gab es ja nicht mal Klopapier…….naja, auch das steht drin, genauso wie vieles andere aus den geteilten Zeiten, auch noch so, dass auch dir „nie langweilig“ wurde. Wie immer freut mich das als Schriftsteller am meisten, also Danke für dein Feedback, top

  60. Matthias D. sagt am 2. November 2014 um 20:45:

    Nun habe ich mir den ganzen Nachmittag die Zeit genommen um auf Deiner Seite zu blättern, schmökern, staunen und manchmal auch zu schmunzeln bis hin zum herzhaften lachen. Was für ein Werdegang, wer hätte das gedacht als Du Dich, Anfang September 1980, einfach neben mich gesetzt hast und wir unsere Lehre begannen, sicher nicht einmal Du selbst. Da bin ich mir sicher!
    Nun haben sich unsere Wege wohl nicht prägend und oft gekreuzt aber doch so, das ich diese Zeit, sowie auch Dich, nicht vergessen habe. Bis zu dem Tag an dem ich dich das letzte mal kurz traf (Großröhrsdorf/84?) und sich unsere Wege trennten. Inzwischen hab ich Deinen weiteren Weg nachgelesen (Auszugsweise) und irgendwie ist er doch so verlaufen wie ich das von Dir nicht anders erwartet habe. Zielstrebig (!?) an seinem eigenen Leben stricken, es so zu gestalten wie man es selbst haben möchte. Wie ich finde sollte dies ein Grundrecht eines jeden Menschen sein und doch wird es den meisten immer verwehrt sein. Daran hat sich nichts geändert!
    Vieles ist mir, beim durchlesen deiner Seiten, wieder eingefallen; unvergessen Dein Brief an eine Zeitschrift (? FF Dabei??) zu den Berichterstattungen über die Ostermärsche, oder auch dein S 50 der aber auch keine einzige Bremse mehr hatte, außer den Fußsohlen.

    Schön Dich wieder gefunden zu haben….
    Matthias

    Antworten……das geht mir genauso. Musste beim Schreiben öfters an Dich denken. Wusste aber deinen richtigen Namen nicht mehr. Nur noch „Hering“ aus dem „VEBOBSAD“ fiel mir ein. Und der Protestbrief an die „FF“ ist nicht mit im Buch, weil ich den damals lieber vernichtet hatte. Und die Fahrten ohne Bremse? Die wird auch Katrin nie mehr vergessen, quer durch die ganze Stadt und an jeder Kreuzung die Füße runter. Ich glaube, es gab gerade mal wieder keine Bremsbeläge…..so war das damals, als man noch nicht so einfach sein eigenes Leben stricken konnte. Heute kann das Jeder und deshalb glaube ich, dass sich daran Alles geändert hat. Du bist frei und kannst aus deinem Leben machen was du willst. Obdachloser oder Raketentechniker,“ it’s up to you“, wie es in Australien immer hieß. In diesem Sinne, wir bleiben in Kontakt, Danke, top

  61. Hallo Torsten ,
    gestern bin ich fertig geworden mit deinem Buch , was mir mein Bruder letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Er hat es sogar persönlich bei dir abgeholt. Danke übrigens für die Widmung. Eine Geschichte über die Liebe zum Fest der Liebe geschenkt. Mich hat das Buch berührt , zum Lachen gebracht und auch zum Weinen Ich war damals 10 Jahre alt , als die Mauer fiel. Gespürt hat man es auch als Kind , das sich etwas verändert hat. Doch begriffen habe ich es erst als ich älter war und nun hast du mir geholfen , weiteres zu begreifen und mein Puzzle zu einem Bild zusammenzufügen. Danke dafür. Ich werde heut noch viel mit diesem Ost -West Ding nenn ich es mal (grins) konfrontiert , da ich als gebürtiges Sachsenmädchen in Bayern wohne. Immer wieder interessant , was da alles für Meinungen zum Vorschein kommen. Zwanzig Jahre noch danach. Manchmal ist es echt traurig , das sie immernoch so wenig von dieser Zeit wissen. Dein Buch müßte Pflichtlektüre in jedem Bundesland werden-auch für die Eltern und Großeltern. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung. Liebe Grüße in die Heimat aus dem Passauer Land Anne

    Antworten……mal wieder eine Kritik aus Bayern. Schön. So verbreitet sich auch unter Schwarzen weiter, was es aus den roten Zeiten noch so alles zu erzählen gibt. Auch noch so, dass es dich berührt hat. Noch schöner, denn so soll es ja auch sein (hat es mich beim Schreiben schließlich auch und ehrlich gesagt, muss ich heute noch an manchen Stellen heulen, selbst 2o Jahre danach…..) Aber gelacht hast du ja auch, also bin ich wirklich zufrieden. Zumal es mich noch besonders freut, dass du der Generation angehörst, für die ich es eigentlich geschrieben habe. Dachte ich zumindest. Aber dann waren auch immer mehr aus der etwas “älteren” Generation davon begeistert. So wie du, sogar so sehr, dass du es gleich als Pflichtlektüre in jedem Bundesland forderst. Als Verleger stimme ich dir da natürlich sofort zu, aber als “Poet”? Wäre es mir lieber, jeder würde es freiwillig lesen. Quer durch alle Bundesländer und Generationen. Am liebsten natürlich mit der gleichen Meinung danach wie du darüber, also Danke nach Bayern an Anne aus Sachsen, wo die schönen Mädchen wie an Bäumen wachsen…….

  62. Jens Rossa sagt am 30. Oktober 2014 um 14:53:

    Hallo Torsten,

    ich sage einfach mal “du”. Wenn man dein Buch gelesen hat, dann kennt man dich ja eigentlich dein ganzes Leben lang. Vor zwei Wochen bin ich kurzentschlossen mit meiner Frau nach Dresden gefahren. Schuld war die Aschewolke über Mitteleuropa und ein gecancelter Flug nach Kopenhagen. Stattdessen wollten wir schon seit Jahren mal in die Stadt, in der ich 5 jährig mit meinen Eltern und Geschwistern 1977 meinen ersten Urlaub verbracht habe und in der ich dann 1987 auf meiner Jugendweihefahrt das letzte Mal war.

    Dresden hat mich zwar von Ferne immer fasziniert, aber irgendwie waren dann andere Reiseziele doch immer wichtiger/attraktiver. Wenn man sich die Stadt jetzt so anschaut, komme ich übrigens zu dem Eindruck, dass die Kapitalisten auch nicht mehr vom Städtebau verstehen als die Kommunisten. Da baut man ein NH-Hotel genau gegenüber der Kreuzkirche – irgendwie hat da niemand was gelernt.

    Naja wie es sich so begab, war ich natürlich im Dresdner Fußballmuseum und habe dort dein Buch stehen sehen und es einfach mal mitgenommen. Ich habe es dann so schnell wie es ging in meiner Freizeit durchgelesen und ich muss dir ehrlich sagen, dass es mich sehr, sehr tief berührt hat! Erstens ist es wirklich wunderbar leicht geschrieben, zweitens ist es packend, drittens ist es ein hervorragendes Stück Zeitgeschichte und viertens sollte es ein Mahnmal für alle sein, die sich ihr eigenes Leben filtern.

    Meine Story ist eine ganz andere. Ich bin aufgewachsen im tiefsten Mecklenburg, dort waren die Roten vielleicht nicht so rot wie in Sachsen und die Jugend nicht so rebellisch wie in Berlin oder im Süden. Man hat sehr viel ruhiger gelebt glaube ich. Punker, Skinheads etc was sich alles an Subkulturen raus bildete in Berlin beispielweise, gab es hier oben nicht. Dadurch hat man uns vielleicht auch mehr in Ruhe gelassen? Schwer zu sagen. Ich bin eigentlich sehr behütet aufgewachsen, kann mich über meine Jugendzeit (zur Wende war ich 17) nicht groß beklagen. Natürlich werd ich nie vergessen, als ich mir in Prag 1988 einen Integralhelm im Intershop kaufen wollte und erst beim Bezahlen gemerkt habe, dass es ein Intershop ist. Natürlich hab ich traurig im Westfernsehen die Zusammenfassungen aus der italienischen Liga gesehen, oder als Lok Leipzig gegen Neapel gespielt hat, davon geträumt einmal im Leben nach Neapel zu fahren. Ich war mit 17 aber lange nicht so weit und konsequent in meinem Denken wie du es warst und es ist schwer vorherzusagen, was passiert wäre ohne Mauerfall.

    Schlimm finde ich immer die Runden mit Vertretern aller Generationen in Bekanntschaft und Verwandtschaft, wo man auf seiner Ledercouch sitzt, in den LCD-TV schaut, auf dem Laptop die Bilder der grad neugekauften Harley/des letzten Spanienurlaubs/../… etc präsentiert und da drüber rumjammert, wie gut doch damals alles war, als das Brötchen noch 5Pfennig gekostet hat und sich niemand Sorgen um einen Job machen musste… All diese Leute und jeden einzelnen Wähler der Linkspartei würde ich zwangsverpflichten, dein Buch zu lesen und seine selektive Wahrnehmung der Vergangenheit mal wieder etwas aufzufrischen.

    Ich muss zugeben, dass mir zum Teil beim Lesen des Buches Tränen kamen (“Geld. Pappi fahren”), zum Teil weil es so anrührend war wie die Stelle, aber auch zum Teil aus Wut und Ärger. Ich bewundere euch dafür, dass ihr euern Weg genommen habt. Mein Lebensentwurf ist sicher ein anderer, ich bin kein Künstler. Aber ebenso wie ihr anscheinend auch, hänge ich an meiner Heimat. Mit meiner Frau habe ich ein Haus in Mecklenburg (nicht weit weg von einem See, aber ohne Palmen), um Geld zu verdienen reise ich aber durch ganz Europa.

    Wie auch immer: ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute und Grüße aus euch dem schönen Zürich,

    Jens Rossa

    Antworten……vom hohen Norden in die schöne Schweiz, also vom „Fischkopp“ zum „Eidgenossen“………hoffe, ich darf das so sagen. Wäre ja bestimmt auch eine schöne Geschichte. Die sich in vielem mit meiner gleichen würde. Das haben wir hier ja schon öfters festgestellt. Auch, dass ich mich darüber immer wieder freue, wenn beim Lesen die eigenen Erinnerungen kommen. Meine beginnen 1973, da warst du gerade 1 Jahr, als die Mauer fiel 17 und damit gerade jung genug um doch noch in Freiheit alt zu werden. Statt bis zur Rente von Italien zu träumen. So wie einst 17 Millionen „DDR-Bürger“, die das heute öfters mal vergessen, beim Videoabend vom Urlaub irgendwo im Süden. Auch damit hast du Recht. Aber es ist heute eben nur noch schwer vorstellbar, dass man wirklich mal erschossen wurde, wenn man nach Italien wollte. Daran für ewig zu erinnern, auch dafür ist das Buch da, und so freut es mich natürlich, dass es dich im Nachhinein noch Mal berührt hat. Mitten im schönen Zürich. Oder hast du es „zu Hause“ am See gelesen? Wo auch immer, es hat dir gefallen und das freut mich, also Danke noch Mal für die schönen Worte und viele Grüße aus dem eigentlich schönen Dresden……top

  63. Was können wir anderes erzählen als das was gewesen ist, was wir erlebt haben? Immer die leise Angst, daß man irgendwann allein übrig bleibt, und suchend durch die leeren Hallen der Erinnerung schleicht. Keine Sau mehr da, die das interessiert.
    // Gut vorbereitet in die Blaue Fabrik gelatscht, um Lieder und “Schnurren” vorzutragen, Vergangenheitsbeschwörung. Plötzlich, wie eine zweite Stimme, taucht Torsten Preuß mit seinem Buch auf und liest. Ja: Das ist es was ich hören will, er hat sie aufgeschrieben, die Worte und Slogans mit der geheimen Bedeutung. “KWV”, “Ecke Alaunstraße/Sebnitzer”, “Gelbkreuz”, “Handgranatenwerfen”. Ja klar, ein Schießstand auf dem Kinderfest, diese Ironie haben “Die” damals nicht verstanden und verstehen sie wohl heute auch nicht. Und da isser’ wohl, der wirkliche Mauerverlauf, und da steht sie noch, die gute alte Mauer im Kopf, aber wir leben ganz gut in unserem Teil. Zumal wir rüber können – aber die nicht’ zu uns.// Mit dem Buch werde ich vorsichtig sein müssen: einmal angelesen geht sicherlich für einige Tage jede freie Minute dafür drauf.// Jedenfalls streife ich nicht allein durch die Erinnerungen, schön Dich getroffen zu haben und danke für die lange Arzt-Widmung! Paul Rähnitz

    Antworten……das freut mich aber. Mir geht es ja auch so. Ich bin immer wieder froh, Menschen zu treffen, denen Erinnern so wichtig ist wie mir. Obwohl ich eigentlich Niemand bin, der in der Vergangenheit lebt. Aber solange die noch Gegenwart ist? Kann sie schnell wieder Zukunft werden. Um das zu verhindern, bin ich an dem Abend mit meinen „Vergangenheitsbeschwörungen“ in die Blaue Fabrik gelatscht. Allerdings nicht so „gut vorbereitet“ wie du. Bis kurz vor dem Auftritt grüble ich ja immer hin und her was ich auf der Bühne bloß sage? Und lese? An dem Abend mal wieder ein paar Seiten aus der Zeit, als wir im „Kreuzberg von Dresden“, unserer geliebten Neustadt, unsere erste Wohnung beziehen. Das kommt immer gut an und so habe ich also auch dich neugierig gemacht auf meine Liebesgeschichte aus Deutschland. Auch wenn sie auf der ganzen Welt spielt. In einer Zeit, die für die Meisten unter uns ihr Leben war, ist und bleibt. Daran zu erinnern, dazu ist das Buch da, also hoffe und wünsche ich, das Lesen wird dich in deiner Vorfreude bestätigen. Schreib es wieder ins Gästebuch wenn du durch bist, Danke und schön dich getroffen zu haben. der “Arzt”, top

  64. Hallo Torsten!

    Viele grüss, aus Ungarn!

    Antwort……Danke für das Lebenszeichen. Von Georg, der ja auch im Buch steht. Immer wenn wir in Budapest sind, im “Paris des Ostens”, wie wir immer gesagt haben. Dort tranken wir unsere erste richtige Cola, kauften zum ersten Mal eine Platte von den Doors oder Police in einem Geschäft und konnten sogar Levis erstehen. Allerdings nur, wenn man genügend “Flinten” einstecken hatte….wer will, kann auch das noch Mal miterleben, einfach bestellen, lesen und erinnern……Grüße nach Ungarn, top

  65. Thomas aus Radebeul sagt am 27. Oktober 2014 um 16:54:

    Ein Buch spannend von der ersten bis zur letzten Seite, dass neugierig macht auf die Fortsetzung.
    Für alle die in den 1960er Jahren geboren sind ein absolutes Muß, auch für die die den Schritt in den “goldenen Westen” zu DDR – Zeiten nicht gewagt und/oder nicht für nötig gehalten haben, weil es ihnen bis auf paar wenige Dinge im Leben an nichts gefehlt hat, so wie mir.
    Nur die NVA hätte einen Strich durch die Rechnung machen können. Aber die hat sich zum Glück bis heute nicht bei mir gemeldet. :-) )
    Das Buch liest sich sehr gut und wenn man es erstmal in der Hand hat, will man es gar nicht mehr weglegen. Ich habe förmlich den Geruch vom Intershop in der Nase gehabt, beim lesen.
    Wie gesagt, dass Buch macht neugierig auf die Fortsetzung, wie es dem Autor, der ja aus meiner Sicht tolle Jobs hatte von 1998 bis Heute so ergangen ist. Beim Schreiben wünsche ich dem Autor wieder ein glückliches Händchen und vielleicht schafft es ja das Buch auf die Mattscheibe, obwohl es schon eine ganze Reihe von guten und schlechten “Wendefilmen” gegeben hat und die Finanzierung hier bei uns mehr als schlecht ist.

    Antwort:……Spannend ist immer wieder ein Kompliment für mich. Über die geteilten Zeiten gibt es ja schon viele Bücher, es ist also gar nicht so einfach gewesen, etwas längst Bekanntes so zu erzählen, dass es nicht langweilt, sondern fesselt. Das klappt wahrscheinlich auch, weil das Alles ja jeder kennt. Egal, in welchem Jahrzehnt man geboren wurde, aber nach dem 13. August 1961 haben wir im Prinzip alle das gleiche erlebt. Viele Möglichkeiten hatten wir ja nie, vom Ausgehen, über das Anziehen, dem Einkaufen bis zum Verreisen, es war für jeden immer derselbe Alltag. Und der Eine träumte davon, ihm irgendwann zu entfliehen, der Andere sich irgendwann damit abzufinden. Vor dieser Frage stand, ich glaube, jeder irgendwann mal in seinem Leben als “”DDR-Bürger”. Wie ich mich damals entschieden hatte, steht schon ganz am Anfang des Buches, wie es ausging ganz am Ende. Bis dahin ist es immer spannend, und, wie gesagt, dass freut mich am meisten. Auch, weil das bisher Leser aus allen Generationen gesagt haben, ein “Muß” also nicht nur für die “Sechziger”….bleibt nur noch eine Antwort auf den Vorschlag, die Geschichte zu verfilmen. Naja, wie immer sage ich dazu: “Am liebsten sofort!” Allerdings nicht auf der “Mattscheibe”, sondern der Leinwand, denn diese Geschichte wäre großes Kino, eine Lovestory die auf der ganzen Welt spielt, im Osten wie im Westen, also auch überall geschaut werden kann. In diesem Sinne, Danke nach Radebeul, top

  66. Hi Herr Preuß, ihr Buch ist wirklich Klasse. Haben schon alle aus der Familie gelesen und Sie können sich sicher sein, wir werden es weiter empfehlen. Es ist so lebendig geschrieben, man fühlt sich sofort in die Jugendzeit zurück versetzt. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung.

    Beste Grüße von ihren Nachbarn aus Laubegast

    ANTWORT…..danke, das freut mich natürlich immer wieder, wenn es die ganze Familie liest. Auch noch mit Begeisterung. Dass sich die ältere Generation dabei in ihre Jugend zurückversetzt fühlt, auch das haben ja schon viele gesagt und auch das freut mich natürlich sehr. Und wegen der Fortsetzung: Sie ist in Arbeit und ich freue mich schon ähnlich wie Sie. Ich werde Bescheid geben. Danke noch Mal, top

  67. Matthias Geißler sagt am 11. Oktober 2014 um 21:39:

    Hallo Torsten ,
    Vielen Dank für das Buch ich habe eins mit ein paar persönlichen Zeilen von dir drin.Freut mich sehr!Ich bin begeistert,also eigentlich entsetzt über die Geschichte was du alles erleben mußtet,wolltest und solltest.Beim lesen fühlte ich mich stellenweise wie “mit dabei” und mußte lachen über die voll zutreffenden typischen sächsischichen Formulierungen.Mir ist das Buch fast aus der Hand gefallen,als ich vom Ecki lesen mußte und dessen Oma,die wohnte früher bei uns im Haus.Ich weiß noch genau wie er früher zu Besuch kam.Auf der anderen Seite bekomme ich natürlich auch wieder den grenzenlosen Hass und die Wut auf die “Zone” und die ungeheuerliche Willkür und Unmenschlichleit unter der wir viele kostbare Jahre unseres damals jungen Lebens opfern mußten!Naja Spass hatten wir trotzdem.Ich mußte ja mal “nachsitzen”auf der “Bautzner”danach weis man genau bescheid wie es läuft!Auch die Geschichten über das ” Knödelland und die miesen Tschechen Grenzer so wahr es wirklich, das glaubt dir heute fast keiner mehr von den Jüngeren.Ich war auch an so vielen Orten wie du auch das läßt Erinnerungen wach werden.Ich wünsche dir und deiner Katrin noch eine schöne Zeit und bleibt gesund!Hoffentlich lesen das Buch noch viele vor allem die aus dem “Westen” und können so vielleicht mal besser verstehen wie es in der DDR wahr.Leider herrscht ja in den “alten Bundesländen”noch immer ein absoluter Irrglaube über das Leben damals “drüben”
    In diesem Sinne liebe Grüße nach Dresden ( schade mit Dynamo ) kann ja nur besser werden , vielleicht solltest du die mal beraten . . .
    ( kleiner Scherz )
    Gruß Matthias

  68. M.S. sagt am 9. Oktober 2014 um 10:30:

    So, nun ist es soweit, ich habe mich fast ohne Unterbrechung durch 600 Seiten Vergangenheit gelesen. Es ist wirklich bis auf die letzte Konsequenz unser Leben: Moped fahren, Diskos besuchen, billig Alkohol trinken, mit ein paar dürftigen Platten Feten feiern, wüste Konzerte besuchen, mit ganz wenig Materiellem richtig glücklich sein, im Urlaub nach Buli trampen und in Budapest auf dem Keleti schlafen – ja, das alles habe ich mit großer Wehmut gelesen. In der Erinnerung kommt natürlich auch die Wut immer wieder hoch.
    Nicht der Hauptperson zolle ich höchsten Respekt, sondern Katrin. Ihre Leidensfähigkeit hat mich am meisten ergriffen. Sie ist zurückgeblieben auf der Gefangeneninsel, ihr wurde das Leben noch mehr zur Hölle gemacht, sie hat die ganze Verantwortung für ein Kind getragen – das ist etwas, was ich mit 50 Jahren Lebenserfahrung als das allerwertvollste einschätze, die Erziehung unserer Kinder zu bewussten, denkenden und liebenden Menschen.
    Sollte es diese Katrin wirklich so geben, dann ist sie meine Kandidatin für den Lebensnobelpreis. Vielleicht kann ich ihr das eines Tages selber sagen.
    Ich werde das Buch jetzt unbedingt meiner Frau geben, denn sie wird sich wohl auch sehr gut wiedererkennen. Anschließend möchte ich, dass unsere Tochter es liest. Auf ihre Reaktionen bin ich gespannt, sie wird wohl mit vielem gar nichts anfangen können – ich hoffe aber, dass sie Fragen stellt.
    Sollte es Band 2 geben, würde ich mich freuen, denn eine Fortsetzung entspräche meiner Devise: Vergiss nicht, in die Zukunft zu schauen, wenn du an Vergangenes denkst, wirst du alt.

  69. Thomas Müller sagt am 8. Oktober 2014 um 21:31:

    Hallo Torsten,
    Petzi, mein Schulfreund und jetzige Chef vom „Paddy Foley’s“ legte mir Dein Buch ans Herz und borgte mir seine Messeausgabe. Ich hatte überhaupt keine Vorstellung was mich da erwarten würde. Zum Glück habe ich dann aber bald mit dem Lesen angefangen und konnte nicht mehr loslassen.
    Ich bin total begeistert!
    Das schönste, ehrlichste und mich am meisten bewegende Buch, was ich bisher gelesen habe!!! Schnörkellos erzählte, spannende Zeitgeschichte über den alltäglichen Irrsinn in der Zone – gut und unverzichtbar gegen die Ostalgie- Wellen und das Verharmlosen dieses Systems. Aber längst nicht nur Geschichte, denn schließlich ist das ja auch Eure ganz private Story.
    Da kamen viele Erinnerungen an die damalige Zeit in mir hoch, einiges war schon fast gelöscht, anderes wohl auch verdrängt.
    Bei manchen Szenen schnürte sich meine Kehle zu und einige mal musste ich tatsächlich auch heulen. Aber ordentlich gelacht habe ich auch.
    Respekt, mit welchem Mumm Ihr Euer Ziel verfolgt und an Euch geglaubt habt.
    Unbegreiflich, dass zum 20. Mauerfall- Jubiläum die Schaufenster, selbst der Dresdner Buchläden, mit Literatur zum Thema dekoriert sind, das wichtigste und beste Buch aber fehlt. Stattdessen schaut uns Schabowski in die Augen und will uns die Welt erklären. Welch Ignoranz der „Fachleute“.
    Längst habe ich mir natürlich inzwischen ein eigenes Buchexemplar besorgt und weitere zum Verschenken werden folgen.
    Ich bin sicher, dass dieser Roman ein Erfolg wird und rühre dafür gern die Trommel.
    Mach genau weiter so – never give up – aber wem sage ich das!
    PS: Vielleicht laufen wir uns ja mal im „Paddy Foley’s“ über den Weg und können ein Bier zusammen trinken – ni ganz bis babsch – das würde mich freuen.
    DANKE, natürlich auch an die Ballkönigin von Thomas

  70. Dein größter Fan sagt am 8. Oktober 2014 um 17:48:

    Hab ja noch was vergessen …

    Ich will jetzt niemanden hier angreifen, aber BITTE liebe Leute, empfehlt das Buch weiter und gebt es maximal nur mal zur “Leseprobe”. Und gebt es nicht von Freund zu Freund zu Freund (…) weiter. Ich meine, die 22,-Euro sind für diesen Roman nicht viel verlangt und es ist jeden Cent wert. Und Torsten helft ihr damit auch viel mehr, dass es ein Bestseller werden kann. Denn je mehr es verkauft wird, umso besser – und so höher die Chance, dass es auch verfilmt werden kann. Logisch, ne? Also BITTE BITTE BITTE lasst die Anderen das Buch selber kaufen, auch wenns die besten Freunde sind. In der Familie kanns ja bleiben. Wobei ich sagen muss, dass jetzt bereits glaub 6 (wenn nicht noch mehr) Exemplare in unserem Familienbesitz sind. Weil jeder dieses Buch für sein Eigen nennen will. Und hey, es ist bald Weihnachten und ihr findet es ja richtig gut. Also verschenkt doch einfach ein paar Exemplare. Es lohnt sich ja – für eure Liebsten wie auch für den Autor.

    In diesem Sinne
    Liebe Grüße

    P.S. … Deine Webseite gefällt mir wirklich besser jetzt .. Nicht mehr so kahl ;-)

  71. Thomas Boden ( Loto ) sagt am 7. Oktober 2014 um 16:17:

    Hallo Torsten,

    habe mit dem Lesen des Buches bereits begonnen. Werde mit Sicherheit
    länger brauchen als manch Anderer deiner Leser, da ich durch meinen Job
    wenig Zeit habe. War echt angenehm überrascht Euch auf dem Inselfest in
    Laubegast nach fast 25 Jahren wiedergetroffen zu haben. Da wir uns noch aus dem Volkshaus und anderen Locations von damals kennen und ich ge-
    nauso wie Ihr gegen das System war, ich dann das große Glück hatte bereits
    1984 das System wechseln zu dürfen, ist dies quasi auch meine Geschichte.

    Auf bald und liebe Grüße an Katrin von

    Thomas

  72. R. Menge (Braunschweiger Land) sagt am 1. Oktober 2014 um 13:47:

    Lieber Torsten Preuß,wir waren wir für eine Woche Gäste im Ferienhaus (www.ferienhaus-dresden.com) von Steffen Baersch, Fährstraße 11 / 01279 Dresden (OT Laubegast), direkt gegenüber vom Hexenhaus. Im Ferienhaus lag ihr Buch aus und ich habe es ein wenig quer gelesen. Das Buch hat mir so gefallen und mich derart gefesselt, dass ich es mir zum Geburtstag gewünscht habe. Nun habe ich es heute zu Ende gelesen. Danke für dieses Buch!!! Dieses Buch gehört eigentlich in jede (West-)Familie. Es beschreibt sehr deutlich, was es hieß, als junger (unbequemer) Mensch in der DDR aufgewachsen zu sein. Als Wessi habe ich mir nicht vorstellen können, was damals in der DDR so abgelaufen ist, wenn man als junger Mensch nicht mitmachen wollte oder konnte. Ich kann jetzt sehr gut nachvollziehen, warum die jetzigen Bewohner des Hexenhauses so leben, wie sie leben!
    Obwohl ich seit Anfang der 70er Jahre Kontakte zur Verwandtschaft im Osten gepflegt habe, ist mir bis zum Lesen dieses Buches nicht klar gewesen, dass es Menschen in der DDR nicht nur um mehr Reise- und Konsumfreiheit ging, sondern um die geistige Freiheit, um die Freiheit der Selbstbestimmung. Sicherlich habe ich manchmal schmunzeln müssen beim Lesen, wenn es um die Vorstellung von Lebensglück einiger beteiligter Personen ging. Leben und Lebensglück besteht nicht nur darin FUN zu haben und möglichst zu Lasten der Allgemeinheit zu leben – es bedeutet auch, wie ebenfalls deutlich zu lesen ist, Verantwortung zu übernehmen zunächst in der Familie, aber auch als Autor und Publizist. Die Chronik der Wende habe ich am Fernseher verschlungen – sehr eindrucksvolle Dokumentation – eigentlich müsste jetzt die Dokumentation “20 Jahre nach der Wende” folgen. Es müsste eine Bestandsaufnahme folgen nach 20 Jahren Leben in Einheit und Freiheit. Menschen aus Ost und West müssten berichten können von ihren persönlichen Hoffnungen und Enttäuschungen.
    Auch ich hatte damals Hoffnungen: Für ganz Deutschland wünschte ich mir mehr direkte Bürgerbeteiligung, wie das Beispiel “Runder Tisch” es aufgezeigt hat. Leider hat sich aus meiner Sicht bei den politisch Verantwortlichen niemand die Mühe gemacht, zu schauen, was kann erhalten werden – was sollte man ändern. Aus meiner Sicht war es fatal das Westsystem dem Osten über zu stülpen und damit diesen Teil Deutschlands zu entmündigen. Für mich immer noch unerklärlich ist, warum so wenige Verantwortliche der damaligen Zeit zur Rechenschaft gezogen wurden, die meisten sind doch bekannt. Noch immer gibt es gegenseitig viel zu erzählen und zu erklären auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze. Machen Sie weiter!

  73. Mirko sagt am 1. Oktober 2014 um 12:36:

    lieber torsten preuß,
    wir sprachen neulich bei fiedel im landhaus kurz miteinander über jürgen hempel, sylvester groth und theater. bis die ‚engerlinge‘ anfingen zu spielen. ich bin der im schwarzen adidas-sporthemd. ich hätte gern die unterhaltung später fortgesetzt, aber es ergab sich leider nicht und ihr ward plötzlich weg. um mehr über dich zu erfahren “musste” ich dann dein buch lesen. es liegt ja schon eine ganze zeit bei fiedel, aber bisher konnte ich mich nicht aufraffen. die dicke des buches schreckte mich lange ab.
    aber jetzt bin ich sehr froh, dass ich “notgedrungen” doch noch dazu kam.
    ich kann mich nicht erinnern, jemals ein buch so verschlungen zu haben.
    jetzt ist aber der wunsch dich zu sprechen noch größer geworden.
    wir haben viele gemeinsamkeiten: in dresden aufgewachsen, dynamo-fan(fanatischer als ich konnte gar keiner sein), nutella,gezuckerte milch und jung vater geworden eines sohnes.ich sogar schon mit 17. meine freundin war erst 16.(vielleicht kennst du sie sogar. elli. ellen eichler. oder ihre brüder jan und frank.auch sie verkehrten im szeged und sind vorm mauerfall rüber).
    ich selbst hab nur in den entscheidenden momenten anders entschieden als du. da ich unbedingt schauspieler werden wollte wie mein vater.
    und so liest sich dein buch wie meine “was wäre wenn”-geschichte.
    Ich hatte zwar die gleichen gedanken wie du und meine freunde, aber ich ging wegen des studiums zum grundwehrdienst und danach an die (natürlich auch dunkel-rote)hochschule für schauspielkunst “e.busch” in ostberlin. nicht ohne anzuecken zwar, aber aus angst kompromissbereit. als ich im zweiten studienjahr war, warst du schon drüben.
    ab 86 typisches ddr-engagement in magdeburg. das theater stasi-durchsetzt.
    ich kann nicht erklären, warum ich das alles mitgemacht habe. wahrscheinlich hatte ich angst vor repressalien und davor, dass es im westen mit dem studium nichts wird.
    darum bewundere ich um so mehr deinen/euren mut, dass so durchgezogen zu haben und freue mich, dass ihr euch dabei nicht verloren habt. deshalb ist dein buch für mich eine ganz anrührende, aber optimistisch stimmende geschichte. auch wenn ich manchmal bischen weinen musste. so hautnah war ich beim lesen dabei. katrin saß ja bei fiedel auch kurz mit am tisch. ich wußte also beim lesen, was den zauber der ballkönigin ausmacht. grüß sie bitte halb-unbekannterweise.
    leider ging unsere beziehung damals schon kurz nach der Geburt unseres sohnes in die brüche. sandro wohnt aber jetzt (nachdem er auch lange in Australien war) wie ich in berlin und es gibt enkelkinder, die sich freuen, den opa öfter zu sehen.
    lieber torsten, ich danke dir, dass ich dich und deine geschichte auf diesem wege kennenlernen konnte. sie kam gerade genau richtig. mir ging es gesundheitlich nicht so gut und mit deinem buch in der hand, vergaß ich sogar meine schmerzen.
    ich kann nur hoffen, dass ihr noch ne weile in deutschland seid und wir uns vielleicht mal wieder begegnen.
    übrigens bin ich auch der meinung, dass deine geschichte unbedingt verfilmt werden muss. es ist alles drin, was eine gute story ausmacht und du schreibst so plastisch, dass es bestimmt nicht schwer ist, daraus ein
    drehbuch zu machen.
    von Haußmann und Buck würde ich aber abraten. die gehen vorrangig auf die komik. die steckt zwar drin, aber es ist natürlich viel mehr!
    am liebsten würde ich selbst sofort mit dem projekt anfangen. ich wollte schon immer mal einen film machen. eigentlich mit meiner eigenen biographie. aber deine ist tausendmal spannender. und eigentlich könnte es ja auch meine sein, wenn…
    hast du schon ernsthaft drüber nachgedacht und versucht geldgeber zu finden? wenn du interessiert bist, lass es mich wissen. ich würde mich dann auch mal in die spur machen.
    ganz egal, wer dann regie führt. du selbst zum beispiel,ich,wir beide zusammen oder andreas dresen. bei dem wär der stoff, glaube ich, sehr gut aufgehoben. ich könnte kontakt herstellen.
    es sei denn, du willst wirklich in den usa produzieren lassen!
    ich denke, das müssen ostler selbst machen.
    was ja den gewinn des oscars heute nicht mehr ganz ausschliesst!

    ganz liebe grüße von mirko zschocke

  74. Simone sagt am 29. September 2014 um 13:35:

    Hallo Torsten,

    darf ich “du” sagen – bin ebenfalls im Jahr 1963 in Dresden geboren?! Die Begeisterung ist groß, ein Buch zu lesen, das in Teilen die eigene Kindheit und Jugend wieder lebendig werden lässt. Empfohlen von meiner Freundin Annett (das ist diejenige, die sich das Buch zum 40. Geburtstag selbst geschenkt hat- und ‘ne süße Widmung dafür bekam) lese ich im Moment in ihrem Exemplar. Nun habe ich schon weitere Freunde im Auge, denen ich das Buch schenken werde. Meine beste Freundin Susanne lebt seit 1985 im Allgäu. Sie hatte in Ungarn ihren späteren schwäbischen Ehemann kennengelernt. Nun würde ich gern 4 Exemplare gleichzeitig bestellen, aber bei paypal kann man nur eins bezahlen. Wie mach ich’s?….

    …..Ok, ich habe die jeweils 22 Taler für die vier Exemplare jetzt einfach auf dein Konto überwiesen und freu mich nun auf mein eigenes und die drei “Verschenkbücher”. Mit einer persönlichen Widmung könntest du mir eine Freude machen. Da wir der gleiche Jahrgang sind, kommt es wie von einem (Schul-)Freund. Vielleicht sind wir uns auch mal begegnet… Volkshaus, Kügelgenhaus, Studentenclub, Szeged, Garde… man weiß ja nie…!
    Ich freu mich schon auf die Gespräche, die nach dem Lesen des Buches sicher sehr anregend sein werden. Ein dickes Dankeschön jedenfalls schon jetzt für das Schreiben eines Buches, das für mich die Wirkung hat, als wäre ich dabei gewesen oder es mir ein guter Freund mit viel Nähe und ohne Schnörkel erzählt.

    Alles Gute für dich und deine Familie

  75. Hallo Torsten,
    hab Dank für die liebe Widmung für die Mutti bzw. Schwiegermutti! Sie wird sich riesig freuen, da bin ich mir schon jetzt sicher.
    Auch ich hab das Buch ja verschlungen und mir eine Nacht damit um die Ohren geschlagen, mitgelacht und mitgelitten! Ich glaube ich hätte das wohl nicht ausgehalten, deshalb meine Hochachtung an alle Beteiligten!
    Für mich war das Lesen wirklich schon aufreibend genug…und dabei weiß man ja heute zumindest welchen Lauf die Geschichte genommen hat…
    Toll geschrieben, mit heute (fast) unverständlichen Anekdoten aus dem DDR-Alltag… Der totale Irrsinn einer Diktatur! Deshalb solte dieses Buch zur Pflichtlektüre für jeden deutschen Schüler werden, anschaulicher kann man diesen Teil der deutschen Geschichte wohl kaum vermitteln!
    Ich wünsche Dir aus 3 Gründen das das Buch der Renner schlechthin wird:
    1. als Lohn für die viele Arbeit
    2. damit 20 Jahre nach der Wende auch der Letzte endlich begreift, das man sich diese Zeit besser nicht zurückwünscht!!!
    3. als Dank für das geschenkte Lesevergnügen – es gab n`en Trip zurück, einen um den Globus, `ne Liebesgeschichte mit Gänsehaut und Luft anhalten müssen … mehr passt beim besten Willen nicht zwischen zwei Buchdeckel…
    deshalb, viel Erfolg…weiter so…liebe Grüße an Deine Ballkönigin!
    Danke das Ihr Eure Geschichte mit uns teilt

  76. Eva Helms sagt am 25. September 2014 um 18:20:

    Hallo, Herr Torsten Preuß, ich habe Ihr Buch bereits fertig gelesen und kann nur sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Ich bin erstaunt und begeistert, dass Sie nach all den Jahren noch so detailgetreu die guten und weniger guten Erlebnisse und Situationen wiedergeben können. Man mag kaum glauben, dass das alles so passiert ist. Das Buch hat mich sehr bewegt, da ich Sie ja auch persönlich aus dieser Zeit kenne. Ich möchte aber auch einmal Ihrer Katrin ein ganz großes Kompliment machen, dass sie das alles mit Ihnen durchgestanden hat und nicht kapituliert hat. Ich würde gern die Fortsetzung Ihrer Liebesgeschichte lesen und freue mich schon auf ein weiteres Buch von Ihnen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg weiterhin, auch ich werde das Buch weiterempfehlen. Ihre alte Bekannte Eva.

  77. Eingetragen von: Stefan Rohte
    Hallo Torsten, hier schreibt Dir Stefan aus Austin, Texas. Ich habe Dein Buch schon vor einer Weile gelesen, bin aber nie dazu gekommen Dir mal ne Email zu schreiben. Du hast das Buch meiner amerikanischen Frau, Sheri, beim Hafenfest (?) in DD-Laubegast vor dem „Volkshaus“ mit persönlicher Widmung geschenkt. Vielen Dank noch einmal dafür. Das Buch war echt super. Ich bin ‘81 in der Dresdner Neustadt geboren und das Buch hat mir einiges klargemacht – politisch sowie kulturell. Meiner Mutter, die leider letzten Oktober den Kampf gegen Krebs verloren hat, hat es auch gefallen als sie mal ein paar Kapitel im Krankenhaus gelesen hat. Das brachte sie zum Lachen. Sheri und ich hatten am 18.8.08 geheiratet und dein Buch steht jetzt bei mir in Texas im Regal. Ich hoffe, dass die Werbung für das Buch gut läuft, denn es ist echt ein Meisterstück – nicht nur für den Osten aber auch “Wessis” sollten es unbedingt lesen. Naja, jedenfalls viele Grüße in die Heimat und Danke noch Mal für das beeindruckende Leseerlebnis. Ciao, Stefan Rothe (www.stefanrothe.com)

  78. Name: Hörenz, Paul

    Kommentar:
    Sehr geehrter Herr Preuß, zu erst einmal möchte ich ihnen danken. Dieses Buch ist wirklich leicht zu lesen. Ich selbst war nach drei Abenden fertig und der nächste von den Jungs dürfte auch bald so weit sein. Nachdem ich das Buch gelesen habe war mir noch nicht gleich klar was ich ihnen als Feedback schreiben sollte. (ich wusste auch nicht ob über diesen Weg oder gleich auf ihrer Seite) Vor allem fragte ich mich, ob sie zu beneiden sind eine so spannende Geschichte durchlebt zu haben, denn wenn es stimmt, dass sie unverändert aufgeschrieben ist, ist es eine Geschichte die sich viele Autoren nicht einmal halb so gut ausgedacht hätten, oder ob man einfach nur einmal mehr sich über die Taten der SED- Diktatur, und die jetzige Sicht einiger, empören soll. Nun aber bin ich vor allem zu dem Schluss gekommen, dass in diesem Werk ihr Motto: „Go your own Way“, das Sie auch in Dresden genannt haben, und das Leben mit diesem, welches in einem Staat wie der ehemaligen „DDR“ zu Problemen führte, vordergründlich zum Ausdruck kommt. Ich bin der Meinung, dass, wenn mehr Menschen mit dieser Einstellung lebten, und gelebt hätten, es niemals zu Unterdrückung kommen könnte. Ich hoffe dieses Buch wird noch viel gelesen, und vor allem darüber nachgedacht, damit man nicht zu denen gehört, welche über Sie nur gesagt haben; z.B.: dass es Früher das nicht gegeben hätte, denn damit redet man sich sein „Mitschwimmen“ schön und wird so leicht zum „unbewussten Mittäter“ einer Diktatur. Gottes Segen mit ihrer Arbeit und Familie Hörenz, Paul

  79. Name: Falk

    Kommentar:
    Hi Torsten,viele Grüsse aus Bangkok. Hab dein Buch ratzfatz ausgelesen gehabt, war nach 4 Tagen bzw. Nächten damit durch.Hatte zwischendurch allerdings Besuch aus Deutschland hier und danach die typische Air-Condition-Erkältung, so dass ich noch nicht dazu gekommen bin, dir zu schreiben. Dein Buch hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, spannende Geschichte und mir als Dresdner sind ja auch einige Ecken und Leute in deinem Buch bekannt, das macht es ja noch mal so interessant. Auf alle Fälle Hochachtung, dass du das alles auf Papier gebracht hast. Gefreut hat mich auch die kleine Erwähnung von ‚Endless Summer’, ist ja auch einer meiner Lieblingsfilme ever, ich lass den zur Seelenberieselung ab und zu mal nebenbei laufen, weil er immer so eine angenehme Atmosphäre im Raum entstehen lässt. Dass du damals allerdings noch mal illegal zurück in den Osten bist, fand ich fast- nimm mir das nicht übel- klappsmühlenreif (obwohl natürlich ganz andere Leute dahin gehört hätten, Freaks wie dein Kaderleiter z.b.). Also wünsche ich dir jetzt den verdienten Erfolg damit. Besuche mich mal, wenn du wieder in Bangkok bist.

  80. Name: Jürgen Hentsch

    Kommentar:
    Hallo Torsten, bin nun (leider) mit deinem Buch fertig – GENIAL!!! Da ich auch Dresdner, Baujahr 64 bin und auch wie du seit Kinderzeiten zu DYNAMO gegangen bin, sind bei mir die alten – längst verschollen geglaubten – Erinnerungen wieder hoch gekommen. Allerdings habe ich nicht wie du zwischen verschiedenen Musikrichtungen „gewechselt“, sondern es war und blieb der Heavy Metal. Ist zwar mit den Jahren etwas ruhiger geworden, aber die langen Loden sind geblieben. Dein Buch würde ich in 3 Abschnitte aufteilen: 1) der überwiegend amüsante Teil (Kindheit, Jugend bis zu dem Zeitpunkt, wo du den Ausreiseantrag gestellt hast und der Streß mit dem Stasipack so richtig anfing), 2) der dramatische Teil (ab Ausreiseantrag bis zur Familienzusammenführung) und 3) der Nachwendeteil. Resümierend möchte ich mich machem Vorschreiber anschliessen und wünschen, dass dein Buch nicht nur als Geschichte betrachtet wird sondern als unverzichtbarer Geschichtsstoff. In diesem Sinne hoffe ich, dass du deine Chronik in einem zweiten Buch weiterführst (falls du dan ´ne Rundmail schickst – mich bitte nicht vergessen!). Also dann mit den besten DYNAMISCHEN Grüßen Jürgen p. s. Vielleicht klappt´s ja mal und wir sehen uns im RHS (stehe jetzt bzw. wenn mein Lendenwirbel wieder heile ist mit meiner Tochter im L-Block) …

  81. Name: Achim

    Kommentar:
    Hallo Thorsten, was macht die Verängerung? Ich würde gerner etwas über DEine Abenteuer in Australien lesen!! Ich hatte gerade eine kleine auseinandersetzung über Schüler und SED-Staat, ich weiß nicht, ob du das gelesen hast? Aber das Ost-68 wird kommen, da bin ich sicher! Liebe Grüße Achim

  82. Name: TOM
    Kommentar:

    Hey Poet- hab nun die letzten Seiten durch. Leider geht’s nach dem rückwärtigen Einband nicht weiter. “seufz Aber es MUSS weitergehen! Ich tät das Buch mal an die Macher von Sonnenallee und andere schicken- ein besseres Drehbuch für eine reale Verfilmung gibts doch gar nicht! Dann setz Dich an’s Mikro und mach ein Hörbuch draus- wär was für die Leubener Kie, den Ostsee- und andere Strände… Eure Geschichte hätte so viel mehr verdient! wir sehen uns in L.G. Gruß Tom

  83. Name: Brunni

    Kommentar:
    Hallo Torsten! Nachdem wir uns ja am 13.10. kurz gesehen haben wollte ich mich nochmal wie versprochen melden. Dein Buch hatte ich ja schon am Anfang des Jahres von Dir erhalten und wir haben es natürlich auch sofort gelesen und weiter empfohlen. Innerhalb von zwei Wochen waren wir durch. Viel errinnerte uns an die damalige gute schlechte Zeit, und manch eine ROTE SOCKE gibt es immer noch in dem Viertel. Wir warten eigentlich auf eine Fortsetzung der Geschichte, vielleicht hast Du ja irgendwann mal eine Idee und schreibst wieder. Hast Du eigentlich noch Deine Schreibmaschine von damals? Wäre ja ein Ding! So melde Dich mal über E-mail bei mir, vielleicht klappt es ja mal mit Kaffee trinken! Gruß Brunni!

  84. Name: Stefanie Rosenkranz

    Kommentar:
    Hallo Torsten! Nun also mal mein Feedback, da ich dein Buch soeben ausgelesen habe. Meine Mutsch, die du ja kennst (Die Frau vom Amt), hatte es ja binnnen einer Woche ausgelesen. Ich hab mit ihr angefangen und wir haben uns zu bestimmten Zeeiten immer drum getritten, wer jetzt weiter lesen darf. *lach* Ja so süchtig macht dein Buch. Unglaublich. Allerdings musste ich ne kurze Pause machen, da mein Job mich z.Z. bissl in Anspruch nimmt. Aber an meinen freien Tag heute, wurde ich fertig. Schade, dass es schon vorbei war. Meinetwegen hätten es noch paar mehr Seiten sein können. Ich muss dazu sagen, ich bin kein großer Lesefreund. Ich fange an, Bücher zu lesen und nach einer Weile machts keinen Spass mehr. Bei deinem war das anders. Das ist eins von 2 Büchern, was ich gerade mal bis zum Endew gelesen hab. Eure Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, dass ich es kaum weglegen konnte. Vielleicht bekommste ja auf eure Geschichte doch noch einen Oscar *g*. Verfilmen könnte man dies auf jeden Fall. Die Geschichte würde jeden packen, der sich für unsere frühere “Geschichte” interessiert. Ich bin ja gerade mal so alt wie euer “Paul”. Gut 2 Moante in etwa älter. Aber interessieren tun mich die Zonezeiten trotzdem. Und bei deinem Buch war ja wirklich alles an Gefühlen dabei. Man kann sich mit Standorten identifizieren, welche sich in Dresden befinden. Man kann mitfühlen. ja ich habe bei manchen Zeilen sogar vor Freud´ oder Leid weinen müssen. Habe viel gelacht, hab alles mitgefühlt. Und das war noch nie so. Das war das erste Buch. Somal ich dich ja schon aus dem Stadion kenne. (Mutsch hat mich vorgestellt). Wenn man eine Person kennt und noch dessen Buch liest, find ich, hat man eine bessere Bindung. Selbst über Dynamo Dresden hast du geschrieben. Über unsere große Leidenschaft. Nee, ehrlich Torsten, wenn das kein Bestseller wird, dann hat die Welt keine Ahnung von Lyrik. Die Zone wie sie einst war, kannte icih ja nur aus jüngeren Jahren. Da hatte ich noch nicht wirklich viel mit den “roten Socken” zu tun. Höchstens, dass wir im Kindergarten lieder über unser “Freies Land” sangen. Und was ich auch noch gut in Erinnerung hab… Das Einreisegeld in “Westberlin” abzuholen. Das war nen Tag, der mich immer wieder einholt. Wir kauften unser erstes Westradio, es gab lecker Schokolade, es gab sogar für uns kleine Taschencomputer. Das schrecklichste an dem Tag war der Andrang auf den Bahnhöfen. Jeder quetschte sich in den Zug rein. Der Zug war so gut wie überfüllt. Mein Vati hatte glaub ich schonn nen Platz für uns vier gesichert. Die Menschenmassen erdrückten mich,so dass ich kaum noch Luft bekam. Ich hing nur noch zurück an einem Finger von Mutsch. Sie war heile froh, mich doch noch in den Waggon zu zehren, bevor der Zug losfuhr. Dann gabs erst mal eine Leberwurstschnitte zur Stärkung im Abteil. Dann fehlt mir wieder die Erinnerung. Dein Buch hab ich auch schon fleissig weiter empfohlen. Und das wird auch nicht so schnell abreißen. Ich rühre die Werbetrommel weiterhin, denn jeder sollte erfahren, wie es einst in unserem “Stasistaat” zuging. Das glaubt nämlich kaum jemand. Kannste ni noch so nen Buch schreiben? Oder ich lese das Jetzige nochmal. *hihi* Ich werde mir auf jeden fall auch nochmal eins bestellen. Wenn ich einst Kinder haben sollte und sie nicht wirklich mehr was von kalten Krieg erfahren. In der Schule gab ers zu meinen Zeiten nur noch wenig Geschichtsstoff. Und das, wo man sich doch trotzdem so sehr dafür interessiert. Wenn meine Kinder nach mir kommen sollten und sich ebenso dafür interessieren sollten, würde ich sagen: “Lest DIESES Buch und ihr könnt euch ein Bild machen.” Das ist wirklich besser als jedes Geschichtsbuch. Da wird man nämlich nicht mehr “erschossen und erbissen”. Nee, nee. So nun höre ich aber mal auf, sonst kann ich über mein Feedback auch noch nen Buch schreiben. *g* Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder (im Stadion). Spätestens gegen “Eisern Union” :-D Vielleicht auch noch gegen die Lokis. Wie ich schon sagte, ich hoffe für euch, dass es vielleicht eines Tages doch so populär wird, dass es einen Fernsehpreis erhalten wird. Ein Bestsellter wird es bestimmt. Vielleicht springt dein geliebter Oscar doch noch raus. Grüße mir Katrin und Paul (den ich leider nicht kenne). Und ich denke ihr geht euren Weg weiterhin. Viele Liebe Grüße Steffi P.S. Weisst du wo ich wohne? Ich wohne in der Zone ! (Naundorf, in der Sächsischen Schweiz)

  85. Name: Tom

    Kommentar:
    Heyy Poet – haben uns ja gerade an der Elbe beim Frühstück getroffen. Daher weisst u schon das ich mir die erste 50 Seiten ausgedruckthab, gelesen, weitergegeben, Buch besorgt und verschenkt – und mich in vielen Dingen selbst wieder erkannt hab. Angefangen von der “karre”, dem Volkshaus, der ersten Liebe und so weiter und so weiter. Ach ja – “Spanie” war ich auch mal – musste ich sein. So brauch ich also über MEIN leben kein Buch zu schreiben, sondern verschenke zu besonderen Anlässen einfach Deines. *lach nachdem es meine Freundinn nun innerhalb ein paar Tagen ausgelesen hat darf ich auch weiter… ;o) Wir werden die Werbetrommel rühren – das hat dein Buch – hast DU verdient! Wir sehen uns. Gruss TOM

  86. Name: Alexander Fabisch

    Kommentar:
    Lieber Torsten, ich habe die spannendsten Leseabende der letzten Jahre mit Deinem Buch zugebracht. Der Wahnsinn war Dein illegaler Grenzübertritt. Als ich mir mein Leben in der „Kirchennische“ eingerichtet habe, bist Du mit Deiner Ballkönigen schon in Yew York spazieren gegangen und wie der Regenwald in Australien in den Strand übergeht…, einfach herrlich. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen das dieses Buch den verdienten Erfolg erlebt und verbleibe in tiefer Dankbarkeit und voller Freude über unsere Wiederbegegnung, Dein Alexander

  87. Name: Marion

    Kommentar:
    Kaum hatte ich das Buch ausgelesen, wollte ich den Typen auch mal kennenlernen, oder wenigstens mal sehen. Ist heute passiert. Beim Lesen Deines Buches kam ich mir vor wie ein Mauerblümchen, wie bin ich doch “behütet” aufgewachsen und sogar ganz in Eurer Nähe. Verschlungen habe ich es und nicht nur weil mein Freund Torsten heisst. Den gibt es nicht mehr, aber das Buch und ich werde es weiter empfehlen. Alles Gute für Euch Zwei

  88. Name: Konrad Seidlitz

    Kommentar:
    hallo torsten bin von deinem buch schwer beeindruckt hatte eine 20 h session und 2 l medinet dazu, und es war eine schwer zu beschreibende erfahrung diese zeit wieder in einem aufsteigen zu lassen. Katrin bewundere ich. als wir damals probten wunderte ich mich immer, dass sie gedankenversunken am fenster im hh stand. jetzt verstehe ich das alles erst richtig. muß mal bei dir vorbeischauen – schreibe mittlerweile selber bücher – DU HAST EINEN VERLAG!! viele grüße an alle conny

  89. Name: Achim Meister

    Kommentar:
    Hallo Torsten, ich habe Dein Buch nach 4 Tagen schon fertig gelesen und ich bin begeistert. Ich habe mir erlaubt, in meinem Blog eine kleine Besprechung zu schreiben. Ich hoffe, daß du viele Leser hast und bald Australien wiedersiehst

  90. Name: A.Schuchter

    Kommentar:
    Hey Torsten,der DOORMANN vom”Wild at Heart”Lese Interesiert deine Zeilen und Bin Fasziniert,Kannst Dich ja ma wieder Sehen Lassen!Schuchty

  91. Name: Julia

    Kommentar:
    hallo torsten, jetzt bin ich fast durch und es ist schon berührend, meine herren, diese briefe die ihr euch geschrieben habt. und dass ihr immer noch zusammen seid finde ich das allerbeste. liebe grüße auch an katrin , und jetzt gebe ich es daniel dem habe ich es nämlich weggeschnappt…

  92. Name: Tilo

    Kommentar:
    Hallo zusammen, habe nur die Zeilen auf Deiner Homepage gelesen, aber bin voll begeistert. Das Buch wird das nächste sein, welches ich kaufe. Da ich ebenfalls gebürtiger Dresdner bin, allerdings Jahrgang 68 konnte ich über viele Sachen schmunzeln, eigene Erlebnisse kamen zurück. Bin 88 nach vers. R-flucht über Umweg Schießgasse Bautzen und Zeithain sowie Chemnitz 89 ausgewiesen worden. Lebe seit dem am Niederrhein. Alles Gute weiterhin und auch was unsere Dynamo’s betrifft alles erdenklich Gute. Gruß Tilo

  93. Name: Jürgen

    Kommentar:
    Hallo Torsten, ich habe Dein Buch von Henni geschenkt bekommen, was für eine wunderbare Idee von ihm. Das Buch brauchte ein paar Tage, bis es sich bei mir eingelebt hat, als ich dann aber mit lesen anfing, war es schwer es wieder weg zu legen. Dabei wollte ich es doch länger geniessen, mich auf den nächsten Leseabend freuen, es hinauszögern, ging aber nicht – es musste verschlungen werden. Ja, was soll ich schreiben was noch nicht geschrieben wurde, eine spannende, fesselnde, bewegende, emotionale Geschichte, die mich fröhlich stimmte, mein Herz schneller schlagen liess, mich wütend machte, viel zum intensiveren nachdenken anregte oder einfach nur erleichtert ins prasselnde Kaminfeuer blicken liess. Ein tolles Buch ist Dir da gelungen. Viele Bücher muss man sich ja erst erobern – dieses eroberte mich. Ich wünsche dem Poeten viel Erfolg mit dem Buch.

  94. Name: Steffen Barthel ( Lippe )

    Kommentar:
    Hallo Torsten, ich habe deine Zeilen mit viel Spass gelesen. Deine Ausführungen sind sehr emotional und spannend beschrieben, gerade das sich finden in der neuen “Freiheit”. Besonders bewegt war ich bei Deinen Grenzübertritt zurück in den Osten!! Irre was hätte alles passieren können wenn Dich einer erkannt bzw. verraten hätte. Ich mußte parallel an unsere Flucht in die Freiheit denken, als Dennis und ich im VW – Bus unter dem Ersatzrad lagen. Harti und Russe bestachen mit den letzten 100 DM den Grenzer und unser Puls raste wie verrückt. Wir wünschen Dir noch viel verkaufte Bücher und bleibe auf dem ” Boden” falls dies eintritt. Liebe Grüßen Phöbe und Lippe

  95. Name: Sabine winterfeldt

    Kommentar:
    Hey Torsten, du Knalltüte. na, da hast Du ja ein Buch geschrieben. Ich muß sagen, es hat mich berührt und gefesselt und zwischendurch natürlich auch immer wieder wütend gemscht, wegen seiner Subjektivität, aber am Ende dachte ich, ja, genau darum geht es wohl, um einen wirklich ehrlichen Standpunkt aus einer klaren Perspektive. Ich muß Dir also nicht erzählen, warum ich als (West)Berlinerin und zeitweilige Amerikanerin Probleme mit Typen wie Kohl und Bush und Reagan habe. Das , Dich zu langweilen. Nein, Du hast ein sehr besonderes, sehr geiles Buch geschrieben, jeder sollte es lesen!!! Schreib weiter, Du arroganter, eitler Hurensohn. ich hab Euch lieb Familie Preuß auf die alten Zeiten in West- berlin und NY es grüßt Dich subjektv und aus Westberlin Sabine

  96. Name: Franzi

    Kommentar:
    Danke für diese schöne Literatur in der alles zu finden ist, was ein guten Buch so braucht – Liebe, Krieg, fremde Länder und das alte Thema erwachsen werden. So soll es sein und nicht anders. ;-)

  97. Name: Matze

    Kommentar:
    Wunderbar, die Haare sind beim Lesen um 20cm gewachsen und der Bierbauch war auf ein mal weg… Aber im Ernst, war `ne schöne Zeit und noch schöner, mal wieder was darüber zu lesen. Es bleibt ja immer nur das “Gute” hängen und man vergißt das…ja was eigentlich? Matze PS.: Alle 5 Jahre findet das “Hirschbeuteltreffen” ehemaliger “Hirschbeutler” statt, wer Interessse hat, bitte eine Mail an mich (siehe oben) mit “Hirschbeutel” in der Betreffzeile (wegen dem Spamfilter) und wie man Euch erreichen kann, wenn es wieder so weit ist, seid Ihr dabei.

  98. Name: Andreas Lange

    Kommentar:
    Hallo Torsten, Dein tolles Buch habe ich gelesen und hatte eine gut Zeit damit.Beim lesen kamm etwas Wehmut auf,das die Jugendzeit und die Zeit überhaupt “wie im Flug vergeht” Sehr interessant auch die Fakten und Hintergründe zur Deutschen Geschichte. Du hast in Deinem bisherigen Leben viel riskiert und probiert auch mit Erfolg.Den ich Dir auch mit dem Verkauf des Buches wünsche ( damit das Haus am Meer gekauft werden kann ).Zum Schluß des Buches drängt sich dem Leser die Frage auf, wie geht es weiter im Leben von Fam. Peuß? Es grüßt ganz herzlich “der erste und beste Öler des Volkes”

  99. Name: Annette Griesbach

    Kommentar:
    Hallo Torsten, zwei Tage, zwei Nächte und das Buch hatte ich verschlungen, konnte einfach nicht aufhören, wollte doch wissen, wie gehts weiter?, das Buch ist total gelungen und ich warte auf die Fortsetzung, vielen Dank und laßt die Flamme Eurer großen Liebe nicht erlöschen, viele liebe Grüße Annette

  100. Name: Thomas Böhme

    Kommentar:
    Hallo Torsten, ich bin gerade ungefähr in der Mitte Deines Buches. Abgesehen von ein paar kleineren Dingen welche ich anders sehe, oder gesehen habe, es ist eines der besten Bücher welches ich je gelesen habe !!!! Es liest sich wie in jungen Jahren ein Karl May Buch, man kann nicht aufhören so spannend ist es. Aber in Deinem Buch schreibst Du nicht wie olle May was Fiktives sondern die Realität. Noch spannender macht die ganze Sache daß man als Ossi jetzt auch den Westen kennt und sich so permanent in Deine Lage versetzen kann. Ich bin des Lobes übervoll !!! So ganz nebenbei – ich hab damals Musik studiert um als freischaffender Künstler nicht als arbeitsloser Assi zu gelten und hatte so meine Ruhe vor den Komunisten und ein erträglicheres Leben (nicht finanziell aber relativ freiheitlich – bis nach Bulgarien und kurz vor der Wende offiziell in den Westen zur Mugge). Ich wünsche Dir jetzt für Deine Mühe dieses wunderbaren Buches den kommerziellen Erfolg. Viele Grüße von Thomas (TSO)

  101. Name: Herda,ines
    Kommentar:

    Hallo Torsten,habe Dein Buch gelesen und bin völlig begeistert.Du hast eine wunderbare Liebesgeschichte zu Papier gebracht,das Tolle daran ist,das es uns alle den Glauben an die grosse Liebe zurück gibt……Danke dafür liebe Grüsse

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