Hallo Torsten, du hast mir beim kaufen gesagt, das ist mal etwas ganz anderes, und wirklich wahr! Ich habe selten etwas gelesen, das mir so bekannt vorkam. Obwohl ich dich erst beim Buchverkauf auf dem Inselfest kennenlernte, aber jetzt bin ich froh, dass ich mich auf deinen “Geheimtipp” eingelassen habe. Eine der schönsten und bewegensten Liebesgeschichten aller Zeiten. Auch noch so erzählt, dass man von vorne bis hinten mitgehen kann. Im Guten wie im Bösen. Ich habe machmal wirklich mitgeheult. Und mitgelacht, denn auch ich habe mich schon ziemlich zeitig verknallt, aber naja…darüber können wir ja mal bei deiner nächsten Lesung im Cafe am Postplatz quatschen. Ich freue mich schon, bis dahinne, Josefine
Hallo Torsten, nachdem ich durch bin, hier noch ein paar Zeilen zu Deinem Buch. Es war tatsächlich in kürzester Zeit aufgelesen da nie langweilig. Besonders gefreut habe ich mich über einige Namen und Plätze, zu denen ich Gesichter und Bilder hatte. Ich denke da zuerst an die Band, die immer nur ein Lied spielt…. Mittlerweile ist Spitz recht virtuos geworden und kann mehrere Lieder. In einigen Passagen läßt Du durchblicken, dass Dein Hass auf die damaligen Häuptlinge wohl noch recht stark lodert. Meinerseits bin ich da etwas milde geworden. Wir werden sehen wer recht hat – das bringt die Zeit auf. Zumindest hätte sich im Westen damals niemand erlaubt, ein “Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz” zu erlassen – ein Aufschrei wäre wohl durch’s Land gegangen: “das is’ doch wie im Osten!”. Überhaupt scheint mir die damalige Polarisierung auch Ihr Gutes gehabt zu haben: es gab ein gewisse gegenseitige Kontrolle…..
Antworten…..sorry, aber ich habe mir etwas Zeit gelassen um meine Antwort dazu genau Heute zu postieren. Ist ja DER Tag, der unser aller Leben wohl am meisten geprägt hat. Egal ob man vor dem 13. August 1961 oder danach geboren wurde, ihn live oder nur im Fernsehen erlebt hat, der „schwärzeste Tag in der Geschichte Deutschlands“ hatte für jeden ostwärts der Mauer die gleichen fatalen Folgen: Klick Klack, Fick Fack – der Rest spielt hinter Gittern, im „Paradies der Arbeiterklasse“. Und wer raus wollte, wurde erschossen. Schon deshalb ist deine Frage nach dem Hass? eigentlich überflüssig. Ich meine, Menschen die Menschen wie keine Menschen behandeln sollte jeder hassen. Auch das habe ich in Australien dazugelernt. Das ist dort ja eine Selbstverständlichkeit. Es sei denn, man steht auf ihrer Seite. Und so wie ich dich beim Leseabend in der „Blauen Fabrik“ erlebt habe, glaube ich das nicht. Und wegen dem „Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz“? Erinnert dich das etwa an die Planwirtschaft? Dann hätte es eigentlich „Wirtschaftsverlangsamungsgesetz“ heißen müssen. Manchmal gab es ja nicht mal Klopapier…….naja, auch das steht drin, genauso wie vieles andere aus den geteilten Zeiten, auch noch so, dass auch dir „nie langweilig“ wurde. Wie immer freut mich das als Poet am meisten, also Danke für dein Feedback, vielleicht lesen wir mal wieder zusammen, top
Guten Tag Herr Preuß, auch ich habe Ihr hier und anderswo so hochgelobtes Buch während der WM gelesen. Und auch ich muss feststellen: Genial! Sagt auch meine Frau. Von der habe ich es, und sie hat es von ihrer Freundin, die es am Rande einer Lesung bei Ihnen gekauft und nun verborgt hat. Ich weiß, davon haben sie nichts, aber dieses Buch ist geradezu prädestiniert für solche Umwege, ein echtes „Untergrundbuch“, das ja sogar „verboten“ ist, wie Sie schreiben. Jetzt wo ich es durch habe, weiß ich auch warum. So viele Wahrheiten über diese Zeit habe ich noch in keinem Buch gelesen, auch noch so, dass man es wirklich nicht mehr weglegen will. Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass es eines Tages mal jemand schaffen würde, diese Zeit so realistisch darzustellen, wie sie wirklich war, hautnah eben, und das ist die größte Stärke Ihres Buches. Man ist wieder wie mittendrin, im Schimpfen, Jammern, Träumen, Saufen und Feiern, Heulen und Lachen, es ist Alles dabei und schon deshalb ist es ein Trip zurück, der wohl jeden bewegt. Egal aus welcher Gegend, egal welches Alter, dieses Buch kann und sollte jeder lesen. Damit diese Zeit nicht denjenigen gehört, die sie heute wieder reinwaschen wollen, auch um ihre eigenes Versagen und Mitlaufen zu vertuschen. Denn auch das stimmt: Es ist ungerecht ausgegangen, bestraft wurde niemand von den „Roten Socken“. Nur wir wurden bestraft. Ich hatte selbst das „Vergnügen“, ein halbes Jahr in der „Frohen Zukunft“ in Halle – das war Jugendknast unter verschärften Bedingungen. Darüber könnte ich mal ein Buch schreiben, aber eigentlich wollte ich dass dort Erlebte für immer vergessen. Nun hat mich Ihr Buch aber so direkt und schonungslos wieder in diese verrückten Zeiten versetzt, dass ich mir das noch mal überlegen sollte. Vielleicht können Sie mir ja einige Tipps geben damit es so lesenswert wird wie Ihres. Es bringt die große und die kleine Geschichte so schön zusammen, dass man danach wirklich das Gefühl hat, alles über diese Zeit zu wissen. Das ist gerade für die nächste Generation gut. Deshalb liest es gerade unsere Tochter, sie ist 22 und hat schon die Hälfte hinter sich ohne sich zu langweilen. Ihr gefiel das Cover übrigens von Anfang an. Kein Wunder, denn diese Generation ist ja die erste, für die „Schwarz-Rot-Gold“ wieder „Geil“ ist. Schön, so ein Heimatgefühl hatten wir ja nie. Wir waren immer nur „die Zonis“ oder eben die „Ostler“, und so fällt es mir bis heute schwer, mich als „Deutschlandfan“ zu bekennen. Eher, wie Sie ja auch geschrieben haben, als „Staatenloser“ der seinen Platz noch sucht. Ihr Buch hat mir dabei geholfen, nicht nur weil es einmal um die Welt geht, sonder auch, weil Sie dabei Ihren eigenen Weg behalten und so war es für mich auch ein bisschen Lebenshilfe. Also, was will man mehr von einem Buch? Danke dafür und viel Erfolg, der wird kommen, das geht nicht anders. Grüße von Uwe, seiner Frau Manu und Tochter Anne aus Sachsen-Anhalt
Antworten…..ein „Staatenloser“ aus Sachsen Anhalt. Auch noch einer, dem “VVV?” “genial” gefallen hat. Tut immer wieder gut, sowas zu lesen. Zumal dahinter gleich wieder eine ganze Familie steckt. Das ist ja oft so. Entweder lesen es erst die Eltern und dann die Kinder, oder andersherum, je nachdem, wer es zuerst in die Finger bekommt. Meistens „geborgt“….was mich natürlich weniger freut, aber das Thema hatten wir hier ja schon öfters. Und ja, vielleicht gehört das zu einem Buch wie diesem dazu. Hauptsache ist, es gefällt weiterhin Menschen aus allen Generationen, egal wo sie leben und ein bisschen „Lebenshilfe“ kann ja auch jeder gebrauchen. Obwohl sie mit ihrer Knasterfahrung ja schon gut gestählt sein müssten. Das mir/uns das erspart geblieben ist, darüber bin ich heute noch froh. Anders als über den Ausgang dieser verrückten Zeiten. Da geht es mir wie Ihnen. Dass die Täter nie bestraft wurden, ist vor allem für all die Großmäuler peinlich, die Jahrzehnte darüber klagten und schimpften, wie ungerecht es nach 1945 in Deutschland zuging. Die hatten alle die Chance, es nach 1989 besser zu machen. Das Ergebnis sehen wir heute. Statt im Gefängnis sitzen die Täter im Bundestag, oder im Fernsehen und erzählen uns…..naja, aber auch das steht ja mit drin, festgehalten für die Nachwelt, also die nächsten Generationen. Daran kann auch ein „Verbot“ nichts ändern. Im Gegenteil, das macht es nur noch interessanter, also finde ich mich damit ab. Obwohl es ja eigentlich beschämend ist, dass so etwas 20 Jahre danach noch immer passieren kann. Ohne das dagegen irgendjemand protestiert. Weder in den Medien, noch in der Politik. Aber wie hier schon öfters festgestellt, nach 1989 ist in Deutschland eben so ziemlich alles schief gegangen. Dass zeigen auch jedes Mal wieder die Reaktionen bei meinen Auftritten. „Ungerecht“ ist das am meisten gebrauchte Wort wenn es um die Bestrafung der Täter geht. Ich nicke dann immer nur mit dem Kopf. Aber ändern kann ich es auch nicht mehr. Höchstens mit dem Buch, als Anstoß für einen neuen, diesmal gerechteren, Blick zurück. Das könnte was werden, wenn Sie und alle, die ähnlich begeistert sind, es weiterhin fleißig weitersagen, solange, bis es nicht mehr verschwiegen und verboten werden kann. Danke also für die schönen Worte, Grüße nach Halle…top
Nun habe ich mir den ganzen Nachmittag die Zeit genommen um auf Deiner Seite zu blättern, schmökern, staunen und manchmal auch zu schmunzeln bis hin zum herzhaften lachen. Was für ein Werdegang, wer hätte das gedacht als Du Dich, Anfang September 1980, einfach neben mich gesetzt hast und wir unsere Lehre begannen, sicher nicht einmal Du selbst. Da bin ich mir sicher!
Nun haben sich unsere Wege wohl nicht prägend und oft gekreuzt aber doch so, das ich diese Zeit, sowie auch Dich, nicht vergessen habe. Bis zu dem Tag an dem ich dich das letzte mal kurz traf (Großröhrsdorf/84?) und sich unsere Wege trennten. Inzwischen hab ich Deinen weiteren Weg nachgelesen (Auszugsweise) und irgendwie ist er doch so verlaufen wie ich das von Dir nicht anders erwartet habe. Zielstrebig (!?) an seinem eigenen Leben stricken, es so zu gestalten wie man es selbst haben möchte. Wie ich finde sollte dies ein Grundrecht eines jeden Menschen sein und doch wird es den meisten immer verwehrt sein. Daran hat sich nichts geändert!
Vieles ist mir, beim durchlesen deiner Seiten, wieder eingefallen; unvergessen Dein Brief an eine Zeitschrift (? FF Dabei??) zu den Berichterstattungen über die Ostermärsche, oder auch dein S 50 der aber auch keine einzige Bremse mehr hatte, außer den Fußsohlen.
Schön Dich wieder gefunden zu haben….
Matthias
Antworten……das geht mir genauso. Musste beim Schreiben öfters an Dich denken. Wusste aber deinen richtigen Namen nicht mehr. Nur noch „Hering“ aus dem „VEBOBSAD“ fiel mir ein. Und der Protestbrief an die „FF“ ist nicht mit im Buch, weil ich den damals lieber vernichtet hatte. Und die Fahrten ohne Bremse? Die wird auch Katrin nie mehr vergessen, quer durch die ganze Stadt und an jeder Kreuzung die Füße runter. Ich glaube, es gab gerade mal wieder keine Bremsbeläge…..so war das damals, als man noch nicht so einfach sein eigenes Leben stricken konnte. Heute kann das Jeder und deshalb glaube ich, dass sich daran Alles geändert hat. Du bist frei und kannst aus deinem Leben machen was du willst. Obdachloser oder Raketentechniker,“ it’s up to you“, wie es in Australien immer hieß. In diesem Sinne, wir bleiben in Kontakt, Danke, top
Guten Tag Herr Preuß, vier Wochen lang bin ich mit Ihnen aus dem „Tal der Ahnungslosen“ (auch meine Geburtsadresse) einmal um die Welt bis nach Australien gereist. Es war die perfekte Lektüre für die Zeit zwischen den Spielen. Zumal Sie ja auch Fußballfan sind und beinah sogar „der nächste Sammer“ geworden wären. Schade, dass Sie sich anders entschieden haben, vielleicht wären wir mit Ihnen Weltmeister geworden? Aber heute Sie sind ja schon 47, smile……ich übrigens auch, also sind wir die gleiche Generation, die „Generation der Verlorenen“, wie Sie schreiben. Ich habe das eigentlich nie so gesehen, aber seit Ihr Buch mir diese Zeit nochmal so hautnah vermittelt hat, muss ich sagen, auch damit haben Sie Recht. Wir waren wirklich ziemlich am Arsch, als Kinder einer Diktatur. Vieles aus der Zeit hat man bis heute verdrängt, mit mehr oder weniger Erfolg. Auch ich habe mich beim Lesen dabei erwischt, dass ich mir Vieles im Nachhinein schöner geredet habe, als es war. Das ist jetzt anders, denn Ihr Buch hat mich so direkt in diese Zeit zurückversetzt, dass ich mit meinem Erinnern nochmal ganz neu angefangen habe. Weil Ihre Geschichte dazu verführt, sich und sein Leben nochmal Revue passieren zu lassen, nach dem Motto: Was habe ich damals gemacht, als ich 10, 14, 18 oder älter war? Manches habe ich so wie Sie, manches ganz anders gesehen oder gemacht, aber in vielen Dingen und Empfindungen stimme ich mit Ihnen überein. Es war wirklich eine verrückte Zeit. Gut, dass es endlich auch mal jemand so aufgeschrieben hat, auch noch so, dass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Heute lebe ich in „Wessiland“ und ja, auch das stimmt, hier wissen Sie bis heute wenig über diese Zeit und so werde auch ich es fleißig weiterempfehlen. Viele Grüße aus Bremen und Danke auch für die schöne Widmung, Wolfgang Bermann
Antworten….eine “Fußballkritik“. Wie schön, nach der WM. Da ist “VVV?” ja millionenfach geschwenkt wurden. Auch wenn das Herz in der Mitte fehlt, aber eine bessere Werbung gibt es doch gar nicht. Einfach “Schwarz-Rot-Geil!”. Und wenn ich wirklich mitgespielt hätte…….aber wie schon festgestellt, in meinem/unserem Alter? Wenn schon Ballack überlegen soll……danke auch für die anderen lieben Worte zu „VVV?“ Immer wieder schön zu hören, dass beim Lesen das eigene Leben noch Mal vorbeizieht. Ging mir beim Schreiben ja genauso. Was dabei herauskam, gleicht sich, wie schon oft gesagt, schon deshalb, weil wir ja alle das gleiche Leben hatten, als „Kinder einer Diktatur“. Der sind wir heute entwachsen, aber abschütteln kann man sie nie mehr. Immerhin haben wir damit den Vorteil, beide Seiten zu kennen. Die Unfreiheit und die Freiheit. Jetzt muss man sich nur noch entscheiden, auf welcher Seite man steht. Wie ich damals, als das Buch beginnt. Und so weitergeht, dass man „es nicht mehr aus der Hand legen will“. Wunderbar. Davon träumt ja jeder Poet, also Danke aus der alten Heimat nach Bremen, top
Hallo Torsten ,
gestern bin ich fertig geworden mit deinem Buch , was mir mein Bruder letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Er hat es sogar persönlich bei dir abgeholt. Danke übrigens für die Widmung. Eine Geschichte über die Liebe zum Fest der Liebe geschenkt. Mich hat das Buch berührt , zum Lachen gebracht und auch zum Weinen Ich war damals 10 Jahre alt , als die Mauer fiel. Gespürt hat man es auch als Kind , das sich etwas verändert hat. Doch begriffen habe ich es erst als ich älter war und nun hast du mir geholfen , weiteres zu begreifen und mein Puzzle zu einem Bild zusammenzufügen. Danke dafür. Ich werde heut noch viel mit diesem Ost -West Ding nenn ich es mal (grins) konfrontiert , da ich als gebürtiges Sachsenmädchen in Bayern wohne. Immer wieder interessant , was da alles für Meinungen zum Vorschein kommen. Zwanzig Jahre noch danach. Manchmal ist es echt traurig , das sie immernoch so wenig von dieser Zeit wissen. Dein Buch müßte Pflichtlektüre in jedem Bundesland werden-auch für die Eltern und Großeltern. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung. Liebe Grüße in die Heimat aus dem Passauer Land Anne
Antworten……mal wieder eine Kritik aus Bayern. Schön. So verbreitet sich auch unter Schwarzen weiter, was es aus den roten Zeiten noch so alles zu erzählen gibt. Auch noch so, dass es dich berührt hat. Noch schöner, denn so soll es ja auch sein (hat es mich beim Schreiben schließlich auch und ehrlich gesagt, muss ich heute noch an manchen Stellen heulen, selbst 2o Jahre danach…..) Aber gelacht hast du ja auch, also bin ich wirklich zufrieden. Zumal es mich noch besonders freut, dass du der Generation angehörst, für die ich es eigentlich geschrieben habe. Dachte ich zumindest. Aber dann waren auch immer mehr aus der etwas “älteren” Generation davon begeistert. So wie du, sogar so sehr, dass du es gleich als Pflichtlektüre in jedem Bundesland forderst. Als Verleger stimme ich dir da natürlich sofort zu, aber als “Poet”? Wäre es mir lieber, jeder würde es freiwillig lesen. Quer durch alle Bundesländer und Generationen. Am liebsten natürlich mit der gleichen Meinung danach wie du darüber, also Danke nach Bayern an Anne aus Sachsen, wo die schönen Mädchen wie an Bäumen wachsen…….
ich sage einfach mal “du”. Wenn man dein Buch gelesen hat, dann kennt man dich ja eigentlich dein ganzes Leben lang. Vor zwei Wochen bin ich kurzentschlossen mit meiner Frau nach Dresden gefahren. Schuld war die Aschewolke über Mitteleuropa und ein gecancelter Flug nach Kopenhagen. Stattdessen wollten wir schon seit Jahren mal in die Stadt, in der ich 5 jährig mit meinen Eltern und Geschwistern 1977 meinen ersten Urlaub verbracht habe und in der ich dann 1987 auf meiner Jugendweihefahrt das letzte Mal war.
Dresden hat mich zwar von Ferne immer fasziniert, aber irgendwie waren dann andere Reiseziele doch immer wichtiger/attraktiver. Wenn man sich die Stadt jetzt so anschaut, komme ich übrigens zu dem Eindruck, dass die Kapitalisten auch nicht mehr vom Städtebau verstehen als die Kommunisten. Da baut man ein NH-Hotel genau gegenüber der Kreuzkirche – irgendwie hat da niemand was gelernt.
Naja wie es sich so begab, war ich natürlich im Dresdner Fußballmuseum und habe dort dein Buch stehen sehen und es einfach mal mitgenommen. Ich habe es dann so schnell wie es ging in meiner Freizeit durchgelesen und ich muss dir ehrlich sagen, dass es mich sehr, sehr tief berührt hat! Erstens ist es wirklich wunderbar leicht geschrieben, zweitens ist es packend, drittens ist es ein hervorragendes Stück Zeitgeschichte und viertens sollte es ein Mahnmal für alle sein, die sich ihr eigenes Leben filtern.
Meine Story ist eine ganz andere. Ich bin aufgewachsen im tiefsten Mecklenburg, dort waren die Roten vielleicht nicht so rot wie in Sachsen und die Jugend nicht so rebellisch wie in Berlin oder im Süden. Man hat sehr viel ruhiger gelebt glaube ich. Punker, Skinheads etc was sich alles an Subkulturen raus bildete in Berlin beispielweise, gab es hier oben nicht. Dadurch hat man uns vielleicht auch mehr in Ruhe gelassen? Schwer zu sagen. Ich bin eigentlich sehr behütet aufgewachsen, kann mich über meine Jugendzeit (zur Wende war ich 17) nicht groß beklagen. Natürlich werd ich nie vergessen, als ich mir in Prag 1988 einen Integralhelm im Intershop kaufen wollte und erst beim Bezahlen gemerkt habe, dass es ein Intershop ist. Natürlich hab ich traurig im Westfernsehen die Zusammenfassungen aus der italienischen Liga gesehen, oder als Lok Leipzig gegen Neapel gespielt hat, davon geträumt einmal im Leben nach Neapel zu fahren. Ich war mit 17 aber lange nicht so weit und konsequent in meinem Denken wie du es warst und es ist schwer vorherzusagen, was passiert wäre ohne Mauerfall.
Schlimm finde ich immer die Runden mit Vertretern aller Generationen in Bekanntschaft und Verwandtschaft, wo man auf seiner Ledercouch sitzt, in den LCD-TV schaut, auf dem Laptop die Bilder der grad neugekauften Harley/des letzten Spanienurlaubs/../… etc präsentiert und da drüber rumjammert, wie gut doch damals alles war, als das Brötchen noch 5Pfennig gekostet hat und sich niemand Sorgen um einen Job machen musste… All diese Leute und jeden einzelnen Wähler der Linkspartei würde ich zwangsverpflichten, dein Buch zu lesen und seine selektive Wahrnehmung der Vergangenheit mal wieder etwas aufzufrischen.
Ich muss zugeben, dass mir zum Teil beim Lesen des Buches Tränen kamen (“Geld. Pappi fahren”), zum Teil weil es so anrührend war wie die Stelle, aber auch zum Teil aus Wut und Ärger. Ich bewundere euch dafür, dass ihr euern Weg genommen habt. Mein Lebensentwurf ist sicher ein anderer, ich bin kein Künstler. Aber ebenso wie ihr anscheinend auch, hänge ich an meiner Heimat. Mit meiner Frau habe ich ein Haus in Mecklenburg (nicht weit weg von einem See, aber ohne Palmen), um Geld zu verdienen reise ich aber durch ganz Europa.
Wie auch immer: ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute und Grüße aus euch dem schönen Zürich,
Jens Rossa
Antworten……vom hohen Norden in die schöne Schweiz, also vom „Fischkopp“ zum „Eidgenossen“………hoffe, ich darf das so sagen. Wäre ja bestimmt auch eine schöne Geschichte. Die sich in vielem mit meiner gleichen würde. Das haben wir hier ja schon öfters festgestellt. Auch, dass ich mich darüber immer wieder freue, wenn beim Lesen die eigenen Erinnerungen kommen. Meine beginnen 1973, da warst du gerade 1 Jahr, als die Mauer fiel 17 und damit gerade jung genug um doch noch in Freiheit alt zu werden. Statt bis zur Rente von Italien zu träumen. So wie einst 17 Millionen „DDR-Bürger“, die das heute öfters mal vergessen, beim Videoabend vom Urlaub irgendwo im Süden. Auch damit hast du Recht. Aber es ist heute eben nur noch schwer vorstellbar, dass man wirklich mal erschossen wurde, wenn man nach Italien wollte. Daran für ewig zu erinnern, auch dafür ist das Buch da, und so freut es mich natürlich, dass es dich im Nachhinein noch Mal berührt hat. Mitten im schönen Zürich. Oder hast du es „zu Hause“ am See gelesen? Wo auch immer, es hat dir gefallen und das freut mich, also Danke noch Mal für die schönen Worte und viele Grüße aus dem eigentlich schönen Dresden……top
Was können wir anderes erzählen als das was gewesen ist, was wir erlebt haben? Immer die leise Angst, daß man irgendwann allein übrig bleibt, und suchend durch die leeren Hallen der Erinnerung schleicht. Keine Sau mehr da, die das interessiert.
// Gut vorbereitet in die Blaue Fabrik gelatscht, um Lieder und “Schnurren” vorzutragen, Vergangenheitsbeschwörung. Plötzlich, wie eine zweite Stimme, taucht Torsten Preuß mit seinem häßlich eingebundenen Buch, mit diesem wirklich kitschigen Titel auf. Er hat wirklich das Seine beigetragen, um billige Zustimmung aufgrund eines gelungenen Einbandes oder Titels zu vermeiden. Er liest. Ja: Das ist es was ich hören will, er hat sie aufgeschrieben, die Worte und Slogans mit der geheimen Bedeutung. “KWV”, “Ecke Alaunstraße/Sebnitzer”, “Gelbkreuz”, “Handgranatenwerfen”. Ja klar, ein Schießstand auf dem Kinderfest, diese Ironie haben “Die” damals nicht verstanden und verstehen sie wohl heute auch nicht. Und da isser’ wohl, der wirkliche Mauerverlauf, und da steht sie noch, die gute alte Mauer im Kopf, aber wir leben ganz gut in unserem Teil. Zumal wir rüber können – aber die nicht’ zu uns.// Mit dem Buch werde ich vorsichtig sein müssen: einmal angelesen geht sicherlich für einige Tage jede freie Minute dafür drauf.// Jedenfalls streife ich nicht allein durch die Erinnerungen, schön Dich getroffen zu haben und danke für die lange Arzt-Widmung! Paul Rähnitz
Antworten……das freut mich aber. Mir geht es ja auch so. Ich bin immer wieder froh, Menschen zu treffen, denen Erinnern so wichtig ist wie mir. Obwohl ich eigentlich Niemand bin, der in der Vergangenheit lebt. Aber solange die noch Gegenwart ist? Kann sie schnell wieder Zukunft werden. Um das zu verhindern, bin ich an dem Abend mit meinen „Vergangenheitsbeschwörungen“ in die Blaue Fabrik gelatscht. Allerdings nicht so „gut vorbereitet“ wie du. Bis kurz vor dem Auftritt grüble ich ja immer hin und her was ich auf der Bühne bloß sage? Und lese? An dem Abend mal wieder ein paar Seiten aus der Zeit, als wir im „Kreuzberg von Dresden“, unserer geliebten Neustadt, unsere erste Wohnung beziehen. Das kommt immer gut an und so habe ich also auch dich neugierig gemacht auf dieses „hässlich eingebundene Buch, mit diesem wirklich kitschigen Titel“. Naja, dazu steht ja schon alles rechts unter „Antworten“. Aber immer wieder schön zu hören…..Außerdem: So hat es bisher noch keiner gesehen: „Er hat wirklich das Seine beigetragen, um billige Zustimmung aufgrund eines gelungenen Einbandes oder Titels zu vermeiden.“ Das könnte ich sogar als Kompliment nehmen, aber wie schon öfters hier geschrieben, ICH stehe dazu. Am Ende ist es eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Auch wenn sie auf der ganzen Welt spielt. In einer Zeit, die für die Meisten unter uns ihr Leben war, ist und bleibt. Daran zu erinnern, dazu ist das Buch da, also hoffe und wünsche ich, das Lesen wird dich in deiner Vorfreude bestätigen. Schreib es wieder ins Gästebuch wenn du durch bist, Danke und schön dich getroffen zu haben. der “Arzt”, top
hier mal wieder ein “Wessi” (aus Stuttgart) der was zu Ihrem Buch zu sagen hat. Was? Naja, ich muss ehrlich zugeben, dass es mich doch ganz schön bewegt hat. Einmal, weil ich auch Australienfan bin, schon ewig darüber nachdenke ins “Lucky-Country” auszuwandern und nun gelesen habe, wie man das schafft. Sogar als “Ossi”, auch noch aus dem “Tal der Ahnungslosen”. Respekt. Wenn ich mir überlege, dass ich, geboren im “freien Teil der Welt”, eigentlich viel mehr Möglichkeiten hatte diesen Traum zu realisieren und es bis heute nicht geschafft habe, irgendwas habe ich da wohl falsch gemacht. Immerhin bin ich jetzt mit Ihnen in mein Traumland. Bis es am Ende soweit ist, muss man als Leser allerdings einiges durchmachen. Was mich zusätzlich bewegte. Manchmal war mir, als würde ich selbst um mich und meine Familie kämpfen. Dass dieses System so viel Einfluss auf das ganz persönliche Leben jedes Einzelnen hatte, wurde mir erst beim Lesen richtig bewusst, denn ja, auch das stimmt, eigentlich hatten und haben wir hier “drüben” nie so richtig begriffen, was im Osten eigentlich los war. Wie die meisten „Wessis“ kannte auch ich die „Ostzone“ nur vom „Transit“. Was ich da gesehen habe, hatte mir schon gereicht. Sah meistens sehr trostlos aus. Und Geschichten über die “Vopos”, die unterwegs überall lauerten, kann wohl auch jeder “Wessi” erzählen. Man war jedes Mal wieder froh, wenn man heil durch war. Wenn ich solche und andere Erinnerungen aus dieser Zeit meiner Tochter erzählte, sie ist 1990 geboren, konnte sie sich das nie wirklich vorstellen. Bis sie von einer Freundin ihr Buch bekam. Eigentlich wollte sie nur eine schöne Liebesgeschichte lesen, aber danach kam sie an und sagte, dass sie jetzt zum ersten Mal eine Vorstellung von dieser Zeit hat und mir geht es jetzt ähnlich. So hatte ich diese Zeiten noch nie gesehen. Nach Ihrem Buch ist mir aber klar geworden, wie froh ich sein kann, in Freiheit geboren und aufgewachsen zu sein. Und auch meine Tochter weiß das jetzt mehr zu schätzen. Sie fand es streckenweise ja auch sehr bewegend, es flossen manchmal sogar Tränen. Soweit ging es bei mir nicht, aber nur, weil ich lieber lache und auch das kann man ja beim Lesen ihrer Geschichte. Die werde ich jetzt weiterempfehlen, auch wenn die meisten „Wessis“ hier bis heute nicht sehr interessiert sind am Osten, aber das ging mir ja vorher auch so. Bleibt mir nur noch die Frage, ob die große Liebe immer noch hält, also Sie und Ihre Ballkönigin noch ein Paar sind? Das interessiert auch meine Tochter brennend, weil das heute ja sehr selten ist, dass man solange zusammenbleibt. Verraten Sie es uns, oder wollen Sie sich das für Teil 2 aufheben? Wenn der erscheint, dann bitte unbedingt melden. Danke, Rainer aus Stuttgart
Antworten: …sorry, ich hatte wieder viel zu tun. Also erst mal wieder Danke für Ihre Meinung zum und über das Buch. Schön das es Ihnen und Ihrer Tochter so gefallen hat. Dass mich die frohe Kunde auch noch von “drüben” erreicht, macht sie noch schöner. Genauso soll es ja sein. Ein Buch für das ganze Deutschland. Geschrieben in Australien. Dor wo es endet. VERLIEBT, VERLOBT, aber auch VEIRHEIRATET? Das steht wirklich erst in Teil 2. Aber immerhin schon mal so viel: Ja, VERLIEBT und VERLOBT sind wir immer noch, nach 32 bis heute eigentlich unglaublichen Jahren. Die 1978 begannen, auf dem Abschlussball der Tanzschule…….den Rest kennen Sie und Jeder der es schon gelesen hat. Hoffentlich so begeistert wie Rainer und seine Tochter. Danke noch Mal nach Stuttgart, top
ich habe Ihr Buch nach Ihrem vorletzten Auftritt in der Dresdner „Scheune“ gekauft. Bei Ihrem letzten war ich auch dabei, wollte mich aber noch nicht melden, da ich noch nicht ausgelesen hatte. Aber ihr Auftritt war wieder so unterhaltsam wie das ganze Buch. Ich bin ja auch kein großer Leser, aber ich habe letztes Jahr „Der Turm“ gekauft, weil ich eigentlich meine Frau mit einem Buch aus „UNSEREN“ Zeiten, wie Sie ja immer sagen, überraschen wollte. Sie hat es bis heute nicht ausgelesen. Anders als Ihres. Das hatte Sie noch vor mir angefangen und war danach so begeistert, dass sie jetzt ihr eigenes Exemplar haben will. Das bestelle ich noch separat. Ihr ging es wie mir, oft hat man sich in sein eigenes Dasein zurückversetzt gefühlt. Unglaublich, dass das alles Mal Teil unseres Lebens war. Auch wenn wir nicht zu den „Ausreisern“ gehörten, haben wir ähnliches erlebt wie Sie. Ich sage nur „Polenmarkt“, der Balaton, Tanzschule und eine Lehre in der „sozialistischen Produktion“. Aber kein Wunder, der Alltag in einer Diktatur ist ja für Jeden immer der gleiche. Auch damit haben Sie Recht. Es hat ihn bisher nur noch niemand so erzählt wie Sie, also die große und die kleine Geschichte so zusammengebracht, dass sie wirklich noch Mal unter die Haut geht. Sehr authentisch, was man nicht über viele Bücher die diese Zeit beschreiben, sagen kann. Schon deshalb ist es eigentlich völlig unverständlich, dass dieses Buch noch keine Schlagzeilen gemacht hat. Und wenn ich lese, dass Sie damit in Sachsens Schulen nicht auftreten dürfen, weil die „Linken“ dass nicht wollen, frage ich Sie: Wo leben wird denn eigentlich? Können die Genossen schon wieder bestimmen, was unsere Kinder lernen und was nicht? Ein Skandal, wie ich finde. Zumal Sie ja nur die Wahrheit erzählen. Über den Osten, wie über den Westen. Dort sollten sie das Buch erst Recht lesen. Wir werden es jedenfalls fleißig weiterempfehlen, da werden bestimmt noch viele Bestellungen kommen. Jeder ist irgendwie auf der Suche nach einem Stück Erinnerung und mit Ihrem Buch ist er bestens bedient. Weil alles drin ist, was man dazu braucht. Im Guten wie im Bösen. Also weiterhin viel Erfolg. Christian und Heike aus Dresden-Pirna
ANTWORT …sorry, hat diesmal etwas länger gedauert, aber es gibt viel zu tun, denn “VVV?” spricht sich immer weiter rum, auch ohne die offizielle Reklame. Schön, so wird es bald so bekannt, wie das immer wieder erwähnte Wendewerk „Der Turm“. Obwohl „VVV?“ inhaltlich wie literarisch ja völlig anders ist. Nicht eine ausgedachte, sondern eine wahre Geschichte, mitten aus dem Leben vor, während und nach der Wende und wohl auch deshalb eine gute Erinnerung für jeden, der die geteilten Zeiten miterlebt hat. Und wer nicht? Der kann sich mit „VVV?“ erst recht ein Bild machen wie es ist, in einer Diktatur geboren zu werden und aufzuwachsen, ohne je die Möglichkeit zu haben, sich auszuprobieren, sich auszutesten, seinen eigenen Weg zu gehen um so zu leben wie man selbst möchte und nicht wie irgendein beknackter Genosse es will. Und ja, es ist heute nur noch schwer vorstellbar, dass wir wirklich mal so gelebt haben. Und trotzdem noch Spaß dabei hatten. Auch daran erinnert das Buch ja seitenweise und auch deshalb hatte ich bei meinen Auftritten in den Schulen Sachsens immer Erfolg. Weil ich diese Zeit dabei so lebendig wie möglich vermittelt habe, ohne aufgezwungene Schönfärberei. Das stört die Genossen Täter wohl am meisten, dass danach niemand mehr ihre vielen Untaten schönreden kann. Auch nicht die, die diese Zeiten wieder haben wollen und die Menschen wieder wählen, die für den ganzen Wahnsinn von damals bis heute verantwortlich sind. Zumindest wissen sie nach der Lektüre, was sie tun. Im Osten, wie im Westen. „Dort sollten sie das Buch erst recht lesen.“ Ja, das stimmt, und viele, die es dort schon hinter sich haben, sagten danach ja auch „Danke“, weil sie zum ersten Mal mitbekommen haben, dass wir eigentlich schon immer in EINEM Land gelebt haben. Auch wenn sie den Osten die meiste Zeit über ausgeblendet hatten und bis heute haben. Das zu ändern, auch deshalb habe ich das Buch so geschrieben und wenn es erst die Schlagzeilen bekommt, die es längst verdient, wird das große Diskutieren über die geteilten Zeiten ganz neu losgehen. Das merke ich unterwegs schon länger. Der Redebedarf wird immer größer. Zumal in der Öffentlichkeit ja meistens die Vertreter der 25 Prozent auftreten, die den roten Zeiten nachtrauern. Statt Vertreter der 75 Prozent, die froh sind, das sie vorbei sind. Denen eine Stimme zu geben ist und bleibt mein Ziel und am einfachsten geht das mit dem Buch. Jeder der so ähnlich denkt und fühlt beim Blick zurück, der braucht es nur bestellen, lesen und weiterempfehlen. Bis die wahre Mehrheit die Mehrheit im Aufarbeiten der jüngsten deutschen Vergangenheit hat. In diesem Sinne, Danke nach Dresden-Pirna, top
Antwort……Danke für das Lebenszeichen. Von Georg, der ja auch im Buch steht. Immer wenn wir in Budapest sind, im “Paris des Ostens”, wie wir immer gesagt haben. Dort tranken wir unsere erste richtige Cola, kauften zum ersten Mal eine Platte von den Doors oder Police in einem Geschäft und konnten sogar Levis erstehen. Allerdings nur, wenn man genügend “Flinten” einstecken hatte….wer will, kann auch das noch Mal miterleben, einfach bestellen, lesen und erinnern……Grüße nach Ungarn, top
Ein Buch spannend von der ersten bis zur letzten Seite, dass neugierig macht auf die Fortsetzung.
Für alle die in den 1960er Jahren geboren sind ein absolutes Muß, auch für die die den Schritt in den “goldenen Westen” zu DDR – Zeiten nicht gewagt und/oder nicht für nötig gehalten haben, weil es ihnen bis auf paar wenige Dinge im Leben an nichts gefehlt hat, so wie mir.
Nur die NVA hätte einen Strich durch die Rechnung machen können. Aber die hat sich zum Glück bis heute nicht bei mir gemeldet. )
Das Buch liest sich sehr gut und wenn man es erstmal in der Hand hat, will man es gar nicht mehr weglegen. Ich habe förmlich den Geruch vom Intershop in der Nase gehabt, beim lesen.
Wie gesagt, dass Buch macht neugierig auf die Fortsetzung, wie es dem Autor, der ja aus meiner Sicht tolle Jobs hatte von 1998 bis Heute so ergangen ist. Beim Schreiben wünsche ich dem Autor wieder ein glückliches Händchen und vielleicht schafft es ja das Buch auf die Mattscheibe, obwohl es schon eine ganze Reihe von guten und schlechten “Wendefilmen” gegeben hat und die Finanzierung hier bei uns mehr als schlecht ist.
Antwort:……Spannend ist immer wieder ein Kompliment für mich. Über die geteilten Zeiten gibt es ja schon viele Bücher, es ist also gar nicht so einfach gewesen, etwas längst Bekanntes so zu erzählen, dass es nicht langweilt, sondern fesselt. Das klappt wahrscheinlich auch, weil das Alles ja jeder kennt. Egal, in welchem Jahrzehnt man geboren wurde, aber nach dem 13. August 1961 haben wir im Prinzip alle das gleiche erlebt. Viele Möglichkeiten hatten wir ja nie, vom Ausgehen, über das Anziehen, dem Einkaufen bis zum Verreisen, es war für jeden immer derselbe Alltag. Und der Eine träumte davon, ihm irgendwann zu entfliehen, der Andere sich irgendwann damit abzufinden. Vor dieser Frage stand, ich glaube, jeder irgendwann mal in seinem Leben als “”DDR-Bürger”. Wie ich mich damals entschieden hatte, steht schon ganz am Anfang des Buches, wie es ausging ganz am Ende. Bis dahin ist es immer spannend, und, wie gesagt, dass freut mich am meisten. Auch, weil das bisher Leser aus allen Generationen gesagt haben, ein “Muß” also nicht nur für die “Sechziger”….bleibt nur noch eine Antwort auf den Vorschlag, die Geschichte zu verfilmen. Naja, wie immer sage ich dazu: “Am liebsten sofort!” Allerdings nicht auf der “Mattscheibe”, sondern der Leinwand, denn diese Geschichte ist großes Kino, eine Lovestory die auf der ganzen Welt spielt, im Osten wie im Weste, also auch überall geschaut werden kann. Gelesen wird sie ja schon weltweit, und ich bin sicher, sobald “VVV?” auch medial den großen Durchbruch erlebt, stehen die Produzenten Schlange. Ich freue mich schon. Wem es ähnlich geht, und diese Geschichte eines Tages im Kino sehen will, der braucht sie nur immer weiter immer bekannter zu machen, solange, bis sie in Deutschland nicht mehr so tapfer verschwiegen werden kann. In diesem Sinne, Danke nach Radebeul, top
Hi Torsten !
Ich lese, wenn es meine knappe Freizeit erlaubt, eine ganze Menge. Meistens Romane und wenn ein Buch bei mir nicht während des Lesens der ersten 30 Seiten zündet, klappe ich es zu und finde was besseres. Vielleicht weil wir im gleichen Quadratkilometer, mit nur 4 Jahren Altersunterschied aufgewachsen und “Rot” gemacht werden sollten, oder weil man diese Geschichte eigentlich nur als Ossi 100% versteht und nachempfinden kann, aber die 598 Seiten deines Zeitzeugen-Romans “VVV?” lesen sich jedenfalls sehr flott, auch wenn sie manchmal schwer zu verdauen sind. Immer dann, wenn die Erinnerungen an diese miese, verlogene Diktatur mich in der Seele kitzelte. Und dass es diesem Verbrecherpack heute immer noch gut, wenn nicht sogar noch besser geht, war ja wohl nicht anders zu erwarten. 60% der Bevölkerung der ehemaligen DDR hat den Fall der Mauer nicht verdient und müsste meiner Meinung nach heute noch Schlange stehen, kriechen, sich untereinander bespitzeln und die rote Suppe weiter 7 Tage die Woche, 24 Stunden lang auslöffeln. Bin ich darum im October 1989 gleich bis in die USA ausgewandert? Ja, auch deshalb. Aber Schluss jetzt mit dem Gejammer. Dein Buch ist Jedem nur zu empfehlen, also weitermachen……..
I wish you and your family, health, happiness and success
Axel Schade aus New York
Antwort:……..wauh! Sag ich mal. Ist ja starker Tobak der uns da aus Übersee erreicht. Deshalb lasse ich mir noch eine Weile Zeit um richtig darauf zu antworten. Immerhin zeigt diese Meinung aber wieder Mal, wie das Buch wirkt. Jeder hat ja im Blick zurück in diese Zeiten seine ganz persönlichen Empfindungen. Den einen erinnert es eher an die “guten” den anderen eher an die “schlechten” Ereignisse, Erlebnisse und Gefühle als geborener “DDR-Bürger”. Und je weiter man von diesem Leben weg ist, sei es Amerika oder, wie wir, ganz weit weg, in Australien, um so mehr reflektiert man seine und die Rolle aller Menschen in einer Diktatur. Obwohl ich nicht glaube, dass wir gleich “60 Prozent” Mitläufer waren. Aber wenn man dann aus der fernen Heimat auch noch hört, dass sich jeder 4. in ein Leben wie damals zurücksehnt, dann versteht man eben die Welt nicht mehr. In Australien wäre das unvortsellbar. Aber hier? Ist etwas gewaltig schief gelaufen nach 1989. Was? Dazu antworte ich, wie gesagt, etwas später und auch etwas anders als hier. Aber jeder, der schon Lust verspührt seine Meinung dazu, im Guten, wie im Bösen, reinzuschreiben, ist wie immer, herzlich dazu eingeladen. Dazu ist das Gästebuch ja auch da, um sich endlich mal auszusprechen, nicht nur als Ossi, auch als Wessi. Ein paar von “drüben” haben es ja schon gemacht, also weiter so! Wir feiern ja das Jahr 20 der Einheit. Auch wenn die heute noch weiter weg scheint, als zu der Zeit, als zum ersten Mal nach 40 Jahren wieder daran erinnert wurde: WIR SIND EIN VOLK! In diesem Sinne, top
Guten Tag Herr Preuß. Ich habe lange nicht mehr ein Buch so verschlungen wie Ihres. Einfach vorne anfangen und hinten aufhören. Man will wirklich immer wissen wie es nun weitergeht. Obwohl man ja weiß, dass es am Ende gut ausgeht, aber wie sie das hinbekommen, alle Achtung. In einer Internetkritik steht, „Preuß hat nie einen Plan B“. Das stimmt. Sie haben so oft alles hingeschmissen ohne wirklich zu wissen was danach aus Ihnen wird. Und das als Familienvater. So ist Ihr Buch nicht nur eine gute Geschichtsstunde, sondern auch eine Art Lebenshilfe die einem Mut macht. Selbst als Kind einer Diktatur kann man aus einem Leben etwas machen. Ich habe das immer ähnlich gesehen und auch wenn ich nicht so ein Abenteuerleben wie sie hinbekommen habe, aber die Chancen, die mir/uns die Freiheit doch noch gegeben hat, habe ich und meine Frau doch so genutzt, dass wir heute auf alles stolz sein können. Auch auf unsere Leben vor dem Mauerfall, als „Ostler“. Auch auf die Dinge, die man heute lieber vergessen hat. Zum Beispiel das viele trinken, oder wie es bei ihnen in Sachsen wohl genannt wurde „babsch“ sein. Aber auch da haben Sie Recht, denn wie Sie schreiben: „Wie in jeder gut funktionierenden Diktatur ist Alkohol billig und immer zu haben.“ Das war so, und jeder, der das abstreitet ist unehrlich. Zu sich selbst wie zu seinen Kindern. Unsere Tochter ist heute 21, sie hat es ähnlich verschlungen wie ich und meine Frau, und seitdem hat sie sogar ein bisschen Mitleid für uns: „Ihr wart ja wirklich arm dran“. Aber wir hatten ja auch Spaß dabei…..so mussten wir natürlich auch oft lachen. Heulen aber auch. Also, was will man mehr von einem Buch erwarten. Auch wenn wir damals wohl eher zu den „Stinos“ gehörten, egal, es war wie es war und zum Glück ist das alles heute vorbei. Nur noch in Ihrem Buch lebt diese Zeit wieder auf, dort soll sie auch bleiben. Also Danke noch Mal und natürlich werden auch wir es weitersagen. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben wenn man über diese Zeiten mitreden will. So war es gewesen. Und auch wie es ausgegangen ist, stimmt. Ungerecht bis heute. Bestraft wurde niemand. Schön dass auch das so drin steht. Danke also und viel, viel Erfolg, der wird kommen, da sind wir uns hier alle sicher. Rainer und Katja Emrich
ANTWORT:……das freut mich mal wieder. Hat die Widmung also doch gestimmt: Einfach vorne anfangen und hinten aufhören. Schön, dass es auch bei Ihnen so funktioniert hat. Sogar bei Ihrer Tochter. Ist eben ein Buch für die ganze Familie. Nicht nur mit Herz geschrieben, sondern auch der Leber, weshalb es oft ziemlich “babsch” (smile) zugeht. Aber ja, jeder der im Osten groß geworden ist, weiß, dass Alk nie “Mangelware” war. Kein Wunder, ohne Betäubung war es im “langweiligsten Land der Welt” eben kaum auszuhalten. Zu Hause, auf Arbeit oder auf der Straße und auch dafür habe ich ja schon einiges an Zustimmung bekommen. Auch von den “Stinos”, also “Stinknormalen” Bürgern der DDR. Das waren ja fast alle, denn jeder der aus der Reihe tanzte hatte sofort ein Problem. Wie immer in einer Diktatur. Schön dass Ihre Tochter danach Mitleid mit Ihnen bekam. Auch das habe ich unterwegs schon öfters mal gehört. Die Eltern sind froh, dass sie mit mir endlich “einen Dummen” (smile) gefunden haben, der das alles zugibt, vom Trinken, über das Traurig sein bis hin zur grenzenlosen Wut und Ohnmacht. Die haben viele von damals heute wieder. Unterwegs treffe ich immer mehr, die sich ähnlich wie Sie darüber empören, wie ungerecht es ausging. So haben die vielen Täter heute schon wieder die öffentliche Mehrheit ohne das sie jemand am Schönreden ihrer vielen Untaten hindert. Ich hoffe, dass ich mit meinem Buch auch dazu beitragen kann, dass die Millionen, die in den geteilten Zeiten nicht als “Rote Socken” unterwegs waren mehr öffentlichen Raum beim Blick zurück bekommen. Sonst wird die Vergangenheit so verklärt, dass sie schnell wieder Zukunft wird. Wenn sich jeder Vierte wirklich die Mauer wieder zurückwünscht, dann stimmt etwas nicht mehr. Die beste Medizin dagegen sind Erinnerungen, Geschichten, die so oder so ähnlich ja jeder erlebt hat, der dabei war. Als “Stino” oder nicht. Man muss sie nur erzählen und verbreiten, nicht nur im Osten, sondern auch im Westen. So wie “VVV?”, das ja inzwischen überall gelesen wird, denn es ist das erste “gesamtdeutsche Buch” über die geteilten Zeiten, vielleicht auch das erste, das wirklich Jeder lesen kann, vom Anfang bis zum Ende und das freut mich immer wieder am meisten. 25 Jahre deutsche Geschichte so zu Papier zu bringen, dass sie weder langweilt noch nervt, sondern im Gegenteil, den meisten Lesern sogar unter die Haut geht, war ja nicht so einfach wie es sich heute liest. Also Danke für die schönen Worte nach? Ich weiß gar nicht wo Sie herkommen, egal, Gruß auch an die Tochter, sie soll sooooo froh sein, dass sie und ihre ganze Generation heute nicht mehr so arm dran ist wie es unsere war……in diesem Sinne, viele Grüße top
Hallo Torsten,
während eines Spazierganges mit unserem Hund Manny standen wir letzte Woche mit einem Mal ganz verdutzt vorm “Hexenhaus”. Wir hoffen, wir indentifizierten das Richtige. Tausend mal standen wir schon davor oder gingen daran vorbei. Jetzt sehen wir es mit ganz anderen Augen, es lebt immer noch und hat seinen ganz eigenen Charme!
Liebe Grüße
Grit
ANTWORT:….ja, ja, das legendäre Hexenhaus, die erste Komune Dresdens, wie im Buch so schön zu lesen ist, in den Ostzeiten der Treffpunkt der Dresdener Szene, steht noch heute. Ich sage immer: Das wird noch weltbekannt, dann stehen die Japaner davor und knipsen es weg…….smile….das wird aber noch dauern, denn in Japan wird es, glaube ich, noch nicht gelesen. Auch wenn es vor kurzem jemand dorthin mitgenommen hat, auf einen Urlaubstrip. Also, mann weiß nie….grüße top
Heyyyy- hier hat sich ja schwer was getan! ’staun
Sieht sogar via Handy ‘recht ordentlich’ aus- RESPEKT!
Fehlt nur noch die illustrierte und bebilderte Neuauflage…
Weitermachen!
Gruß
Tom
ANTWORT:…….danke, freut mich, dass es so gut ankommt. Wie gesagt, ist noch kein Kino aber immerhin. Die Filme, Fotos und Dokumente sind ja alle echt, atmen sozusagen den damaligen Zeitgeist ein und aus. Und erst die Musik! Also werde ich natürlich weitermachen, bis zum Happy End. Grüße top
Guten Tag Herr Preuß, heute Morgen bin ich fertig geworden. Als mir meine Frau das Buch vor drei Wochen auf den Nachttisch legte, dachte ich ehrlich gesagt nicht, dass ich es jemals lesen werde. Das Cover und der Titel sind nicht gemacht, um mich zu begeistern. Aber jetzt? Ist beides genau treffend für die Geschichte und ich muss allen meinen Vorgängern im Gästebuch Recht geben. Und das auch noch obwohl ich aus dem “Wessiland” bin. Aber ich war zu ihrer Zeit auch Westberliner (weil man dort ja nicht zum Bund eingezogen werden konnte), sogar Kreuzberger war ich. Vielleicht haben wir uns manchmal im “Cafe am Ufer” (war auch mein Stammcafe) gesehen. Und ich muss sagen, alles was Sie über diese Zeit in Ihrem Buch geschrieben haben stimmt. Allein wie sie den “legendären” 01. Mai 1987 beschreiben. Ja, so war es gewesen. Damals eine Heldentat, heute eher eine Peinlichkeit. Und dass sich damals nicht nur im Westen Berlins, sondern im ganzen Westteil Deutschlands eigentlich niemand mehr um den Osten gekümmert hat stimmt auch. Ist vielleicht bis heute so. Was im Osten eigentlich passierte haben wir schlicht verdrängt. Das hat mir ihr Buch nun schonungslos offengelegt. Auch noch so, dass es wirklich unter die Haut geht. Klasse! Es ist zum Lachen, zum Heulen und zum Nachdenken. Im Westen wie im Osten sollte dieses Buch deshalb Pflichtlektüre werden. Auch wenn es manchmal weh tut aber das muss sein. Nur so kann man begreifen was in diesen Jahrzehnten eigentlich los war. Also wünschen ich und meine Frau Ihnen und Ihrer Ballkönigin dass der große Durchbruch auch in den Medien bald kommen wird. Damit davon so viele wie möglich erfahren. Viele Grüße aus Schwaben, Horst und Inka Grüber
ANTWORT:…danke für die Wünsche, das wäre ja endlich mal an der Zeit. Auch wenn es sich weiterhin ganz ohne offizielle Reklame herumspricht. Im Osten wie im Westen. So freut mich Ihr Kommentar natürlich. Auch weil er mir wieder zeigt, dass es auf beiden Seiten ein Interesse gibt, ganz neu über die geteilten Zeiten nachzudenken und darüber zu reden. Obwohl ich ehrlich gesagt nicht dachte, dass ich nach 8 Jahren Australien in ein Land zurückkomme, das immer noch so geteilt ist. Zumindest im Kopf. Statt endlich und für immer eine Einheit zu bilden. Im Jahr 20 der Einheit wäre es ja langsam an der Zeit. Dafür müsste aber erst mal ausdiskutiert werden, was einen die 40 Jahre getrennt hatte und auch deshalb habe ich dieses Buch so und nicht anders geschrieben. Freut mich also, dass es auch so wirkt, man macht sich beim oder nach dem Lesen Gedanken (siehe 01. Mai). Nur gegen das Wort “Pflichtlektüre” habe ich was. Als Kind einer Diktatur ist mir das Wort “Pflicht” im Zusammenhang mit Lesen zuwider. Lieber freiwillig. Dann wirkt es auch besser. Wünsche ich zumindest weiterhin jedem der damit beginnt. Und wegen dem Cover und dem Titel. Dazu steht ja alles unter Antworten. Immerhin haben auch Sie am Ende gemerkt, dass es schon von Anfang an passt….schön. In diesem Sinne, Danke top
Hi Herr Preuß, ihr Buch ist wirklich Klasse. Haben schon alle aus der Familie gelesen und Sie können sich sicher sein, wir werden es weiter empfehlen. Es ist so lebendig geschrieben, man fühlt sich sofort in die Jugendzeit zurück versetzt. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung.
Beste Grüße von ihren Nachbarn aus Laubegast
ANTWORT…..danke, das freut mich natürlich immer wieder, wenn es die ganze Familie liest. Auch noch mit Begeisterung. Dass sich die ältere Generation dabei in ihre Jugend zurückversetzt fühlt, auch das haben ja schon viele gesagt und auch das freut mich natürlich sehr. Und wegen der Fortsetzung: Sie ist in Arbeit und ich freue mich schon ähnlich wie Sie. Ich werde Bescheid geben. Danke noch Mal, top
Lieber Torsten und Familie,
Endlich habe ich einige Einzelheiten von Deinem Buch erhalten. Vieles hat mich an meine eigene Kindheit in der DDR erinnert und ich hoffe nun sehr das ich bald mal Dein Buch so richtig geniessen kann. Leider ist es nie hier angekommen.Wir hatten ja einige schwere Momente zusammen in ganz grosser Naehe hier in Australien ueberwinden muessen, aber wir leben noch und koennen uns noch immer unseres Lebens erfreuen. Es ist schon wunderbar was man heutzutage in der Medizin erreicht. Meine Anschrift werde ich Dir noch separate mitteilen. Noch eine Frage, Du warst fuer den
E.E Kisch Preis nominiert. Ist mit ‘ Kisch ‘ da eine Verbindung zu Deinem “Drang” nach Australien. Er hatte ja eine Buch “Landung in Australien” geschrieben. Beste Gruesse Georg &Veronica
Neu!!! NEU!!! Neu!!!……sooo, hier ist jetzt meine erste direkte Antwort auf ein Feedback. Habe gerade gelernt, wie das geht. So nutze ich gleich die Gelegenheit, einen schönen Gruß an meine alte Heimat zu senden. Nach Australien. Danke Georg für die Nachricht. Ja, es stimmt, wir haben einiges zusammen erlebt, auf der Herzstation des Royal North Shore Hospital in Sydney. War ja wirklich knapp….aber das steht alles in Teil 2. Erstmal schicke ich dir jetzt Teil 1. Hoffe diesmal kommt es an, viel Spaß damit. Und wegen deiner Frage: Naja, den Kischpreis wollte ich immer gerne haben, damit ich beide ‘höchsten’ Journalistenpreise habe. Einmal den fürs Fernsehen, einmal den für Zeitungen. Immerhin bin ich nominiert wurden, das war kurz bevor ich nach Australien ging um das alles aufzuschreiben. Ein bisschen habe ich dir ja schon damals im Krankenzimmer davon erzählt, nun kannst du das Ergebnis bald selbst lesen. Du und Veronica natürlich, die ich hiermit lieb grüße und auch ihr natürlich viel Spass beim lesen! Meldet euch danach wieder, ein God Day nach Down Under! top
Guten Tag Herr Preuß, hier ist noch mal Dieter. Es hat ein bisschen gedauert, aber ich wollte das Buch erst noch eine Weile verdauen. Erfroren bin ich nicht, auch wenn es manchmal eine Gänsehaut gab. Nicht nur bei Ihrem „Unternehmen Einreise“. Sie sind wirklich verrückt. Schön das am Ende Alles gut ausgeht. So konnten Sie es aufschreiben und ich/wir es lesen. Meine Frau ist ähnlich mitgereist wie ich und unser Sohn, der 25 ist. Wir haben danach eine Weile überlegt, ob es damals besser war zu bleiben statt, wie Sie, zu gehen. Dann hätten wir die Freiheit auch schon eher gehabt. Aber die Gefahren die damit verbunden waren haben uns letztlich davon abgehalten. Zum Glück fiel die Mauer noch zeitig genug, um sich die Welt doch noch vor dem Rentenalter anzusehen. Auf alle 5 Kontinente habe ich es zwar noch nicht geschafft, aber mehr als man früher zu träumen wagte, ist es geworden. Ihr Buch hat mich wieder daran erinnert, wie sehr auch ich damals unter der Vorstellung litt, für immer hinter einer Mauer leben zu müssen. Damit waren Sie also nicht allein. Ähnlich wie mit vielen anderen Empfindungen und Erlebnissen die Sie beschreiben. Mir/uns ging es deshalb ähnlich wie vielen anderen beim lesen: Man fühlt sich immer wieder in sein eigenes Leben versetzt. Manches war schon wieder fast vergessen, aber mit ihrem Buch ist diese Zeit verewigt. Deshalb bestelle ich gleich noch zwei weitere Exemplare, die ich “zur Erinnerung“ an Freunde verschenken will. So spricht es sich weiter herum. Viel Erfolg dabei wünschen Dieter und Renate
Guten Tag Herr Preuß, ich wollte Ihnen eigentlich erst nach der Lektüre Ihres „LiebesReisePolitRomans“ schreiben. Aber gestern, in der kältesten Nacht des Jahres, ging ich mit Ihnen noch mal illegal zurück in die Zone. Das war die kälteste Nacht des Jahrzehnts, wie sie schreiben. Auch um die Minus 30 Grad, so wie hier, im Osterzgebirge. So kam das Gestern und das Heute schön zusammen. Wie dieser Trip ausging, weiß ich jetzt. Und ich kann nur sagen: Wahnsinn. Da waren sie gerade so schön raus aus der Zone und dann durch den Hintereingang wieder rein. Wenn es dafür keine Zeugen geben würde, ich würde es als Schriftstellerlatin sehen. Aber wie schon am Anfang steht, dies ist eine wahre Geschichte…..in der steht wirklich vieles drin, was damals so war. Auch in meinem Leben. So freue ich mich doppelt über das Buch. Einmal weil ich es als eine Erinnerung daran verschlungen habe, zweitens weil es so endlich ein Buch gibt, dass man auch seinen Kindern geben kann. Die wissen heute, nur 20 Jahre später, wirklich fast nichts über UNSERE Vergangenheit. Obwohl sie gerne würden, aber in den Schulen wird bis heute noch lieber über Hitler statt Honecker gelehrt. Jetzt lese ich aber erst mal weiter, im Westen sind Sie ja gerade, allerdings alleine, ohne Ihre Familie. Das wird wohl die traurigste Zeit in dem Buch. Sagte zumindest meine Frau, die es längst durch hat und ähnlich begeistert war und ist. Wie eigentlich alle in unserem Bekanntenkreis, die es mittlerweile gelesen haben. Also, ich melde mich wieder wenn ich durch bin. Falls ich nicht erfriere. Der Wetterbericht sagt mehr als 2o Grad unter null voraus. Ist ja eigentlich passend, spielt ja im Kalten Krieg….tschüß Dieter
Hallo Torsten ,
Vielen Dank für das Buch ich habe eins mit ein paar persönlichen Zeilen von dir drin.Freut mich sehr!Ich bin begeistert,also eigentlich entsetzt über die Geschichte was du alles erleben mußtet,wolltest und solltest.Beim lesen fühlte ich mich stellenweise wie “mit dabei” und mußte lachen über die voll zutreffenden typischen sächsischichen Formulierungen.Mir ist das Buch fast aus der Hand gefallen,als ich vom Ecki lesen mußte und dessen Oma,die wohnte früher bei uns im Haus.Ich weiß noch genau wie er früher zu Besuch kam.Auf der anderen Seite bekomme ich natürlich auch wieder den grenzenlosen Hass und die Wut auf die “Zone” und die ungeheuerliche Willkür und Unmenschlichleit unter der wir viele kostbare Jahre unseres damals jungen Lebens opfern mußten!Naja Spass hatten wir trotzdem.Ich mußte ja mal “nachsitzen”auf der “Bautzner”danach weis man genau bescheid wie es läuft!Auch die Geschichten über das ” Knödelland und die miesen Tschechen Grenzer so wahr es wirklich, das glaubt dir heute fast keiner mehr von den Jüngeren.Ich war auch an so vielen Orten wie du auch das läßt Erinnerungen wach werden.Ich wünsche dir und deiner Katrin noch eine schöne Zeit und bleibt gesund!Hoffentlich lesen das Buch noch viele vor allem die aus dem “Westen” und können so vielleicht mal besser verstehen wie es in der DDR wahr.Leider herrscht ja in den “alten Bundesländen”noch immer ein absoluter Irrglaube über das Leben damals “drüben”
In diesem Sinne liebe Grüße nach Dresden ( schade mit Dynamo ) kann ja nur besser werden , vielleicht solltest du die mal beraten . . .
( kleiner Scherz )
Gruß Matthias
Guten Tag Herr Preuß,
ich bin hier wohl der erste Fan des neuen Jahres und möchte Ihnen, auch im Namen meiner Frau, ein gesundes und vor allem erfolgreiches Jahr 2010 wünschen. Mit voller Überzeugung, denn wenn dieses Buch kein Bestseller wird in Deutschland dann gebe ich die Hoffnung, dass es doch noch zu Gerechtigkeit kommt in diesem Land, endgültig auf. Ich habe ja, anders als Sie, nicht das Glück gehabt, ohne Verhaftung rauszukommen. Ich weiß also, wie es im ‚Stasi-Knast‘ Bautzen zuging und glauben Sie mir, es war alles noch schlimmer als bis heute erzählt wird. Das die Kommunisten alles ‚Arschlöcher‘ waren, stimmt, aber am schlimmsten war und bleibt ihre Unmenschlichkeit. Wer mit seinen Mitmenschen so umgeht wie es die Kommunisten getan haben, der hat sich von selbst disqualifiziert für jede öffentliche politische Funktion. Aber was müssen wir beobachten? Auch damit haben Sie Recht: Statt im Gefängnis sitzen die Täter heute im Fernsehen, im Bundestag oder regieren sogar schon wieder wie in Brandenburg. Es ist zum kotzen, und manchmal glaubte ich in den letzten Jahren, ich bin mit meiner Wut und meinem Zorn ganz alleine. Aber dann legt mir mein Sohn ihr Buch unter den Weihnachtsbaum und nun geht es mir schon etwas besser. DANKE dass sie das alles so aufgeschrieben haben, denn SO war es gewesen, da haben Sie völlig Recht. Auch wie es ausging. Ungerecht und beschämend für ein ganzes Land. Oder wie Sie in Ihren Antworten schreiben, eine ‚geistige wie moralische Bankrotterklärung‘. Das stimmt, aber nun gibt es Ihr Buch und so kann niemand mehr diese Zeit schöner reden als sie wirklich wahr. Weder im Osten noch im Westen. Über den stehen ja auch einige Wahrheiten drin, die dort niemand gefallen werden. Schon deshalb wundert es mich nicht, dass sie von den Medien weiterhin so tapfer verschwiegen werden. Die werden doch bis heute alle von Wessis geführt. Was wir aber brauchen ist eine eigene, ehrliche und unabhängige Sicht auf UNSERE Vergangenheit und damit hat ihr Buch Maßstäbe gesetzt. Zumal es wirklich gut geschrieben ist. Man fühlt sich so oft so nah dran, dass es manchmal wie im Kino ist. Was ist mit den Plänen geworden? Sie wollten doch daraus einen Blockbuster machen. Wegen dem Haus am Meer und natürlich der Oskarparty…..haben Sie Ihrer Ballkönigin doch versprochen. Einen schönen Gruß an sie von mir und meiner Frau, die noch immer ganz verheult ist, wenn sie an ihre Geschichte denkt, vor allem an die schwierige Zeit der Trennung. Und erst ihr illegaler Trip zurück, Wahnsinn. Aber das ist eben Liebe…..sagt meine Frau und ich schließe mich dem an. DANKE noch Mal für dieses Buch, dass bald die Nummer 1 in Deutschland werden wird. Da sind wir uns hier sicher….Hannes Baumwart
So, nun ist es soweit, ich habe mich fast ohne Unterbrechung durch 600 Seiten Vergangenheit gelesen. Es ist wirklich bis auf die letzte Konsequenz unser Leben: Moped fahren, Diskos besuchen, billig Alkohol trinken, mit ein paar dürftigen Platten Feten feiern, wüste Konzerte besuchen, mit ganz wenig Materiellem richtig glücklich sein, im Urlaub nach Buli trampen und in Budapest auf dem Keleti schlafen – ja, das alles habe ich mit großer Wehmut gelesen. In der Erinnerung kommt natürlich auch die Wut immer wieder hoch.
Nicht der Hauptperson zolle ich höchsten Respekt, sondern Katrin. Ihre Leidensfähigkeit hat mich am meisten ergriffen. Sie ist zurückgeblieben auf der Gefangeneninsel, ihr wurde das Leben noch mehr zur Hölle gemacht, sie hat die ganze Verantwortung für ein Kind getragen – das ist etwas, was ich mit 50 Jahren Lebenserfahrung als das allerwertvollste einschätze, die Erziehung unserer Kinder zu bewussten, denkenden und liebenden Menschen.
Sollte es diese Katrin wirklich so geben, dann ist sie meine Kandidatin für den Lebensnobelpreis. Vielleicht kann ich ihr das eines Tages selber sagen.
Ich werde das Buch jetzt unbedingt meiner Frau geben, denn sie wird sich wohl auch sehr gut wiedererkennen. Anschließend möchte ich, dass unsere Tochter es liest. Auf ihre Reaktionen bin ich gespannt, sie wird wohl mit vielem gar nichts anfangen können – ich hoffe aber, dass sie Fragen stellt.
Sollte es Band 2 geben, würde ich mich freuen, denn eine Fortsetzung entspräche meiner Devise: Vergiss nicht, in die Zukunft zu schauen, wenn du an Vergangenes denkst, wirst du alt.
Guten Tag Herr Preuß, ich schreibe Ihnen aus dem Westen, aus Franken, nicht weit weg von dort, wo damals der Eiserne Vorhang stand. Sehr wahr wie Sie diesen Blick auf die Zäune und den Todesstreifen am Anfang Ihres Buches beschreiben. Von dem habe ich vor ein paar Monaten hier in der „Frankenpost“ erfahren. Ich weiß nicht, ob Sie das auch gelesen haben, aber in einem Artikel über den ‚Zug der Freiheit‘ stand: „Unterwegs hielt der Schriftsteller Torsten Preuß auf dem Freiberger Bahnhof eine Lesung aus seinem Buch “VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET?”. Was sich auf den ersten Blick wie ein Kitschroman anhört, ist nach den Worten des Projektleiters Sennewald ein Wenderoman, den er als die “Blechtrommel des Ostens” bezeichnete. Während Günter Grass in seiner “Blechtrommel” die braune Diktatur aufgearbeitet habe, rechne Preuß mit der roten Diktatur ab.“ Das hat mich dann doch neugierig gemacht. Und nun muss ich Ihnen unbedingt schreiben, denn ich bin immer noch tief beeindruckt. Nicht nur persönlich, auch politisch. Ihr Buch sollte man an allen Schulen verteilen. Das haben ja schon viele vor mir gefordert, aber auch ich will das unterstützen. Danach gibt es eigentlich keine Fragen mehr über diese Zeit. Die habe ich im Westen erlebt und ich muss wirklich sagen, dass ich heute noch froher darüber bin als ich es immer schon war. Weil mir Ihr Buch klar gemacht hat, was es für ein Glück war nicht in einer Diktatur aufwachsen zu müssen. Die vielen Einschränkungen, Verbote und Gemeinheiten die Sie und Ihre ganze Generation ertragen mussten, gehen in Ihrem Buch manchmal richtig unter die Haut. Man möchte dann immer schreien: Diese gottverdammten Unmenschen! Bis heute eigentlich unfassbar, was die sich alles rausgenommen haben. Und trotzdem haben Sie das Beste daraus gemacht. Manchmal war es Atemberaubend, manchmal zum Lachen und oft genug auch zum Heulen. Auch wenn ich als Westler eigentlich den direkten Bezug zum Zonenleben nicht habe, aber spätestens wenn Sie im Buch in den Westen gehen, wird es auch meine, also unsere (westdeutsche) Geschichte. Und ja es stimmt: Die Ostzone war uns Scheißegal. Das wird sich in meiner Generation (ich bin Jahrgang 49) nicht mehr ändern. Auch deshalb möchte ich Ihnen für das Buch danken, weil es mir und meiner Frau (schöne Grüße und Respekt von ihr an die Ballkönigin, weil sie so viel aushielt) diese Zeit aus einem Blickwinkel geschildert hat, die uns völlig fremd ist. Auch noch so, dass es sich einfach so durchlesen lässt. Sogar unsere Enkel (19 und 21) haben es gelesen. Der eine zwar nur, weil er gerade mit einem Mädchen aus dem Osten zusammen ist und nun wissen wollte, wo sie eigentlich herkommt, aber immerhin. Jetzt wissen sie über diese Zeit mehr, als sie jemals darüber in der Schule gehört haben. Auch sie haben deshalb gesagt, dass Ihr Buch an allen Schulen verteilt werden müsste. Vielleicht klappt das ja irgendwann, ich/wir drücken Ihnen jedenfalls die Daumen, Sie und Ihre Ballkönigin haben es verdient. Viele Grüße aus Franken, Anton und Christa Bichel
Guten Tag Herr Preuß, ich bin ein Fan der ersten Stunde, denn ich bin einer der Leser der Erstausgabe von „VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET?“ Die habe ich verschlungen, auch wegen oder trotz der ‚Fehler‘, je nachdem wie man es sieht. Mich (und eigentlich alle die sie gelesen hatten) haben die nie gestört. Im Gegenteil, die machten das ganze Buch noch authentischer, als ein wahres ‚Ein-Mann-Werk‘, und schon deshalb wird die Erstausgabe später auf eBay wohl wirklich mal viel mehr wert sein. Ähnlich wie die Messeausgabe, die ja auch wieder etwas Besonderes ist. Obwohl sie jetzt so fehlerfrei wie jedes andere Buch ist, aber trotzdem. Allein das es nur 1000 davon gibt ist schon etwas Besonderes und das sie auch noch im großen Wendejahr erschienen ist kommt noch dazu. Ich schreibe Ihnen das alles, obwohl ich eigentlich nicht wollte. Erstens steht im Gästebuch schon alles, was man dazu schreiben kann und zweitens halte ich mich eigentlich mit öffentlichem Lob zurück. Aber im Rahmen der Wendefeierlichkeiten habe ich mich vor zwei Wochen zu einem erneuten Lesen hinreißen lassen, diesmal der ‘überarbeiteten und ergänzten’ Messeausgabe und gestern Nacht, also pünktlich zum 09. November, bin ich fertig geworden. Zeitgleich liefen im Fernsehen die Berichte von der Veranstaltung vor dem Brandenburger Tor und jeder der Redner dort erinnerte an das, was Ihnen schon in Ihrem Buch so wichtig ist: Freiheit! Und so möchte auch ich hier noch einmal betonen, dass Ihr Buch das bis heute wichtigste über diese Zeit ist. Weil es politisch diese Zeit so beschreibt, wie es heute höchstens in den Festtagsreden geschieht. Die sind für einen Tag aber Ihr Buch ist für ewig. Zumal es sich so gut lesen lässt. Aber auch das steht schon öfters im Gästebuch. Also schließe ich mich all den guten Worten und Wünschen an und hoffe für Sie aber auch für uns alle, dass das ‚große Verschweigen‘ wie Sie bei Ihrer letzten Lesung gesagt haben, endlich ein Ende hat. Auch ich werde jedenfalls weiter kräftig die Werbetrommel rühren. Viel Grüße und noch Mal Danke! Frank Meinhold
PS.: mit ihrem Vorwort in der Messeausgabe haben Sie voll ins Schwarze getroffen. So einfach wie wahr. Vielleich kann ihr Buch das ja wirklich ändern.
Hallo Torsten,
Petzi, mein Schulfreund und jetzige Chef vom „Paddy Foley’s“ legte mir Dein Buch ans Herz und borgte mir seine Messeausgabe. Ich hatte überhaupt keine Vorstellung was mich da erwarten würde. Zum Glück habe ich dann aber bald mit dem Lesen angefangen und konnte nicht mehr loslassen.
Ich bin total begeistert!
Das schönste, ehrlichste und mich am meisten bewegende Buch, was ich bisher gelesen habe!!! Schnörkellos erzählte, spannende Zeitgeschichte über den alltäglichen Irrsinn in der Zone – gut und unverzichtbar gegen die Ostalgie- Wellen und das Verharmlosen dieses Systems. Aber längst nicht nur Geschichte, denn schließlich ist das ja auch Eure ganz private Story.
Da kamen viele Erinnerungen an die damalige Zeit in mir hoch, einiges war schon fast gelöscht, anderes wohl auch verdrängt.
Bei manchen Szenen schnürte sich meine Kehle zu und einige mal musste ich tatsächlich auch heulen. Aber ordentlich gelacht habe ich auch.
Respekt, mit welchem Mumm Ihr Euer Ziel verfolgt und an Euch geglaubt habt.
Unbegreiflich, dass zum 20. Mauerfall- Jubiläum die Schaufenster, selbst der Dresdner Buchläden, mit Literatur zum Thema dekoriert sind, das wichtigste und beste Buch aber fehlt. Stattdessen schaut uns Schabowski in die Augen und will uns die Welt erklären. Welch Ignoranz der „Fachleute“.
Längst habe ich mir natürlich inzwischen ein eigenes Buchexemplar besorgt und weitere zum Verschenken werden folgen.
Ich bin sicher, dass dieser Roman ein Erfolg wird und rühre dafür gern die Trommel.
Mach genau weiter so – never give up – aber wem sage ich das!
PS: Vielleicht laufen wir uns ja mal im „Paddy Foley’s“ über den Weg und können ein Bier zusammen trinken – ni ganz bis babsch – das würde mich freuen.
DANKE, natürlich auch an die Ballkönigin von Thomas
Guten Tag Herr Preuß, ich höre gerade im Radio die aktuelle Version von „Ich war noch niemals in New York“. Bis vor kurzem konnte ich den Refrain mitsingen, weil es mir genau so ging. Jetzt war ich zwar immer noch nicht wirklich dort, aber immerhin, für ein paar Seiten schon. Sogar das World Trade Center konnte ich so erleben. Muss ja wirklich ein geiler Blick gewesen sein von ganz oben. Schön beschrieben. Ähnlich wie die anderen Reisen, man war immer mit dabei, konnte mitreisen, als wäre man selbst vor Ort. Den Osten kannte ich ja schon aus eigener Erfahrung. Ungarn, Rumänien, Bulgarien, mir wurde gleich wieder ganz anders, als ‚armer Ossi‘ unterwegs in den ‘Bruderländern’. Wenn ich das meinen Kindern erzähle, können die sich das nicht vorstellen. Ähnlich wie den Rest ihrer Geschichte, die auch meine ist. Zumindest was das Aufwachsen angeht. Ich hatte ähnliche Träume, manche sind in Erfüllung gegangen, manche nicht. Aber jetzt, wo wir frei sind, haben wir zumindest alle Möglichkeiten und diese zu nutzen, darauf kommt es an. Deshalb kann ich niemanden verstehen, der sich in ‚Ostalgie‘ begibt und empfehle jedem, der vergessen hat, wie es war, hinter einer Mauer groß zu werden, ihr Buch. Danke dafür und sagen Sie Bescheid, wenn die Fortsetzung kommt. Ich freue mich schon darauf. Ähnlich wie meine Frau, von der ich es habe und die meint, dass es eine der schönsten Liebesgeschichte ist, die sie bisher gelesen hat. Weil sie zeigt, was man alles zusammen durchstehen kann. Und am Ende belohnt wird. Auch deshalb wünschen wir eine Fortsetzung. Wir wollen doch wissen, wie es in Australien mit Ihnen und Ihrer Ballkönigin weiterging. Bis dahin werden auch wir Ihr Buch fleißig weiterempfehlen. Viele Grüße, Steffen und Kerstin Maikner
Guten Tag Herr Preuß, ich bleibe beim Sie, obwohl wir uns ja schon ganz gut kennengelernt haben. Ich fand das Gespräch am Abend des Jahrestages der Dresdner Aufstände vor dem Hauptbahnhof mit Ihnen ja sehr interessant. Sie hatten mir ein paar Überlegungen mitgegeben, die sich mir erst jetzt, nach dem ich Ihr Buch gelesen habe, richtig erschließen. Ich habe selten, oder noch gar nicht, so intensiv über UNSERE (wie Sie ja immer hervorheben) Vergangenheit nachgedacht. Das Ergebnis: Sie haben Recht. So war es damals gewesen, auch wenn jeder Einzelne seine ganz eigenen Erlebnisse und Erinnerungen aus dieser Zeit hat, nicht jeder mit Ihnen übereinstimmen wird, aber abstreiten kann das Alles niemand. Weder wie es war, noch wie es ausging. Ich hatte mir damals auch nicht vorstellen können, dass 20 Jahre nach dem Ende der „Diktatur des Proletariats“ ihre Vertreter, Helfershelfer und Sympathisanten schon wieder zur Macht greifen. Statt sich zu verstecken und dem lieben Gott zu danken, dass sie alle so ungestraft davon gekommen sind. Warum das so kommen konnte, steht ja auch mit in Ihrem Buch drin. Auch das ist ein großer Vorteil und ein großer Unterschied zu den meisten anderen Büchern zu dem Thema. Danach kann niemand mehr das Gegenteil behaupten. Deshalb sind solche Erinnerungen so wichtig. Nicht nur für die, die diese Zeit erlebt haben, auch für die, die sie nur vom Hörensagen kennen. Und auch deshalb kann ich mich dem anschließen, was meine Vorgängerin in das Gästebuch geschrieben hat: Es ist eine Unverschämtheit, die ‚Chronik der Wende‘ im Nachtprogramm zu verstecken. Was haben sich die Verantwortlichen dabei gedacht? Gerade durch Ihr Buch wurden ich, und ein paar mehr aus unserem Bekanntenkreis, wieder richtig neugierig auf die Bilder und Stimmen von damals. Das hatte ich Ihnen ja schon vor dem Hauptbahnhof gesagt, als die Bilder von den Polizeieinsätzen auf der Bahnhofswand liefen. Was für ein Gefühl! Sie sagten darauf, dass bald die ‚Chronik der Wende‘ wieder beginnt, im großen Jubiläumsjahr ‚läuft die bestimmt auf allen Kanälen…‘ Und nun? Naja, ich vermute mal, an Ihnen liegt das nicht, Sie werden sich darüber wohl genauso ärgern. Anders als über Ihr Buch. Dazu ist eigentlich im Gästebuch längst alles gesagt und so schließe ich mich eigentlich allem an, auch und vor allem, dass man daraus einen großen Film machen kann, sogar muss. Eine bessere Geschichte zum verfilmen aus dieser ganzen Zeit gibt es doch gar nicht. Zumindest kenne ich keine, die auf eine solche Art alles verbindet: Erwachsenwerden, Reisen, Politik und natürlich die große Liebe. Wer kann das schon von sich sagen? 30 Jahre durch Dick und Dünn zu gehen und immer noch zusammen zu sein. Also wünsche ich Ihnen auch dabei viel Glück und dass Sie und Ihr Buch endlich den großen Durchbruch erleben. Auch wen Sie weiterhin von ihren ehemaligen Kollegen so ‚tapfer verschwiegen‘ werden, wie Sie schreiben. Egal, dieses Buch wird seine Leser finden, weil es eines ist, dass mitten aus UNSEREM Leben geschrieben ist. Auch noch so, dass es von vorne bis hinten zu lesen ist. Danke noch Mal für die Arbeit und nicht aufgeben! Ich freue mich schon auf Teil 2…
viele Grüße, Werner Bruch (der mit dem Plan damals über Bulgarien abzuhauen..)
Ich will jetzt niemanden hier angreifen, aber BITTE liebe Leute, empfehlt das Buch weiter und gebt es maximal nur mal zur “Leseprobe”. Und gebt es nicht von Freund zu Freund zu Freund (…) weiter. Ich meine, die 22,-Euro sind für diesen Roman nicht viel verlangt und es ist jeden Cent wert. Und Torsten helft ihr damit auch viel mehr, dass es ein Bestseller werden kann. Denn je mehr es verkauft wird, umso besser – und so höher die Chance, dass es auch verfilmt werden kann. Logisch, ne? Also BITTE BITTE BITTE lasst die Anderen das Buch selber kaufen, auch wenns die besten Freunde sind. In der Familie kanns ja bleiben. Wobei ich sagen muss, dass jetzt bereits glaub 6 (wenn nicht noch mehr) Exemplare in unserem Familienbesitz sind. Weil jeder dieses Buch für sein Eigen nennen will. Und hey, es ist bald Weihnachten und ihr findet es ja richtig gut. Also verschenkt doch einfach ein paar Exemplare. Es lohnt sich ja – für eure Liebsten wie auch für den Autor.
In diesem Sinne
Liebe Grüße
P.S. … Deine Webseite gefällt mir wirklich besser jetzt .. Nicht mehr so kahl
wollte hiermit (wenn ich es dennoch persönlich könnte) auf diesem Weg nochmal DANKE sagen. Zwecks der 2. Auflage. Aber da wir uns ja lange ni mehr gesehen haben (wird mal wieder Zeit – logischerweise im Stadion) schreib ich es halt hier rein. Aber nuja beim nächsten gemeinsamen Bier (o.Ä.) wirste nochmal richtig gedrückt. Widmung war wieder voll lieb. Und da du ja meintest, dass da noch winzig kleine Ergänzungen in der 2. Auflage hast, hab ich mir natürlich sofort wieder dein Buch geschnappt. Bin doch so wahnsinnig neugierig *g* Naja nun lese ich es halt zum 2. Mal. Nuja auch wenn ich ja ni der Lesefreund bin. Meine Meinung kennste zu deinem Buch. “OSCAR-reif” ! Ich sagte gestern erst wieder zur Mutsch, dass es echt schade ist, dass dich bis heute noch nicht wirklich jemand entdeckt hat. Ich meine, soll man denn die DDR immer so schön reden? 20 Jahre Mauerfall – Alles schön und gut, aber wenn ich mir so einige Geschichten und Dokus anschau, dann wird mir richtig übel.
Was auch schade ist, dass “Chronik der Wende” so verspätet kommt. “rbb” muss ja wohl nen Klatsch haben. Das können nur Leute schauen, die auch Hartz4-Fernsehen gucken. Gut ich hab morgen mal frei, da konnt ich mir das auch anschauen. Aber hab ja ni alle Tage frei. Können die das ni zu humanen Zeiten bringen? So 19.15 Uhr oder so. Ich denk mal eher aus dem Grund, dass viele nicht das Elend der DDR sehen dollen. Immer schön verhübschen. Is ja wie damals, als der Kommunismus noch Einzug hielt. Nee schrecklich. Aber das nenn ich ne gute Dokureihe. Hab zwar erst 2 gesehen (logisch, mehr kam ja auch noch ni), aber wirklich gut gemacht. Wie de Bullen friedliche Demonstranten niederknüppelten. Ist ja fast wie bei DY NA MO. Zumindest kommt mir dieses Bild immer und immer wieder sehr bekannt vor. Nuja ich muss erst ma wieder runter kommen und les deine 2. Auflage weiter.
Grüß mir ganz lieb deine Ballkönigin und deinen Sohnemann (den ich noch ni kennengelernt hab – wird och irgendwann mal zeit).
AUF DEN ERFOLG VON DEINEM BUCH !!! BESTSELLER ALLEZ !!!
Und vor allem – FORZA DYNAMO (leider ohne Ruud )
Hi Torsten, wir kennen uns noch nicht persönlich. Aber ich habe dich bei deiner Lesung auf dem Dresdner ‚Kunstival‘ gesehen. War echt gut. Sehr unterhaltsamer Auftritt, der mich richtig neugierig auf dein Buch gemacht hat. Allerdings hatte ich kein Geld dabei. Aber zwei Tage später kam ich bei einem Freund vorbei, der es schon hatte (hier in der Neustadt ist es ja schon richtig gut bekannt). Also habe ich mal rein gelesen und gestern war ich fertig. Ich hatte gerade ein paar freie Tage, die wollte ich eigentlich dazu nutzen, verschiedene Dinge zu klären, aber jetzt sind sie vorbei, ohne dass ich etwas anderes in dieser Zeit getan habe, als lesen. Deine Neustadt-Zeit hattest du ja schon bei deinem Auftritt so herrlich vorgetragen, und auch der Rest hat mich nicht enttäuscht. Manchmal dachte ich, du hast meines statt dein Leben aufgeschrieben. Vieles kommt einem so bekannt vor, dass ist manchmal richtig unheimlich gewesen. Und auch der ‚Westteil‘ hat mich sehr berührt. Ich bin ja nicht ausgereist, weil ich den Schritt damals nicht machen wollte. Meine Elter, meine Freunde, mein ganzes Umfeld hätte ich nie für immer verlassen können. Auch wenn ich in dieser Zeit (1984, als die große Ausreisewelle losging) immer wieder darüber nachgedacht habe und bis heute bin ich mir nicht sicher, ob ich damals die richtige Entscheidung getroffen habe. Aber erst dein Buch hat mich wieder in diese Zeit versetzt und jetzt grübele ich erst recht noch Mal darüber nach. Immerhin ist mir dadurch einiges entgangen, wenn ich deine Geschichte lese dann sogar eine Menge. Aber egal, damals war damals und heute ist heute und ich kann nur jedem empfehlen, sich deine Geschichte reinzuziehen. Ich glaube sie hat in mir etwas ausgelöst, was ich noch gar nicht so richtig beschrieben kann. Du sagtest ja nach deiner Lesung in kleinerem Kreis, dass einige der Leser ein solches Gefühl hatten und es mit dem Wort ‚Befreiung‘ beschrieben. Ich glaube dass passt, vielleicht auch, weil es so ehrlich und so schnörkellos geschrieben ist. Ich kenne jedenfalls kein Buch, das diese/unsere Zeit treffender darstellt. Nicht nur was die Ostzeit angeht sondern auch die Westzeit. Das kann man ja schon in den Beiträgen deiner Westleser sehen. Die hatten wirklich nie eine Ahnung, nicht mal ein Interesse für uns. Schön dass sie es mit deinem Buch jetzt langsam auch einsehen und sogar zugeben. Auch deshalb ist es so wichtig. Abgesehen davon ist es auch noch wirklich gut erzählt, ich habe fast nichts zu meckern, nicht Mal am Cover und dem Titel. Obwohl auch ich erst Mal zustimmend nickte, als du bei der Lesung sagtest, dass ist das Buch mit dem kitschigsten Titel auf dem deutschen Markt. Aber der stand wohl schon von Anfang an fest und du wolltest ihn nicht mehr ändern, weil er so treffend für die ganze Geschichte ist. Jetzt wo ich es durch habe, muss ich dir auch darin Recht geben. Auch wenn ein etwas ‚politischerer‘ Titel vielleicht dem Verkaufserfolg dienen würde, aber wie du schon gesagt hast, es ist eben eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Deutschland Ost wie Deutschland West. Deshalb wird es auch in beiden Teilen gelesen. Das hat es auch verdient, deshalb bestelle ich hiermit eine eigene ‚Messeausgabe‘, aber bitte mit einer schönen Widmung. Danke, die Adresse schicke ich dir per e-mail. Tschüss und viel, viel Erfolg wünscht Rainer
ich melde mich aus dem tiefsten Westen, aus dem Ruhrgebiet. Im Osten war ich noch nie gewesen, er ging mir schon damals nicht sehr nah. Warum sollte ich hinter einer Mauer Urlaub machen? Mit dieser Einstellung war ich hier nicht alleine und noch heute geht uns die ‚Ostzone‘, wie wir immer gesagt haben, sorry, aber so ziemlich am Arsch vorbei. Verstärkt wird dieses Gefühl noch mit den derzeitigen Wahlergebnissen. Erst kämpfen sie gegen die Kommunisten und jetzt? Wählen sie die wieder. Dafür haben wir hier nur noch Kopfschütteln übrig. Und Wut, denn dann hätten wir unseren Solibeitrag lieber in unsere Zechen gesteckt, als sie diesen Undankbaren Geistern zu überweisen. Das klingt vielleicht hart, aber so ist hier die Stimmung. Und mittenrein platzt jetzt ihr Buch. Ich wäre nie drauf gestoßen, aber eine Freundin hatte es von einer Freundin, die es von der Leipziger Buchmesse mitgebracht hatte. Seitdem geht es hier von Hand zu Hand und weil auch meine Frau gerne liest, hatte sie es eines Abends auf ihrem Nachttisch und weil sie es nicht mehr loslassen wollte, habe ich es ihr quasi wegnehmen müssen. Damit ich weiß, was sie so begeistert hat, habe ich damit angefangen und nun muss auch ich sagen, was schon meine Wessi-Vorgänger in Ihr Gästebuch geschrieben haben: Ja, gerade für uns ist es eine Lektüre, die diese Zeit in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Ich glaube, das steht ja auch bei Ihnen so drin, dass wir hier im Westen die ganze Zeit die Realität nicht nur verdrängt hatten, sondern auf eine Art und Weise schöngeredet hatten, dass wir uns heute eigentlich dafür schämen müssten. Wenn ich mir überlege, dass wir zur gleichen Zeit in dem gleichen Land gelebt haben, aber völlig unterschiedlich aufwuchsen, ist das schon komisch. Was Sie und ihre Generation alles erleben mussten, wurde mir erst beim Lesen klar. Also möchte auch ich mich bei Ihnen bedanken, auch wenn ich es nicht bezahlt habe. Aber ich werde es weiter empfehlen, an jeden, der ähnliche Vorurteile gegen ‚die Ossis‘ hatte wie ich bisher. Jetzt sehe ich einiges anders, zumal Sie ihre Geschichte so aufgeschrieben haben, dass sie teilweise so unter die Haut geht, dass man heulen muss. Als Vater konnte ich mich permanent in ihre Lage versetzen und ehrlich, ich wäre wohl schon viel eher zum ‚Rambo‘ geworden. Dass sie es trotz aller Schwierigkeiten geschafft haben und die Geschichte am Ende ein Happy End hat, Respekt. Auch für die ganze Arbeit. Es ist gut geschrieben, gut erzählt und immer spannend. Das beste ‚Geschichtsbuch‘ was ich aus dieser Zeit gelesen habe. Ich hoffe für unser Land, dass es endlich so bekannt wird, dass diese Zeit nicht mehr so verklärt werden kann. Im Osten aber auch hier, bei uns im Westen. Also, viel Erfolg und nicht aufgeben! Wenn sogar Männer wie ich, die eigentlich nicht lesen und vom Osten eigentlich nichts Gutes erwarten , beeindruckt sind, steht dem großen Durchbruch nichts mehr im Wege. Viele Grüße aus dem Ruhrpott, ihr Ulli aus Dortmund und seine Frau Manu, die sie gerne mal treffen will. Vielleicht kommen Sie ja mal zu einer Lesung in den Ruhrpott? Wir würden uns freuen. Bis dahin….
Lieber Torsten Preuß, Anfang Juni 2009 waren wir für eine Woche Gäste im Ferienhaus (www.ferienhaus-dresden.com) von Steffen Baersch, Fährstraße 11 / 01279 Dresden (OT Laubegast), direkt gegenüber vom Hexenhaus. Im Ferienhaus lag ihr Buch aus und ich habe es ein wenig quer gelesen. Das Buch hat mir so gefallen und mich derart gefesselt, dass ich es mir zum Geburtstag gewünscht habe. Nun habe ich es heute zu Ende gelesen. Danke für dieses Buch!!! Dieses Buch gehört eigentlich in jede (West-)Familie. Es beschreibt sehr deutlich, was es hieß, als junger (unbequemer) Mensch in der DDR aufgewachsen zu sein. Als Wessi habe ich mir nicht vorstellen können, was damals in der DDR so abgelaufen ist, wenn man als junger Mensch nicht mitmachen wollte oder konnte. Ich kann jetzt sehr gut nachvollziehen, warum die jetzigen Bewohner des Hexenhauses so leben, wie sie leben!
Obwohl ich seit Anfang der 70er Jahre Kontakte zur Verwandtschaft im Osten gepflegt habe, ist mir bis zum Lesen dieses Buches nicht klar gewesen, dass es Menschen in der DDR nicht nur um mehr Reise- und Konsumfreiheit ging, sondern um die geistige Freiheit, um die Freiheit der Selbstbestimmung. Sicherlich habe ich manchmal schmunzeln müssen beim Lesen, wenn es um die Vorstellung von Lebensglück einiger beteiligter Personen ging. Leben und Lebensglück besteht nicht nur darin FUN zu haben und möglichst zu Lasten der Allgemeinheit zu leben – es bedeutet auch, wie ebenfalls deutlich zu lesen ist, Verantwortung zu übernehmen zunächst in der Familie, aber auch als Autor und Publizist. Die Chronik der Wende habe ich am Fernseher verschlungen – sehr eindrucksvolle Dokumentation – eigentlich müsste jetzt die Dokumentation “20 Jahre nach der Wende” folgen. Es müsste eine Bestandsaufnahme folgen nach 20 Jahren Leben in Einheit und Freiheit. Menschen aus Ost und West müssten berichten können von ihren persönlichen Hoffnungen und Enttäuschungen.
Auch ich hatte damals Hoffnungen: Für ganz Deutschland wünschte ich mir mehr direkte Bürgerbeteiligung, wie das Beispiel “Runder Tisch” es aufgezeigt hat. Leider hat sich aus meiner Sicht bei den politisch Verantwortlichen niemand die Mühe gemacht, zu schauen, was kann erhalten werden – was sollte man ändern. Aus meiner Sicht war es fatal das Westsystem dem Osten über zu stülpen und damit diesen Teil Deutschlands zu entmündigen. Für mich immer noch unerklärlich ist, warum so wenige Verantwortliche der damaligen Zeit zur Rechenschaft gezogen wurden, die meisten sind doch bekannt. Noch immer gibt es gegenseitig viel zu erzählen und zu erklären auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze. Machen Sie weiter!
habe mit dem Lesen des Buches bereits begonnen. Werde mit Sicherheit
länger brauchen als manch Anderer deiner Leser, da ich durch meinen Job
wenig Zeit habe. War echt angenehm überrascht Euch auf dem Inselfest in
Laubegast nach fast 25 Jahren wiedergetroffen zu haben. Da wir uns noch aus dem Volkshaus und anderen Locations von damals kennen und ich ge-
nauso wie Ihr gegen das System war, ich dann das große Glück hatte bereits
1984 das System wechseln zu dürfen, ist dies quasi auch meine Geschichte.
lieber torsten preuß,
wir sprachen neulich bei fiedel im landhaus zu evas 50 geburtstag kurz miteinander über jürgen hempel, sylvester groth und theater. bis die ‚engerlinge‘ anfingen zu spielen. ich bin der im schwarzen adidas-sporthemd. ich hätte gern die unterhaltung später fortgesetzt, aber es ergab sich leider nicht und ihr ward plötzlich weg. um mehr über dich zu erfahren “musste” ich dann dein buch lesen. es liegt ja schon eine ganze zeit bei fiedel, aber bisher konnte ich mich nicht aufraffen. die dicke des buches schreckte mich lange ab.
aber jetzt bin ich sehr froh, dass ich “notgedrungen” doch noch dazu kam.
ich kann mich nicht erinnern, jemals ein buch so verschlungen zu haben.
jetzt ist aber der wunsch dich zu sprechen noch größer geworden.
wir haben viele gemeinsamkeiten: in dresden aufgewachsen, dynamo-fan(fanatischer als ich konnte gar keiner sein), nutella,gezuckerte milch und jung vater geworden eines sohnes.ich sogar schon mit 17. meine freundin war erst 16.(vielleicht kennst du sie sogar. elli. ellen eichler. oder ihre brüder jan und frank.auch sie verkehrten im szeged und sind vorm mauerfall rüber).
ich selbst hab nur in den entscheidenden momenten anders entschieden als du. da ich unbedingt schauspieler werden wollte wie mein vater.
und so liest sich dein buch wie meine “was wäre wenn”-geschichte.
Ich hatte zwar die gleichen gedanken wie du und meine freunde, aber ich ging wegen des studiums zum grundwehrdienst und danach an die (natürlich auch dunkel-rote)hochschule für schauspielkunst “e.busch” in ostberlin. nicht ohne anzuecken zwar, aber aus angst kompromissbereit. als ich im zweiten studienjahr war, warst du schon drüben.
ab 86 typisches ddr-engagement in magdeburg. das theater stasi-durchsetzt.
ich kann nicht erklären, warum ich das alles mitgemacht habe. wahrscheinlich hatte ich angst vor repressalien und davor, dass es im westen mit dem studium nichts wird.
darum bewundere ich um so mehr deinen/euren mut, dass so durchgezogen zu haben und freue mich, dass ihr euch dabei nicht verloren habt. deshalb ist dein buch für mich eine ganz anrührende, aber optimistisch stimmende geschichte. auch wenn ich manchmal bischen weinen musste. so hautnah war ich beim lesen dabei. katrin saß ja bei fiedel auch kurz mit am tisch. ich wußte also beim lesen, was den zauber der ballkönigin ausmacht. grüß sie bitte halb-unbekannterweise.
leider ging unsere beziehung damals schon kurz nach der Geburt unseres sohnes in die brüche. sandro wohnt aber jetzt (nachdem er auch lange in Australien war) wie ich in berlin und es gibt enkelkinder, die sich freuen, den opa öfter zu sehen.
lieber torsten, ich danke dir, dass ich dich und deine geschichte auf diesem wege kennenlernen konnte. sie kam gerade genau richtig. mir ging es gesundheitlich nicht so gut und mit deinem buch in der hand, vergaß ich sogar meine schmerzen.
ich kann nur hoffen, dass ihr noch ne weile in deutschland seid und wir uns vielleicht mal wieder begegnen.
übrigens bin ich auch der meinung, dass deine geschichte unbedingt verfilmt werden muss. es ist alles drin, was eine gute story ausmacht und du schreibst so plastisch, dass es bestimmt nicht schwer ist, daraus ein
drehbuch zu machen.
von Haußmann und Buck würde ich aber abraten. die gehen vorrangig auf die komik. die steckt zwar drin, aber es ist natürlich viel mehr!
am liebsten würde ich selbst sofort mit dem projekt anfangen. ich wollte schon immer mal einen film machen. eigentlich mit meiner eigenen biographie. aber deine ist tausendmal spannender. und eigentlich könnte es ja auch meine sein, wenn…
hast du schon ernsthaft drüber nachgedacht und versucht geldgeber zu finden? wenn du interessiert bist, lass es mich wissen. ich würde mich dann auch mal in die spur machen.
ganz egal, wer dann regie führt. du selbst zum beispiel,ich,wir beide zusammen oder andreas dresen. bei dem wär der stoff, glaube ich, sehr gut aufgehoben. ich könnte kontakt herstellen.
es sei denn, du willst wirklich in den usa produzieren lassen!
ich denke, das müssen ostler selbst machen.
was ja den gewinn des oscars heute nicht mehr ganz ausschliesst!
darf ich “du” sagen – bin ebenfalls im Jahr 1963 in Dresden geboren?! Die Begeisterung ist groß, ein Buch zu lesen, das in Teilen die eigene Kindheit und Jugend wieder lebendig werden lässt. Empfohlen von meiner Freundin Annett (das ist diejenige, die sich das Buch zum 40. Geburtstag selbst geschenkt hat- und ‘ne süße Widmung dafür bekam) lese ich im Moment in ihrem Exemplar. Nun habe ich schon weitere Freunde im Auge, denen ich das Buch schenken werde. Meine beste Freundin Susanne lebt seit 1985 im Allgäu. Sie hatte in Ungarn ihren späteren schwäbischen Ehemann kennengelernt. Nun würde ich gern 4 Exemplare gleichzeitig bestellen, aber bei paypal kann man nur eins bezahlen. Wie mach ich’s?….
…..Ok, ich habe die jeweils 22 Taler für die vier Exemplare jetzt einfach auf dein Konto überwiesen und freu mich nun auf mein eigenes und die drei “Verschenkbücher”. Mit einer persönlichen Widmung könntest du mir eine Freude machen. Da wir der gleiche Jahrgang sind, kommt es wie von einem (Schul-)Freund. Vielleicht sind wir uns auch mal begegnet… Volkshaus, Kügelgenhaus, Studentenclub, Szeged, Garde… man weiß ja nie…!
Ich freu mich schon auf die Gespräche, die nach dem Lesen des Buches sicher sehr anregend sein werden. Ein dickes Dankeschön jedenfalls schon jetzt für das Schreiben eines Buches, das für mich die Wirkung hat, als wäre ich dabei gewesen oder es mir ein guter Freund mit viel Nähe und ohne Schnörkel erzählt.
Hallo Torsten, hier ist die “Bayerin”, aus dem Münchner Biergarten am Chinesischen Turm. Du hast mich dort angelacht, weil ich ‘unter dem Turm den Turm lese’, wie du gesagt hast. Dann hast du mir dein Buch mitgegeben und gesagt, wenn es besser war als der Turm soll ich es bezahlen. Das habe ich heute gemacht, ich habe dir die 20 Euro überwiesen. Mit einem guten Gefühl, denn dieses Geld ist nicht sinnlos ausgegeben. Der Turm ist vielleicht mehr Literatur, deshalb wird er von Kritikern wohl auch so hochgepuscht, aber ist eigentlich nicht mit voller Begeisterung zu lesen. Anders als dein “Wenderoman”. Ich bin ja gerade mal 25 und habe auch den Turm nur gekauft, weil ich bei meinen Besuchen im Osten festgestellt habe, dass ich eigentlich nichts über ihn wusste. Das ist jetzt vorbei. Weil du nicht nur deine/eure Geschichte aufgeschrieben hast, sondern auch die große Geschichte. So ist es wirklich ein Geschichtsbuch, das sich aber lesen lässt wie ein Abenteuerroman. Einmal um die Welt. Am meisten hat mich beeindruckt, wie ihr als Familie diese Zeiten überstanden habt und am Ende wirklich dafür belohnt werdet. Never give up! Das könnte auch ein Titel für das Buch sein. Falls du immer noch suchst. Obwohl ich VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET? ja gar nicht so schlimm finde. Im Gegenteil, jetzt wo ich es gelesen habe, finde ich, dass er genau passt. Das einzige was mir nicht gefallen hat war, dass plötzlich Schluss war. Also fordere auch ich eine Fortsetzung, angekündigt hast du sie ja schon öfters, also los! Bis dahin werde ich hier in ‘Wessiland’ kräftig die Werbetrommel rühren, zumal du ja auch München sehr lesenswert geschildert hast. Naja, kein Wunder als alter ‘Kreuzberger’…..war echt lustig. Also Danke noch Mal, dass du mich einfach angequatscht hast. So bin ich um ein schönes Buch reicher und habe dabei sogar eine Menge gelernt. Viel Erfolg also, Moni
vielen Dank für das Buch. Auch für die Widmung, an den Jörg, den ersten Pay Pal-Käufer…im Wessiland.
Weißt du, ich bin eigentlich gerade am Schreiben meines Buches, meiner Erlebnisse, Ausreise usw. Stehe noch am Anfang. Nun habe ich mal kurz in das Buch gesehen, geblättert, zwischendurch gelesen (ich weiß das macht man nicht)- und es schnell wieder aus der Hand gelegt. Spätestens als ich ganz zufällig die Seite mit Dr. Löwe aus dem Europacenter aufschlug, konnte ich nicht mehr. Warum? Ich kam mir vor, als ob ich in den Spiegel der Vergangenheit blicke…Friedrichstrasse, Marienfelde, Inneres, Stän. Vertretung, CSSR, Transit…..Ja, kurz gesagt, bei mir war vieles so ähnlich- wie auf den wenigen Seiten- die ich gelesen hatte.
Auch ich habe bis 2000 in Westberlin gelebt- bin 1 Jahr nach dir raus-aus Halle/S.
Allerdings mit Frau, die ich nach meinem Besuch in der Hannoverschen Strasse noch kennenlernte und nach einem weiteren halben Jahr heiratete….wir wussten warum wir es mussten. Probleme über Probleme.
Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich das Buch noch schreibe, ok, vieles ist auch anders als bei dir, aber lohnt sich das?
Ich weiß es nicht. Bald ist Urlaub, dein Buch werde ich mitnehmen und lesen. Irgendwo lese ich dann auch meine Geschichte, teilweise und mich dann melden. Bis dahin, Jörg
Mahlzeit!
Nach unserem Treffen bei Simak gleich mal hier nachgesehen- chic geworden!
Das Buch heisst Adam und Evelyn von Ingo Schulze.
Wie gesagt- ähnliche Geschichte aus der Wendezeit- nur nicht so autobiografisch.
Hi Torsten,vielen Dank für den tollen Diskusionsabend gestern.Dein Buch hat mir meine Schwester sofort aus den Händen gerissen.Ich weiß, sie wird es auch so gut finden wie ich und alle die die es gelesen haben. Vielen Dank und Viele Grüße an Dein tolles Mädel , Christoph.
Hallo Herr Preuß, bin gerade in der Wüste, Ägypten, und lese gerade in ihrem Buch, als Sie in Ägypten sind. Kairo ist immer noch so voll und laut, aber die Pension Oxford gibt es wohl nicht mehr. Schade, denn Sie haben die wirklich gut beschrieben. Wie überhaupt bis jetzt die ganze Geschichte sehr gut lesbar ist. Freue mich schon auf die nächsten Seiten und Reisen! Melde mich danach noch Mal. Viel Erfolg weiterhin, Holger
Hallo Herr Preuß, hier ist die “Leseratte” ” aus Freital. Wir haben uns vor kurzem in der Neustadt getroffen, als mir mein Freund Sie und ihr Buch vorstellte. Ich hatte gerade den “Turm” gelesen und war neugierig auf ihren ‘Wenderoman’. Sie gaben mir eines ihrer Exemplare und Ich sollte Ihnen sagen, welches besser war, was ich hiermit tun will. Kurz geantwortet würde ich sagen: Für den Turm habe ich mehr als drei Wochen gebraucht, für Ihr Buch nur etwas mehr als drei Tage. Trotzdem war der Tripp zurück mit ihrer Geschichte viel, viel intensiver. Ich glaube, dass liegt daran, dass ihre Geschichte eine wahre ist. Was im “Turm” gekünselt daher kommt, liesst sich bei Ihnen wie damals, also, als wäre man wieder mitten drinn. Also wirklich, ich kann es nicht anders sagen: Sie haben mir und meinem Mann (wir beide gehören ja auch zur ‘Generation der Verlorenen’, ich Jahrgang 1966, mein Mann 1964) damit tief aus dem Herzem gesprochen. Und dass ist ja eine der Stärken des ganzen Buches, dass es nicht nur eine wahre Geschichte ist, sondern dass sie auch wahr erzählt wird. Danach kann diese Zeit niemand mehr verklären. Obwohl es ja wirklich auch Gutes gab damals, auch dass steht ja drin, aber wer heute meint, damals war es besser, der leidet unter böswilligem Gedächtnissschwund. Die beste Medizin dagegen ist ihr Buch und so wünsche ich ihnen damit schon deshalb endlich die Öffentlichkeit die es verdient hat. Ein besseren Beitrag zum Jubiläum der ‘Wende’ gibt es doch gar nicht. Das ist meine Meinung. Und die von denen, die es bisher gelesen haben. Ich weiss, daran verdienen Sie nichts, aber immerhin werden sie so weiterhin gelesen und immer bekannter. Bis zum großen Durchbruch, der wird kommen, dass geht nicht anders. Danke also noch Mal für das Lesevergnügen (obwohl ich öftters geheult habe). Ihre Bärbel
Hallo Torsten,
hab Dank für die liebe Widmung für die Mutti bzw. Schwiegermutti! Sie wird sich riesig freuen, da bin ich mir schon jetzt sicher.
Auch ich hab das Buch ja verschlungen und mir eine Nacht damit um die Ohren geschlagen, mitgelacht und mitgelitten! Ich glaube ich hätte das wohl nicht ausgehalten, deshalb meine Hochachtung an alle Beteiligten!
Für mich war das Lesen wirklich schon aufreibend genug…und dabei weiß man ja heute zumindest welchen Lauf die Geschichte genommen hat…
Toll geschrieben, mit heute (fast) unverständlichen Anekdoten aus dem DDR-Alltag… Der totale Irrsinn einer Diktatur! Deshalb solte dieses Buch zur Pflichtlektüre für jeden deutschen Schüler werden, anschaulicher kann man diesen Teil der deutschen Geschichte wohl kaum vermitteln!
Ich wünsche Dir aus 3 Gründen das das Buch der Renner schlechthin wird:
1. als Lohn für die viele Arbeit
2. damit 20 Jahre nach der Wende auch der Letzte endlich begreift, das man sich diese Zeit besser nicht zurückwünscht!!!
3. als Dank für das geschenkte Lesevergnügen – es gab n`en Trip zurück, einen um den Globus, `ne Liebesgeschichte mit Gänsehaut und Luft anhalten müssen … mehr passt beim besten Willen nicht zwischen zwei Buchdeckel…
deshalb, viel Erfolg…weiter so…liebe Grüße an Deine Ballkönigin!
Danke das Ihr Eure Geschichte mit uns teilt
Das schönste daran ist, dass es sich einfach so lesen lässt Herr Preuß. Vorne anfangen und hinten aufhören. Danach fühlte ich mich etwas wie “kaputterinnert”, weil sie so schnörkellos und frei Schnauze über diese Zeiten reden und schreiben, dass man öfters das Gefühl hat, man wäre wieder mittendrinn. Sie haben aber auch eine Menge erlebt. Und überlebt. Im Gegensatz zu vielen Anderen aus dieser Zeit. Die war Wahnsinn, und ich glaube, erst jetzt, 20 Jahre danach, geht einem das erst richtig auf. Ausgelöst durch ihr Buch. So glaube ich, dass dieses Buch eines Tages als Schulbuch verteilt wird. Auch wenn das viele Trinken und Umherziehen die Lehrer dieser Welt vielleicht etwas abschreckt, aber den Schülern wird es gefallen. Mein Sohn ist gerade 19 geworden und er hat es in ein paar Tagen durch und hat es zwischendurch seiner Freundin gegeben, die auch schon ganz begeistert ist. So danke auch ich Ihnen für diese etwas andere Buch über UNSERE Zeiten, wie Sie immer sagen. Und wegen dem Cover und Titel: Vielleicht weil ich eine Frau bin, aber ich kann nur sagen, dass es mir gefällt. Weil es wirklich so ist, wie Sie sagen: Es ist eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Die nicht nur gut, sondern auch wahr erzählt wird. So wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg damit. Der wird kommen, das geht gar nicht anders. Viele Grüße, Renate Felber (auch eine aus der Messeschlange)
Hallo, Herr Torsten Preuß, ich habe Ihr Buch bereits fertig gelesen und kann nur sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Ich bin erstaunt und begeistert, dass Sie nach all den Jahren noch so detailgetreu die guten und weniger guten Erlebnisse und Situationen wiedergeben können. Man mag kaum glauben, dass das alles so passiert ist. Das Buch hat mich sehr bewegt, da ich Sie ja auch persönlich aus dieser Zeit kenne. Ich möchte aber auch einmal Ihrer Katrin ein ganz großes Kompliment machen, dass sie das alles mit Ihnen durchgestanden hat und nicht kapituliert hat. Ich würde gern die Fortsetzung Ihrer Liebesgeschichte lesen und freue mich schon auf ein weiteres Buch von Ihnen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg weiterhin, auch ich werde das Buch weiterempfehlen. Ihre alte Bekannte Eva.
Messe
Eingetragen von: Melanie
Guten Tag Herr Preuß, ich hoffe Sie können sich noch an mich erinnern, ich bin eine der vielen Fans, die nach Ihrer Lesung auf der Buchmesse an Ihrem Stand Schlange standen um eine Messeausgabe ihres Buches mit persönlicher Widmung zu bekommen. Ich hatte Ihnen erzählt, dass ich damit eigentlich meinen Mann Heiko mal wieder zum Lesen bringen will. Aber bevor ich es ihm geben konnte, war ich ihrer Geschichte selbst verfangen. Konnte sie einfach nicht mehr weglegen und hatte mit jedem Tag mehr den Wunsch, dass sie nicht enden sollte. Jetzt wo es doch soweit ist, möchte ich Ihnen wenigstens danken, dies alles so zu Papier gebracht zu haben. Tausend Erinnerungen, Empfindungen, gute, wie schlechte kamen mir dabei hoch. Allein, wenn man noch Mal mit auf „Nahrungssuche“ geht. Oder der Alkohol. Das meiste davon hatte ich längst verdrängt oder vergessen. Viele Feedbacker haben das ja ähnlich gesagt danach. Ich kann mich dem also nur anschließen. Es ist eine Geschichte, die einen nicht mehr los lässt, sehr gut erzählt, ohne Abschweifungen oder Längen. Ich habe jedenfalls jede Seite verschlungen weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Am verrücktesten war natürlich ihr illegaler Grenzübertritt wieder zurück nach Dresden und am emotionalsten die Zeit, in der sie getrennt waren, aber nie aufgegeben haben. Und, weil sie auf der Lesung sagten, wenn es zwei Meinungen über das Buch gibt, dann wegen dem Cover und dem Titel. Ich hatte ja auch erst Mal etwas „gestaunt“, aber jetzt, nachdem ich es gelesen habe, muss ich Ihnen Recht geben: Es ist nun Mal eine Liebesgeschichte, die in Deutschland spielt. Nicht nur, aber meistens. Und das schönste daran ist, dass sie wirklich wahr ist. Schön, dass es so etwas gab und ja noch immer gibt. Wie ich auf der Messe gesehen habe, sind Sie ja noch immer zusammen mit Ihrer Ballkönigin. Jetzt freue ich mich schon auf die Fortsetzung in Australien. Ich hoffe, die ist bald fertig. Sagen Sie mir rechtzeitig Bescheid. Vielen Dank noch Mal (auch für die schöne Widmung), Ihre Melanie und mein Mann Heiko, der gerade mittendrinn ist und Ihnen sagen lässt, dass sie ihm gerade auch „politisch“ aus dem Herzen sprechen. Das ist schön, wenn man bedenkt, wie diese Zeit heute schon wieder reingewaschen wird. Da ist die Wahrheit doppelt wichtig. So werden auch wir es fleißig weiterempfehlen.
Zufall?
Eingetragen von: Ines
Guten Tag Herr Preuß, ich habe Ihnen ja schon alles zu Ihrem Buch an der Elbe erzählt, und vieles von dem steht ja auch schon hier, im Feedback. Aber wie lustig. Da frage ich Sie, warum darüber eigentlich noch nicht in einer Zeitung berichtet wurde, wo es doch so zu „20 Jahre Wende“ passt, und dann schlage ich am Sonntag die „Dresdner Morgenpost“ auf und was sehe ich? Eine ganze Seite über Sie und Ihr Buch. Die hat bestimmt neugierig gemacht. Dass Sie mit Ihrem Buch zur Leipziger Buchmesse gehen, hatten Sie mir ja schon erzählt. Vielleicht kommt dort der große Durchbruch. Ich glaube ja weiterhin fest, Sie werden noch viel Leser finden, die so denken wie ich über Ihre Geschichte. Die geht mir nicht mehr aus dem Kopf, auch weil sie so viele eigene Erinnerungen wieder hoch gebracht hat. Aber das habe ich Ihnen ja schon erzählt. So wünsche ich Ihnen viel Erfolg auf der Messe, Ihre Ines Krumm
Eingetragen von: Klaus Wehner
Guten Tag Herr Preuß, mein Sohn hat mich vor einiger Zeit zum Geburtstag mit Ihrem Buch überrascht. Weil ich, wie Sie, 1963 geboren bin, meinte er, dass könnte mich interessieren. Weil ich ihm ähnliche Erinnerungen an das Aufwachsen hinter dem „Eisernen Vorhang“ erzählt habe. Allerdings aus der Provinz der Zone. (Ich bin auf einem Dorf geboren.) Deshalb war er etwas erstaunt, dass jemand aus der „Großstadt“ ganz ähnliches erlebt hat als Teenager. Aber erst jetzt, wo er das alles in Ihrer Geschichte gelesen hat, kann er sich diese verrückte Zeit richtig vorstellen. Schon deshalb habe ich Ihr Buch in meinem Bekannten – und Kollegenkreis fleißig weiterempfohlen. Als „Hilfsmittel“, um der nächsten Generation unsere Vergangenheit zu erklären, die der „Generation der Verlorenen“, wie Sie sagen. So hatte ich uns noch gar nicht gesehen, aber es stimmt schon, wir waren ziemlich am Arsch. Deshalb auch das viele Trinken. Das hatten ich und meine Frau beim „Erinnern“ mit den Kindern ja meistens weggelassen. Anders als Sie in Ihrem Buch. In dem ist für mich der stärkste Teil Ihr Kampf um Ihre Familie nach Ihrer Ausreise. Als Vater konnte ich mich gut in Ihre Lage versetzen. Und ehrlich gesagt, ich wäre schon viel eher zum „Rambo“ geworden. Meine Frau dagegen konnte sich gut in die Rolle der Mutter versetzen und hat bei den Briefen Ihrer Frau am meisten gelitten und selbst mir kamen manchmal die Tränen. Zum Glück ist es aber kein trauriges, sondern ein unterhaltsames Buch, das einem immer wieder zum Nachdenken bringt und sich sehr gut lesen lässt. Sagt sogar unser Sohn. Der ist 23 und liest eigentlich kaum noch Bücher. Vielen Dank also auch dafür und viel Erfolg damit auf der Buchmesse in Leipzig. Passt doch ideal zum Jubiläum 20 Jahre Wende. Ihr Klaus Wehner und meine Frau Renate
Danke
Eingetragen von: Susanne
Guten Tag Herr Preuß, ich bin die erste Kritikerin des neuen Jahres, und ich muss gleich das wichtigste loswerden: Danke. Einmal an meinen Mann, einmal an Sie. Meinem Mann, weil er mich zu Weihnachten mit Ihrem Buch überraschte (obwohl ich schon von einer Freundin davon gehört hatte), aber weil mein Mann eigentlich kein Buchnarr ist, war ich von dem Geschenk freudig überrascht. Jetzt, wo ich es gelesen habe, muss ich sagen: Ja, es stimmt, was ich bis jetzt darüber gehört habe. Man kann es einfach nicht mehr aus der Hand legen, will immer wissen, wie es weiter geht. Und je mehr man sich rein liest, umso mehr Erinnerungen kommen einem selbst hoch. Vieles davon war schön verschüttet oder verdrängt, durch ihre Geschichte kam vieles wieder hoch, zum Beispiel diese Ohnmacht und die Angst die man damals hatte. Die kommt auch in ihrer Geschichte immer wieder durch und schon deshalb ist dieses Buch ein echtes Meisterwerk, noch nie habe ich ein Buch über unsere Zeiten gelesen, dass so ehrlich ist. Nicht nur weil es eine wahre Geschichte ist, sonder weil sie auch wahr erzählt wird. Ohne die heute üblichen Verharmlosungen dieser Zeit. Wir waren wirklich alle Gefangene, wir wurden so gehalten, so erzogen und so behandelt. Alles andere ist Schönfärberei, die bei Ihnen nicht vorkommt. Obwohl die Zeiten auch ihren Spaß hatten, wir haben auch viel Schönes erlebt, und auch das steht ja in Ihrem Buch. Aber das Sie damals noch mal zurück in den Osten sind, das ist das Verrückteste darin. Mein Gott, was hätte Ihnen dabei alles passieren können! Zum Glück ist ihre Geschichte aber gut ausgegangen, so konnten Sie sie aufschreiben und ich lesen. Es ist ein rührendes, aufrüttelndes und zum nachdenken einladendes Stück Zeitgeschichte, das an allen Schulen verteilt werden sollte. Das haben ja schon viele vor mir geschrieben. Auch das man daraus einen großen (Liebes)-Film machen kann steht ja schon hier und das Sie davon schon lange träumen steht ja auch schon in ihrer Geschichte und so wünsche ich Ihnen dass auch dieser Traum in Erfüllung geht. Damit Sie doch noch mit ihrer Ballkönigin zur Oscarparty gehen können. Danke also noch Mal für ihre großartige Leistung dieses Buch ganz alleine raus zu bringen und viel Erfolg mit der Buchmesse! Ich werde auf jeden Fall an ihrem Stand vorbeikommen, schreiben Sie bitte zeitig genug, wo man Sie dort findet. Bis dahin, Ihre Susanne Winter und mein Mann Gerd, der sich allem was ich hier reingeschrieben habe anschließt und noch dazu sagen lässt, dass auch das mit dem ‚Alkkonsum‘ stimmt. Getrunken wurde damals wirklich viel und überall, auch etwas, das man heute lieber verdrängt. Aber jetzt gibt es ja ihr Buch, als ewige Erinnerung an alles. Im Guten, wie im Bösen. Also Danke noch Mal und viel Erfolg im neuen Jahr.
Eingetragen von: Kathrin Fichtner
Ein wenig überrascht als mir vorhin die Karte zugesteckt wurde und jetzt total neugierig. Ich stöber mal grad noch auf dieser Seite hier rum und dann : ICH MUSS DAS BUCH HABEN !!! Also danke für die Karte, hat sich echt gelohnt Sonntags zur Arbeit zu fahren.
Eingetragen von: Stefan Rohte
Hallo Torsten, hier schreibt Dir Stefan aus Austin, Texas. Ich habe Dein Buch letztes Jahr gelesen, bin aber nie dazu gekommen Dir mal ne Email zu schreiben. Du hast das Buch meiner amerikanischen Frau, Sheri, beim Hafenfest (?) in DD-Laubegast vor dem „Volkshaus“ mit persönlicher Widmung geschenkt. Vielen Dank noch einmal dafür. Das Buch war echt super. Ich bin ‘81 in der Dresdner Neustadt geboren und das Buch hat mir einiges klargemacht – politisch sowie kulturell. Meiner Mutter, die leider letzten Oktober den Kampf gegen Krebs verloren hat, hat es auch gefallen als sie mal ein paar Kapitel im Krankenhaus gelesen hat. Das brachte sie zum Lachen. Sheri und ich hatten am 18.8.08 geheiratet und dein Buch steht jetzt bei mir in Texas im Regal. Ich hoffe, dass die Werbung für das Buch gut läuft, denn es ist echt ein Meisterstück – nicht nur für den Osten aber auch “Wessis” sollten es unbedingt lesen. Naja, jedenfalls viele Grüße in die Heimat und Danke noch Mal für das beeindruckende Leseerlebnis. Ciao, Stefan Rothe (www.stefanrothe.com)
Eingetragen von: Heiner Berger
Geil. Einfach Geil! Nach zwanzig Jahren noch mal so einen Trip zurück, hätte nicht gedacht, dass ich so drauf abfahren würde. Es gibt ja soviel Parallelen zwischen Ihrer, meiner und vielen Geschichten aus dieser Zeit. Deshalb kommen bei allen, die es bis jetzt gelesen haben, soviel Erinnerungen hoch. Manchmal mehr, als einem lieb ist. Aber so war es nun mal gewesen. Nicht wirklich geil aber immerhin geil geschrieben. So schön einfach. Für jeden zu verstehen. Also Danke und natürlich werde auch ich es weitersagen. Obwohl es immer mehr gibt, die schon davon gehört haben. Es spricht sich also auch ohne große Reklame weiter rum. Zum Glück, wenn man bedenkt, wie diese Zeit heute schon wieder reingewaschen wird. Danke also noch mal, Ihr Heiner Berger
Eingetragen von: Angelika
Guten Tag Herr Preuß, mein Name ist Angelika, ich bin Ihr Jahrgang, bleibe aber aus Respekt beim ‚Sie‘. Obwohl Sie mir natürlich ähnlich wie so vielen anderen Lesern mit ihrer Geschichte ziemlich ans Herz gewachsen sind. Die hatte ich mir vor zwei Wochen mit in den Urlaub genommen. Mein Mann hat das Buch von einem Freund empfohlen bekommen. Obwohl er sein letztes Buch vor Jahren gelesen hat, dieses hatte er so schnell durch und war danach so begeistert, dass er es mir gab. Ich weiß, daran verdienen Sie nichts, aber ich verspreche, dass ich mir noch mein eigenes Exemplar bestellen werde. Ich möchte ja gerne eine der 500 Erstausgaben von ‚Deutschlands heimlichen Wenderoman‘ mit persönlicher Widmung für später. Meine Kinder fragen ja immer wieder wie es ‚damals‘, also in unseren Zeiten, nun wirklich war und jetzt, wo es Ihr Buch gibt, hat man endlich etwas, was man noch in 100 Jahren seinem Nachwuchs geben kann. Das fanden ja schon einige Kritiker vor mir, denn: Ja, so war es gewesen. Obwohl auch ich nicht zur Opposition gehörte, eher zu den Mitmachern, aber genau deshalb haben Sie auch mir mit allem aus dem Herzen geschrieben, auch mit dem, was eigentlich niemand hören will, aber auch das stimmt: Ohne die vielen Mitläufer hätte es den ‚Eisernen Vorhang‘ niemals solange gegeben. Das zum politischen in Ihrem Buch. Wer da mitreden will und sich für diese Zeit aus diesem Blickwinkel interessiert, auch der ist mit Ihrem Buch bestens bedient. Mich hat aber ehrlich gesagt am meisten ihre, also die Geschichte ihrer Liebe, beeindruckt. Sie sind jetzt fast 30 Jahre zusammen und das trotz oder wegen (?) dem, was sie alles erlebt haben. Von der großen Liebe träumen ja heute noch Millionen und ihre Geschichte könnte jedem helfen, diesen Traum nicht aufzugeben. Ähnlich wie dem, vom Auswanderen aus diesem ‚schönen‘ Land. Auch das haben Sie geschafft und wie Sie das erzählen, einfach wunderbar, ganz schnörkellos, ohne große Längen, immer spannend, aufwühlend, zum heulen wie zum Lachen. ‚Großes Kino‘, wie einer der Kritiker geschrieben hat. So hatte auch ich es innerhalb von 3 Tagen durch. Am Strand von Rhodos, dort spielt das Buch ja auch und so war es eine unterhaltsame Lektüre, die ihre Geschichte mit der großen Geschichte zusammenbringt und ein Gefühl der Befreiung bei mir hinterließ. Mein eigener Blick zurück war bis heute etwas zwiespältig und je länger die geteilten Zeiten her sind, je eher erwischte ich mich dabei, dem ganzen mehr positives als negatives abzugewinnen. Ihr Buch kam auch deshalb gerade richtig. Es hat mich und meinen Mann davor bewahrt, unseren Kindern nur die halbe Wahrheit zu vermitteln. Auch weil es oft schwer fällt, über den täglichen Irrsinn in diesem Land im Nachhinein zu berichten, weil man ja dann immer wieder von seinen Kindern gefragt wird: Warum habt ihr das alles überhaupt mitgemacht? Um das zu verstehen, ist Ihr Buch eine Hilfe, die ich jedem empfehlen kann, jedem, der wissen will, wie es wirklich war. So danke ich Ihnen herzlichst dafür und wünsche Ihnen den Erfolg, den Sie verdient haben. Und vielleicht geht dann ja wirklich eine ganz neue Diskussion über UNSERE Vergangenheit los. Das würde ich mir zumindest wünschen. Damit sie nie vergessen wird. Viele liebe Grüße also nach Dresden, Ihre Angelika, plus mein Mann Manfred, der sich diesen Wünschen anschließen will. Schließlich war es sein erstes Buch seit 20 Jahren….
Name: Hörenz, Paul
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Preuß, zu erst einmal möchte ich ihnen danken, dass sie uns die beiden Bücher geschenkt haben (am 29.4.2008 – in Dresden). Dieses Buch ist wirklich leicht zu lesen. Ich selbst war nach drei Abenden fertig und der nächste von den Jungs dürfte auch bald so weit sein. Nachdem ich das Buch gelesen habe war mir noch nicht gleich klar was ich ihnen als Feedback schreiben sollte. (ich wusste auch nicht ob über diesen Weg oder gleich auf ihrer Seite) Vor allem fragte ich mich, ob sie zu beneiden sind eine so spannende Geschichte durchlebt zu haben, denn wenn es stimmt, dass sie unverändert aufgeschrieben ist, ist es eine Geschichte die sich viele Autoren nicht einmal halb so gut ausgedacht hätten, oder ob man einfach nur einmal mehr sich über die Taten der SED- Diktatur, und die jetzige Sicht einiger, empören soll. Nun aber bin ich vor allem zu dem Schluss gekommen, dass in diesem Werk ihr Motto: „Go your own Way“, das Sie auch in Dresden genannt haben, und das Leben mit diesem, welches in einem Staat wie der ehemaligen „DDR“ zu Problemen führte, vordergründlich zum Ausdruck kommt. Ich bin der Meinung, dass, wenn mehr Menschen mit dieser Einstellung lebten, und gelebt hätten, es niemals zu Unterdrückung kommen könnte. Ich hoffe dieses Buch wird noch viel gelesen, und vor allem darüber nachgedacht, damit man nicht zu denen gehört, welche über Sie nur gesagt haben; z.B.: dass es Früher das nicht gegeben hätte, denn damit redet man sich sein „Mitschwimmen“ schön und wird so leicht zum „unbewussten Mittäter“ einer Diktatur. Gottes Segen mit ihrer Arbeit und Familie Hörenz, Paul
Name: Fernando Elmar
Kommentar:
Wirklich ganz großes Kino Herr Preuß. Von Dresden einmal um die Welt. Und das als Familienvater. In einer Internetkritik habe ich gelesen, dass Ihr Leben ein bisschen an den alten amerikanischen Traum erinnert: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Bei Ihnen vom Friedhofsgärtner zum Grimmepreisträger. Respekt. Aber den größten bekommen Sie von mir dafür, dass Sie bis heute mit ihrer ‚Verlobten‘ zusammen sind. Das habe ich auch versucht, aber wie bei den meisten hat es nicht geklappt. Vielleicht weil ich, im Gegensatz zu Ihnen, sogar im Knast war. 18 Monate haben mir die Kommunisten damals wegen ‚versuchter Republikflucht‘ gegeben und ehrlich, seien Sie bis heute froh, dass Ihnen das erspart geblieben ist. Seitdem bin ich ein anderer Mensch und so konnte auch meine ‚Verlobte‘ nichts mehr mit mir anfangen. Heute lebe ich in ‚Wessiland‘ und auch damit haben Sie in Ihrem Buch Recht: Viel wussten und wissen die hier nicht über das Leben hinter dem Eisernen Vorhang. Erst mit Ihrem Buch ändert sich das. Vor allem die Jungen lesen es hier. Zumindest die, denen ich, oder besser mein Sohn (ist so alt wie Paul, also 25) das Buch gegeben habe (sorry, ich weiß, das bringt Ihnen nichts ein, aber so wird es wenigstens immer bekannter und beliebter). Die Reaktionen waren bis jetzt ja alle positiv. Auch wenn viele aus der nächsten Generation gar nicht glauben wollen, dass es wirklich so war. Heute, wo Freiheit so selbstverständlich geworden ist, können sich die wenigstens noch vorstellen wie es war, als dieses ‚schöne Land‘ noch geteilt war, Menschen erschossen, verhaftet oder verkauft wurden. Aber dafür ist Ihr Buch jetzt da und schon deshalb wird es sich weiter herumsprechen. Es ist das erste Buch, das mir in seinem Blick zurück direkt aus dem Herzen spricht. So möchte auch Ich mich der Meinung anschließen, dass dieses Buch als unverzichtbarer Geschichtsstoff am besten gleich an allen Schulen verteilt werden soll. Wer wissen will, wie es war und wie es alles kam, der braucht bloß Ihre Geschichte zu lesen. Auch wenn Sie nicht im Knast sitzen mussten und so die eigentlich finstersten Seiten des Zonenlebens fehlen, aber darüber schreibe ich vielleicht mal ein Buch. Ihres hat mir zumindest den Mut gemacht, eines Tages damit anzufangen. Also Danke noch Mal und natürlich werde ich es jedem empfehlen. Jedem, der noch ein bisschen Interesse hat an UNSERER Vergangenheit. Die ist ja heute schon wieder Gegenwart, wenn man sieht, wie die ‚Roten Socken‘ schon wieder marschieren. Armes Deutschland. Aber egal, solange es Bücher gibt wie dieses ist Vergessen nicht möglich. Auch wenn Sie von Ihren Ex-Kollegen bis heute verschwiegen werden, im Internetzeitalter spricht sich alles was etwas anders ist, auch so herum. Also viel Erfolg und noch mal Danke, in meinem und im Namen meines Sohnes.
Name: Peter Gärtner
Kommentar:
Hallo Poet, ich bleibe beim ‚du‘, bin ja auch einer aus der ‚Generation der Verlorenen‘, sogar zwei Jahre älter als du, also im Jahr des Mauerbaus geboren. Allerdings nicht im Süden, sondern im Norden der Zone, an der Ostsee. Ich liebe das Meer also wie du und bin deshalb auch schon ne Menge rumgereist. Auch wenn ich noch nicht sagen kann, dass ich auf allen 5 Kontinenten war. Das du das geschafft hast, noch bevor die Mauer fiel, alle Achtung! Und wie du es erzählt hast, immer spannend, nie langweilig und vor allem ehrlich. Ja wirklich, es ist das ehrlichste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe, persönlich wie politisch. Klar das du damit in bestimmten Kreisen, in der Politik wie in den Medien, als ‚politisch unkorrekt‘ giltst. Aber mach dir nichts draus, das macht dein Buch doppelt lesenswert. Endlich schreibt mal jemand was die ‚guten Menschen‘ wirklich waren. So hast du meiner Meinung nach den ultimativen ‚Wenderoman‘ geschrieben. Obwohl der Titel ja schon öfters vergeben wurde, aber du hast ihn dir mit deinem Blick zurück in unsere jüngste deutsch/deutsche Vergangenheit am ehesten verdient. Und wegen den Einwänden zum Cover+Titel. Ich finde es weiterhin einfach ‚Schwarz-Rot-Geil‘, denn du hast Recht. Es ist eine Liebesgeschichte die in Deutschland spielt. Also an alle ‚Meckerer‘: Steht zu euren Gefühlen Leute, die konnten wir früher nie rauslassen, aber heute! So wünsche ich dir mit meinem neuen Lieblingsbuch den vollen Erfolg, du hast ihn verdient. Auch wenn du ‚oben‘ noch verschwiegen wirst, ‚unten‘ hast du schon viele Fans. Ein paar Freunde von mir haben es auch schon gelesen und fanden es so treffend wie ich. Also, mach weiter, soll heißen, schreib Teil 2, ich, wir, sind dabei! Bis dahin, Danke noch mal, Peter
Name: Renate und Sylvia Schuffner
Kommentar:
Hallo Herr Autor, mein Name ist Sylvia und vom Alter her könnten Sie mein Vater sein. Ich bin 21, also noch jünger als Ihr Sohn Paul. Trotzdem bleibe auch ich einfach beim ‚du’. Nach der Geschichte muss das einfach sein. Ich habe das Buch von einer guten Freundin bekommen. Sie hat es sich zu Weihnachten selbst geschenkt, und weil sie es so schnell ausgelesen hatte, kam es zu mir. Also sorry, das ich es nicht bezahlt habe. Aber das wird meine Mutti noch erledigen (siehe unten). Vorher will ich aber unbedingt sagen, dass ich eigentlich kaum Bücher lese, aber das habe ich angefangen und nicht wieder weg gelegt. Es ist irgendwie ganz anders geschrieben, so offen und ehrlich. Und fesselnd, weil man immer wissen will, wie es weitergeht. In der Schule hatten wir fast gar nichts über den Alltag im geteilten Deutschland gelernt. Das fand ich immer Schade, es ist ja auch ‚unsere’ Vergangenheit. Interessant wie damals der Alltag eigentlich war. Ich und meine Freunde (die auch schon drin rumschmöckern) haben festgestellt, dass ihr damals ganz schön viel getrunken habt. Das ist fast wie heute, unsere Generation ist auch ziemlich oft ‚babsch’, wie ihr immer gesagt habt. Trotzdem hast du es um die ganze Welt geschafft, so wie du es dir am Anfang schwörst. Wie geil, ich denke ja auch darüber nach, unser ‚schönes’ Land zu verlassen. Nicht als einziger meiner Generation. Den Traum haben auch heute viele. Wenn ich mir überlege, das man früher dafür erschossen werden konnte, auf dem Weg in die weite Welt, das haben die meisten wohl schon vergessen. Aber dafür ist ja jetzt dein Buch da. Danke noch Mal für das Lesevergnügen (obwohl es manchmal wirklich zum heulen war). Jetzt übergebe ich an meine Mutti: Guten Tag Herr Preuß, auch ich will mich bei Ihnen bedanken. Mit Ihrem Buch hat man es als Eltern viel einfacher, seinen Kindern diese Zeit näher zu bringen. Schön das Sie kein Blatt vor den Mund nehmen. So ehrlich habe ich noch niemanden über ‚unsere’ Zeiten schreiben erlebt. Obwohl ich kein Oppositioneller in der DDR war, haben Sie mir damit oft aus dem Herzen gesprochen. So möchte ich hiermit mein eigenes Exemplar von ‚VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET?’ bestellen. (Adresse schicke ich per e-mail). Damit sie erstens etwas für ihre großartige Arbeit bekommen und ich zweitens etwas habe, das in unserer Familie von Generation zu Generation weitergereicht wird. Damit diese Zeit nie vergessen wird. Danke noch Mal, Renate und Sylvia Schuffner
Name: Klaus Hahne
Kommentar:
Hallo Torsten, auch ich bleibe beim ‚du’ oder ‚you’, wie in Australien. Dort war ich auch schon und auch deshalb bin ich begeistert von deinem Buch. Zumal uns noch mehr verbindet. Vielleicht haben wir uns damals sogar gesehen, vielleicht sogar zusammen gequatscht. Ist zwar lange her, aber ich war damals bei dem ‚Gaseinsatz’ in Budapest dabei! So freue ich mich auch deshalb über dein Buch. Hätte nicht gedacht, dass ich dieses Abenteuer noch mal irgendwo lese. Auch deshalb bekommt es einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. Dort stehen schon viele über ‘unsere’ Zeiten, aber so eines noch nicht. Da hast du Recht. Du hast wirklich ein ganz besonderes Buch geschrieben. Verrückt, wenn man überlegt, dass das alles wirklich wahr gewesen ist. Man hat es sogar selbst miterlebt. Und wenn man das alles noch mal liest, wird einem das wieder klar. Auch deshalb ist dein Buch wichtig. Als ewige Erinnerung an das was war. So werde auch ich es natürlich weiterempfehlen. Und warte schon gespannt auf die Fortsetzung in Australien! Also beeile dich…..bis dahin, viele Grüße nach Dresden, Klaus
Name: Maria Weinreich
Kommentar:
Hallo Torsten, ich sage einfach mal ‘du’, obwohl ich nicht viel älter bin, als euer Sohn Paul. Ich bin Jahrgang 1982. So kann ich auch nicht wirklich mitreden, wenn es um das ‘politische’ in deinem Buch geht. Aber eines kann und will ich dir sagen: das ist eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Wer soviel durchmacht und immer noch zusammen ist, der darf zufrieden sein mit sich und seinem Leben. Auch wenn es schwierig war, aber alle Achtung! Was für eine Geschichte. Ich habe dabei geheult, gelacht und manchmal auch nur stumm den Kopf geschüttelt. Aber es ist ein Beweiß, das ‘nur die Liebe zählt’. Das lässt mich wieder hoffen in dieser Welt, die so voller Hass zu sein scheint. So sollte jeder, der sich nach Liebe sehnt aber den Glauben daran schon aufgegeben hat, dieses Buch lesen. Ich habe es zu Weihnachten bekommen und gestern Abend ausgelesen. Ich hätte es auch eher geschafft, aber ich wollte nicht, dass es so schnell zu Ende ist. Kannst du nicht noch eins schreiben? Das haben ja schon viele gefragt. Bitte, bitte, ich will doch wissen, wie es mit euch in Australien weiterging. O.K.?
Name: Sabrina Hecht
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Preuß, auch ich bin eine etwas ältere Generation, so bleibe auch ich beim ‚Sie’. Als erster Kritiker des neuen Jahres möchte ich Ihnen 2008 den erhofften Durchbruch wünschen. Nicht nur weil Sie ihn verdient haben mit diesem Buch, sondern auch, weil in Deutschland der Wahlkampf langsam auf Touren kommt. Ich bin mir sicher, dass unsere jüngste Vergangenheit darin eine nicht unerhebliche Rolle spielen wird. Die wurde bis jetzt ja hauptsächlich mit Komödien aufgearbeitet. Obwohl es ehrlich betrachtet, nicht zum lachen war, was Millionen, ähnlich wie Sie, in den geteilten Zeiten erleben mussten. Und wer heute schon wieder anfängt, diese Verbrechen am liebsten zu vergessen, der braucht nur dieses Buch zu lesen. Manchmal standen mir die Tränen vor Wut im Weg, aber ich habe es verschlungen. Obwohl auch ich im ‚glücklicheren’ Teil geboren und aufgewachsen bin. Aber so kann ich sagen, das Sie auch damit Recht haben, viel wussten oder wollten wir im Westen nicht wissen über das Leben der ‚Zonis’. Umso empfehlenswerter ist es gerade für uns ‚Wessis’. So werde ich kräftig die Werbetrommel rühren. Versprochen. Und noch mal: Vielen Dank! Ein besseres Weihnachtsgeschenk hätte mir mein Mann nicht machen können. Ihre Sabrina Hecht
Name: Tom
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Heyyy Poet – auch hier noch mal ein FROHES FEST und noch mehr Erfolg für’s neue Jahr wünsche! ps: Vergesst Weihnachten- Josef hat alles zugegeben… ,o)
Name: Falk
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Hi Torsten,viele Grüsse aus Bangkok. Hab dein Buch ratzfatz ausgelesen gehabt, war nach 4 Tagen bzw. Nächten damit durch.Hatte zwischendurch allerdings Besuch aus Deutschland hier und danach die typische Air-Condition-Erkältung, so dass ich noch nicht dazu gekommen bin, dir zu schreiben. Dein Buch hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, spannende Geschichte und mir als Dresdner sind ja auch einige Ecken und Leute in deinem Buch bekannt, das macht es ja noch mal so interessant. Auf alle Fälle Hochachtung, dass du das alles auf Papier gebracht hast. Gefreut hat mich auch die kleine Erwähnung von ‚Endless Summer’, ist ja auch einer meiner Lieblingsfilme ever, ich lass den zur Seelenberieselung ab und zu mal nebenbei laufen, weil er immer so eine angenehme Atmosphäre im Raum entstehen lässt. Dass du damals allerdings noch mal illegal zurück in den Osten bist, fand ich fast- nimm mir das nicht übel- klappsmühlenreif (obwohl natürlich ganz andere Leute dahin gehört hätten, Freaks wie dein Kaderleiter z.b.). Also wünsche ich dir jetzt den verdienten Erfolg damit. Besuche mich mal, wenn du wieder in Bangkok bist.
Name: Jürgen Hentsch
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Hallo Torsten, bin nun (leider) mit deinem Buch fertig – GENIAL!!! Da ich auch Dresdner, Baujahr 64 bin und auch wie du seit Kinderzeiten zu DYNAMO gegangen bin, sind bei mir die alten – längst verschollen geglaubten – Erinnerungen wieder hoch gekommen. Allerdings habe ich nicht wie du zwischen verschiedenen Musikrichtungen „gewechselt“, sondern es war und blieb der Heavy Metal. Ist zwar mit den Jahren etwas ruhiger geworden, aber die langen Loden sind geblieben. Dein Buch würde ich in 3 Abschnitte aufteilen: 1) der überwiegend amüsante Teil (Kindheit, Jugend bis zu dem Zeitpunkt, wo du den Ausreiseantrag gestellt hast und der Streß mit dem Stasipack so richtig anfing), 2) der dramatische Teil (ab Ausreiseantrag bis zur Familienzusammenführung) und 3) der Nachwendeteil. Resümierend möchte ich mich machem Vorschreiber anschliessen und wünschen, dass dein Buch nicht nur als Geschichte betrachtet wird sondern als unverzichtbarer Geschichtsstoff. In diesem Sinne hoffe ich, dass du deine Chronik in einem zweiten Buch weiterführst (falls du dan ´ne Rundmail schickst – mich bitte nicht vergessen!). Also dann mit den besten DYNAMISCHEN Grüßen Jürgen p. s. Vielleicht klappt´s ja mal und wir sehen uns im RHS (stehe jetzt bzw. wenn mein Lendenwirbel wieder heile ist mit meiner Tochter im L-Block) …
Name: Achim
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Hallo Thorsten, was macht die Verängerung? Ich würde gerner etwas über DEine Abenteuer in Australien lesen!! Ich hatte gerade eine kleine auseinandersetzung über Schüler und SED-Staat, ich weiß nicht, ob du das gelesen hast? Aber das Ost-68 wird kommen, da bin ich sicher! Liebe Grüße Achim
Name: TOM
Kommentar:
Hey Poet- hab nun die letzten Seiten durch. Leider geht’s nach dem rückwärtigen Einband nicht weiter. “seufz Aber es MUSS weitergehen! Ich tät das Buch mal an die Macher von Sonnenallee und andere schicken- ein besseres Drehbuch für eine reale Verfilmung gibts doch gar nicht! Dann setz Dich an’s Mikro und mach ein Hörbuch draus- wär was für die Leubener Kie, den Ostsee- und andere Strände… Eure Geschichte hätte so viel mehr verdient! wir sehen uns in L.G. Gruß Tom
Name: Brunni
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Hallo Torsten! Nachdem wir uns ja am 13.10. kurz gesehen haben wollte ich mich nochmal wie versprochen melden. Dein Buch hatte ich ja schon am Anfang des Jahres von Dir erhalten und wir haben es natürlich auch sofort gelesen und weiter empfohlen. Innerhalb von zwei Wochen waren wir durch. Viel errinnerte uns an die damalige gute schlechte Zeit, und manch eine ROTE SOCKE gibt es immer noch in dem Viertel. Wir warten eigentlich auf eine Fortsetzung der Geschichte, vielleicht hast Du ja irgendwann mal eine Idee und schreibst wieder. Hast Du eigentlich noch Deine Schreibmaschine von damals? Wäre ja ein Ding! So melde Dich mal über E-mail bei mir, vielleicht klappt es ja mal mit Kaffee trinken! Gruß Brunni!
Name: Stefanie Rosenkranz
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Hallo Torsten! Nun also mal mein Feedback, da ich dein Buch soeben ausgelesen habe. Meine Mutsch, die du ja kennst (Die Frau vom Amt), hatte es ja binnnen einer Woche ausgelesen. Ich hab mit ihr angefangen und wir haben uns zu bestimmten Zeeiten immer drum getritten, wer jetzt weiter lesen darf. *lach* Ja so süchtig macht dein Buch. Unglaublich. Allerdings musste ich ne kurze Pause machen, da mein Job mich z.Z. bissl in Anspruch nimmt. Aber an meinen freien Tag heute, wurde ich fertig. Schade, dass es schon vorbei war. Meinetwegen hätten es noch paar mehr Seiten sein können. Ich muss dazu sagen, ich bin kein großer Lesefreund. Ich fange an, Bücher zu lesen und nach einer Weile machts keinen Spass mehr. Bei deinem war das anders. Das ist eins von 2 Büchern, was ich gerade mal bis zum Endew gelesen hab. Eure Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, dass ich es kaum weglegen konnte. Vielleicht bekommste ja auf eure Geschichte doch noch einen Oscar *g*. Verfilmen könnte man dies auf jeden Fall. Die Geschichte würde jeden packen, der sich für unsere frühere “Geschichte” interessiert. Ich bin ja gerade mal so alt wie euer “Paul”. Gut 2 Moante in etwa älter. Aber interessieren tun mich die Zonezeiten trotzdem. Und bei deinem Buch war ja wirklich alles an Gefühlen dabei. Man kann sich mit Standorten identifizieren, welche sich in Dresden befinden. Man kann mitfühlen. ja ich habe bei manchen Zeilen sogar vor Freud´ oder Leid weinen müssen. Habe viel gelacht, hab alles mitgefühlt. Und das war noch nie so. Das war das erste Buch. Somal ich dich ja schon aus dem Stadion kenne. (Mutsch hat mich vorgestellt). Wenn man eine Person kennt und noch dessen Buch liest, find ich, hat man eine bessere Bindung. Selbst über Dynamo Dresden hast du geschrieben. Über unsere große Leidenschaft. Nee, ehrlich Torsten, wenn das kein Bestseller wird, dann hat die Welt keine Ahnung von Lyrik. Die Zone wie sie einst war, kannte icih ja nur aus jüngeren Jahren. Da hatte ich noch nicht wirklich viel mit den “roten Socken” zu tun. Höchstens, dass wir im Kindergarten lieder über unser “Freies Land” sangen. Und was ich auch noch gut in Erinnerung hab… Das Einreisegeld in “Westberlin” abzuholen. Das war nen Tag, der mich immer wieder einholt. Wir kauften unser erstes Westradio, es gab lecker Schokolade, es gab sogar für uns kleine Taschencomputer. Das schrecklichste an dem Tag war der Andrang auf den Bahnhöfen. Jeder quetschte sich in den Zug rein. Der Zug war so gut wie überfüllt. Mein Vati hatte glaub ich schonn nen Platz für uns vier gesichert. Die Menschenmassen erdrückten mich,so dass ich kaum noch Luft bekam. Ich hing nur noch zurück an einem Finger von Mutsch. Sie war heile froh, mich doch noch in den Waggon zu zehren, bevor der Zug losfuhr. Dann gabs erst mal eine Leberwurstschnitte zur Stärkung im Abteil. Dann fehlt mir wieder die Erinnerung. Dein Buch hab ich auch schon fleissig weiter empfohlen. Und das wird auch nicht so schnell abreißen. Ich rühre die Werbetrommel weiterhin, denn jeder sollte erfahren, wie es einst in unserem “Stasistaat” zuging. Das glaubt nämlich kaum jemand. Kannste ni noch so nen Buch schreiben? Oder ich lese das Jetzige nochmal. *hihi* Ich werde mir auf jeden fall auch nochmal eins bestellen. Wenn ich einst Kinder haben sollte und sie nicht wirklich mehr was von kalten Krieg erfahren. In der Schule gab ers zu meinen Zeiten nur noch wenig Geschichtsstoff. Und das, wo man sich doch trotzdem so sehr dafür interessiert. Wenn meine Kinder nach mir kommen sollten und sich ebenso dafür interessieren sollten, würde ich sagen: “Lest DIESES Buch und ihr könnt euch ein Bild machen.” Das ist wirklich besser als jedes Geschichtsbuch. Da wird man nämlich nicht mehr “erschossen und erbissen”. Nee, nee. So nun höre ich aber mal auf, sonst kann ich über mein Feedback auch noch nen Buch schreiben. *g* Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder (im Stadion). Spätestens gegen “Eisern Union” Vielleicht auch noch gegen die Lokis. Wie ich schon sagte, ich hoffe für euch, dass es vielleicht eines Tages doch so populär wird, dass es einen Fernsehpreis erhalten wird. Ein Bestsellter wird es bestimmt. Vielleicht springt dein geliebter Oscar doch noch raus. Grüße mir Katrin und Paul (den ich leider nicht kenne). Und ich denke ihr geht euren Weg weiterhin. Viele Liebe Grüße Steffi P.S. Weisst du wo ich wohne? Ich wohne in der Zone ! (Naundorf, in der Sächsischen Schweiz)
Name: Gerlinde Berger
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Preuß, ich bleibe beim ‘Sie’, anders als die Leser vor mir. Obwohl Sie mir inzwischen ans Herz gewachsen sind. Kein Wunder, ich habe Ihre Geschichte ja verschlungen. Aber ich bin Jahrgang 1949, also wohl etwas älter als die, die bisher auf Ihrer Seite ihre Meinung sagten. Eigentlich steht darin schon alles, was man dazu sagen kann. Für mich persönlich war es ein Einblick in eine Welt, die ich so nicht kannte. Mein Gott, was haben sie alles erlebt, erleben müssen! Und wie sie das gemeinsam mit Ihrer Frau und Ihrem Kind gemeistert haben, alle Achtung. Ich sage das, weil ich als geborene Münchnerin ganz anders aufgewachsen bin. Obwohl auch unsere Zeit schwierig war, aber ich war und bin immer froh gewesen, das ich nicht ‘drüben’ in der ‘Zone’ aufwachsen musste. Ihr Buch hat mir darin nur Recht gegeben. Gut daran ist auch, das Sie darin beide Seiten erleben und beschreiben. So ist es ein ‘deutsch-deutsches’ Buch, das wirklich jeder lesen sollte. Vielleicht sollten Sie damit auch in die Schulen gehen. Damit diese Zeit nie vergessen wird. Und auch wie sie zu Ende ging. Die Täter wurden nie bestraft. Ungerecht, aber leider wahr. Auch deshalb ist dieses Buch wichtig. Weil es kein Blatt vor den Mund nimmt. So wünsche ich Ihnen den verdienten Erfolg. Und ich werde es natürlich weiterempfehlen. Ihre Gerlinde Berger
Name: nochmal Tom
Kommentar:
Ps: ich hatte grad beim lesen Deines Gästebuches hier so den Gedanken- DARAUS sollte man(n) noch ein Buch machen – man liest sich selbst hier fest. UNGLAUBLICH………………………..! Grüsse
Name: Tom
Kommentar:
Heyy Poet – haben uns ja gerade an der Elbe beim Frühstück getroffen. Daher weisst u schon das ich mir die erste 50 Seiten ausgedruckthab, gelesen, weitergegeben, Buch besorgt und verschenkt – und mich in vielen Dingen selbst wieder erkannt hab. Angefangen von der “karre”, dem Volkshaus, der ersten Liebe und so weiter und so weiter. Ach ja – “Spanie” war ich auch mal – musste ich sein. So brauch ich also über MEIN leben kein Buch zu schreiben, sondern verschenke zu besonderen Anlässen einfach Deines. *lach nachdem es meine Freundinn nun innerhalb ein paar Tagen ausgelesen hat darf ich auch weiter… ;o) Wir werden die Werbetrommel rühren – das hat dein Buch – hast DU verdient! Wir sehen uns. Gruss TOM
Name: Bernd Dreher
Kommentar:
Hallo Torsten, bin gestern Abend mit deinem Werk fertig geworden. Erst wollte ich ja nicht reinlesen. Als Wessi ist mir gerade zuviel Osten auf allen Kanälen. Aber meine Ost-Freundin hat gesagt, wenn ich wissen will, wie es damals wirklich war, dann sollte ich mich einfach mal in deine/eure Geschichte stürzen. Jetzt, wo ich es hinter mir habe, muss sich sagen: Schade. Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Es war ein großer Trip, bei dem alles dabei war. Und vor allem ist es geil geschrieben. Mal ganz anders, als alles , was es bisher über diese Zeit zu lesen gibt. Die habe ich durch dein Buch ganz neu kennen gelernt. Ich war ja gerade 10 als die Mauer fiel, also so alt, wie du am Anfang des Buches, als du dir schwörst, abzuhauen. Ich finde, dieses Buch sollten vor allem wir Wessis lesen um zu verstehen, was bei euch abging. So wünsche ich dir/euch viel Erfolg damit. Gibt es dich irgendwann auf Lesetour? Schreib mal. Danke noch mal, Bernd
Name: Alexander Fabisch
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Lieber Torsten, ich habe die spannendsten Leseabende der letzten Jahre mit Deinem Buch zugebracht. Der Wahnsinn war Dein illegaler Grenzübertritt. Als ich mir mein Leben in der „Kirchennische“ eingerichtet habe, bist Du mit Deiner Ballkönigen schon in Yew York spazieren gegangen und wie der Regenwald in Australien in den Strand übergeht…, einfach herrlich. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen das dieses Buch den verdienten Erfolg erlebt und verbleibe in tiefer Dankbarkeit und voller Freude über unsere Wiederbegegnung, Dein Alexander
Name: Marion
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Kaum hatte ich das Buch ausgelesen, wollte ich den Typen auch mal kennenlernen, oder wenigstens mal sehen. Ist heute passiert. Beim Lesen Deines Buches kam ich mir vor wie ein Mauerblümchen, wie bin ich doch “behütet” aufgewachsen und sogar ganz in Eurer Nähe. Verschlungen habe ich es und nicht nur weil mein Freund Torsten heisst. Den gibt es nicht mehr, aber das Buch und ich werde es weiter empfehlen. Alles Gute für Euch Zwei
Name: Herm Elim
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es wird wohl ein paar dutzend leute geben die es so oder so ähnlich gemacht haben: volkshaus, neustadt, gin tonic im szeget, schmuck verkaufen auf der prager, dann in die freie welt, unverständniss für die westlichen weltverbesserer, abenteuer, etablishement und dann wieder zurück, gut zu wissen, dass ich das alles für mich nicht mehr aufschreiben muss weil es jemand schon fast perfekt getan hat, bleibt zu hoffen, dass sich der rest des lebens nicht auf immer weniger seiten zusammenfassen läßt wie es am ende des buches scheint, besser alles >1991 wird in einer art band II beleuchtet, das bringt dann erkenntnis für leute die heute auch wieder auf der suche nach einem job/leben wie seinerzeit bei der volkssolidarität sind, glaubhafte einblicke in den medienbetrieb des systems wären für mich u.a. interessant …. das abenteuer ist ein konzentrat des lebens, das herz schlägt schneller, der tod rückt näher heran (E.J) in diesen sinne alles gute !
Name: Konrad Seidlitz
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hallo torsten bin von deinem buch schwer beeindruckt hatte eine 20 h session und 2 l medinet dazu, und es war eine schwer zu beschreibende erfahrung diese zeit wieder in einem aufsteigen zu lassen. Katrin bewundere ich. als wir damals probten wunderte ich mich immer, dass sie gedankenversunken am fenster im hh stand. jetzt verstehe ich das alles erst richtig. muß mal bei dir vorbeischauen – schreibe mittlerweile selber bücher – DU HAST EINEN VERLAG!! viele grüße an alle conny
Name: Achim Meister
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Hallo Torsten, ich habe Dein Buch nach 4 Tagen schon fertig gelesen und ich bin begeistert. Ich habe mir erlaubt, in meinem Blog eine kleine Besprechung zu schreiben. Ich hoffe, daß du viele Leser hast und bald Australien wiedersiehst
Name: A.Schuchter
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Hey Torsten,der DOORMANN vom”Wild at Heart”Lese Interesiert deine Zeilen und Bin Fasziniert,Kannst Dich ja ma wieder Sehen Lassen!Schuchty
Name: Julia
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hallo torsten, jetzt bin ich fast durch und es ist schon berührend, meine herren, diese briefe die ihr euch geschrieben habt. und dass ihr immer noch zusammen seid finde ich das allerbeste. liebe grüße auch an katrin , und jetzt gebe ich es daniel dem habe ich es nämlich weggeschnappt…
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Hallo zusammen, habe nur die Zeilen auf Deiner Homepage gelesen, aber bin voll begeistert. Das Buch wird das nächste sein, welches ich kaufe. Da ich ebenfalls gebürtiger Dresdner bin, allerdings Jahrgang 68 konnte ich über viele Sachen schmunzeln, eigene Erlebnisse kamen zurück. Bin 88 nach vers. R-flucht über Umweg Schießgasse Bautzen und Zeithain sowie Chemnitz 89 ausgewiesen worden. Lebe seit dem am Niederrhein. Alles Gute weiterhin und auch was unsere Dynamo’s betrifft alles erdenklich Gute. Gruß Tilo
Name: Jürgen
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Hallo Torsten, ich habe Dein Buch von Henni geschenkt bekommen, was für eine wunderbare Idee von ihm. Das Buch brauchte ein paar Tage, bis es sich bei mir eingelebt hat, als ich dann aber mit lesen anfing, war es schwer es wieder weg zu legen. Dabei wollte ich es doch länger geniessen, mich auf den nächsten Leseabend freuen, es hinauszögern, ging aber nicht – es musste verschlungen werden. Ja, was soll ich schreiben was noch nicht geschrieben wurde, eine spannende, fesselnde, bewegende, emotionale Geschichte, die mich fröhlich stimmte, mein Herz schneller schlagen liess, mich wütend machte, viel zum intensiveren nachdenken anregte oder einfach nur erleichtert ins prasselnde Kaminfeuer blicken liess. Ein tolles Buch ist Dir da gelungen. Viele Bücher muss man sich ja erst erobern – dieses eroberte mich. Ich wünsche dem Poeten viel Erfolg mit dem Buch.
Name: Steffen Barthel ( Lippe )
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Hallo Torsten, ich habe deine Zeilen mit viel Spass gelesen. Deine Ausführungen sind sehr emotional und spannend beschrieben, gerade das sich finden in der neuen “Freiheit”. Besonders bewegt war ich bei Deinen Grenzübertritt zurück in den Osten!! Irre was hätte alles passieren können wenn Dich einer erkannt bzw. verraten hätte. Ich mußte parallel an unsere Flucht in die Freiheit denken, als Dennis und ich im VW – Bus unter dem Ersatzrad lagen. Harti und Russe bestachen mit den letzten 100 DM den Grenzer und unser Puls raste wie verrückt. Wir wünschen Dir noch viel verkaufte Bücher und bleibe auf dem ” Boden” falls dies eintritt. Liebe Grüßen Phöbe und Lippe
Name: Sabine winterfeldt
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Hey Torsten, du Knalltüte. na, da hast Du ja ein Buch geschrieben. Ich muß sagen, es hat mich berührt und gefesselt und zwischendurch natürlich auch immer wieder wütend gemscht, wegen seiner Subjektivität, aber am Ende dachte ich, ja, genau darum geht es wohl, um einen wirklich ehrlichen Standpunkt aus einer klaren Perspektive. Ich muß Dir also nicht erzählen, warum ich als (West)Berlinerin und zeitweilige Amerikanerin Probleme mit Typen wie Kohl und Bush und Reagan habe. Das , Dich zu langweilen. Nein, Du hast ein sehr besonderes, sehr geiles Buch geschrieben, es hat Längen, zuviele Briefe und einen Haufen Rechtschreibfehler, aber jeder sollte es lesen!!! Schreib weiter, Du arroganter, eitler Hurensohn. ich hab Euch lieb Familie Preuß auf die alten Zeiten in West- berlin und NY es grüßt Dich subjektv und aus Westberlin Sabine
Name: Franzi
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Danke für diese schöne Literatur zur Weihnachtszeit, in der alles zu finden ist, was ein guten Buch so braucht – Liebe, Krieg, fremde Länder und das alte Thema erwachsen werden. So soll es sein und nicht anders.
Name: Matze
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Wunderbar, die Haare sind beim Lesen um 20cm gewachsen und der Bierbauch war auf ein mal weg… Aber im Ernst, war `ne schöne Zeit und noch schöner, mal wieder was darüber zu lesen. Es bleibt ja immer nur das “Gute” hängen und man vergißt das…ja was eigentlich? Matze PS.: Alle 5 Jahre findet das “Hirschbeuteltreffen” ehemaliger “Hirschbeutler” statt, wer Interessse hat, bitte eine Mail an mich (siehe oben) mit “Hirschbeutel” in der Betreffzeile (wegen dem Spamfilter) und wie man Euch erreichen kann, wenn es 2008 wieder so weit ist, seid Ihr dabei.
Name: Andreas Lange
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Hallo Torsten, Dein tolles Buch habe ich gelesen und hatte eine gut Zeit damit.Beim lesen kamm etwas Wehmut auf,das die Jugendzeit und die Zeit überhaupt “wie im Flug vergeht” Sehr interessant auch die Fakten und Hintergründe zur Deutschen Geschichte. Du hast in Deinem bisherigen Leben viel riskiert und probiert auch mit Erfolg.Den ich Dir auch mit dem Verkauf des Buches wünsche ( damit das Haus am Meer gekauft werden kann ).Zum Schluß des Buches drängt sich dem Leser die Frage auf, wie geht es weiter im Leben von Fam. Peuß? Es grüßt ganz herzlich “der erste und beste Öler des Volkes”
Name: Annette Griesbach
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Hallo Torsten, zwei Tage, zwei Nächte und das Buch hatte ich verschlungen, konnte einfach nicht aufhören, wollte doch wissen, wie gehts weiter?, das Buch ist total gelungen und ich warte auf die Fortsetzung, vielen Dank und laßt die Flamme Eurer großen Liebe nicht erlöschen, viele liebe Grüße Annette
Name: Thomas Böhme
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Hallo Torsten, ich bin gerade ungefähr in der Mitte Deines Buches. Abgesehen von ein paar kleineren Dingen welche ich anders sehe, oder gesehen habe, es ist eines der besten Bücher welches ich je gelesen habe !!!! Es liest sich wie in jungen Jahren ein Karl May Buch, man kann nicht aufhören so spannend ist es. Aber in Deinem Buch schreibst Du nicht wie olle May was Fiktives sondern die Realität. Noch spannender macht die ganze Sache daß man als Ossi jetzt auch den Westen kennt und sich so permanent in Deine Lage versetzen kann. Ich bin des Lobes übervoll !!! So ganz nebenbei – ich hab damals Musik studiert um als freischaffender Künstler nicht als arbeitsloser Assi zu gelten und hatte so meine Ruhe vor den Komunisten und ein erträglicheres Leben (nicht finanziell aber relativ freiheitlich – bis nach Bulgarien und kurz vor der Wende offiziell in den Westen zur Mugge). Ich wünsche Dir jetzt für Deine Mühe dieses wunderbaren Buches den kommerziellen Erfolg. Viele Grüße von Thomas (TSO)
Name: Herda,ines
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Hallo Torsten,habe Dein Buch gelesen und bin völlig begeistert.Du hast eine wunderbare Liebesgeschichte zu Papier gebracht,das Tolle daran ist,das es uns alle den Glauben an die grosse Liebe zurück gibt……Danke dafür liebe Grüsse
Hallo Torsten, du hast mir beim kaufen gesagt, das ist mal etwas ganz anderes, und wirklich wahr! Ich habe selten etwas gelesen, das mir so bekannt vorkam. Obwohl ich dich erst beim Buchverkauf auf dem Inselfest kennenlernte, aber jetzt bin ich froh, dass ich mich auf deinen “Geheimtipp” eingelassen habe. Eine der schönsten und bewegensten Liebesgeschichten aller Zeiten. Auch noch so erzählt, dass man von vorne bis hinten mitgehen kann. Im Guten wie im Bösen. Ich habe machmal wirklich mitgeheult. Und mitgelacht, denn auch ich habe mich schon ziemlich zeitig verknallt, aber naja…darüber können wir ja mal bei deiner nächsten Lesung im Cafe am Postplatz quatschen. Ich freue mich schon, bis dahinne, Josefine
Hallo Torsten, nachdem ich durch bin, hier noch ein paar Zeilen zu Deinem Buch. Es war tatsächlich in kürzester Zeit aufgelesen da nie langweilig. Besonders gefreut habe ich mich über einige Namen und Plätze, zu denen ich Gesichter und Bilder hatte. Ich denke da zuerst an die Band, die immer nur ein Lied spielt…. Mittlerweile ist Spitz recht virtuos geworden und kann mehrere Lieder. In einigen Passagen läßt Du durchblicken, dass Dein Hass auf die damaligen Häuptlinge wohl noch recht stark lodert. Meinerseits bin ich da etwas milde geworden. Wir werden sehen wer recht hat – das bringt die Zeit auf. Zumindest hätte sich im Westen damals niemand erlaubt, ein “Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz” zu erlassen – ein Aufschrei wäre wohl durch’s Land gegangen: “das is’ doch wie im Osten!”. Überhaupt scheint mir die damalige Polarisierung auch Ihr Gutes gehabt zu haben: es gab ein gewisse gegenseitige Kontrolle…..
Antworten…..sorry, aber ich habe mir etwas Zeit gelassen um meine Antwort dazu genau Heute zu postieren. Ist ja DER Tag, der unser aller Leben wohl am meisten geprägt hat. Egal ob man vor dem 13. August 1961 oder danach geboren wurde, ihn live oder nur im Fernsehen erlebt hat, der „schwärzeste Tag in der Geschichte Deutschlands“ hatte für jeden ostwärts der Mauer die gleichen fatalen Folgen: Klick Klack, Fick Fack – der Rest spielt hinter Gittern, im „Paradies der Arbeiterklasse“. Und wer raus wollte, wurde erschossen. Schon deshalb ist deine Frage nach dem Hass? eigentlich überflüssig. Ich meine, Menschen die Menschen wie keine Menschen behandeln sollte jeder hassen. Auch das habe ich in Australien dazugelernt. Das ist dort ja eine Selbstverständlichkeit. Es sei denn, man steht auf ihrer Seite. Und so wie ich dich beim Leseabend in der „Blauen Fabrik“ erlebt habe, glaube ich das nicht. Und wegen dem „Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz“? Erinnert dich das etwa an die Planwirtschaft? Dann hätte es eigentlich „Wirtschaftsverlangsamungsgesetz“ heißen müssen. Manchmal gab es ja nicht mal Klopapier…….naja, auch das steht drin, genauso wie vieles andere aus den geteilten Zeiten, auch noch so, dass auch dir „nie langweilig“ wurde. Wie immer freut mich das als Poet am meisten, also Danke für dein Feedback, vielleicht lesen wir mal wieder zusammen, top
Guten Tag Herr Preuß, auch ich habe Ihr hier und anderswo so hochgelobtes Buch während der WM gelesen. Und auch ich muss feststellen: Genial! Sagt auch meine Frau. Von der habe ich es, und sie hat es von ihrer Freundin, die es am Rande einer Lesung bei Ihnen gekauft und nun verborgt hat. Ich weiß, davon haben sie nichts, aber dieses Buch ist geradezu prädestiniert für solche Umwege, ein echtes „Untergrundbuch“, das ja sogar „verboten“ ist, wie Sie schreiben. Jetzt wo ich es durch habe, weiß ich auch warum. So viele Wahrheiten über diese Zeit habe ich noch in keinem Buch gelesen, auch noch so, dass man es wirklich nicht mehr weglegen will. Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass es eines Tages mal jemand schaffen würde, diese Zeit so realistisch darzustellen, wie sie wirklich war, hautnah eben, und das ist die größte Stärke Ihres Buches. Man ist wieder wie mittendrin, im Schimpfen, Jammern, Träumen, Saufen und Feiern, Heulen und Lachen, es ist Alles dabei und schon deshalb ist es ein Trip zurück, der wohl jeden bewegt. Egal aus welcher Gegend, egal welches Alter, dieses Buch kann und sollte jeder lesen. Damit diese Zeit nicht denjenigen gehört, die sie heute wieder reinwaschen wollen, auch um ihre eigenes Versagen und Mitlaufen zu vertuschen. Denn auch das stimmt: Es ist ungerecht ausgegangen, bestraft wurde niemand von den „Roten Socken“. Nur wir wurden bestraft. Ich hatte selbst das „Vergnügen“, ein halbes Jahr in der „Frohen Zukunft“ in Halle – das war Jugendknast unter verschärften Bedingungen. Darüber könnte ich mal ein Buch schreiben, aber eigentlich wollte ich dass dort Erlebte für immer vergessen. Nun hat mich Ihr Buch aber so direkt und schonungslos wieder in diese verrückten Zeiten versetzt, dass ich mir das noch mal überlegen sollte. Vielleicht können Sie mir ja einige Tipps geben damit es so lesenswert wird wie Ihres. Es bringt die große und die kleine Geschichte so schön zusammen, dass man danach wirklich das Gefühl hat, alles über diese Zeit zu wissen. Das ist gerade für die nächste Generation gut. Deshalb liest es gerade unsere Tochter, sie ist 22 und hat schon die Hälfte hinter sich ohne sich zu langweilen. Ihr gefiel das Cover übrigens von Anfang an. Kein Wunder, denn diese Generation ist ja die erste, für die „Schwarz-Rot-Gold“ wieder „Geil“ ist. Schön, so ein Heimatgefühl hatten wir ja nie. Wir waren immer nur „die Zonis“ oder eben die „Ostler“, und so fällt es mir bis heute schwer, mich als „Deutschlandfan“ zu bekennen. Eher, wie Sie ja auch geschrieben haben, als „Staatenloser“ der seinen Platz noch sucht. Ihr Buch hat mir dabei geholfen, nicht nur weil es einmal um die Welt geht, sonder auch, weil Sie dabei Ihren eigenen Weg behalten und so war es für mich auch ein bisschen Lebenshilfe. Also, was will man mehr von einem Buch? Danke dafür und viel Erfolg, der wird kommen, das geht nicht anders. Grüße von Uwe, seiner Frau Manu und Tochter Anne aus Sachsen-Anhalt
Antworten…..ein „Staatenloser“ aus Sachsen Anhalt. Auch noch einer, dem “VVV?” “genial” gefallen hat. Tut immer wieder gut, sowas zu lesen. Zumal dahinter gleich wieder eine ganze Familie steckt. Das ist ja oft so. Entweder lesen es erst die Eltern und dann die Kinder, oder andersherum, je nachdem, wer es zuerst in die Finger bekommt. Meistens „geborgt“….was mich natürlich weniger freut, aber das Thema hatten wir hier ja schon öfters. Und ja, vielleicht gehört das zu einem Buch wie diesem dazu. Hauptsache ist, es gefällt weiterhin Menschen aus allen Generationen, egal wo sie leben und ein bisschen „Lebenshilfe“ kann ja auch jeder gebrauchen. Obwohl sie mit ihrer Knasterfahrung ja schon gut gestählt sein müssten. Das mir/uns das erspart geblieben ist, darüber bin ich heute noch froh. Anders als über den Ausgang dieser verrückten Zeiten. Da geht es mir wie Ihnen. Dass die Täter nie bestraft wurden, ist vor allem für all die Großmäuler peinlich, die Jahrzehnte darüber klagten und schimpften, wie ungerecht es nach 1945 in Deutschland zuging. Die hatten alle die Chance, es nach 1989 besser zu machen. Das Ergebnis sehen wir heute. Statt im Gefängnis sitzen die Täter im Bundestag, oder im Fernsehen und erzählen uns…..naja, aber auch das steht ja mit drin, festgehalten für die Nachwelt, also die nächsten Generationen. Daran kann auch ein „Verbot“ nichts ändern. Im Gegenteil, das macht es nur noch interessanter, also finde ich mich damit ab. Obwohl es ja eigentlich beschämend ist, dass so etwas 20 Jahre danach noch immer passieren kann. Ohne das dagegen irgendjemand protestiert. Weder in den Medien, noch in der Politik. Aber wie hier schon öfters festgestellt, nach 1989 ist in Deutschland eben so ziemlich alles schief gegangen. Dass zeigen auch jedes Mal wieder die Reaktionen bei meinen Auftritten. „Ungerecht“ ist das am meisten gebrauchte Wort wenn es um die Bestrafung der Täter geht. Ich nicke dann immer nur mit dem Kopf. Aber ändern kann ich es auch nicht mehr. Höchstens mit dem Buch, als Anstoß für einen neuen, diesmal gerechteren, Blick zurück. Das könnte was werden, wenn Sie und alle, die ähnlich begeistert sind, es weiterhin fleißig weitersagen, solange, bis es nicht mehr verschwiegen und verboten werden kann. Danke also für die schönen Worte, Grüße nach Halle…top
Nun habe ich mir den ganzen Nachmittag die Zeit genommen um auf Deiner Seite zu blättern, schmökern, staunen und manchmal auch zu schmunzeln bis hin zum herzhaften lachen. Was für ein Werdegang, wer hätte das gedacht als Du Dich, Anfang September 1980, einfach neben mich gesetzt hast und wir unsere Lehre begannen, sicher nicht einmal Du selbst. Da bin ich mir sicher!
Nun haben sich unsere Wege wohl nicht prägend und oft gekreuzt aber doch so, das ich diese Zeit, sowie auch Dich, nicht vergessen habe. Bis zu dem Tag an dem ich dich das letzte mal kurz traf (Großröhrsdorf/84?) und sich unsere Wege trennten. Inzwischen hab ich Deinen weiteren Weg nachgelesen (Auszugsweise) und irgendwie ist er doch so verlaufen wie ich das von Dir nicht anders erwartet habe. Zielstrebig (!?) an seinem eigenen Leben stricken, es so zu gestalten wie man es selbst haben möchte. Wie ich finde sollte dies ein Grundrecht eines jeden Menschen sein und doch wird es den meisten immer verwehrt sein. Daran hat sich nichts geändert!
Vieles ist mir, beim durchlesen deiner Seiten, wieder eingefallen; unvergessen Dein Brief an eine Zeitschrift (? FF Dabei??) zu den Berichterstattungen über die Ostermärsche, oder auch dein S 50 der aber auch keine einzige Bremse mehr hatte, außer den Fußsohlen.
Schön Dich wieder gefunden zu haben….
Matthias
Antworten……das geht mir genauso. Musste beim Schreiben öfters an Dich denken. Wusste aber deinen richtigen Namen nicht mehr. Nur noch „Hering“ aus dem „VEBOBSAD“ fiel mir ein. Und der Protestbrief an die „FF“ ist nicht mit im Buch, weil ich den damals lieber vernichtet hatte. Und die Fahrten ohne Bremse? Die wird auch Katrin nie mehr vergessen, quer durch die ganze Stadt und an jeder Kreuzung die Füße runter. Ich glaube, es gab gerade mal wieder keine Bremsbeläge…..so war das damals, als man noch nicht so einfach sein eigenes Leben stricken konnte. Heute kann das Jeder und deshalb glaube ich, dass sich daran Alles geändert hat. Du bist frei und kannst aus deinem Leben machen was du willst. Obdachloser oder Raketentechniker,“ it’s up to you“, wie es in Australien immer hieß. In diesem Sinne, wir bleiben in Kontakt, Danke, top
Guten Tag Herr Preuß, vier Wochen lang bin ich mit Ihnen aus dem „Tal der Ahnungslosen“ (auch meine Geburtsadresse) einmal um die Welt bis nach Australien gereist. Es war die perfekte Lektüre für die Zeit zwischen den Spielen. Zumal Sie ja auch Fußballfan sind und beinah sogar „der nächste Sammer“ geworden wären. Schade, dass Sie sich anders entschieden haben, vielleicht wären wir mit Ihnen Weltmeister geworden? Aber heute Sie sind ja schon 47, smile……ich übrigens auch, also sind wir die gleiche Generation, die „Generation der Verlorenen“, wie Sie schreiben. Ich habe das eigentlich nie so gesehen, aber seit Ihr Buch mir diese Zeit nochmal so hautnah vermittelt hat, muss ich sagen, auch damit haben Sie Recht. Wir waren wirklich ziemlich am Arsch, als Kinder einer Diktatur. Vieles aus der Zeit hat man bis heute verdrängt, mit mehr oder weniger Erfolg. Auch ich habe mich beim Lesen dabei erwischt, dass ich mir Vieles im Nachhinein schöner geredet habe, als es war. Das ist jetzt anders, denn Ihr Buch hat mich so direkt in diese Zeit zurückversetzt, dass ich mit meinem Erinnern nochmal ganz neu angefangen habe. Weil Ihre Geschichte dazu verführt, sich und sein Leben nochmal Revue passieren zu lassen, nach dem Motto: Was habe ich damals gemacht, als ich 10, 14, 18 oder älter war? Manches habe ich so wie Sie, manches ganz anders gesehen oder gemacht, aber in vielen Dingen und Empfindungen stimme ich mit Ihnen überein. Es war wirklich eine verrückte Zeit. Gut, dass es endlich auch mal jemand so aufgeschrieben hat, auch noch so, dass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Heute lebe ich in „Wessiland“ und ja, auch das stimmt, hier wissen Sie bis heute wenig über diese Zeit und so werde auch ich es fleißig weiterempfehlen. Viele Grüße aus Bremen und Danke auch für die schöne Widmung, Wolfgang Bermann
Antworten….eine “Fußballkritik“. Wie schön, nach der WM. Da ist “VVV?” ja millionenfach geschwenkt wurden. Auch wenn das Herz in der Mitte fehlt, aber eine bessere Werbung gibt es doch gar nicht. Einfach “Schwarz-Rot-Geil!”. Und wenn ich wirklich mitgespielt hätte…….aber wie schon festgestellt, in meinem/unserem Alter? Wenn schon Ballack überlegen soll……danke auch für die anderen lieben Worte zu „VVV?“ Immer wieder schön zu hören, dass beim Lesen das eigene Leben noch Mal vorbeizieht. Ging mir beim Schreiben ja genauso. Was dabei herauskam, gleicht sich, wie schon oft gesagt, schon deshalb, weil wir ja alle das gleiche Leben hatten, als „Kinder einer Diktatur“. Der sind wir heute entwachsen, aber abschütteln kann man sie nie mehr. Immerhin haben wir damit den Vorteil, beide Seiten zu kennen. Die Unfreiheit und die Freiheit. Jetzt muss man sich nur noch entscheiden, auf welcher Seite man steht. Wie ich damals, als das Buch beginnt. Und so weitergeht, dass man „es nicht mehr aus der Hand legen will“. Wunderbar. Davon träumt ja jeder Poet, also Danke aus der alten Heimat nach Bremen, top
Hallo Torsten ,
gestern bin ich fertig geworden mit deinem Buch , was mir mein Bruder letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Er hat es sogar persönlich bei dir abgeholt. Danke übrigens für die Widmung. Eine Geschichte über die Liebe zum Fest der Liebe geschenkt. Mich hat das Buch berührt , zum Lachen gebracht und auch zum Weinen Ich war damals 10 Jahre alt , als die Mauer fiel. Gespürt hat man es auch als Kind , das sich etwas verändert hat. Doch begriffen habe ich es erst als ich älter war und nun hast du mir geholfen , weiteres zu begreifen und mein Puzzle zu einem Bild zusammenzufügen. Danke dafür. Ich werde heut noch viel mit diesem Ost -West Ding nenn ich es mal (grins) konfrontiert , da ich als gebürtiges Sachsenmädchen in Bayern wohne. Immer wieder interessant , was da alles für Meinungen zum Vorschein kommen. Zwanzig Jahre noch danach. Manchmal ist es echt traurig , das sie immernoch so wenig von dieser Zeit wissen. Dein Buch müßte Pflichtlektüre in jedem Bundesland werden-auch für die Eltern und Großeltern. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung. Liebe Grüße in die Heimat aus dem Passauer Land Anne
Antworten……mal wieder eine Kritik aus Bayern. Schön. So verbreitet sich auch unter Schwarzen weiter, was es aus den roten Zeiten noch so alles zu erzählen gibt. Auch noch so, dass es dich berührt hat. Noch schöner, denn so soll es ja auch sein (hat es mich beim Schreiben schließlich auch und ehrlich gesagt, muss ich heute noch an manchen Stellen heulen, selbst 2o Jahre danach…..) Aber gelacht hast du ja auch, also bin ich wirklich zufrieden. Zumal es mich noch besonders freut, dass du der Generation angehörst, für die ich es eigentlich geschrieben habe. Dachte ich zumindest. Aber dann waren auch immer mehr aus der etwas “älteren” Generation davon begeistert. So wie du, sogar so sehr, dass du es gleich als Pflichtlektüre in jedem Bundesland forderst. Als Verleger stimme ich dir da natürlich sofort zu, aber als “Poet”? Wäre es mir lieber, jeder würde es freiwillig lesen. Quer durch alle Bundesländer und Generationen. Am liebsten natürlich mit der gleichen Meinung danach wie du darüber, also Danke nach Bayern an Anne aus Sachsen, wo die schönen Mädchen wie an Bäumen wachsen…….
Hallo Torsten,
ich sage einfach mal “du”. Wenn man dein Buch gelesen hat, dann kennt man dich ja eigentlich dein ganzes Leben lang. Vor zwei Wochen bin ich kurzentschlossen mit meiner Frau nach Dresden gefahren. Schuld war die Aschewolke über Mitteleuropa und ein gecancelter Flug nach Kopenhagen. Stattdessen wollten wir schon seit Jahren mal in die Stadt, in der ich 5 jährig mit meinen Eltern und Geschwistern 1977 meinen ersten Urlaub verbracht habe und in der ich dann 1987 auf meiner Jugendweihefahrt das letzte Mal war.
Dresden hat mich zwar von Ferne immer fasziniert, aber irgendwie waren dann andere Reiseziele doch immer wichtiger/attraktiver. Wenn man sich die Stadt jetzt so anschaut, komme ich übrigens zu dem Eindruck, dass die Kapitalisten auch nicht mehr vom Städtebau verstehen als die Kommunisten. Da baut man ein NH-Hotel genau gegenüber der Kreuzkirche – irgendwie hat da niemand was gelernt.
Naja wie es sich so begab, war ich natürlich im Dresdner Fußballmuseum und habe dort dein Buch stehen sehen und es einfach mal mitgenommen. Ich habe es dann so schnell wie es ging in meiner Freizeit durchgelesen und ich muss dir ehrlich sagen, dass es mich sehr, sehr tief berührt hat! Erstens ist es wirklich wunderbar leicht geschrieben, zweitens ist es packend, drittens ist es ein hervorragendes Stück Zeitgeschichte und viertens sollte es ein Mahnmal für alle sein, die sich ihr eigenes Leben filtern.
Meine Story ist eine ganz andere. Ich bin aufgewachsen im tiefsten Mecklenburg, dort waren die Roten vielleicht nicht so rot wie in Sachsen und die Jugend nicht so rebellisch wie in Berlin oder im Süden. Man hat sehr viel ruhiger gelebt glaube ich. Punker, Skinheads etc was sich alles an Subkulturen raus bildete in Berlin beispielweise, gab es hier oben nicht. Dadurch hat man uns vielleicht auch mehr in Ruhe gelassen? Schwer zu sagen. Ich bin eigentlich sehr behütet aufgewachsen, kann mich über meine Jugendzeit (zur Wende war ich 17) nicht groß beklagen. Natürlich werd ich nie vergessen, als ich mir in Prag 1988 einen Integralhelm im Intershop kaufen wollte und erst beim Bezahlen gemerkt habe, dass es ein Intershop ist. Natürlich hab ich traurig im Westfernsehen die Zusammenfassungen aus der italienischen Liga gesehen, oder als Lok Leipzig gegen Neapel gespielt hat, davon geträumt einmal im Leben nach Neapel zu fahren. Ich war mit 17 aber lange nicht so weit und konsequent in meinem Denken wie du es warst und es ist schwer vorherzusagen, was passiert wäre ohne Mauerfall.
Schlimm finde ich immer die Runden mit Vertretern aller Generationen in Bekanntschaft und Verwandtschaft, wo man auf seiner Ledercouch sitzt, in den LCD-TV schaut, auf dem Laptop die Bilder der grad neugekauften Harley/des letzten Spanienurlaubs/../… etc präsentiert und da drüber rumjammert, wie gut doch damals alles war, als das Brötchen noch 5Pfennig gekostet hat und sich niemand Sorgen um einen Job machen musste… All diese Leute und jeden einzelnen Wähler der Linkspartei würde ich zwangsverpflichten, dein Buch zu lesen und seine selektive Wahrnehmung der Vergangenheit mal wieder etwas aufzufrischen.
Ich muss zugeben, dass mir zum Teil beim Lesen des Buches Tränen kamen (“Geld. Pappi fahren”), zum Teil weil es so anrührend war wie die Stelle, aber auch zum Teil aus Wut und Ärger. Ich bewundere euch dafür, dass ihr euern Weg genommen habt. Mein Lebensentwurf ist sicher ein anderer, ich bin kein Künstler. Aber ebenso wie ihr anscheinend auch, hänge ich an meiner Heimat. Mit meiner Frau habe ich ein Haus in Mecklenburg (nicht weit weg von einem See, aber ohne Palmen), um Geld zu verdienen reise ich aber durch ganz Europa.
Wie auch immer: ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute und Grüße aus euch dem schönen Zürich,
Jens Rossa
Antworten……vom hohen Norden in die schöne Schweiz, also vom „Fischkopp“ zum „Eidgenossen“………hoffe, ich darf das so sagen. Wäre ja bestimmt auch eine schöne Geschichte. Die sich in vielem mit meiner gleichen würde. Das haben wir hier ja schon öfters festgestellt. Auch, dass ich mich darüber immer wieder freue, wenn beim Lesen die eigenen Erinnerungen kommen. Meine beginnen 1973, da warst du gerade 1 Jahr, als die Mauer fiel 17 und damit gerade jung genug um doch noch in Freiheit alt zu werden. Statt bis zur Rente von Italien zu träumen. So wie einst 17 Millionen „DDR-Bürger“, die das heute öfters mal vergessen, beim Videoabend vom Urlaub irgendwo im Süden. Auch damit hast du Recht. Aber es ist heute eben nur noch schwer vorstellbar, dass man wirklich mal erschossen wurde, wenn man nach Italien wollte. Daran für ewig zu erinnern, auch dafür ist das Buch da, und so freut es mich natürlich, dass es dich im Nachhinein noch Mal berührt hat. Mitten im schönen Zürich. Oder hast du es „zu Hause“ am See gelesen? Wo auch immer, es hat dir gefallen und das freut mich, also Danke noch Mal für die schönen Worte und viele Grüße aus dem eigentlich schönen Dresden……top
Was können wir anderes erzählen als das was gewesen ist, was wir erlebt haben? Immer die leise Angst, daß man irgendwann allein übrig bleibt, und suchend durch die leeren Hallen der Erinnerung schleicht. Keine Sau mehr da, die das interessiert.
// Gut vorbereitet in die Blaue Fabrik gelatscht, um Lieder und “Schnurren” vorzutragen, Vergangenheitsbeschwörung. Plötzlich, wie eine zweite Stimme, taucht Torsten Preuß mit seinem häßlich eingebundenen Buch, mit diesem wirklich kitschigen Titel auf. Er hat wirklich das Seine beigetragen, um billige Zustimmung aufgrund eines gelungenen Einbandes oder Titels zu vermeiden. Er liest. Ja: Das ist es was ich hören will, er hat sie aufgeschrieben, die Worte und Slogans mit der geheimen Bedeutung. “KWV”, “Ecke Alaunstraße/Sebnitzer”, “Gelbkreuz”, “Handgranatenwerfen”. Ja klar, ein Schießstand auf dem Kinderfest, diese Ironie haben “Die” damals nicht verstanden und verstehen sie wohl heute auch nicht. Und da isser’ wohl, der wirkliche Mauerverlauf, und da steht sie noch, die gute alte Mauer im Kopf, aber wir leben ganz gut in unserem Teil. Zumal wir rüber können – aber die nicht’ zu uns.// Mit dem Buch werde ich vorsichtig sein müssen: einmal angelesen geht sicherlich für einige Tage jede freie Minute dafür drauf.// Jedenfalls streife ich nicht allein durch die Erinnerungen, schön Dich getroffen zu haben und danke für die lange Arzt-Widmung! Paul Rähnitz
Antworten……das freut mich aber. Mir geht es ja auch so. Ich bin immer wieder froh, Menschen zu treffen, denen Erinnern so wichtig ist wie mir. Obwohl ich eigentlich Niemand bin, der in der Vergangenheit lebt. Aber solange die noch Gegenwart ist? Kann sie schnell wieder Zukunft werden. Um das zu verhindern, bin ich an dem Abend mit meinen „Vergangenheitsbeschwörungen“ in die Blaue Fabrik gelatscht. Allerdings nicht so „gut vorbereitet“ wie du. Bis kurz vor dem Auftritt grüble ich ja immer hin und her was ich auf der Bühne bloß sage? Und lese? An dem Abend mal wieder ein paar Seiten aus der Zeit, als wir im „Kreuzberg von Dresden“, unserer geliebten Neustadt, unsere erste Wohnung beziehen. Das kommt immer gut an und so habe ich also auch dich neugierig gemacht auf dieses „hässlich eingebundene Buch, mit diesem wirklich kitschigen Titel“. Naja, dazu steht ja schon alles rechts unter „Antworten“. Aber immer wieder schön zu hören…..Außerdem: So hat es bisher noch keiner gesehen: „Er hat wirklich das Seine beigetragen, um billige Zustimmung aufgrund eines gelungenen Einbandes oder Titels zu vermeiden.“ Das könnte ich sogar als Kompliment nehmen, aber wie schon öfters hier geschrieben, ICH stehe dazu. Am Ende ist es eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Auch wenn sie auf der ganzen Welt spielt. In einer Zeit, die für die Meisten unter uns ihr Leben war, ist und bleibt. Daran zu erinnern, dazu ist das Buch da, also hoffe und wünsche ich, das Lesen wird dich in deiner Vorfreude bestätigen. Schreib es wieder ins Gästebuch wenn du durch bist, Danke und schön dich getroffen zu haben. der “Arzt”, top
Guten Tag Herr Preuß,
hier mal wieder ein “Wessi” (aus Stuttgart) der was zu Ihrem Buch zu sagen hat. Was? Naja, ich muss ehrlich zugeben, dass es mich doch ganz schön bewegt hat. Einmal, weil ich auch Australienfan bin, schon ewig darüber nachdenke ins “Lucky-Country” auszuwandern und nun gelesen habe, wie man das schafft. Sogar als “Ossi”, auch noch aus dem “Tal der Ahnungslosen”. Respekt. Wenn ich mir überlege, dass ich, geboren im “freien Teil der Welt”, eigentlich viel mehr Möglichkeiten hatte diesen Traum zu realisieren und es bis heute nicht geschafft habe, irgendwas habe ich da wohl falsch gemacht. Immerhin bin ich jetzt mit Ihnen in mein Traumland. Bis es am Ende soweit ist, muss man als Leser allerdings einiges durchmachen. Was mich zusätzlich bewegte. Manchmal war mir, als würde ich selbst um mich und meine Familie kämpfen. Dass dieses System so viel Einfluss auf das ganz persönliche Leben jedes Einzelnen hatte, wurde mir erst beim Lesen richtig bewusst, denn ja, auch das stimmt, eigentlich hatten und haben wir hier “drüben” nie so richtig begriffen, was im Osten eigentlich los war. Wie die meisten „Wessis“ kannte auch ich die „Ostzone“ nur vom „Transit“. Was ich da gesehen habe, hatte mir schon gereicht. Sah meistens sehr trostlos aus. Und Geschichten über die “Vopos”, die unterwegs überall lauerten, kann wohl auch jeder “Wessi” erzählen. Man war jedes Mal wieder froh, wenn man heil durch war. Wenn ich solche und andere Erinnerungen aus dieser Zeit meiner Tochter erzählte, sie ist 1990 geboren, konnte sie sich das nie wirklich vorstellen. Bis sie von einer Freundin ihr Buch bekam. Eigentlich wollte sie nur eine schöne Liebesgeschichte lesen, aber danach kam sie an und sagte, dass sie jetzt zum ersten Mal eine Vorstellung von dieser Zeit hat und mir geht es jetzt ähnlich. So hatte ich diese Zeiten noch nie gesehen. Nach Ihrem Buch ist mir aber klar geworden, wie froh ich sein kann, in Freiheit geboren und aufgewachsen zu sein. Und auch meine Tochter weiß das jetzt mehr zu schätzen. Sie fand es streckenweise ja auch sehr bewegend, es flossen manchmal sogar Tränen. Soweit ging es bei mir nicht, aber nur, weil ich lieber lache und auch das kann man ja beim Lesen ihrer Geschichte. Die werde ich jetzt weiterempfehlen, auch wenn die meisten „Wessis“ hier bis heute nicht sehr interessiert sind am Osten, aber das ging mir ja vorher auch so. Bleibt mir nur noch die Frage, ob die große Liebe immer noch hält, also Sie und Ihre Ballkönigin noch ein Paar sind? Das interessiert auch meine Tochter brennend, weil das heute ja sehr selten ist, dass man solange zusammenbleibt. Verraten Sie es uns, oder wollen Sie sich das für Teil 2 aufheben? Wenn der erscheint, dann bitte unbedingt melden. Danke, Rainer aus Stuttgart
Antworten: …sorry, ich hatte wieder viel zu tun. Also erst mal wieder Danke für Ihre Meinung zum und über das Buch. Schön das es Ihnen und Ihrer Tochter so gefallen hat. Dass mich die frohe Kunde auch noch von “drüben” erreicht, macht sie noch schöner. Genauso soll es ja sein. Ein Buch für das ganze Deutschland. Geschrieben in Australien. Dor wo es endet. VERLIEBT, VERLOBT, aber auch VEIRHEIRATET? Das steht wirklich erst in Teil 2. Aber immerhin schon mal so viel: Ja, VERLIEBT und VERLOBT sind wir immer noch, nach 32 bis heute eigentlich unglaublichen Jahren. Die 1978 begannen, auf dem Abschlussball der Tanzschule…….den Rest kennen Sie und Jeder der es schon gelesen hat. Hoffentlich so begeistert wie Rainer und seine Tochter. Danke noch Mal nach Stuttgart, top
Guten Tag Herr Preuß,
ich habe Ihr Buch nach Ihrem vorletzten Auftritt in der Dresdner „Scheune“ gekauft. Bei Ihrem letzten war ich auch dabei, wollte mich aber noch nicht melden, da ich noch nicht ausgelesen hatte. Aber ihr Auftritt war wieder so unterhaltsam wie das ganze Buch. Ich bin ja auch kein großer Leser, aber ich habe letztes Jahr „Der Turm“ gekauft, weil ich eigentlich meine Frau mit einem Buch aus „UNSEREN“ Zeiten, wie Sie ja immer sagen, überraschen wollte. Sie hat es bis heute nicht ausgelesen. Anders als Ihres. Das hatte Sie noch vor mir angefangen und war danach so begeistert, dass sie jetzt ihr eigenes Exemplar haben will. Das bestelle ich noch separat. Ihr ging es wie mir, oft hat man sich in sein eigenes Dasein zurückversetzt gefühlt. Unglaublich, dass das alles Mal Teil unseres Lebens war. Auch wenn wir nicht zu den „Ausreisern“ gehörten, haben wir ähnliches erlebt wie Sie. Ich sage nur „Polenmarkt“, der Balaton, Tanzschule und eine Lehre in der „sozialistischen Produktion“. Aber kein Wunder, der Alltag in einer Diktatur ist ja für Jeden immer der gleiche. Auch damit haben Sie Recht. Es hat ihn bisher nur noch niemand so erzählt wie Sie, also die große und die kleine Geschichte so zusammengebracht, dass sie wirklich noch Mal unter die Haut geht. Sehr authentisch, was man nicht über viele Bücher die diese Zeit beschreiben, sagen kann. Schon deshalb ist es eigentlich völlig unverständlich, dass dieses Buch noch keine Schlagzeilen gemacht hat. Und wenn ich lese, dass Sie damit in Sachsens Schulen nicht auftreten dürfen, weil die „Linken“ dass nicht wollen, frage ich Sie: Wo leben wird denn eigentlich? Können die Genossen schon wieder bestimmen, was unsere Kinder lernen und was nicht? Ein Skandal, wie ich finde. Zumal Sie ja nur die Wahrheit erzählen. Über den Osten, wie über den Westen. Dort sollten sie das Buch erst Recht lesen. Wir werden es jedenfalls fleißig weiterempfehlen, da werden bestimmt noch viele Bestellungen kommen. Jeder ist irgendwie auf der Suche nach einem Stück Erinnerung und mit Ihrem Buch ist er bestens bedient. Weil alles drin ist, was man dazu braucht. Im Guten wie im Bösen. Also weiterhin viel Erfolg. Christian und Heike aus Dresden-Pirna
ANTWORT …sorry, hat diesmal etwas länger gedauert, aber es gibt viel zu tun, denn “VVV?” spricht sich immer weiter rum, auch ohne die offizielle Reklame. Schön, so wird es bald so bekannt, wie das immer wieder erwähnte Wendewerk „Der Turm“. Obwohl „VVV?“ inhaltlich wie literarisch ja völlig anders ist. Nicht eine ausgedachte, sondern eine wahre Geschichte, mitten aus dem Leben vor, während und nach der Wende und wohl auch deshalb eine gute Erinnerung für jeden, der die geteilten Zeiten miterlebt hat. Und wer nicht? Der kann sich mit „VVV?“ erst recht ein Bild machen wie es ist, in einer Diktatur geboren zu werden und aufzuwachsen, ohne je die Möglichkeit zu haben, sich auszuprobieren, sich auszutesten, seinen eigenen Weg zu gehen um so zu leben wie man selbst möchte und nicht wie irgendein beknackter Genosse es will. Und ja, es ist heute nur noch schwer vorstellbar, dass wir wirklich mal so gelebt haben. Und trotzdem noch Spaß dabei hatten. Auch daran erinnert das Buch ja seitenweise und auch deshalb hatte ich bei meinen Auftritten in den Schulen Sachsens immer Erfolg. Weil ich diese Zeit dabei so lebendig wie möglich vermittelt habe, ohne aufgezwungene Schönfärberei. Das stört die Genossen Täter wohl am meisten, dass danach niemand mehr ihre vielen Untaten schönreden kann. Auch nicht die, die diese Zeiten wieder haben wollen und die Menschen wieder wählen, die für den ganzen Wahnsinn von damals bis heute verantwortlich sind. Zumindest wissen sie nach der Lektüre, was sie tun. Im Osten, wie im Westen. „Dort sollten sie das Buch erst recht lesen.“ Ja, das stimmt, und viele, die es dort schon hinter sich haben, sagten danach ja auch „Danke“, weil sie zum ersten Mal mitbekommen haben, dass wir eigentlich schon immer in EINEM Land gelebt haben. Auch wenn sie den Osten die meiste Zeit über ausgeblendet hatten und bis heute haben. Das zu ändern, auch deshalb habe ich das Buch so geschrieben und wenn es erst die Schlagzeilen bekommt, die es längst verdient, wird das große Diskutieren über die geteilten Zeiten ganz neu losgehen. Das merke ich unterwegs schon länger. Der Redebedarf wird immer größer. Zumal in der Öffentlichkeit ja meistens die Vertreter der 25 Prozent auftreten, die den roten Zeiten nachtrauern. Statt Vertreter der 75 Prozent, die froh sind, das sie vorbei sind. Denen eine Stimme zu geben ist und bleibt mein Ziel und am einfachsten geht das mit dem Buch. Jeder der so ähnlich denkt und fühlt beim Blick zurück, der braucht es nur bestellen, lesen und weiterempfehlen. Bis die wahre Mehrheit die Mehrheit im Aufarbeiten der jüngsten deutschen Vergangenheit hat. In diesem Sinne, Danke nach Dresden-Pirna, top
Hallo Torsten!
Viele grüss, aus Ungarn!
Antwort……Danke für das Lebenszeichen. Von Georg, der ja auch im Buch steht. Immer wenn wir in Budapest sind, im “Paris des Ostens”, wie wir immer gesagt haben. Dort tranken wir unsere erste richtige Cola, kauften zum ersten Mal eine Platte von den Doors oder Police in einem Geschäft und konnten sogar Levis erstehen. Allerdings nur, wenn man genügend “Flinten” einstecken hatte….wer will, kann auch das noch Mal miterleben, einfach bestellen, lesen und erinnern……Grüße nach Ungarn, top
Ein Buch spannend von der ersten bis zur letzten Seite, dass neugierig macht auf die Fortsetzung.
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Für alle die in den 1960er Jahren geboren sind ein absolutes Muß, auch für die die den Schritt in den “goldenen Westen” zu DDR – Zeiten nicht gewagt und/oder nicht für nötig gehalten haben, weil es ihnen bis auf paar wenige Dinge im Leben an nichts gefehlt hat, so wie mir.
Nur die NVA hätte einen Strich durch die Rechnung machen können. Aber die hat sich zum Glück bis heute nicht bei mir gemeldet.
Das Buch liest sich sehr gut und wenn man es erstmal in der Hand hat, will man es gar nicht mehr weglegen. Ich habe förmlich den Geruch vom Intershop in der Nase gehabt, beim lesen.
Wie gesagt, dass Buch macht neugierig auf die Fortsetzung, wie es dem Autor, der ja aus meiner Sicht tolle Jobs hatte von 1998 bis Heute so ergangen ist. Beim Schreiben wünsche ich dem Autor wieder ein glückliches Händchen und vielleicht schafft es ja das Buch auf die Mattscheibe, obwohl es schon eine ganze Reihe von guten und schlechten “Wendefilmen” gegeben hat und die Finanzierung hier bei uns mehr als schlecht ist.
Antwort:……Spannend ist immer wieder ein Kompliment für mich. Über die geteilten Zeiten gibt es ja schon viele Bücher, es ist also gar nicht so einfach gewesen, etwas längst Bekanntes so zu erzählen, dass es nicht langweilt, sondern fesselt. Das klappt wahrscheinlich auch, weil das Alles ja jeder kennt. Egal, in welchem Jahrzehnt man geboren wurde, aber nach dem 13. August 1961 haben wir im Prinzip alle das gleiche erlebt. Viele Möglichkeiten hatten wir ja nie, vom Ausgehen, über das Anziehen, dem Einkaufen bis zum Verreisen, es war für jeden immer derselbe Alltag. Und der Eine träumte davon, ihm irgendwann zu entfliehen, der Andere sich irgendwann damit abzufinden. Vor dieser Frage stand, ich glaube, jeder irgendwann mal in seinem Leben als “”DDR-Bürger”. Wie ich mich damals entschieden hatte, steht schon ganz am Anfang des Buches, wie es ausging ganz am Ende. Bis dahin ist es immer spannend, und, wie gesagt, dass freut mich am meisten. Auch, weil das bisher Leser aus allen Generationen gesagt haben, ein “Muß” also nicht nur für die “Sechziger”….bleibt nur noch eine Antwort auf den Vorschlag, die Geschichte zu verfilmen. Naja, wie immer sage ich dazu: “Am liebsten sofort!” Allerdings nicht auf der “Mattscheibe”, sondern der Leinwand, denn diese Geschichte ist großes Kino, eine Lovestory die auf der ganzen Welt spielt, im Osten wie im Weste, also auch überall geschaut werden kann. Gelesen wird sie ja schon weltweit, und ich bin sicher, sobald “VVV?” auch medial den großen Durchbruch erlebt, stehen die Produzenten Schlange. Ich freue mich schon. Wem es ähnlich geht, und diese Geschichte eines Tages im Kino sehen will, der braucht sie nur immer weiter immer bekannter zu machen, solange, bis sie in Deutschland nicht mehr so tapfer verschwiegen werden kann. In diesem Sinne, Danke nach Radebeul, top
Hi Torsten !
Ich lese, wenn es meine knappe Freizeit erlaubt, eine ganze Menge. Meistens Romane und wenn ein Buch bei mir nicht während des Lesens der ersten 30 Seiten zündet, klappe ich es zu und finde was besseres. Vielleicht weil wir im gleichen Quadratkilometer, mit nur 4 Jahren Altersunterschied aufgewachsen und “Rot” gemacht werden sollten, oder weil man diese Geschichte eigentlich nur als Ossi 100% versteht und nachempfinden kann, aber die 598 Seiten deines Zeitzeugen-Romans “VVV?” lesen sich jedenfalls sehr flott, auch wenn sie manchmal schwer zu verdauen sind. Immer dann, wenn die Erinnerungen an diese miese, verlogene Diktatur mich in der Seele kitzelte. Und dass es diesem Verbrecherpack heute immer noch gut, wenn nicht sogar noch besser geht, war ja wohl nicht anders zu erwarten. 60% der Bevölkerung der ehemaligen DDR hat den Fall der Mauer nicht verdient und müsste meiner Meinung nach heute noch Schlange stehen, kriechen, sich untereinander bespitzeln und die rote Suppe weiter 7 Tage die Woche, 24 Stunden lang auslöffeln. Bin ich darum im October 1989 gleich bis in die USA ausgewandert? Ja, auch deshalb. Aber Schluss jetzt mit dem Gejammer. Dein Buch ist Jedem nur zu empfehlen, also weitermachen……..
I wish you and your family, health, happiness and success
Axel Schade aus New York
Antwort:……..wauh! Sag ich mal. Ist ja starker Tobak der uns da aus Übersee erreicht. Deshalb lasse ich mir noch eine Weile Zeit um richtig darauf zu antworten. Immerhin zeigt diese Meinung aber wieder Mal, wie das Buch wirkt. Jeder hat ja im Blick zurück in diese Zeiten seine ganz persönlichen Empfindungen. Den einen erinnert es eher an die “guten” den anderen eher an die “schlechten” Ereignisse, Erlebnisse und Gefühle als geborener “DDR-Bürger”. Und je weiter man von diesem Leben weg ist, sei es Amerika oder, wie wir, ganz weit weg, in Australien, um so mehr reflektiert man seine und die Rolle aller Menschen in einer Diktatur. Obwohl ich nicht glaube, dass wir gleich “60 Prozent” Mitläufer waren. Aber wenn man dann aus der fernen Heimat auch noch hört, dass sich jeder 4. in ein Leben wie damals zurücksehnt, dann versteht man eben die Welt nicht mehr. In Australien wäre das unvortsellbar. Aber hier? Ist etwas gewaltig schief gelaufen nach 1989. Was? Dazu antworte ich, wie gesagt, etwas später und auch etwas anders als hier. Aber jeder, der schon Lust verspührt seine Meinung dazu, im Guten, wie im Bösen, reinzuschreiben, ist wie immer, herzlich dazu eingeladen. Dazu ist das Gästebuch ja auch da, um sich endlich mal auszusprechen, nicht nur als Ossi, auch als Wessi. Ein paar von “drüben” haben es ja schon gemacht, also weiter so! Wir feiern ja das Jahr 20 der Einheit. Auch wenn die heute noch weiter weg scheint, als zu der Zeit, als zum ersten Mal nach 40 Jahren wieder daran erinnert wurde: WIR SIND EIN VOLK! In diesem Sinne, top
Guten Tag Herr Preuß. Ich habe lange nicht mehr ein Buch so verschlungen wie Ihres. Einfach vorne anfangen und hinten aufhören. Man will wirklich immer wissen wie es nun weitergeht. Obwohl man ja weiß, dass es am Ende gut ausgeht, aber wie sie das hinbekommen, alle Achtung. In einer Internetkritik steht, „Preuß hat nie einen Plan B“. Das stimmt. Sie haben so oft alles hingeschmissen ohne wirklich zu wissen was danach aus Ihnen wird. Und das als Familienvater. So ist Ihr Buch nicht nur eine gute Geschichtsstunde, sondern auch eine Art Lebenshilfe die einem Mut macht. Selbst als Kind einer Diktatur kann man aus einem Leben etwas machen. Ich habe das immer ähnlich gesehen und auch wenn ich nicht so ein Abenteuerleben wie sie hinbekommen habe, aber die Chancen, die mir/uns die Freiheit doch noch gegeben hat, habe ich und meine Frau doch so genutzt, dass wir heute auf alles stolz sein können. Auch auf unsere Leben vor dem Mauerfall, als „Ostler“. Auch auf die Dinge, die man heute lieber vergessen hat. Zum Beispiel das viele trinken, oder wie es bei ihnen in Sachsen wohl genannt wurde „babsch“ sein. Aber auch da haben Sie Recht, denn wie Sie schreiben: „Wie in jeder gut funktionierenden Diktatur ist Alkohol billig und immer zu haben.“ Das war so, und jeder, der das abstreitet ist unehrlich. Zu sich selbst wie zu seinen Kindern. Unsere Tochter ist heute 21, sie hat es ähnlich verschlungen wie ich und meine Frau, und seitdem hat sie sogar ein bisschen Mitleid für uns: „Ihr wart ja wirklich arm dran“. Aber wir hatten ja auch Spaß dabei…..so mussten wir natürlich auch oft lachen. Heulen aber auch. Also, was will man mehr von einem Buch erwarten. Auch wenn wir damals wohl eher zu den „Stinos“ gehörten, egal, es war wie es war und zum Glück ist das alles heute vorbei. Nur noch in Ihrem Buch lebt diese Zeit wieder auf, dort soll sie auch bleiben. Also Danke noch Mal und natürlich werden auch wir es weitersagen. Dieses Buch muss man einfach gelesen haben wenn man über diese Zeiten mitreden will. So war es gewesen. Und auch wie es ausgegangen ist, stimmt. Ungerecht bis heute. Bestraft wurde niemand. Schön dass auch das so drin steht. Danke also und viel, viel Erfolg, der wird kommen, da sind wir uns hier alle sicher. Rainer und Katja Emrich
ANTWORT:……das freut mich mal wieder. Hat die Widmung also doch gestimmt: Einfach vorne anfangen und hinten aufhören. Schön, dass es auch bei Ihnen so funktioniert hat. Sogar bei Ihrer Tochter. Ist eben ein Buch für die ganze Familie. Nicht nur mit Herz geschrieben, sondern auch der Leber, weshalb es oft ziemlich “babsch” (smile) zugeht. Aber ja, jeder der im Osten groß geworden ist, weiß, dass Alk nie “Mangelware” war. Kein Wunder, ohne Betäubung war es im “langweiligsten Land der Welt” eben kaum auszuhalten. Zu Hause, auf Arbeit oder auf der Straße und auch dafür habe ich ja schon einiges an Zustimmung bekommen. Auch von den “Stinos”, also “Stinknormalen” Bürgern der DDR. Das waren ja fast alle, denn jeder der aus der Reihe tanzte hatte sofort ein Problem. Wie immer in einer Diktatur. Schön dass Ihre Tochter danach Mitleid mit Ihnen bekam. Auch das habe ich unterwegs schon öfters mal gehört. Die Eltern sind froh, dass sie mit mir endlich “einen Dummen” (smile) gefunden haben, der das alles zugibt, vom Trinken, über das Traurig sein bis hin zur grenzenlosen Wut und Ohnmacht. Die haben viele von damals heute wieder. Unterwegs treffe ich immer mehr, die sich ähnlich wie Sie darüber empören, wie ungerecht es ausging. So haben die vielen Täter heute schon wieder die öffentliche Mehrheit ohne das sie jemand am Schönreden ihrer vielen Untaten hindert. Ich hoffe, dass ich mit meinem Buch auch dazu beitragen kann, dass die Millionen, die in den geteilten Zeiten nicht als “Rote Socken” unterwegs waren mehr öffentlichen Raum beim Blick zurück bekommen. Sonst wird die Vergangenheit so verklärt, dass sie schnell wieder Zukunft wird. Wenn sich jeder Vierte wirklich die Mauer wieder zurückwünscht, dann stimmt etwas nicht mehr. Die beste Medizin dagegen sind Erinnerungen, Geschichten, die so oder so ähnlich ja jeder erlebt hat, der dabei war. Als “Stino” oder nicht. Man muss sie nur erzählen und verbreiten, nicht nur im Osten, sondern auch im Westen. So wie “VVV?”, das ja inzwischen überall gelesen wird, denn es ist das erste “gesamtdeutsche Buch” über die geteilten Zeiten, vielleicht auch das erste, das wirklich Jeder lesen kann, vom Anfang bis zum Ende und das freut mich immer wieder am meisten. 25 Jahre deutsche Geschichte so zu Papier zu bringen, dass sie weder langweilt noch nervt, sondern im Gegenteil, den meisten Lesern sogar unter die Haut geht, war ja nicht so einfach wie es sich heute liest. Also Danke für die schönen Worte nach? Ich weiß gar nicht wo Sie herkommen, egal, Gruß auch an die Tochter, sie soll sooooo froh sein, dass sie und ihre ganze Generation heute nicht mehr so arm dran ist wie es unsere war……in diesem Sinne, viele Grüße top
Hallo Torsten,
während eines Spazierganges mit unserem Hund Manny standen wir letzte Woche mit einem Mal ganz verdutzt vorm “Hexenhaus”. Wir hoffen, wir indentifizierten das Richtige. Tausend mal standen wir schon davor oder gingen daran vorbei. Jetzt sehen wir es mit ganz anderen Augen, es lebt immer noch und hat seinen ganz eigenen Charme!
Liebe Grüße
Grit
ANTWORT:….ja, ja, das legendäre Hexenhaus, die erste Komune Dresdens, wie im Buch so schön zu lesen ist, in den Ostzeiten der Treffpunkt der Dresdener Szene, steht noch heute. Ich sage immer: Das wird noch weltbekannt, dann stehen die Japaner davor und knipsen es weg…….smile….das wird aber noch dauern, denn in Japan wird es, glaube ich, noch nicht gelesen. Auch wenn es vor kurzem jemand dorthin mitgenommen hat, auf einen Urlaubstrip. Also, mann weiß nie….grüße top
Heyyyy- hier hat sich ja schwer was getan! ’staun
Sieht sogar via Handy ‘recht ordentlich’ aus- RESPEKT!
Fehlt nur noch die illustrierte und bebilderte Neuauflage…
Weitermachen!
Gruß
Tom
ANTWORT:…….danke, freut mich, dass es so gut ankommt. Wie gesagt, ist noch kein Kino aber immerhin. Die Filme, Fotos und Dokumente sind ja alle echt, atmen sozusagen den damaligen Zeitgeist ein und aus. Und erst die Musik! Also werde ich natürlich weitermachen, bis zum Happy End. Grüße top
Guten Tag Herr Preuß, heute Morgen bin ich fertig geworden. Als mir meine Frau das Buch vor drei Wochen auf den Nachttisch legte, dachte ich ehrlich gesagt nicht, dass ich es jemals lesen werde. Das Cover und der Titel sind nicht gemacht, um mich zu begeistern. Aber jetzt? Ist beides genau treffend für die Geschichte und ich muss allen meinen Vorgängern im Gästebuch Recht geben. Und das auch noch obwohl ich aus dem “Wessiland” bin. Aber ich war zu ihrer Zeit auch Westberliner (weil man dort ja nicht zum Bund eingezogen werden konnte), sogar Kreuzberger war ich. Vielleicht haben wir uns manchmal im “Cafe am Ufer” (war auch mein Stammcafe) gesehen. Und ich muss sagen, alles was Sie über diese Zeit in Ihrem Buch geschrieben haben stimmt. Allein wie sie den “legendären” 01. Mai 1987 beschreiben. Ja, so war es gewesen. Damals eine Heldentat, heute eher eine Peinlichkeit. Und dass sich damals nicht nur im Westen Berlins, sondern im ganzen Westteil Deutschlands eigentlich niemand mehr um den Osten gekümmert hat stimmt auch. Ist vielleicht bis heute so. Was im Osten eigentlich passierte haben wir schlicht verdrängt. Das hat mir ihr Buch nun schonungslos offengelegt. Auch noch so, dass es wirklich unter die Haut geht. Klasse! Es ist zum Lachen, zum Heulen und zum Nachdenken. Im Westen wie im Osten sollte dieses Buch deshalb Pflichtlektüre werden. Auch wenn es manchmal weh tut aber das muss sein. Nur so kann man begreifen was in diesen Jahrzehnten eigentlich los war. Also wünschen ich und meine Frau Ihnen und Ihrer Ballkönigin dass der große Durchbruch auch in den Medien bald kommen wird. Damit davon so viele wie möglich erfahren. Viele Grüße aus Schwaben, Horst und Inka Grüber
ANTWORT:…danke für die Wünsche, das wäre ja endlich mal an der Zeit. Auch wenn es sich weiterhin ganz ohne offizielle Reklame herumspricht. Im Osten wie im Westen. So freut mich Ihr Kommentar natürlich. Auch weil er mir wieder zeigt, dass es auf beiden Seiten ein Interesse gibt, ganz neu über die geteilten Zeiten nachzudenken und darüber zu reden. Obwohl ich ehrlich gesagt nicht dachte, dass ich nach 8 Jahren Australien in ein Land zurückkomme, das immer noch so geteilt ist. Zumindest im Kopf. Statt endlich und für immer eine Einheit zu bilden. Im Jahr 20 der Einheit wäre es ja langsam an der Zeit. Dafür müsste aber erst mal ausdiskutiert werden, was einen die 40 Jahre getrennt hatte und auch deshalb habe ich dieses Buch so und nicht anders geschrieben. Freut mich also, dass es auch so wirkt, man macht sich beim oder nach dem Lesen Gedanken (siehe 01. Mai). Nur gegen das Wort “Pflichtlektüre” habe ich was. Als Kind einer Diktatur ist mir das Wort “Pflicht” im Zusammenhang mit Lesen zuwider. Lieber freiwillig. Dann wirkt es auch besser. Wünsche ich zumindest weiterhin jedem der damit beginnt. Und wegen dem Cover und dem Titel. Dazu steht ja alles unter Antworten. Immerhin haben auch Sie am Ende gemerkt, dass es schon von Anfang an passt….schön. In diesem Sinne, Danke top
Hi Herr Preuß, ihr Buch ist wirklich Klasse. Haben schon alle aus der Familie gelesen und Sie können sich sicher sein, wir werden es weiter empfehlen. Es ist so lebendig geschrieben, man fühlt sich sofort in die Jugendzeit zurück versetzt. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung.
Beste Grüße von ihren Nachbarn aus Laubegast
ANTWORT…..danke, das freut mich natürlich immer wieder, wenn es die ganze Familie liest. Auch noch mit Begeisterung. Dass sich die ältere Generation dabei in ihre Jugend zurückversetzt fühlt, auch das haben ja schon viele gesagt und auch das freut mich natürlich sehr. Und wegen der Fortsetzung: Sie ist in Arbeit und ich freue mich schon ähnlich wie Sie. Ich werde Bescheid geben. Danke noch Mal, top
Lieber Torsten und Familie,
Endlich habe ich einige Einzelheiten von Deinem Buch erhalten. Vieles hat mich an meine eigene Kindheit in der DDR erinnert und ich hoffe nun sehr das ich bald mal Dein Buch so richtig geniessen kann. Leider ist es nie hier angekommen.Wir hatten ja einige schwere Momente zusammen in ganz grosser Naehe hier in Australien ueberwinden muessen, aber wir leben noch und koennen uns noch immer unseres Lebens erfreuen. Es ist schon wunderbar was man heutzutage in der Medizin erreicht. Meine Anschrift werde ich Dir noch separate mitteilen. Noch eine Frage, Du warst fuer den
E.E Kisch Preis nominiert. Ist mit ‘ Kisch ‘ da eine Verbindung zu Deinem “Drang” nach Australien. Er hatte ja eine Buch “Landung in Australien” geschrieben. Beste Gruesse Georg &Veronica
Neu!!! NEU!!! Neu!!!……sooo, hier ist jetzt meine erste direkte Antwort auf ein Feedback. Habe gerade gelernt, wie das geht. So nutze ich gleich die Gelegenheit, einen schönen Gruß an meine alte Heimat zu senden. Nach Australien. Danke Georg für die Nachricht. Ja, es stimmt, wir haben einiges zusammen erlebt, auf der Herzstation des Royal North Shore Hospital in Sydney. War ja wirklich knapp….aber das steht alles in Teil 2. Erstmal schicke ich dir jetzt Teil 1. Hoffe diesmal kommt es an, viel Spaß damit. Und wegen deiner Frage: Naja, den Kischpreis wollte ich immer gerne haben, damit ich beide ‘höchsten’ Journalistenpreise habe. Einmal den fürs Fernsehen, einmal den für Zeitungen. Immerhin bin ich nominiert wurden, das war kurz bevor ich nach Australien ging um das alles aufzuschreiben. Ein bisschen habe ich dir ja schon damals im Krankenzimmer davon erzählt, nun kannst du das Ergebnis bald selbst lesen. Du und Veronica natürlich, die ich hiermit lieb grüße und auch ihr natürlich viel Spass beim lesen! Meldet euch danach wieder, ein God Day nach Down Under! top
Guten Tag Herr Preuß, hier ist noch mal Dieter. Es hat ein bisschen gedauert, aber ich wollte das Buch erst noch eine Weile verdauen. Erfroren bin ich nicht, auch wenn es manchmal eine Gänsehaut gab. Nicht nur bei Ihrem „Unternehmen Einreise“. Sie sind wirklich verrückt. Schön das am Ende Alles gut ausgeht. So konnten Sie es aufschreiben und ich/wir es lesen. Meine Frau ist ähnlich mitgereist wie ich und unser Sohn, der 25 ist. Wir haben danach eine Weile überlegt, ob es damals besser war zu bleiben statt, wie Sie, zu gehen. Dann hätten wir die Freiheit auch schon eher gehabt. Aber die Gefahren die damit verbunden waren haben uns letztlich davon abgehalten. Zum Glück fiel die Mauer noch zeitig genug, um sich die Welt doch noch vor dem Rentenalter anzusehen. Auf alle 5 Kontinente habe ich es zwar noch nicht geschafft, aber mehr als man früher zu träumen wagte, ist es geworden. Ihr Buch hat mich wieder daran erinnert, wie sehr auch ich damals unter der Vorstellung litt, für immer hinter einer Mauer leben zu müssen. Damit waren Sie also nicht allein. Ähnlich wie mit vielen anderen Empfindungen und Erlebnissen die Sie beschreiben. Mir/uns ging es deshalb ähnlich wie vielen anderen beim lesen: Man fühlt sich immer wieder in sein eigenes Leben versetzt. Manches war schon wieder fast vergessen, aber mit ihrem Buch ist diese Zeit verewigt. Deshalb bestelle ich gleich noch zwei weitere Exemplare, die ich “zur Erinnerung“ an Freunde verschenken will. So spricht es sich weiter herum. Viel Erfolg dabei wünschen Dieter und Renate
Guten Tag Herr Preuß, ich wollte Ihnen eigentlich erst nach der Lektüre Ihres „LiebesReisePolitRomans“ schreiben. Aber gestern, in der kältesten Nacht des Jahres, ging ich mit Ihnen noch mal illegal zurück in die Zone. Das war die kälteste Nacht des Jahrzehnts, wie sie schreiben. Auch um die Minus 30 Grad, so wie hier, im Osterzgebirge. So kam das Gestern und das Heute schön zusammen. Wie dieser Trip ausging, weiß ich jetzt. Und ich kann nur sagen: Wahnsinn. Da waren sie gerade so schön raus aus der Zone und dann durch den Hintereingang wieder rein. Wenn es dafür keine Zeugen geben würde, ich würde es als Schriftstellerlatin sehen. Aber wie schon am Anfang steht, dies ist eine wahre Geschichte…..in der steht wirklich vieles drin, was damals so war. Auch in meinem Leben. So freue ich mich doppelt über das Buch. Einmal weil ich es als eine Erinnerung daran verschlungen habe, zweitens weil es so endlich ein Buch gibt, dass man auch seinen Kindern geben kann. Die wissen heute, nur 20 Jahre später, wirklich fast nichts über UNSERE Vergangenheit. Obwohl sie gerne würden, aber in den Schulen wird bis heute noch lieber über Hitler statt Honecker gelehrt. Jetzt lese ich aber erst mal weiter, im Westen sind Sie ja gerade, allerdings alleine, ohne Ihre Familie. Das wird wohl die traurigste Zeit in dem Buch. Sagte zumindest meine Frau, die es längst durch hat und ähnlich begeistert war und ist. Wie eigentlich alle in unserem Bekanntenkreis, die es mittlerweile gelesen haben. Also, ich melde mich wieder wenn ich durch bin. Falls ich nicht erfriere. Der Wetterbericht sagt mehr als 2o Grad unter null voraus. Ist ja eigentlich passend, spielt ja im Kalten Krieg….tschüß Dieter
Hallo Torsten ,
Vielen Dank für das Buch ich habe eins mit ein paar persönlichen Zeilen von dir drin.Freut mich sehr!Ich bin begeistert,also eigentlich entsetzt über die Geschichte was du alles erleben mußtet,wolltest und solltest.Beim lesen fühlte ich mich stellenweise wie “mit dabei” und mußte lachen über die voll zutreffenden typischen sächsischichen Formulierungen.Mir ist das Buch fast aus der Hand gefallen,als ich vom Ecki lesen mußte und dessen Oma,die wohnte früher bei uns im Haus.Ich weiß noch genau wie er früher zu Besuch kam.Auf der anderen Seite bekomme ich natürlich auch wieder den grenzenlosen Hass und die Wut auf die “Zone” und die ungeheuerliche Willkür und Unmenschlichleit unter der wir viele kostbare Jahre unseres damals jungen Lebens opfern mußten!Naja Spass hatten wir trotzdem.Ich mußte ja mal “nachsitzen”auf der “Bautzner”danach weis man genau bescheid wie es läuft!Auch die Geschichten über das ” Knödelland und die miesen Tschechen Grenzer so wahr es wirklich, das glaubt dir heute fast keiner mehr von den Jüngeren.Ich war auch an so vielen Orten wie du auch das läßt Erinnerungen wach werden.Ich wünsche dir und deiner Katrin noch eine schöne Zeit und bleibt gesund!Hoffentlich lesen das Buch noch viele vor allem die aus dem “Westen” und können so vielleicht mal besser verstehen wie es in der DDR wahr.Leider herrscht ja in den “alten Bundesländen”noch immer ein absoluter Irrglaube über das Leben damals “drüben”
In diesem Sinne liebe Grüße nach Dresden ( schade mit Dynamo ) kann ja nur besser werden , vielleicht solltest du die mal beraten . . .
( kleiner Scherz )
Gruß Matthias
Guten Tag Herr Preuß,
ich bin hier wohl der erste Fan des neuen Jahres und möchte Ihnen, auch im Namen meiner Frau, ein gesundes und vor allem erfolgreiches Jahr 2010 wünschen. Mit voller Überzeugung, denn wenn dieses Buch kein Bestseller wird in Deutschland dann gebe ich die Hoffnung, dass es doch noch zu Gerechtigkeit kommt in diesem Land, endgültig auf. Ich habe ja, anders als Sie, nicht das Glück gehabt, ohne Verhaftung rauszukommen. Ich weiß also, wie es im ‚Stasi-Knast‘ Bautzen zuging und glauben Sie mir, es war alles noch schlimmer als bis heute erzählt wird. Das die Kommunisten alles ‚Arschlöcher‘ waren, stimmt, aber am schlimmsten war und bleibt ihre Unmenschlichkeit. Wer mit seinen Mitmenschen so umgeht wie es die Kommunisten getan haben, der hat sich von selbst disqualifiziert für jede öffentliche politische Funktion. Aber was müssen wir beobachten? Auch damit haben Sie Recht: Statt im Gefängnis sitzen die Täter heute im Fernsehen, im Bundestag oder regieren sogar schon wieder wie in Brandenburg. Es ist zum kotzen, und manchmal glaubte ich in den letzten Jahren, ich bin mit meiner Wut und meinem Zorn ganz alleine. Aber dann legt mir mein Sohn ihr Buch unter den Weihnachtsbaum und nun geht es mir schon etwas besser. DANKE dass sie das alles so aufgeschrieben haben, denn SO war es gewesen, da haben Sie völlig Recht. Auch wie es ausging. Ungerecht und beschämend für ein ganzes Land. Oder wie Sie in Ihren Antworten schreiben, eine ‚geistige wie moralische Bankrotterklärung‘. Das stimmt, aber nun gibt es Ihr Buch und so kann niemand mehr diese Zeit schöner reden als sie wirklich wahr. Weder im Osten noch im Westen. Über den stehen ja auch einige Wahrheiten drin, die dort niemand gefallen werden. Schon deshalb wundert es mich nicht, dass sie von den Medien weiterhin so tapfer verschwiegen werden. Die werden doch bis heute alle von Wessis geführt. Was wir aber brauchen ist eine eigene, ehrliche und unabhängige Sicht auf UNSERE Vergangenheit und damit hat ihr Buch Maßstäbe gesetzt. Zumal es wirklich gut geschrieben ist. Man fühlt sich so oft so nah dran, dass es manchmal wie im Kino ist. Was ist mit den Plänen geworden? Sie wollten doch daraus einen Blockbuster machen. Wegen dem Haus am Meer und natürlich der Oskarparty…..haben Sie Ihrer Ballkönigin doch versprochen. Einen schönen Gruß an sie von mir und meiner Frau, die noch immer ganz verheult ist, wenn sie an ihre Geschichte denkt, vor allem an die schwierige Zeit der Trennung. Und erst ihr illegaler Trip zurück, Wahnsinn. Aber das ist eben Liebe…..sagt meine Frau und ich schließe mich dem an. DANKE noch Mal für dieses Buch, dass bald die Nummer 1 in Deutschland werden wird. Da sind wir uns hier sicher….Hannes Baumwart
So, nun ist es soweit, ich habe mich fast ohne Unterbrechung durch 600 Seiten Vergangenheit gelesen. Es ist wirklich bis auf die letzte Konsequenz unser Leben: Moped fahren, Diskos besuchen, billig Alkohol trinken, mit ein paar dürftigen Platten Feten feiern, wüste Konzerte besuchen, mit ganz wenig Materiellem richtig glücklich sein, im Urlaub nach Buli trampen und in Budapest auf dem Keleti schlafen – ja, das alles habe ich mit großer Wehmut gelesen. In der Erinnerung kommt natürlich auch die Wut immer wieder hoch.
Nicht der Hauptperson zolle ich höchsten Respekt, sondern Katrin. Ihre Leidensfähigkeit hat mich am meisten ergriffen. Sie ist zurückgeblieben auf der Gefangeneninsel, ihr wurde das Leben noch mehr zur Hölle gemacht, sie hat die ganze Verantwortung für ein Kind getragen – das ist etwas, was ich mit 50 Jahren Lebenserfahrung als das allerwertvollste einschätze, die Erziehung unserer Kinder zu bewussten, denkenden und liebenden Menschen.
Sollte es diese Katrin wirklich so geben, dann ist sie meine Kandidatin für den Lebensnobelpreis. Vielleicht kann ich ihr das eines Tages selber sagen.
Ich werde das Buch jetzt unbedingt meiner Frau geben, denn sie wird sich wohl auch sehr gut wiedererkennen. Anschließend möchte ich, dass unsere Tochter es liest. Auf ihre Reaktionen bin ich gespannt, sie wird wohl mit vielem gar nichts anfangen können – ich hoffe aber, dass sie Fragen stellt.
Sollte es Band 2 geben, würde ich mich freuen, denn eine Fortsetzung entspräche meiner Devise: Vergiss nicht, in die Zukunft zu schauen, wenn du an Vergangenes denkst, wirst du alt.
Guten Tag Herr Preuß, ich schreibe Ihnen aus dem Westen, aus Franken, nicht weit weg von dort, wo damals der Eiserne Vorhang stand. Sehr wahr wie Sie diesen Blick auf die Zäune und den Todesstreifen am Anfang Ihres Buches beschreiben. Von dem habe ich vor ein paar Monaten hier in der „Frankenpost“ erfahren. Ich weiß nicht, ob Sie das auch gelesen haben, aber in einem Artikel über den ‚Zug der Freiheit‘ stand: „Unterwegs hielt der Schriftsteller Torsten Preuß auf dem Freiberger Bahnhof eine Lesung aus seinem Buch “VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET?”. Was sich auf den ersten Blick wie ein Kitschroman anhört, ist nach den Worten des Projektleiters Sennewald ein Wenderoman, den er als die “Blechtrommel des Ostens” bezeichnete. Während Günter Grass in seiner “Blechtrommel” die braune Diktatur aufgearbeitet habe, rechne Preuß mit der roten Diktatur ab.“ Das hat mich dann doch neugierig gemacht. Und nun muss ich Ihnen unbedingt schreiben, denn ich bin immer noch tief beeindruckt. Nicht nur persönlich, auch politisch. Ihr Buch sollte man an allen Schulen verteilen. Das haben ja schon viele vor mir gefordert, aber auch ich will das unterstützen. Danach gibt es eigentlich keine Fragen mehr über diese Zeit. Die habe ich im Westen erlebt und ich muss wirklich sagen, dass ich heute noch froher darüber bin als ich es immer schon war. Weil mir Ihr Buch klar gemacht hat, was es für ein Glück war nicht in einer Diktatur aufwachsen zu müssen. Die vielen Einschränkungen, Verbote und Gemeinheiten die Sie und Ihre ganze Generation ertragen mussten, gehen in Ihrem Buch manchmal richtig unter die Haut. Man möchte dann immer schreien: Diese gottverdammten Unmenschen! Bis heute eigentlich unfassbar, was die sich alles rausgenommen haben. Und trotzdem haben Sie das Beste daraus gemacht. Manchmal war es Atemberaubend, manchmal zum Lachen und oft genug auch zum Heulen. Auch wenn ich als Westler eigentlich den direkten Bezug zum Zonenleben nicht habe, aber spätestens wenn Sie im Buch in den Westen gehen, wird es auch meine, also unsere (westdeutsche) Geschichte. Und ja es stimmt: Die Ostzone war uns Scheißegal. Das wird sich in meiner Generation (ich bin Jahrgang 49) nicht mehr ändern. Auch deshalb möchte ich Ihnen für das Buch danken, weil es mir und meiner Frau (schöne Grüße und Respekt von ihr an die Ballkönigin, weil sie so viel aushielt) diese Zeit aus einem Blickwinkel geschildert hat, die uns völlig fremd ist. Auch noch so, dass es sich einfach so durchlesen lässt. Sogar unsere Enkel (19 und 21) haben es gelesen. Der eine zwar nur, weil er gerade mit einem Mädchen aus dem Osten zusammen ist und nun wissen wollte, wo sie eigentlich herkommt, aber immerhin. Jetzt wissen sie über diese Zeit mehr, als sie jemals darüber in der Schule gehört haben. Auch sie haben deshalb gesagt, dass Ihr Buch an allen Schulen verteilt werden müsste. Vielleicht klappt das ja irgendwann, ich/wir drücken Ihnen jedenfalls die Daumen, Sie und Ihre Ballkönigin haben es verdient. Viele Grüße aus Franken, Anton und Christa Bichel
Guten Tag Herr Preuß, ich bin ein Fan der ersten Stunde, denn ich bin einer der Leser der Erstausgabe von „VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET?“ Die habe ich verschlungen, auch wegen oder trotz der ‚Fehler‘, je nachdem wie man es sieht. Mich (und eigentlich alle die sie gelesen hatten) haben die nie gestört. Im Gegenteil, die machten das ganze Buch noch authentischer, als ein wahres ‚Ein-Mann-Werk‘, und schon deshalb wird die Erstausgabe später auf eBay wohl wirklich mal viel mehr wert sein. Ähnlich wie die Messeausgabe, die ja auch wieder etwas Besonderes ist. Obwohl sie jetzt so fehlerfrei wie jedes andere Buch ist, aber trotzdem. Allein das es nur 1000 davon gibt ist schon etwas Besonderes und das sie auch noch im großen Wendejahr erschienen ist kommt noch dazu. Ich schreibe Ihnen das alles, obwohl ich eigentlich nicht wollte. Erstens steht im Gästebuch schon alles, was man dazu schreiben kann und zweitens halte ich mich eigentlich mit öffentlichem Lob zurück. Aber im Rahmen der Wendefeierlichkeiten habe ich mich vor zwei Wochen zu einem erneuten Lesen hinreißen lassen, diesmal der ‘überarbeiteten und ergänzten’ Messeausgabe und gestern Nacht, also pünktlich zum 09. November, bin ich fertig geworden. Zeitgleich liefen im Fernsehen die Berichte von der Veranstaltung vor dem Brandenburger Tor und jeder der Redner dort erinnerte an das, was Ihnen schon in Ihrem Buch so wichtig ist: Freiheit! Und so möchte auch ich hier noch einmal betonen, dass Ihr Buch das bis heute wichtigste über diese Zeit ist. Weil es politisch diese Zeit so beschreibt, wie es heute höchstens in den Festtagsreden geschieht. Die sind für einen Tag aber Ihr Buch ist für ewig. Zumal es sich so gut lesen lässt. Aber auch das steht schon öfters im Gästebuch. Also schließe ich mich all den guten Worten und Wünschen an und hoffe für Sie aber auch für uns alle, dass das ‚große Verschweigen‘ wie Sie bei Ihrer letzten Lesung gesagt haben, endlich ein Ende hat. Auch ich werde jedenfalls weiter kräftig die Werbetrommel rühren. Viel Grüße und noch Mal Danke! Frank Meinhold
PS.: mit ihrem Vorwort in der Messeausgabe haben Sie voll ins Schwarze getroffen. So einfach wie wahr. Vielleich kann ihr Buch das ja wirklich ändern.
Hallo Torsten,
Petzi, mein Schulfreund und jetzige Chef vom „Paddy Foley’s“ legte mir Dein Buch ans Herz und borgte mir seine Messeausgabe. Ich hatte überhaupt keine Vorstellung was mich da erwarten würde. Zum Glück habe ich dann aber bald mit dem Lesen angefangen und konnte nicht mehr loslassen.
Ich bin total begeistert!
Das schönste, ehrlichste und mich am meisten bewegende Buch, was ich bisher gelesen habe!!! Schnörkellos erzählte, spannende Zeitgeschichte über den alltäglichen Irrsinn in der Zone – gut und unverzichtbar gegen die Ostalgie- Wellen und das Verharmlosen dieses Systems. Aber längst nicht nur Geschichte, denn schließlich ist das ja auch Eure ganz private Story.
Da kamen viele Erinnerungen an die damalige Zeit in mir hoch, einiges war schon fast gelöscht, anderes wohl auch verdrängt.
Bei manchen Szenen schnürte sich meine Kehle zu und einige mal musste ich tatsächlich auch heulen. Aber ordentlich gelacht habe ich auch.
Respekt, mit welchem Mumm Ihr Euer Ziel verfolgt und an Euch geglaubt habt.
Unbegreiflich, dass zum 20. Mauerfall- Jubiläum die Schaufenster, selbst der Dresdner Buchläden, mit Literatur zum Thema dekoriert sind, das wichtigste und beste Buch aber fehlt. Stattdessen schaut uns Schabowski in die Augen und will uns die Welt erklären. Welch Ignoranz der „Fachleute“.
Längst habe ich mir natürlich inzwischen ein eigenes Buchexemplar besorgt und weitere zum Verschenken werden folgen.
Ich bin sicher, dass dieser Roman ein Erfolg wird und rühre dafür gern die Trommel.
Mach genau weiter so – never give up – aber wem sage ich das!
PS: Vielleicht laufen wir uns ja mal im „Paddy Foley’s“ über den Weg und können ein Bier zusammen trinken – ni ganz bis babsch – das würde mich freuen.
DANKE, natürlich auch an die Ballkönigin von Thomas
Guten Tag Herr Preuß, ich höre gerade im Radio die aktuelle Version von „Ich war noch niemals in New York“. Bis vor kurzem konnte ich den Refrain mitsingen, weil es mir genau so ging. Jetzt war ich zwar immer noch nicht wirklich dort, aber immerhin, für ein paar Seiten schon. Sogar das World Trade Center konnte ich so erleben. Muss ja wirklich ein geiler Blick gewesen sein von ganz oben. Schön beschrieben. Ähnlich wie die anderen Reisen, man war immer mit dabei, konnte mitreisen, als wäre man selbst vor Ort. Den Osten kannte ich ja schon aus eigener Erfahrung. Ungarn, Rumänien, Bulgarien, mir wurde gleich wieder ganz anders, als ‚armer Ossi‘ unterwegs in den ‘Bruderländern’. Wenn ich das meinen Kindern erzähle, können die sich das nicht vorstellen. Ähnlich wie den Rest ihrer Geschichte, die auch meine ist. Zumindest was das Aufwachsen angeht. Ich hatte ähnliche Träume, manche sind in Erfüllung gegangen, manche nicht. Aber jetzt, wo wir frei sind, haben wir zumindest alle Möglichkeiten und diese zu nutzen, darauf kommt es an. Deshalb kann ich niemanden verstehen, der sich in ‚Ostalgie‘ begibt und empfehle jedem, der vergessen hat, wie es war, hinter einer Mauer groß zu werden, ihr Buch. Danke dafür und sagen Sie Bescheid, wenn die Fortsetzung kommt. Ich freue mich schon darauf. Ähnlich wie meine Frau, von der ich es habe und die meint, dass es eine der schönsten Liebesgeschichte ist, die sie bisher gelesen hat. Weil sie zeigt, was man alles zusammen durchstehen kann. Und am Ende belohnt wird. Auch deshalb wünschen wir eine Fortsetzung. Wir wollen doch wissen, wie es in Australien mit Ihnen und Ihrer Ballkönigin weiterging. Bis dahin werden auch wir Ihr Buch fleißig weiterempfehlen. Viele Grüße, Steffen und Kerstin Maikner
Guten Tag Herr Preuß, ich bleibe beim Sie, obwohl wir uns ja schon ganz gut kennengelernt haben. Ich fand das Gespräch am Abend des Jahrestages der Dresdner Aufstände vor dem Hauptbahnhof mit Ihnen ja sehr interessant. Sie hatten mir ein paar Überlegungen mitgegeben, die sich mir erst jetzt, nach dem ich Ihr Buch gelesen habe, richtig erschließen. Ich habe selten, oder noch gar nicht, so intensiv über UNSERE (wie Sie ja immer hervorheben) Vergangenheit nachgedacht. Das Ergebnis: Sie haben Recht. So war es damals gewesen, auch wenn jeder Einzelne seine ganz eigenen Erlebnisse und Erinnerungen aus dieser Zeit hat, nicht jeder mit Ihnen übereinstimmen wird, aber abstreiten kann das Alles niemand. Weder wie es war, noch wie es ausging. Ich hatte mir damals auch nicht vorstellen können, dass 20 Jahre nach dem Ende der „Diktatur des Proletariats“ ihre Vertreter, Helfershelfer und Sympathisanten schon wieder zur Macht greifen. Statt sich zu verstecken und dem lieben Gott zu danken, dass sie alle so ungestraft davon gekommen sind. Warum das so kommen konnte, steht ja auch mit in Ihrem Buch drin. Auch das ist ein großer Vorteil und ein großer Unterschied zu den meisten anderen Büchern zu dem Thema. Danach kann niemand mehr das Gegenteil behaupten. Deshalb sind solche Erinnerungen so wichtig. Nicht nur für die, die diese Zeit erlebt haben, auch für die, die sie nur vom Hörensagen kennen. Und auch deshalb kann ich mich dem anschließen, was meine Vorgängerin in das Gästebuch geschrieben hat: Es ist eine Unverschämtheit, die ‚Chronik der Wende‘ im Nachtprogramm zu verstecken. Was haben sich die Verantwortlichen dabei gedacht? Gerade durch Ihr Buch wurden ich, und ein paar mehr aus unserem Bekanntenkreis, wieder richtig neugierig auf die Bilder und Stimmen von damals. Das hatte ich Ihnen ja schon vor dem Hauptbahnhof gesagt, als die Bilder von den Polizeieinsätzen auf der Bahnhofswand liefen. Was für ein Gefühl! Sie sagten darauf, dass bald die ‚Chronik der Wende‘ wieder beginnt, im großen Jubiläumsjahr ‚läuft die bestimmt auf allen Kanälen…‘ Und nun? Naja, ich vermute mal, an Ihnen liegt das nicht, Sie werden sich darüber wohl genauso ärgern. Anders als über Ihr Buch. Dazu ist eigentlich im Gästebuch längst alles gesagt und so schließe ich mich eigentlich allem an, auch und vor allem, dass man daraus einen großen Film machen kann, sogar muss. Eine bessere Geschichte zum verfilmen aus dieser ganzen Zeit gibt es doch gar nicht. Zumindest kenne ich keine, die auf eine solche Art alles verbindet: Erwachsenwerden, Reisen, Politik und natürlich die große Liebe. Wer kann das schon von sich sagen? 30 Jahre durch Dick und Dünn zu gehen und immer noch zusammen zu sein. Also wünsche ich Ihnen auch dabei viel Glück und dass Sie und Ihr Buch endlich den großen Durchbruch erleben. Auch wen Sie weiterhin von ihren ehemaligen Kollegen so ‚tapfer verschwiegen‘ werden, wie Sie schreiben. Egal, dieses Buch wird seine Leser finden, weil es eines ist, dass mitten aus UNSEREM Leben geschrieben ist. Auch noch so, dass es von vorne bis hinten zu lesen ist. Danke noch Mal für die Arbeit und nicht aufgeben! Ich freue mich schon auf Teil 2…
viele Grüße, Werner Bruch (der mit dem Plan damals über Bulgarien abzuhauen..)
Hab ja noch was vergessen …
Ich will jetzt niemanden hier angreifen, aber BITTE liebe Leute, empfehlt das Buch weiter und gebt es maximal nur mal zur “Leseprobe”. Und gebt es nicht von Freund zu Freund zu Freund (…) weiter. Ich meine, die 22,-Euro sind für diesen Roman nicht viel verlangt und es ist jeden Cent wert. Und Torsten helft ihr damit auch viel mehr, dass es ein Bestseller werden kann. Denn je mehr es verkauft wird, umso besser – und so höher die Chance, dass es auch verfilmt werden kann. Logisch, ne? Also BITTE BITTE BITTE lasst die Anderen das Buch selber kaufen, auch wenns die besten Freunde sind. In der Familie kanns ja bleiben. Wobei ich sagen muss, dass jetzt bereits glaub 6 (wenn nicht noch mehr) Exemplare in unserem Familienbesitz sind. Weil jeder dieses Buch für sein Eigen nennen will. Und hey, es ist bald Weihnachten und ihr findet es ja richtig gut. Also verschenkt doch einfach ein paar Exemplare. Es lohnt sich ja – für eure Liebsten wie auch für den Autor.
In diesem Sinne
Liebe Grüße
P.S. … Deine Webseite gefällt mir wirklich besser jetzt .. Nicht mehr so kahl
Hey ho, mein Guter …
wollte hiermit (wenn ich es dennoch persönlich könnte) auf diesem Weg nochmal DANKE sagen. Zwecks der 2. Auflage.
Aber da wir uns ja lange ni mehr gesehen haben (wird mal wieder Zeit – logischerweise im Stadion) schreib ich es halt hier rein. Aber nuja beim nächsten gemeinsamen Bier (o.Ä.) wirste nochmal richtig gedrückt. Widmung war wieder voll lieb. Und da du ja meintest, dass da noch winzig kleine Ergänzungen in der 2. Auflage hast, hab ich mir natürlich sofort wieder dein Buch geschnappt. Bin doch so wahnsinnig neugierig *g* Naja nun lese ich es halt zum 2. Mal. Nuja auch wenn ich ja ni der Lesefreund bin. Meine Meinung kennste zu deinem Buch. “OSCAR-reif” ! Ich sagte gestern erst wieder zur Mutsch, dass es echt schade ist, dass dich bis heute noch nicht wirklich jemand entdeckt hat. Ich meine, soll man denn die DDR immer so schön reden? 20 Jahre Mauerfall – Alles schön und gut, aber wenn ich mir so einige Geschichten und Dokus anschau, dann wird mir richtig übel.
Was auch schade ist, dass “Chronik der Wende” so verspätet kommt. “rbb” muss ja wohl nen Klatsch haben. Das können nur Leute schauen, die auch Hartz4-Fernsehen gucken. Gut ich hab morgen mal frei, da konnt ich mir das auch anschauen. Aber hab ja ni alle Tage frei. Können die das ni zu humanen Zeiten bringen? So 19.15 Uhr oder so. Ich denk mal eher aus dem Grund, dass viele nicht das Elend der DDR sehen dollen. Immer schön verhübschen. Is ja wie damals, als der Kommunismus noch Einzug hielt. Nee schrecklich. Aber das nenn ich ne gute Dokureihe. Hab zwar erst 2 gesehen (logisch, mehr kam ja auch noch ni), aber wirklich gut gemacht. Wie de Bullen friedliche Demonstranten niederknüppelten. Ist ja fast wie bei DY NA MO. Zumindest kommt mir dieses Bild immer und immer wieder sehr bekannt vor. Nuja ich muss erst ma wieder runter kommen und les deine 2. Auflage weiter.
Grüß mir ganz lieb deine Ballkönigin und deinen Sohnemann (den ich noch ni kennengelernt hab – wird och irgendwann mal zeit).
AUF DEN ERFOLG VON DEINEM BUCH !!! BESTSELLER ALLEZ !!!
)
Und vor allem – FORZA DYNAMO (leider ohne Ruud
Grüße Steffi
Hi Torsten, wir kennen uns noch nicht persönlich. Aber ich habe dich bei deiner Lesung auf dem Dresdner ‚Kunstival‘ gesehen. War echt gut. Sehr unterhaltsamer Auftritt, der mich richtig neugierig auf dein Buch gemacht hat. Allerdings hatte ich kein Geld dabei. Aber zwei Tage später kam ich bei einem Freund vorbei, der es schon hatte (hier in der Neustadt ist es ja schon richtig gut bekannt). Also habe ich mal rein gelesen und gestern war ich fertig. Ich hatte gerade ein paar freie Tage, die wollte ich eigentlich dazu nutzen, verschiedene Dinge zu klären, aber jetzt sind sie vorbei, ohne dass ich etwas anderes in dieser Zeit getan habe, als lesen. Deine Neustadt-Zeit hattest du ja schon bei deinem Auftritt so herrlich vorgetragen, und auch der Rest hat mich nicht enttäuscht. Manchmal dachte ich, du hast meines statt dein Leben aufgeschrieben. Vieles kommt einem so bekannt vor, dass ist manchmal richtig unheimlich gewesen. Und auch der ‚Westteil‘ hat mich sehr berührt. Ich bin ja nicht ausgereist, weil ich den Schritt damals nicht machen wollte. Meine Elter, meine Freunde, mein ganzes Umfeld hätte ich nie für immer verlassen können. Auch wenn ich in dieser Zeit (1984, als die große Ausreisewelle losging) immer wieder darüber nachgedacht habe und bis heute bin ich mir nicht sicher, ob ich damals die richtige Entscheidung getroffen habe. Aber erst dein Buch hat mich wieder in diese Zeit versetzt und jetzt grübele ich erst recht noch Mal darüber nach. Immerhin ist mir dadurch einiges entgangen, wenn ich deine Geschichte lese dann sogar eine Menge. Aber egal, damals war damals und heute ist heute und ich kann nur jedem empfehlen, sich deine Geschichte reinzuziehen. Ich glaube sie hat in mir etwas ausgelöst, was ich noch gar nicht so richtig beschrieben kann. Du sagtest ja nach deiner Lesung in kleinerem Kreis, dass einige der Leser ein solches Gefühl hatten und es mit dem Wort ‚Befreiung‘ beschrieben. Ich glaube dass passt, vielleicht auch, weil es so ehrlich und so schnörkellos geschrieben ist. Ich kenne jedenfalls kein Buch, das diese/unsere Zeit treffender darstellt. Nicht nur was die Ostzeit angeht sondern auch die Westzeit. Das kann man ja schon in den Beiträgen deiner Westleser sehen. Die hatten wirklich nie eine Ahnung, nicht mal ein Interesse für uns. Schön dass sie es mit deinem Buch jetzt langsam auch einsehen und sogar zugeben. Auch deshalb ist es so wichtig. Abgesehen davon ist es auch noch wirklich gut erzählt, ich habe fast nichts zu meckern, nicht Mal am Cover und dem Titel. Obwohl auch ich erst Mal zustimmend nickte, als du bei der Lesung sagtest, dass ist das Buch mit dem kitschigsten Titel auf dem deutschen Markt. Aber der stand wohl schon von Anfang an fest und du wolltest ihn nicht mehr ändern, weil er so treffend für die ganze Geschichte ist. Jetzt wo ich es durch habe, muss ich dir auch darin Recht geben. Auch wenn ein etwas ‚politischerer‘ Titel vielleicht dem Verkaufserfolg dienen würde, aber wie du schon gesagt hast, es ist eben eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Deutschland Ost wie Deutschland West. Deshalb wird es auch in beiden Teilen gelesen. Das hat es auch verdient, deshalb bestelle ich hiermit eine eigene ‚Messeausgabe‘, aber bitte mit einer schönen Widmung. Danke, die Adresse schicke ich dir per e-mail. Tschüss und viel, viel Erfolg wünscht Rainer
Guten Tag Herr Preuß,
ich melde mich aus dem tiefsten Westen, aus dem Ruhrgebiet. Im Osten war ich noch nie gewesen, er ging mir schon damals nicht sehr nah. Warum sollte ich hinter einer Mauer Urlaub machen? Mit dieser Einstellung war ich hier nicht alleine und noch heute geht uns die ‚Ostzone‘, wie wir immer gesagt haben, sorry, aber so ziemlich am Arsch vorbei. Verstärkt wird dieses Gefühl noch mit den derzeitigen Wahlergebnissen. Erst kämpfen sie gegen die Kommunisten und jetzt? Wählen sie die wieder. Dafür haben wir hier nur noch Kopfschütteln übrig. Und Wut, denn dann hätten wir unseren Solibeitrag lieber in unsere Zechen gesteckt, als sie diesen Undankbaren Geistern zu überweisen. Das klingt vielleicht hart, aber so ist hier die Stimmung. Und mittenrein platzt jetzt ihr Buch. Ich wäre nie drauf gestoßen, aber eine Freundin hatte es von einer Freundin, die es von der Leipziger Buchmesse mitgebracht hatte. Seitdem geht es hier von Hand zu Hand und weil auch meine Frau gerne liest, hatte sie es eines Abends auf ihrem Nachttisch und weil sie es nicht mehr loslassen wollte, habe ich es ihr quasi wegnehmen müssen. Damit ich weiß, was sie so begeistert hat, habe ich damit angefangen und nun muss auch ich sagen, was schon meine Wessi-Vorgänger in Ihr Gästebuch geschrieben haben: Ja, gerade für uns ist es eine Lektüre, die diese Zeit in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Ich glaube, das steht ja auch bei Ihnen so drin, dass wir hier im Westen die ganze Zeit die Realität nicht nur verdrängt hatten, sondern auf eine Art und Weise schöngeredet hatten, dass wir uns heute eigentlich dafür schämen müssten. Wenn ich mir überlege, dass wir zur gleichen Zeit in dem gleichen Land gelebt haben, aber völlig unterschiedlich aufwuchsen, ist das schon komisch. Was Sie und ihre Generation alles erleben mussten, wurde mir erst beim Lesen klar. Also möchte auch ich mich bei Ihnen bedanken, auch wenn ich es nicht bezahlt habe. Aber ich werde es weiter empfehlen, an jeden, der ähnliche Vorurteile gegen ‚die Ossis‘ hatte wie ich bisher. Jetzt sehe ich einiges anders, zumal Sie ihre Geschichte so aufgeschrieben haben, dass sie teilweise so unter die Haut geht, dass man heulen muss. Als Vater konnte ich mich permanent in ihre Lage versetzen und ehrlich, ich wäre wohl schon viel eher zum ‚Rambo‘ geworden. Dass sie es trotz aller Schwierigkeiten geschafft haben und die Geschichte am Ende ein Happy End hat, Respekt. Auch für die ganze Arbeit. Es ist gut geschrieben, gut erzählt und immer spannend. Das beste ‚Geschichtsbuch‘ was ich aus dieser Zeit gelesen habe. Ich hoffe für unser Land, dass es endlich so bekannt wird, dass diese Zeit nicht mehr so verklärt werden kann. Im Osten aber auch hier, bei uns im Westen. Also, viel Erfolg und nicht aufgeben! Wenn sogar Männer wie ich, die eigentlich nicht lesen und vom Osten eigentlich nichts Gutes erwarten , beeindruckt sind, steht dem großen Durchbruch nichts mehr im Wege. Viele Grüße aus dem Ruhrpott, ihr Ulli aus Dortmund und seine Frau Manu, die sie gerne mal treffen will. Vielleicht kommen Sie ja mal zu einer Lesung in den Ruhrpott? Wir würden uns freuen. Bis dahin….
Lieber Torsten Preuß, Anfang Juni 2009 waren wir für eine Woche Gäste im Ferienhaus (www.ferienhaus-dresden.com) von Steffen Baersch, Fährstraße 11 / 01279 Dresden (OT Laubegast), direkt gegenüber vom Hexenhaus. Im Ferienhaus lag ihr Buch aus und ich habe es ein wenig quer gelesen. Das Buch hat mir so gefallen und mich derart gefesselt, dass ich es mir zum Geburtstag gewünscht habe. Nun habe ich es heute zu Ende gelesen. Danke für dieses Buch!!! Dieses Buch gehört eigentlich in jede (West-)Familie. Es beschreibt sehr deutlich, was es hieß, als junger (unbequemer) Mensch in der DDR aufgewachsen zu sein. Als Wessi habe ich mir nicht vorstellen können, was damals in der DDR so abgelaufen ist, wenn man als junger Mensch nicht mitmachen wollte oder konnte. Ich kann jetzt sehr gut nachvollziehen, warum die jetzigen Bewohner des Hexenhauses so leben, wie sie leben!
Obwohl ich seit Anfang der 70er Jahre Kontakte zur Verwandtschaft im Osten gepflegt habe, ist mir bis zum Lesen dieses Buches nicht klar gewesen, dass es Menschen in der DDR nicht nur um mehr Reise- und Konsumfreiheit ging, sondern um die geistige Freiheit, um die Freiheit der Selbstbestimmung. Sicherlich habe ich manchmal schmunzeln müssen beim Lesen, wenn es um die Vorstellung von Lebensglück einiger beteiligter Personen ging. Leben und Lebensglück besteht nicht nur darin FUN zu haben und möglichst zu Lasten der Allgemeinheit zu leben – es bedeutet auch, wie ebenfalls deutlich zu lesen ist, Verantwortung zu übernehmen zunächst in der Familie, aber auch als Autor und Publizist. Die Chronik der Wende habe ich am Fernseher verschlungen – sehr eindrucksvolle Dokumentation – eigentlich müsste jetzt die Dokumentation “20 Jahre nach der Wende” folgen. Es müsste eine Bestandsaufnahme folgen nach 20 Jahren Leben in Einheit und Freiheit. Menschen aus Ost und West müssten berichten können von ihren persönlichen Hoffnungen und Enttäuschungen.
Auch ich hatte damals Hoffnungen: Für ganz Deutschland wünschte ich mir mehr direkte Bürgerbeteiligung, wie das Beispiel “Runder Tisch” es aufgezeigt hat. Leider hat sich aus meiner Sicht bei den politisch Verantwortlichen niemand die Mühe gemacht, zu schauen, was kann erhalten werden – was sollte man ändern. Aus meiner Sicht war es fatal das Westsystem dem Osten über zu stülpen und damit diesen Teil Deutschlands zu entmündigen. Für mich immer noch unerklärlich ist, warum so wenige Verantwortliche der damaligen Zeit zur Rechenschaft gezogen wurden, die meisten sind doch bekannt. Noch immer gibt es gegenseitig viel zu erzählen und zu erklären auf beiden Seiten der ehemaligen Grenze. Machen Sie weiter!
Hallo Torsten,
habe mit dem Lesen des Buches bereits begonnen. Werde mit Sicherheit
länger brauchen als manch Anderer deiner Leser, da ich durch meinen Job
wenig Zeit habe. War echt angenehm überrascht Euch auf dem Inselfest in
Laubegast nach fast 25 Jahren wiedergetroffen zu haben. Da wir uns noch aus dem Volkshaus und anderen Locations von damals kennen und ich ge-
nauso wie Ihr gegen das System war, ich dann das große Glück hatte bereits
1984 das System wechseln zu dürfen, ist dies quasi auch meine Geschichte.
Auf bald und liebe Grüße an Katrin von
Thomas
lieber torsten preuß,
wir sprachen neulich bei fiedel im landhaus zu evas 50 geburtstag kurz miteinander über jürgen hempel, sylvester groth und theater. bis die ‚engerlinge‘ anfingen zu spielen. ich bin der im schwarzen adidas-sporthemd. ich hätte gern die unterhaltung später fortgesetzt, aber es ergab sich leider nicht und ihr ward plötzlich weg. um mehr über dich zu erfahren “musste” ich dann dein buch lesen. es liegt ja schon eine ganze zeit bei fiedel, aber bisher konnte ich mich nicht aufraffen. die dicke des buches schreckte mich lange ab.
aber jetzt bin ich sehr froh, dass ich “notgedrungen” doch noch dazu kam.
ich kann mich nicht erinnern, jemals ein buch so verschlungen zu haben.
jetzt ist aber der wunsch dich zu sprechen noch größer geworden.
wir haben viele gemeinsamkeiten: in dresden aufgewachsen, dynamo-fan(fanatischer als ich konnte gar keiner sein), nutella,gezuckerte milch und jung vater geworden eines sohnes.ich sogar schon mit 17. meine freundin war erst 16.(vielleicht kennst du sie sogar. elli. ellen eichler. oder ihre brüder jan und frank.auch sie verkehrten im szeged und sind vorm mauerfall rüber).
ich selbst hab nur in den entscheidenden momenten anders entschieden als du. da ich unbedingt schauspieler werden wollte wie mein vater.
und so liest sich dein buch wie meine “was wäre wenn”-geschichte.
Ich hatte zwar die gleichen gedanken wie du und meine freunde, aber ich ging wegen des studiums zum grundwehrdienst und danach an die (natürlich auch dunkel-rote)hochschule für schauspielkunst “e.busch” in ostberlin. nicht ohne anzuecken zwar, aber aus angst kompromissbereit. als ich im zweiten studienjahr war, warst du schon drüben.
ab 86 typisches ddr-engagement in magdeburg. das theater stasi-durchsetzt.
ich kann nicht erklären, warum ich das alles mitgemacht habe. wahrscheinlich hatte ich angst vor repressalien und davor, dass es im westen mit dem studium nichts wird.
darum bewundere ich um so mehr deinen/euren mut, dass so durchgezogen zu haben und freue mich, dass ihr euch dabei nicht verloren habt. deshalb ist dein buch für mich eine ganz anrührende, aber optimistisch stimmende geschichte. auch wenn ich manchmal bischen weinen musste. so hautnah war ich beim lesen dabei. katrin saß ja bei fiedel auch kurz mit am tisch. ich wußte also beim lesen, was den zauber der ballkönigin ausmacht. grüß sie bitte halb-unbekannterweise.
leider ging unsere beziehung damals schon kurz nach der Geburt unseres sohnes in die brüche. sandro wohnt aber jetzt (nachdem er auch lange in Australien war) wie ich in berlin und es gibt enkelkinder, die sich freuen, den opa öfter zu sehen.
lieber torsten, ich danke dir, dass ich dich und deine geschichte auf diesem wege kennenlernen konnte. sie kam gerade genau richtig. mir ging es gesundheitlich nicht so gut und mit deinem buch in der hand, vergaß ich sogar meine schmerzen.
ich kann nur hoffen, dass ihr noch ne weile in deutschland seid und wir uns vielleicht mal wieder begegnen.
übrigens bin ich auch der meinung, dass deine geschichte unbedingt verfilmt werden muss. es ist alles drin, was eine gute story ausmacht und du schreibst so plastisch, dass es bestimmt nicht schwer ist, daraus ein
drehbuch zu machen.
von Haußmann und Buck würde ich aber abraten. die gehen vorrangig auf die komik. die steckt zwar drin, aber es ist natürlich viel mehr!
am liebsten würde ich selbst sofort mit dem projekt anfangen. ich wollte schon immer mal einen film machen. eigentlich mit meiner eigenen biographie. aber deine ist tausendmal spannender. und eigentlich könnte es ja auch meine sein, wenn…
hast du schon ernsthaft drüber nachgedacht und versucht geldgeber zu finden? wenn du interessiert bist, lass es mich wissen. ich würde mich dann auch mal in die spur machen.
ganz egal, wer dann regie führt. du selbst zum beispiel,ich,wir beide zusammen oder andreas dresen. bei dem wär der stoff, glaube ich, sehr gut aufgehoben. ich könnte kontakt herstellen.
es sei denn, du willst wirklich in den usa produzieren lassen!
ich denke, das müssen ostler selbst machen.
was ja den gewinn des oscars heute nicht mehr ganz ausschliesst!
ganz liebe grüße von mirko zschocke
Hallo Torsten,
darf ich “du” sagen – bin ebenfalls im Jahr 1963 in Dresden geboren?! Die Begeisterung ist groß, ein Buch zu lesen, das in Teilen die eigene Kindheit und Jugend wieder lebendig werden lässt. Empfohlen von meiner Freundin Annett (das ist diejenige, die sich das Buch zum 40. Geburtstag selbst geschenkt hat- und ‘ne süße Widmung dafür bekam) lese ich im Moment in ihrem Exemplar. Nun habe ich schon weitere Freunde im Auge, denen ich das Buch schenken werde. Meine beste Freundin Susanne lebt seit 1985 im Allgäu. Sie hatte in Ungarn ihren späteren schwäbischen Ehemann kennengelernt. Nun würde ich gern 4 Exemplare gleichzeitig bestellen, aber bei paypal kann man nur eins bezahlen. Wie mach ich’s?….
…..Ok, ich habe die jeweils 22 Taler für die vier Exemplare jetzt einfach auf dein Konto überwiesen und freu mich nun auf mein eigenes und die drei “Verschenkbücher”. Mit einer persönlichen Widmung könntest du mir eine Freude machen. Da wir der gleiche Jahrgang sind, kommt es wie von einem (Schul-)Freund. Vielleicht sind wir uns auch mal begegnet… Volkshaus, Kügelgenhaus, Studentenclub, Szeged, Garde… man weiß ja nie…!
Ich freu mich schon auf die Gespräche, die nach dem Lesen des Buches sicher sehr anregend sein werden. Ein dickes Dankeschön jedenfalls schon jetzt für das Schreiben eines Buches, das für mich die Wirkung hat, als wäre ich dabei gewesen oder es mir ein guter Freund mit viel Nähe und ohne Schnörkel erzählt.
Alles Gute für dich und deine Familie
Hallo Torsten, hier ist die “Bayerin”, aus dem Münchner Biergarten am Chinesischen Turm. Du hast mich dort angelacht, weil ich ‘unter dem Turm den Turm lese’, wie du gesagt hast. Dann hast du mir dein Buch mitgegeben und gesagt, wenn es besser war als der Turm soll ich es bezahlen. Das habe ich heute gemacht, ich habe dir die 20 Euro überwiesen. Mit einem guten Gefühl, denn dieses Geld ist nicht sinnlos ausgegeben. Der Turm ist vielleicht mehr Literatur, deshalb wird er von Kritikern wohl auch so hochgepuscht, aber ist eigentlich nicht mit voller Begeisterung zu lesen. Anders als dein “Wenderoman”. Ich bin ja gerade mal 25 und habe auch den Turm nur gekauft, weil ich bei meinen Besuchen im Osten festgestellt habe, dass ich eigentlich nichts über ihn wusste. Das ist jetzt vorbei. Weil du nicht nur deine/eure Geschichte aufgeschrieben hast, sondern auch die große Geschichte. So ist es wirklich ein Geschichtsbuch, das sich aber lesen lässt wie ein Abenteuerroman. Einmal um die Welt. Am meisten hat mich beeindruckt, wie ihr als Familie diese Zeiten überstanden habt und am Ende wirklich dafür belohnt werdet. Never give up! Das könnte auch ein Titel für das Buch sein. Falls du immer noch suchst. Obwohl ich VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET? ja gar nicht so schlimm finde. Im Gegenteil, jetzt wo ich es gelesen habe, finde ich, dass er genau passt. Das einzige was mir nicht gefallen hat war, dass plötzlich Schluss war. Also fordere auch ich eine Fortsetzung, angekündigt hast du sie ja schon öfters, also los! Bis dahin werde ich hier in ‘Wessiland’ kräftig die Werbetrommel rühren, zumal du ja auch München sehr lesenswert geschildert hast. Naja, kein Wunder als alter ‘Kreuzberger’…..war echt lustig. Also Danke noch Mal, dass du mich einfach angequatscht hast. So bin ich um ein schönes Buch reicher und habe dabei sogar eine Menge gelernt. Viel Erfolg also, Moni
Hallo Torsten,
vielen Dank für das Buch. Auch für die Widmung, an den Jörg, den ersten Pay Pal-Käufer…im Wessiland.
Weißt du, ich bin eigentlich gerade am Schreiben meines Buches, meiner Erlebnisse, Ausreise usw. Stehe noch am Anfang. Nun habe ich mal kurz in das Buch gesehen, geblättert, zwischendurch gelesen (ich weiß das macht man nicht)- und es schnell wieder aus der Hand gelegt. Spätestens als ich ganz zufällig die Seite mit Dr. Löwe aus dem Europacenter aufschlug, konnte ich nicht mehr. Warum? Ich kam mir vor, als ob ich in den Spiegel der Vergangenheit blicke…Friedrichstrasse, Marienfelde, Inneres, Stän. Vertretung, CSSR, Transit…..Ja, kurz gesagt, bei mir war vieles so ähnlich- wie auf den wenigen Seiten- die ich gelesen hatte.
Auch ich habe bis 2000 in Westberlin gelebt- bin 1 Jahr nach dir raus-aus Halle/S.
Allerdings mit Frau, die ich nach meinem Besuch in der Hannoverschen Strasse noch kennenlernte und nach einem weiteren halben Jahr heiratete….wir wussten warum wir es mussten. Probleme über Probleme.
Nun bin ich mir nicht sicher, ob ich das Buch noch schreibe, ok, vieles ist auch anders als bei dir, aber lohnt sich das?
Ich weiß es nicht. Bald ist Urlaub, dein Buch werde ich mitnehmen und lesen. Irgendwo lese ich dann auch meine Geschichte, teilweise und mich dann melden. Bis dahin, Jörg
Mahlzeit!
Nach unserem Treffen bei Simak gleich mal hier nachgesehen- chic geworden!
Das Buch heisst Adam und Evelyn von Ingo Schulze.
Wie gesagt- ähnliche Geschichte aus der Wendezeit- nur nicht so autobiografisch.
Na denn- bis zum nächsten Kaffee an der Elbe.
Gruss
Tom
Hi Torsten,vielen Dank für den tollen Diskusionsabend gestern.Dein Buch hat mir meine Schwester sofort aus den Händen gerissen.Ich weiß, sie wird es auch so gut finden wie ich und alle die die es gelesen haben. Vielen Dank und Viele Grüße an Dein tolles Mädel , Christoph.
Hallo Herr Preuß, bin gerade in der Wüste, Ägypten, und lese gerade in ihrem Buch, als Sie in Ägypten sind. Kairo ist immer noch so voll und laut, aber die Pension Oxford gibt es wohl nicht mehr. Schade, denn Sie haben die wirklich gut beschrieben. Wie überhaupt bis jetzt die ganze Geschichte sehr gut lesbar ist. Freue mich schon auf die nächsten Seiten und Reisen! Melde mich danach noch Mal. Viel Erfolg weiterhin, Holger
Hallo Herr Preuß, hier ist die “Leseratte” ” aus Freital. Wir haben uns vor kurzem in der Neustadt getroffen, als mir mein Freund Sie und ihr Buch vorstellte. Ich hatte gerade den “Turm” gelesen und war neugierig auf ihren ‘Wenderoman’. Sie gaben mir eines ihrer Exemplare und Ich sollte Ihnen sagen, welches besser war, was ich hiermit tun will. Kurz geantwortet würde ich sagen: Für den Turm habe ich mehr als drei Wochen gebraucht, für Ihr Buch nur etwas mehr als drei Tage. Trotzdem war der Tripp zurück mit ihrer Geschichte viel, viel intensiver. Ich glaube, dass liegt daran, dass ihre Geschichte eine wahre ist. Was im “Turm” gekünselt daher kommt, liesst sich bei Ihnen wie damals, also, als wäre man wieder mitten drinn. Also wirklich, ich kann es nicht anders sagen: Sie haben mir und meinem Mann (wir beide gehören ja auch zur ‘Generation der Verlorenen’, ich Jahrgang 1966, mein Mann 1964) damit tief aus dem Herzem gesprochen. Und dass ist ja eine der Stärken des ganzen Buches, dass es nicht nur eine wahre Geschichte ist, sondern dass sie auch wahr erzählt wird. Danach kann diese Zeit niemand mehr verklären. Obwohl es ja wirklich auch Gutes gab damals, auch dass steht ja drin, aber wer heute meint, damals war es besser, der leidet unter böswilligem Gedächtnissschwund. Die beste Medizin dagegen ist ihr Buch und so wünsche ich ihnen damit schon deshalb endlich die Öffentlichkeit die es verdient hat. Ein besseren Beitrag zum Jubiläum der ‘Wende’ gibt es doch gar nicht. Das ist meine Meinung. Und die von denen, die es bisher gelesen haben. Ich weiss, daran verdienen Sie nichts, aber immerhin werden sie so weiterhin gelesen und immer bekannter. Bis zum großen Durchbruch, der wird kommen, dass geht nicht anders. Danke also noch Mal für das Lesevergnügen (obwohl ich öftters geheult habe). Ihre Bärbel
Hallo Torsten,
hab Dank für die liebe Widmung für die Mutti bzw. Schwiegermutti! Sie wird sich riesig freuen, da bin ich mir schon jetzt sicher.
Auch ich hab das Buch ja verschlungen und mir eine Nacht damit um die Ohren geschlagen, mitgelacht und mitgelitten! Ich glaube ich hätte das wohl nicht ausgehalten, deshalb meine Hochachtung an alle Beteiligten!
Für mich war das Lesen wirklich schon aufreibend genug…und dabei weiß man ja heute zumindest welchen Lauf die Geschichte genommen hat…
Toll geschrieben, mit heute (fast) unverständlichen Anekdoten aus dem DDR-Alltag… Der totale Irrsinn einer Diktatur! Deshalb solte dieses Buch zur Pflichtlektüre für jeden deutschen Schüler werden, anschaulicher kann man diesen Teil der deutschen Geschichte wohl kaum vermitteln!
Ich wünsche Dir aus 3 Gründen das das Buch der Renner schlechthin wird:
1. als Lohn für die viele Arbeit
2. damit 20 Jahre nach der Wende auch der Letzte endlich begreift, das man sich diese Zeit besser nicht zurückwünscht!!!
3. als Dank für das geschenkte Lesevergnügen – es gab n`en Trip zurück, einen um den Globus, `ne Liebesgeschichte mit Gänsehaut und Luft anhalten müssen … mehr passt beim besten Willen nicht zwischen zwei Buchdeckel…
deshalb, viel Erfolg…weiter so…liebe Grüße an Deine Ballkönigin!
Danke das Ihr Eure Geschichte mit uns teilt
Das schönste daran ist, dass es sich einfach so lesen lässt Herr Preuß. Vorne anfangen und hinten aufhören. Danach fühlte ich mich etwas wie “kaputterinnert”, weil sie so schnörkellos und frei Schnauze über diese Zeiten reden und schreiben, dass man öfters das Gefühl hat, man wäre wieder mittendrinn. Sie haben aber auch eine Menge erlebt. Und überlebt. Im Gegensatz zu vielen Anderen aus dieser Zeit. Die war Wahnsinn, und ich glaube, erst jetzt, 20 Jahre danach, geht einem das erst richtig auf. Ausgelöst durch ihr Buch. So glaube ich, dass dieses Buch eines Tages als Schulbuch verteilt wird. Auch wenn das viele Trinken und Umherziehen die Lehrer dieser Welt vielleicht etwas abschreckt, aber den Schülern wird es gefallen. Mein Sohn ist gerade 19 geworden und er hat es in ein paar Tagen durch und hat es zwischendurch seiner Freundin gegeben, die auch schon ganz begeistert ist. So danke auch ich Ihnen für diese etwas andere Buch über UNSERE Zeiten, wie Sie immer sagen. Und wegen dem Cover und Titel: Vielleicht weil ich eine Frau bin, aber ich kann nur sagen, dass es mir gefällt. Weil es wirklich so ist, wie Sie sagen: Es ist eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Die nicht nur gut, sondern auch wahr erzählt wird. So wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg damit. Der wird kommen, das geht gar nicht anders. Viele Grüße, Renate Felber (auch eine aus der Messeschlange)
Hallo, Herr Torsten Preuß, ich habe Ihr Buch bereits fertig gelesen und kann nur sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Ich bin erstaunt und begeistert, dass Sie nach all den Jahren noch so detailgetreu die guten und weniger guten Erlebnisse und Situationen wiedergeben können. Man mag kaum glauben, dass das alles so passiert ist. Das Buch hat mich sehr bewegt, da ich Sie ja auch persönlich aus dieser Zeit kenne. Ich möchte aber auch einmal Ihrer Katrin ein ganz großes Kompliment machen, dass sie das alles mit Ihnen durchgestanden hat und nicht kapituliert hat. Ich würde gern die Fortsetzung Ihrer Liebesgeschichte lesen und freue mich schon auf ein weiteres Buch von Ihnen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg weiterhin, auch ich werde das Buch weiterempfehlen. Ihre alte Bekannte Eva.
Messe
Eingetragen von: Melanie
Guten Tag Herr Preuß, ich hoffe Sie können sich noch an mich erinnern, ich bin eine der vielen Fans, die nach Ihrer Lesung auf der Buchmesse an Ihrem Stand Schlange standen um eine Messeausgabe ihres Buches mit persönlicher Widmung zu bekommen. Ich hatte Ihnen erzählt, dass ich damit eigentlich meinen Mann Heiko mal wieder zum Lesen bringen will. Aber bevor ich es ihm geben konnte, war ich ihrer Geschichte selbst verfangen. Konnte sie einfach nicht mehr weglegen und hatte mit jedem Tag mehr den Wunsch, dass sie nicht enden sollte. Jetzt wo es doch soweit ist, möchte ich Ihnen wenigstens danken, dies alles so zu Papier gebracht zu haben. Tausend Erinnerungen, Empfindungen, gute, wie schlechte kamen mir dabei hoch. Allein, wenn man noch Mal mit auf „Nahrungssuche“ geht. Oder der Alkohol. Das meiste davon hatte ich längst verdrängt oder vergessen. Viele Feedbacker haben das ja ähnlich gesagt danach. Ich kann mich dem also nur anschließen. Es ist eine Geschichte, die einen nicht mehr los lässt, sehr gut erzählt, ohne Abschweifungen oder Längen. Ich habe jedenfalls jede Seite verschlungen weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Am verrücktesten war natürlich ihr illegaler Grenzübertritt wieder zurück nach Dresden und am emotionalsten die Zeit, in der sie getrennt waren, aber nie aufgegeben haben. Und, weil sie auf der Lesung sagten, wenn es zwei Meinungen über das Buch gibt, dann wegen dem Cover und dem Titel. Ich hatte ja auch erst Mal etwas „gestaunt“, aber jetzt, nachdem ich es gelesen habe, muss ich Ihnen Recht geben: Es ist nun Mal eine Liebesgeschichte, die in Deutschland spielt. Nicht nur, aber meistens. Und das schönste daran ist, dass sie wirklich wahr ist. Schön, dass es so etwas gab und ja noch immer gibt. Wie ich auf der Messe gesehen habe, sind Sie ja noch immer zusammen mit Ihrer Ballkönigin. Jetzt freue ich mich schon auf die Fortsetzung in Australien. Ich hoffe, die ist bald fertig. Sagen Sie mir rechtzeitig Bescheid. Vielen Dank noch Mal (auch für die schöne Widmung), Ihre Melanie und mein Mann Heiko, der gerade mittendrinn ist und Ihnen sagen lässt, dass sie ihm gerade auch „politisch“ aus dem Herzen sprechen. Das ist schön, wenn man bedenkt, wie diese Zeit heute schon wieder reingewaschen wird. Da ist die Wahrheit doppelt wichtig. So werden auch wir es fleißig weiterempfehlen.
Zufall?
Eingetragen von: Ines
Guten Tag Herr Preuß, ich habe Ihnen ja schon alles zu Ihrem Buch an der Elbe erzählt, und vieles von dem steht ja auch schon hier, im Feedback. Aber wie lustig. Da frage ich Sie, warum darüber eigentlich noch nicht in einer Zeitung berichtet wurde, wo es doch so zu „20 Jahre Wende“ passt, und dann schlage ich am Sonntag die „Dresdner Morgenpost“ auf und was sehe ich? Eine ganze Seite über Sie und Ihr Buch. Die hat bestimmt neugierig gemacht. Dass Sie mit Ihrem Buch zur Leipziger Buchmesse gehen, hatten Sie mir ja schon erzählt. Vielleicht kommt dort der große Durchbruch. Ich glaube ja weiterhin fest, Sie werden noch viel Leser finden, die so denken wie ich über Ihre Geschichte. Die geht mir nicht mehr aus dem Kopf, auch weil sie so viele eigene Erinnerungen wieder hoch gebracht hat. Aber das habe ich Ihnen ja schon erzählt. So wünsche ich Ihnen viel Erfolg auf der Messe, Ihre Ines Krumm
Eingetragen von: Klaus Wehner
Guten Tag Herr Preuß, mein Sohn hat mich vor einiger Zeit zum Geburtstag mit Ihrem Buch überrascht. Weil ich, wie Sie, 1963 geboren bin, meinte er, dass könnte mich interessieren. Weil ich ihm ähnliche Erinnerungen an das Aufwachsen hinter dem „Eisernen Vorhang“ erzählt habe. Allerdings aus der Provinz der Zone. (Ich bin auf einem Dorf geboren.) Deshalb war er etwas erstaunt, dass jemand aus der „Großstadt“ ganz ähnliches erlebt hat als Teenager. Aber erst jetzt, wo er das alles in Ihrer Geschichte gelesen hat, kann er sich diese verrückte Zeit richtig vorstellen. Schon deshalb habe ich Ihr Buch in meinem Bekannten – und Kollegenkreis fleißig weiterempfohlen. Als „Hilfsmittel“, um der nächsten Generation unsere Vergangenheit zu erklären, die der „Generation der Verlorenen“, wie Sie sagen. So hatte ich uns noch gar nicht gesehen, aber es stimmt schon, wir waren ziemlich am Arsch. Deshalb auch das viele Trinken. Das hatten ich und meine Frau beim „Erinnern“ mit den Kindern ja meistens weggelassen. Anders als Sie in Ihrem Buch. In dem ist für mich der stärkste Teil Ihr Kampf um Ihre Familie nach Ihrer Ausreise. Als Vater konnte ich mich gut in Ihre Lage versetzen. Und ehrlich gesagt, ich wäre schon viel eher zum „Rambo“ geworden. Meine Frau dagegen konnte sich gut in die Rolle der Mutter versetzen und hat bei den Briefen Ihrer Frau am meisten gelitten und selbst mir kamen manchmal die Tränen. Zum Glück ist es aber kein trauriges, sondern ein unterhaltsames Buch, das einem immer wieder zum Nachdenken bringt und sich sehr gut lesen lässt. Sagt sogar unser Sohn. Der ist 23 und liest eigentlich kaum noch Bücher. Vielen Dank also auch dafür und viel Erfolg damit auf der Buchmesse in Leipzig. Passt doch ideal zum Jubiläum 20 Jahre Wende. Ihr Klaus Wehner und meine Frau Renate
Danke
Eingetragen von: Susanne
Guten Tag Herr Preuß, ich bin die erste Kritikerin des neuen Jahres, und ich muss gleich das wichtigste loswerden: Danke. Einmal an meinen Mann, einmal an Sie. Meinem Mann, weil er mich zu Weihnachten mit Ihrem Buch überraschte (obwohl ich schon von einer Freundin davon gehört hatte), aber weil mein Mann eigentlich kein Buchnarr ist, war ich von dem Geschenk freudig überrascht. Jetzt, wo ich es gelesen habe, muss ich sagen: Ja, es stimmt, was ich bis jetzt darüber gehört habe. Man kann es einfach nicht mehr aus der Hand legen, will immer wissen, wie es weiter geht. Und je mehr man sich rein liest, umso mehr Erinnerungen kommen einem selbst hoch. Vieles davon war schön verschüttet oder verdrängt, durch ihre Geschichte kam vieles wieder hoch, zum Beispiel diese Ohnmacht und die Angst die man damals hatte. Die kommt auch in ihrer Geschichte immer wieder durch und schon deshalb ist dieses Buch ein echtes Meisterwerk, noch nie habe ich ein Buch über unsere Zeiten gelesen, dass so ehrlich ist. Nicht nur weil es eine wahre Geschichte ist, sonder weil sie auch wahr erzählt wird. Ohne die heute üblichen Verharmlosungen dieser Zeit. Wir waren wirklich alle Gefangene, wir wurden so gehalten, so erzogen und so behandelt. Alles andere ist Schönfärberei, die bei Ihnen nicht vorkommt. Obwohl die Zeiten auch ihren Spaß hatten, wir haben auch viel Schönes erlebt, und auch das steht ja in Ihrem Buch. Aber das Sie damals noch mal zurück in den Osten sind, das ist das Verrückteste darin. Mein Gott, was hätte Ihnen dabei alles passieren können! Zum Glück ist ihre Geschichte aber gut ausgegangen, so konnten Sie sie aufschreiben und ich lesen. Es ist ein rührendes, aufrüttelndes und zum nachdenken einladendes Stück Zeitgeschichte, das an allen Schulen verteilt werden sollte. Das haben ja schon viele vor mir geschrieben. Auch das man daraus einen großen (Liebes)-Film machen kann steht ja schon hier und das Sie davon schon lange träumen steht ja auch schon in ihrer Geschichte und so wünsche ich Ihnen dass auch dieser Traum in Erfüllung geht. Damit Sie doch noch mit ihrer Ballkönigin zur Oscarparty gehen können. Danke also noch Mal für ihre großartige Leistung dieses Buch ganz alleine raus zu bringen und viel Erfolg mit der Buchmesse! Ich werde auf jeden Fall an ihrem Stand vorbeikommen, schreiben Sie bitte zeitig genug, wo man Sie dort findet. Bis dahin, Ihre Susanne Winter und mein Mann Gerd, der sich allem was ich hier reingeschrieben habe anschließt und noch dazu sagen lässt, dass auch das mit dem ‚Alkkonsum‘ stimmt. Getrunken wurde damals wirklich viel und überall, auch etwas, das man heute lieber verdrängt. Aber jetzt gibt es ja ihr Buch, als ewige Erinnerung an alles. Im Guten, wie im Bösen. Also Danke noch Mal und viel Erfolg im neuen Jahr.
Eingetragen von: Kathrin Fichtner
Ein wenig überrascht als mir vorhin die Karte zugesteckt wurde und jetzt total neugierig. Ich stöber mal grad noch auf dieser Seite hier rum und dann : ICH MUSS DAS BUCH HABEN !!! Also danke für die Karte, hat sich echt gelohnt Sonntags zur Arbeit zu fahren.
Eingetragen von: Stefan Rohte
Hallo Torsten, hier schreibt Dir Stefan aus Austin, Texas. Ich habe Dein Buch letztes Jahr gelesen, bin aber nie dazu gekommen Dir mal ne Email zu schreiben. Du hast das Buch meiner amerikanischen Frau, Sheri, beim Hafenfest (?) in DD-Laubegast vor dem „Volkshaus“ mit persönlicher Widmung geschenkt. Vielen Dank noch einmal dafür. Das Buch war echt super. Ich bin ‘81 in der Dresdner Neustadt geboren und das Buch hat mir einiges klargemacht – politisch sowie kulturell. Meiner Mutter, die leider letzten Oktober den Kampf gegen Krebs verloren hat, hat es auch gefallen als sie mal ein paar Kapitel im Krankenhaus gelesen hat. Das brachte sie zum Lachen. Sheri und ich hatten am 18.8.08 geheiratet und dein Buch steht jetzt bei mir in Texas im Regal. Ich hoffe, dass die Werbung für das Buch gut läuft, denn es ist echt ein Meisterstück – nicht nur für den Osten aber auch “Wessis” sollten es unbedingt lesen. Naja, jedenfalls viele Grüße in die Heimat und Danke noch Mal für das beeindruckende Leseerlebnis. Ciao, Stefan Rothe (www.stefanrothe.com)
Eingetragen von: Heiner Berger
Geil. Einfach Geil! Nach zwanzig Jahren noch mal so einen Trip zurück, hätte nicht gedacht, dass ich so drauf abfahren würde. Es gibt ja soviel Parallelen zwischen Ihrer, meiner und vielen Geschichten aus dieser Zeit. Deshalb kommen bei allen, die es bis jetzt gelesen haben, soviel Erinnerungen hoch. Manchmal mehr, als einem lieb ist. Aber so war es nun mal gewesen. Nicht wirklich geil aber immerhin geil geschrieben. So schön einfach. Für jeden zu verstehen. Also Danke und natürlich werde auch ich es weitersagen. Obwohl es immer mehr gibt, die schon davon gehört haben. Es spricht sich also auch ohne große Reklame weiter rum. Zum Glück, wenn man bedenkt, wie diese Zeit heute schon wieder reingewaschen wird. Danke also noch mal, Ihr Heiner Berger
Eingetragen von: Angelika
Guten Tag Herr Preuß, mein Name ist Angelika, ich bin Ihr Jahrgang, bleibe aber aus Respekt beim ‚Sie‘. Obwohl Sie mir natürlich ähnlich wie so vielen anderen Lesern mit ihrer Geschichte ziemlich ans Herz gewachsen sind. Die hatte ich mir vor zwei Wochen mit in den Urlaub genommen. Mein Mann hat das Buch von einem Freund empfohlen bekommen. Obwohl er sein letztes Buch vor Jahren gelesen hat, dieses hatte er so schnell durch und war danach so begeistert, dass er es mir gab. Ich weiß, daran verdienen Sie nichts, aber ich verspreche, dass ich mir noch mein eigenes Exemplar bestellen werde. Ich möchte ja gerne eine der 500 Erstausgaben von ‚Deutschlands heimlichen Wenderoman‘ mit persönlicher Widmung für später. Meine Kinder fragen ja immer wieder wie es ‚damals‘, also in unseren Zeiten, nun wirklich war und jetzt, wo es Ihr Buch gibt, hat man endlich etwas, was man noch in 100 Jahren seinem Nachwuchs geben kann. Das fanden ja schon einige Kritiker vor mir, denn: Ja, so war es gewesen. Obwohl auch ich nicht zur Opposition gehörte, eher zu den Mitmachern, aber genau deshalb haben Sie auch mir mit allem aus dem Herzen geschrieben, auch mit dem, was eigentlich niemand hören will, aber auch das stimmt: Ohne die vielen Mitläufer hätte es den ‚Eisernen Vorhang‘ niemals solange gegeben. Das zum politischen in Ihrem Buch. Wer da mitreden will und sich für diese Zeit aus diesem Blickwinkel interessiert, auch der ist mit Ihrem Buch bestens bedient. Mich hat aber ehrlich gesagt am meisten ihre, also die Geschichte ihrer Liebe, beeindruckt. Sie sind jetzt fast 30 Jahre zusammen und das trotz oder wegen (?) dem, was sie alles erlebt haben. Von der großen Liebe träumen ja heute noch Millionen und ihre Geschichte könnte jedem helfen, diesen Traum nicht aufzugeben. Ähnlich wie dem, vom Auswanderen aus diesem ‚schönen‘ Land. Auch das haben Sie geschafft und wie Sie das erzählen, einfach wunderbar, ganz schnörkellos, ohne große Längen, immer spannend, aufwühlend, zum heulen wie zum Lachen. ‚Großes Kino‘, wie einer der Kritiker geschrieben hat. So hatte auch ich es innerhalb von 3 Tagen durch. Am Strand von Rhodos, dort spielt das Buch ja auch und so war es eine unterhaltsame Lektüre, die ihre Geschichte mit der großen Geschichte zusammenbringt und ein Gefühl der Befreiung bei mir hinterließ. Mein eigener Blick zurück war bis heute etwas zwiespältig und je länger die geteilten Zeiten her sind, je eher erwischte ich mich dabei, dem ganzen mehr positives als negatives abzugewinnen. Ihr Buch kam auch deshalb gerade richtig. Es hat mich und meinen Mann davor bewahrt, unseren Kindern nur die halbe Wahrheit zu vermitteln. Auch weil es oft schwer fällt, über den täglichen Irrsinn in diesem Land im Nachhinein zu berichten, weil man ja dann immer wieder von seinen Kindern gefragt wird: Warum habt ihr das alles überhaupt mitgemacht? Um das zu verstehen, ist Ihr Buch eine Hilfe, die ich jedem empfehlen kann, jedem, der wissen will, wie es wirklich war. So danke ich Ihnen herzlichst dafür und wünsche Ihnen den Erfolg, den Sie verdient haben. Und vielleicht geht dann ja wirklich eine ganz neue Diskussion über UNSERE Vergangenheit los. Das würde ich mir zumindest wünschen. Damit sie nie vergessen wird. Viele liebe Grüße also nach Dresden, Ihre Angelika, plus mein Mann Manfred, der sich diesen Wünschen anschließen will. Schließlich war es sein erstes Buch seit 20 Jahren….
Name: Hörenz, Paul
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Preuß, zu erst einmal möchte ich ihnen danken, dass sie uns die beiden Bücher geschenkt haben (am 29.4.2008 – in Dresden). Dieses Buch ist wirklich leicht zu lesen. Ich selbst war nach drei Abenden fertig und der nächste von den Jungs dürfte auch bald so weit sein. Nachdem ich das Buch gelesen habe war mir noch nicht gleich klar was ich ihnen als Feedback schreiben sollte. (ich wusste auch nicht ob über diesen Weg oder gleich auf ihrer Seite) Vor allem fragte ich mich, ob sie zu beneiden sind eine so spannende Geschichte durchlebt zu haben, denn wenn es stimmt, dass sie unverändert aufgeschrieben ist, ist es eine Geschichte die sich viele Autoren nicht einmal halb so gut ausgedacht hätten, oder ob man einfach nur einmal mehr sich über die Taten der SED- Diktatur, und die jetzige Sicht einiger, empören soll. Nun aber bin ich vor allem zu dem Schluss gekommen, dass in diesem Werk ihr Motto: „Go your own Way“, das Sie auch in Dresden genannt haben, und das Leben mit diesem, welches in einem Staat wie der ehemaligen „DDR“ zu Problemen führte, vordergründlich zum Ausdruck kommt. Ich bin der Meinung, dass, wenn mehr Menschen mit dieser Einstellung lebten, und gelebt hätten, es niemals zu Unterdrückung kommen könnte. Ich hoffe dieses Buch wird noch viel gelesen, und vor allem darüber nachgedacht, damit man nicht zu denen gehört, welche über Sie nur gesagt haben; z.B.: dass es Früher das nicht gegeben hätte, denn damit redet man sich sein „Mitschwimmen“ schön und wird so leicht zum „unbewussten Mittäter“ einer Diktatur. Gottes Segen mit ihrer Arbeit und Familie Hörenz, Paul
Name: Fernando Elmar
Kommentar:
Wirklich ganz großes Kino Herr Preuß. Von Dresden einmal um die Welt. Und das als Familienvater. In einer Internetkritik habe ich gelesen, dass Ihr Leben ein bisschen an den alten amerikanischen Traum erinnert: Vom Tellerwäscher zum Millionär. Bei Ihnen vom Friedhofsgärtner zum Grimmepreisträger. Respekt. Aber den größten bekommen Sie von mir dafür, dass Sie bis heute mit ihrer ‚Verlobten‘ zusammen sind. Das habe ich auch versucht, aber wie bei den meisten hat es nicht geklappt. Vielleicht weil ich, im Gegensatz zu Ihnen, sogar im Knast war. 18 Monate haben mir die Kommunisten damals wegen ‚versuchter Republikflucht‘ gegeben und ehrlich, seien Sie bis heute froh, dass Ihnen das erspart geblieben ist. Seitdem bin ich ein anderer Mensch und so konnte auch meine ‚Verlobte‘ nichts mehr mit mir anfangen. Heute lebe ich in ‚Wessiland‘ und auch damit haben Sie in Ihrem Buch Recht: Viel wussten und wissen die hier nicht über das Leben hinter dem Eisernen Vorhang. Erst mit Ihrem Buch ändert sich das. Vor allem die Jungen lesen es hier. Zumindest die, denen ich, oder besser mein Sohn (ist so alt wie Paul, also 25) das Buch gegeben habe (sorry, ich weiß, das bringt Ihnen nichts ein, aber so wird es wenigstens immer bekannter und beliebter). Die Reaktionen waren bis jetzt ja alle positiv. Auch wenn viele aus der nächsten Generation gar nicht glauben wollen, dass es wirklich so war. Heute, wo Freiheit so selbstverständlich geworden ist, können sich die wenigstens noch vorstellen wie es war, als dieses ‚schöne Land‘ noch geteilt war, Menschen erschossen, verhaftet oder verkauft wurden. Aber dafür ist Ihr Buch jetzt da und schon deshalb wird es sich weiter herumsprechen. Es ist das erste Buch, das mir in seinem Blick zurück direkt aus dem Herzen spricht. So möchte auch Ich mich der Meinung anschließen, dass dieses Buch als unverzichtbarer Geschichtsstoff am besten gleich an allen Schulen verteilt werden soll. Wer wissen will, wie es war und wie es alles kam, der braucht bloß Ihre Geschichte zu lesen. Auch wenn Sie nicht im Knast sitzen mussten und so die eigentlich finstersten Seiten des Zonenlebens fehlen, aber darüber schreibe ich vielleicht mal ein Buch. Ihres hat mir zumindest den Mut gemacht, eines Tages damit anzufangen. Also Danke noch Mal und natürlich werde ich es jedem empfehlen. Jedem, der noch ein bisschen Interesse hat an UNSERER Vergangenheit. Die ist ja heute schon wieder Gegenwart, wenn man sieht, wie die ‚Roten Socken‘ schon wieder marschieren. Armes Deutschland. Aber egal, solange es Bücher gibt wie dieses ist Vergessen nicht möglich. Auch wenn Sie von Ihren Ex-Kollegen bis heute verschwiegen werden, im Internetzeitalter spricht sich alles was etwas anders ist, auch so herum. Also viel Erfolg und noch mal Danke, in meinem und im Namen meines Sohnes.
Name: Peter Gärtner
Kommentar:
Hallo Poet, ich bleibe beim ‚du‘, bin ja auch einer aus der ‚Generation der Verlorenen‘, sogar zwei Jahre älter als du, also im Jahr des Mauerbaus geboren. Allerdings nicht im Süden, sondern im Norden der Zone, an der Ostsee. Ich liebe das Meer also wie du und bin deshalb auch schon ne Menge rumgereist. Auch wenn ich noch nicht sagen kann, dass ich auf allen 5 Kontinenten war. Das du das geschafft hast, noch bevor die Mauer fiel, alle Achtung! Und wie du es erzählt hast, immer spannend, nie langweilig und vor allem ehrlich. Ja wirklich, es ist das ehrlichste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe, persönlich wie politisch. Klar das du damit in bestimmten Kreisen, in der Politik wie in den Medien, als ‚politisch unkorrekt‘ giltst. Aber mach dir nichts draus, das macht dein Buch doppelt lesenswert. Endlich schreibt mal jemand was die ‚guten Menschen‘ wirklich waren. So hast du meiner Meinung nach den ultimativen ‚Wenderoman‘ geschrieben. Obwohl der Titel ja schon öfters vergeben wurde, aber du hast ihn dir mit deinem Blick zurück in unsere jüngste deutsch/deutsche Vergangenheit am ehesten verdient. Und wegen den Einwänden zum Cover+Titel. Ich finde es weiterhin einfach ‚Schwarz-Rot-Geil‘, denn du hast Recht. Es ist eine Liebesgeschichte die in Deutschland spielt. Also an alle ‚Meckerer‘: Steht zu euren Gefühlen Leute, die konnten wir früher nie rauslassen, aber heute! So wünsche ich dir mit meinem neuen Lieblingsbuch den vollen Erfolg, du hast ihn verdient. Auch wenn du ‚oben‘ noch verschwiegen wirst, ‚unten‘ hast du schon viele Fans. Ein paar Freunde von mir haben es auch schon gelesen und fanden es so treffend wie ich. Also, mach weiter, soll heißen, schreib Teil 2, ich, wir, sind dabei! Bis dahin, Danke noch mal, Peter
Name: Renate und Sylvia Schuffner
Kommentar:
Hallo Herr Autor, mein Name ist Sylvia und vom Alter her könnten Sie mein Vater sein. Ich bin 21, also noch jünger als Ihr Sohn Paul. Trotzdem bleibe auch ich einfach beim ‚du’. Nach der Geschichte muss das einfach sein. Ich habe das Buch von einer guten Freundin bekommen. Sie hat es sich zu Weihnachten selbst geschenkt, und weil sie es so schnell ausgelesen hatte, kam es zu mir. Also sorry, das ich es nicht bezahlt habe. Aber das wird meine Mutti noch erledigen (siehe unten). Vorher will ich aber unbedingt sagen, dass ich eigentlich kaum Bücher lese, aber das habe ich angefangen und nicht wieder weg gelegt. Es ist irgendwie ganz anders geschrieben, so offen und ehrlich. Und fesselnd, weil man immer wissen will, wie es weitergeht. In der Schule hatten wir fast gar nichts über den Alltag im geteilten Deutschland gelernt. Das fand ich immer Schade, es ist ja auch ‚unsere’ Vergangenheit. Interessant wie damals der Alltag eigentlich war. Ich und meine Freunde (die auch schon drin rumschmöckern) haben festgestellt, dass ihr damals ganz schön viel getrunken habt. Das ist fast wie heute, unsere Generation ist auch ziemlich oft ‚babsch’, wie ihr immer gesagt habt. Trotzdem hast du es um die ganze Welt geschafft, so wie du es dir am Anfang schwörst. Wie geil, ich denke ja auch darüber nach, unser ‚schönes’ Land zu verlassen. Nicht als einziger meiner Generation. Den Traum haben auch heute viele. Wenn ich mir überlege, das man früher dafür erschossen werden konnte, auf dem Weg in die weite Welt, das haben die meisten wohl schon vergessen. Aber dafür ist ja jetzt dein Buch da. Danke noch Mal für das Lesevergnügen (obwohl es manchmal wirklich zum heulen war). Jetzt übergebe ich an meine Mutti: Guten Tag Herr Preuß, auch ich will mich bei Ihnen bedanken. Mit Ihrem Buch hat man es als Eltern viel einfacher, seinen Kindern diese Zeit näher zu bringen. Schön das Sie kein Blatt vor den Mund nehmen. So ehrlich habe ich noch niemanden über ‚unsere’ Zeiten schreiben erlebt. Obwohl ich kein Oppositioneller in der DDR war, haben Sie mir damit oft aus dem Herzen gesprochen. So möchte ich hiermit mein eigenes Exemplar von ‚VERLIEBT, VERLOBT, VERHEIRATET?’ bestellen. (Adresse schicke ich per e-mail). Damit sie erstens etwas für ihre großartige Arbeit bekommen und ich zweitens etwas habe, das in unserer Familie von Generation zu Generation weitergereicht wird. Damit diese Zeit nie vergessen wird. Danke noch Mal, Renate und Sylvia Schuffner
Name: Klaus Hahne
Kommentar:
Hallo Torsten, auch ich bleibe beim ‚du’ oder ‚you’, wie in Australien. Dort war ich auch schon und auch deshalb bin ich begeistert von deinem Buch. Zumal uns noch mehr verbindet. Vielleicht haben wir uns damals sogar gesehen, vielleicht sogar zusammen gequatscht. Ist zwar lange her, aber ich war damals bei dem ‚Gaseinsatz’ in Budapest dabei! So freue ich mich auch deshalb über dein Buch. Hätte nicht gedacht, dass ich dieses Abenteuer noch mal irgendwo lese. Auch deshalb bekommt es einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal. Dort stehen schon viele über ‘unsere’ Zeiten, aber so eines noch nicht. Da hast du Recht. Du hast wirklich ein ganz besonderes Buch geschrieben. Verrückt, wenn man überlegt, dass das alles wirklich wahr gewesen ist. Man hat es sogar selbst miterlebt. Und wenn man das alles noch mal liest, wird einem das wieder klar. Auch deshalb ist dein Buch wichtig. Als ewige Erinnerung an das was war. So werde auch ich es natürlich weiterempfehlen. Und warte schon gespannt auf die Fortsetzung in Australien! Also beeile dich…..bis dahin, viele Grüße nach Dresden, Klaus
Name: Maria Weinreich
Kommentar:
Hallo Torsten, ich sage einfach mal ‘du’, obwohl ich nicht viel älter bin, als euer Sohn Paul. Ich bin Jahrgang 1982. So kann ich auch nicht wirklich mitreden, wenn es um das ‘politische’ in deinem Buch geht. Aber eines kann und will ich dir sagen: das ist eine der schönsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe. Wer soviel durchmacht und immer noch zusammen ist, der darf zufrieden sein mit sich und seinem Leben. Auch wenn es schwierig war, aber alle Achtung! Was für eine Geschichte. Ich habe dabei geheult, gelacht und manchmal auch nur stumm den Kopf geschüttelt. Aber es ist ein Beweiß, das ‘nur die Liebe zählt’. Das lässt mich wieder hoffen in dieser Welt, die so voller Hass zu sein scheint. So sollte jeder, der sich nach Liebe sehnt aber den Glauben daran schon aufgegeben hat, dieses Buch lesen. Ich habe es zu Weihnachten bekommen und gestern Abend ausgelesen. Ich hätte es auch eher geschafft, aber ich wollte nicht, dass es so schnell zu Ende ist. Kannst du nicht noch eins schreiben? Das haben ja schon viele gefragt. Bitte, bitte, ich will doch wissen, wie es mit euch in Australien weiterging. O.K.?
Name: Sabrina Hecht
Kommentar:
Sehr geehrter Herr Preuß, auch ich bin eine etwas ältere Generation, so bleibe auch ich beim ‚Sie’. Als erster Kritiker des neuen Jahres möchte ich Ihnen 2008 den erhofften Durchbruch wünschen. Nicht nur weil Sie ihn verdient haben mit diesem Buch, sondern auch, weil in Deutschland der Wahlkampf langsam auf Touren kommt. Ich bin mir sicher, dass unsere jüngste Vergangenheit darin eine nicht unerhebliche Rolle spielen wird. Die wurde bis jetzt ja hauptsächlich mit Komödien aufgearbeitet. Obwohl es ehrlich betrachtet, nicht zum lachen war, was Millionen, ähnlich wie Sie, in den geteilten Zeiten erleben mussten. Und wer heute schon wieder anfängt, diese Verbrechen am liebsten zu vergessen, der braucht nur dieses Buch zu lesen. Manchmal standen mir die Tränen vor Wut im Weg, aber ich habe es verschlungen. Obwohl auch ich im ‚glücklicheren’ Teil geboren und aufgewachsen bin. Aber so kann ich sagen, das Sie auch damit Recht haben, viel wussten oder wollten wir im Westen nicht wissen über das Leben der ‚Zonis’. Umso empfehlenswerter ist es gerade für uns ‚Wessis’. So werde ich kräftig die Werbetrommel rühren. Versprochen. Und noch mal: Vielen Dank! Ein besseres Weihnachtsgeschenk hätte mir mein Mann nicht machen können. Ihre Sabrina Hecht
Name: Tom
Kommentar:
Heyyy Poet – auch hier noch mal ein FROHES FEST und noch mehr Erfolg für’s neue Jahr wünsche! ps: Vergesst Weihnachten- Josef hat alles zugegeben… ,o)
Name: Falk
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Hi Torsten,viele Grüsse aus Bangkok. Hab dein Buch ratzfatz ausgelesen gehabt, war nach 4 Tagen bzw. Nächten damit durch.Hatte zwischendurch allerdings Besuch aus Deutschland hier und danach die typische Air-Condition-Erkältung, so dass ich noch nicht dazu gekommen bin, dir zu schreiben. Dein Buch hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, spannende Geschichte und mir als Dresdner sind ja auch einige Ecken und Leute in deinem Buch bekannt, das macht es ja noch mal so interessant. Auf alle Fälle Hochachtung, dass du das alles auf Papier gebracht hast. Gefreut hat mich auch die kleine Erwähnung von ‚Endless Summer’, ist ja auch einer meiner Lieblingsfilme ever, ich lass den zur Seelenberieselung ab und zu mal nebenbei laufen, weil er immer so eine angenehme Atmosphäre im Raum entstehen lässt. Dass du damals allerdings noch mal illegal zurück in den Osten bist, fand ich fast- nimm mir das nicht übel- klappsmühlenreif (obwohl natürlich ganz andere Leute dahin gehört hätten, Freaks wie dein Kaderleiter z.b.). Also wünsche ich dir jetzt den verdienten Erfolg damit. Besuche mich mal, wenn du wieder in Bangkok bist.
Name: Jürgen Hentsch
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Hallo Torsten, bin nun (leider) mit deinem Buch fertig – GENIAL!!! Da ich auch Dresdner, Baujahr 64 bin und auch wie du seit Kinderzeiten zu DYNAMO gegangen bin, sind bei mir die alten – längst verschollen geglaubten – Erinnerungen wieder hoch gekommen. Allerdings habe ich nicht wie du zwischen verschiedenen Musikrichtungen „gewechselt“, sondern es war und blieb der Heavy Metal. Ist zwar mit den Jahren etwas ruhiger geworden, aber die langen Loden sind geblieben. Dein Buch würde ich in 3 Abschnitte aufteilen: 1) der überwiegend amüsante Teil (Kindheit, Jugend bis zu dem Zeitpunkt, wo du den Ausreiseantrag gestellt hast und der Streß mit dem Stasipack so richtig anfing), 2) der dramatische Teil (ab Ausreiseantrag bis zur Familienzusammenführung) und 3) der Nachwendeteil. Resümierend möchte ich mich machem Vorschreiber anschliessen und wünschen, dass dein Buch nicht nur als Geschichte betrachtet wird sondern als unverzichtbarer Geschichtsstoff. In diesem Sinne hoffe ich, dass du deine Chronik in einem zweiten Buch weiterführst (falls du dan ´ne Rundmail schickst – mich bitte nicht vergessen!). Also dann mit den besten DYNAMISCHEN Grüßen Jürgen p. s. Vielleicht klappt´s ja mal und wir sehen uns im RHS (stehe jetzt bzw. wenn mein Lendenwirbel wieder heile ist mit meiner Tochter im L-Block) …
Name: Achim
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Hallo Thorsten, was macht die Verängerung? Ich würde gerner etwas über DEine Abenteuer in Australien lesen!! Ich hatte gerade eine kleine auseinandersetzung über Schüler und SED-Staat, ich weiß nicht, ob du das gelesen hast? Aber das Ost-68 wird kommen, da bin ich sicher! Liebe Grüße Achim
Name: TOM
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Hey Poet- hab nun die letzten Seiten durch. Leider geht’s nach dem rückwärtigen Einband nicht weiter. “seufz Aber es MUSS weitergehen! Ich tät das Buch mal an die Macher von Sonnenallee und andere schicken- ein besseres Drehbuch für eine reale Verfilmung gibts doch gar nicht! Dann setz Dich an’s Mikro und mach ein Hörbuch draus- wär was für die Leubener Kie, den Ostsee- und andere Strände… Eure Geschichte hätte so viel mehr verdient! wir sehen uns in L.G. Gruß Tom
Name: Brunni
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Hallo Torsten! Nachdem wir uns ja am 13.10. kurz gesehen haben wollte ich mich nochmal wie versprochen melden. Dein Buch hatte ich ja schon am Anfang des Jahres von Dir erhalten und wir haben es natürlich auch sofort gelesen und weiter empfohlen. Innerhalb von zwei Wochen waren wir durch. Viel errinnerte uns an die damalige gute schlechte Zeit, und manch eine ROTE SOCKE gibt es immer noch in dem Viertel. Wir warten eigentlich auf eine Fortsetzung der Geschichte, vielleicht hast Du ja irgendwann mal eine Idee und schreibst wieder. Hast Du eigentlich noch Deine Schreibmaschine von damals? Wäre ja ein Ding! So melde Dich mal über E-mail bei mir, vielleicht klappt es ja mal mit Kaffee trinken! Gruß Brunni!
Name: Stefanie Rosenkranz
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Vielleicht auch noch gegen die Lokis. Wie ich schon sagte, ich hoffe für euch, dass es vielleicht eines Tages doch so populär wird, dass es einen Fernsehpreis erhalten wird. Ein Bestsellter wird es bestimmt. Vielleicht springt dein geliebter Oscar doch noch raus. Grüße mir Katrin und Paul (den ich leider nicht kenne). Und ich denke ihr geht euren Weg weiterhin. Viele Liebe Grüße Steffi P.S. Weisst du wo ich wohne? Ich wohne in der Zone ! (Naundorf, in der Sächsischen Schweiz)
Hallo Torsten! Nun also mal mein Feedback, da ich dein Buch soeben ausgelesen habe. Meine Mutsch, die du ja kennst (Die Frau vom Amt), hatte es ja binnnen einer Woche ausgelesen. Ich hab mit ihr angefangen und wir haben uns zu bestimmten Zeeiten immer drum getritten, wer jetzt weiter lesen darf. *lach* Ja so süchtig macht dein Buch. Unglaublich. Allerdings musste ich ne kurze Pause machen, da mein Job mich z.Z. bissl in Anspruch nimmt. Aber an meinen freien Tag heute, wurde ich fertig. Schade, dass es schon vorbei war. Meinetwegen hätten es noch paar mehr Seiten sein können. Ich muss dazu sagen, ich bin kein großer Lesefreund. Ich fange an, Bücher zu lesen und nach einer Weile machts keinen Spass mehr. Bei deinem war das anders. Das ist eins von 2 Büchern, was ich gerade mal bis zum Endew gelesen hab. Eure Geschichte hat mich so in den Bann gezogen, dass ich es kaum weglegen konnte. Vielleicht bekommste ja auf eure Geschichte doch noch einen Oscar *g*. Verfilmen könnte man dies auf jeden Fall. Die Geschichte würde jeden packen, der sich für unsere frühere “Geschichte” interessiert. Ich bin ja gerade mal so alt wie euer “Paul”. Gut 2 Moante in etwa älter. Aber interessieren tun mich die Zonezeiten trotzdem. Und bei deinem Buch war ja wirklich alles an Gefühlen dabei. Man kann sich mit Standorten identifizieren, welche sich in Dresden befinden. Man kann mitfühlen. ja ich habe bei manchen Zeilen sogar vor Freud´ oder Leid weinen müssen. Habe viel gelacht, hab alles mitgefühlt. Und das war noch nie so. Das war das erste Buch. Somal ich dich ja schon aus dem Stadion kenne. (Mutsch hat mich vorgestellt). Wenn man eine Person kennt und noch dessen Buch liest, find ich, hat man eine bessere Bindung. Selbst über Dynamo Dresden hast du geschrieben. Über unsere große Leidenschaft. Nee, ehrlich Torsten, wenn das kein Bestseller wird, dann hat die Welt keine Ahnung von Lyrik. Die Zone wie sie einst war, kannte icih ja nur aus jüngeren Jahren. Da hatte ich noch nicht wirklich viel mit den “roten Socken” zu tun. Höchstens, dass wir im Kindergarten lieder über unser “Freies Land” sangen. Und was ich auch noch gut in Erinnerung hab… Das Einreisegeld in “Westberlin” abzuholen. Das war nen Tag, der mich immer wieder einholt. Wir kauften unser erstes Westradio, es gab lecker Schokolade, es gab sogar für uns kleine Taschencomputer. Das schrecklichste an dem Tag war der Andrang auf den Bahnhöfen. Jeder quetschte sich in den Zug rein. Der Zug war so gut wie überfüllt. Mein Vati hatte glaub ich schonn nen Platz für uns vier gesichert. Die Menschenmassen erdrückten mich,so dass ich kaum noch Luft bekam. Ich hing nur noch zurück an einem Finger von Mutsch. Sie war heile froh, mich doch noch in den Waggon zu zehren, bevor der Zug losfuhr. Dann gabs erst mal eine Leberwurstschnitte zur Stärkung im Abteil. Dann fehlt mir wieder die Erinnerung. Dein Buch hab ich auch schon fleissig weiter empfohlen. Und das wird auch nicht so schnell abreißen. Ich rühre die Werbetrommel weiterhin, denn jeder sollte erfahren, wie es einst in unserem “Stasistaat” zuging. Das glaubt nämlich kaum jemand. Kannste ni noch so nen Buch schreiben? Oder ich lese das Jetzige nochmal. *hihi* Ich werde mir auf jeden fall auch nochmal eins bestellen. Wenn ich einst Kinder haben sollte und sie nicht wirklich mehr was von kalten Krieg erfahren. In der Schule gab ers zu meinen Zeiten nur noch wenig Geschichtsstoff. Und das, wo man sich doch trotzdem so sehr dafür interessiert. Wenn meine Kinder nach mir kommen sollten und sich ebenso dafür interessieren sollten, würde ich sagen: “Lest DIESES Buch und ihr könnt euch ein Bild machen.” Das ist wirklich besser als jedes Geschichtsbuch. Da wird man nämlich nicht mehr “erschossen und erbissen”. Nee, nee. So nun höre ich aber mal auf, sonst kann ich über mein Feedback auch noch nen Buch schreiben. *g* Ich hoffe, wir sehen uns mal wieder (im Stadion). Spätestens gegen “Eisern Union”
Name: Gerlinde Berger
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Sehr geehrter Herr Preuß, ich bleibe beim ‘Sie’, anders als die Leser vor mir. Obwohl Sie mir inzwischen ans Herz gewachsen sind. Kein Wunder, ich habe Ihre Geschichte ja verschlungen. Aber ich bin Jahrgang 1949, also wohl etwas älter als die, die bisher auf Ihrer Seite ihre Meinung sagten. Eigentlich steht darin schon alles, was man dazu sagen kann. Für mich persönlich war es ein Einblick in eine Welt, die ich so nicht kannte. Mein Gott, was haben sie alles erlebt, erleben müssen! Und wie sie das gemeinsam mit Ihrer Frau und Ihrem Kind gemeistert haben, alle Achtung. Ich sage das, weil ich als geborene Münchnerin ganz anders aufgewachsen bin. Obwohl auch unsere Zeit schwierig war, aber ich war und bin immer froh gewesen, das ich nicht ‘drüben’ in der ‘Zone’ aufwachsen musste. Ihr Buch hat mir darin nur Recht gegeben. Gut daran ist auch, das Sie darin beide Seiten erleben und beschreiben. So ist es ein ‘deutsch-deutsches’ Buch, das wirklich jeder lesen sollte. Vielleicht sollten Sie damit auch in die Schulen gehen. Damit diese Zeit nie vergessen wird. Und auch wie sie zu Ende ging. Die Täter wurden nie bestraft. Ungerecht, aber leider wahr. Auch deshalb ist dieses Buch wichtig. Weil es kein Blatt vor den Mund nimmt. So wünsche ich Ihnen den verdienten Erfolg. Und ich werde es natürlich weiterempfehlen. Ihre Gerlinde Berger
Name: nochmal Tom
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Ps: ich hatte grad beim lesen Deines Gästebuches hier so den Gedanken- DARAUS sollte man(n) noch ein Buch machen – man liest sich selbst hier fest. UNGLAUBLICH………………………..! Grüsse
Name: Tom
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Heyy Poet – haben uns ja gerade an der Elbe beim Frühstück getroffen. Daher weisst u schon das ich mir die erste 50 Seiten ausgedruckthab, gelesen, weitergegeben, Buch besorgt und verschenkt – und mich in vielen Dingen selbst wieder erkannt hab. Angefangen von der “karre”, dem Volkshaus, der ersten Liebe und so weiter und so weiter. Ach ja – “Spanie” war ich auch mal – musste ich sein. So brauch ich also über MEIN leben kein Buch zu schreiben, sondern verschenke zu besonderen Anlässen einfach Deines. *lach nachdem es meine Freundinn nun innerhalb ein paar Tagen ausgelesen hat darf ich auch weiter… ;o) Wir werden die Werbetrommel rühren – das hat dein Buch – hast DU verdient! Wir sehen uns. Gruss TOM
Name: Bernd Dreher
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Hallo Torsten, bin gestern Abend mit deinem Werk fertig geworden. Erst wollte ich ja nicht reinlesen. Als Wessi ist mir gerade zuviel Osten auf allen Kanälen. Aber meine Ost-Freundin hat gesagt, wenn ich wissen will, wie es damals wirklich war, dann sollte ich mich einfach mal in deine/eure Geschichte stürzen. Jetzt, wo ich es hinter mir habe, muss sich sagen: Schade. Schade, dass es schon wieder vorbei ist. Es war ein großer Trip, bei dem alles dabei war. Und vor allem ist es geil geschrieben. Mal ganz anders, als alles , was es bisher über diese Zeit zu lesen gibt. Die habe ich durch dein Buch ganz neu kennen gelernt. Ich war ja gerade 10 als die Mauer fiel, also so alt, wie du am Anfang des Buches, als du dir schwörst, abzuhauen. Ich finde, dieses Buch sollten vor allem wir Wessis lesen um zu verstehen, was bei euch abging. So wünsche ich dir/euch viel Erfolg damit. Gibt es dich irgendwann auf Lesetour? Schreib mal. Danke noch mal, Bernd
Name: Alexander Fabisch
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Lieber Torsten, ich habe die spannendsten Leseabende der letzten Jahre mit Deinem Buch zugebracht. Der Wahnsinn war Dein illegaler Grenzübertritt. Als ich mir mein Leben in der „Kirchennische“ eingerichtet habe, bist Du mit Deiner Ballkönigen schon in Yew York spazieren gegangen und wie der Regenwald in Australien in den Strand übergeht…, einfach herrlich. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen das dieses Buch den verdienten Erfolg erlebt und verbleibe in tiefer Dankbarkeit und voller Freude über unsere Wiederbegegnung, Dein Alexander
Name: Marion
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Kaum hatte ich das Buch ausgelesen, wollte ich den Typen auch mal kennenlernen, oder wenigstens mal sehen. Ist heute passiert. Beim Lesen Deines Buches kam ich mir vor wie ein Mauerblümchen, wie bin ich doch “behütet” aufgewachsen und sogar ganz in Eurer Nähe. Verschlungen habe ich es und nicht nur weil mein Freund Torsten heisst. Den gibt es nicht mehr, aber das Buch und ich werde es weiter empfehlen. Alles Gute für Euch Zwei
Name: Herm Elim
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es wird wohl ein paar dutzend leute geben die es so oder so ähnlich gemacht haben: volkshaus, neustadt, gin tonic im szeget, schmuck verkaufen auf der prager, dann in die freie welt, unverständniss für die westlichen weltverbesserer, abenteuer, etablishement und dann wieder zurück, gut zu wissen, dass ich das alles für mich nicht mehr aufschreiben muss weil es jemand schon fast perfekt getan hat, bleibt zu hoffen, dass sich der rest des lebens nicht auf immer weniger seiten zusammenfassen läßt wie es am ende des buches scheint, besser alles >1991 wird in einer art band II beleuchtet, das bringt dann erkenntnis für leute die heute auch wieder auf der suche nach einem job/leben wie seinerzeit bei der volkssolidarität sind, glaubhafte einblicke in den medienbetrieb des systems wären für mich u.a. interessant …. das abenteuer ist ein konzentrat des lebens, das herz schlägt schneller, der tod rückt näher heran (E.J) in diesen sinne alles gute !
Name: Konrad Seidlitz
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hallo torsten bin von deinem buch schwer beeindruckt hatte eine 20 h session und 2 l medinet dazu, und es war eine schwer zu beschreibende erfahrung diese zeit wieder in einem aufsteigen zu lassen. Katrin bewundere ich. als wir damals probten wunderte ich mich immer, dass sie gedankenversunken am fenster im hh stand. jetzt verstehe ich das alles erst richtig. muß mal bei dir vorbeischauen – schreibe mittlerweile selber bücher – DU HAST EINEN VERLAG!! viele grüße an alle conny
Name: Achim Meister
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Hallo Torsten, ich habe Dein Buch nach 4 Tagen schon fertig gelesen und ich bin begeistert. Ich habe mir erlaubt, in meinem Blog eine kleine Besprechung zu schreiben. Ich hoffe, daß du viele Leser hast und bald Australien wiedersiehst
Name: A.Schuchter
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Hey Torsten,der DOORMANN vom”Wild at Heart”Lese Interesiert deine Zeilen und Bin Fasziniert,Kannst Dich ja ma wieder Sehen Lassen!Schuchty
Name: Julia
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hallo torsten, jetzt bin ich fast durch und es ist schon berührend, meine herren, diese briefe die ihr euch geschrieben habt. und dass ihr immer noch zusammen seid finde ich das allerbeste. liebe grüße auch an katrin , und jetzt gebe ich es daniel dem habe ich es nämlich weggeschnappt…
Name: Hagen Koch
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hallo Torsten, habe diese Seite erst heute entdeckt, lange nichts von einander gehört……. http://www.berlingeschichte.de/bms/bmstxt01/0107spra.htm http://www.taz.de/pt/2005/07/01/a0243.nf/textdruck melde Dich mal. Weiter viel Erfolg
Name: Tilo
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Hallo zusammen, habe nur die Zeilen auf Deiner Homepage gelesen, aber bin voll begeistert. Das Buch wird das nächste sein, welches ich kaufe. Da ich ebenfalls gebürtiger Dresdner bin, allerdings Jahrgang 68 konnte ich über viele Sachen schmunzeln, eigene Erlebnisse kamen zurück. Bin 88 nach vers. R-flucht über Umweg Schießgasse Bautzen und Zeithain sowie Chemnitz 89 ausgewiesen worden. Lebe seit dem am Niederrhein. Alles Gute weiterhin und auch was unsere Dynamo’s betrifft alles erdenklich Gute. Gruß Tilo
Name: Jürgen
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Hallo Torsten, ich habe Dein Buch von Henni geschenkt bekommen, was für eine wunderbare Idee von ihm. Das Buch brauchte ein paar Tage, bis es sich bei mir eingelebt hat, als ich dann aber mit lesen anfing, war es schwer es wieder weg zu legen. Dabei wollte ich es doch länger geniessen, mich auf den nächsten Leseabend freuen, es hinauszögern, ging aber nicht – es musste verschlungen werden. Ja, was soll ich schreiben was noch nicht geschrieben wurde, eine spannende, fesselnde, bewegende, emotionale Geschichte, die mich fröhlich stimmte, mein Herz schneller schlagen liess, mich wütend machte, viel zum intensiveren nachdenken anregte oder einfach nur erleichtert ins prasselnde Kaminfeuer blicken liess. Ein tolles Buch ist Dir da gelungen. Viele Bücher muss man sich ja erst erobern – dieses eroberte mich. Ich wünsche dem Poeten viel Erfolg mit dem Buch.
Name: Steffen Barthel ( Lippe )
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Hallo Torsten, ich habe deine Zeilen mit viel Spass gelesen. Deine Ausführungen sind sehr emotional und spannend beschrieben, gerade das sich finden in der neuen “Freiheit”. Besonders bewegt war ich bei Deinen Grenzübertritt zurück in den Osten!! Irre was hätte alles passieren können wenn Dich einer erkannt bzw. verraten hätte. Ich mußte parallel an unsere Flucht in die Freiheit denken, als Dennis und ich im VW – Bus unter dem Ersatzrad lagen. Harti und Russe bestachen mit den letzten 100 DM den Grenzer und unser Puls raste wie verrückt. Wir wünschen Dir noch viel verkaufte Bücher und bleibe auf dem ” Boden” falls dies eintritt. Liebe Grüßen Phöbe und Lippe
Name: Sabine winterfeldt
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Hey Torsten, du Knalltüte. na, da hast Du ja ein Buch geschrieben. Ich muß sagen, es hat mich berührt und gefesselt und zwischendurch natürlich auch immer wieder wütend gemscht, wegen seiner Subjektivität, aber am Ende dachte ich, ja, genau darum geht es wohl, um einen wirklich ehrlichen Standpunkt aus einer klaren Perspektive. Ich muß Dir also nicht erzählen, warum ich als (West)Berlinerin und zeitweilige Amerikanerin Probleme mit Typen wie Kohl und Bush und Reagan habe. Das , Dich zu langweilen. Nein, Du hast ein sehr besonderes, sehr geiles Buch geschrieben, es hat Längen, zuviele Briefe und einen Haufen Rechtschreibfehler, aber jeder sollte es lesen!!! Schreib weiter, Du arroganter, eitler Hurensohn. ich hab Euch lieb Familie Preuß auf die alten Zeiten in West- berlin und NY es grüßt Dich subjektv und aus Westberlin Sabine
Name: Franzi
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Danke für diese schöne Literatur zur Weihnachtszeit, in der alles zu finden ist, was ein guten Buch so braucht – Liebe, Krieg, fremde Länder und das alte Thema erwachsen werden. So soll es sein und nicht anders.
Name: Matze
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Wunderbar, die Haare sind beim Lesen um 20cm gewachsen und der Bierbauch war auf ein mal weg… Aber im Ernst, war `ne schöne Zeit und noch schöner, mal wieder was darüber zu lesen. Es bleibt ja immer nur das “Gute” hängen und man vergißt das…ja was eigentlich? Matze PS.: Alle 5 Jahre findet das “Hirschbeuteltreffen” ehemaliger “Hirschbeutler” statt, wer Interessse hat, bitte eine Mail an mich (siehe oben) mit “Hirschbeutel” in der Betreffzeile (wegen dem Spamfilter) und wie man Euch erreichen kann, wenn es 2008 wieder so weit ist, seid Ihr dabei.
Name: Andreas Lange
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Hallo Torsten, Dein tolles Buch habe ich gelesen und hatte eine gut Zeit damit.Beim lesen kamm etwas Wehmut auf,das die Jugendzeit und die Zeit überhaupt “wie im Flug vergeht” Sehr interessant auch die Fakten und Hintergründe zur Deutschen Geschichte. Du hast in Deinem bisherigen Leben viel riskiert und probiert auch mit Erfolg.Den ich Dir auch mit dem Verkauf des Buches wünsche ( damit das Haus am Meer gekauft werden kann ).Zum Schluß des Buches drängt sich dem Leser die Frage auf, wie geht es weiter im Leben von Fam. Peuß? Es grüßt ganz herzlich “der erste und beste Öler des Volkes”
Name: Annette Griesbach
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Hallo Torsten, zwei Tage, zwei Nächte und das Buch hatte ich verschlungen, konnte einfach nicht aufhören, wollte doch wissen, wie gehts weiter?, das Buch ist total gelungen und ich warte auf die Fortsetzung, vielen Dank und laßt die Flamme Eurer großen Liebe nicht erlöschen, viele liebe Grüße Annette
Name: Thomas Böhme
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Hallo Torsten, ich bin gerade ungefähr in der Mitte Deines Buches. Abgesehen von ein paar kleineren Dingen welche ich anders sehe, oder gesehen habe, es ist eines der besten Bücher welches ich je gelesen habe !!!! Es liest sich wie in jungen Jahren ein Karl May Buch, man kann nicht aufhören so spannend ist es. Aber in Deinem Buch schreibst Du nicht wie olle May was Fiktives sondern die Realität. Noch spannender macht die ganze Sache daß man als Ossi jetzt auch den Westen kennt und sich so permanent in Deine Lage versetzen kann. Ich bin des Lobes übervoll !!! So ganz nebenbei – ich hab damals Musik studiert um als freischaffender Künstler nicht als arbeitsloser Assi zu gelten und hatte so meine Ruhe vor den Komunisten und ein erträglicheres Leben (nicht finanziell aber relativ freiheitlich – bis nach Bulgarien und kurz vor der Wende offiziell in den Westen zur Mugge). Ich wünsche Dir jetzt für Deine Mühe dieses wunderbaren Buches den kommerziellen Erfolg. Viele Grüße von Thomas (TSO)
Name: Herda,ines
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Hallo Torsten,habe Dein Buch gelesen und bin völlig begeistert.Du hast eine wunderbare Liebesgeschichte zu Papier gebracht,das Tolle daran ist,das es uns alle den Glauben an die grosse Liebe zurück gibt……Danke dafür liebe Grüsse