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	<title>Kommentare für Verliebt, Verlobt, Verheiratet?</title>
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	<description>Die Blechtrommel des Ostens ...</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Sep 2010 08:23:26 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Gästebuch von Josefine</title>
		<link>http://www.toponlineverlag.com/gastebuch/#comment-162</link>
		<dc:creator>Josefine</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 08:23:26 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Torsten, du hast mir beim kaufen gesagt, das ist mal etwas ganz anderes, und wirklich wahr! Ich habe selten etwas gelesen, das mir so bekannt vorkam. Obwohl ich dich erst beim Buchverkauf auf dem Inselfest kennenlernte, aber jetzt bin ich froh, dass ich mich  auf deinen &quot;Geheimtipp&quot; eingelassen habe. Eine der schönsten und bewegensten Liebesgeschichten aller Zeiten. Auch noch so erzählt, dass man von vorne bis hinten mitgehen kann. Im Guten wie im Bösen. Ich habe machmal wirklich mitgeheult. Und mitgelacht, denn auch ich habe mich schon ziemlich zeitig verknallt, aber naja...darüber können wir ja mal bei deiner nächsten Lesung im Cafe am Postplatz quatschen. Ich freue mich schon, bis dahinne, Josefine</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Torsten, du hast mir beim kaufen gesagt, das ist mal etwas ganz anderes, und wirklich wahr! Ich habe selten etwas gelesen, das mir so bekannt vorkam. Obwohl ich dich erst beim Buchverkauf auf dem Inselfest kennenlernte, aber jetzt bin ich froh, dass ich mich  auf deinen &#8220;Geheimtipp&#8221; eingelassen habe. Eine der schönsten und bewegensten Liebesgeschichten aller Zeiten. Auch noch so erzählt, dass man von vorne bis hinten mitgehen kann. Im Guten wie im Bösen. Ich habe machmal wirklich mitgeheult. Und mitgelacht, denn auch ich habe mich schon ziemlich zeitig verknallt, aber naja&#8230;darüber können wir ja mal bei deiner nächsten Lesung im Cafe am Postplatz quatschen. Ich freue mich schon, bis dahinne, Josefine</p>
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		<title>Kommentar zu Gästebuch von Paul Rähnitz</title>
		<link>http://www.toponlineverlag.com/gastebuch/#comment-161</link>
		<dc:creator>Paul Rähnitz</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 11:30:45 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Torsten, nachdem ich durch bin, hier noch ein paar Zeilen zu Deinem Buch. Es war tatsächlich in kürzester Zeit aufgelesen da nie langweilig. Besonders gefreut habe ich mich über einige Namen und Plätze, zu denen ich Gesichter und Bilder hatte. Ich denke da zuerst an die Band, die immer nur ein Lied spielt.... Mittlerweile ist Spitz recht virtuos geworden und kann mehrere Lieder. In einigen Passagen läßt Du durchblicken, dass Dein Hass auf die damaligen Häuptlinge wohl noch recht stark lodert. Meinerseits bin ich da etwas milde geworden. Wir werden sehen wer recht hat - das bringt die Zeit auf. Zumindest hätte sich im Westen damals niemand erlaubt, ein  &quot;Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz&quot; zu erlassen - ein Aufschrei wäre wohl durch&#039;s Land gegangen: &quot;das is&#039; doch wie im Osten!&quot;. Überhaupt scheint mir die damalige Polarisierung auch Ihr Gutes gehabt zu haben: es gab ein gewisse gegenseitige Kontrolle.....

Antworten.....sorry, aber ich habe mir etwas Zeit gelassen um meine Antwort dazu genau Heute zu postieren. Ist ja DER Tag, der unser aller Leben wohl am meisten geprägt hat. Egal ob man vor dem 13. August 1961 oder danach geboren wurde, ihn live oder nur im Fernsehen erlebt hat, der „schwärzeste Tag in der Geschichte Deutschlands“ hatte für jeden ostwärts der Mauer die gleichen fatalen Folgen: Klick Klack, Fick Fack – der Rest spielt hinter Gittern, im „Paradies der Arbeiterklasse“. Und wer raus wollte, wurde erschossen. Schon deshalb ist deine Frage nach dem Hass? eigentlich überflüssig. Ich meine, Menschen die Menschen wie keine Menschen behandeln sollte jeder hassen. Auch das habe ich in Australien dazugelernt. Das ist dort ja eine Selbstverständlichkeit. Es sei denn, man steht auf ihrer Seite. Und so wie ich dich beim Leseabend in der „Blauen Fabrik“ erlebt habe, glaube ich das nicht. Und wegen dem „Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz“? Erinnert dich das etwa an die Planwirtschaft? Dann hätte es eigentlich „Wirtschaftsverlangsamungsgesetz“ heißen müssen. Manchmal gab es ja nicht mal Klopapier…….naja, auch das steht drin, genauso wie vieles andere aus den geteilten Zeiten, auch noch so, dass auch dir „nie langweilig“ wurde.  Wie immer freut mich das als Poet am meisten, also Danke für dein Feedback, vielleicht lesen wir mal wieder zusammen, top</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Torsten, nachdem ich durch bin, hier noch ein paar Zeilen zu Deinem Buch. Es war tatsächlich in kürzester Zeit aufgelesen da nie langweilig. Besonders gefreut habe ich mich über einige Namen und Plätze, zu denen ich Gesichter und Bilder hatte. Ich denke da zuerst an die Band, die immer nur ein Lied spielt&#8230;. Mittlerweile ist Spitz recht virtuos geworden und kann mehrere Lieder. In einigen Passagen läßt Du durchblicken, dass Dein Hass auf die damaligen Häuptlinge wohl noch recht stark lodert. Meinerseits bin ich da etwas milde geworden. Wir werden sehen wer recht hat &#8211; das bringt die Zeit auf. Zumindest hätte sich im Westen damals niemand erlaubt, ein  &#8220;Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz&#8221; zu erlassen &#8211; ein Aufschrei wäre wohl durch&#8217;s Land gegangen: &#8220;das is&#8217; doch wie im Osten!&#8221;. Überhaupt scheint mir die damalige Polarisierung auch Ihr Gutes gehabt zu haben: es gab ein gewisse gegenseitige Kontrolle&#8230;..</p>
<p>Antworten&#8230;..sorry, aber ich habe mir etwas Zeit gelassen um meine Antwort dazu genau Heute zu postieren. Ist ja DER Tag, der unser aller Leben wohl am meisten geprägt hat. Egal ob man vor dem 13. August 1961 oder danach geboren wurde, ihn live oder nur im Fernsehen erlebt hat, der „schwärzeste Tag in der Geschichte Deutschlands“ hatte für jeden ostwärts der Mauer die gleichen fatalen Folgen: Klick Klack, Fick Fack – der Rest spielt hinter Gittern, im „Paradies der Arbeiterklasse“. Und wer raus wollte, wurde erschossen. Schon deshalb ist deine Frage nach dem Hass? eigentlich überflüssig. Ich meine, Menschen die Menschen wie keine Menschen behandeln sollte jeder hassen. Auch das habe ich in Australien dazugelernt. Das ist dort ja eine Selbstverständlichkeit. Es sei denn, man steht auf ihrer Seite. Und so wie ich dich beim Leseabend in der „Blauen Fabrik“ erlebt habe, glaube ich das nicht. Und wegen dem „Wirtschaftsbeschleunigungsgesetz“? Erinnert dich das etwa an die Planwirtschaft? Dann hätte es eigentlich „Wirtschaftsverlangsamungsgesetz“ heißen müssen. Manchmal gab es ja nicht mal Klopapier…….naja, auch das steht drin, genauso wie vieles andere aus den geteilten Zeiten, auch noch so, dass auch dir „nie langweilig“ wurde.  Wie immer freut mich das als Poet am meisten, also Danke für dein Feedback, vielleicht lesen wir mal wieder zusammen, top</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Neu!!! Filme + Fotos + Musik + Dokumente von Ruske</title>
		<link>http://www.toponlineverlag.com/filmefotosmusikdokumente/#comment-160</link>
		<dc:creator>Ruske</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 21:19:17 +0000</pubDate>
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		<description>wie kommen wir zusammen, hätte gerne mit Ihnen Kontakt
Ihr
Ruske
www.grenzmuseum.de</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>wie kommen wir zusammen, hätte gerne mit Ihnen Kontakt<br />
Ihr<br />
Ruske<br />
<a href="http://www.grenzmuseum.de" rel="nofollow">http://www.grenzmuseum.de</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gästebuch von Uwe und Manu</title>
		<link>http://www.toponlineverlag.com/gastebuch/#comment-159</link>
		<dc:creator>Uwe und Manu</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 11:21:14 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag Herr Preuß, auch ich habe Ihr hier und anderswo so hochgelobtes Buch während der WM gelesen. Und auch ich muss feststellen: Genial! Sagt auch meine Frau. Von der habe ich es, und sie hat es von ihrer Freundin, die es am Rande einer Lesung bei Ihnen gekauft und nun verborgt hat. Ich weiß, davon haben sie nichts, aber dieses Buch ist geradezu prädestiniert für solche Umwege, ein echtes „Untergrundbuch“, das ja sogar „verboten“ ist, wie Sie schreiben. Jetzt wo ich es durch habe, weiß ich auch warum. So viele Wahrheiten über diese Zeit habe ich noch in keinem Buch gelesen, auch noch so, dass man es wirklich nicht mehr weglegen will.  Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass es eines Tages mal jemand schaffen würde, diese Zeit so realistisch darzustellen, wie sie wirklich war, hautnah eben, und das ist die größte Stärke Ihres Buches. Man ist wieder wie mittendrin, im Schimpfen, Jammern, Träumen, Saufen und Feiern, Heulen und Lachen, es ist Alles dabei und schon deshalb ist es ein Trip zurück, der wohl jeden bewegt. Egal aus welcher Gegend, egal welches Alter, dieses Buch kann und sollte jeder lesen. Damit diese Zeit nicht denjenigen gehört, die sie heute wieder reinwaschen wollen, auch um ihre eigenes Versagen und Mitlaufen zu vertuschen. Denn auch das stimmt: Es ist ungerecht ausgegangen, bestraft wurde niemand von den „Roten Socken“. Nur wir wurden bestraft. Ich hatte selbst das „Vergnügen“, ein halbes Jahr in der „Frohen Zukunft“ in Halle - das war Jugendknast unter verschärften Bedingungen. Darüber könnte ich mal ein Buch schreiben, aber eigentlich wollte ich dass dort Erlebte für immer vergessen. Nun hat mich Ihr Buch aber so direkt und schonungslos wieder in diese verrückten Zeiten versetzt, dass ich mir das noch mal überlegen sollte. Vielleicht können Sie mir ja einige Tipps geben damit es so lesenswert wird wie Ihres. Es bringt die große und die kleine Geschichte so schön zusammen, dass man danach wirklich das Gefühl hat, alles über diese Zeit zu wissen. Das ist gerade für die nächste Generation gut. Deshalb liest es gerade unsere Tochter, sie ist 22 und hat schon die Hälfte hinter sich ohne sich zu langweilen. Ihr gefiel das Cover übrigens von Anfang an. Kein Wunder, denn diese Generation ist ja die erste, für die „Schwarz-Rot-Gold“ wieder „Geil“ ist. Schön, so ein Heimatgefühl hatten wir ja nie. Wir waren immer nur „die Zonis“ oder eben die „Ostler“, und so fällt es mir bis heute schwer, mich als „Deutschlandfan“ zu bekennen. Eher, wie Sie ja auch geschrieben haben, als „Staatenloser“ der seinen Platz noch sucht. Ihr Buch hat mir dabei geholfen, nicht nur weil es einmal um die Welt geht, sonder auch, weil Sie dabei Ihren eigenen Weg behalten und so war es für mich auch ein bisschen Lebenshilfe. Also, was will man mehr von einem Buch? Danke dafür und viel Erfolg, der wird kommen, das geht nicht anders. Grüße von Uwe, seiner Frau Manu und Tochter Anne aus Sachsen-Anhalt

Antworten…..ein „Staatenloser“ aus Sachsen Anhalt. Auch noch einer, dem &quot;VVV?&quot; &quot;genial&quot; gefallen hat. Tut immer wieder gut, sowas zu lesen.  Zumal dahinter gleich wieder eine ganze Familie steckt. Das ist ja oft so. Entweder lesen es erst die Eltern und dann die Kinder, oder andersherum, je nachdem, wer es zuerst in die Finger bekommt. Meistens „geborgt“….was mich natürlich weniger freut, aber das Thema hatten wir hier ja schon öfters. Und ja, vielleicht gehört das zu einem Buch wie diesem dazu. Hauptsache ist, es gefällt weiterhin Menschen aus allen Generationen, egal wo sie leben und ein bisschen „Lebenshilfe“ kann ja auch jeder gebrauchen. Obwohl sie mit ihrer Knasterfahrung ja schon gut gestählt sein müssten. Das mir/uns das erspart geblieben ist, darüber bin ich heute noch froh.  Anders als über den Ausgang dieser verrückten Zeiten. Da geht es mir wie Ihnen. Dass die Täter nie bestraft wurden, ist vor allem für all die Großmäuler peinlich, die Jahrzehnte darüber klagten und schimpften, wie ungerecht es nach 1945 in Deutschland zuging. Die hatten alle die Chance, es nach 1989 besser zu machen. Das Ergebnis sehen wir heute. Statt im Gefängnis sitzen die Täter im Bundestag, oder im Fernsehen und erzählen uns…..naja, aber auch das steht ja mit drin, festgehalten für die Nachwelt, also die nächsten Generationen. Daran kann auch ein „Verbot“ nichts ändern. Im Gegenteil, das macht es nur noch interessanter, also finde ich mich damit ab. Obwohl es ja eigentlich beschämend ist, dass so etwas 20 Jahre danach noch immer passieren kann. Ohne das dagegen irgendjemand protestiert. Weder in den Medien, noch in der Politik. Aber wie hier schon öfters festgestellt, nach 1989 ist in Deutschland eben so ziemlich alles schief gegangen. Dass zeigen auch jedes Mal wieder die Reaktionen bei meinen Auftritten. „Ungerecht“ ist das am meisten gebrauchte Wort wenn es um die Bestrafung der Täter geht. Ich nicke dann immer nur mit dem Kopf. Aber ändern kann ich es auch nicht mehr. Höchstens mit dem Buch, als Anstoß für einen neuen, diesmal gerechteren, Blick zurück. Das könnte was werden, wenn Sie und alle, die ähnlich begeistert sind, es weiterhin fleißig weitersagen, solange, bis es nicht mehr verschwiegen und verboten werden kann. Danke also für die schönen Worte, Grüße nach Halle…top</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Herr Preuß, auch ich habe Ihr hier und anderswo so hochgelobtes Buch während der WM gelesen. Und auch ich muss feststellen: Genial! Sagt auch meine Frau. Von der habe ich es, und sie hat es von ihrer Freundin, die es am Rande einer Lesung bei Ihnen gekauft und nun verborgt hat. Ich weiß, davon haben sie nichts, aber dieses Buch ist geradezu prädestiniert für solche Umwege, ein echtes „Untergrundbuch“, das ja sogar „verboten“ ist, wie Sie schreiben. Jetzt wo ich es durch habe, weiß ich auch warum. So viele Wahrheiten über diese Zeit habe ich noch in keinem Buch gelesen, auch noch so, dass man es wirklich nicht mehr weglegen will.  Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass es eines Tages mal jemand schaffen würde, diese Zeit so realistisch darzustellen, wie sie wirklich war, hautnah eben, und das ist die größte Stärke Ihres Buches. Man ist wieder wie mittendrin, im Schimpfen, Jammern, Träumen, Saufen und Feiern, Heulen und Lachen, es ist Alles dabei und schon deshalb ist es ein Trip zurück, der wohl jeden bewegt. Egal aus welcher Gegend, egal welches Alter, dieses Buch kann und sollte jeder lesen. Damit diese Zeit nicht denjenigen gehört, die sie heute wieder reinwaschen wollen, auch um ihre eigenes Versagen und Mitlaufen zu vertuschen. Denn auch das stimmt: Es ist ungerecht ausgegangen, bestraft wurde niemand von den „Roten Socken“. Nur wir wurden bestraft. Ich hatte selbst das „Vergnügen“, ein halbes Jahr in der „Frohen Zukunft“ in Halle &#8211; das war Jugendknast unter verschärften Bedingungen. Darüber könnte ich mal ein Buch schreiben, aber eigentlich wollte ich dass dort Erlebte für immer vergessen. Nun hat mich Ihr Buch aber so direkt und schonungslos wieder in diese verrückten Zeiten versetzt, dass ich mir das noch mal überlegen sollte. Vielleicht können Sie mir ja einige Tipps geben damit es so lesenswert wird wie Ihres. Es bringt die große und die kleine Geschichte so schön zusammen, dass man danach wirklich das Gefühl hat, alles über diese Zeit zu wissen. Das ist gerade für die nächste Generation gut. Deshalb liest es gerade unsere Tochter, sie ist 22 und hat schon die Hälfte hinter sich ohne sich zu langweilen. Ihr gefiel das Cover übrigens von Anfang an. Kein Wunder, denn diese Generation ist ja die erste, für die „Schwarz-Rot-Gold“ wieder „Geil“ ist. Schön, so ein Heimatgefühl hatten wir ja nie. Wir waren immer nur „die Zonis“ oder eben die „Ostler“, und so fällt es mir bis heute schwer, mich als „Deutschlandfan“ zu bekennen. Eher, wie Sie ja auch geschrieben haben, als „Staatenloser“ der seinen Platz noch sucht. Ihr Buch hat mir dabei geholfen, nicht nur weil es einmal um die Welt geht, sonder auch, weil Sie dabei Ihren eigenen Weg behalten und so war es für mich auch ein bisschen Lebenshilfe. Also, was will man mehr von einem Buch? Danke dafür und viel Erfolg, der wird kommen, das geht nicht anders. Grüße von Uwe, seiner Frau Manu und Tochter Anne aus Sachsen-Anhalt</p>
<p>Antworten…..ein „Staatenloser“ aus Sachsen Anhalt. Auch noch einer, dem &#8220;VVV?&#8221; &#8220;genial&#8221; gefallen hat. Tut immer wieder gut, sowas zu lesen.  Zumal dahinter gleich wieder eine ganze Familie steckt. Das ist ja oft so. Entweder lesen es erst die Eltern und dann die Kinder, oder andersherum, je nachdem, wer es zuerst in die Finger bekommt. Meistens „geborgt“….was mich natürlich weniger freut, aber das Thema hatten wir hier ja schon öfters. Und ja, vielleicht gehört das zu einem Buch wie diesem dazu. Hauptsache ist, es gefällt weiterhin Menschen aus allen Generationen, egal wo sie leben und ein bisschen „Lebenshilfe“ kann ja auch jeder gebrauchen. Obwohl sie mit ihrer Knasterfahrung ja schon gut gestählt sein müssten. Das mir/uns das erspart geblieben ist, darüber bin ich heute noch froh.  Anders als über den Ausgang dieser verrückten Zeiten. Da geht es mir wie Ihnen. Dass die Täter nie bestraft wurden, ist vor allem für all die Großmäuler peinlich, die Jahrzehnte darüber klagten und schimpften, wie ungerecht es nach 1945 in Deutschland zuging. Die hatten alle die Chance, es nach 1989 besser zu machen. Das Ergebnis sehen wir heute. Statt im Gefängnis sitzen die Täter im Bundestag, oder im Fernsehen und erzählen uns…..naja, aber auch das steht ja mit drin, festgehalten für die Nachwelt, also die nächsten Generationen. Daran kann auch ein „Verbot“ nichts ändern. Im Gegenteil, das macht es nur noch interessanter, also finde ich mich damit ab. Obwohl es ja eigentlich beschämend ist, dass so etwas 20 Jahre danach noch immer passieren kann. Ohne das dagegen irgendjemand protestiert. Weder in den Medien, noch in der Politik. Aber wie hier schon öfters festgestellt, nach 1989 ist in Deutschland eben so ziemlich alles schief gegangen. Dass zeigen auch jedes Mal wieder die Reaktionen bei meinen Auftritten. „Ungerecht“ ist das am meisten gebrauchte Wort wenn es um die Bestrafung der Täter geht. Ich nicke dann immer nur mit dem Kopf. Aber ändern kann ich es auch nicht mehr. Höchstens mit dem Buch, als Anstoß für einen neuen, diesmal gerechteren, Blick zurück. Das könnte was werden, wenn Sie und alle, die ähnlich begeistert sind, es weiterhin fleißig weitersagen, solange, bis es nicht mehr verschwiegen und verboten werden kann. Danke also für die schönen Worte, Grüße nach Halle…top</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gästebuch von Matthias D.</title>
		<link>http://www.toponlineverlag.com/gastebuch/#comment-158</link>
		<dc:creator>Matthias D.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 18:45:59 +0000</pubDate>
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		<description>Nun habe ich mir den ganzen Nachmittag die Zeit genommen um auf Deiner Seite zu blättern, schmökern, staunen und manchmal auch zu schmunzeln bis hin zum herzhaften lachen. Was für ein Werdegang, wer hätte das gedacht als Du Dich, Anfang September 1980, einfach neben mich gesetzt hast und wir unsere Lehre begannen, sicher nicht einmal Du selbst. Da bin ich mir sicher!
Nun haben sich unsere Wege wohl nicht prägend und oft gekreuzt aber doch so, das ich diese Zeit, sowie auch Dich, nicht vergessen habe. Bis zu dem Tag an dem ich dich das letzte mal kurz traf (Großröhrsdorf/84?) und sich unsere Wege trennten. Inzwischen hab ich Deinen weiteren Weg nachgelesen (Auszugsweise) und irgendwie ist er doch so verlaufen wie ich das von Dir nicht anders erwartet habe. Zielstrebig (!?) an seinem eigenen Leben stricken, es so zu gestalten wie man es selbst haben möchte. Wie ich finde sollte dies ein Grundrecht eines jeden Menschen sein und doch wird es den meisten immer verwehrt sein. Daran hat sich nichts geändert!
Vieles ist mir, beim durchlesen deiner Seiten, wieder eingefallen; unvergessen Dein Brief an eine Zeitschrift (? FF Dabei??) zu den Berichterstattungen über die Ostermärsche, oder auch dein S 50 der aber auch keine einzige Bremse mehr hatte, außer den Fußsohlen.

Schön Dich wieder gefunden zu haben....
Matthias

Antworten……das geht mir genauso. Musste beim Schreiben öfters an Dich denken. Wusste aber deinen richtigen Namen nicht mehr. Nur noch „Hering“ aus dem „VEBOBSAD“  fiel mir ein. Und der Protestbrief an die „FF“ ist nicht mit im Buch, weil ich den damals lieber vernichtet hatte. Und die Fahrten ohne Bremse? Die wird auch Katrin nie mehr vergessen, quer durch die ganze Stadt und an jeder Kreuzung die Füße runter. Ich glaube, es gab gerade mal wieder keine Bremsbeläge…..so war das damals, als man noch nicht so einfach sein eigenes Leben stricken konnte. Heute kann das Jeder und deshalb glaube ich, dass sich daran Alles geändert hat. Du bist frei und kannst aus deinem Leben machen was du willst. Obdachloser oder Raketentechniker,“ it’s up to you“, wie es in Australien immer hieß. In diesem Sinne, wir bleiben in Kontakt, Danke, top</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun habe ich mir den ganzen Nachmittag die Zeit genommen um auf Deiner Seite zu blättern, schmökern, staunen und manchmal auch zu schmunzeln bis hin zum herzhaften lachen. Was für ein Werdegang, wer hätte das gedacht als Du Dich, Anfang September 1980, einfach neben mich gesetzt hast und wir unsere Lehre begannen, sicher nicht einmal Du selbst. Da bin ich mir sicher!<br />
Nun haben sich unsere Wege wohl nicht prägend und oft gekreuzt aber doch so, das ich diese Zeit, sowie auch Dich, nicht vergessen habe. Bis zu dem Tag an dem ich dich das letzte mal kurz traf (Großröhrsdorf/84?) und sich unsere Wege trennten. Inzwischen hab ich Deinen weiteren Weg nachgelesen (Auszugsweise) und irgendwie ist er doch so verlaufen wie ich das von Dir nicht anders erwartet habe. Zielstrebig (!?) an seinem eigenen Leben stricken, es so zu gestalten wie man es selbst haben möchte. Wie ich finde sollte dies ein Grundrecht eines jeden Menschen sein und doch wird es den meisten immer verwehrt sein. Daran hat sich nichts geändert!<br />
Vieles ist mir, beim durchlesen deiner Seiten, wieder eingefallen; unvergessen Dein Brief an eine Zeitschrift (? FF Dabei??) zu den Berichterstattungen über die Ostermärsche, oder auch dein S 50 der aber auch keine einzige Bremse mehr hatte, außer den Fußsohlen.</p>
<p>Schön Dich wieder gefunden zu haben&#8230;.<br />
Matthias</p>
<p>Antworten……das geht mir genauso. Musste beim Schreiben öfters an Dich denken. Wusste aber deinen richtigen Namen nicht mehr. Nur noch „Hering“ aus dem „VEBOBSAD“  fiel mir ein. Und der Protestbrief an die „FF“ ist nicht mit im Buch, weil ich den damals lieber vernichtet hatte. Und die Fahrten ohne Bremse? Die wird auch Katrin nie mehr vergessen, quer durch die ganze Stadt und an jeder Kreuzung die Füße runter. Ich glaube, es gab gerade mal wieder keine Bremsbeläge…..so war das damals, als man noch nicht so einfach sein eigenes Leben stricken konnte. Heute kann das Jeder und deshalb glaube ich, dass sich daran Alles geändert hat. Du bist frei und kannst aus deinem Leben machen was du willst. Obdachloser oder Raketentechniker,“ it’s up to you“, wie es in Australien immer hieß. In diesem Sinne, wir bleiben in Kontakt, Danke, top</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Neu!!! Hörprobe von Matthias D.</title>
		<link>http://www.toponlineverlag.com/horprobe/#comment-157</link>
		<dc:creator>Matthias D.</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 13:55:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.toponlineverlag.com/?page_id=1100#comment-157</guid>
		<description>Wie geil iss das denn, du hast mich an den Tag erinnert, den ich schon ewig im hintersten Hirnwinkel vergraben hatte! Ist schon ein merkwürdiges Gefühl zu wissen das wir damals beide in diesen Räumen waren. Ich erinnere mich noch gut daran (wieder).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie geil iss das denn, du hast mich an den Tag erinnert, den ich schon ewig im hintersten Hirnwinkel vergraben hatte! Ist schon ein merkwürdiges Gefühl zu wissen das wir damals beide in diesen Räumen waren. Ich erinnere mich noch gut daran (wieder).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gästebuch von Wolfgang</title>
		<link>http://www.toponlineverlag.com/gastebuch/#comment-156</link>
		<dc:creator>Wolfgang</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 13:16:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vvv.fairnet.net/?page_id=17#comment-156</guid>
		<description>Guten Tag Herr Preuß, vier Wochen lang bin ich mit Ihnen aus dem „Tal der Ahnungslosen“ (auch meine Geburtsadresse) einmal um die Welt bis nach Australien gereist. Es war die perfekte Lektüre für die Zeit zwischen den Spielen. Zumal Sie ja auch Fußballfan sind und beinah sogar „der nächste Sammer“ geworden wären. Schade, dass Sie sich anders entschieden haben, vielleicht wären wir mit Ihnen Weltmeister geworden? Aber heute Sie sind ja schon 47, smile……ich übrigens auch, also sind wir die gleiche Generation, die „Generation der Verlorenen“, wie Sie schreiben. Ich habe das eigentlich nie so gesehen, aber seit Ihr Buch mir diese Zeit nochmal so hautnah vermittelt hat, muss ich sagen, auch damit haben Sie Recht. Wir waren wirklich ziemlich am Arsch, als Kinder einer Diktatur. Vieles aus der Zeit hat man bis heute verdrängt, mit mehr oder weniger Erfolg. Auch ich habe mich beim Lesen dabei erwischt, dass ich mir Vieles im Nachhinein schöner geredet habe, als es war. Das ist jetzt anders, denn Ihr Buch hat mich so direkt in diese Zeit zurückversetzt, dass ich mit meinem Erinnern nochmal ganz neu angefangen habe. Weil Ihre Geschichte dazu verführt, sich und sein Leben nochmal Revue passieren zu lassen, nach dem Motto: Was habe ich damals gemacht, als ich 10, 14, 18 oder älter war? Manches habe ich so wie Sie, manches ganz anders gesehen oder gemacht, aber in vielen Dingen und Empfindungen stimme ich mit Ihnen überein. Es war wirklich eine verrückte Zeit. Gut, dass es endlich auch mal jemand so aufgeschrieben hat, auch noch so, dass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Heute lebe ich in „Wessiland“ und ja, auch das stimmt, hier wissen Sie bis heute wenig über diese Zeit und so werde auch ich es fleißig weiterempfehlen. Viele Grüße aus Bremen und Danke auch für die schöne Widmung, Wolfgang Bermann

Antworten....eine &quot;Fußballkritik“. Wie schön, nach der WM. Da ist &quot;VVV?&quot; ja millionenfach geschwenkt wurden. Auch wenn das Herz in der Mitte fehlt, aber eine bessere Werbung gibt es doch gar nicht. Einfach &quot;Schwarz-Rot-Geil!&quot;. Und wenn ich wirklich mitgespielt hätte.......aber wie schon festgestellt, in meinem/unserem Alter? Wenn schon Ballack überlegen soll……danke auch für die anderen lieben Worte zu „VVV?“ Immer wieder schön zu hören, dass beim Lesen das eigene Leben noch Mal vorbeizieht. Ging mir beim Schreiben ja genauso. Was dabei herauskam, gleicht sich, wie schon oft gesagt, schon deshalb, weil wir ja alle das gleiche Leben hatten, als „Kinder einer Diktatur“. Der sind wir heute entwachsen, aber abschütteln kann man sie nie mehr. Immerhin haben wir damit den Vorteil, beide Seiten zu kennen. Die Unfreiheit und die Freiheit. Jetzt muss man sich nur noch entscheiden, auf welcher Seite man steht. Wie ich damals, als das Buch beginnt. Und so weitergeht, dass man „es nicht mehr aus der Hand legen will“. Wunderbar. Davon träumt ja jeder Poet, also Danke aus der alten Heimat nach Bremen, top</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Herr Preuß, vier Wochen lang bin ich mit Ihnen aus dem „Tal der Ahnungslosen“ (auch meine Geburtsadresse) einmal um die Welt bis nach Australien gereist. Es war die perfekte Lektüre für die Zeit zwischen den Spielen. Zumal Sie ja auch Fußballfan sind und beinah sogar „der nächste Sammer“ geworden wären. Schade, dass Sie sich anders entschieden haben, vielleicht wären wir mit Ihnen Weltmeister geworden? Aber heute Sie sind ja schon 47, smile……ich übrigens auch, also sind wir die gleiche Generation, die „Generation der Verlorenen“, wie Sie schreiben. Ich habe das eigentlich nie so gesehen, aber seit Ihr Buch mir diese Zeit nochmal so hautnah vermittelt hat, muss ich sagen, auch damit haben Sie Recht. Wir waren wirklich ziemlich am Arsch, als Kinder einer Diktatur. Vieles aus der Zeit hat man bis heute verdrängt, mit mehr oder weniger Erfolg. Auch ich habe mich beim Lesen dabei erwischt, dass ich mir Vieles im Nachhinein schöner geredet habe, als es war. Das ist jetzt anders, denn Ihr Buch hat mich so direkt in diese Zeit zurückversetzt, dass ich mit meinem Erinnern nochmal ganz neu angefangen habe. Weil Ihre Geschichte dazu verführt, sich und sein Leben nochmal Revue passieren zu lassen, nach dem Motto: Was habe ich damals gemacht, als ich 10, 14, 18 oder älter war? Manches habe ich so wie Sie, manches ganz anders gesehen oder gemacht, aber in vielen Dingen und Empfindungen stimme ich mit Ihnen überein. Es war wirklich eine verrückte Zeit. Gut, dass es endlich auch mal jemand so aufgeschrieben hat, auch noch so, dass man es nicht mehr aus der Hand legen will. Heute lebe ich in „Wessiland“ und ja, auch das stimmt, hier wissen Sie bis heute wenig über diese Zeit und so werde auch ich es fleißig weiterempfehlen. Viele Grüße aus Bremen und Danke auch für die schöne Widmung, Wolfgang Bermann</p>
<p>Antworten&#8230;.eine &#8220;Fußballkritik“. Wie schön, nach der WM. Da ist &#8220;VVV?&#8221; ja millionenfach geschwenkt wurden. Auch wenn das Herz in der Mitte fehlt, aber eine bessere Werbung gibt es doch gar nicht. Einfach &#8220;Schwarz-Rot-Geil!&#8221;. Und wenn ich wirklich mitgespielt hätte&#8230;&#8230;.aber wie schon festgestellt, in meinem/unserem Alter? Wenn schon Ballack überlegen soll……danke auch für die anderen lieben Worte zu „VVV?“ Immer wieder schön zu hören, dass beim Lesen das eigene Leben noch Mal vorbeizieht. Ging mir beim Schreiben ja genauso. Was dabei herauskam, gleicht sich, wie schon oft gesagt, schon deshalb, weil wir ja alle das gleiche Leben hatten, als „Kinder einer Diktatur“. Der sind wir heute entwachsen, aber abschütteln kann man sie nie mehr. Immerhin haben wir damit den Vorteil, beide Seiten zu kennen. Die Unfreiheit und die Freiheit. Jetzt muss man sich nur noch entscheiden, auf welcher Seite man steht. Wie ich damals, als das Buch beginnt. Und so weitergeht, dass man „es nicht mehr aus der Hand legen will“. Wunderbar. Davon träumt ja jeder Poet, also Danke aus der alten Heimat nach Bremen, top</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gästebuch von Anne</title>
		<link>http://www.toponlineverlag.com/gastebuch/#comment-155</link>
		<dc:creator>Anne</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 14:53:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vvv.fairnet.net/?page_id=17#comment-155</guid>
		<description>Hallo Torsten ,
gestern bin ich fertig geworden mit deinem Buch , was mir mein Bruder letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Er hat es sogar persönlich bei dir abgeholt. Danke übrigens für die Widmung. Eine Geschichte über die Liebe zum Fest der Liebe geschenkt.  Mich hat das Buch berührt , zum Lachen gebracht und auch zum Weinen Ich war damals 10 Jahre alt , als die Mauer fiel. Gespürt hat man es auch als Kind , das sich etwas verändert hat. Doch begriffen habe ich es erst als ich älter war und nun hast du mir geholfen , weiteres zu begreifen und mein Puzzle zu einem Bild zusammenzufügen.  Danke dafür. Ich werde heut noch viel mit diesem Ost -West Ding nenn ich es mal (grins) konfrontiert , da ich als gebürtiges Sachsenmädchen in Bayern wohne. Immer wieder interessant , was da alles für Meinungen zum Vorschein kommen. Zwanzig Jahre noch danach. Manchmal ist es echt traurig , das sie  immernoch so wenig von dieser Zeit wissen. Dein Buch müßte Pflichtlektüre in jedem Bundesland werden-auch für die Eltern und Großeltern. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung. Liebe Grüße in die Heimat aus dem Passauer Land                                                                                                                       Anne

Antworten......mal wieder eine Kritik aus Bayern. Schön. So verbreitet sich auch unter Schwarzen weiter, was es aus den roten Zeiten noch so alles zu erzählen gibt. Auch noch so, dass es dich berührt hat. Noch schöner, denn so soll es ja auch sein (hat es mich beim Schreiben schließlich auch und ehrlich gesagt, muss ich heute noch an manchen Stellen heulen, selbst 2o Jahre danach.....) Aber gelacht hast du ja auch, also bin ich wirklich zufrieden. Zumal es mich noch besonders freut, dass du der Generation angehörst, für die ich es eigentlich geschrieben habe. Dachte ich zumindest. Aber dann waren auch immer mehr aus der etwas &quot;älteren&quot; Generation davon begeistert. So wie du, sogar so sehr, dass du es gleich als Pflichtlektüre in jedem Bundesland forderst. Als Verleger stimme ich dir da natürlich sofort zu, aber als &quot;Poet&quot;? Wäre es mir lieber, jeder würde es freiwillig lesen. Quer durch alle Bundesländer und Generationen. Am liebsten natürlich mit der gleichen Meinung danach wie du darüber, also Danke nach Bayern an Anne aus Sachsen, wo die schönen Mädchen wie an Bäumen wachsen.......</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Torsten ,<br />
gestern bin ich fertig geworden mit deinem Buch , was mir mein Bruder letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Er hat es sogar persönlich bei dir abgeholt. Danke übrigens für die Widmung. Eine Geschichte über die Liebe zum Fest der Liebe geschenkt.  Mich hat das Buch berührt , zum Lachen gebracht und auch zum Weinen Ich war damals 10 Jahre alt , als die Mauer fiel. Gespürt hat man es auch als Kind , das sich etwas verändert hat. Doch begriffen habe ich es erst als ich älter war und nun hast du mir geholfen , weiteres zu begreifen und mein Puzzle zu einem Bild zusammenzufügen.  Danke dafür. Ich werde heut noch viel mit diesem Ost -West Ding nenn ich es mal (grins) konfrontiert , da ich als gebürtiges Sachsenmädchen in Bayern wohne. Immer wieder interessant , was da alles für Meinungen zum Vorschein kommen. Zwanzig Jahre noch danach. Manchmal ist es echt traurig , das sie  immernoch so wenig von dieser Zeit wissen. Dein Buch müßte Pflichtlektüre in jedem Bundesland werden-auch für die Eltern und Großeltern. Ich freu mich schon auf die Fortsetzung. Liebe Grüße in die Heimat aus dem Passauer Land                                                                                                                       Anne</p>
<p>Antworten&#8230;&#8230;mal wieder eine Kritik aus Bayern. Schön. So verbreitet sich auch unter Schwarzen weiter, was es aus den roten Zeiten noch so alles zu erzählen gibt. Auch noch so, dass es dich berührt hat. Noch schöner, denn so soll es ja auch sein (hat es mich beim Schreiben schließlich auch und ehrlich gesagt, muss ich heute noch an manchen Stellen heulen, selbst 2o Jahre danach&#8230;..) Aber gelacht hast du ja auch, also bin ich wirklich zufrieden. Zumal es mich noch besonders freut, dass du der Generation angehörst, für die ich es eigentlich geschrieben habe. Dachte ich zumindest. Aber dann waren auch immer mehr aus der etwas &#8220;älteren&#8221; Generation davon begeistert. So wie du, sogar so sehr, dass du es gleich als Pflichtlektüre in jedem Bundesland forderst. Als Verleger stimme ich dir da natürlich sofort zu, aber als &#8220;Poet&#8221;? Wäre es mir lieber, jeder würde es freiwillig lesen. Quer durch alle Bundesländer und Generationen. Am liebsten natürlich mit der gleichen Meinung danach wie du darüber, also Danke nach Bayern an Anne aus Sachsen, wo die schönen Mädchen wie an Bäumen wachsen&#8230;&#8230;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gästebuch von Jens Rossa</title>
		<link>http://www.toponlineverlag.com/gastebuch/#comment-153</link>
		<dc:creator>Jens Rossa</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2010 12:53:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://vvv.fairnet.net/?page_id=17#comment-153</guid>
		<description>Hallo Torsten,

ich sage einfach mal &quot;du&quot;. Wenn man dein Buch gelesen hat, dann kennt man dich ja eigentlich dein ganzes Leben lang. Vor zwei Wochen bin ich kurzentschlossen mit meiner Frau nach Dresden gefahren. Schuld war die Aschewolke über Mitteleuropa und ein gecancelter Flug nach Kopenhagen. Stattdessen wollten wir schon seit Jahren mal in die Stadt, in der ich 5 jährig mit meinen Eltern und Geschwistern 1977 meinen ersten Urlaub verbracht habe und in der ich dann 1987 auf meiner Jugendweihefahrt das letzte Mal war.

Dresden hat mich zwar von Ferne immer fasziniert, aber irgendwie waren dann andere Reiseziele doch immer wichtiger/attraktiver. Wenn man sich die Stadt jetzt so anschaut, komme ich übrigens zu dem Eindruck, dass die Kapitalisten auch nicht mehr vom Städtebau verstehen als die Kommunisten. Da baut man ein NH-Hotel genau gegenüber der Kreuzkirche - irgendwie hat da niemand was gelernt.

Naja wie es sich so begab, war ich natürlich im Dresdner Fußballmuseum und habe dort dein Buch stehen sehen und es einfach mal mitgenommen. Ich habe es dann so schnell wie es ging in meiner Freizeit durchgelesen und ich muss dir ehrlich sagen, dass es mich sehr, sehr tief berührt hat! Erstens ist es wirklich wunderbar leicht geschrieben, zweitens ist es packend, drittens ist es ein hervorragendes Stück Zeitgeschichte und viertens sollte es ein Mahnmal für alle sein, die sich ihr eigenes Leben filtern.

Meine Story ist eine ganz andere. Ich bin aufgewachsen im tiefsten Mecklenburg, dort waren die Roten vielleicht nicht so rot wie in Sachsen und die Jugend nicht so rebellisch wie in Berlin oder im Süden. Man hat sehr viel ruhiger gelebt glaube ich. Punker, Skinheads etc was sich alles an Subkulturen raus bildete in Berlin beispielweise, gab es hier oben nicht. Dadurch hat man uns vielleicht auch mehr in Ruhe gelassen? Schwer zu sagen. Ich bin eigentlich sehr behütet aufgewachsen, kann mich über meine Jugendzeit (zur Wende war ich 17) nicht groß beklagen. Natürlich werd ich nie vergessen, als ich mir in Prag 1988 einen Integralhelm im Intershop kaufen wollte und erst beim Bezahlen gemerkt habe, dass es ein Intershop ist. Natürlich hab ich traurig im Westfernsehen die Zusammenfassungen aus der italienischen Liga gesehen, oder als Lok Leipzig gegen Neapel gespielt hat, davon geträumt einmal im Leben nach Neapel zu fahren. Ich war mit 17 aber lange nicht so weit und konsequent in meinem Denken wie du es warst und es ist schwer vorherzusagen, was passiert wäre ohne Mauerfall.

Schlimm finde ich immer die Runden mit Vertretern aller Generationen in Bekanntschaft und Verwandtschaft, wo man auf seiner Ledercouch sitzt, in den LCD-TV schaut, auf dem Laptop die Bilder der grad neugekauften Harley/des letzten Spanienurlaubs/../... etc präsentiert und da drüber rumjammert, wie gut doch damals alles war, als das Brötchen noch 5Pfennig gekostet hat und sich niemand Sorgen um einen Job machen musste... All diese Leute und jeden einzelnen Wähler der Linkspartei würde ich zwangsverpflichten, dein Buch zu lesen und seine selektive Wahrnehmung der Vergangenheit mal wieder etwas aufzufrischen.

Ich muss zugeben, dass mir zum Teil beim Lesen des Buches Tränen kamen (&quot;Geld. Pappi fahren&quot;), zum Teil weil es so anrührend war wie die Stelle, aber auch zum Teil aus Wut und Ärger. Ich bewundere euch dafür, dass ihr euern Weg genommen habt. Mein Lebensentwurf ist sicher ein anderer, ich bin kein Künstler. Aber ebenso wie ihr anscheinend auch, hänge ich an meiner Heimat. Mit meiner Frau habe ich ein Haus in Mecklenburg (nicht weit weg von einem See, aber ohne Palmen), um Geld zu verdienen reise ich aber durch ganz Europa.

Wie auch immer: ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute und Grüße aus euch dem schönen Zürich,

Jens Rossa

Antworten……vom hohen Norden in die schöne Schweiz, also vom „Fischkopp“ zum „Eidgenossen“………hoffe, ich darf das so sagen. Wäre ja bestimmt auch eine schöne Geschichte. Die sich in vielem mit meiner gleichen würde. Das haben wir hier ja schon öfters festgestellt. Auch, dass ich mich darüber immer wieder freue, wenn beim Lesen die eigenen Erinnerungen kommen. Meine beginnen 1973, da warst du gerade 1 Jahr, als die Mauer fiel 17 und damit gerade jung genug um doch noch in Freiheit alt zu werden. Statt bis zur Rente von Italien zu träumen. So wie einst 17 Millionen „DDR-Bürger“, die das heute öfters mal vergessen, beim Videoabend vom Urlaub irgendwo im Süden. Auch damit hast du Recht. Aber es ist heute eben nur noch schwer vorstellbar, dass man wirklich mal erschossen wurde, wenn man nach Italien wollte. Daran für ewig zu erinnern, auch dafür ist das Buch da, und so freut es mich natürlich, dass es dich im Nachhinein noch Mal berührt hat. Mitten im schönen Zürich. Oder hast du es „zu Hause“ am See gelesen? Wo auch immer, es hat dir gefallen und das freut mich, also Danke noch Mal für die schönen Worte und viele Grüße aus dem eigentlich schönen Dresden……top</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Torsten,</p>
<p>ich sage einfach mal &#8220;du&#8221;. Wenn man dein Buch gelesen hat, dann kennt man dich ja eigentlich dein ganzes Leben lang. Vor zwei Wochen bin ich kurzentschlossen mit meiner Frau nach Dresden gefahren. Schuld war die Aschewolke über Mitteleuropa und ein gecancelter Flug nach Kopenhagen. Stattdessen wollten wir schon seit Jahren mal in die Stadt, in der ich 5 jährig mit meinen Eltern und Geschwistern 1977 meinen ersten Urlaub verbracht habe und in der ich dann 1987 auf meiner Jugendweihefahrt das letzte Mal war.</p>
<p>Dresden hat mich zwar von Ferne immer fasziniert, aber irgendwie waren dann andere Reiseziele doch immer wichtiger/attraktiver. Wenn man sich die Stadt jetzt so anschaut, komme ich übrigens zu dem Eindruck, dass die Kapitalisten auch nicht mehr vom Städtebau verstehen als die Kommunisten. Da baut man ein NH-Hotel genau gegenüber der Kreuzkirche &#8211; irgendwie hat da niemand was gelernt.</p>
<p>Naja wie es sich so begab, war ich natürlich im Dresdner Fußballmuseum und habe dort dein Buch stehen sehen und es einfach mal mitgenommen. Ich habe es dann so schnell wie es ging in meiner Freizeit durchgelesen und ich muss dir ehrlich sagen, dass es mich sehr, sehr tief berührt hat! Erstens ist es wirklich wunderbar leicht geschrieben, zweitens ist es packend, drittens ist es ein hervorragendes Stück Zeitgeschichte und viertens sollte es ein Mahnmal für alle sein, die sich ihr eigenes Leben filtern.</p>
<p>Meine Story ist eine ganz andere. Ich bin aufgewachsen im tiefsten Mecklenburg, dort waren die Roten vielleicht nicht so rot wie in Sachsen und die Jugend nicht so rebellisch wie in Berlin oder im Süden. Man hat sehr viel ruhiger gelebt glaube ich. Punker, Skinheads etc was sich alles an Subkulturen raus bildete in Berlin beispielweise, gab es hier oben nicht. Dadurch hat man uns vielleicht auch mehr in Ruhe gelassen? Schwer zu sagen. Ich bin eigentlich sehr behütet aufgewachsen, kann mich über meine Jugendzeit (zur Wende war ich 17) nicht groß beklagen. Natürlich werd ich nie vergessen, als ich mir in Prag 1988 einen Integralhelm im Intershop kaufen wollte und erst beim Bezahlen gemerkt habe, dass es ein Intershop ist. Natürlich hab ich traurig im Westfernsehen die Zusammenfassungen aus der italienischen Liga gesehen, oder als Lok Leipzig gegen Neapel gespielt hat, davon geträumt einmal im Leben nach Neapel zu fahren. Ich war mit 17 aber lange nicht so weit und konsequent in meinem Denken wie du es warst und es ist schwer vorherzusagen, was passiert wäre ohne Mauerfall.</p>
<p>Schlimm finde ich immer die Runden mit Vertretern aller Generationen in Bekanntschaft und Verwandtschaft, wo man auf seiner Ledercouch sitzt, in den LCD-TV schaut, auf dem Laptop die Bilder der grad neugekauften Harley/des letzten Spanienurlaubs/../&#8230; etc präsentiert und da drüber rumjammert, wie gut doch damals alles war, als das Brötchen noch 5Pfennig gekostet hat und sich niemand Sorgen um einen Job machen musste&#8230; All diese Leute und jeden einzelnen Wähler der Linkspartei würde ich zwangsverpflichten, dein Buch zu lesen und seine selektive Wahrnehmung der Vergangenheit mal wieder etwas aufzufrischen.</p>
<p>Ich muss zugeben, dass mir zum Teil beim Lesen des Buches Tränen kamen (&#8220;Geld. Pappi fahren&#8221;), zum Teil weil es so anrührend war wie die Stelle, aber auch zum Teil aus Wut und Ärger. Ich bewundere euch dafür, dass ihr euern Weg genommen habt. Mein Lebensentwurf ist sicher ein anderer, ich bin kein Künstler. Aber ebenso wie ihr anscheinend auch, hänge ich an meiner Heimat. Mit meiner Frau habe ich ein Haus in Mecklenburg (nicht weit weg von einem See, aber ohne Palmen), um Geld zu verdienen reise ich aber durch ganz Europa.</p>
<p>Wie auch immer: ich wünsche dir und deiner Familie alles erdenklich Gute und Grüße aus euch dem schönen Zürich,</p>
<p>Jens Rossa</p>
<p>Antworten……vom hohen Norden in die schöne Schweiz, also vom „Fischkopp“ zum „Eidgenossen“………hoffe, ich darf das so sagen. Wäre ja bestimmt auch eine schöne Geschichte. Die sich in vielem mit meiner gleichen würde. Das haben wir hier ja schon öfters festgestellt. Auch, dass ich mich darüber immer wieder freue, wenn beim Lesen die eigenen Erinnerungen kommen. Meine beginnen 1973, da warst du gerade 1 Jahr, als die Mauer fiel 17 und damit gerade jung genug um doch noch in Freiheit alt zu werden. Statt bis zur Rente von Italien zu träumen. So wie einst 17 Millionen „DDR-Bürger“, die das heute öfters mal vergessen, beim Videoabend vom Urlaub irgendwo im Süden. Auch damit hast du Recht. Aber es ist heute eben nur noch schwer vorstellbar, dass man wirklich mal erschossen wurde, wenn man nach Italien wollte. Daran für ewig zu erinnern, auch dafür ist das Buch da, und so freut es mich natürlich, dass es dich im Nachhinein noch Mal berührt hat. Mitten im schönen Zürich. Oder hast du es „zu Hause“ am See gelesen? Wo auch immer, es hat dir gefallen und das freut mich, also Danke noch Mal für die schönen Worte und viele Grüße aus dem eigentlich schönen Dresden……top</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Gästebuch von Paul Rähnitz</title>
		<link>http://www.toponlineverlag.com/gastebuch/#comment-141</link>
		<dc:creator>Paul Rähnitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 21:29:32 +0000</pubDate>
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		<description>Was können wir anderes erzählen als das was gewesen ist, was wir erlebt haben? Immer die leise Angst, daß man irgendwann allein übrig bleibt, und suchend durch die leeren Hallen der Erinnerung schleicht. Keine Sau mehr da, die das interessiert.
// Gut vorbereitet in die Blaue Fabrik gelatscht, um Lieder und &quot;Schnurren&quot; vorzutragen, Vergangenheitsbeschwörung. Plötzlich, wie eine zweite Stimme, taucht Torsten Preuß mit seinem häßlich eingebundenen Buch, mit diesem wirklich kitschigen Titel auf. Er hat wirklich das Seine beigetragen, um billige Zustimmung aufgrund eines gelungenen Einbandes oder Titels zu vermeiden. Er liest. Ja: Das ist es was ich hören will, er hat sie aufgeschrieben, die Worte und Slogans mit der geheimen Bedeutung. &quot;KWV&quot;, &quot;Ecke Alaunstraße/Sebnitzer&quot;, &quot;Gelbkreuz&quot;, &quot;Handgranatenwerfen&quot;. Ja klar, ein Schießstand auf dem Kinderfest, diese Ironie haben &quot;Die&quot; damals nicht verstanden und verstehen sie wohl heute auch nicht. Und da isser&#039; wohl, der wirkliche Mauerverlauf, und da steht sie noch, die gute alte Mauer im Kopf, aber wir leben ganz gut in unserem Teil. Zumal wir rüber können - aber die nicht&#039; zu uns.// Mit dem Buch werde ich vorsichtig sein müssen: einmal angelesen geht sicherlich für einige Tage jede freie Minute dafür drauf.// Jedenfalls streife ich nicht allein durch die Erinnerungen, schön Dich getroffen zu haben und danke für die lange Arzt-Widmung! Paul Rähnitz

Antworten......das freut mich aber. Mir geht es ja auch so. Ich bin immer wieder froh, Menschen zu treffen, denen Erinnern so wichtig ist wie mir. Obwohl ich eigentlich Niemand bin, der in der Vergangenheit lebt. Aber solange die noch Gegenwart ist? Kann sie schnell wieder Zukunft werden. Um das zu verhindern, bin ich an dem Abend mit meinen „Vergangenheitsbeschwörungen“ in die Blaue Fabrik gelatscht. Allerdings nicht so „gut vorbereitet“ wie du. Bis kurz vor dem Auftritt grüble ich ja immer hin und her was ich auf der Bühne bloß sage? Und lese? An dem Abend mal wieder ein paar Seiten aus der Zeit, als wir im „Kreuzberg von Dresden“, unserer geliebten Neustadt, unsere erste Wohnung beziehen. Das kommt immer gut an und so habe ich also auch dich neugierig gemacht auf dieses „hässlich eingebundene Buch, mit diesem wirklich kitschigen Titel“. Naja, dazu steht ja schon alles rechts unter „Antworten“. Aber immer wieder schön zu hören…..Außerdem: So hat es bisher noch keiner gesehen: „Er hat wirklich das Seine beigetragen, um billige Zustimmung aufgrund eines gelungenen Einbandes oder Titels zu vermeiden.“ Das könnte ich sogar als Kompliment nehmen, aber wie schon öfters hier geschrieben, ICH stehe dazu. Am Ende ist es eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Auch wenn sie auf der ganzen Welt spielt. In einer Zeit, die für die Meisten unter uns ihr Leben war, ist und bleibt. Daran zu erinnern, dazu ist das Buch da, also hoffe und wünsche ich, das Lesen wird dich in deiner Vorfreude bestätigen. Schreib es wieder ins Gästebuch wenn du durch bist, Danke und schön dich getroffen zu haben. der &quot;Arzt&quot;, top</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was können wir anderes erzählen als das was gewesen ist, was wir erlebt haben? Immer die leise Angst, daß man irgendwann allein übrig bleibt, und suchend durch die leeren Hallen der Erinnerung schleicht. Keine Sau mehr da, die das interessiert.<br />
// Gut vorbereitet in die Blaue Fabrik gelatscht, um Lieder und &#8220;Schnurren&#8221; vorzutragen, Vergangenheitsbeschwörung. Plötzlich, wie eine zweite Stimme, taucht Torsten Preuß mit seinem häßlich eingebundenen Buch, mit diesem wirklich kitschigen Titel auf. Er hat wirklich das Seine beigetragen, um billige Zustimmung aufgrund eines gelungenen Einbandes oder Titels zu vermeiden. Er liest. Ja: Das ist es was ich hören will, er hat sie aufgeschrieben, die Worte und Slogans mit der geheimen Bedeutung. &#8220;KWV&#8221;, &#8220;Ecke Alaunstraße/Sebnitzer&#8221;, &#8220;Gelbkreuz&#8221;, &#8220;Handgranatenwerfen&#8221;. Ja klar, ein Schießstand auf dem Kinderfest, diese Ironie haben &#8220;Die&#8221; damals nicht verstanden und verstehen sie wohl heute auch nicht. Und da isser&#8217; wohl, der wirkliche Mauerverlauf, und da steht sie noch, die gute alte Mauer im Kopf, aber wir leben ganz gut in unserem Teil. Zumal wir rüber können &#8211; aber die nicht&#8217; zu uns.// Mit dem Buch werde ich vorsichtig sein müssen: einmal angelesen geht sicherlich für einige Tage jede freie Minute dafür drauf.// Jedenfalls streife ich nicht allein durch die Erinnerungen, schön Dich getroffen zu haben und danke für die lange Arzt-Widmung! Paul Rähnitz</p>
<p>Antworten&#8230;&#8230;das freut mich aber. Mir geht es ja auch so. Ich bin immer wieder froh, Menschen zu treffen, denen Erinnern so wichtig ist wie mir. Obwohl ich eigentlich Niemand bin, der in der Vergangenheit lebt. Aber solange die noch Gegenwart ist? Kann sie schnell wieder Zukunft werden. Um das zu verhindern, bin ich an dem Abend mit meinen „Vergangenheitsbeschwörungen“ in die Blaue Fabrik gelatscht. Allerdings nicht so „gut vorbereitet“ wie du. Bis kurz vor dem Auftritt grüble ich ja immer hin und her was ich auf der Bühne bloß sage? Und lese? An dem Abend mal wieder ein paar Seiten aus der Zeit, als wir im „Kreuzberg von Dresden“, unserer geliebten Neustadt, unsere erste Wohnung beziehen. Das kommt immer gut an und so habe ich also auch dich neugierig gemacht auf dieses „hässlich eingebundene Buch, mit diesem wirklich kitschigen Titel“. Naja, dazu steht ja schon alles rechts unter „Antworten“. Aber immer wieder schön zu hören…..Außerdem: So hat es bisher noch keiner gesehen: „Er hat wirklich das Seine beigetragen, um billige Zustimmung aufgrund eines gelungenen Einbandes oder Titels zu vermeiden.“ Das könnte ich sogar als Kompliment nehmen, aber wie schon öfters hier geschrieben, ICH stehe dazu. Am Ende ist es eine Liebesgeschichte aus Deutschland. Auch wenn sie auf der ganzen Welt spielt. In einer Zeit, die für die Meisten unter uns ihr Leben war, ist und bleibt. Daran zu erinnern, dazu ist das Buch da, also hoffe und wünsche ich, das Lesen wird dich in deiner Vorfreude bestätigen. Schreib es wieder ins Gästebuch wenn du durch bist, Danke und schön dich getroffen zu haben. der &#8220;Arzt&#8221;, top</p>
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